Brauche einen Gebrauchtwagen und Sehe vor lauter Bäumen den Wald nicht.

Hallo, zur Vorgeschichte.
Ich fahre seit 12 Jahren Auto bisher hatte ich nur Schrottautos zuletzt war es 20 Jahre alt.
Da ich mich von meinem Auto trennen musste stehe ich jetzt ohne da.

Im Süden sind die Autos sehr teuer, vor allem zur Schweizer grenze hin.
Doch ohne Auto kann ich nicht weit weg fahren von zuhause um zu suchen.

Ich habe schon viele Gebrauchtwagenhändler abgeklappert, der Richtige war nie dabei.
Es fehlte immer das Entscheidende.
Was ich suche ist etwas in Richtung Seat Leon am liebsten FR oder Golf7.
Preislich wäre meine Grenze bei 13.000€
mind. 110 PS
Er sollte Bluetooth und PDC, mindestens hinten, haben.
5 Türen auch wenn ich alleine bin und ein Benziner. Fahre viel Kurzstrecke 30 km am Tag ca.

Lieber Seat, VW, Opel oder Skoda?
Jeder hat irgendwie ein Vorbehalt gegen TSI Motoren. Ist der Berechtigt?
Ich schau meistens bei unter 80.000 km, ist das die falsche Taktik. Lieber über 100.000 wenn Scheckheft gepflegt?

Hoffe ihr habt einen Rat.
Danke

Beste Antwort im Thema

Weil es konstruktiver Murks ist. Es bringt ja den Betroffenen nichts, dass manche Kunden Glück haben.

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Die Peugeot Diesel sind ganz gut, die 1.6er ohne Turbo waren wohl auch unproblematisch, zumindest was das verkoken betraf. Hatte was mit der Abgasrueckfuehrung bei den Turbomotoren zu tun. Nachdem wir das Auto irgendwann vekrauft hatten war das Thema fuer mich abgehakt, deswegen erinnere ich mich nicht mehr an die Einzelheiten von wann bis wann usw.
Google mal nach "verkokung thp", dann wirst du fuendig in diversen Peugeotforen. Und wie gesagt, beim Mini war das auch ein Thema, weil gleicher Motor.

Moin,

Weil man mit dir nicht über ein Problem redet - gibt es das Problem nicht? Das ist schon arg trollendes Verhalten und verschwörungstheorielastig.

Das mit dir niemand darüber redet kann verschiedene Gründe haben:
- reiner Zufall
- niemand redet mit dir über Autos
- niemand redet mit dir über die Probleme die er mit seinem Auto hat
- du hast nie gefragt
- man bewertet dich nicht als kompetenten Ansprechpartner in dieser Sache
- in deinem Bekanntenkreis gibt es niemanden, der exakt diesen Motor fährt, nicht lang genug fuhr oder einfach wie Du Glück hatte, eine besonders gute Kette und ein besonders gutes Fahrprofil zu haben.
- du hast es ignoriert
- du kennst einfach nicht genug Betroffene

In jedem Fall ist - "ich glaube das nicht" oder "mir ist das noch nicht aufgefallen" - kein Argument, welches sämtliche anderen widerlegt. Die sind nämlich auf Fakten basierend.

Dein Argument - alle anderen sind nicht in Foren sticht statistisch auch nicht. Bei MT sind über 2.5 Mio. Nutzer angemeldet und ca. 200.000 regelmäßig aktiv. Wenn wir dann von einem Forum reden, dass etwa 50% des täglichen Nutzungstraffics bringt und bei dem bei betroffenen Modellen 23 Threads nur auf der ersten Seite sich mit den Steuerkettenprobleme dieses Motors beschäftigen - dann liegt etwas vor, dass man statistische Repräsentativität nennt (Und die Foren von Skoda, Seat und Audi habe ich nicht durchgezählt). Denn die Menschen im Forum sind TEILMENGE aller Besitzer. Wenn wir von einem Forum reden würden, in dem täglich nur 2 Beiträge gepostet werden würden - dann könnte ich das ja verstehen. Aber DAS ist ja nicht gegeben. Und zusätzlich berichten darüber auch mehr als ausreichend andere Quellen u.a. Auswertungen von Garantieversicherungen oder Verbraucherschutzorganisationen usw. und auch nicht nur in DE.

Du unterstellst aber lieber allen - böse sein zu wollen. Aber wieso denn? Was sollte man denn davon haben sich sowas auszudenken?! Und v.a. so viele?! Irgendwie sinnfrei. Und wieso sollte man dann einem anderen Motor gute Noten ausstellen?! Noch sinnfreier.

