BMW 6 Zylinder
Moin liebe BMW Fans
Wann wurde der letzte 3er mit 6zyilinder saugmotor gebaut?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von BMW320ie46
Traurig, dass das bisher noch immer nicht alle verstanden haben 🙄
Traurig finde ich bloß eine Sache: Dass immer noch nicht verstanden ist, dass der Hauptgrund für die motorische Entfeinerung ist, dass BMW es sich schlicht einfach gemacht hat. Ich habe schon gefühlte 1000 x mitgeteilt, und zwar mit Nachweis, dass Mercedes mit seinem 3.5 V6 Sauger (306 PS) genau den gleichen EU Verbrauchswert (und damit CO² - Ausstoß) erreicht hat wie BMW mit seinem 2.0 R4 Turbo, dabei hat der wesentlich größere Sauger des Mercedes sogar noch deutlich mehr Leistung. 159 g/km beim E 350 W212 zu 159 g/km beim BMW 528i F10, nachweisbar durch die technischen Daten auf der Herstellerseite. Schaut sie euch einfach selber an, ich zitiere nicht mehr, wird eh ignoriert. Offenbar darf das Tun und Handeln der heiligen BMW - Kuh keinesfalls angezweifelt werden. Was soll man dazu noch sagen? Am besten nichts, hat keinen Sinn. 🙄
Gerade jetzt frage ich mich, was an der ganzen Sache eigentlich schlimmer ist. Das Downsizing an sich oder doch die Leute, die alles schönreden und gutheißen und anschließend jegliche gegensätzliche Anmerkungen totschweigen, übersehen oder schlicht nicht verstehen, wohl in der Hoffnung, dass der Beweis, der gegen die eigene Meinung spricht, durch Ignorieren nichtig gemacht wird, damit man sein Weltbild nicht ändern muss oder gezwungen wird, "seinen" Hersteller zu kritisieren. Das ist eigentlich nicht mehr nur traurig, das ist bedenklich, und zwar hochgradig.
69 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Jens Zerl
Wer denkt, dass dies ein BMW-gemachtes Problem wäre, der muss sich nurmal die aktuelle Formel 1 anschauen und anhören. Die fahren mit 1,6-Liter-Turbostaubsaugern - und Du willst doppelten Hubraum wie ein F1-Auto? 😁
Ja, hätt ich schon ganz gern. Denn immerhin will ich mit meinem Motor nicht nur ein paar hundert Kilometer weit kommen, selbst wenn ich auch fünf Austauschmotoren pro Saison gut hätte 😁
Zitat:
Original geschrieben von Jens Zerl
Das ist aber dramatisch über dem wo's hingehen muss. Die Sache ist einfach: bis 2020 müssen Autos 95g CO2 verbrauchen - drüber gibt's Strafzahlungen. Angedacht sind 95 EUR je Gramm. D.h. für die von dir genannten Motoren wären ca. 6000 EUR Strafzahlung fällig. Soll BMW nun weiter an diesen Motoren entwickeln oder in etwas investieren, wo sie davon ausgehen langfristig auf günstigere Werte zu kommen? Hier zählt ja in der Tat jedes Gramm.Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Traurig finde ich bloß eine Sache: Dass immer noch nicht verstanden ist, dass der Hauptgrund für die motorische Entfeinerung ist, dass BMW es sich schlicht einfach gemacht hat. Ich habe schon gefühlte 1000 x mitgeteilt, und zwar mit Nachweis, dass Mercedes mit seinem 3.5 V6 Sauger (306 PS) genau den gleichen EU Verbrauchswert (und damit CO² - Ausstoß) erreicht hat wie BMW mit seinem 2.0 R4 Turbo, dabei hat der wesentlich größere Sauger des Mercedes sogar noch deutlich mehr Leistung. 159 g/km beim E 350 W212 zu 159 g/km beim BMW 528i F10, nachweisbar durch die technischen Daten auf der Herstellerseite.Und was man auch nicht vergessen darf: wenn Strafzahlungen unvermeidlich sind, kann ein Hersteller diese durch günstiger herzustellende Motoren teilweise auffangen. Auch das spricht für den Turbo. Ich glaube manchen ist nicht wirklich klar, dass dies ein Kampf um's überleben ist.
