Bremsscheiben wechseln nach 60.000km?
moin leute, der titel sagt eigendlich schon alles. ich fahre nun seid bald einem jahr einen corsa d mit 87PS. beim kauf und einem kilometerstand von 50.000km hatte er schon kanten in den bremsscheiben und da ich nächsten monat wieder die sommerreifen aufziehen möchte und mittlerweile weitere 10.000km hinzu gekommen sind, war die überlegung die beläge und scheiben gleich mit zu tauschen. (zum tüv muss ich auch nächsten monat) 🙂
nun wollt ich mal fragen wie eure erfahrungen so sind, bzw nach wie viel km ihr eure scheiben erneuert habt? die kante bei meinen scheiben ist mittlerweile ca.1,5- 2mm dick, ein schleifen oder kratzen habe ich jedoch noch nicht wahr genommen und bremsen tut er auch ohne probleme.
die beläge müssten also theoretisch noch gut sein?^^
laut serviceheft wurden weder beläge noch scheiben bisher erneuert, sind also vermutlich noch die ersten. so nun bin ich mal auf eure antworten gespannt 🙂
Beste Antwort im Thema
Vielleicht solltest du auch mal über dein Verhalten im Straßenverkehr nachdenken.
258 Antworten
Es gibt kein Pro für billige Teile.
Schlechte Bremsscheiben oder Trommeln verziehen sich meistens schnell oder sind erst garnicht gewuchtet.
- Beläge passen häufig nicht richtig
- Der Belag kann sich von der Trägerplatte lösen. Wenn er nicht richtig verklebt wurde oder die Trägerplatte verrostet.
- Schlechter Reibwert der Beläge.
So etwas würde ich nicht kaufen, kann zwar nichts über die Qualität sagen aber der Preis passt nicht, knapp 40€ für Scheiben+ Beläge.
Ich auch nicht.
Für mich kommt nur noch ATE oder Original Teile in die Autos.
Hab schon einige "Hausmarken", wie Zimmermann o.ä. ausprobiert. War nie damit zufrieden.
Mal haben sich die Scheiben verzogen, mal hatte ich das Gefühl, die Bremsleistung ist irgendwie geringer.
Das kenne ich von ATE nicht und werde in Zukunft auch keine "Experimente" mehr eingehen.
Ich denke ich gönnen mir alles von brembo wenn wechsel irgendwannmal ansteht.. So arg viel teurer ist das gar nicht und da es die einzige Marke ist die ich da kenne...
verstehe aber das ganze System 'bremsen' ansich gar nicht.. wieso zum Geier bremsen irgendwelche roten brembos besser als kleinere Serie? Wie funktioniert denn das physikalischen?? Ich mein - entweder das Rad wird blockiert oder halt nicht. Wie kann da ein größerer Belag besser bremsen? Jetzt mal abgesehen davon das er sich sicherlich weniger Abnutzt als ein kleinerer, aber die bremsleistung ansich gerade wenn ABS anspringt müsste doch gleich sein?! Rad wird blockiert und wieder freigelassen.. Ob mit 20eur oder mit 100eur Belägen..
Oder liegt der bremsleistungs-Gewinn da rein nur an der Zeit?? größere können ein Rad ja sicher ne ms schneller blockieren.. Aber ausser bei vollbremsungen spielt sowas doch sicher keine Rolle?!
überlegte anfangs mir die NRE Brembos für meinen OPC zu holen aber wüsste nicht wozu.. Der bremst echt 1A.. super knackig und X mal schneller als der alte corsa.. Glaube das ich das Differential nicht habe ist viel ärgerlicher als die bremsanlage.. Wobei ich aber noch keine echten rennstrecken gefahren bin - wer weiss ob meine Bremsbeläge danach nicht runter wären während die Brembos noch länger halten würden?! Und machte natürlich auch keine echten Tests mit bremsweg aber selbst vollbremsung aus 200km/h mit ABS ist kein Problem..
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Größere Bremse -> mehr Reibfläche -> höhere Bremswirkung
Bremsen bedeutet übrigens nicht Räder blockieren!
mh weniger reibwirkung kann man doch aber durch mehr Druck kompensieren..
ps: wieso soll es das nicht bedeuten? Wird nicht bei jedem bremstest eine vollbremsung durchgeführt?! glaube nur so kann man doch bremsen vergleichen... vollbremsung = königsdisziplin imho..
Zitat:
@Tweety1887 schrieb am 20. Oktober 2016 um 21:14:24 Uhr:
Dem Material sind aber Grenzen gesetzt. Man kann den Druck nicht beliebig erhöhen.
ahhh.. ok.
d.h. eine zu kleine bremse für ein zu starkes auto könnte bedeuten das es gar nicht mehr möglich wäre zu blockieren wenn zuviel Kraft dafür nötig wäre?
Vergiss blockieren. Im Idealfall soll die Bremse nicht blockieren. Ein blockiertes Rad kann keinerlei Bremswirkung übertragen. U.a. deshalb die Erfindung des ABS.
Die Bremse muss halt genug Bremsleistung haben um ein Fahrzeug in anbetracht des Gewichts, der Geschwindigkeit und des Einsatzbereiches immer ausreichend abzubremsen.
mh.. Das ist bei mir aber anders.. naja.. Meine fahrweise halt... Fast genauso oft wie ich esp-disco habe setzt auch das ABS ein 😁 und man lernt das irgendwannmal auch ganz gut einzuschätzen so das ich ähm auch getrost mit 70 auf stehende autos auffahren kann und erst paar m dahinter abbremsen muss 😉 jaja steinigt mich 😉 😉
Die Haftreibung der Reifen ist max. nur so gut, wie die der Fahrbahn.
Einmal ne verdreckte oder ungriffige Fahrbahn und zack ist der Corsa nur noch ein Smart.
Ich weiss.. Die 'regeln' fand ich alle schon selbst heraus 🙂 mache das nur auf gut bekannten Strecken bei 1a Bedienungen.. Wie auch mit 150km/h und eingreifenden ABS um die Kurve.. Geht wenn strasse mitspielt und reifen gut warm/griffig sind.. mein durchdrehen lassen hat inzwischen schon nem sinn und zweck und ist nicht mehr wie früher das fehlende Feingefühl im gasfus 😉 ... Aber ein Hauch von Feuchtigkeit etc. und weg wäre ich.......
ps: wollte mich dieses Jahr eigentlich drücken und sommerreifen drauf lassen aber nächste Woche kommen wohl doch die winterreifen drauf und dann ist alles vorbei.. pieeeeens
Zitat:
@Tweety1887 schrieb am 20. Oktober 2016 um 21:20:07 Uhr:
Vergiss blockieren. Im Idealfall soll die Bremse nicht blockieren. Ein blockiertes Rad kann keinerlei Bremswirkung übertragen. U.a. deshalb die Erfindung des ABS.
Irrtum.
Mit blockierenden Rädern ist der Bremsweg ...
- auf trockenem Asphalt
- losem/weichem Schnee
... kürzer
Egal was gemeint ist. Für einen Leser zählt das geschriebene Wort und die Aussage hört man ja vieler Orts.