Deutschlands Autofahrer werden zur Tankstelle getrieben!

Bei der Diskussion um den Fortbestand des Diesels wird die Freizeit der Autofahrer leider nicht berücksichtigt. Nehmen wir zwei vergeichbare Fahrzeuge, einmal mit einem Diesel einmal mit einem Benziner bestückt. Fakt ist, dass der Diesel weniger Treibstoff benötigt als der Benziner.

Nehmen wir nun an, der Treibstofftank wird bei 10 Prozent Restflüssigkeit neu befüllt.
Legen wir eine Jahreslaufleitung pro Fahrzeug von 15.000 km zugrunde und einen Verbrauchsunterschied von 1 l pro 100 km.
Zusätzlich nehmen wir an, dass 10.000.000 Autofahrer umsteigen.

Diese Annahmen ergeben, dass die betroffenen Autofahrer pro Jahr rd. 312.000 Tage zusätzlich an der Tankstelle verbringen.

Gruß
Ulicruiser

Beste Antwort im Thema

kann mir mal einer den Sinn dieses Threads erklären?? 😕😕
Oder ist da nur jemandem furchtbar langweilig???

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Ich sehe keinen Grund, warum ein Thema, auch wenn es theoretischer Natur ist, nicht bei MT diskutiert werden sollte. Ob ein bestimmtes Thema zu MT oder dem jeweiligen Forenbereich passt, sollte in der Bewertung dann doch bitte den Moderatoren überlassen werden. Darüberhinaus gibt es auch keinen Grund, anderen Usern einen Doppelaccount zu unterstellen, nur weil diese etwas vermeintlich Falsches oder nicht der eigenen Meinung Entsprechendes hier verfasst haben. Insofern kann man hier gerne jetzt weiter sachlich schreiben, sofern zum Thema noch etwas zu sagen ist.

innerhalb der letzten Wochen wurden gehäuft von verschiedenen "Eintagsfliegen" einige Diskussionen eröffnet, deren Sinn sich niemanden eröffnen will.
Irgendwann darf es gern auchmal gut sein... shit-talk hin oder her!

Zitat:

@cocker schrieb am 16. Juli 2018 um 16:24:19 Uhr:


innerhalb der letzten Wochen wurden gehäuft von verschiedenen "Eintagsfliegen" einige Diskussionen eröffnet, deren Sinn sich niemanden eröffnen will.
Irgendwann darf es gern auchmal gut sein... shit-talk hin oder her!

Kann schon sein. Aber eine Art Vorab-Zensur, nur um genervten Usern willfährig zu sein, brauchen wir in keinem Fall.

Wer sich von solchen Themen gestört fühlt, muss ja nicht ums Verrecken immer und immer wieder reinschauen und zu allem Überfluss auch noch andere damit zutexten, dass er das ganze doof und unnötig findet. Er kann sich getrost anderen, lohnenderen Themen zuwenden.

Wobei bei einigen Diesel-Tankern auch noch ab und zu ein Ad-Blue-Tankvorgang (Zapfsäule oder "selber-aus'm-Kanister-und-noch-danebengeschwäppert" + Auto-reinigen ;-) ) rein-/rausgerechnet werden muß aus der Gesamtrechnung.
Und bei nicht rechtzeitiger Nachtankung sogar Zwangsbremsung oder sogar -stop.

Und wer sagt, daß alle auf Benzin umsteigen ?
Und bei den auf Elektro umgestiegenen Vielfahrern (falls es die gibt) auch noch jeweils Suche nach 'ner funktionierenden und freien Ladesäule (falls unterwegs mal leer und evtl. sogar Zwangspause wegen Ladezeit). Sind ja auch nicht immer soo zahlreich und schnell verfügbar wie Benzin-/Diesel-Zapfstellen.

Ich treib gern meinen alten Benziner (Reichweite trotzdem bis zu 900 km, obendrein zuverlässig + reparaturfreundlich) zur Tankstelle, spar ich mir dafür doch teure Reparaturen an Turbo + Hochdruckteilen, Ad-Blue, Winterdiesel, Ladesäulensuche und leerfahren kann ich ihn auch ohne Probleme (außer daß er leer ist) . . . fehlt nochwas ?

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Es würde sich vielleicht auch lohnen, darüber mal nachzudenken: https://www.youtube.com/watch?v=25vSipOn37g 😁

Zitat:

@zille1976 schrieb am 15. Juli 2018 um 22:44:22 Uhr:



Zitat:

Ich komme eher auf 3 Tankvorgänge (in meinen Yaris gehen sogar nur 30 Liter rein - also 5 Tankvorgänge) und finde 10 bis 15 Minuten realistisch, inkl. Anfahrt und Bezahlvorgang.

Gleicher Denkfehler: Du fährst ja nicht für die 150 Liter jedesmal exklusiv tanken.

Bei 1 Liter weniger auf 100km würdest du ja auch mit dem Diesel an die Tanke müssen. Aber halt 100km später. Somit kommen bei ca. 1/3 bis 1/2 der 150 Liter nur die Zeit dazu, die die 6 Liter brauchen um durch die Zapfpistole zu brauchen.

Wenn beide Tanks eine nutzbare Füllmenge von 50 Liter haben, dann schafft der Diesel z. B. 1.000 km und der Benziner 833 km mit einer Tankfüllung. Macht 18 Tankvorgänge beim Benziner und 15 beim Diesel bei einem Verbrauch von 5 bzw. 6 Liter/100 km.

Oder wenn der eine 7 Liter verbraucht auf 100 km und der andere 8, dann 21 zu 24 Tankfüllungen.

Wie man´s dreht und wendet, es sind 3 volle Tankfüllungen beim 50 Liter Tank, wenn der Verbrauchsunterschied 1 Liter/100 km beträgt, die Tanks gleich groß sind und man jeweils volltankt.

Eben weil der Benziner 150 Liter mehr tanken muss.

Neben der Anfahrt (es reicht schon eine Ampel, um 5 Minuten zu verlieren, selbst wenn man keinen Umweg fährt), der Durchlaufzeit und dem Bezahlvorgang darf man das Warten nicht vergessen, wenn mal wieder jemand Zigaretten kauft oder einen Snack. Jeder kleine Handgriff, auch der kurze Fußweg in die Tankstelle kostet Zeit - das unterschätzt man gerne.

Wenn ich abends nach der Arbeit noch tanken fahre, verliere ich eigentlich jedes Mal mindestens 10 Minuten, obwohl ich generell keine Umwege fahre und außer dem Sprit nichts kaufe.

Um mal etwas Gehalt in diese Fransendiskussion zu bringen: Der Verbrauchsvorteil des Dieselmotors liegt nicht nur im höheren durchschnittlichen Wirkungsgrad begründet, sondern auch im höheren volumenbezogenen Heizwert des Kraftstoffs.

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