Chiptuning extrem günstig: www.racechip.de
hat das jemand mal versucht. Hat ein guter Freund von mir in seinem 740D drin und ist echt begeistert.. Das ding wird in 2 Minuten einfach aufgesteckt - fertig. Und vor allem ist da das speedlimit raus.... und das für 120 Euro
Ich meine, was passiert beim Chiptuning denn gross? Die regeln den Ladedruck und die Spritzende hoch..... Ich kann da keinen Unterschie zwischen z bsp Schnitzer und Racechip ausmachen..... ich meine, das ist na "nur" Software.....
oder liege ich da falsch.... !??
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von BMW_FAN1
Ich auch, ich stelle mir das so vor, durch das Chiptuning muss weniger Gas gegeben werden, um ein gewisse Geschwindigkeit zu halten (auf Grund der mehr Leistung), als vorher, dadurch entsteht , so mein laienhafter Gedanke, die Verbrauchsminderung.🙂Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Das ist mal eine interessante Anmerkung. Das höre ich auch oft immer wieder von Leuten persönlich, dass sie durch ihr Chiptuning beim Turbodiesel eine gewisse Menge an Treibstoff einsparen. Erklären konnte ich es mir bisher nicht, wie das funktionieren sollte.lg
Tobias
wieviel gas gegeben werden muss, hängt einzig und allein von der Gaspedalkennlinie ab.
Wieviel Sprit verbraucht wird, hängt davon ab wieviel reingespritzt wird.
Zieht man die Verluste ab, dann erhält man die Motorleistung.
Ein Chiptuning hat keinen einfluss auf die Aerodynamik und auch nicht auf die Strinfläche. Also bleibt der Leistungsbedarf gleich. Der Wirkungsgrad vom Turbolader wird wohl auch nicht verändert und die inneren Motorverluste bleiben auch gleich. (oder verändert chiptuning die Brennraumgeometrie? Oder Lager? Oder sowas?)
Schaut man sich nun Muscheldiragramme vom spezifischen Spritverbrauch an, dann sieht man, dass bei mittleren Zylinderdrücken die Effizienz am höchsten ist. Je höher der Zylinderdruck, desto schlechter wird der wirkungsgrad. Bei geringen zylinderdrücken, ist die Verbrennung nicht wirklich effizient und vollständig / gleichmäßig.
Beim Tuning wird nun a) mehr Sprit oder b) mehr Luft (damit mehr kg sauerstoff) reingepresst oder a & b zusammen.
Betrachtung wenn a und b größer wird:
1- höherer fülldruck > höhere Ansaugtempertaur (der llk kann nur in grenzen kühlen). Bei doppeltem Fülldruck ist nur ungefähr 50 % mehr sauerstoff vorhanden.
2 - mehr arbeitsaufwand für den Arbeitstakt verdichtung
3 - deutlich höhere verdichtete Lufttremperatur.
4 - höhere einspritzmenge Sprit > höhere maximaltemperatur > mehr schadstoffproduktion > höherer Rußausstoss (diesel)
Die Effizienz wird beim diesel durch eta maßegblich bestimmt. Das ist die spreitzung zwischen t4 und t3 also die Maximaltemperatur und der einlasstemperatur.
Je höher die differenz desto höher ist der Wirkungsgrad. t4 ist durch Randbedingungen begrenzt und kann nicht beliebig gesteigert werden.
Es gibt einen gewissen optimierungsspielraum bzgl. der Verbrennungseffizienz, da die EU4-5-6 Motoren deutlisch schlechter abgestimmt werden müssen um die Emmissionsgrenzwerte einzuhalten. EU2 Diesel können da effizienter unterwegs sein, allerdings war es da eher so, dass die maximale effizienz über einen geringen drehzahlbereich verfügbar war darüber und darunter sind die effizienzen stark abgefallen. Die heutigen Motoren haben dafür über einen breiteren Drehzahlbereich eine annehmbare effizienz und fallen am Rand nicht so stark ab ( bis auf ausnahmen).
Um das mit zahlen zu untermauern:
Minimal sind beim Diesel heute so um 200 g/kwh nötig. Die EU 2 Triebwerke waren da knapp unter 190 g/kwh gekommen, dafür waren die an den Randbereichen an 450 - 600 g/kwh angestiegen. Bei den heutigen dieseln hängt es von der ausbaustufe ab.
Zum vergleich ein N55. (e9x)
Minimaler Spezifischer Verbrauch: 245g/kwh,
Brennraum Mitteldruck: 16,9 Bar
Maximal: 130 Bar.
