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Big Twin Reglerstecker lose / Ölaustritt

Harley-Davidson
Themenstarteram 15. Oktober 2014 um 14:49

Hallo liebe Festgäste,

Zwei ältere threads, in denen das Thema vorkommt, habe ich gefunden - daraus geht aber nicht hervor, ob sich die Undichtigkeit künftig verhindern läßt, ohne jetzt gleich von innen an den Stecker zu gehen, sprich ob das Problem ohne große Demontage des ganzen Primärgehäuses gelöst werden kann.

 

Zunächst war die Batterie leer. ( 87er FXST )

Weiterfahrt zur Garage, nachdem sie auf ca. 75% geladen wurde, dabei flackerte das Licht bzw. ging beim Gasgeben aus.

Prüfung der Batterie, die ist in Ordnung.

Kontrolle der Lichtmaschine, diese liefert saubere Werte.

Die Reglerkontrolle zeigte dann, daß der Regler den Fuß rausgestreckt hat.

Soweit so gut, ein neuer Regler auf Vorrat liegt sowieso immer im Keller bereit.

Aber so einfach scheint es nicht zu werden.

Einige Tage vor dem Defekt stellte ich Ölaustritt fest - ein kleines Fleckchen nach jeder Fahrt, an einer Stelle, wo es vorher noch nie eines gab.

Ich konnte noch nicht gleich lokalisieren woher genau.

Jetzt bei der Reglerprüfung zeigte sich, daß der Ölaustritt am Stecker des Spannungsreglers stattfindet.

Die Buchse, also der motorseitige Steckerteil, der von der Lichtmaschine her kommt, läßt sich im Steckersitz am Kurbelgehäuse um ca. 4 - 5 mm nach innen schieben und auch nach außen ziehen.

Der Stecker des Reglers läßt sich schon noch bis auf Anschlag einstecken, aber daran kann man dann den kompletten Stecker in seinem Sitz eben hin-und-her schieben.

Der Stecker und die ganze Öffnung stehen natürlich unter Öl, was ja wahrscheinlich auch Grund des Reglersterbens war.

Die große Frage ist jetzt, ob ohne Demontage des Primärkastens mitsamt seinem ganzen Trallala die Steckerbuchse wieder ausreichend fest bzw. öldicht werden kann.

Ich weiß, daß es zum Nachrüsten eine Halteklammer für den Stecker gibt, die an der Motorhalterung mit angeschraubt wird.

Was mir nicht klar ist, ist dieses Teil nur für den Zweck, den reglerseitigen Steckerteil festzuhalten gegen Rausvibrieren, oder fixiert diese Klammer die statorseitige Steckerbuchse am Motor, damit sie nicht locker wird ( also nach innen wegrutscht ) und kein Öl austritt ?

Teil Zwei der Frage, und der wichtigere Teil - falls diese Klammer die Buchse festhält, ist diese Buchse in ihrem Sitz dann wieder ( nach Reinigung vom Öl ) öldicht ?

Ich möchte es ungerne erst beim Fahren austesten, um nicht die Lichtmaschine zu himmeln.

Falls die Klammer den Buchsenteil festklemmt, dieser kann - erst mal ohne Hilfswerkzeuge, nur mit den Fingern - wie schon beschrieben, um einige mm herausgezogen werden.

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30 Antworten

Hatte ich auch vor längerer Zeit mal.

Hab Leitungen innen angelötet, durch neue Gummit?lle gezogen und außen mit dem Regler verbunden. Einfach beschrieben.

Die Drahtbügel o. Haltebleche dienen dazu, den Regleranschluß auf dem gehäuseseitigen Anschluß festzuhalten, mehr nicht. Die Stecker rutschten gern auseinander, was bei der Form teilweise auch kein wirkliches Wunder war, und ließen dann den Regler sterben. Wenn sich der Einsatz im Gehäuse hin u. her schieben läßt, wirst Du an der Stelle immer wieder Ölaustritt haben. Die endgültige Lösung hat man bei H-D wahrsch. immer noch nicht gefunden, es sei denn, die letzte Änderung 2010, drei O-Ringe, wovon zwei das Öl im Primär halten sollen, und der dritte Wasser am Eintritt in denselben hindern (Kopfkratz -kann nicht jeder der Ringe beide Aufgaben???), wäre der Weisheit letzter Schluß. Die Zeit wird's zeigen.

