ca. 1.6 Liter Ölverbrauch auf 1000 km
Hallo,
ich habe den Mondeo nun seit etwa 3-4 Monate und mir ist aufgefallen, dass er ziemlich viel Öl nimmt.
Deswegen habe ich jetzt mal genauer aufgepasst, wie viel es ist.
Aufgefüllt bis ca. 75% bis 80% des "Ölstabs".
500 km später musste ich ca. 0.8 Liter Öl nachfüllen, bis ich wieder den relativen identischen Stand hatte.
Ich habe nun also hochgerechnet auf ca. 1.6 Liter Öl auf 1000 km.
Ich benutze 5 W 40 Öl.
Laut Vorbesitzer hat er vorher zwischen einem Ölwechsel nie Öl nachgefüllt. Die Aussage ist aber nicht glaubwürdig, denn laut seiner Aussage funktioniert auch die Klimaanlage top (die kühlt überhaupt nicht) und die Bremsen wären top (musste ich ziemlich direkt erneuern lassen, konnte man beim normalen anschauen nicht sehen).
Ich weiß also nicht, wie lange der Wagen diesen Verbrauch schon hat.
Er tropft nicht. Er qualmt auch nicht auffällig. Aber normal ist dieser hohe Verbrauch doch sicherlich nicht? Gelaufen: fast 180.000 km.
Wird meistens auf der Landstraße bewegt.
Beste Antwort im Thema
Boah, Leute... echt!
Immer das selbe, sorry!
Um WELCHES Fahrzeug gehts hier eigentlich??
Diesel? Benziner? V6? 2.0 Liter? 1,8 Liter? ST220? Baujahr? Zustand?
Hier kann keiner hellsehen...
Und ja: 1,6 Liter sind definitiv zu viel, egal bei welchem Motortyp...
45 Antworten
Ich finde das ist kein Blödsinn, habe nie ein plausibles Ergebnis gepeilt, 3x hintereinander, 3versch. Ergebnisse. War beim Focus so und jetzt beim Mondi das selbe. Hab dann gegoogelt und o.g. Beschreibung gefunden und seit dem klappt's und statt 1L auf 1000km verbraucht er nur noch 500ml auf 1000km.
Das mit dem Deckel konnte ich nicht probieren, hier schüttet es schon die ganze Zeit und ich will mir morgen erst Gummihandschuh(e) besorgen.
Allerdings habe ich mal den Tipp befolgt und den warmen Motor im Stand erst 2 Minuten laufen lassen, dann auf ca. 4000 Umdrehungen hoch gedrückt 2-3x.
Qualmt ein bisschen, empfand es nicht unüblich. Aber es riecht leicht rauchig und leicht nach Benzin. Außerdem scheint es hinterm Auto schwarzen Ruß auf dem Boden zu geben. Da werde ich aber morgen noch einmal genau nach sehen, vielleicht mal vorher ein weißes Tuch hinlegen.
Ich mache meine Art der Ölkontrolle jetzt seit 50 Jahren an Motorrädern, PKW, LKW und an sämtlichen Baumaschinen, die ich bisher in der Hand hatte, ich hatte noch nie zuviel Öl im Motor! Das hat nur eine Ford- Werkstatt geschafft, mir mal beim Ölwechsel da einen 3/4 Ltr. Öl zuviel rein zu machen! Da ich aber abends zu Hause noch kontrolliert habe, durften sie am nächsten Tag das zuviel eingefüllte Öl wieder absaugen! Das konnten sie mir auch nicht erklären, wie das passieren konnte! Daher der Hinweis von mir= Kontrolliert die Arbeit der Werkstatt!!!
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Ölstab ziehen und wieder stecken, dann erneut ziehen und ablesen... Mehr ist nicht notwendig. Das Ablesen kann man noch ein 2. Mal wiederholen. Dann verifiziert man das Ergebnis. Und das Öl oben ist wirklich nur Tropfmengen vom Stab bzw. Hoch gedrückt! Stab ziehen und etwas warten, das es abläuft ist auch okay! (Beim/Vor'm Tanken den Motor abstellen, Stab ganz raus ziehen und dann tanken. Dann ist das Rohr frei, wenn man nach dem Tanken misst.
