Der erste Winter mit dem 1er...

BMW 1er E87 (Fünftürer)

Hallo alleseits,

so langsam kommt das mit dem Eis und Schnee ja bis vor die Haustüre. Und ich muss sagen, die neuen DUNLOP Winter 3D mache sich auf den 17" hervorraged. Nicht was die Optik betrifft, die sind eh nur dreckig derzeit, aber alle Befürchtungen, mit Heckantrieb nun "der Dumme" zu sein haben sich nicht bestätigt.

Nach wie vor kommt es natürlich drauf an, ob man fahren kann oder eben nicht. Das DSC ist wirklich Klasse in der Regelung von Schlupf und Drehmomenten um die Achsen! Das "Sperrdifferential" macht sich deutlich bemerkbar, kein Durchdrehen einseitig feststellbar, per Eingriff wird das super geregelt. 400 NM brauchen bei 205er Reifen auch diese Unterstützung.

Mit dem 123d macht es sogar  nochmehr Spass, Schneebedeckte kuvige Landstr. zu "erobern". Allerdings OHNE DSC wirds ganz schnell auch mal eng  :-), aber wo genug Platz ist, kann man das gerne macl geniessen.

Jedenfalls begeistert mich die Leistung auf der Staße auch bei 10-15 cm Schnee mehr als ich das gedacht hätte. Bis jetzt kann ich auf meiner "Haus-und-Hof-Alltagsstrecke" nicht feststellen, das Heckantrieb pauschal schlechter geeignet wäre, voran zu kommen. 

Was meint ihr aktuell so dazu?

mfg robojr

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von best_friend


glückwunsch 🙄
dafür braucht man aber keinen thread aufmachen, oder?

Doch! Sogar noch nen zweiten.

Habe gerade im Rückwärtsfahrforum entdeckt, wie er dort über die Vorteile beim Rückwärtsfahren im Schnee berichtet. Zitat: " Mit dem 123d macht es sogar nochmehr Spass, Schneebedeckte feinsäuberlich abgesteckte Parkplätze zu "erobern" die Vorteile gegenüber einem Fronttriebler überwiegen deutlich. Ein Nachteil ist mir neben dem, dass ich mein farbloses Auto bei Neuschnee sehr schlechter wiederfinde, aber noch aufgefallen!! Letztens hat irgendsoein Witzbold meinem 1er eine Karotte in die Niere gesteckt und einen Zylinder aufgesetzt"

Also tut mir leid Jungs, wenn ich sowas lese (und das kommt ja jeden Winter hier tausend mal vor) dann frage ich mich wie es seit Jahrzehnten tausende Menschen in den Winterurlaub und wieder zurück schaffen. Oder warum es tausende Menschen gibt, die sich über sowas noch nie Gedanken gemacht haben.

Schalten Sie auch morgen wieder ein, zu unserem Folgethema "wenn ich keine Probleme habe, wie mache ich mir welche?"

mfg
118d

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Zitat:

Original geschrieben von robojr



...
Jedenfalls begeistert mich die Leistung auf der Staße auch bei 10-15 cm Schnee mehr als ich das gedacht hätte. Bis jetzt kann ich auf meiner "Haus-und-Hof-Alltagsstrecke" nicht feststellen, das Heckantrieb pauschal schlechter geeignet wäre, voran zu kommen. 

Hallo,

im Gegenteil. Seit ich 1987 von Fronttrieblern auf BMW umgestiegen bin, weiß ich, wie gut und sicher man Auto fahren kann, auch und besonders im Winter. Etwas Gewicht im Kofferraum, gute Winterreifen und einen Fahrer, der auch mal schnell am Lenkrad drehen kann vorausgesetzt, kommt der Hecktriebler überall hin. Und die Schweißperlen, die beim Fronttriebler bei der Bergab-Fahrt auf die Stirn kommen - schaff ich unten die Kurve oder geht's geradeaus? - gehören der Vergangenheit an; man fährt einfach.

Gruß
Rainer

glückwunsch 🙄
dafür braucht man aber keinen thread aufmachen, oder?

Ich denke schon, dass dieser Thread seine Daseinsberechtigung hat. Klar, das Thema gibt es in sehr ähnlicher Form bereits und der technische Hintergrund ist auch nicht sehr tiefgründig.

Aber ich denke, es gibt genug glückliche 1er-Fahrer, die von ihren ersten "Winterbekanntschaften" berichten möchten.

Auch mir geht es bisher sehr gut auf den 205er-Reifen. Die ersten Schnee-Einsätze habe ich gut überstanden. Dass man im Vergleich zu den 265er-Sommerreifen nicht in den unteren Gängen Vollgas geben sollte versteht sich von selbst. Ein bisschen Vorfreude auf den kommenden Sommer muss ja bleiben 😉

Liebe Grüße
GolVer

Zitat:

Original geschrieben von best_friend


glückwunsch 🙄
dafür braucht man aber keinen thread aufmachen, oder?

Doch! Sogar noch nen zweiten.

