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Bandit GSF 600 Probleme

Suzuki GSF 600 Bandit
Themenstarteram 6. April 2018 um 0:25

Bräuchte mal einen Rat.

 

Gleich mal vorneweg ich bin ein ziemlicher Laie. Hab zwar gutes Technisches Verständnis aber eher im elektronik Bereich.

 

Und zwar hab ich mir vor nem Jahr ne Bandit GSF600 zugelegt (mit drossel wegen A2).

Und anfangs ging das gerät wirklich gut und ich war sehr zufrieden.

Biss auf ein paar "Kleinigkeiten" z.b.

 

Geht sie nach längerem stehen (ab ca 2 wochen) recht schwer wieder an bzw. Stirbt immer gleich wieder ab,

Wenn das Motorrad nur kurze zeit abgestellt war (bis etwa 20 min) ging sie auch etwas schwerer an.

 

Wobei mich das noch nicht störte.

 

Jetzt, nachdem ich sie wieder aus der Garage geholt hab, war das selbe Problem wie im Vorjahr. Stirbt nach ein paar Sekunden ab.

Nach mehreren Versuchen lief sie dann mal und ich drehte ne kleine Runde und ich habe auch nach ca 20min fahren noch immer nicht die volle Leistung und der Klang der Maschine war auch etwas dumpf und nicht richtig.

 

 

Was meint ihr? Werkstatt oder habt ihr Tipps für mich was ich versuchen könnte?

 

Schon mal im Voraus vielen Dank für die Hilfe

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34 Antworten

Hi,

bin jetzt nicht der Bandit Profi. Vergaser mit Choke oder Einspritzer? Gehe mal davon aus, dass es ein Vergasermodell ist. Dann wäre es interessant, ob du den Benzinhahn komplett schließen kannst. Dann könntest du dein Motorrad bzw. die Schwimmerkammer vor dem längeren Abstellen leerfahren (Laufen lassen, bis der Motor abstirbt). Mit frischem Sprit springt die wieder prima an, auch nach längerer Winterpause. Geht das nicht, kann man die Schwimmerkammern mit einem langen passenden Schraubendreher neu fluten. Es gibt da eine kleine Ablassschraube an jeder Schwimmerkammer. Das schlechte Anspringen im warmen Zustand könnte auf mangelnde Erfahrung mit dem Choke zusammenhängen. Nicht wenige starten bereits warme Motoren auch mit Choke. Ist meistens keine gute Idee. Aber jede Moppete ist da ein bisschen anders. Manche benötigen ein bisschen Choke, andere sogar einen kleinen Gasstoß. Das ist Gewöhnungs- bzw. Erfahrungssache. Aber das schlechte Anspringen von Vergasermodellen nach längerer Standzeit ist meist auf die o.g. Spritgeschichte zurückzuführen. Meine Sevenfifty und meine Trudi haben bessere Kerzen bekommen. Die Sevenfifty UltraX von Beru und die Trudi Bosch Silberelektrode. Danach konnte ich mir die Fluterei sparen. Bei der Trudi sowieso nahezu unmöglich (wahnsinnig schlecht dranzukommen, glücklicherweise hat die einen manuellen Benzinhahn, da klappt das mit dem Leerfahren). Vorteil: Die Kerzen können auch länger drin bleiben. Die Trudi hat auf 160tkm gerade mal zwei Sätze gebraucht. Allerdings habe ich die regelmäßig gereinigt und den Elektrodenabstand kontrolliert. Drauf gekommen bin ich, weil mir im Winterbetrieb (1991 habe ich das Ding auch im Winter als Alltagsfahrzeug genutzt) regelmäßig die originalen NGK verreckt sind. Aus der Not bin ich dann auf die Silberelektrode gewechselt. Danach war das leidige Kerzenthema erledigt. Als die Sevenfifty anfing zu mucken, habe ich direkt nach besseren Kerzen geschaut, die Ultra X eingebaut, und dann lief die immer, egal wie lange die gestanden hat. Konnte sogar ohne Choke starten, musste dann allerdings ein paar Sekunden warten, bis sie Gas annahm.

Hauptproblem ist die lange Standzeit mit dem E5 Sprit.

