Der zu Überholende beschleunigt beim Überholvorgang...

Hi Leutz,

es gibt Situationen, da könnte man in's Lenkrad beissen.

Es kommt nicht oft, aber von zeit zu Zeit schon vor. So wie gestern:

Ich war auf einer Bundesstraße unterwegs und habe einen PKW überholt. Beim Überholvorgang bemerke ich, wie der zu Überholende sein Fahrzeug (zuvor konstante Gschwindigkeit) stark beschleunigt. Offensichtliches Ziel: Er möchte nicht überholt werden.

Soweit, so schlecht. Glücklicherweise habe ich reichlich Drehmoment zur Verfügung und kann - obgleich ich damit in einen nicht mehr zulässigen v-Breich gekommen bin, den Überholvorgang abschließen.

Danach folgendes Verhalten des Überholten: Lichthupe, dichtes Auffahren, Drohgebärden.

Nun bin ich aus dem Alter für spontane, unüberlegte reaktionen raus, deswegen bin ich einfach weiter gefahren und habe ihn irgendwann nicht mehr hinter mir gehabt, aber:

Was wäre die angemessene Reaktion?? So wie gemacht weiterfahren, ignorieren?? Kennzeichen notieren und Anzeigen? Was wäre der genaue Tatbestand?? Nötigung, Straßenverkehrsgefährdung??

335 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von tino27


Fast so schlimm, wie Leute, die mit nem Twingo oder ähnlichem schwach motorisierten Fahrzeugen auf der AB unterwegs ist und nicht mal eine Geschwindigkeit halten kann. Grrrr, jedes mal, wenn man so bei Kassel unterwegs ist kommen die aus ihren Löchern. Man fährt ne gemütliche 120 bergab und auch bergauf und die machen mit 140 den Berg runter und 80 wieder hoch. Aber selbst bei seichten Bergen. Mit 130 runter und mit 110 rauf.

Wenn man mit nem schwach motorisierten Auto bergab nicht schon mal Schwung holt, sind bergauf nichtmal 80 drin. Logisch, oder?

alles unter 200 PS sollte am besten von der BAB verbannt werden, gell ?

Zitat:

Original geschrieben von J.Ripper


alles unter 200 PS sollte am besten von der BAB verbannt werden, gell ?

ja sehe ich genauso😁

mfg Andy

… nun das spricht schon wieder eindeutig für ein allgemeines „niedriges“ Tempolimit ... dann dürfte man im Zuge der „erzwungenen Gleichberechtigung“ von uns Verkehrsteilnehmern auch mit „schwach“ motorisierten Co²- Spar-PKW´s noch Laster auf der BAB und Fahrräder auf den Landstraßen überholen, ohne das gleich jemand „mit dem Messer zwischen den Zähne vor lauter Bremswut im gehinderten Freiheitsdrang“ hinter einem gleich zu kochen anfängt, weil er von 180 auf 140 oder gar von 120 auf 80 in 70er Zonen runterbremsen muss, und davon ja bekanntlich die Welt weitaus schneller untergeht, als dass dies die Klimakatastrophe je schaffen kann 😁 😉 😁

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Na toll! 😠

Ihr blöden Rassisten!

😁 (nich ernst nehmen)

Zitat:

Original geschrieben von AÖ-Ravenation


Na toll! 😠

Ihr blöden Rassisten!

😁 (nich ernst nehmen)

das heißt Raserristen 😁

Zitat:

Original geschrieben von tino27


Fast so schlimm, wie Leute, die mit nem Twingo oder ähnlichem schwach motorisierten Fahrzeugen auf der AB unterwegs ist und nicht mal eine Geschwindigkeit halten kann. Grrrr, jedes mal, wenn man so bei Kassel unterwegs ist kommen die aus ihren Löchern. Man fährt ne gemütliche 120 bergab und auch bergauf und die machen mit 140 den Berg runter und 80 wieder hoch. Aber selbst bei seichten Bergen. Mit 130 runter und mit 110 rauf.

