Bremsscheibenwechsel hinten: Nachstellen wirklich nötig?

VW Golf 4 (1J)

Hallo zusammen,

an unserem Golf 4 - 1.4L 16V sind hinten die Beläge fertig und vermutlich würde ich auch direkt die Scheiben mit wechseln.

Die Beläge und die Scheiben werden wohl nicht das Thema sein, denn mit Maulschlüssel & Knarre lässt sich das - finde ich jedenfalls - besser angehen als vorne wo der Innensechskant ran muss.

Was mich aber etwas verunsichert ist, dass die Videos zu dem Thema und auch das "Jetzt helfe ich mir selbst" Buch sagen, man müsse im Anschluss den Mitteltunnel lösen und die Züge der Handbremse so justieren, dass am Bremssattel der Hebel vom Handbremsenzug ca. 1mm Luft hat.

Das wundert mich schon irgendwie und auch ein Arbeitskollege (Ursprünglich mal KFZ-Mechaniker, nun nur noch privat an seinen Autos) hat da noch nie was eingestellt.
Auch er sagt, die Schrauberei vom Kolben ist ja eben weil die Handbremse selbsteinstellend ist, da muss nix am Zug gemacht werden?

Rein vom technischen her wäre das kein Problem, es ist nur daheim im Garten einfach doof zu machen. Bei der gesamten Arbeit kommt man von vorne ran, nur da muss man von hinten bei, während er einseitig aufgebockt ist... Klar, grundsätzlich machbar aber wenn man nicht muss?

Wie schaut es denn nun aus, muss man da echt ran oder nicht? Oder vielleicht nur wenn der Sattel getauscht wird? Denn die Hebelposition sollte sich durch den Wechsel der Beläge und Scheiben ja eigentlich nicht ändern, oder?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Winxer schrieb am 6. März 2019 um 09:03:06 Uhr:



Rechte seite rechts herum. Linke seite links herum. Darum 2 Spindeln im set Bremsenrücksteller. Prüfe ob der Bautenzug leichtgängig ist..

Aus dem Hause VW wäre mir das aber sicher bekannt. Das mit der linken Seite und Linksdrehen gibt es wohl, jedoch nicht bei VW!

Es heißt übrigens Bowdenzug und nicht Bautenzug. 🙂

30 weitere Antworten
30 Antworten

Zitat:

@Golfschlosser schrieb am 6. März 2019 um 15:59:30 Uhr:



Zitat:

@Winxer schrieb am 6. März 2019 um 12:41:39 Uhr:



Jedoch wird immer eine Gewindestange gedreht und der Sattel ist immer gleich nur Spiegelverkehrt gefertigt. Folglich müßte einmal links und einmal rechtsgewinde verbaut sein weil der Kolben nach aussen gedrückt werden muß..... Der Hebelarm ist immer gleich angebracht.... Wäre eure Theorie richtig würde der Kolben immer nach rechts wandern.. Rechter Bremssattel drücken und linker Öffnen..

Das der Bremssattel der rechten Seite spiegelbildlich der linken Seite produziert wird, ist schon richtig. So wie halt viele Teile im Fahrzeugbau.

Wie das technisch im Detail gelöst ist weiß ich noch nicht, weil ich bisher noch keine Bremszange obduziert habe. Bei der nächsten Revision ist an meinem 5er mindestens eine Zange fällig, wahrscheinlich werden es aber beide um dann für den Rest des Fahrzeuglebens ruhe zu haben. Dann werde ich diese sicherlich öffnen.

Mögest dir doch bitte mal den Reparaturleitfaden anschauen und hier nicht weiter deinen selbst zusammengeschusterten Unsinn verbreiten. Dort steht explizit nur was von Rechtsdrehung.

Zitat:

@Golfschlosser schrieb am 6. März 2019 um 15:59:30 Uhr:



Zitat:

Arbeitet Ihr an einem VW oder arbeitet Ihr bei VW???