Dieser ist nur sehr begrentzt haltbar und hygroskopisch, bei Vergasermotorrädern besonders ein Problem.

Der Sprit entmischt sich auf lange Zeit und reichert sich mit wasser an und ist nur noch schlecht entzündlich.

Mit Ablagerungen in der Schwimmerkammer und zugesetzten Düsen muß ebenfalls gerechnet werden, Vergaserreiniger von L-Moly hilft,wenn man ein bis zwei Tankfüllungen Geduld hat.Ansonsten mittels Ultraschall die Vergaser reinigen.Grünliche, fettige Ablagerungen in den Schwimmerkammern sind mir besonders bei der Muschel aufgefallen, weshalb ich diese Stationen meide.

Bei meinen Oldimotos wurden die Motoren startunwillig und leistungsarm, sodass ich den Sprit abgelassen und im Auto verfeuert habe.

Hinzu kommt oft noch Rost im Tank, sofern das Motorrad nicht auch in Ländern wie Brasilien usw, mit hohem Alkoholanteil im Sprit verkauft wurde.Dann haben die Tanks eine besondere Beschichtung gegen Korosion.

Kerzenprobleme kenne ich hingegen keine, alle meine Fahrzeuge sind mit NGKs unterwegs.

Mit Silverstone S7 hingegen bliebt der E-Kadett in den 90ern schon nach weniger als 15TKM stehen-zugesetzt, versprochen war das doppelte Intervall zur Serie.

Da werden die Vergaser ein Ultraschall benötigen .

Diese also ausbauen , sorgfältig mit gutem passenden Werkzeug zerlegen ( um die Schrauben und düsen nicht zu vergnaddeln denn diese sind recht empfindlich ), alles an Kleinteilen ins USB, gründlich reinigen und dann wieder sorgfältig zusammenbauen wie es vorher war nur eben picobello sauber.

Wurde hier schon mehrmals in letzter Zeit abgehandelt das Thema .

Vergaserreiniger mag zwar zur Vorbeugung taugen aber wenn die Kiste erstmal verstopfte Leerlaufluftdüsen hat ist es wahrscheinlich zu spät, diese sind extremst fein gebohrt.

Im Herbst vorm überwintern oder bei anderen langen Standzeiten daher die 4 Ablassschrauben unten an den Vergasern leicht mit einem gut passenden Schraubendreher öffnen ( bis der Sprit ausläuft, nicht ganz herausdrehen ) und dann wieder schließen .

Tank vor längerem abstellen immer randvoll tanken um Rost vorzubeugen.

Beim ersten starten nach dem Winter ( Benzinhahn vorher auf Stellung PRI um die Vergaser zu befüllen und wenn mopped läuft wieder auf Normalstellung ) bevorzuge ich die vollgeladene Batterie zu schonen indem ich sie durch ein Starterkabel zB mit der des Autos verbinde . Muss man aber nicht zwingend machen .

 

 

 

Nachtrag : "Ultraschall" erste Zeile sollte natürlich Ultraschallbad heissen .

Solange wie die Kiste noch halbwegs fahrbar ist, würde ich immer den Reiniger empfehlen.Da Ultraschallbad auch immer neue Dichtungssätze und Einstellarbeit=Kosten verursacht.

Hinzukommt, das an den meißten Motorrädern die exakte Einstellung der Vergaser mangels eines Meßanschlusses für eine Abgassonde am Krümmer fehlt.Hinten kann man dann ebenfalls die Meßwerte einem einzustellendem V. nicht zuordnen da durch Zusammenführung der Gassäulen- Interferenzrohre nur Werte mehrerer Zylinder anliegen.Alternativ könnte man die Krümmer anbohren,Gemeindebuchsen für eine Sonde anschweißen=Aufwand.

Ab Werk wurden die Vergaser auf einer Fließband eingestellt.

So wie der TE das beschreibt dürfte die Ksite nur auf 3 Zylindern laufen. Da könnte es für den Reiniger dann zu spät sein.

Versuchen kann man es ja mit dem Zeugs , hatte mir damals auch welches gekauft aber mich dann entschlossen es gleich richtig zu machen .

Dichtungen habe ich übrigens nicht erneuern müssen und einstellen auch nicht .

