C350 verkauft - Ade vom Forum

Mercedes C-Klasse W204

14 Jahre mit C350 mit wenig Problemen absolviert, hier im Forum viel gelernt - D A N K E

Bin jetzt im Polestar Forum aktiv.

C350
59 Antworten

Ich merke schon, ihr wisst alles besser obwohl ihr wahrscheinlich nie ein E-Auto gefahren habt. Alternative Fakten at its best. 😁 Ich hatte 3 Jahre lang ein Model X und bin >5000 km mit dem Auto samt Wohnwagen (2.5m breit und 1.7 to schwer) durch Europa gefahren. Es ist exakt so wie ich gesagt habe. 30 Minuten laden, mehr ist Unsinn weil man dann schon zu viel geladen hat und die Ladeleistung einbricht. Klar fährt man dann keine 250 km mehr wie mit vollem Akku. Aber wie halten eh alle 2 Stunden mal an und dann kann das Auto auch laden. Und natürlich ist man dann etwas weniger flexibel und „muss“ dann raus wenn die Ladestation kommt und verkneift sich den Stopp nicht noch für ne halbe Stunde… Funktionieren tut das trotzdem und im Gegensatz zu früher bin ich nur unwesentlich länger unterwegs. Dafür entspannter und mit 525 PS deutlich souveräner als mit dem rappelnden Diesel den ich vorher hatte. Ich geh dazu sicher nicht wieder zurück…

Zum Verbrauch vom 350 CDI: der braucht im Schnitt 7.5 Liter (nach Anzeige 0.5 Liter weniger, der zeigt immer zu wenig an…). Wie man da mehr als 850 km weit kommt belügt sich selbst oder hat einen Reservekanister dabei… Er steht noch zum Verkauf. Wer das scheckheftgepflegte Eisenschwein will soll sich melden. Ist ja besser als jedes E-Auto. 😉

Ein E-Auto beruhigt derzeit das Gewissen, und füllt die Kassen der Autohersteller.
Die Zukunft für die Mobilität ist es mit Sicherheit nicht.
Man stelle sich nur mal vor wenn alle nur mehr mit E-Autos fahren, und damit meine ich wirklich alle, also die fetten Containerschiffe, Flugzeuge, LKW‘s usw.
Wenn mir dann man einer erklären kann, wo sie dafür den Strom hernehmen wollen, und wie sie einen LKW oder Flugzeug, oder auch Containerschiffe und alle anderen mit Batteriepacks bestücken wollen, wäre ich denjenigen sehr dankbar. Auf der einen Seite reden sie immer von einem Blackout, andererseits wollen sie alle mit E-Motoren bestücken.
Sorry, kann ich nicht verstehen, aber bitte, ich will den Themeneröffner nicht die Freude an seinem E-Auto nehmen, ganz im Gegenteil, es ist nur meine subjektive Meinung zu diesen E-Autos.

Zitat:

@DietmarS schrieb am 09. März 2022 um 22:56:37 Uhr:


die Benzin-Tankstellen konnte ich
kaum erkennen vor Tränen in den Augen (Preis!).

Die Spritpreise werden wieder auch fallen, sobald der Kriegstreiber seine Menopause und Minderwertigskompleze überwunden hat.

Zitat:

@Sedge schrieb am 12. März 2022 um 23:47:00 Uhr:


Ein E-Auto beruhigt derzeit das Gewissen, und füllt die Kassen der Autohersteller.
Die Zukunft für die Mobilität ist es mit Sicherheit nicht.
Man stelle sich nur mal vor wenn alle nur mehr mit E-Autos fahren, und damit meine ich wirklich alle, also die fetten Containerschiffe, Flugzeuge, LKW‘s usw.