Wer denkt, dass dies ein BMW-gemachtes Problem wäre, der muss sich nurmal die aktuelle Formel 1 anschauen und anhören. Die fahren mit 1,6-Liter-Turbostaubsaugern - und Du willst doppelten Hubraum wie ein F1-Auto? 😁
Genau das was ich eingangs damit sagen wollte aber wieder ewig zerredet wurde. Dank für die ausführliche Variante 😉
Zitat:
Original geschrieben von MartinBru
Ja, hätt ich schon ganz gern. Denn immerhin will ich mit meinem Motor nicht nur ein paar hundert Kilometer weit kommen, selbst wenn ich auch fünf Austauschmotoren pro Saison gut hätte 😁Zitat:
Original geschrieben von Jens Zerl
Wer denkt, dass dies ein BMW-gemachtes Problem wäre, der muss sich nurmal die aktuelle Formel 1 anschauen und anhören. Die fahren mit 1,6-Liter-Turbostaubsaugern - und Du willst doppelten Hubraum wie ein F1-Auto? 😁
Ich glaube bei den 3-Liter-V10-Motoren hatte man aber noch 8! 😉
Zitat:
Original geschrieben von hansi2004
Ich empfehle Dir mal die EU-Vorgaben zu lesen.
Genau das empfehle ich Dir, und zwar ausführlich und mit aktivierter Denkanlage. Dort steht nämlich nicht drinnen, dass die Motoren kleiner und zylinderärmer werden MÜSSEN. Es ist der EU auf gut Deutsch gesagt scheißegal, Hauptsache die CO² - Werte stimmen. Das ist so ähnlich wie mit den schädlichen Abgasemissionen (Euro - Norm), wenn die einer ohne Kat, ohne DPF und ohne AGR schafft, ist es gut.
Zitat:
Original geschrieben von Jens Zerl
Das ist aber dramatisch über dem wo's hingehen muss. Die Sache ist einfach: bis 2020 müssen Autos 95g CO2 verbrauchen - drüber gibt's Strafzahlungen. Angedacht sind 95 EUR je Gramm. D.h. für die von dir genannten Motoren wären ca. 6000 EUR Strafzahlung fällig. Soll BMW nun weiter an diesen Motoren entwickeln oder in etwas investieren, wo sie davon ausgehen langfristig auf günstigere Werte zu kommen? Hier zählt ja in der Tat jedes Gramm.
Jens, eigentlich dachte ich, dass Du des logischen Denkens mächtig bist, nun aber habe ich meine Zweifel. Du erwähnst, dass Strafzahlungen fällig werden, und erwähnst dabei meine beiden Extrembeispiele und dass bei diesen Strafzahlungen anfallen würden. Was hat das mit meiner Aussage zu tun, die da lautet, dass die Motorgröße kein alleiniges Kriterium für einen geringen CO² - Ausstoß ist?
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Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Jens, eigentlich dachte ich, dass Du des logischen Denkens mächtig bist, nun aber habe ich meine Zweifel. Du erwähnst, dass Strafzahlungen fällig werden, und erwähnst dabei meine beiden Extrembeispiele und dass bei diesen Strafzahlungen anfallen würden. Was hat das mit meiner Aussage zu tun, die da lautet, dass die Motorgröße kein alleiniges Kriterium für einen geringen CO² - Ausstoß ist?Zitat:
Original geschrieben von Jens Zerl
Das ist aber dramatisch über dem wo's hingehen muss. Die Sache ist einfach: bis 2020 müssen Autos 95g CO2 verbrauchen - drüber gibt's Strafzahlungen. Angedacht sind 95 EUR je Gramm. D.h. für die von dir genannten Motoren wären ca. 6000 EUR Strafzahlung fällig. Soll BMW nun weiter an diesen Motoren entwickeln oder in etwas investieren, wo sie davon ausgehen langfristig auf günstigere Werte zu kommen? Hier zählt ja in der Tat jedes Gramm.
