Bremse aufrüsten: Welcher Umfang erforderlich?

Mercedes CLK 208 Coupé

Hallo

Ich überlege, die Bremsen meines CLK 320 (A208) aufrüsten. Nun frage ich mich, welchen Aufwand ich dafür betreiben muss.

Wäre es OK, vorne nur andere Sättel und Scheiben (und Stahlflex-Leitungen) einzubauen, und gut ist? Oder müsste ich auch die Hinterachs-Bremsanlage aus dem gleichen Fahrzeug übernehmen? Muss ich auch den Bremskraftverstärker und den Zylinder mitwechseln?
Ich habe im Forum viele unterschiedliche Meinungen gefunden, und bin nun eher verwirrt als aufgeklärt.

PS: Keine Bange, ich führe die Arbeiten nicht selbst aus, aber ich müsste halt das ganze Geraffel auch kaufen.

Merci im Voraus

EStz

Beste Antwort im Thema

Also ich finde wenn die Bremsanlage mit ordentlichem Material ausgestattet ist bremst sie einwandfrei.
Und es macht keinen Sinn diese umzurüsten.

54 weitere Antworten
54 Antworten

Lach.......na jetzt hat "EStz" hier ja was losgetreten. Sieht ganz so aus, als wenn sehr euphorisch das große Bremsanlage umrüsten losgeht.

Da bekomme ich immer das leichte grinsen.
Keiner will zugeben, das er auch mal schneller fährt oder richtig Gas gibt.
Mancheiner ist stolz darauf, das seine Bremsen 80 000 und mehr halten.
Aber vielen ist die Bremse zu schwach.
Ich lass meinen dicken laufen, habe die normale 4-Kolben-Anlage drinn wie es eben beim 430 vorMopf war und bin zufrieden damit. (Und mit den EBC Scheiben und roten Klötzen noch mehr 🙂 ) Konnte mich bei meinem 230K mit Brembo Max-Line und EBC rot aber auch nciht beschweren, ausser das mir meine Frau mal fast in den Fußraum gekotzt hat, als sie bei einer Vollbremsung hilflos im Sicherheitsgurt hing *grins*
Da komme ich dann schon ins grübeln und grinsen.
Leichti
PS: Ich hoffe, mein ironischer Unterton kam auch ohne Smileys rüber

Zitat:

@Leichtmetall schrieb am 12. August 2020 um 12:16:37 Uhr:


Ich lass meinen dicken laufen, habe die normale 4-Kolben-Anlage drinn wie es eben beim 430 vorMopf war und bin zufrieden damit. (Und mit den EBC Scheiben und roten Klötzen noch mehr 🙂
PS: Ich hoffe, mein ironischer Unterton kam auch ohne Smileys rüber

Und genau dieses Setup möchte ich auch fahren. 🙂

Also ich muß sagen, im direkten Vergleich zwischen original 320er Bremse, mit ATE Serien Scheiben und Beläge und der 430 VorMopf Bremse, ebenfalls mit ATE Serien Scheiben und Belägen, ist schon ein ziemlich deutlicher Unterschied spürbar, hauptsächlich bei starkem Verzögern jenseits der 220. Von daher bin ich froh damals umgebaut zu haben.

Ähnliche Themen

Mmh, ich schaue auch regelmäßig nach ob noch alle Pferde gesund sind, aber der Wunsch nach einer größeren/besseren Bremse kam noch nie auf.
Vielleicht fahre da aber auch zu weit vorschauend...

Zitat:

@schraube13 schrieb am 12. August 2020 um 07:56:07 Uhr:


Nur als Beispiel.......
Von meinem Clk 208 430/55

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, hast Du Deinem 430er die Bremssättel vom 55AMG spendiert.

Hast Du nur die Sättel getauscht, oder auch Bremskraftzylinder und -verstärker?
Hast Du auch die Hinterachse umgerüstet, oder ist die original geblieben?
Und wie hast Du das in die Papiere bekommen?

PS: Sieht schon gut aus - das Auge bremst halt mit :-)

Zitat:

@Picard155 schrieb am 12. August 2020 um 12:51:33 Uhr:


Also ich muß sagen, im direkten Vergleich zwischen original 320er Bremse, mit ATE Serien Scheiben und Beläge und der 430 VorMopf Bremse, ebenfalls mit ATE Serien Scheiben und Belägen, ist schon ein ziemlich deutlicher Unterschied spürbar, hauptsächlich bei starkem Verzögern jenseits der 220. Von daher bin ich froh damals umgebaut zu haben.

Na gut, so schnell fahre ich mein Cabrio nicht. Ich bin praktisch immer offen unterwegs, so ich nicht vom Regen überrascht werde, und somit kaum über 120 km/h unterwegs.

Ich merke schon, dass dafür meinen Fahrstil die Originalbremse mit neuen Belegen und Scheiben reichen wird.

Aber spannendes Thema ...

Okay, also ich bin jetzt dabei mir die Sättel des E430 W210 VorMopf (4-Kolben-Anlage, da ich im Winter 16-Zöller fahre) zu organisieren, für meinen MOPF CLK 230.

Jetzt hatte ich überlegt auch die Bremssättel der Hinterachse zu wechseln. Beim stöbern im Teilekatalog viel mir auf, dass die Sättel des 430er W210 und des 230er W208 die gleiche Teilenummer haben. Sollen da wirklich die gleichen Sättel vorbaut worden sein?