Und dann überhol ich die näturlich 10mal und die auch mich. Und die werden richtig böse, weil die denken, dass ich die ärgern will. Dann kommt auch alles von Ausbremsen über Lichthupe bis Scheibenwischer (aber nicht die Handbewegung, sondern die Scheibenwaschanlage synchron zum Ausbremsen).

Ich bin sehr lange Twingo gefahren. das beschriebene Verhalten passt schon ungefähr zu mir. Der Twingo älterer Bauart hat ja nur 60 Pferdchen auf 900 Kilo. Wenn man schnell vom Fleck kommen will, fährt man halt mit dem Gaspedal am Bodenblech. Gemütlich mit konstanter Geschwindigkeit dahinfahren ist mit so einem Auto nicht. Er fällt ja quasi an jedem Auobahnberg ab im 5. Gang. Also hilft nur Schwung holen.

Allerdings bin ich die Berge mit 180 runter und mit 120 rauf. Mit deinen gemütlich 120 dürften wir uns also nur kurz begegnet sein und ausgebremst wird man von mir auch nur, wenn man sich ganz unanständig aufführt, da fällst du sicher nicht drunter. Sowas kann ich mir eh nicht leisten, weil ich sonst bergauf stehen bleibe oder bergab nicht genug Schwung kriege, um am nächsten Berg nicht stehen zu bleiben. 😉

was ich manchmal beobachte ist dass man mich überholen will, dicht auffährt, ich mache platz und dann reichts für den überholer nicht mehr weil er aus meinem windschatten draussen ist und nun selber vom cw-wert ausgebremst wird.

das sind dann aber gleich oder minder-ps-bemittelte fahrzeuge.

@the_quilla,

ja man sollte sein Autochen und sein Leistungsvermögen schon kennen wenn man signalisiert man möchte überholen....gibt nix peinlicheres wenn man den anderen (Überholten) dann dadurch eventuell zu einer starken Bremsung zwingt weil man nach 500 Meter immer noch nicht vorbei ist....😉

Überholen darf man sowieso nur wenn man zügig vorbei kommt,sprich 10-20km/h sollten es schon Differenz sein laut STVO.....😉

Grüße Andy

Zitat:

Original geschrieben von andyrx


Überholen darf man sowieso nur wenn man zügig vorbei kommt,sprich 10-20km/h sollten es schon Differenz sein laut STVO.....😉

Wer sich bei 220 km/h des Vordermanns noch mit 230 km/h "zügig vorbeiquetschen" (😁 ) will, der braucht allein 40 Sekunden, um den 1/2-Tacho-Sicherheitsabstand erstmal wett zu machen und legt während dessen schon schlappe 2,5 Km zurück.

😉

Zum einen geht es hier wohl eher um Landstraßentempo, zum anderen ist es auf der Autobahn ja nicht so tragisch, wenn das Überholen mal etwas länger dauert - im schlimmsten Fall muss der Wagen dahinter eben einen Moment warten 😉

Zitat:

Original geschrieben von andyrx


Überholen darf man sowieso nur wenn man zügig vorbei kommt,sprich 10-20km/h sollten es schon Differenz sein laut STVO.....😉

Genau das stört mich, wenn ich in eine Straße einbiege und der Hintermann sofort zum überholen ansetzt. Er hat keinem Ahnung, ob ich ihn überhaupt aufhalte, er hat kein Geschwindigkeitsplus nur vielleicht ein Auto, dass er schneller einschätzt, aber er zieht nach links und erwartet, dass ich meine laufende Beschleunigungsphase abbreche, nur damit er vorbeikommt. Ich seh das nicht als Behinderung, wenn ich da aufm Gas bleibe - bleibe wohlgemerkt, nicht aufs Gas gehe - solange er sich nicht schon neben mir befindet und der Platz nicht mehr ausreicht. Wer das anders praktiziert, der wird oft feststellen, dass der Überholende in Wirklichkeit langsamer unterwegs ist als man selber und man nun von ihm aufgehalten wird. Man muss selbst wieder zum Überholen und so entstehen zwei Überholvorgänge, die sich beide Fahrer hätten sparen können, wenn der anfänglich hintere etwas mehr Geduld gehabt hätte und erst mal beobachtet hätte, ob der Vordermann nicht doch seinen Geschwindigkeitsvorstellungen gerecht wird oder sogar schnelelr fährt, als er vorhatte.

