Das Ende des G30 rückt näher, was plant ihr als nächstes Fahrzeug ?

BMW 5er G30

Da sich der G30 langsam aber sicher dem Ende seines Produktlebenszyklus nähert ( im Juli 2023 soll ja die Produktion des G60 starten ) wäre es interessant zu wissen, was ihr nach aktuellem Stand so als nächstes auf dem Schirm habt ? Damit meine ich natürlich auch die G31-Fahrer, die einige Monate zeitversetzt vor dem gleichen Thema stehen.

Gerade in den aktuellen Zeiten sagt man ja, am besten ca. 12 Monate vorher bestellen, dass der Neue dann auch pünktlich da ist.

Bleibt ihr weiterhin beim Verbrenner oder wird‘s ein BEV ?

Ich werde ins Lager der E-Fahrer wechseln, mein absoluter Favorit ist aktuell der EQE 43 die ( für mich schlechtere ) Alternative wäre der i4 M50. Nun warte ich noch gespannt auf den i5 M50 und hoffe dass der auch vom Start weg bestellbar ist 🙂

Wie sieht das bei euch so aus ? 🙂

215 Antworten

Naja, das Problem, dass man selbst auf ganz schlechten Straßenabschnitten dringend am Temperaturregler herumdrehen muss, haben auch nur 5er-Fahrer wegen dieser eigenartigen Klima. Bei anderen Autos stellt man die Temperatur einmal ein und das war's. 🙂

Und wenn es der herzallerliebsten zu frisch ist? 😉 Aber ein Stieck weit stimmt das, bei Jaguar funktioniert das 🙂

Evtl. neue Generation VW Passat Variant / Skoda Superb Combi als Diesel.

Zitat:

@Achtung_Baby schrieb am 26. Juli 2022 um 13:01:47 Uhr:


Neu ist nicht gleich besser. Nur neuer. Ich muss nicht immer bei jedem Trend der erste sein. Das macht mich nur zum Betatester. Siehe E-Schrott.

Neu ist auch nicht automatisch innovativ - oft ist es eher ein Rückschritt zugunsten des Einsparpotenzials des Herstellers.

Wer mit NEU = Besser argumentiert ist ganz offensichtlich entweder weniger kritisch und/oder dem Marketing der Hersteller erlegen.

Ist uns als Kindern allen schon passiert 😁

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Dein Einsparargument verstehe ich nicht ganz... die neuen Displays, insbesondere die gebogenen durchgängigen sind sicher deutlich teurer, als mechanische Bedienelemente. Und TFT-Displays für Automotive sind immer ein Graus, schon alleine wegen des Temperaturbereichs (soll ja weder im Winter bei -10 Grad reaktionsträge werden, noch bei +70 Grad in der Sonne abkacken) und der benötigten Leuchtkraft, z.B. bei direkter Sonneneinstrahlung. Und dann soll es bitte auch noch 20+ Jahre halten...

(Meine Frau hat damit beruflich zu tun, daher weiß ich da ein bisschen was drüber).

Ich glaube Fakten spielen hier keine große Rolle. Ist doch immer so bei solchen Theorien: Der böse Hersteller will auf Kosten der armen Kunden sparen.
Wer seinen Fünfer jetzt noch >10 Jahre fahren will, muss sich den ja irgendwie schönreden. Alle anderen freuen sich auf Innovationen und entwickeln sich weiter 😎

Naja mit Weiterentwicklung der Persönlichkeit würde ich das nicht in Verbindung bringen 😉

Zitat:

Wer seinen Fünfer jetzt noch >10 Jahre fahren will, muss sich den ja irgendwie schönreden. Alle anderen freuen sich auf Innovationen und entwickeln sich weiter 😎

*Uncool* wenn man glaubt, für alle anderen sprechen zu können ...

Zitat:

@Acidrain2001 schrieb am 27. Juli 2022 um 09:58:10 Uhr:


Dein Einsparargument verstehe ich nicht ganz... die neuen Displays, insbesondere die gebogenen durchgängigen sind sicher deutlich teurer, als mechanische Bedienelemente. Und TFT-Displays für Automotive sind immer ein Graus, schon alleine wegen des Temperaturbereichs (soll ja weder im Winter bei -10 Grad reaktionsträge werden, noch bei +70 Grad in der Sonne abkacken) und der benötigten Leuchtkraft, z.B. bei direkter Sonneneinstrahlung. Und dann soll es bitte auch noch 20+ Jahre halten...

