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Billigturbo :D

Opel Astra F
Themenstarteram 22. Januar 2018 um 21:19

sorry, das interessiert mich einfach gerade, auch wenn ich mich jetzt zum buhmann mache hier.

jetzt dürft ihr euch mal richtig aufregen :D

ich, neuerdings stolzer besitzer eines 3d-druckers mit entsprechender größe, überlege ob man nicht per entsprechendem ansaugstutzen mehr luft in den motor drücken kann und ob das überhaupt was bringen kann. da mit dem auto eh nichts mehr los ist bin ich schon irgendwo versucht das mal auszuprobieren...drucksensor zur kontrolle in den luftfilterkasten, trichter dran und los geht's

ich habe gerade einfach mal was gekrakelt und das in autodesk flow design geladen (video anschauen)..... so ungefähr sähe das aus, müsste nur noch am kühlergrill vorbei geführt werden... das große ende wäre dann direkt hinter dem grill im fahrtwind.

hierbei fällt direkt schon auf dass die luft nur minimal beschleunigt würde und der hauptteil durch den gegendruck den weg dran vorbei nimmt... optimierungsvorschläge?

und wie würde denn überhaupt die motorsteuerung auf den geschwindigkeitsabhängigen druck reagieren?

der x16xel regelt die benzinzufuhr ja ohne luftmassenmesser soweit mir bekannt nach drosselklappenstellung, temperatur und lambdawert.

soo... und jetzt ihr *duckundwegrenn*

16 Antworten

Hi und Haha ;)

Nun ja der X16XEL besitzt ja von Haus aus eine Venturi Ansaugung, also 2 Lufttrichter, einer vorne am Grill und ein weiterer im Luftfilterkasten. Das ganze hat schon einen Effekt, denn nimmt man diese heraus, zieht er einfach nicht mehr so gut hoch. Allerdings ist das ganze eine ausgeklügelte berechnete Geschichte bei der beide Venturi sowie die Ansaugbrücke, eine Rolle spielen. Das ganze nennt sich beim X16XEL dann Resonanzaufladung. Die angesaugte Luft wird durch das Venturi System beschleunigt und zwischen den Ansaugtakten entsteht ein Überdruck in der Ansaugbrücke. Wer es technisch besser erklären kann, möge mich bitte berichtigen.

Nun gab es da einige die vorne am Kühler den größeren Trichter vom Vectra Diesel (glaube ich war es) montierten und dadurch ein leicht besseren Effekt erzielten. Ob das wirklich zutrifft entzieht sich meiner Kenntnis.

Ich selbst bin der Meinung, du müsstest wenn dann beide Trichter so vergrößern, dass mehr Luft angesaugt werden kann aber trotzdem noch eine Beschleunigung entsteht.

Wenns funktioniert, lernt man gleich noch was über Strömungslehre, also tob dich aus!

Grüße!

Naja...eigentlich alle Tuner stießen bei den Motoren ins selbe Horn: reiß das Ansaugkanal-Geraffel raus.

Bis zurück zur guten alten "Mantzel Powerbox" von 93, 94?

Der Motor hat ja grob 2 Meter Rohr vom Luftfilterkasten bis zum Einlassventil.

Alles raus bis auf das letzte Stück Ansaugbrücke (idealerweise noch das vom x16xe einbauen) mit den Einspritzdüsen. Blechkiste als Sammler dran, daran die Drosselklappe geflanscht, auf kürzesten Weg zum Lufi-Kasten....zack feddisch: 20PS mehr.

Der ganze Zauber hinter Powerbox, Flowtec oder wie sie alle hießen.

Das ist leider nur die halbe Wahrheit, im unteren Drehzahlbereich verliert er dadurch Drehmoment und zieht bis 3000umin deutlich schlechter hoch. Dort unten geht nämlich diese Resonanzaufladung zur Sache. Selbst irmscher hatte bei seiner Brücke angegeben das sich die Drehmomentkurve auf höhere Drehzahl verschiebt.

Ich hab vor zwei Jahren mich mitm Motorenbauer hier ausm Pott über den Motor gefachsimpelt, sein Fazit war: Kompressorumbau wenn man das Geld hat, oder gleich nen 2.0l rein, alles andere ist Mist.