Grüße

Uli

Themenstarteram 15. Oktober 2014 um 21:33

Danke Uli.

Was wäre denn die normale Position der Buchse ?

Sitzt die bündig, nach innen versenkt, oder schaut ein paar MM raus, so wie hier auf dem Foto (weiß nicht welches Bj. u. Motor das auf dem Foto ist) ?

http://i131.photobucket.com/albums/p315/96FXD/VoltReg55.jpg

Ich weiß ja nicht, wie`s ursprünglich war, da ich sie nur im jetzigen Zustand sehe, und da läßt sie sich ja hin und her bewegen, wohl auch wegen dem Öl in dem sie badet.

Da die LiMa in Ordnung ist, will ich ungern wegen der Buchse den großen Primär-Demontage-Popanz durchführen, wenn vermeidbar.

Ich weiß noch gar nicht, wie ich die reinigen soll vom Öl, da die Buchse natürlich in diese Richtung nicht ganz rausgeht.

Wenn ich weiß, wie weit die normalerweise rausschaut, würde ich versuchen, die mit einer Zange vorsichtig etwas rauszuziehen, und versuchen zu reinigen.

Dann vielleicht mit hitzebest. Silikon ?

 

Gruß * Oliver

Zitat:

@Easygear schrieb am 15. Oktober 2014 um 14:49:17 Uhr:

Hallo liebe Festgäste,

Zwei ältere threads, in denen das Thema vorkommt, habe ich gefunden - daraus geht aber nicht hervor, ob sich die Undichtigkeit künftig verhindern läßt, ohne jetzt gleich von innen an den Stecker zu gehen, sprich ob das Problem ohne große Demontage des ganzen Primärgehäuses gelöst werden kann.

 

Zunächst war die Batterie leer. ( 87er FXST )

Weiterfahrt zur Garage, nachdem sie auf ca. 75% geladen wurde, dabei flackerte das Licht bzw. ging beim Gasgeben aus.

Prüfung der Batterie, die ist in Ordnung.

Kontrolle der Lichtmaschine, diese liefert saubere Werte.

Die Reglerkontrolle zeigte dann, daß der Regler den Fuß rausgestreckt hat.

Soweit so gut, ein neuer Regler auf Vorrat liegt sowieso immer im Keller bereit.

Aber so einfach scheint es nicht zu werden.

Einige Tage vor dem Defekt stellte ich Ölaustritt fest - ein kleines Fleckchen nach jeder Fahrt, an einer Stelle, wo es vorher noch nie eines gab.

Ich konnte noch nicht gleich lokalisieren woher genau.

Jetzt bei der Reglerprüfung zeigte sich, daß der Ölaustritt am Stecker des Spannungsreglers stattfindet.

Die Buchse, also der motorseitige Steckerteil, der von der Lichtmaschine her kommt, läßt sich im Steckersitz am Kurbelgehäuse um ca. 4 - 5 mm nach innen schieben und auch nach außen ziehen.

Der Stecker des Reglers läßt sich schon noch bis auf Anschlag einstecken, aber daran kann man dann den kompletten Stecker in seinem Sitz eben hin-und-her schieben.

Der Stecker und die ganze Öffnung stehen natürlich unter Öl, was ja wahrscheinlich auch Grund des Reglersterbens war.

Die große Frage ist jetzt, ob ohne Demontage des Primärkastens mitsamt seinem ganzen Trallala die Steckerbuchse wieder ausreichend fest bzw. öldicht werden kann.

Ich weiß, daß es zum Nachrüsten eine Halteklammer für den Stecker gibt, die an der Motorhalterung mit angeschraubt wird.

Was mir nicht klar ist, ist dieses Teil nur für den Zweck, den reglerseitigen Steckerteil festzuhalten gegen Rausvibrieren, oder fixiert diese Klammer die statorseitige Steckerbuchse am Motor, damit sie nicht locker wird ( also nach innen wegrutscht ) und kein Öl austritt ?

Teil Zwei der Frage, und der wichtigere Teil - falls diese Klammer die Buchse festhält, ist diese Buchse in ihrem Sitz dann wieder ( nach Reinigung vom Öl ) öldicht ?

