Batterie leer.. Welche Lösungsmöglichkeit gibt es?
Hallo Liebe Kraftfahrzeugbesitzer,
habe ein Problem mit meinem Audi A6 4f. Der Wagen stand ungefähr 3 Wochen lang draußen und vor 2 Wochen stellte sich das Problem, dass er nicht starten wollte. Ist aber auch verständlich. Der Gelbe Engel konnte ihn durch das Überbrücken zum Starten bringen und dieser stellte keine Probleme an der Batterie und an der Lichtmaschine fest, sodass ich die Batterie (nach der Batterieanzeige im MMI) vollgefahren habe. Jedoch startete der A6 am nächsten Tag wieder nicht. Nach einer längeren Strecke kann ich Starten doch am nächsten Tag, will er wieder nicht. Nur durch das Überbrücken ist dies möglich.
Meine Frage lautet: Wie kann ich die Batterie wieder aufladen? Ausbauen zwecklos, da sonst alles wieder codiert werden muss. Habe überlegt die Batterie einfach durch ein Batterieladegerät an die Steckdose anzuschließen ohne sie auszubauen. Wäre dies möglich?
Ich bitte um eure Hilfe.
62 Antworten
ich hatte in meinem ersten 4F mal so ein Teil von Novotec (Megapulse) eingebaut aber ob das geholfen hat weiß ich nicht, die Batterie war nach 5 oder 6 Jahren fertig. In meinem aktuellen 4F ist so ein Teil nicht drin, die Batterie war nach knapp 7 Jahren am Ende.
Ich finde nur eine Ruhestrommessung bringt wirklich ein sehr gutes klares Ergebnis, wenn man das Gefühl hat, irgendwas frisst den Strom weg.
Solarlader:
Vom Prinzip her - das aber bitte wörtlich nehmen - halte ich ganz viel von Solarladung. Ist doch auf dem Dach meiner Reihenhausgarage ein Solarpanel installiert, welches im Wechsel einen fetten Akku für die Stromversorgung des elektrischen Garagentor-Antriebs und dann wieder für den noch fetteren A in meinem Dicken sorgt. Klappt seit Jahren bestens.
Aber dieses niedliche Fummelchen - nein, lass es. Viel zu geringe Leistung und viel zu teuer für die abgegebene Leistung. Da gibt es vergleichsweise große Panel - gerne auch biegsam -, welche man ins Heckfenster legen kann. Darüber würde ich nachdenken wollen, aber die kosten dann auch richtig Geld. Das kleine Dings ist Spielzeug.
Akku-Refresher:
Ist nur gut für die Hersteller dieser Klamotten. Ausgerechnet einem ohnehin schon schwächelnden Akku noch einen weiteren Dauerstrom-Verbraucher aufzubrummen, ist so hilfreich wie im Mittelalter das Zur-Ader-Lassen von dahin sichenden Kranken. Zudem viel zu teuer, kosten in der Regel 60 Euro. Das ist die Hälfte des Preises für einen Neu-Akku.
Wenn Akkus nach nur 2 Jahren vermeintlich defekt sind - wer stellt das übrigens wie genau fest? - , dann ist das entweder Pech, oder man hat in das Billigst-Regal gegriffen oder aber der Halter selbst ist für das frühe Ende verantwortlich, weil er sich nicht um den Ladezustand des A's kümmmerte, bei Kurzstreckenverkehr nicht für regelmäßige Nachladung sorgte, oder aber - und das werden gaaaaanz viele Halter so halten - dem Energiesystem im Dicken kontinuierlich immer viel zu viel Energie entnommen haben und sich keinerlei Gedanken um den Energiehaushalt machten.
2 mal 25 Kilometer pro Tag sind mehr als genug, um einen Akku bei Laune zu halten. Wenn der dennoch schwächelt, sind entweder - wie vor beschrieben - der Energiehaushalt sträflich vernachlässigt worden, oder es liegt tatsächlich ein Defekt vor und dann muss halt ausgeklüngelte Kontrolle der Einhaltung von Ruhestromstufen erfolgen.
Grüße, lippe1audi