Bandit 600 quietschen neuer Kettensatz
Hi,
ich fange Mal mit der Vorgeschichte an, das Problem ist weiter unten.
ich habe letzte Woche an meiner Bandit 600 BJ 99, 46.000km, 9000 von mir im letzten Jahr, einen neuen Kettensatz verbaut, Kettenrad+Ritzel von Esjot mit Standard Übersetzung und aus Stahl kein Silent Ritzel oder Stealth Kettenrad und eine DID 530 VX.
https://www.ebay.de/itm/372645878233
Mit der Ritzel Mutter hatte ich SEHR Probleme...
1. Leerlauf und Vorder + Hinterrad Bremse = Rad dreht durch.
2. 1 Gang drinn und Vorder + Hinterrad Bremse = Rad dreht durch.
3. Baseball Schläger zwischen Schwinge und Felge 1 Gang drinn und Vorder + Hinterrad Bremse.
während der Versuche saß ein Freund drauf und hat alles betätigt, ich habe versucht die Mutter lose zu kriegen mit dem 1m Schlüssel.
Beim 3. Mal ging es dann.
Am Kettenrad war es ähnlich schwer die schrauben abzubekommen.. 1 ist abgebrochen beim Ranschrauben des neuen Kettenrades die hat wohl was abbekommen beim Lösen.
Ich bin also erstmal mit 4/5 unterwegs weil ich drauf angewiesen bin von A->B zu fahren ich habe nur die Bandit, und das im Sommer wie Winter.
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NUN GEHT ES WOHL AN DAS PROBLEM
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Die neue Kette kam mir zu kurz vor 110 Glieder gefühlt hätten es 111 sein müssen kann das sein?
Mir blieb nichts anderes über als an dem Bremssattel hinten die Metall Schiene zu lockern damit ich das Rad weiter rein Schieben konnte.
Links ist das ganze ohne wenn und aber nach vorne gerutscht nur rechts halt nicht.
Daraufhin hat das dann auch mit der Kette gepasst und ich konnte diese vernieten.
Nachdem ich an den Festellern? Den Kettendurchhang eingestellt hatte habe ich auch die Schiene am Bremssattel wieder festgezogen.
Vorher hatte ich natürlich alles gereinigt und die Stange, Lager sowie die Distanzstücke etwas gefettet mit ep3 Lagerfett.
Als ich das Motorrad dann geschoben habe (Leerlauf) hat es sich angehört als wäre ein Dynamo drann, es hat sich halt Original wie ein Dynamo am Fahrrad angehört, das Geräusch kam aus der Richtung des Ritzels.
Ich dachte mir, vielleicht ist das ja normal wenn alles nagelneu ist?
Nach etwas fahren ca. 100km war das Geräusch dann auch weg.
Ab km 150 ca. Habe ich ein quietschen unter Last bemerkt wenn ich normal fuhr war nichts aber beim beschleunigen <4500 Umdrehungen halt schon ich schätze vom Hinterrad.
Mittlerweile ist die 5/5 Schraube vom Kettenrad da und ich habe diese eingebaut, danach war kein Dynamo und auch kein quietschen vorhanden!
...
50km drauf und das Quietschen unter Last ist wieder da.
Woran könnte das liegen?
An alle die es so weit geschafft haben...
DANKE ich bin Azubi und bin ohne meine Bandit aufgeschmissen, vor allem jetzt unter den Umständen...
Ein Werkstattbesuch ist finanziell nicht drinn.
Ich bin über jeden Tipp dankbar.
Grüße, Daniel
45 Antworten
Zitat:
@motoerwin schrieb am 28. April 2020 um 11:13:31 Uhr:
Beim Aufbau meiner Maschine mußte ich mich auch um die Kettenflucht kümmern. Die ist wichtiger als ein kleiner Radversatz. Habe das Hinterrad mit Kettenradträger, aber ohne Distanzstücke eingebaut. Am Getriebeausgang habe ich das Ritzel lose draufgeschoben, natürlich mit Kette. Dann habe ich das Hinterrad mehrere Umdrehungen rotieren lassen, das Ritzel hat sich auf der Getriebeausgangswelle eingependelt. Das Hinterrad habe ich so verschoben, daß das Ritzel an der Distanzhülse anlag. Am Hinterrad habe ich links und rechts die Abstände gemessen, und entsprechhende Distanzen aus Alu gedreht. Nach einigen hunderrt km, habe ich das Kettenrad und das Ritzel angeschaut, ob die Kette sauber fluchtet. Man sieht das, wenn beide seitlich einlaufen, oder keine Spuren zu sehen sind. Einmal kam ein Bekannter vorbei, der hatte Aluabrieb auf der Schwinge, und wußte nicht wo das herkommt. Ich habe auf die Kette geschaut, da sah man mit bloßem Auge, daß die Kette schräg lief, und das Aluritzel war schon halb abgelaufen.