Weder noch, momentan bin ich mit der Korrektur deiner Beiträge beschäftigt. 🙁

Zitat:

@Golfschlosser schrieb am 6. März 2019 um 15:59:30 Uhr:



Zitat:

Der Kolben muß einfach gesagt, immer entgegen der Ausrückdrehrichtung zurück gedreht werden.

Das halte ich für korrekt.

Zitat:

@Golfschlosser schrieb am 6. März 2019 um 15:59:30 Uhr:



Zitat:

Ob es sich um einen VW oder Opel handelt ist egal, denn die Zulieferer und somit Bremssysteme sind bis auf Kleinigkeiten identisch.

Das gilt keinesfalls für den Volkswagen Konzern, für andere Marken kann das richtig sein, muss aber nicht. Ich meine das mal bei einem Ford gelesen zu haben. Ist aber sehr vage Vermutung.

Zitat:

@Golfschlosser schrieb am 6. März 2019 um 15:59:30 Uhr:



Zitat:

Bowtenzug ja richtig... Danke

Immer noch falsch, es heißt Bowdenzug!

Wenn man so selbstsicher aufschlägt, sollte auch die Substanz dahinter stimmen.

Welche Subtanz ?

Seit dem beginn eurer Kommentare frage ich mich warum! OK kleine Korrekturen sind unbedingt wichtig und richtig. Aber zwischen den Bremssystemen gibt es wirklich kaum unterschiede. Es gibt nicht viele Hersteller die Bremssysteme entwickeln. Darum sieht man mal Lucas TRW oder ATE oder Bosch Systeme hier in Europa. Mir ist nicht bekannt das VW selbst Bremsen entwickelt hat. Gibt es einen Grund hier erst mal Verarsche gegenüber dem fragenden zu bringen und jetzt wo es überflüssig ist Zitate als Waffe vorzubringen.

Ich habe versucht einem Fragenden zu helfen, und was kommt da von euch.....?!

Gibt es dafür einen logischen Grund? Ist doch kein Streitforum oder ist das jetzt doch so???!

Habe kein Problem damit keinem meine mögliche Hilfe zu geben....
Aber besser ist es doch zu helfen und hier mal zu beschreiben warum dem nicht so ist...

Zitat:

@Winxer schrieb am 6. März 2019 um 16:33:19 Uhr:



Gibt es einen Grund hier erst mal Verarsche gegenüber dem fragenden zu bringen und jetzt wo es überflüssig ist Zitate als Waffe vorzubringen.

Da bin ich sogar ganz nahe bei dir. 🙂

@winxer: es geht doch eigentlich darum dass man den bremszylinder vor sich hat nach rechts reindreht und so zurückstellt. so wie man eine schraube vor sich hat und am schraubenkopf blickend sie nach rechts (im uhrzeigersinn) reindreht.

Ähnliche Themen

Gut Leute ich möchte keinen Streit. Ich hoffe zumindest das dem Fragenden jetzt geholfen ist... Eine Veralgemeinerung kann und darf ich nicht aussprechen.... Ein bisschen anders hätte es aber dennoch verlaufen können oder leute?

wir streiten doch nicht....
und wenn man die bremsen wieder zusammengebaut hat, nicht sofort losfahren sondern im stand die bremse bei laufenden motor mehrfach treten - damits beim ersten bremsen nicht ins leere geht

Puh, alles ziemlich durcheinander und verwirrend hier.
Der Themenstarter ist ja nun völlig überfordert.
Das meiste ist selbsterklärend und bekommt man als Hobbyschrauber ohne Probleme hin. Ich möchte nur auf folgende Sachen hinweisen:

Immer schön die Fettkammern der Gleitbolzen fetten.
Man braucht das von @Winxer verlinkte Rückstellwerkzeug, denn die hinteren Bremskolben müssen zurück-ge-dreh-drückt werden. (auf beiden Seiten im Uhrzeigersinn)
Dabei aufpassen dass der Bremsflüssigkeitsbehälter nicht überläuft.