Ein E-Auto ist um viele Faktoren effizienter als ein Verbrenner. Bei dem werden im Schnitt 3/4 der Energie in Wärme verwandelt. Es wäre besser den Kraftstoff in Kraftwerken zu verbrennen, dann könnte man die ansonsten verlorene Wärme noch anderweitig nutzen und mit dem Strom dann fahren... Warum man jetzt sofort alle Verbrenner abschaffen muss würde ich gerne von dir wissen, macht ja keinen Sinn. Was Sinn macht ist alles was umstellbar ist umzustellen. Alleine der Stromverbrauch beim Transport (Pumpen, Pipeline) und raffinieren ist so hoch, dass in jedem Liter Kraftstoff (je nach Quelle) 2-6 kWh Strom stecken. Wenn man von 6 Litern Verbrauch bei den substituierten Verbrenner ausgeht kann ein E-Auto einfach mit diesem Strom fahren. Er ist schon da, muss nur in den Akku anstatt über den Kraftstoff verloren zu gehen…
Bei Schiffen, Flugzeugen und Langstrecken LKW funktioniert das Umstellen zur Zeit genauso wenig wie bei dem Familienvater der von Flensburg nach Rom mit Wohnwagen mit 150 km/h Durchschnitt ohne Stopp durchfährt. So wie es sich manchmal anhört ist das ja die überwiegende Mehrheit und man richtet sein Alltagsauto an solchen Extrema aus.
Nach meiner Erfahrung funktioniert das E-Auto super und ich verkaufe jetzt den letzten Verbrenner weil damit keiner mehr fahren will. Ich empfehle da mal etwas technologieoffener zu sein, ich hatte auch Zweifel und man muss sich bei unwesentlichen Dingen etwas anpassen. Der Benefit ist aber so gross, dass es das wert ist. Wir wollen ja Fortschritt und keine schnelleren Pferde, wenn man mal den Blick zurück wirft auf den Übergang zum Auto.

Die restlichen Verbrenner (Schiffe, Flugzeuge) können übrigens meiner Meinung nach nicht ersetzt werden. Da helfen nur E-Fuels, deren Wirkungsgrad ist aber so mies, dass ich nicht wüsste wo die Energie herkommen soll und wer das bezahlen will.

Ähnliche Themen

Danke für deine detaillierte Antwort. Aber meiner Meinung nach müsste wenn überhaupt alles auf E-Mobilität umgestellt werden. Sonst macht es einfach keinen Sinn, und zwar Weltweit. Nicht nur in Europa.

Zitat:

@Sedge schrieb am 13. März 2022 um 08:29:15 Uhr:


Aber meiner Meinung nach müsste wenn überhaupt alles auf E-Mobilität umgestellt werden.

Dann fangen wird bei den Containerschiffen mal an und gehen weiter zu den Flugzeugen,LKWs usw. 😁

(Der erhöhte CO2 Ausstoß hat die Welt vor der nächsten zyklischen Eiszeit bewahrt, in der wir uns heute normalerweise befänden. Das soll nun aber kein Pluspunkt einer Umweltverschmutzung sein.Es ist bloß ein Faktum. Eine genormte Umwelt gibt und gab es nicht.Die Erdkugel war zB. 7 mal durcheist.Artensterben war die Normalität. )

Der heutige Istzustand der Umwelt ist keine Norm. Wir machen es nur zur angestrebten Norm.Einen größeren Vulkanausbruch oder Meteoriteneinschlag verhindert kein Umweltschutz, keine Elektroautos ..
Schlussendlich verdampft die Erde in Jahrmiliarden, auch wenn wir die Elektromobilität gänzlich durchgesetzt haben.Irgendwann wird auf der Erde alles Leben zwangsläufig ausgelöscht sein, mit Umweltschutz oder auch ohne.
Das ist unsere sichere, noch weit entfernte, Zukunfsprognose.

Zitat:

@Schrauber1221 schrieb am 13. März 2022 um 08:35:47 Uhr:



Dann fangen wird bei den Containerschiffen mal an und gehen weiter zu den Flugzeugen,LKWs usw. 😁

Ich nehm mir auch immer erst das grösste Gewicht im Fitnessstudio damit ich weiss wie schwach ich doch wirklich bin. 😉

Zitat:

(Der erhöhte CO2 Ausstoß hat die Welt vor der nächsten zyklischen Eiszeit bewahrt, in der wir uns heute normalerweise befänden. Das soll nun aber kein Pluspunkt einer Umweltverschmutzung sein.Es ist bloß ein Faktum. Eine genormte Umwelt gibt und gab es nicht.Die Erdkugel war zB. 7 mal durcheist.Artensterben war die Normalität. )

Aber es wird jetzt viel zu warm, wir sind übers Ziel rausgeschossen. Ich masse mir auch nicht an zu wissen, dass ich bzw. wir alle Stellrädchen kennen die das Klima beeinflussen. Es gibt aber eine unbestreitbare Korrelation zwischen Industrialisierung und dem damit verbundenen CO2 Aussstoss und dem Klimawandel. Das kann theoretisch auch Zufall sein, die jährliche Steigerung der Temperaturen ist aber um Welten höher als sie es je in der Vergangenheit war (langfristig, über 10'000 von Jahren gesehen). Daher ist der Klimawandel durch den Mensch höchstwahrscheinlich angestossen. Das muss enden...