Erstaunlich, da kann man Mal sehen was für Blinsen von Ingenieuren so in den Entwicklungsabteilungen der Motorradhersteller arbeiten. Du solltest sofort dort anrufen und dich beschweren wie man so etwas produzieren kann und dich als neuer Ingenieure bewerben.
@Daciageha, du hast den Sinn meiner Beschreibung nicht begriffen. Du hast dir anscheinend noch keine Maschine aus Teilen verschiedener Baujahre aufgebaut. Es ist natürlich einfach, wenn auch der Sache nicht dienlich, Kommentare anderer mit hämischen Äusserungen zu überziehen. Bedauerlicherweise werden dadurch die Hilfesuchenden verunsichert. Man muß feststellen, daß in den meisten Foren solche Burschen unterwegs sind.
Zitat:
@motoerwin schrieb am 29. April 2020 um 15:13:53 Uhr:
@Daciageha, du hast den Sinn meiner Beschreibung nicht begriffen. Du hast dir anscheinend noch keine Maschine aus Teilen verschiedener Baujahre aufgebaut. Es ist natürlich einfach, wenn auch der Sache nicht dienlich, Kommentare anderer mit hämischen Äusserungen zu überziehen. Bedauerlicherweise werden dadurch die Hilfesuchenden verunsichert. Man muß feststellen, daß in den meisten Foren solche Burschen unterwegs sind.
Ich hab das schon verstanden. Das du dein Motorrad dir zusammengebastelt hast, wie man dann aber schreiben kann das ein Radversatz (auch wenn es ein kleiner ist) keine Rolle spielt da die Kettenflucht wichtiger sei, erschließt sich mir nicht. Scheinbar fehlt dir dazu jegliches Verständnis und die Zusammenhänge werden auch nicht begriffen. Aber wenn du meinst das dann, das was du schreibst Hilfesuchenden eher hilft und dienlicher ist, dann solltest darüber nachdenken was du von dir gibst. Ich hatte gerade erst vor deinem Beitrag versucht die Zusammenhänge zu erklären und dann kommst du und schreibst so einen Mist in ein Forum.
Scheinbar fehlen hier Grundlegende Erkenntnisse zwischen Spur und Fahrverhalten eines Motorrades.
Gut erklärt --> https://ratracer.de/spureinstellung-mit-laserpointer/ nur so als Beispiel auf die Schnelle.
Moment mal, Daciageha, erinnerst Du dich eigentlich nicht, was Du noch vor ein paar Tagen selbst verfasst hast?
Zitat:
@Daciageha schrieb am 24. April 2020 um 20:18:09 Uhr:
Das Lasergerät ist nicht optimal und kann sogar zu Fehleinstellungen führen. Sprech da aus eigener Erfahrung. Die Einstanzungen sind gar nicht Mal soweit von der Realität einer geraden laufender Kette entfernt. Nur weil Laser drauf steht muss es.nicht stimmen mit der Kettenflucht.
...
Und jetzt verlinkst Du eine Seite, auf der genau das Testgerät empfohlen wird, zu welchem ich auch dem TE geraten hatte?
Außerdem wird in dem von dir verlinkten Artikel ebenfalls explizit erwähnt:
"Auf herausstehende Gewindelängen oder die Markierungen an der Schwinge oder dem Kettenspanner kann man sich deshalb nie verlassen."
Auch das steht in direktem Widerspruch zu deinen Aussagen.
Es scheint dir tatsächlich eher darum zu gehen, andere Schreiber mit deinen teilweise hämischen Äußerungen irgendwie in Mißkredit zu bringen.
