CPU Kühler anschließen

BMW 5er E39

Hallo,
ich brauche mal Hilfe, wie man einen CPU Kühler mit den 3 dünnen Kabeln anschließt.
Ich möchte mein Steuergerät der Gasanlage kühlen.
Grüße
Michael

36 Antworten

Da darf das doch nicht zu warm werden...

Für mich hätte sich das erledigt. Ich wollte nur einwerfen, dass sich so eine "Bastelei" (ohne das abwerten zu wollen) nicht auszahlt. Viele wissen nunmal nicht, dass nicht nur die Gewährleistungen sowieso nach 2 bis 5 Jahren sondern auch die Betriebserlaubnis erlischt wenn man das Gerät an sich irgendwie verändert.

Hier hat ja jemand erklärt warum... Zum einen wegen der wirtschaftlichen Seite und zum anderen weil es so (was auch immer) getestet/freigegeben wurde und nicht anders...

Ich bitte um Entschuldigung wenn das in euren Augen in diesem Falle unangebracht war...

Wenn das Gerät an der Stelle zu heiß wird hat es ne Macke. Es kann somit sogar irgendwann mal ganz ausfallen. Da sind halt größere Leitungsbausteine drin, welche die Magnetspulen ansteuern für die Injektionen.
Es ist normalerweise nicht nötig so ein Teil von außen zu kühlen. Vor allem nicht an diesem Einbauort.

Krümmerseitig hätte ich es vllt. noch verstanden...

Entschuldige, wenn ich dir da widersprechen muss, aber das ist Unsinn! Durch den Lüfter verliert man doch nicht die Betriebserlaubnis! Wie kommt man auf diesen Schmarrn? Hatte es doch zuvor bereits ausführlich geschrieben: Die Beschaffenheit der Gasanlage wird weder verändert noch in ihrer Funktion manipuliert. Wie kommt man nur auf sowas? Möchte mal einen TÜV-Prüfer oder Gasanlagenprüfer sehen, der sowas beanstandet!

Sofern man das Gerät nicht anbohrt oder durchbohrt, ist alles im Rahmen des Erlaubten.

Außerdem muss das Gerät nicht zwingend defekt sein. Korrosion und Schmutz am Kühlkörper können schon ausreichend sein, damit das Gerät überhitzt. Wenn Aluminium oxidiert, wirkt die Oxidschicht wie ein Pelzmantel - bei Schmutz oder Staub ist das nicht anders.
Wenn der Abstand zum darunter liegenden oder dahinter stehenden Blech sehr gering ist, zehrt das ebenfalls an der Kühlleistung. Sollte der Hersteller den Kühlkörper (aus Kostengründen) dann auch noch sehr sparsam ausgelegt haben, dann braucht man nur 1 und 1 zusammen zu zählen.

@Rudi Kargus : Mach dir keinen Kopf. Lasse den Lüfter in einer Fachwerkstatt einbauen. Hier kamen ja auch bereits hilfreiche zusätzliche Tipps wie beispielsweise der extra Absicherung usw. Die Fachwerkstätten sollten das aber eigentlich wissen und auch von vornherein beherzigen. Solltest halt nur darauf achten, dass eine WASSERDICHTE Sicherung bzw. ein wasserdichter Sicherungshalter eingebaut wird. Die Hartplastikdinger mit der Torpedosicherung beispielsweise sind der letzte Mist - die Federn im Inneren rosten wie hulle.
Hier - so sehen die aus:

https://www.ebay.de/itm/253089022943

Dann nimm lieber hochwertige Flachsicherungshalter.

LG - Maik

Dass der Prüfer den Lüfter als bauliche Veränderung der Gasanlage beanstandet, das kann ich mir nicht vorstellen. Eher könnte ich mir vorstellen, das der Prüfer den Lüfter selbst als verbautes Teil nicht akzeptiert.

Wenn, dann würde ich den Lüfter ohnehin so einbauen, dass man ihn auch schnell wieder abstecken kann. Warum lange diskutieren? Zur Prüfung kommt der Lüfter eben für 'ne Stunde in den Kofferraum.

Aber @Rudi Kargus hat doch die Idee mit dem Lüfter eh schon verworfen. Der Stand ist doch, Kühlrippen drauf und Belüftungsschlauch. Bin ich da richtig?

Hallo Community

Ich möchte mal auf den technischen Aspekt zurückführen.

Der TE hat bisher nicht benennen können, welche Fehlerart das Streuergerät im laufenden Betrieb tatsächlich aufweist, bzw., wie diese sich im Fahrbetrieb bemerkbar macht. Der oberflächliche Verweis auf die Meinung eines Fachbetriebes ist zwar gut gemeint, hilft aber nicht wirklich weiter da das Ergebnis, der mit Sicherheit erfolgten Fehleranalyse, nicht gepostet wird.

Das Steuergerät ist auf der Unterseite flächig mit Kühlrippen versehen, wodurch eine Wärmeableitung technisch gegeben ist. Da keine andere Fahrzeugkomponente den Zu- /Abluftstrom behindert, gibt es technisch keine Erfordernis das KME bauartbedingt zusätzlich kühlen zu müssen.

Wie zuvor schon erwähnt, kann es natürlich nicht ausgeschlossen werden, dass das KME einen elektromechanischen Fehler hat (Z. B. aufgerissene Lötstelle an einer Bauteil-/Steckerpfostenverbindung) der sich bei der KME Betriebstemperatur hin und wieder bemerkbar macht.

Ein derartiges technisches Problem löst man aber nur dadurch, in dem man die tatsächliche Fehlerquelle konsequent = langfristig beseitigt. Sicherlich ist dieses kostenintensiv und dadurch für den Geldbeutel unattraktiv.

Wenn ich mich mal den kreativen unsinnigen bisherigen Lösungsansätzen gedanklich anschließen würde, dann könnte man dem TE ggf. empfehlen, den linken Scheinwerfer auszubauen um einen maximalen Kaltluftstrom auf das KME zu erhalten. Der Nachteil ist dann leider, dass Fahrten bei Dunkelheit nicht mehr möglich sind.

Gruß
wer_pa

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Zitat:
"...könnte man dem TE ggf. empfehlen, den linken Scheinwerfer auszubauen um einen maximalen Kaltluftstrom auf das KME zu erhalten."

Das würde ich mir dann aber eintragen lassen!😁

Unbedingt! Der nichtvorhandene Scheinwerfer muss eingetragen werden, vom nichtvorhandenen Blinker ganz abgesehen.
Gut - muss man wenigstens kein Blinkerwasser auf der Seite nachfüllen... 😁

🙂
Jetzt dreh'n se alle durch. Nehmt Trockeneis!!!

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