Also PC-Lüfter innen Luftfilterkasten und ab gehts :D :D :D

Themenstarteram 29. Januar 2018 um 21:52

ah, das klingt ja alles schonmal ganz gut und richtig. ich habe vorhin mal ein wenig geschaut... für die powerbox gibt es noch extra software für weitere 189,- wo man sich etwas vom unteren drehmoment zurückholen kann. für den gesamtpreis kann man sich dann mittlerweile schon einen zweitwagen mit 2.0L motor holen :D

dabei ist mir auch noch bewusst geworden, dass selbst wenn ich es schaffen sollte einen überdruck oder annähernd keinen unterdruck zu erzeugen, das irgendwie nicht so toll wäre, da an der ansaugbrücke ja sämtliche unterdruckleitungen angeschlossen sind. - da lasse ich mal lieber die finger weg ;)

box selber bauen - könnte man natürlich mit alublech realisieren aber ohne wig-schweißgerät und bei den befestigungsmöglichkeiten fällt das auch eher weg. von der legalität und offensichtlichkeit der ganzen sache ganz zu schweigen.

dann blieb ich noch kurz bei wasser-/methanolinjektion hängen - die bringt beim sauger aber auch weniger als wenn man in den ansaugtrakt bläht.

@mhdot - ein laubbläser soll helfen :D

da hilft echt nur eins - abmontieren was weg kann, kleine stahlfelgen, schmale reifen.

Man bedenke bei solchen Geschichten immer das man erstmal 1,6L Luft pro Umdrehung reinkriegen muß bevor man überhaupt von Überdruck reden kann. Da brauchs eine Menge Trichter für. Deshalb sind ja auch Elektrolüfter oder ähnliches meist eher albern...

Ein Venturieffekt kann nur mehr Luft mitnehmen aber keinen Überdruck erzeugen... Ansich basiert ein klassischer Vergaser auf dem Prinzip, der nimmt halt Benzin mit...

Verkürzt man die Ansaugung in den Motorraum saugt man warme Luft an. Die enthält pro Volumeneinheit aber weniger Sauerstoff als kalte...

Zitat:

@iral_kbk schrieb am 29. Januar 2018 um 21:52:12 Uhr:

dann blieb ich noch kurz bei wasser-/methanolinjektion hängen - die bringt beim sauger aber auch weniger als wenn man in den ansaugtrakt bläht.

Hab mir kurz vorgestellt wie man wohl am besten das Rohr vom Fahrersitz zum Ansaugtrakt verlegt um die Gase optimal zu nutzen (habe ich erwähnt das man Zwiebeln und Bohnen mögen sollte) und der Laubbläser kommt natürlich mit an den Gaszug, spart man sich das ganze Riemengeraffel vonnem normalen Kompressor :D :D :D

Aber mal Spaß beiseite, nen Schaltsaugrohr könnte tatsächlich was bringen, man behält die Wirkung des langen Resonanzsystems und "obenrum" wird dann der Ansaugweg verkürzt, siehe:

kfztech Schaltsaugrohr

1,6l Luft in 4 Umdrehungen oder saugen alle 4 Pötte zur gleichen Zeit an?

Jo, pro Takt. Hast recht.Trotzdem reichlich...

Und was rein geht muss auch wieder raus, am besten die Abgasanlage mit umbauen

Du kriegst es nicht mal eben rein, also muß es nicht raus..

Themenstarteram 1. Februar 2018 um 11:37

hm, ich bin zwar mit dem thema soweit durch aber für eine lustige milchmädchenrechnung ist doch immer zeit :)

ich gehe jetzt mal von 4000u/min bei 140km/h aus und vernachlässige sämtliche drücke...

sagen wir mal 54mm effektiver innendurchmesser des ansaugrohrs? so ungefähr halt

benötigt werden: 4000 u/min * 1,6L / 4 / 60s = 26,67 L/s

bei 140km/h legen wir 140km*1000m/60^2 = 38,89m/s zurück

querschnittsfläche der ansaugung 5,4cm/2^2*pi = 22,9cm² / 10.000 = 0,00229m²

macht also 0,00229m² * 38,89m/s = 0,089 m³/s

1m³ = 1000L, also strömen durch so ein rohr im fahrtwind bei 140km/h ca. 89L/s, also das 3-fache von dem was der motor saugt... und das ohne trichter.

vielleicht habe ich aber auch irgendwo einen fehler drin. die nacht war kurz.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ram-Air <- beim porsche gt3 rs ist der luftsammler um einiges größer, dient allerdings zusätzlich der kühlung.

Der Turbofahrtwind also

Nur das der der Fahrtwind keinen riesigen Druck bringt. Ist ja auch nicht so als hättest du da was neues erfunden. Der Effekt reißt dich nicht in die Sitze. Sieht man bei jedem öffentlichen 1/4 Meile Rennen. Gern mal statt Scheinwerfer.

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