Ob das (mal abgesehen vom schlechten Stil) dem Fragesteller weitergeholfen hat, wage ich zu bezweifeln.
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Ja natürlich habe ich diese Seite verlinkt und auch gelesen was dort steht und es war mir auch klar das einige das Lesen aber es hinterfragt aber keiner ob dem so ist, weil da eben Laser steht und mit anderen Worten "wenn man diesen benutzt ist immer alles richtig nur nicht auf den eigenen Verstand dabei vertrauen es ist richtig!" Da steht aber noch viel mehr, hast du gelesen wie dort beschrieben ist wie die Spur eingestellt wird? Hast du dir Gedanken darüber gemacht warum das so geht? Mit dem Laser an den Reifen vorbei neben das Vorderrad! Nein hast du nicht! Bei dieser Methode ist es nämlich egal wie und wohin der Strahl zeigt, ich möchte dir auch erklären warum. Es ist ganz simple Geometrie, da geht der Laser durch zwei Punkte der äußeren Reifenkante und durch zwei Punkte ist eindeutig eine Gerade (nenne es auch Linie -> Laserstrahl) definiert und diese Linie verläuft automatisch auf beiden Seiten des Reifens auch parallel zur Mittellinie des Hinterrades (der Spurlinie) und wenn du jetzt noch die Kenntnis darüber gewinnst wie das Kettenblatt zu dieser Spurlinie steht dann hast auch du etwas dazu gelernt. Wenn du jetzt mit diesem Gerät anschließend die Kette einstellst und diese so verläuft ist doch alles OK. Wenn aber nicht, solltest du stutzig werden! Spätestens dann, wenn vorher die Spur eingestellt wurde und du dann wieder an den Kettenspannern drehen müsstest um die Kette in die Flucht zu bekommen!
Wiederum nur eine kleine Hilfe, bin schon gespannt was jetzt wieder ausgepackt wird.
Lange Rede kurzer Sinn, du hast doch so ein Gerät, warum lange um den heißen Brei herum reden. Nimm es und probier es einfach aus wie sich das bei deiner Spur und Kettenflucht entsprechend nach dieser Methode verhält. Erst überprüfst du die Spur mit dem Gerät an dem Reifen vorbei und dann schaust du nach der Kettenflucht mit dem Gerät, ist doch ganz simpel. Dann berichtest du hier was deine Erfahrungen sind. Ich halte das für eine gute Methode die Theorie in der Praxis zu bestätigen. Stimmt bei dir die Spur und dann auch noch die Kettenflucht ist doch alles bestens, dann hast du ein schönes Gerät und alles richtig gemacht. Und kontrolliere dann deine Markierungen. Was ist aber, wenn das eine von dem anderen abweicht? Welcher Einstellung vertraust du nun?
Probieren geht über studieren sagt man, mach es und berichte!!
Zitat:
@Daciageha schrieb am 28. April 2020 um 08:29:17 Uhr:
Zitat:
@Softail-88 schrieb am 28. April 2020 um 06:31:53 Uhr:
Ich arbeite seit Jahren mit dem Lasercut. Es ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel, wie man den falsch bedienen will - egal wie krumm die Linse drin ist. Es geht um die Verwindung der Kette und nicht darum ob das Rad schön in der Mitte ist. Das ist es, wenn es richtig zusammengebaut wurde. Und da ist es nur wichtig, daß der Strahl gerade ist. Wohin der letztlich zeigt ist dann Dein Problem.Schön das du dieses Gerät benutzt, weniger schön, dass du dir keine Gedanken machst was dahinter steckt und was damit bezweckt werden soll. Es geht genau darum das dein Rad in der Mitte steht, dies hat nämlich Auswirkung auf die Spur deines Motorrades und dies ist das eigentliche Ziel dieser Übung die korrekte Spureinstellung. Und nun ist es an dir darüber Nachzudenken unter welchen Voraussetzungen diese Spur stimmt!
Eine kleine Hilfe
Da stimm ich Dir voll und ganz zu, das Rad muß in der Mitte sein. Was es auch ist, wenn man es richtig einbaut. Dafür sorgen die Lager, die Achse und evt. Distanzen. Mit dem Laser stelle ich nur ein, ob die Kette parallel zum IN DER MITTE BEFINDLICHEN RAD läuft, und dazu brauch ich nur einen geraden Strahl.