Ich habe keine Probleme beim bremsen, vielleicht sollte man die Bremsmuskulatur mal bischen trainieren ...

Letztens 240 runtergebremst, erste Sahne ... Stahlflexleitungen und neue Bremsflüssigkeit soll was bringen.

Zitat:

@olddinastytrader schrieb am 13. August 2020 um 16:06:32 Uhr:


Ich habe keine Probleme beim bremsen, vielleicht sollte man die Bremsmuskulatur mal bischen trainieren ...

Letztens 240 runtergebremst, erste Sahne ... Stahlflexleitungen und neue Bremsflüssigkeit soll was bringen.

DAs bringt einen stabileren Bremsdruck vielleicht, aber nicht mehr Bremsleistung.
Lustig wird es, wenn dir aus welchem Grund auch immer einer "vor die Karre springt" und du um jeden Meter froh bist, den dein Auto eher zum stehen kommt oder jeden m/s2 die dein Auto besser verzögert. Und gerade wenn man gerne mal alle Pferde laufen lässt... nur der Gedanke, ein LKW verliert ein wenig Ladung, dann zählt jeder Meter 🙂
Aber klar, dafür ist so ein Forum da, um sich aus zu tauschen.
Leichti

Zitat:

@Paulbo038
Okay, also ich bin jetzt dabei mir die Sättel des E430 W210 VorMopf (4-Kolben-Anlage, da ich im Winter 16-Zöller fahre) zu organisieren, für meinen MOPF CLK 230.

@Paulbo038
Dann brauchst Du vorne auch größere Ankerbleche, ab 320 sind die größer.

@olddinastytrader
Was bringt dir eine Muskulstur wie Hulk, wenn Du Pedal und Bodenblech raus trittst, Du es aber nicht auf die Bremsbacken bringen kannst, weil zwischendrin die Peripherie nichts bringt?

Zitat:

@Leichtmetall schrieb am 13. Aug. 2020 um 16:47:17 Uhr:


ein LKW verliert ein wenig Ladung,

Kommt wohl auf die Ladung an, gelehrt wird, wurde mir gerade berichtet, draufhalten, keine Vollbremsung und/oder ausweichen.

Zitat:

@EStz schrieb am 13. August 2020 um 13:43:18 Uhr:



Zitat:

@Picard155 schrieb am 12. August 2020 um 12:51:33 Uhr:


Also ich muß sagen, im direkten Vergleich zwischen original 320er Bremse, mit ATE Serien Scheiben und Beläge und der 430 VorMopf Bremse, ebenfalls mit ATE Serien Scheiben und Belägen, ist schon ein ziemlich deutlicher Unterschied spürbar, hauptsächlich bei starkem Verzögern jenseits der 220. Von daher bin ich froh damals umgebaut zu haben.

Na gut, so schnell fahre ich mein Cabrio nicht. Ich bin praktisch immer offen unterwegs, so ich nicht vom Regen überrascht werde, und somit kaum über 120 km/h unterwegs.

Ich merke schon, dass dafür meinen Fahrstil die Originalbremse mit neuen Belegen und eventuell neuen Scheiben reichen wird.

Aber spannendes Thema ...

Ein unterschätzter Punkt sind auch die Reifen...
Die tollsten Bremsen bringen nichts, wenn die Reifen bei einer Notbremsung zwischendurch den Grip verlieren.
Auch wenn man hier vielleicht von Sekundenbruchteilen sprechen mag, kann sowas in der Summe ein paar Meter sein.

Ich bleibe weiterhin dabei, dass wenn man anständige Komponenten verbaut gibt es bei der Serienbremse des 320er nicht auszusetzen. Wenn da was nicht stimmt, ist etwas im Argen.
Im Zweifelsfall ist eine geschwächte Bremswirkung durchaus auch dem Bremskraftverstärker zuzuschreiben.
Es ist nicht auszuschließen, dass die verbaute Feder und die Membrane im Alter an Qualität verliert...

Grüße...

@Big-Toto schrieb am 13. August 2020 um 18:49:03 Uhr:

Zitat:

Ein unterschätzter Punkt sind auch die Reifen...
Die tollsten Bremsen bringen nichts, wenn die Reifen bei einer Notbremsung zwischendurch den Grip verlieren.

Ich habe mir die AMG-Felgen (die 17-Zöller für die 225/245-Kombination) gegönnt, da kamen neue Michelin Pilot Sport drauf. Laufleistung seitdem etwa 20.000 km. Sollte passen.

Zitat:

Ich bleibe weiterhin dabei, dass wenn man anständige Komponenten verbaut gibt es bei der Serienbremse des 320er nicht auszusetzen. Wenn da was nicht stimmt, ist etwas im Argen.

"Nicht stimmen" und "im Argen" sind große Worte; die Bremse ist keine Katastrophe, und der TÜV hat auch nicht gemeckert. Ich hab halt das Gefühl, ich müsste das Bremspedal einen halben Meter reintreten, bevor etwas passiert. Die Bremse von meinem Passat ist gleich da.

Zitat:

Im Zweifelsfall ist eine geschwächte Bremswirkung durchaus auch dem Bremskraftverstärker zuzuschreiben. Es ist nicht auszuschließen, dass die verbaute Feder und die Membrane im Alter an Qualität verliert...

Da muss ich einen Schrauberkumpel zu fragen, der sich das mal anschaut. Danke für den Hinweis.

Deine Antwort
Ähnliche Themen