Also steckerlbox, kann man jetzt nur den Luftdruck und die einspritzmenge und zeit erhöhen. Hat beides keinen positiven einfluss auf die effizienz.
Als OBD Programmierung kann (wenn man es könnte) die verbrennung optimiert werden. Ein möglicher weg wäre es die verbrennung härter zu gestalten (drehen an den verschiedenen einspritzvorgängen), aber dann nagelt der Motor mehr. Und die EU4-5-6 optimierungen zurückzunehmen. Sprich den Motor schmutzig arbeiten zu lassen, damit die effizienz steigt.
Allerdings wäre dann rein rechtlich die Schadstoffeinstufung flöten und ggf. der DPF schneller zu.
Alles andere ist nur zur Leistungssteigerung und nicht zur effizenzerhöhung.
Den meisten sprit kann man immer noch im Kopf sparen und sparsam das gaspedal drücken.
gretz
58 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von kevinmuc
Zitat:
Original geschrieben von stucksl
Zitat:
Original geschrieben von kevinmuc
Na es war doch deine Empfehlung... Warum emfpielst dann etwas, wenn du es selbst nicht mal einsetzen würdest? Warum machst du dir sorgen um die Garantie, wenn man es eh nicht entdecken kann??Zitat:
Original geschrieben von stucksl
Es kommt an, doch ist es mir egal! Unterstell mir nicht dauernd das ICH das "mache". ICH MACHE GAR NICHTS, da mein BMW 4 Monate jung ist und ich keine Garantie verlieren will. Ich bin kein Raser der mit 80 durch die 30iger Zonen fährt, da ich 57 Jahre alt und kein Raser bin und auch nicht war. Es ist mein 9er BMW und und ich habe bei keinem einen Chip gehabt. Ich habe nur einen Kommentar zu einem Thema abgegeben und es ist mir Scheissegal wer ein Fahrzeug ohne Betriebserlaubnis auf der Straße bewegt. Das sollte schon jeder vernünftige denkende Mensch mit sich selbst ausmachen. Und jetzt geh auf einen anderen los und lass mich bitte in Ruhe.
LG Helmut
Das waren doch deine Aussagen, dass man es nicht finden kann....
gretz
Ich empfehle es: 1. da ich mir die Kundenmeinungen auf jener Seite durchgelesen habe
2. da mein Kollege 100%ig damit zufrieden ist und 1,3 Liter weniger Diesel verbraucht
3. da es von BMW in München 100%ig nicht ausgelesen werden kann
Ich würde nicht dieses Teil verwenden, sondern eine Software um 300,- Euro einspielen lassen und die kann BMW München auslesen!
Zufrieden?
Zitat:
Original geschrieben von Rael_Imperial
Um mal was anderes klarzustellen:Zitat:
Original geschrieben von stucksl
guten morgen
um mal eines klarzustellen: es geht nicht um die Endgeschwindigkeit oder das blöde gefassel: "ich brauch die power zum Überholen", sondern schlicht und einfach um den benzin(diesel)verbrauch. immer wenn wir zu tankstelle fahren werden wir betrogen. nicht jeder hat das geld sich einen 320, 325, 330 usw. zu kaufen. mit einem chip braucht man ca. 1 liter weniger kraftstoff und das ist für den einen oder anderen schon einen betrug wert ohne ein schlechtes gewissen zu haben. hat die deutsche regierung ein gewissen? die österreichische auf jeden fall nicht!
helmutDie Hersteller stehen unter massivem Druck, den CO2-Ausstoß zu verringern (siehe die Diskussion zum Downsizing R6 -> R4T). Es werden erhebliche Entwicklungskosten aufgewendet und preisintensive Technologien in der Serie verbaut, um ein paar Gramm CO2 einzusparen.
Und Du glaubst ernsthaft, dass da so ein dahergelaufener Hinterhof-Chip-Bastler mal eben für 120 Euro den Verbrauch um 1 l/100 km senken kann? Glaubst Du wirklich, wenn es so einfach wäre, dass Hersteller wie BMW, Mercedes oder VW das Potential liegen lassen würden? Glaubst Du wirklich, dass zum Erreichen einer gegebenen Fahrleitung auch 1 l/100 km weniger Kraftstoffeinsatz ausreicht? Glaubst Du wirklich, dass die Hersteller eben diesen Liter einfach so ungenutzt durch den Auspuff jagen?