Mein Argument ist, dass es nicht entscheidend ist, wie der Vergleich des CO2-Ausstoßes der beiden Motorentechnologien im Moment ausfällt, sondern dass die Frage ist, wo man mit den jeweiligen Technologien hinkommen kann. Die CO2-Beispiele habe ich genommen, damit man mal ein Gefühl dafür bekommt, von welchen Größenordnungen wir überhaupt reden. Weiterhin habe ich angeführt, dass es bei nicht vermeidbaren Strafzahlungen durchaus sinnvoll ist, diese mit einer bzgl. der Produktionskosten günstigeren Motorenplattform ausgleichen zu können.
Das ist völlig logisch argumentiert und wenn Du Gegenargumente hast, dann bringe die doch an und spare Dir Deine persönlichen Diskreditierungen. Solange Du die weg lässt, diskutiere ich immer gerne mit Dir, weil ich der Meinung bin, dass Du Sachverstand hast.
Trotzdem bin ich in diesem Fall eben der Meinung, dass die Unterstellung, dass BMW seine R6-Modellpolitik ohne Not überdacht hat, nicht die ganze Wahrheit ist.
Zitat:
Original geschrieben von Öbchen
Für 60 € bekommt man einen größeren Tank.
aber nicht per Standardtypisierung, und das ist der springende Punkt. Nominell werden da ca. 20kg gespart......
Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Genau das empfehle ich Dir, und zwar ausführlich und mit aktivierter Denkanlage. Dort steht nämlich nicht drinnen, dass die Motoren kleiner und zylinderärmer werden MÜSSEN. Es ist der EU auf gut Deutsch gesagt scheißegal, Hauptsache die CO² - Werte stimmen. Das ist so ähnlich wie mit den schädlichen Abgasemissionen (Euro - Norm), wenn die einer ohne Kat, ohne DPF und ohne AGR schafft, ist es gut.
Dir ist aber schon klar, dass weniger Raum zur Verbrennung fast zwangsläufig eine Reduzierung des Verbrauches bewirkt? Insofern ist das Downsizing fast zwangsläufig - irgendwann ist einfach nicht mehr genug Sprit da um 6 grosse Töpfe zu befeuern. Und da die Zylinder im Volumen bei BMW wohl bei 0,5l bleiben werden, bleibt hier nur die Reduzierung der Zylinder.
Man mag von dem Downsizing halten, was man will - technisch denke ich ist dieser Weg fast Zwangsläufig die Zukunft der Verbrennungsmotoren, solange diese fossile Brennstoffe benötigen - schon alleine, weil uns selbige anfangen auszugehen. ("Peak oil"😉
Es ist also IMO vergebene Lebensmühe, sich für grossvolumige Motoren in einer Region einzusetzen, die den dadurch entstehenden Bedarf an Brennstoffen nicht selbst decken kann. Zumal die "kleinen" Motoren alles andere als Leistungsarm sind... Ich finde es schon fast erstaunlich, was sich hier technisch in den letzten Jahren getan hat. Es ist noch garnicht allzulange her, da war eine Ausbeute von >100PS/l Hubraum nur den Supersportwagen vorbehalten. Heute ist das etwas ganz normales...
Auch kann ich das Argument mit dem Motorklang nur sehr bedingt nachvollziehen... (das habe ich an anderer Stelle aber schon einmal erwähnt). Die Autos sind heutzutage im Innenraum dermassen gut gedämmt, dass man den Trecker im Innenraum nicht wirklich raushört. Zumal die Hersteller durchaus Aufwand betreiben, damit der Treckermotor nicht nur nach Trecker klingt.
Zumal es ja den 6-Zylinder Diesel bei BMW eigentlich nur noch in der einen Ausführung gibt. Da wird ja durch die Bank von 3er bis 7er nur noch der 3 Liter Motor mit 1, 2 oder 3 Turboladern verbaut.
Aber mal eine Frage an die technisch versierten. Gäbe es denn nicht die Möglichkeit einfach den Hubraum pro Zylinder zu verkleinern? Klar hat man dann nicht mehr den Prestigeträchtigen 3 Liter Motor, sondern zum beispiel einen 1,8 Liter aber eben mit allen Vor- und Nachteilen der 6-Zylinder. Ich weiß ja nicht, ob das Sinn machen würde. Theoretisch könnte der Motor dann ja auch etwas kleiner werden. Wobei ja die Anzahl der bewegten Teile gleich bleiben würde.