Mit anderen Worten: Es geht nicht darum, das Rad in die Mitte zu kriegen. Es muß gerade sein. Und das sieht man auf den Millimeter genau. Weil der Strahl gerade ist.
Ich gebe es auf. Hat einmal keinen Zweck. Dann stimmt auch die Aussage: Es ist Sommer, weil die Sonne scheint. Die scheint natürlich nicht im Winter. So Long macht was ihr wollt.
Mit anderen Worten: Alle anderen sind zufrieden, alle anderen kriegen das hin - nur Du nicht. Also müssen alle anderen was falsch machen.
Aber vielleicht solltest Du Dir doch noch mal die Bedienungsanleitung durchlesen.
Wenn ein Motorrad nicht verbogen ist, sind zur Einstellung der Kettenflucht die Markierungen an der Schwinge völlig ausreichend. Deshalb sind da welche dran. Bei vielen Motorrädern ist es normal, dass Vorderrad und Hinterrad nicht genau in einer Flucht verlaufen, sondern um Millimeter abweichen. Das spielt fürs Fahren keine Rolle. Man kann‘s auch ganz genau machen und dann drüber streiten - das ist dann Teil des Hobbies.
Zitat:
@Softail-88 schrieb am 30. April 2020 um 08:59:48 Uhr:
Mit anderen Worten: Alle anderen sind zufrieden, alle anderen kriegen das hin - nur Du nicht. Also müssen alle anderen was falsch machen.Aber vielleicht solltest Du Dir doch noch mal die Bedienungsanleitung durchlesen.
ahja gut danke für den Hinweis
Eigentlich wollte ich dem Fragesteller nur Tipps für sein Problem geben.
Dagegen wurden (aus meiner Sicht) einzelne unsachliche bzw. nicht präzise formulierte Einwände geäußert, die ich in mehreren Beiträgen entkräftet und zurückgewiesen habe.
Da sich die Diskussion jetzt weitgehend nur noch Kreis dreht und es Einzelnen mehr um das Rechthaben und Abdrücken abwertender Kommentare geht, bin ich jetzt draußen.
Zitat:
@hachrihoe schrieb am 30. April 2020 um 11:08:57 Uhr:
Wenn ein Motorrad nicht verbogen ist, sind zur Einstellung der Kettenflucht die Markierungen an der Schwinge völlig ausreichend. Deshalb sind da welche dran. Bei vielen Motorrädern ist es normal, dass Vorderrad und Hinterrad nicht genau in einer Flucht verlaufen, sondern um Millimeter abweichen. Das spielt fürs Fahren keine Rolle. Man kann‘s auch ganz genau machen und dann drüber streiten - das ist dann Teil des Hobbies.
Natürlich, die Besonderheit der 600er ist doch das große Spiel der Einstellmarkierung, da muss man gut aufpassen.
So, heute habe ich mit der Hilfe eines Freundes die Schwinge ausgebaut und den neuen Kettenschleifer + Gummiertes Ritzel eingebaut, das Quietschen ist noch da :/
Und die Sicherungsschraube am Ritzel ist abgerissen... 40nm...
Die Mutter am Ritzel sitzt zwar Fest und war es auch noch vom letzten Mal aber komisch fühlt sich das jetzt trotzdem an. Ich habe ordentlich Schraubensicherung beigepackt es SOLLTE eigentlich nichts passieren, wie seht ihr das?
Der Tipp mit dem Laser hat sich übrigens sehr bemerkbar gemacht, die Markierung links und rechts waren nicht gleich aber am Laser habe ich gesehen das es gerade ist.
Das wäre jetzt ja mal eine gute Gelegenheit gewesen, die ausgebaute Kette zu reinigen, auf Verschleiß zu prüfen (z. B. stark seitlich beweglich?) und zu ölen bzw. einzufetten.
Eine so gepflegte Kette dürfte bei korrektem Kettendurchhang erst mal für einige Zeit nicht quietschen.
Oder ist die Kette schon so altersschwach, dass sie sozusagen auf dem letzten Loch pfeift?
Kommt das Quietschen eventuell irgendwo anders her?
Selbst mit großen Glaskugeln sind die Möglichkeiten der Ferndiagnose leider irgendwie begrenzt.