Zitat:

Der heutige Istzustand der Umwelt ist keine Norm. Wir machen es nur zur angestrebten Norm.Einen größeren Vulkanausbruch oder Meteoriteneinschlag verhindert kein Umweltschutz, keine Elektroautos ..
Schlussendlich verdampft die Erde in Jahrmiliarden, auch wenn wir die Elektromobilität gänzlich durchgesetzt haben.Irgendwann wird auf der Erde alles Leben zwangsläufig ausgelöscht sein, mit Umweltschutz oder auch ohne.
Das ist unsere sichere, noch weit entfernte, Zukunfsprognose.

Was in Millionen Jahren ist hat erstmal keinen Einfluss auf heute. Bis auf die Lagerung der Brennstäbe von Atomkraftwerken. 🙂

Zitat:

@Sedge schrieb am 13. März 2022 um 08:29:15 Uhr:


Danke für deine detaillierte Antwort. Aber meiner Meinung nach müsste wenn überhaupt alles auf E-Mobilität umgestellt werden. Sonst macht es einfach keinen Sinn, und zwar Weltweit. Nicht nur in Europa.

Das ist mit Verlaub Unsinn. Man kann eine Fahrzeuggattung nach der anderen umstellen. Alleine die Umstellung der Fahrzeuge erspart uns den Transport von Öl und reduziert damit die Anzahl der Schiffe. Das ist ein kontinuierlicher Prozess. Für die "Grossverbraucher" brauchen wir andere Lösungen. Ein 40 Tonner der mit 2 Mann besetzt durch Europa fährt würde sonst nur seine Batterie spazieren fahren. 🙂 Die Alternative können dann auch Züge sein, aber da muss sich auch einiges verbessern. Möglich ist es, denn hier in der Schweiz, Österreich und Italien funktioniert es beispielsweise schon sehr gut. Da wird viel mehr auf der Schiene transportiert. Da geht es auch schon seit Jahrzehnten elektrisch vorwärts. 😉

Zitat:

Zum Verbrauch vom 350 CDI: der braucht im Schnitt 7.5 Liter (nach Anzeige 0.5 Liter weniger, der zeigt immer zu wenig an…). Wie man da mehr als 850 km weit kommt belügt sich selbst oder hat einen Reservekanister dabei… Er steht noch zum Verkauf. Wer das scheckheftgepflegte Eisenschwein will soll sich melden. Ist ja besser als jedes E-Auto. 😉

Junge, du redest von richtigen Erfahrungen. Der 350 CDI, den ich jetzt 3 Jahre verbraucht braucht nicht 7,5 Liter, sondern im Alltag 8 bis 9 Liter. Aber auf der Autobahn mit Tempomat verbraucht er weniger als 7 Liter (130km/h). Ich kann die ja ein Video meiner Spanien-Fahr vom letzten Jahr zeigen.

Und wer wirklich weit kommt mit einer Füllung tankt nicht, dann wenn der Tank leer sind, sondern nach den örtlichen Preisen.

Werd erwachsen.

Zitat:

@Emsland666 schrieb am 13. März 2022 um 09:49:28 Uhr:



Zitat:

Zum Verbrauch vom 350 CDI: der braucht im Schnitt 7.5 Liter (nach Anzeige 0.5 Liter weniger, der zeigt immer zu wenig an…). Wie man da mehr als 850 km weit kommt belügt sich selbst oder hat einen Reservekanister dabei… Er steht noch zum Verkauf. Wer das scheckheftgepflegte Eisenschwein will soll sich melden. Ist ja besser als jedes E-Auto. 😉

Junge, du redest von richtigen Erfahrungen. Der 350 CDI, den ich jetzt 3 Jahre verbraucht braucht nicht 7,5 Liter, sondern im Alltag 8 bis 9 Liter. Aber auf der Autobahn mit Tempomat verbraucht er weniger als 7 Liter (130km/h). Ich kann die ja ein Video meiner Spanien-Fahr vom letzten Jahr zeigen.