Ansonsten - wenn du Argumente widerlegen möchtest - die ja offenkundig leicht zu sehen und zu finden sind - dann braucht es dafür MEHR als ein "Gefühl"- denn mit MEHR operierst du nicht. Schon mal etwas von Falsifizierung gehört?

Es ist übrigens gar nicht schlimm, wenn man als Hersteller mal Mist baut - das passiert jedem mal - wirklich jeder Hersteller hat schon mal Mist gebaut. Man muss nur die richtigen Lehren drauß ziehen - das scheint VW jedenfalls hinbekommen zu haben. Der Nachfolgemotor macht ja bisher was er soll. Für VW ist das nur doof - weil dieser Motor eben neben den Dieselmotoren der Hauptmotor überhaupt war - entsprechend sind die Stückzahlen.

Übrigens glaubst du auch nicht - wieviele Betroffene nach einer Garantiereparatur eben das Problem einfach als Einzelfall für sich hingenommen haben und das Auto dann bevor die Kette möglicherweise das zweite Mal kam, gegen ein neues Auto getauscht haben. Spannend wird es nämlich erst - wenn man bezahlen muss.

Ergo - deine Argumentation läuft ins Leere, weil sie elementare Aspekte und anerkannte statistische Methoden unberücksichtigt lässt.

LG Kester

Zitat:

@taurus1 schrieb am 13. Februar 2019 um 16:54:46 Uhr:


Die Peugeot Diesel sind ganz gut, die 1.6er ohne Turbo waren wohl auch unproblematisch, zumindest was das verkoken betraf. Hatte was mit der Abgasrueckfuehrung bei den Turbomotoren zu tun. Nachdem wir das Auto irgendwann vekrauft hatten war das Thema fuer mich abgehakt, deswegen erinnere ich mich nicht mehr an die Einzelheiten von wann bis wann usw.
Google mal nach "verkokung thp", dann wirst du fuendig in diversen Peugeotforen. Und wie gesagt, beim Mini war das auch ein Thema, weil gleicher Motor.

Ich will nicht den Eindruck erwecken, ich würde gezielt Deine Beiträge kommentieren. Ein wenig vermischt Du da die Dinge. Der letzte nicht aufgeladene PSA Diesel war wohl der DW8. Der Nachfolger DV wurde mit Ford im Gemini-Projekt entwickelt, ab 2001 eingesetzt, und hatte als TDCi bei Ford (sowie bei Volvo und evtl auch Mazda) die Verkokungsprobleme mit anschließendem Turboschaden, weil dieser Hersteller nicht das von PSA spezifizierte Oel verwendete.

THP sind PSA Modelle mit Turbobenziner basierend auf dem mit BMW entwickelten Prince-Motor (im Mini waren das dann die Cooper S). Diese hatten vornehmlich die Steuerketten-Fails, während die turbolosen Varianten (VTi bei PSA, One und Cooper bei Mini) weniger auffällig waren. Ob die Turboversionen trotz Redesign der Kettenführung 2011 je sorglos wurden, darüber herrschen geteilte Meinungen, auch mangels belastbarer Statistiken.

Kein Problem, beim nochmal durchlesen habe ich bemerkt, ich haette Diesel und Benzin besser trennen/kenntlich machen koennen.

Es muesste also heissen:
Die Peugeot Diesel sind ganz gut. Die sind von oder baugleich mit Ford. Ich erinnere mich jetzt auch, dass es bei Ford tatsaechlich auch bei den Dieseln Verkokungsprobleme gab.
Die 1.6er Benziner ohne Turbo waren unproblematisch. Die 1.6er Benziner mit Turbo hatten die Probleme mit Verkokungen und auch mit der Steuerkette.

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Da du relativ nüchterne Anforderungen an das Fahrzeug hast, fände ich eine solche Alternative fast am Besten und potenziell am risikoärmsten.

Moin,

Woher soll man das wissen? Vielleicht war der Golf ne Zicke und ist bei 120tkm einmal durchrepariert worden und du hast die nächsten 100tkm Ruhe. Vielleicht ist der aber auch nur auf Verschleiß geprügelt worden und in den nächsten 2 Jahren kommt erst alles. Weiß man eben nicht. Teils kann man das an der Fahrzeughistorie festmachen - aber alles weiß man danach auch nicht.

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LG Kester

Natürlich richtig - aber dass rein objektiv gesehen ein Fahrzeug, dass zu 100% aus Neuteilen besteht und zusätzlich noch mindestens 2 Jahre volle Werksgarantie hat, eine höhere Wahrscheinlichkeit für sorgenfreies Fahren bietet, als ein 6 Jahre altes mit 130.000km ist doch logisch - oder?
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LG Kester

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