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Benzin oder Diesel?

Themenstarteram 14. Februar 2008 um 11:24

:confused:Hallöchen zusammen,

helft doch mal bitte einer leicht verzweifelten Frau :confused:

Nachdem ich meinen Arbeitsstelle gewechselt habe, pendle ich demnächst rd. 600 km in der Woche. Da kommt natürlich aufs Jahr gerecht ganz schön was an Kilometern und auch an Spritgeld zusammen.

Eigentlich war ich bisher der große Benziner-Fan und Diesel-Gegner, allerdings bin ich jetzt natürlich sehr am überlegen, ob sich ein Diesel nicht doch besser rechnet. Diesmal geht es mir mal nicht (nur) um Optik und PS am Auto, sondern wirklich darum, was kostengünstiger ist. Klar möchte ich nicht irgendeine Rostkarre mit 50 PS, sondern schon auch noch ein Kfz, das man anschauen und mit dem man anständig fahren kann :rolleyes: Der Seat Leon würde mir ganz gut gefallen.

Aber jetzt nochmal zur Urspungsfrage: Rentiert sich in der "heutigen" Zeit überhaupt noch ein Diesel? Ich meine klar, der Spritverbrauch spricht auf jeden Fall dafür, allerdings... wenn ich die mittlerweile auch nicht mehr ganz so niedrigen Diesel-Preise anschaue + höhere Versicherung + höhere Steuer (+ evtl. Nachrüstung Rußpartikelfilter) usw. usw. usw.??? Hinzu kommt noch das ganze Umweltthema... Rußpartikelfilter.... Normen.... Plaketten.... etc.... Ich kenn mich da leider überhaupt nicht wirklich aus!! Braucht man den Rußpartikelfilter unbedingt? Was kostet dieser?.... Wenn ich einen Gebrauchtwagen suche, haben die meistens ja keinen....

Mir wurde in letzter Zeit eigentlich von mehreren Seiten vom Diesel abgeraten, auch mit dem Argument, dass man nicht weiß wie das mit den ganzen Umweltvorschriften weitergeht und man nicht weiß, ob sich ein Diesel in 2 - 3 Jahren überhaupt noch gut verkaufen lässt. Aber wie gesagt, beim Tanken werde ich mit nem Benziner, der mal 7 - 8 Liter braucht, wahrscheinlich nicht wirklich froh...

Also nochmal kurze Zusammenfassung:

a) Benziner oder Diesel für meinen Zweck?

b) Lohnt sich Diesel noch (Kosten/Umwelt)

c) Rußpartikelfilter oder was sonst zu beachten ist beim Diesel

d) Gibt es zum Seat Leon vergleichbare Autos, die für mich noch geeignet wären?

Ich bitte um Eure Unterstützung, da ich momentan einfach nicht weiter weiß ob Benziner oder nicht und wie auch immer. Also Leute, haut mal fleißig in die Tasten und schreibt mir Eure Tipps bzw. Meinung. Freu mich auf Eure Antworten. Schonmal vielen lieben Dank!!!

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31 Antworten
am 14. Februar 2008 um 14:09

Zitat:

Original geschrieben von niblond

 

d) Gibt es zum Seat Leon vergleichbare Autos, die für mich noch geeignet wären?

Nun ja, mir fallen da auf Anhieb ein:

 

Alfa Romeo 147, Audi A3, BMW 1er, Citroen C4, Dodge Caliber, Fiat Bravo, Ford Focus, Honda Civic, Hyundai i30, Kia Cee'd, Mazda 3, Mercedes A-Klasse, Mitsubishi Lancer, Nissan Tiida, Opel Astra, Peugeot 308, Renault Mégane, Skoda Octavia, Subaru Impreza, Suzuki SX4, Toyota Prius, Toyota Auris, VW Golf ...

 

...und geschätzte 50 Kandidaten aus nächstniedrigeren und -höheren Klassen sowie diverse Van- und SUV-Ableger.