Zitat:

Original geschrieben von Elk_EN


Wer sich bei 220 km/h des Vordermanns noch mit 230 km/h "zügig vorbeiquetschen" (😁 ) will, der braucht allein 40 Sekunden, um den 1/2-Tacho-Sicherheitsabstand erstmal wett zu machen und legt während dessen schon schlappe 2,5 Km zurück.

Überholvorgänge bei 220 startet niemand aus dem Sicherheitsabstand heraus, sondern fast immer aus dem Windschattten heraus mit maximal 20 Meter Abstand. Sie enden trotzdem nicht selten damit, dass der "langsamere" 40 bis 60 Sachen wegbremsen muss, um sich wenigstens mit 160 bis 180 wieder auf die linke Spur zu retten, bevor er einem Lkw reinknallt.

Das ist zwar eine dumme Situatin, aber der Überholende fährt dann in der Regel mit Vollgas, tut also sein möglichstes, um zügig vorbeizukommen. Anders verhält es sich bei niedirgerem Tempo. Ich wurde mit meienm Tempo oft auf der rechten Spur eusgebremst, weil ich jemandem Platz machte, der dann nicht gegen sein "nicht schneller als 160"-Gelübde verstoßen wollte. Das find ich scheiße von solchen Fahrern. Sie sehen, dass man ihnen Platz macht. Sie sehen, das die Lücke rechts eher zu Ende ist als sie mit 160 an einem vorbei sind. Sie haben die nötige Power unter der Haube und bräuchten bloß mal kurz ein paar Kohlen nachlegen, aber lieber soll der auf der rechten bremsen als dass sie ein paar Sekunden Gas geben.

Zitat:

Original geschrieben von Ankommer


Genau das stört mich, wenn ich in eine Straße einbiege und der Hintermann sofort zum überholen ansetzt.

Hier stellt sich sofort die Frage nach einer evt. Vorfahrtsverletzung durch Dich.

Wenn Dir das öfters passiert, behinderst Du beim Abbiegen andere und solltest das abstellen.

Zitat:

Original geschrieben von Ankommer


Überholvorgänge bei 220 startet niemand aus dem Sicherheitsabstand heraus, sondern fast immer aus dem Windschattten heraus mit maximal 20 Meter Abstand.

Ab Tempo 130 bedeutet weniger als 1/10 Abstand (hier 1/11):

250 Euro, 4 Punkte und 3 Monate Fahrverbot

Wer auf solch massive Sicherheitsrisiken angewiesen ist, der sollte auf den Überholvorgang unbedingt verzichten.

Insbesondere Diesel sind oben herum schwach auf der Brust und drehen die letzten 10 bis 20 km/h bis zur Topspeed nur sehr unwillig an die Drehzahlgrenze.

Wer vorausschauend fahren kann, der kann das Problem dennoch solide lösen.
Man beginnt den Beschleunigungsvorgang nicht auf gleicher Höhe mit dem letzten von beiden zu überholenden Auto, sondern schon weit vorher und hat dann zur richtigen Zeit den gewünschten Überschuß.
Voraussetzung ist also keinesfalls ein Windschatten sondern gegenteilig ein ausreichend großer Sicherheitsabstand, denn man zum richtigen Zeitpunkt kurzfristig zulässig verkürzen darf1

Zitat:

Original geschrieben von andyrx


und durch ihre große Reichweite und gute Vmax erstklassige Reisewagen...

Tja, leider denken aber auch die Touran-Fahrer dass in diesem Auto der 2.0 TDI ein Hit in Sachen Vmax sei.

Zitat:

Original geschrieben von madcruiser


Insbesondere Diesel sind oben herum schwach auf der Brust und drehen die letzten 10 bis 20 km/h bis zur Topspeed nur sehr unwillig an die Drehzahlgrenze.

Kommt auf die Diesel an!😉

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