Und wer wirklich weit kommt mit einer Füllung tankt nicht, dann wenn der Tank leer sind, sondern nach den örtlichen Preisen.

Werd erwachsen.

Danke für den Lacher. Ich fahre das Auto seit 2 Jahren und 45000 km. Nicht viel aber auch noch nichts. Der Verbrauch liegt im Schnitt bei 7.5 Liter. Willst du meine Tankrechnungen kontrollieren? Oder ist das zu kompliziert..?

Wie schon weiter oben erwähnt wohne ich in der Schweiz. Ich fahre oft auch Langstrecke, bei den üblicherweise 127 km/h welche ich dann fahre liegt der Schnitt je nach Wetter bei 6 Litern. Zusammen mit den Alltagsfahrten wo er auch mal 12 Liter nimmt sind das dann 7.5 Liter im Schnitt.
Und jetzt kommst du…

Zitat:

Wie schon weiter oben erwähnt wohne ich in der Schweiz. Ich fahre oft auch Langstrecke, bei den üblicherweise 127 km/h welche ich dann fahre liegt der Schnitt je nach Wetter bei 6 Litern. Zusammen mit den Alltagsfahrten wo er auch mal 12 Liter nimmt sind das dann 7.5 Liter im Schnitt.
Und jetzt kommst du…

Also wiederspricht Du dir doch selbst. Bei 6 oder 7 Liter auf Langstrecke kommt man mit dem 66 L Tank weiter als 850 km...., was Du aber in Zweifels ziehst...

Bitte um Aufklärung... - es ging um die über 850 km und nix anderes.

Also ich fahre den Wagen nicht auf den letzten Tropfen leer, weil er dann stehen bleibt und die Wahrscheinlichkeit, dass der bei einer Zapfsäule zum stehen kommt gering ist. Daher sind 66 Liter nicht nutzbar sondern 63 Liter. 63 Liter durch 7.5 Liter/100 km sind 840 km. Was passt daran nicht? Viel weniger kann man im Schnitt nicht brauchen, aber der V6 nimmt auch gerne auch mal mehr. Im Stadtverkehr liege ich deutlich über 10 Liter, also max 640 km.
Wer Langstrecke mit 120 km/h in der Ebene fährt kommt auch mal auf 950 km. Da es hier bergig ist und ich Langstrecke in der Regel über die Alpen (z.B. ins Tessin) fahre ist der Verbrauch dann aufgrund der Passstrecken auch eher bei 8 als bei 7 Litern.

Alles klar? Oder fehlt noch was?

Also doch über 850 km möglich.

Geht doch. Mein Gott, diesen unnötigen Diskussionen zu Fake News. Es nervt.

Ja, aber in der Praxis doch nicht! Ich sag auch nicht, dass ich mit dem Tesla 420 km weit komme. Es würde gehen, so fährt aber kein Mensch. 🙂 Man muss ja realistisch bleiben und der Tesla tendiert halt auch nach 350 km Richtung 0% SoC. Im Gegensatz zum Verbrenner kann man den aber da hin bringen weil die Vorausberechnung sehr genau ist. Aber das ist ein anderes Thema, glaubt mir wahrscheinlich auch wieder keiner hier. 😁

Natürlich in der Praxis. Jedes Jahr im Urlaub. Mit einem recht verbrauchsintensiven Fahrzeug. Eineme Sechszylinder Diesel, der nicht wirklich auf günstigen Verbrauch hin produziert wurde.

Also ich finde auch, dass man keinen E - Auto Besitzer wieder zu Autos mit Leben und schönen Motorsound oder überhaupt Sound bekehren kann. Die Autolobby hat es möglich gemacht
In spätestens 10 bis 15 Jahren Jahren will kein Mensch mehr ein E - Auto, da dann es andere Technoligien wie Wasserstoff viel mehr unterstützt werden.
Die Verbrenner wird es immer noch geben.

PS: Hatte jahrelang einen Wohnwagen für längere Fahrten am Haken; wenn ich alle zwei Stunden trotz über 500 PS eine "Auftankpause" hätte machen müssen, wäre ich mit meinem Jahresurlaub nicht ausgekommen.
Abgesehen ist es mit einem E - Auto wohl auch nicht ganz so entspannt zu laden. Oder man versperrt die Strasse oder mehrere Ladestationen.

Deine Antwort
Ähnliche Themen