Dabei ist nicht unbedeutend, ob du dir einen Neu- oder einen Gebrauchtwagen zulegen möchtest. Diese Information ist auch interessant bei der Frage, ob Diesel oder Benziner. Bei 600 km in der Woche (= >30.000 km Jahr) musst du dir schon einen exotischen Kandidaten ins Haus holen, mit dem du in der Klasse als Diesel teurer fährst. Es ist auch von Bedeutung, wie du das Auto versichern möchtest und wie hoch deine diesbezügliche persönliche Einstufung (%) ist, denn Diesel sind da i.d.R. teurer als Benziner.

 

Bei der Betrachtung müssen gegenüber gestellt werden (bei Barzahlung):

 

1. Wertverlust über Haltedauer (Schätzung - wie sieht der Kfz-Markt bei Verkauf aus?)

2. Zinsverlust des ins Auto investierte Differenzkapital (das köntest du sonst schließlich gewinnbringend anlegen)

3. Spritverbrauch (Spritpreisentwicklung: siehe Glaskugel)

4. Steuer (gleiche Entwicklungsprognose wie unter 3.)

5. Versicherung (dito)

6. Wartungskosten (Wechselintervalle z.B. des Zahnriemens verschieden)

7. Sonderanschaffungen wie Rußfilter sind idealerweise in 1. und 2. aufgeführt

am 14. Februar 2008 um 14:59

Hallo, ab 25tkm/Jahr rechnet sich der Diesel sicher. Jedoch sind die Verbrauchsmengen bei Kleinwagen nicht relevant (z.B. Fiat Panda diff. 1.4l/100km). Bei schwereren Autos ist die Differenz dann schon wesentlich höher, wodurch der Diesel dann auch ein Verbrauchsvorteil ist. Kauf dir am besten einen mit Partikelfilter, da hast du ruhe und kannst ihn auch sicherlich wieder verkaufen.

 

Gruss

Ja leider hast Du zwar viel geschrieben, aber ausser dem anklingenden Kosten / Leistungsfaktor und dem vorsichtigen Interesse für einen Leon fehlen da wichtige Vorgaben:

Erst - oder Zweitwagen , Van, Combi, Kleinwagen......usw.?

Schon allein daran kann man die Fahrzeugklasse definieren.

Ein Diesel als Kleinwagen rechnet sich eigentlich nie.

Der DPF spielt momentan steuerlich eine zu vernachlässigende Rolle, der Steueraufpreis ohne ist zu gering , um ein Kaufhindernis zu sein.

Dazu bekommen auch moderne D4 Diesel ohne DPF die grüne Umweltplakette .

Und wie es da weiter geht, steht in den Sternen.

 

Haltezeit , daraus resultiert der Wertverlust , bei über 30000 km im Jahr immens. ?

 

Schadensfreiheitsklassen der Versicherung im Moment, nicht jede vergleichbare Fahrzeugklasse lässt sich gleichgünstig versichern. ?

Die Seat Modelle gehört allgemein leider zu den ungünstig eingestuften Marken.

Beispiel: Für einen vergleichbaren Leon 1P, Golf V oder Audi A 3 mit identischen Motorisierungen gibt es Prämien Unterschiede von mehreren Hundert Euro im Jahr.

Vielleicht kommt neben den rationalen Entscheidung für ein Modell ( neu oder gebraucht ? ) auch noch die individuelle Vorliebe dazu und wirft den Kostenplan wieder über den Haufen ?

Gar nicht so einfach...............;)

Themenstarteram 14. Februar 2008 um 16:20

Erstmal schonmal vielen Dank für Eure Argumente und Eure Unterstützung.