Zitat:
Original geschrieben von HM120D
Man mag von dem Downsizing halten, was man will - technisch denke ich ist dieser Weg fast Zwangsläufig die Zukunft der Verbrennungsmotoren, solange diese fossile Brennstoffe benötigen - schon alleine, weil uns selbige anfangen auszugehen. ("Peak oil"😉
So schnell geht da nichts aus. Schon vor ein paar Jahren, als die USA den Irak "befreit" haben, waren Öllagerstätten mit genug Reserve für mehr als 200 Jahre bei dem derzeitigen Verbrauch inkl. Wachstum bekannt. Die Frage ist nicht, ob es genug Öl gibt, sondern ob es schlau ist, es in so kurzer Zeit zu verbrennen.
Zitat:
Original geschrieben von MartinBru
So schnell geht da nichts aus. Schon vor ein paar Jahren, als die USA den Irak "befreit" haben, waren Öllagerstätten mit genug Reserve für mehr als 200 Jahre bei dem derzeitigen Verbrauch inkl. Wachstum bekannt. Die Frage ist nicht, ob es genug Öl gibt, sondern ob es schlau ist, es in so kurzer Zeit zu verbrennen.
und ob man es so fördern sollte wie die USA (und andere) es betreiben (Fracking)
Zitat:
Original geschrieben von HM120D
...
Auch kann ich das Argument mit dem Motorklang nur sehr bedingt nachvollziehen... (das habe ich an anderer Stelle aber schon einmal erwähnt). Die Autos sind heutzutage im Innenraum dermassen gut gedämmt, dass man den Trecker im Innenraum nicht wirklich raushört. Zumal die Hersteller durchaus Aufwand betreiben, damit der Treckermotor nicht nur nach Trecker klingt.
Für meinen F30 320d kann ich das (leider) nicht bestätigen.
Zitat:
Original geschrieben von Macintosh
Für meinen F30 320d kann ich das (leider) nicht bestätigen.Zitat:
Original geschrieben von HM120D
...
Auch kann ich das Argument mit dem Motorklang nur sehr bedingt nachvollziehen... (das habe ich an anderer Stelle aber schon einmal erwähnt). Die Autos sind heutzutage im Innenraum dermassen gut gedämmt, dass man den Trecker im Innenraum nicht wirklich raushört. Zumal die Hersteller durchaus Aufwand betreiben, damit der Treckermotor nicht nur nach Trecker klingt.
So viel besser sind die 6er Diesel auch nicht, dass sich alleine deswegen der Mehrpreis gerechtfertigt.
(die Ketzerei geht wieder los !!!!!!!!!!!!!!!!!!)😁
Wer ernsthaft behauptet, das ein Vierzylinder Diesel heute ruhig fährt, der gibt entweder nie richtig Gas, hat keinen Vergleich zu einem 6 Zylinder oder was an den Ohren.
So gut mein 325d R4 fährt, damit er gut klingt, muss ich das Fenster öffnen wenn ein Porsche neben mir fährt. Selbst ein R6 Diesel klingt ja wohl nicht gut, ist aber wenigstens wesentlich laufruhiger, vor allem bei höheren Drehzahlen.
Zitat:
Original geschrieben von HM120D
Auch kann ich das Argument mit dem Motorklang nur sehr bedingt nachvollziehen... (das habe ich an anderer Stelle aber schon einmal erwähnt). Die Autos sind heutzutage im Innenraum dermassen gut gedämmt, dass man den Trecker im Innenraum nicht wirklich raushört. Zumal die Hersteller durchaus Aufwand betreiben, damit der Treckermotor nicht nur nach Trecker klingt.
Prinzipiell gebe ich Dir recht.
Nur leider gehoert BMW nicht zu den Herstellern, die ihre Diesel wirklich gut daemmen. Zumindest nicht in den Klassen 1er und 3er. Leider.
Zitat:
Original geschrieben von blasgl
So viel besser sind die 6er Diesel auch nicht, dass sich alleine deswegen der Mehrpreis gerechtfertigt.
Ketzer!!! 🙂