Wenn du keinen Gummihandschuh hast, klau deiner Frau die Frischhaltefolie, oder nimm ne Plastiktüte! Das muss kein Handschuh sein. Kommt Luft raus, ist das KGEV defekt und dauerhaft zu. Zieht sich die Folie etwas rein, ist das KGEV i.O.! Reißt es die Folie kräftig rein, sodass sie quasi in den Motor gesaugt wird, ist das KGEV ebenfalls defekt. Es klemmt dauerhaft offen.
MfG
Leider haben das viele Duratecs, dass die Ölabstreifringe verkoken und Öl dabei verbrannt wird. Das beste was du tun kannst, ist, die hier genannten Tips abzuarbeiten und vor allem, auf gutes und richtiges Öl zu wechseln.
Der beste Zeitpunkt zum Ölstand messen, ist morgens vor dem ersten Start, rausziehen und darauf schauen, abwischen entfällt :-)
Zitat:
@asterix1962 schrieb am 12. Juni 2019 um 19:18:27 Uhr:
Der beste Zeitpunkt zum Ölstand messen, ist morgens vor dem ersten Start, rausziehen und darauf schauen, abwischen entfällt :-)
Die beste Variante um falsche Werte zu erhalten! Der Stab muss gezogen und neu gesteckt werden.
MfG
15-20 km pro Fahrt.
Gelegentlich auch mal kürzere Fahrten innerhalb der Ortschaft.
Beim Vorbesitzer soll er aber laut seiner Aussage öfter mehrere hundert Kilometer am Stück gelaufen sein. Kann ich aber natürlich nicht bestätigen. Seitdem ich ihn habe, läuft er auf diesen kurzen Strecken.
Danke für die Tipps zum testen. Das mache ich morgen auf jeden Fall. Der zieht mir die Folie oder Handschuh ja nicht komplett in den Motor rein, oder?
Muss der Motor nicht warm sein, wenn man den Ölstand messen will?
Zitat:
@Johnes schrieb am 12. Juni 2019 um 19:57:28 Uhr:
Zitat:
@asterix1962 schrieb am 12. Juni 2019 um 19:18:27 Uhr:
Der beste Zeitpunkt zum Ölstand messen, ist morgens vor dem ersten Start, rausziehen und darauf schauen, abwischen entfällt :-)Die beste Variante um falsche Werte zu erhalten! Der Stab muss gezogen und neu gesteckt werden.
MfG
Nur gut das das seit 38 Jahren klappt, über Nacht läuft das Öl vom Peilstab ab und hat genau die Höhe wie der Ölstand in der Wanne.
Ich weiß nicht wie klebrig dein Öl ist, normal läuft Öl zum tiefsten Punkt.
Wobei der Ölstand nie bei max steht, sondern knapp darunter
MfG
Zur Kurbelgehäuseentlüftung:
ich habe jetzt einen Frischhalte-Beutel drüber gelegt und den Wagen anstellen lassen. Der Beutel flatterte ordentlich, also es kommt Luft von unten.
Das heißt jetzt, dass die Kurbelgehäuseentlüftung verstopft ist?
Kann es wirklich allein daran liegen, dass Öl ab ca. 3800 Umdrehungen hinten am Auspuff scheinbar "rausspritzt" (weißes Tuch war schwarz gesprenkelt, 1-2 kleinere, feuchte Flecke)?
Und kann mir jemand vielleicht einen Tipp geben, was das in einer freien Werkstatt kosten würde?
Oder kann man das sogar von einem "Hobbyschrauber" machen lassen?
Sorry, wenn ich immer so auf den Preis rumreite, aber ich kann aus gesundheitlichen Gründen derzeit nicht arbeiten und bin auf ein Auto angewiesen: eine schlimme Zwickmühle, die mir graue Haare bereiten würde, wenn ich noch welche hätte.
Das kann ich natürlich nicht eindeutig beantworten. Es war sehr viel schwarz und 3-4 leicht feuchtere Punkte, wenn ich ihn "hochtrete".
Jap, schwarzes Wasser...
Die KGE sorgt dafür, das kein Überdruck im Kurbelgehäuse vorhanden ist. Bei Überdruck kann Öl in den Brennraum gedrückt werden. Andersrum wird bei zu viel Unterdruck zu viel blow-by (Abgas) aus dem Brennraum gesaugt. Das belastet das Öl.
MfG