Stimmt, vielleicht habe ich Sachen vorausgesetzt und in meinem kleinen Welches-Auto-kaufe-ich-mir-Buch niedergeschrieben, die ihr gar nicht wissen könnt. Sorry :rolleyes:

Also grundsätzlich suche ich nen Mittelklassewagen. Hatte vor einiger Zeit mal nen A3, der war von der Größe her optimal und auch so. Also kein Mini, aber auch kein Kombi :-) (bin ich etwa schwierig, was den Autokauf betrifft... ;)) Aber wie gesagt, ich fahre künftig viel, brauche daher ein Auto mit a) möglichst geringen Anschaffungs- und Unterhaltskosten b) das nicht sehr reparaturanfällig ist (da scheidet wohl schonmal einiges aus, Basis-A3 ;)... Alfa, Fiat, Ford...) und c) das sich wieder einigermaßen gut verkaufen lässt. Suche eigentlich nur nach einem Gebrauchtwagen, Anschaffungspreis ca. 10.000 €, Kilometer max. 100.000. Nen Audi A 3 hätte ich sofort gerne wieder, allerdins liegen diese dann bei nem Baujahr um 1998, was mir einfach zu alt ist, denn schließlich fahre ich das Auto auch wieder ca. 2 oder 3 Jahre und fahre noch 100.000/150.000 km drauf und dann bekomm ich gar nichts mehr dafür - denke ich. Bei der Versicherung bin ich mit 40 % eingestuft.

So, hoffe, ich hab mich nun etwas genauer und eingeschränkter ausgedrückt, damit ihr mich nun wieder fleißig weiterberaten könnt :)

Einigen wir uns auf einen Kompaktwagen mit 3 oder 5 Türen und Fliessheck , idealerweise aus dem VAG Konzern............:D ?

Bei den Vorgaben kommt da z.B. ein Seat Leon 1M, Golf IV oder Audi A3 8l in Betracht.

Bei mehr Kofferraumvolumen auch einen Skoda Octavia I.

Motorisierung würde ich einen 1,9 Liter TDI zwischen 100 und 130 PS wählen.

In Anbetracht der zu erwartenden Fahrleistung max. 70-80 TKM.

Sparsam und durchzugsstark, solide Technik, relativ günstige Teile.

Drauf achten, das es sich nicht um ein Hinterhofgetuntes Fahrzeug handelt ( die TDI sind beliebt für diverse legale oder illegale Leistungssteigerungen )

Am Besten nur belegbarer Serienzustand.

Hauptaugenmerk bei den Motoren sind öfter defekte Luftmassenmesser, reissende Zahnriemen oder seltener Turboschäden.

is nicht so ganz einfach ;)

entscheidend ist der Anschaffungspreis, liegt er beinahe am Benziner Preis, lohnt sich ein Diesel immer ... (zur Not nen Diesel mit 1-2 Kilometer mehr)

 

ich habe ein Diesel weil ich nicht etwa viel fahre (ca. nur 10 TKM mitm Privatwagen) sondern die 10 TKM relativ schnell unterwegs bin .... zeig mir nen Benziner der ab 160,- € keine 10 Liter braucht .....

mein TDI schnüffelt sich keine sieben Liter weg ( ca.6,5) .... das ist der erste fakt ....

 

zum anderen fahre ich viel Kurzstrecke (ja Kurzstrecke) mein Benziner ca. 12 L/Durchschnitt, mein Diesel 6 L/Durchschnitt ...

 

so nun sagt mir mal was zu den 25 TKM ....

 

Inspektionskosten liegen mittlerweile fast ebenürtig zu den komplizierten Benzinern ..... das kann es auch nicht sein ...

 

 

der weitere entscheidende Grund ist, das sich ein Diesel wesentlich entspannter fährt und sich kräftiger Anfühlt als er eigentlich ist .... kein Drehzahl georgel bei voller Besetzung ....

 

ein weitere Punkt: bin ab und an BErlin-München fahrer .... mir gings tierisch aufn Sack in Nürnberg tanken zu müssen ... jetzt fahr ich hin und die halbe Strecke zurück ...