Nachzustellen ist nichts.
Allerdings: Nach der Montage auf gar keinen Fall die Handbremse anziehen, denn dadurch wird die Handbremse nachgestellt. Nach Montage solange mit der Fußbremse pumpen, bis das Pedal richtig hart wird.

Ich habe das im Sommer auch gemacht! Kolbenrückdreher war notwendig! Innensecjskant war mühsam weil die Schraube extrem fest war...hat mich ne halbe Stunde gekostet die zu lösen! Auf der anderen Seite bekam ich die bremsbacken jedoch hinunter ohne die sechskant zu öffnen und die Scheibe konnte ich danach auch hinausfummeln! Neue hinein und fertig...hatte mich geärgert dass ich es nicht gleich so gemacht habe!

Sorry, aber wenn hier jemand wie @Winxer FALSCHINFORMATIONEN verbreitet ist es richtig und wichtig, dass andere User das deutlich korrigieren.

Zusammenfassend: Liebe Kinder, bitte für euren VW PKW mit Scheibenbremse hinten nur einen Bremsenrücksteller mit Rechtsgewinde benutzen, auf beiden Seiten.

Zur Frage des TE: Ich habe auch so ein Selbsthilfebuch zum Golf IV und da ist das Nachstellen der Handbremsseile eigentliich nur in Verbindung mit Arbeiten an der Trommelbremsanlage beschrieben. Dort macht es tatsächlich Sinn, weil der Nachsteller den Seilweg selbst innerhalb der Verschleißmaße nicht komplett ausgleichen kann. Bei Scheibenbremsen an der HA hatte ich noch nie ein Problem mit der Handbremse vor/nach dem Bremsenwechsel, daher auch keine Einstellung nötig.

Zitat:

@MM.MM schrieb am 6. März 2019 um 18:48:54 Uhr:


Innensecjskant war mühsam weil die Schraube extrem fest war...hat mich ne halbe Stunde gekostet die zu lösen!

Von welcher mysteriösen Innensechskantschraube redet ihr?
Bei meiner Bremsanlage an der Hinterachse gibts sowas nicht.
(ist mir gerade nichts bewusst)

@das-markus

Bei manchen Golf 4 ist der Bremssattelhalter mit inbusschrauben (innensechskant) befestigt bei den anderen mit Aussensechskantschrauben

Danke für den Verbesserungshinweis ich hab’s noch editiert

inbus ist der markenname von innensechskant

Ihr seid echt die schlimmsten Jungs der Welt.....LOL Aufregen überflüssig!!!
Welche Schraube war da nochma,,,, HÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄHHHH

Zitat:

@Tom1182 schrieb am 6. März 2019 um 21:40:16 Uhr:


@das-markus

Bei manchen Golf 4 ist der Bremssattelhalter mit inbusschrauben (innensechskant) befestigt bei den anderen mit Aussensechskantschrauben

Danke für den Verbesserungshinweis ich hab’s noch editiert

OK, warum sollte man den abschrauben?
Die Bremsscheiben hinten gehen auch so heraus.

Ich musste bisher nur vorn den Träger bei den 280er und 288er Scheiben demontieren. Hinten ist das überflüssig.

Die Bremsen an der Hinterachse des Golf 4, sowohl Scheibe als auch Beläge, kann man wechseln, ohne eine Inbusschraube zu lösen. Vielleicht kennt diese Schraube deswegen niemand. Man muss den Bremssattelhalter nicht demontieren. Ein 15er Gabelschlüssel und eine 13er Nuss reichen aus um den Sattel zu lösen. Die Scheibe bekommt man so raus. Zurückgestellt wird der Sattel auf beiden Seiten im Uhrzeigersinn, (drehen und drücken) auf den Kolben blickend.

So wie es @das-markus beschreibt ist es richtig.

Deine Antwort
Ähnliche Themen