Träum weiter ... 😮
120 Euro??? Nicht von mir!!! (699,- Euro)
http://www.chiptuning.com/car-config-view-product-de0.html?...Zitat:
Original geschrieben von stucksl
Zitat:
Original geschrieben von kevinmuc
Zitat:
Original geschrieben von stucksl
Ich empfehle es: 1. da ich mir die Kundenmeinungen auf jener Seite durchgelesen habeZitat:
Original geschrieben von kevinmuc
Na es war doch deine Empfehlung... Warum emfpielst dann etwas, wenn du es selbst nicht mal einsetzen würdest? Warum machst du dir sorgen um die Garantie, wenn man es eh nicht entdecken kann??
Das waren doch deine Aussagen, dass man es nicht finden kann....
gretz
2. da mein Kollege 100%ig damit zufrieden ist und 1,3 Liter weniger Diesel verbraucht
3. da es von BMW in München 100%ig nicht ausgelesen werden kannIch würde nicht dieses Teil verwenden, sondern eine Software um 300,- Euro einspielen lassen und die kann BMW München auslesen!
Zufrieden?
Hm.... also drunter steht ein zufriedener 220 cdi kunde, der auf dem Level vom standard 325d sprit verbraucht. Was hilft eine Mercedes R4 erfahrung bei dem bmw Motor?
Kundenbewertungen auf den webseiten sind per se nur gute. Die schlechten werden entfernt und in einigen foren werden durch die Tuner negative Beiträge gelöscht bzw. lassen sie löschen.
Was wäre den der nachweis zu Punkt 3.?
ich kenne das gegenteil.
gretz
Zitat:
Original geschrieben von kevinmuc
Zitat:
Original geschrieben von stucksl
Zitat:
Original geschrieben von kevinmuc
Hm.... also drunter steht ein zufriedener 220 cdi kunde, der auf dem Level vom standard 325d sprit verbraucht. Was hilft eine Mercedes R4 erfahrung bei dem bmw Motor?Zitat:
Original geschrieben von stucksl
Ich empfehle es: 1. da ich mir die Kundenmeinungen auf jener Seite durchgelesen habe
2. da mein Kollege 100%ig damit zufrieden ist und 1,3 Liter weniger Diesel verbraucht
3. da es von BMW in München 100%ig nicht ausgelesen werden kannIch würde nicht dieses Teil verwenden, sondern eine Software um 300,- Euro einspielen lassen und die kann BMW München auslesen!
Zufrieden?Kundenbewertungen auf den webseiten sind per se nur gute. Die schlechten werden entfernt und in einigen foren werden durch die Tuner negative Beiträge gelöscht bzw. lassen sie löschen.
Was wäre den der nachweis zu Punkt 3.?
ich kenne das gegenteil.
gretz
dann sei froh - schönes wochende
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von stucksl
Zitat:
Original geschrieben von kevinmuc
Zitat:
Original geschrieben von stucksl
Mein Kollege ist nicht der einzige, da gibt es wahrscheinlich tausende :-( Und was ist da mutig? 25 PS mehr oder weniger ist doch nichts aussergewöhnliches. Mein Freund ist Serviceleiter bei einem BMW-Händler und er hat mir gesagt, dass bei JEDEM Service die Daten des Steuergerätes ausgelesen werden. Eben aus diesen Günden, dass immer mehr das Chiptuning in Anspruch nehmen, aber nicht den Original-Power-Kit von BMW.Zitat:
Original geschrieben von kevinmuc
Also, Die Steuergeräte Prüft bmw nur im schadensfall. Dann werden die Werte ausgelesen, direkt aus München. Erst wenn die grünes licht geben, wird gewährleistung gegeben.
Es gibt mehrere wirkmechanismen.Aber ganz schön Mutig von dienem kollegen, mit einem Fahrzeug ohne Betriebserlaubnis rumzufahren.
gretz
LG Helmut
Komisch, bei mir ist in den letzten 5 jahren beim Service nie was ausgelesen worden. Ich kenne da alle service leiter + mechaniker in der Werkstatt bei meiner BMW Vertretung.
Zitat:
Original geschrieben von stinchc
Ich bin mit ziemlich sicher, dass BMW das in den Fahrzeudaten beim Auslesen sehen kann.
die finden alles raus !!! Kann nur ausdrücklich davor warnen.
Wenn Du die 9000 Euro, die ein neuer Motor kostet, gleich in die Hand nimmst, dann bekommst Du im F30 serienmäßig vermutlich deutlich mehr PS und hast auch noch dauerhaft Spaß.
