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Bi-Xenon einstellen lassen - Notwendigkeit und Kosten?

Themenstarteram 28. Oktober 2009 um 10:11

Ich habe ein kleines Problem mit dem Xenonlicht meines neuen 3C. Das Problem habe ich auch in einem anderen Thread geschildert, fand es aber dann doch sinnvoller, einen neuen aufzumachen.

Fährt man mit Abblendlicht, dann reicht das Licht vielleicht 70m weit. Fährt man Strecken, bei denen aufgrund der Steigung oder des Fahrbahnbelags das Heck ein wenig absinkt, leuchtet das Licht beinahe weiter als 100m. Insgesamt ist die Lichtausbeute bzw. Lichtweite in solchen Situation besser als auf gerader Fahrbahn.

Ist dieses Phänomen, insbesondere die Reichweite, normal oder könnten die Scheinwerfer zu niedrig eingestellt sein? Kann man selbst "grob" im Stand prüfen, ob das Licht zu niedrig steht, indem man schaut, wie hoch der Lichtkegel an eine Wand o.ä. projeziert wird?

Bin wegen einer anderen Sache nochmal kurz in der Werkstatt. Dauert der Lichttest beim Freundlichen lange oder geht das zwischendurch? Ist soetwas in der Garantiezeit kostenlos oder kostet das Schweinwerfereinstellen etwas?

Beste Antwort im Thema
am 28. Oktober 2009 um 12:38

Praktische Regel zum Einstellen der Scheinwerfer - also ohne Lichttest (Sch*** auf Richtlinien):

1. Leuchtweite auf seeeeehr weit.

2. Fahren im Dunkeln mit AB-Licht auf belebter Landstraße.

3. Auszählen derjenigen Fahrzeuge, die ihrerseits durch Lichthupe signalisieren, dass sie geblendet werden.

4. Bei nervender Anzahl, Leuchtweite kürzer einstellen.

5. Schritte 3 und 4 wiederholen, bis ein akzeptabler Kompromiss zwischen Blendung anderer und nervendem Gelichthupe gefunden wird.

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Hi AutoOldie,

ich habe das in meiner VW Werkstatt angesprochen. Ein Test dauert nicht lange aber rausgekommen ist nur dass alles perfekt eingestellt ist - eher an der oberen Grenze. Allerdings finde ich auf der Landstrasse das Xenon auch zu tief.

Grüße.

Im moment gibt es bei vielen VW-Häusern eh einen kostenloses Lichttest,

mein 06.2009er war vorletzte Woche dort, auch ich bin etwas unzufrieden mit

der Ausleuchtung der Xenon-Scheinwerfer, waren aber richtig eingestellt.

Grüße

Otto

Zitat:

Original geschrieben von AutoOldie

Ich habe ein kleines Problem mit dem Xenonlicht meines neuen 3C. Das Problem habe ich auch in einem anderen Thread geschildert, fand es aber dann doch sinnvoller, einen neuen aufzumachen.

Fährt man mit Abblendlicht, dann reicht das Licht vielleicht 70m weit. Fährt man Strecken, bei denen aufgrund der Steigung oder des Fahrbahnbelags das Heck ein wenig absinkt, leuchtet das Licht beinahe weiter als 100m. Insgesamt ist die Lichtausbeute bzw. Lichtweite in solchen Situation besser als auf gerader Fahrbahn.

....

Hallo,

eigentlich ist es unmöglich, dass das Licht einmal nur 70m weit, das andere Mal über 100m weit geht, denn bei absinkendem Heck korrigiert die Leuchtweitenregulierung das Licht, der Sensor hierfür sitzt an der Hinterachse.

Gruß Axel

Zitat:

Original geschrieben von trikeflieger

Zitat:

Original geschrieben von AutoOldie

Ich habe ein kleines Problem mit dem Xenonlicht meines neuen 3C. Das Problem habe ich auch in einem anderen Thread geschildert, fand es aber dann doch sinnvoller, einen neuen aufzumachen.