 

Benziner, ich ????? Nie wieder !!!!!

ich denke mal das sich ein diesel lohnen würde.

falls du einen neuen kaufen solltest denke ich das einer mit partikelfilter angebracht wäre auch schon wegen wiederverkauf.

was für einen dieselmotor du nehmen sollst das musst du sehen wegen kosten ,fahrspass etc.

alternativen da gibt es viele, liegt am gusto etc.der leon finde ich ist ein schönes auto mit vag technik.

also ich würde nen seat toledo tdi mit 110ps empfehlen. bei unserem seat händler steht einer ez ende 2003 mit 20tkm auf der uhr } sondermodell algado in silber für 9900euro.

hatte selber mal so einen und habe es lange bereut den verkauft zu haben.

gruss mario

am 14. Februar 2008 um 23:12

Seat Toledo TDi mit 131PS Pumpedüse auch gut empfohlen, hab mal vor 3,5 Monate gebrauchte wagen gekauft und schon über 10.000km gefahren. Null probleme gehabt ;)

Themenstarteram 15. Februar 2008 um 8:18

Wow! Bin echt begeistert. Da habt ihr mir wirklich sehr geholfen und mich etwas "entwirrt" ;) nun muss ich mich nur noch für ein Auto entscheiden, was bei der nun nicht mehr ganz so großen Auswahl auch nicht mehr zu schwierig werden dürfte. Aber der Diesel steht dann wohl schonmal fest. Hab mich gestern noch bei meiner Versicherung erkundigt und da bleibt es eigentlich auch ganz egal... Die erwähnten Autos unterscheiden sich nicht zu sehr. Außerdem bin ich erstaunt, dass die Versicherung beim Diesel günstiger ausfallen wird als bei meinem jetzigen Benziner. Klar kostet die Steuer mehr, aber die 150 € mehr rechnen sich auf alle Fälle beim Verbrauch bzw. Sprit. Nochmal vielen Dank an Euch alle!!!!

am 15. Februar 2008 um 9:48

Moment mal: Such mal bei mobile.de nach Autos deiner Suchkriterien (<4 Jahre alt, <100.000 km, Partikelfilter, >80 PS, ...) und du wirst einige Angebote unter 10.000 € finden. Die hier genannten Modelle (Seats mit 110 oder 130 PS) kenne ich und finde sie auch recht gut, allerdings musst du hier den gewünschten Partikelfilter zusätzlich bezahlen, und sie sind ggf. nur schadstoffarm nach Euro 3.

 

Vielleicht kannst du dich auch mit einem Astra oder Golf arrangieren. Da ist das Angebot wesentlich größer. Ein 3 Jahre alter (aktueller) Astra mit dem ausgereiften 1.9 l-Diesel und 100 PS (Partikelfilter, 6-Gang) kostet mit 80.000 km auf der Uhr auch nicht mehr als 10.000 €.

Warum soll denn das Auto einen Partikelfilter haben? Man kommt ohne Filter in jede Zone (gibt eh kaum welche) und fährt dafür sparsamer und problemloser. Nachrüsten kann man immer noch selbst.

hier kommen immer die 110 PS und 130 PD Diesel zu wort ...

 

der kleine 90 iger ist auch nicht sooooo schlecht, zwar von de Fahrleistungen eher ein wenig schwächer vom Verbrauch gleich aaaaber dafür teilweise immens günstiger ;)

 

mal drüber nachdenken ;)

 

200 Km/h fährt der kleine laut Tacho auch wenns sein muß ;)

am 15. Februar 2008 um 18:54

Zitat:

Original geschrieben von judyclt

Warum soll denn das Auto einen Partikelfilter haben? Man kommt ohne Filter in jede Zone (gibt eh kaum welche) und fährt dafür sparsamer und problemloser. Nachrüsten kann man immer noch selbst.

Da die TE einen Filter will, habe ich mich daran gehalten. Nachrüsten ist zwar i.d.R. möglich, aber ich weiß leider nicht, was das kostet. Daher empfahl ich ein Modell mit serienmäßigem Filter.

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