(Meine Frau hat damit beruflich zu tun, daher weiß ich da ein bisschen was drüber).

Als einer, der auch beruflich unter anderem mit Displays zu tun hat, muss ich etwas widersprechen. 2 Displays einzusetzen und alle beweglichen analogen Teile aufzugeben, bietet große Ersparnis für den Hersteller. Diese Displays sind heutzutage nicht besonders teuer, auch die High-End-Trümmer nicht. Gegenüber dem bisherigen Status mit verschiedenen Tachos, die unterschiedliche Anzahl der Schalter je nach Ausstattung, all das auch noch für verschiedene Modelle - das ist deutlich teurer als für die ganze Flotte in Fernost Displays zu kaufen und dann den Rest einfach zu programmieren (womit Autohersteller aber ihre Probleme haben, siehe VW ID-Software-Stückwerk usw.)

Es wird schon auch oft eingespart bei Modellwechseln oder LCIs, etwas beim G3x: Das teure, aber geniale System mit den sich in alle Richtungen beweglichen Scheinwerfern wurde zugunsten einer vergleichsweise billigen LED-Matrix-Platine von der Stange getauscht, die einfach schlechter ist als das alte System.
Das Glück von BMW war hier eher marketingseitig: "Matrixscheinwerfer" klingt so cool und modern, das muss gut sein, Audi hat es ja auch - es wurde akzeptiert und in den Köpfen vieler Kunden war es sogar ein Verbesserung - in der Praxis halt nicht. Die beweglichen Scheinwerfer waren viel besser, vor allem die Ausleuchtung des Abblendlichts, das sich horizontal (in die Kurve) und auch vertikal je nach Geschwindigkeit perfekt an die Situation anpassen konnte. Aber sie sind halt auch (nehme ich an) anfälliger und vor allem teurer.

Schaut Euch mal das Tesla Model 3 an. Im Innenraum ist nur noch ein riesiges Display. Keine Anzeige vorm Lenkrad, nix. Auf dem Lenkrad sind zwei „Trackbälle“ und noch die beiden Stockhebel für Blinker und Scheibenwischer. Ich glaube in den Türen gibt es noch Schalter für die Fensterheber, das war’s. Als ich das sah, dachte ich, das ist günstiger z7 produzieren, als alles andere was die anderen Hersteller fabrizieren…
Ich will hier definitiv nicht für Tesla sprechen, mir gefällt das auch überhaupt nicht, was die da im Innenraum abliefern, fällt aber unter Geschmacksache. Aber es gibt genug Leute, denen das was Tesla im Model 3 abliefert gefällt, oder es egal ist und das Auto dennoch gekauft wird.
Wie sich ein Tesla fährt, oder bedient, weis ich nicht. Ich persönlich war bedient, als ich den, für meinen Geschmack, nicht schönen Innenraum gesehen habe. Wenn mir ein Auto schon nach dem ersten Einsteigen so missfällt, will ich es auch nimmer Probefahren. Aber das Model 3 ist nicht das erste Auto, wo ich so dachte. Auch den ersten BMW 1er (E87) schloss ich vor Jahren über dieses Verfahren schonmal aus und entschied mich für einen Audi A3.