Fährt man mit Abblendlicht, dann reicht das Licht vielleicht 70m weit. Fährt man Strecken, bei denen aufgrund der Steigung oder des Fahrbahnbelags das Heck ein wenig absinkt, leuchtet das Licht beinahe weiter als 100m. Insgesamt ist die Lichtausbeute bzw. Lichtweite in solchen Situation besser als auf gerader Fahrbahn.

....

Hallo,

eigentlich ist es unmöglich, dass das Licht einmal nur 70m weit, das andere Mal über 100m weit geht, denn bei absinkendem Heck korrigiert die Leuchtweitenregulierung das Licht, der Sensor hierfür sitzt an der Hinterachse.

Gruß Axel

DER TE hat ja auch nicht von verschiedenen Beladezuständen, sondern von verschiedenen Fahrbahneigenschaften geschrieben, also Bodenwelle, Steigung Gefälle etc. das hat mit dem Sensor an der Hinterachse dann recht wenig zu tun.

Dass das Licht weiter reicht wenn ich am Anfang einer Bodenabsenkung bin ist ja klar. Dem TE geht es offensichtlich darum, dass das Licht im Grunde weiter reichen könnte wenn es denn höher eingestellt ist, wenn es denn höher eingestellt werden darf!!!

Gruß Rolf

Themenstarteram 28. Oktober 2009 um 12:09

@Rolf

Genauso ist es. Mir erscheint es so, als ob das Licht eigentlich weiter leuchten könnte auf gerader Fahrbann.

Beladungszustände sind identisch, wie du schon gesagt hast.

Zitat:

Original geschrieben von AutoOldie

@Rolf

Genauso ist es. Mir erscheint es so, als ob das Licht eigentlich weiter leuchten könnte auf gerader Fahrbann.

Beladungszustände sind identisch, wie du schon gesagt hast.

Sorry, aber wenn Dir das so klar ist, warum fragst Du dann, ob das sein kann? Fahr doch einfach zum Händler oder zu einem Betrieb, der z.Zt. die Lichteinstellung überprüft. Dann wird man es Dir so einstellen, dass Du noch im gesetzlichen Rahmen bist. Dass ein Scheinwerfer weiter leuchten kann, sollte eigentlich jedem klar sein, denn sonst wäre ein Fernlicht nicht zu realisieren. Beim Passatxenon wird hierfür ja nur die Blende aufgemacht, der Scheinwerfer und die Lichtquelle verändert sich ja nicht.

Gruß Axel

am 28. Oktober 2009 um 12:38

Praktische Regel zum Einstellen der Scheinwerfer - also ohne Lichttest (Sch*** auf Richtlinien):

1. Leuchtweite auf seeeeehr weit.

2. Fahren im Dunkeln mit AB-Licht auf belebter Landstraße.

3. Auszählen derjenigen Fahrzeuge, die ihrerseits durch Lichthupe signalisieren, dass sie geblendet werden.

4. Bei nervender Anzahl, Leuchtweite kürzer einstellen.

5. Schritte 3 und 4 wiederholen, bis ein akzeptabler Kompromiss zwischen Blendung anderer und nervendem Gelichthupe gefunden wird.

LOL, das ist ja mal ne geniale Methode.

Zitat:

Original geschrieben von Rolf1957

Zitat:

Original geschrieben von trikeflieger

 

 

Hallo,

eigentlich ist es unmöglich, dass das Licht einmal nur 70m weit, das andere Mal über 100m weit geht, denn bei absinkendem Heck korrigiert die Leuchtweitenregulierung das Licht, der Sensor hierfür sitzt an der Hinterachse.

Gruß Axel

DER TE hat ja auch nicht von verschiedenen Beladezuständen, sondern von verschiedenen Fahrbahneigenschaften geschrieben, also Bodenwelle, Steigung Gefälle etc. das hat mit dem Sensor an der Hinterachse dann recht wenig zu tun.