Ich möchte es ungerne erst beim Fahren austesten, um nicht die Lichtmaschine zu himmeln.

Falls die Klammer den Buchsenteil festklemmt, dieser kann - erst mal ohne Hilfswerkzeuge, nur mit den Fingern - wie schon beschrieben, um einige mm herausgezogen werden.

alle Versuche von außen die Undichtigkeit zu beheben können nur als erste Hilfe angesehen werden und hält nicht all zu lange!

Die einzig wahre Alternative ist:Primäröl ablassen,sich zur Lichtmaschine vorarbeiten (von Modell zu Modell unterschiedlich) mit Bremsenreiniger entölen um dann den Lichtmaschinenstecker von hinten mit Silikon einzukleben und mit Klammer sichern.

Gruß

tinnefou

Ich meine das wird nichts. Hatte ich seinerzeit auch probiert.

Meist sind die Gummitüllen und die Stecker so ausgenudellt das das meist nichts gescheites wird außer die Stecker innen mit einer neuen Gummitülle im Block einzusetzen.

Oder machst es wie ich. Ist nich elegant aber hab auch keinen Theater mehr mit dem Stecker im Block. Habe die Leitungen innen einfach verlängert und die Verbindung mit neuer Gummitülle nach außen geleitet und dort mit einer Steckverbindung mit dem Regler verbunden. Fertig und hält schon seit Jahren.

Merke gerade das ich mich wiederhole(:(:

Themenstarteram 16. Oktober 2014 um 22:44

Zitat:

@KapitaenLueck schrieb am 16. Oktober 2014 um 12:15:53 Uhr:

Ich meine das wird nichts. Hatte ich seinerzeit auch probiert.

Meist sind die Gummitüllen und die Stecker so ausgenudellt das das meist nichts gescheites wird außer die Stecker innen mit einer neuen Gummitülle im Block einzusetzen.

Oder machst es wie ich. Ist nich elegant aber hab auch keinen Theater mehr mit dem Stecker im Block. Habe die Leitungen innen einfach verlängert und die Verbindung mit neuer Gummitülle nach außen geleitet und dort mit einer Steckverbindung mit dem Regler verbunden. Fertig und hält schon seit Jahren.

Merke gerade das ich mich wiederhole(:(:

Capt`n, welche Gummitülle hast Du verwendet ? Aus etwas zurechtgeschnitten, oder ein genormtes Teil ?

Dann wahrscheinlich durchgebohrt, und die zwei Kabel durchgequetscht ?

Das wäre dann ähnlich wie bei der Sportster, da ist das serienmäßig so, beim Big Twin leider nicht.

Bis zu diesem Detail ist Porsche damals leider nicht vorgedrungen...

Hinsichtlich der Dichtigkeit klingt es eigentlich als gute Lösung, aber es sind halt leider auch zwei Lötstellen.

Themenstarteram 16. Oktober 2014 um 22:50

Zitat:

@tinnefou schrieb am 16. Oktober 2014 um 02:23:59 Uhr:

 

alle Versuche von außen die Undichtigkeit zu beheben können nur als erste Hilfe angesehen werden und hält nicht all zu lange!

Die einzig wahre Alternative ist:Primäröl ablassen,sich zur Lichtmaschine vorarbeiten (von Modell zu Modell unterschiedlich) mit Bremsenreiniger entölen um dann den Lichtmaschinenstecker von hinten mit Silikon einzukleben und mit Klammer sichern.

Gruß

tinnefou

tinnefou, meinst Du mit der Klammer die, die Uli oben beschrieben hat, die auf den Stecker draufdrückt, damit er nicht von der Buchse fällt ?

Bei mir ist es ja so, daß die Buchse eher nach innen wegrutscht, mit der Klammer habe ich in dieser Hinsicht da ja nichts erreicht.

Der Stecker ist mir noch nie runtergefallen, und sitzt auch jetzt noch gut, nur bewegt sich halt die zusammengesteckte Verbindung komplett hin und her.