Tesla ist in Sachen "Bedienkomfort" und "Qualitätsanmutung" im Innenraum (von der Karosserie, etc. wollen wir lieber gar nicht sprechen), quasi der Tiefst-Standard. Gott sei Dank gibt es mittlerweile genügend Alternativen, welche abgesehen vom Powermanagement (da ist Telsa nach wie vor der Höchst-Standard) fast alles besser machen.
Ich persönlich sehe meiner ganz persönlichen BEV-Zukunft sehr gelassen entgegen. Ein E-Auto - wenn es genügend Power hat und gescheit konzipiert wurde - ist nahezu perfekt zum fahren. Tiefer Schwerpunkt, leise (was ich mag), keine Lastunterbrechung durch ein Getriebe, guter Durchzug und als Fahrzeug-Besitzer musst Du Dir nicht die ganze Zeit einen Kopf machen, welches mechanische Teil wohl als nächstes über den Jordan geht (Getriebe, Turbos, Injektoren, Pumpen, etc. etc.). Wenn ich da die technische Komplexität der grossen BMWs (5er, 7er) mit einem E-Auto vergleiche, habe ich fast Tränen in den Augen.
Werde ich in ein paar Jahren, wenn ich denn mal zu einem BEV wechsle, die Knöpfe vermissen? Sicher ja, aber das ist nur eine Frage der Umgewöhnung. Es ist einfach nicht realistisch anzunehmen, dass man mit den heutigen Möglichkeiten die ein modernes Infotainment-System bietet - also allen Funktionen die ein Hersteller potentiell seinen Fahrern offerieren kann - alles auf Knöpfe, Dreh-Drückschalter und weiss der Geier sonst noch was verteilen kann. Der Sprach-Steuerung gehört nun mal die absehbare Zukunft und das hat definitiv nicht nur mit Kosteneinsparungen zu tun. Bis dahin geniesse ich noch meine Zeit mit dem 6-Zylinder Biturbo und seinen dutzenden von Knöpfen und Tasten und werde dann vielleicht in so 30 bis 40 Jahren jüngeren Erdenbewohner von der Zeit berichten, als Fahrzeuge des individuellen Personenverkehrs noch mit fossilen Brennstoffen und mechanischen Antrieben gefahren wurden. Und wenn ich ihnen dann noch erzähle, dass wir alles über Knöpfe, Tasten, Dreh-Drück-Schalter und Touchscreens gesteuert haben, ja dann werden sie staunen...

PS: Die vielleicht grösste und auch am meisten verkannte Technologie im aktuellen 5er ist m.E. die Gestensteuerung. Ich kann ohne sie kaum mehr beruhigt fahren 🙂 - war mal zwei Monate ohne und habe sie grausam vermisst. Und es ist auch DAS Feature in meinem Wagen, welches Mitfahrer IMMER am meisten beeindruckt. Schade, dass sich diese Technologie (noch) nicht mehr verbreitet hat. Sie ist leider geil!

Ich habe die Gestensteuerung als für mich unnütz und ärgerlich bei meinem deaktiviert. Ich kann am Lenkrad / den Drehstellern viel einfacher und genauer alles einstellen. Warum ärgerlich? Weil es Fehlauslösungen gab. Ich habe mein Getränk aus dem Becherhalter genommen oder beim Reden etwas gestikuliert - schwupp war der Radiosender verstellt. Für mich überflüssig.
In Sachen Ergonomie (und das heißt beim Autofahren für mich in erster Linie am wenigsten ablenkende, einfache Bedienung) ist für mich ID6 im 5er Benchmark (bei ID 7 gefällt mir das unaufgeräumte Tachodesign nicht), ähnlich VW der letzten Generation (wie auch immer das heißt) im Golf 7, perfekt bedienbar, alles an seinem Platz, einfach logisch. Im Golf 8 verschlimmbessert.

Ich ahne für die Zukunft (G60) nicht all zu viel gutes..hab mir noch einen der letzten D5s deshalb gesichert. Jetzt habe ich erstmal drei vllt. vier Jahre Ruhe.

Gruß

Chris

Zitat:

@toelke schrieb am 27. Juli 2022 um 14:50:41 Uhr:


Ich habe die Gestensteuerung als für mich unnütz und ärgerlich bei meinem deaktiviert. Ich kann am Lenkrad / den Drehstellern viel einfacher und genauer alles einstellen. Warum ärgerlich? Weil es Fehlauslösungen gab. Ich habe mein Getränk aus dem Becherhalter genommen oder beim Reden etwas gestikuliert - schwupp war der Radiosender verstellt. Für mich überflüssig.

Sie braucht ein wenig Eingewöhnung. Habe sie die ersten paar Monate überhaupt nicht benutzt, weil ich die Gesten auch nicht "richtig" ausgeführt habe. Aber wenn man mal den Bogen raus hat, ist sie einfach genial. Lautstärke und Sender/Musikstücke wechseln, ohne einen Knopf zu suchen, ohne den Blick von der Strasse nehmen zu müssen oder zu quatschen und das alles ganz locker mit minimalem Einsatz der rechten Hand (bzw. Handgelenk), ist m.E. in Sachen "Aufwand/Ertrag" ungeschlagen!

PS: ich gebe aber zu, in gewissen Kultukreisen könnte dieses System an seine Grenzen kommen (Italien).

Bin kein Italiener, aber wie oft ich beim Gestikulieren während des Sprechens mit der Beifahrerin/Fahrerin unabsichtlich Musik skippe und Radiosender wechsle, ist auch rekordverdächtig. 😁

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