Lief nach sorgfältigem Zusammenbau wieder top . Und wirklich wichtig sehr gut passendes Werkzeug sonst kann man echt was versauen .

( Wenn die filigranen Leerlaufluftdüsen zu sind wird kein Zusatz der Welt die freibekommen .)

Ausfall eines Zylinders kann man an der Krümmertemperatur erkennen.

Vorsichtig fühlen, besser Infrarotmeßgerât oder das neue Cat-Smartphone mit Wârmebildkamera.

Zitat:

@micha23mori schrieb am 6. April 2018 um 13:19:14 Uhr:

Ausfall eines Zylinders kann man an der Krümmertemperatur erkennen.

Vorsichtig fühlen, besser Infrarotmeßgerât oder das neue Cat-Smartphone mit Wârmebildkamera.

Das CAT nehme ich immer, war mit ein Kaufgrund.

Grüße Suzruki

Hi,

man kann sich das Leben auch unnötig schwer machen. Einen kalten Krümmer kann man leicht erkennen, wenn man ein bisschen Wasser aufsprüht. Drei dampfen, einer nicht. Nur so als Beispiel.

Unsere alte 125 Daelim stand einige Jahre in der Garage. Vergaser geflutet, Batterie geladen und mit destilliertem Wasser aufgefüllt und die Kiste sprang tatsächlich an. Lief anfänglich nicht so toll. Nach einigen Kilometern rannte das Ding dann wieder problemlos bis in den roten Bereich. Bevor ich mir die Schrauberei antue, erstmal die simple Lösung. Frischer Sprit, von mir aus auch gerne ein Additiv. Man kann sich ein Mopped auch kaputt reparieren. Nicht umsonst kommen hier immer wieder Anfragen bzgl. Probleme nach der Reinigung mit Ultraschall etc..

Nach wie vor empfehle ich bessere Kerzen für Vergasermodelle. Die originalen NGK für z.B. die Trudi waren produzierter Müll. Originale NGK funktionieren dagegen tadellos bei der SV. Das sind aber auch Zweielektrodenkerzen. Nicht das einer auf die Idee käme, ich hätte was grundsätzlich gegen NGK. Aber wenn ein Vergasermopped nach nur zwei Wochen Standzeit bereits empfindlich reagiert, muss da was anderes rein.

Frage an den TS: Welche Kerzen sind drin? Wie lange? Wg. des Drosselsatzes könnte es auch gut sein, dass die einen falschen Wärmewert haben. Die würde ich mal rausdrehen und mal genauer anschauen.

www.kaoscrew.de/downloads/kerzenbilder.doc

Falls wirklich ein Zylinder nicht mitmacht, solltest du schnell erkennen, welche Kerze bzw. welcher Zylinder Probleme macht. Jetzt hast du zwei Möglichkeiten. Die schwarze, nasse Kerze reinigen (Drahtbürste, Bremsenreiniger) und in einen anderen Zylinder einbauen. Schauen, ob jetzt der andere Krümmer kalt bleibt (Wassermethode). Dann liegt es an der Kerze und nicht am Vergaser. Läuft der Zylinder mit der gereinigten Kerze und der ursprüngliche bleibt kalt, hast du ein Vergaserproblem. Kostet erstmal nix. Aber du bist einen guten Schritt weiter.

Themenstarteram 8. April 2018 um 0:27

Vielen Dank für die Antworten ich werd mir gleich mal alles ansehen.

Zitat:

@Tritton1209 schrieb am 08. Apr. 2018 um 00:27:27 Uhr:

Vielen Dank für die Antworten ich werd mir gleich mal alles ansehen.

Na schlaf mal erst 'ne Runde es ist 00:30 !

Die Geschichte mit dem Drosselsatz habe ich erst jetzt gelesen.

Diese Maßnahmen sind oft recht halbherzig umgesetzt und können auf Dauer durchaus Betriebsstörungen verursachen.Kerzen etc.

Hinzu kommt oft höherer Verbrauch und unsaubere Gasannahme.(Drosselblenden)

Wenn zulassungtechnisch möglich und legal, dann raus damit.

...jetzt laß den erst mal rauskriegen auf wie vielen Zylindern sein Bock läuft. Alles andere ist Kaffeesatz-Leserei.

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