Dass das Licht weiter reicht wenn ich am Anfang einer Bodenabsenkung bin ist ja klar. Dem TE geht es offensichtlich darum, dass das Licht im Grunde weiter reichen könnte wenn es denn höher eingestellt ist, wenn es denn höher eingestellt werden darf!!!

Gruß Rolf

Ich kenne das Thema zwar nur von Mercedes, aber dort ist die Leuchtweitenregulierung durchaus auch für verschiedene Fahrbahnbeschaffenheiten zuständig und nicht nur um verschiedene Beladungszustände auszugleichen. Es wäre lt. Aussage der Entwicklung technisch sogar möglich, die LWR auf Bodenwellen reagieren zu lassen, das System wird jedoch absichtlich stark bedämpft, sodass dem Fahrer das Licht nicht zu hektisch erscheint.

Es ist also völlig normal, dass das Xenon-Licht nicht zu 100% die exakte Leuchtweite einhalten kann. Es sollte allerdings in den meisten Fällen nach kurzer Zeit nachregeln.

Was ich in deinem Fall viel eher vermute ist, dass verschiedene Fahrbahnkrümmungen diesen Effekt erzeugen: Stell dir vor, du fährst übertrieben gesagt eine Kugel hoch, dann leuchtet das Licht bei konstantem Winkel natürlich selbstverständlich weiter, als würdest du eine exakt gleichmäßig ansteigende Rampe hochfahren.

Letztendlich wird VW das Licht aber sicher schon so eingestellt haben, dass sich die maximale Lichtausbeute bei Beachtung des gesetzlichen Rahmens ergibt.

Ich hab das Problem auch. War auch schon mehrfach beim :) und die haben das jetzt schon nen bißchen wirklich wenig höher gestellt. Aber trotzdem ist nichts besser. Ich hab das gefühl, dass der irgendwie nach unten nachreguliert wenn ich fahre. Ich hab schon Passats gesehen die mich blenden. Und bei mir? Ich sehe jede Ameise vor mir vorm Auto weil das so hell ist. Die Autobahnschilder reflektieren auch gar nicht gut, sodass ich erst was sehe wenn ich schon fast vorbei bin. Alle anderen Marken, Audi, Merzedes, BMW blenden im Rückspiegel. Die sind doch auch nicht zu hoch oder höher eingestellt als darf. Was kann ich da noch machen?

Zitat:

Original geschrieben von timido

Praktische Regel zum Einstellen der Scheinwerfer - also ohne Lichttest (Sch*** auf Richtlinien):

1. Leuchtweite auf seeeeehr weit.

2. Fahren im Dunkeln mit AB-Licht auf belebter Landstraße.

3. Auszählen derjenigen Fahrzeuge, die ihrerseits durch Lichthupe signalisieren, dass sie geblendet werden.

4. Bei nervender Anzahl, Leuchtweite kürzer einstellen.

5. Schritte 3 und 4 wiederholen, bis ein akzeptabler Kompromiss zwischen Blendung anderer und nervendem Gelichthupe gefunden wird.

Solch Leuten gehört die Pappe wech und dann ab zum Arzt...

Ich sag es "leider" immer wieder, zum Autofahren muss man fast nix im Kopp haben, leider...

Zitat:

Original geschrieben von Morpheus031284

Ich hab das Problem auch. War auch schon mehrfach beim :) und die haben das jetzt schon nen bißchen wirklich wenig höher gestellt. Aber trotzdem ist nichts besser. Ich hab das gefühl, dass der irgendwie nach unten nachreguliert wenn ich fahre. Ich hab schon Passats gesehen die mich blenden. Und bei mir? Ich sehe jede Ameise vor mir vorm Auto weil das so hell ist. Die Autobahnschilder reflektieren auch gar nicht gut, sodass ich erst was sehe wenn ich schon fast vorbei bin. Alle anderen Marken, Audi, Merzedes, BMW blenden im Rückspiegel. Die sind doch auch nicht zu hoch oder höher eingestellt als darf. Was kann ich da noch machen?