Ich habe eine Original Gummitülle verwendet und die Kabelstärke so gewählt das diese satt durch die Öffnungen gehen. Somit dichtet sich das selbst ab. Durch die geringere Belastung durch Vibrationen hält es auch entsprechend länger. Die Konstruktion mit dem Stecker der durch diesen lächerlichen Bügel gehalten wird ist ja nicht gerade das gelbe vom Ei, wenn du verstehst was ich meine:)

Die Bügel haben/hatten lediglich die Aufgabe, den Reglerstecker am Abrutschen zu hindern, nichts sonst. Zum Befestigen einer losgejackelten Gummidurchführung taugen sie nicht, und dazu, diese daran zu hindern, sich im Primärkasten zu bewegen und sich zu lockern, ebenso wenig.

Grüße

Uli

Themenstarteram 21. Mai 2015 um 12:58

Hi, ohne Winterschrauber-Platz geht`s bei mir erst jetzt weiter....

Zitat:

@KapitaenLueck schrieb am 16. Oktober 2014 um 12:15:53 Uhr:

Habe die Leitungen innen einfach verlängert und die Verbindung mit neuer Gummitülle nach außen geleitet und dort mit einer Steckverbindung mit dem Regler verbunden. Fertig und hält schon seit Jahren.

Von Cycle Electrics gibt es so eine Variante schon fertig zu kaufen als Serien-Ersatz, also einen Stator dessen Kabel in einem Gummiblock sitzen, und der Stecker selbst ist dann Sportster-mäßig außen sitzend.

Habe ich leider erst jetzt gesehen, nachdem mein neuer Stator mit Original-Stecker-Setup schon gekauft ist und bereit liegt.

Ist zum Beispiel auch geeignet für Regler, die sonst wegen eines tief montierten Ölkühlers nicht mehr genügend Fahrtwind-Kühlung bekommen, oder aus anderen Gründen woanders montiert werden sollen.

 

Zum neuen Stecker / Stator : Würdet ihr hitzefestes Silikon nehmen oder etwas anderes, um ihn zusätzlich abzudichten ?

Ist serienmäßig eingeklebt ?

Hatte ja jedenfalls 27 Jahre lang dicht gehalten, der Originalstecker.

 

Hallo Leute habe ein ähnliches Problem an meiner 96er evo dyna...allerdings habe ich den Stecker schon abschneiden müssen da dieser gebrannt hat.Also provisorisch mit aderendhülsen gequetscht eingesteckt und abgedichtet .

Nun ist die Steckdose am Primärdeckel ausgelutscht und muss erneuert werden bzw eine bessere Alternative muss her...

Meine Fragen:

1.Wie ist die genaue Bezeichnung dieser Steckdose am primären Deckel?

2.Was genau muss dafür gemacht werden und gibt es bessere alternativen als die originale Lösung ?wo kann ich die kaufen?

bedanke mich schon mal im voraus Gruss Rene

Bei den Fragen solltest du dich mit dem Gedanken anfreunden, das bei einem Schraubers deines Vertrauens in Auftrag zu geben....

Themenstarteram 7. Juni 2015 um 20:36

Die Steckdose am Primärdeckel gibt es nicht extra, das ist das weibliche Ende der Steckverbindung Regler zur Lichtmaschine und hängt an der Lichtmaschine.

Du kannst nur die Lichtmaschine wechseln um eine neue Steckdose zu haben, dazu muß Primärantrieb zumindest an der Kurbelwellenseite ab, der Rotor der Lichtmaschine, dann kann man die Lichtmaschine samt Kabel mit "Dose" wechseln.

Am besten gleich das Teil von Cycle Electric das den Stecker vom Primärkasten weg nach außen verlegt.

Zitat:

@Easygear schrieb am 7. Juni 2015 um 20:36:47 Uhr:

Die Steckdose am Primärdeckel gibt es nicht extra, das ist das weibliche Ende der Steckverbindung Regler zur Lichtmaschine und hängt an der Lichtmaschine.

Du kannst nur die Lichtmaschine wechseln um eine neue Steckdose zu haben, dazu muß Primärantrieb zumindest an der Kurbelwellenseite ab, der Rotor der Lichtmaschine, dann kann man die Lichtmaschine samt Kabel mit "Dose" wechseln.

Am besten gleich das Teil von Cycle Electric das den Stecker vom Primärkasten weg nach außen verlegt.

Wenn die Primärkette so ausgelutscht ist, daß Du das schaffst, kannst Du die auch gleich wechseln ;). Dazu muß dann aber auch die Kupplung runter, denn die neue Kette gibt das ganz sicher nicht mehr her :D.

Grüße

Uli

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