CO² und somit anfallende KFZ- Steuer nach WLTP ab dem 01.09.2018

Seat Arona 1 (KJ)

Hi, mich würde mal interessieren, wie sich jetzt die Werte für den Arona nach dem neuen Messzyklus nach WLTP verändert haben, sprich welchen CO2- Austoß er hat und was im Endeffekt an KFZ- Steuer zu bezahlen ist.
Bevorzugt suche ich die Werte für den 1.0 TSI 70KW (95 PS) mit DSG.
Vielen Dank 🙂

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Bestraft? Erschrocken?

Was hast du denn erwartet - dass sie dir noch Geld ausbezahlen? Obwohl du mit fossilem Brennstoff umher fährst und dabei auch nur 25% weniger CO2 ausbläst als ein vergleichbarer Benziner?

Sofern das der Jahresbeitrag ist, sind 48 Euro dafür ein Schnäppchen. Da kann ich mit EUR 104,- nur davon träumen.

Zitat:

@AndiW76 schrieb am 28. November 2019 um 20:46:16 Uhr:


da möchte man ein Umweltfreundliches Auto kaufen...

Ob ein Arona TGI umweltfreundlich ist, lasse ich mal dahin gestellt. Im besten Fall ist er umweltfreundlich-er als ein vergleichbarer Benziner. Freundlich zur Umwelt wäre er, wenn er gar keine Emissionen produzieren und nur regenerative Ressourcen verbrauchen würde.

Dazu etwas "Zukunftsmusik":

Zitat:

Fahrzeuge mit CNG-Antrieb können auch synthetisch erzeugtes Methan, sogenanntes erneuerbares Methan, auch SNG (Synthetic Natural Gas bzw. Substitute Natural Gas) tanken. Damit fahren CNG-Fahrzeuge klimaneutral oder CO2 neutral.

https://www.gibgas.de/Planet%20Erde/Emissionen

Die Moral von der Geschicht: Tankt Fürze statt Erdgas 😁

Dass CO2 nicht das einzige Treibhausgas ist, das durch gefördertes Erdgas generiert wird, steht in folgendem Artikel:
Der Spiegel: Forscher halten Erdgas für klimaschädlicher als offiziell angegeben

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Die Steuer ist mit Sicherheit politisch einkalkuliert worden. Ist ja auch schließlich keine Erhöhung. Unter dem Deckmantel des Umweltschutzes zahlen wir für Verbesserungen. Diese sind aber nicht da, weil die Grundlage geändert wurde. Also hübsch zahlen. Und es häufen sich aus Verbrauchersicht auch die verharmlosenden Kommentare, dass es ja aufgrund des geringen Gesamtaufwandes für ein Kfz nur ein ganz kleiner Betrag sei.

Und glaubt etwa jemand, dass es eine Anpassung nach unten geben wird? Wo aber bleibt der große Aufschrei von eigentlich Millionen Autobesitzern?

Diesen Aufschrei erwarte Ich eigentlich von der größten Autofahrer Lobby in Deutschland, dem ADAC. Leider höre ich diesbezüglich nicht viel von denen.

Habe gerade mal das Kraftfahrsteueramt angeschrieben.
Ich erwarte keine für mich relevante Antwort. Sobald jedoch tatsächlich eine Antwort eingehen sollte, werde ich hier berichten. Auf jeden Fall fühle ich mich total VERARSCHT.

Was soll das denn für ein unzuständiges Amt sein?
Und was sollen die ggf. antworten? Die Berechnungsgrundlagen für die Kfz-Steuer kann man überall nachlesen. Und wenn sich die Prüfgrundlage ändert, ändern sich auch die Werte.

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Ich denke er meint den Zoll in Trier ?

Oder ??

Dann sollte man auch das örtlich zuständige Hauptzollamt anschreiben und nicht eine fiktive Behörde.

Ist nur eine Vermutung mehr nicht,

Generalzolldirektion

Lustig wie manche spekulieren.
Ich möchte eine Antwort auf die enorm hohe Differenz.

Steuer
Nur eine von zig-Seiten, wo alles drinsteht. Rechnen muss man aber noch selbst.

Und zuständig ist einzig und allein das Hauptzollamt, das den Bescheid erlässt. Die Generalzolldirektion ist für die operative Steuerung der Zollverwaltung zuständig. Alle Hauptzollämter arbeiten mit den gleichen Bestimmungen des Kraftfahrzeugsteuergesetzes. Da steht alles drin.

Die offizielle Erklärung für die Änderung dank WLTP findet sich auf den Seiten des Bundesministeriums der Finanzen. Dort ist auch zu lesen, warum bei der Steuerberechnung die CO2-Werte nicht angepasst wurden. Zitat: "Die stärker fahrzeugbezogenen und realitätsnäheren CO2-Prüfwerte würden ansonsten in ihrem Einfluss auf die Höhe der Kraftfahrzeugsteuer neutralisiert, vermindert, verstärkt oder verfälscht." (Vorletzter Absatz auf der von mir verlinkten Seite).

...und würden die Erhöhung der Kfz-Steuer verhindern!
Besser kann Vater Staat die tatsächliche Steuermehrbelastung nicht PR-mäßig begründen. Die Steuer als solche hat sich ja nicht verändert.

Zitat:

@UliBN schrieb am 22. Oktober 2018 um 20:16:45 Uhr:


...und würden die Erhöhung der Kfz-Steuer verhindern!
Besser kann Vater Staat die tatsächliche Steuermehrbelastung nicht PR-mäßig begründen. Die Steuer als solche hat sich ja nicht verändert.

...wobei "Vater Staat" hier eher einer Vorgabe von "Mutter Europa" zu folgen hatte...eben wie in einer funktionierender Ehe...Mutter sagt, wo es lang geht und Vater folgt zähneknirschend...

Die Kfz-Steuer unterliegt nicht EU-Regelungen, sondern ist eine rein nationale Steuer! Damit auch die Werte, die als Grundlage der Steuerberechnung festgelegt worden sind.

...hat auch keiner behauptet...

...aber Mutter Europa hat die Änderung der Berechnungsgrundlage (hier: Berechnung der Abgaswerte nach tatsächlichen (und nicht nach labortechnischen) Begebenheiten vorgegeben...Steuergesetzte wurden nicht geändert...der Wert X steht immer noch für 1 €...

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