Zitat:
Original geschrieben von stucksl
120 Euro??? Nicht von mir!!! (699,- Euro)Zitat:
Original geschrieben von Rael_Imperial
Um mal was anderes klarzustellen:
Die Hersteller stehen unter massivem Druck, den CO2-Ausstoß zu verringern (siehe die Diskussion zum Downsizing R6 -> R4T). Es werden erhebliche Entwicklungskosten aufgewendet und preisintensive Technologien in der Serie verbaut, um ein paar Gramm CO2 einzusparen.
Und Du glaubst ernsthaft, dass da so ein dahergelaufener Hinterhof-Chip-Bastler mal eben für 120 Euro den Verbrauch um 1 l/100 km senken kann? Glaubst Du wirklich, wenn es so einfach wäre, dass Hersteller wie BMW, Mercedes oder VW das Potential liegen lassen würden? Glaubst Du wirklich, dass zum Erreichen einer gegebenen Fahrleitung auch 1 l/100 km weniger Kraftstoffeinsatz ausreicht? Glaubst Du wirklich, dass die Hersteller eben diesen Liter einfach so ungenutzt durch den Auspuff jagen?
Träum weiter ... 😮
http://www.chiptuning.com/car-config-view-product-de0.html?...
Ach so, ja, 699,- Euro sind natürlich ein wesentlich stärkeres Argument gegen meine obigen Punkte. Alles klar!
Zitat:
Original geschrieben von Rael_Imperial
Um mal was anderes klarzustellen:Die Hersteller stehen unter massivem Druck, den CO2-Ausstoß zu verringern (siehe die Diskussion zum Downsizing R6 -> R4T). Es werden erhebliche Entwicklungskosten aufgewendet und preisintensive Technologien in der Serie verbaut, um ein paar Gramm CO2 einzusparen.
Und Du glaubst ernsthaft, dass da so ein dahergelaufener Hinterhof-Chip-Bastler mal eben für 120 Euro den Verbrauch um 1 l/100 km senken kann? Glaubst Du wirklich, wenn es so einfach wäre, dass Hersteller wie BMW, Mercedes oder VW das Potential liegen lassen würden? Glaubst Du wirklich, dass zum Erreichen einer gegebenen Fahrleitung auch 1 l/100 km weniger Kraftstoffeinsatz ausreicht? Glaubst Du wirklich, dass die Hersteller eben diesen Liter einfach so ungenutzt durch den Auspuff jagen?
Träum weiter ... 😮
Danke.
Kaum zu glauben dass die Leute immer wieder auf so einen Mist reinfallen.
Zitat:
Original geschrieben von Rael_Imperial
Um mal was anderes klarzustellen:Die Hersteller stehen unter massivem Druck, den CO2-Ausstoß zu verringern (siehe die Diskussion zum Downsizing R6 -> R4T). Es werden erhebliche Entwicklungskosten aufgewendet und preisintensive Technologien in der Serie verbaut, um ein paar Gramm CO2 einzusparen.
Und Du glaubst ernsthaft, dass da so ein dahergelaufener Hinterhof-Chip-Bastler mal eben für 120 Euro den Verbrauch um 1 l/100 km senken kann? Glaubst Du wirklich, wenn es so einfach wäre, dass Hersteller wie BMW, Mercedes oder VW das Potential liegen lassen würden? Glaubst Du wirklich, dass zum Erreichen einer gegebenen Fahrleitung auch 1 l/100 km weniger Kraftstoffeinsatz ausreicht? Glaubst Du wirklich, dass die Hersteller eben diesen Liter einfach so ungenutzt durch den Auspuff jagen?
Träum weiter ... 😮
Das ist mal eine interessante Anmerkung. Das höre ich auch oft immer wieder von Leuten persönlich, dass sie durch ihr Chiptuning beim Turbodiesel eine gewisse Menge an Treibstoff einsparen. Erklären konnte ich es mir bisher nicht, wie das funktionieren sollte.
Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Das ist mal eine interessante Anmerkung. Das höre ich auch oft immer wieder von Leuten persönlich, dass sie durch ihr Chiptuning beim Turbodiesel eine gewisse Menge an Treibstoff einsparen. Erklären konnte ich es mir bisher nicht, wie das funktionieren sollte.Zitat:
Original geschrieben von Rael_Imperial
Um mal was anderes klarzustellen:Die Hersteller stehen unter massivem Druck, den CO2-Ausstoß zu verringern (siehe die Diskussion zum Downsizing R6 -> R4T). Es werden erhebliche Entwicklungskosten aufgewendet und preisintensive Technologien in der Serie verbaut, um ein paar Gramm CO2 einzusparen.