Habe gerade im Rückwärtsfahrforum entdeckt, wie er dort über die Vorteile beim Rückwärtsfahren im Schnee berichtet. Zitat: " Mit dem 123d macht es sogar nochmehr Spass, Schneebedeckte feinsäuberlich abgesteckte Parkplätze zu "erobern" die Vorteile gegenüber einem Fronttriebler überwiegen deutlich. Ein Nachteil ist mir neben dem, dass ich mein farbloses Auto bei Neuschnee sehr schlechter wiederfinde, aber noch aufgefallen!! Letztens hat irgendsoein Witzbold meinem 1er eine Karotte in die Niere gesteckt und einen Zylinder aufgesetzt"

Also tut mir leid Jungs, wenn ich sowas lese (und das kommt ja jeden Winter hier tausend mal vor) dann frage ich mich wie es seit Jahrzehnten tausende Menschen in den Winterurlaub und wieder zurück schaffen. Oder warum es tausende Menschen gibt, die sich über sowas noch nie Gedanken gemacht haben.

Schalten Sie auch morgen wieder ein, zu unserem Folgethema "wenn ich keine Probleme habe, wie mache ich mir welche?"

mfg
118d

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Zitat:

Original geschrieben von roadrunner1802


Seit ich 1987 von Fronttrieblern auf BMW umgestiegen bin, weiß ich, wie gut und sicher man Auto fahren kann, auch und besonders im Winter.

Ja, seit gut 20 Jahren stagniert die Weiterentwicklung der Fahrwerkstechnik, auch und besonders bei Fahrzeugen mit Vorderradantrieb. 🙄

was für ein kindergartenthread 😕
aber die mods finden so freds anscheinend noch gut 😰

Zitat:

Original geschrieben von roadrunner1802


Etwas Gewicht im Kofferraum,

Die meisten BMWs haben im Gegensatz zu vielen anderen Hecktrieblern eine 50:50-Gewichtsverteilung, so dass der Ballast im Heck nicht so viel bringen dürfte...

..danke euch erstmal bis hier her...

insbesondere an die Fahrer mit Aktivlenkung im 1er: Es ist interessant, wie die Lenkung quasi "Vorschläge" macht, wie man am besten lenkt / weiterkommt. Ich weis nicht, wie man es besser beschreiben sollte: aber man merkt deutlich die Eingriffe in der Form, das die favorisierte Bewegung sich spielend einfach einstellt, manchmal sogar entgegen der eigenen Erwartung, aber ganz intuitiv, ohne das man darüber Zweifel hätte, ob das nun OK wäre. Man folgt einfach dem geringeren Wiederstand. Und überhaupt: Diese Kombination iVm den 208M Rädern: Da ich auch einen 3er mit normaler Lenkung fahre (325Xi) kann man sagen, das die Handlichkeit ganz klar überlegen ist in jeder Situation. Natürlich ist die Traktion im 3er nochmals einen andere Welt - da "latscht" man auch jetzt eher ohne Bedenken drauf.

Übrigens: immer daran denken, das es auch neue Leser gibt, die die Historien hier nicht so überblicken. Und neue threads sind dafür da, aufgemacht zu werden ;-)

mfg robojr

Zitat:

Original geschrieben von Jens Zerl



Zitat:

Original geschrieben von roadrunner1802


Etwas Gewicht im Kofferraum,
Die meisten BMWs haben im Gegensatz zu vielen anderen Hecktrieblern eine 50:50-Gewichtsverteilung, so dass der Ballast im Heck nicht so viel bringen dürfte...

Doch!

Zitat:

Original geschrieben von roadrunner1802



Zitat:

Original geschrieben von Jens Zerl


Die meisten BMWs haben im Gegensatz zu vielen anderen Hecktrieblern eine 50:50-Gewichtsverteilung, so dass der Ballast im Heck nicht so viel bringen dürfte...

Doch!

Ich glaube, da ist auch zum Großteil ein Plazeboeffekt im Spiel. Beim 1er wirken vorne und hinten ca. 750kg auf die Achsen, das ist das, was früher manches Auto alleine wog. Hinzu kommt noch der Fahrer, der sitzt dazwischen, dürfte also auf beide Achsen in etwa gleich wirken - bei 80 kg wären das 790 kg vorne und 790 kg hinten. Hinzu kommt dann noch die Tankfüllung (ist IMHO nur zum Teil ins Leergewicht eingerechnet), die je nach Füllmenge vielleicht nochmal 40kg auf die hintere Achse bringt. D.h. 790kg : 830kg. Mit einem Zementsack im Heck verändert man diese Relation prozentual gesehen bei den heutigen Fahrzeuggewichten nicht mehr sehr stark. Der wenige zusätzliche Grip, den man erhält, wird zu einem gewissen Prozentsatz auch wieder aufgefressen, weil man ja nun auch 50kg mehr nach vorne bewegen muß.

Gruß,
Jens

Ich werd ganz entspannt unsere Bowlingbälle im Auto liegen lassen...
Sind zwar keine 25 Kilo aber immerhin zusammen 26 Pfund- haben oder nicht haben... Und wenn noch mein zweiter hinzukommt, sind es sogar 40 Pfund...

Mal in Zahlen ausgedrückt:
mit einem 50kg Zementsack im Heck verändert man die Gewichsverteilung von 48,8 : 51,2 nach 47,3 : 52,7.

Gruß,
Jens

Zitat:

Original geschrieben von Jens Zerl


Mal in Zahlen ausgedrückt:
mit einem 50kg Zementsack im Heck verändert man die Gewichsverteilung von 48,8 : 51,2 nach 47,3 : 52,7.

Gruß,
Jens

Und wie ist es mit nem 50kg - Sandsack?

ein 50kg sandsack ist natürlich leichter, weil ja mehr luft zwischen den sandkörnchen ist 😎

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