Genau das selbe Leiden mit Bi-Xenon habe ich auch. Mein vorgänger Passat 3C (MJ 2007) Sportline auch mit Bi-Xenon hatte jede Autobahnschilder usw.. reflektiert, mit meinem neuen Passat Variant (MJ 2010) sehe ich die Schilder erst wen ich fast Vorbei fahre. War 3x in der Werkstatt und jedes mal sagen die mir das die Lichter richtig eingestellt sind. Hätte ich vorher keinen Auto mit Xenon Licht gefahren hätte ich noch ok gesagt. Reichweite ist auch nicht in ordnung. Was kann man den da machen, bitte um Hilfe ????

Mfg. VW_Passat

Zitat:

Original geschrieben von VW_PASSAT

Genau das selbe Leiden mit Bi-Xenon habe ich auch. Mein vorgänger Passat 3C (MJ 2007) Sportline auch mit Bi-Xenon hatte jede Autobahnschilder usw.. reflektiert, mit meinem neuen Passat Variant (MJ 2010) sehe ich die Schilder erst wen ich fast Vorbei fahre. War 3x in der Werkstatt und jedes mal sagen die mir das die Lichter richtig eingestellt sind. Hätte ich vorher keinen Auto mit Xenon Licht gefahren hätte ich noch ok gesagt. Reichweite ist auch nicht in ordnung. Was kann man den da machen, bitte um Hilfe ????

Mfg. VW_Passat

Sorry, was willst Du jetzt hören?

Jeder sollte sich mal Gedanken machen, wie ein Scheinwerfer aufgebaut ist und warum ein Scheinwerfer eine Einstellung, nach Möglichkeit die Richtige, hat. Der Scheinwerfer ist so eingestellt, dass er möglichst weit strahlt ohne dabei den Gegenverkehr zu blenden.

- Wer ein Auto hat, dass sehr weit leuchtet und so leuchtet, dass die Verkehrsschilder stark reflektiert werden, der sollte sich vielleicht mal fragen, ob die Scheinwerfer vielleicht zu hoch sind. Das soll es auch geben, auch ab Werk.

- Wenn jemand in der Werkstatt war und dort bestätigte man, dass alles korrekt eingestellt ist, dem bleibt nur 2 Möglichkeiten: Entweder glauben oder zu einer anderen Werkstatt fahren. Oder einfach mal zum TÜV und dort prüfen lassen. Wenn es dann immernoch heißt, alles ok, dann sollte man es einfach mal glauben.

Warum meinen Viele, mit Xenon wäre die Reichweite so schlecht? Das hängt u.a. damit zusammen, dass der Xenonscheinwerfer eine sehr scharfe Hell-Dunkel-Grenzlinie hat, bis dahin ist es sehr hell, ab da dann plötzlich dunkel. Streulicht gibt es nicht. Und das erweckt den Eindruck, dass die Reichweite nicht genug sei.

Ich kann nur jedem raten, ohne geeignetes Prüfgerät nicht am Scheinwerfer selber rumzuschrauben. Wird man zum Blender, kann es empfindliche Strafen geben, vor allem, wenn dadurch etwas passiert.

Gruß Axel

Ja vor allem sollte man sich fragen, wie es einem persönlich erginge, wenn Jemand der einem nahe steht wg. Blendung vielleicht letztlich vor einen Baum fährt.

Bei Mercedes-Benz gibt es derzeit das sogenannte Intelligent Light System, ILS, welches ab einer Geschwindigkeit von ca. 80-100km/h die Scheinwerferkegel noch etwas weiter anhebt und die Leistung der Xenon-Brenner erhöht. Ich glaube, eine solche Funktion gibt es bei VW noch nicht. Daher vllt. der Effekt, dass diese Fahrzeuge mehr blenden.

Als abschließenden Lösungsvorschlag sich vielleicht mal an das Werk wenden, sodass die einem ein Fahrzeug aus dem gleichen Baujahr mit gleicher Lichtausstattung geben. Dann einfach mal nachts fahren und schauen, obs besser ist!

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