Und Du glaubst ernsthaft, dass da so ein dahergelaufener Hinterhof-Chip-Bastler mal eben für 120 Euro den Verbrauch um 1 l/100 km senken kann? Glaubst Du wirklich, wenn es so einfach wäre, dass Hersteller wie BMW, Mercedes oder VW das Potential liegen lassen würden? Glaubst Du wirklich, dass zum Erreichen einer gegebenen Fahrleitung auch 1 l/100 km weniger Kraftstoffeinsatz ausreicht? Glaubst Du wirklich, dass die Hersteller eben diesen Liter einfach so ungenutzt durch den Auspuff jagen?
Träum weiter ... 😮
Ich auch, ich stelle mir das so vor, durch das Chiptuning muss weniger Gas gegeben werden, um ein gewisse Geschwindigkeit zu halten (auf Grund der mehr Leistung), als vorher, dadurch entsteht , so mein laienhafter Gedanke, die Verbrauchsminderung.🙂
lg
Tobias
Zitat:
Original geschrieben von BMW_FAN1
Ich auch, ich stelle mir das so vor, durch das Chiptuning muss weniger Gas gegeben werden, um ein gewisse Geschwindigkeit zu halten (auf Grund der mehr Leistung), als vorher, dadurch entsteht , so mein laienhafter Gedanke, die Verbrauchsminderung.🙂Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Das ist mal eine interessante Anmerkung. Das höre ich auch oft immer wieder von Leuten persönlich, dass sie durch ihr Chiptuning beim Turbodiesel eine gewisse Menge an Treibstoff einsparen. Erklären konnte ich es mir bisher nicht, wie das funktionieren sollte.lg
Tobias
Genau so ist es - ist ja auch logisch - Oder?
Zitat:
Original geschrieben von BMW_FAN1
Ich auch, ich stelle mir das so vor, durch das Chiptuning muss weniger Gas gegeben werden, um ein gewisse Geschwindigkeit zu halten (auf Grund der mehr Leistung), als vorher, dadurch entsteht , so mein laienhafter Gedanke, die Verbrauchsminderung.🙂Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Das ist mal eine interessante Anmerkung. Das höre ich auch oft immer wieder von Leuten persönlich, dass sie durch ihr Chiptuning beim Turbodiesel eine gewisse Menge an Treibstoff einsparen. Erklären konnte ich es mir bisher nicht, wie das funktionieren sollte.lg
Tobias
wieviel gas gegeben werden muss, hängt einzig und allein von der Gaspedalkennlinie ab.
Wieviel Sprit verbraucht wird, hängt davon ab wieviel reingespritzt wird.
Zieht man die Verluste ab, dann erhält man die Motorleistung.
Ein Chiptuning hat keinen einfluss auf die Aerodynamik und auch nicht auf die Strinfläche. Also bleibt der Leistungsbedarf gleich. Der Wirkungsgrad vom Turbolader wird wohl auch nicht verändert und die inneren Motorverluste bleiben auch gleich. (oder verändert chiptuning die Brennraumgeometrie? Oder Lager? Oder sowas?)
Schaut man sich nun Muscheldiragramme vom spezifischen Spritverbrauch an, dann sieht man, dass bei mittleren Zylinderdrücken die Effizienz am höchsten ist. Je höher der Zylinderdruck, desto schlechter wird der wirkungsgrad. Bei geringen zylinderdrücken, ist die Verbrennung nicht wirklich effizient und vollständig / gleichmäßig.
Beim Tuning wird nun a) mehr Sprit oder b) mehr Luft (damit mehr kg sauerstoff) reingepresst oder a & b zusammen.
Betrachtung wenn a und b größer wird:
1- höherer fülldruck > höhere Ansaugtempertaur (der llk kann nur in grenzen kühlen). Bei doppeltem Fülldruck ist nur ungefähr 50 % mehr sauerstoff vorhanden.
2 - mehr arbeitsaufwand für den Arbeitstakt verdichtung
3 - deutlich höhere verdichtete Lufttremperatur.
4 - höhere einspritzmenge Sprit > höhere maximaltemperatur > mehr schadstoffproduktion > höherer Rußausstoss (diesel)
Die Effizienz wird beim diesel durch eta maßegblich bestimmt. Das ist die spreitzung zwischen t4 und t3 also die Maximaltemperatur und der einlasstemperatur.
Je höher die differenz desto höher ist der Wirkungsgrad. t4 ist durch Randbedingungen begrenzt und kann nicht beliebig gesteigert werden.
Es gibt einen gewissen optimierungsspielraum bzgl. der Verbrennungseffizienz, da die EU4-5-6 Motoren deutlisch schlechter abgestimmt werden müssen um die Emmissionsgrenzwerte einzuhalten. EU2 Diesel können da effizienter unterwegs sein, allerdings war es da eher so, dass die maximale effizienz über einen geringen drehzahlbereich verfügbar war darüber und darunter sind die effizienzen stark abgefallen. Die heutigen Motoren haben dafür über einen breiteren Drehzahlbereich eine annehmbare effizienz und fallen am Rand nicht so stark ab ( bis auf ausnahmen).
Um das mit zahlen zu untermauern:
Minimal sind beim Diesel heute so um 200 g/kwh nötig. Die EU 2 Triebwerke waren da knapp unter 190 g/kwh gekommen, dafür waren die an den Randbereichen an 450 - 600 g/kwh angestiegen. Bei den heutigen dieseln hängt es von der ausbaustufe ab.
Zum vergleich ein N55. (e9x)
Minimaler Spezifischer Verbrauch: 245g/kwh,
Brennraum Mitteldruck: 16,9 Bar
Maximal: 130 Bar.
Also steckerlbox, kann man jetzt nur den Luftdruck und die einspritzmenge und zeit erhöhen. Hat beides keinen positiven einfluss auf die effizienz.
Als OBD Programmierung kann (wenn man es könnte) die verbrennung optimiert werden. Ein möglicher weg wäre es die verbrennung härter zu gestalten (drehen an den verschiedenen einspritzvorgängen), aber dann nagelt der Motor mehr. Und die EU4-5-6 optimierungen zurückzunehmen. Sprich den Motor schmutzig arbeiten zu lassen, damit die effizienz steigt.
Allerdings wäre dann rein rechtlich die Schadstoffeinstufung flöten und ggf. der DPF schneller zu.
Alles andere ist nur zur Leistungssteigerung und nicht zur effizenzerhöhung.
Den meisten sprit kann man immer noch im Kopf sparen und sparsam das gaspedal drücken.
gretz
Danke Kevin, perfekt erklärt!
Kurz zusammengefasst:
Um mit einer bestimmten Geschwindigkeit zu fahren, benötige ich eine bestimmte Antriebsleistung. Um diese zu erzeugen, benötige ich eine bestimmte Kraftstoffmasse (sofern der Wirkungsgrad des Motors gleich bleibt; siehe Kevin).
Wenn nun also durch Chip-Tuning die Maximalleistung angehoben wird, muss ich zum Erreichen einer bestimmten Geschwindigkeit das Gaspedal tatsächlich etwas weniger drücken - erzeuge damit aber nach wie vor die gleiche Antriebsleistung wie vorher -> gleicher Verbrauch.
Zitat:
Original geschrieben von BMW_FAN1
Ich auch, ich stelle mir das so vor, durch das Chiptuning muss weniger Gas gegeben werden, um ein gewisse Geschwindigkeit zu halten (auf Grund der mehr Leistung), als vorher, dadurch entsteht , so mein laienhafter Gedanke, die Verbrauchsminderung.🙂lg
Tobias
Weniger Gas geben kann man auch ohne Chiptuning. Und schon komisch, dass laut Werksangabe ausgerechnet der 316d am sparsamsten ist, der 318d einen Tick mehr verbraucht und der 320d am meisten, bei identischer (316d, 318d) und vergleichbarer Getriebeübersetzung (320d). Alle drei Motoren haben den gleichen Hubraum, die Mehrleistung bei den stärkeren Versionen ist also vergleichbar mit der eines Chiptunings (auch, wenn BMW sicherlich mehr Aufwand walten lässt, z.B. durch veränderte Turbolader / Ladeluftkühler oder andere Kolben).
Zitat:
Original geschrieben von kevinmuc
Je höher der Zylinderdruck, desto schlechter wird der wirkungsgrad. Bei geringen zylinderdrücken, ist die Verbrennung nicht wirklich effizient und vollständig / gleichmäßig.
In diesem Satz steckt ein Widerspruch.