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Automatikführerschein, Handschalter fahren

Themenstarteram 5. Januar 2021 um 10:31

Hi,

folgender Link beschreibt, dass wohl ab diesem Jahr auch mit einem Automatikfahrzeug die Prüfung gemacht werden kann und dann trotzdem Schalter gefahren werden darf. Zwar hat man 10 Fahrstunden mit einem Schalter, aber glaubt ihr das reicht?

Habt ihr dabei Bedenken?

Ich denke, dass in Zukunft Werkstätten gut Geld machen durch häufige Kupplungswechsel :D

 

https://www.google.com/.../%3famp

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32 Antworten

Hintergrund ist, dass Fahrschulen auf Elektrofahrzeugen schulen können.

Gruß

Zitat:

@Foxy09 schrieb am 5. Januar 2021 um 10:31:26 Uhr:

Hi,

folgender Link beschreibt, dass wohl ab diesem Jahr auch mit einem Automatikfahrzeug die Prüfung gemacht werden kann und dann trotzdem Schalter gefahren werden darf. Zwar hat man 10 Fahrstunden mit einem Schalter, aber glaubt ihr das reicht?

Habt ihr dabei Bedenken?

Ich denke, dass in Zukunft Werkstätten gut Geld machen durch häufige Kupplungswechsel :D

https://www.google.com/.../%3famp

Naja, Handschalter werden ja auch weniger. Wer einmal Automatik hatte wird bestimmt auch kein Auto mehr wollen wo man "rumrühren" muss. Und ja, ich denke dass auch 10 Fahrstunden reichen das zu lernen.

Zitat:

@Foxy09 schrieb am 5. Januar 2021 um 10:31:26 Uhr:

Ich denke, dass in Zukunft Werkstätten gut Geld machen durch häufige Kupplungswechsel :D

Da wird sich nichts ändern, weil viele Fahrschulen den Fahrschülern die richtige Kupplungsbedienung nicht beibringen. In der Fahrschule werden meist vergleichsweise leistungsstarke Fahrzeuge gefahren, mit denen das Anfahren absolut problemlos ist. Oft braucht man nur im Standgas die Kupplung langsam kommen lassen, das Fahrzeug fährt an und dann gibt man Gas.

Der Fahranfänger kauft sich dann einen leistungsschwachen Kleinwagen, da geht so ein Anfahren nicht und er muss das Anfahren erst jetzt richtig lernen. In den Foren gibt es viele Threads zu diesem Problem.

Weiterhin sind ja auch jetzt noch 10 Fahrstunden mit einem Schaltwagen Pflicht. Da nun aber auf diesem nicht alle Fahrstunden abgeritten werden müssen, werden Fahrschulen eher dazu übergehen, hier ein leistungsschwaches Fahrzeug zu nehmen. Somit lernt ein Fahrschüler jetzt eventuell besser anfahren als es in der Vergangenheit der Fall war.

 

Gruß

Uwe

 

Themenstarteram 5. Januar 2021 um 11:26

Zitat:

@Uwe Mettmann schrieb am 5. Januar 2021 um 10:58:07 Uhr:

Zitat:

@Foxy09 schrieb am 5. Januar 2021 um 10:31:26 Uhr:

Ich denke, dass in Zukunft Werkstätten gut Geld machen durch häufige Kupplungswechsel :D

Da wird sich nichts ändern, weil viele Fahrschulen den Fahrschülern die richtige Kupplungsbedienung nicht beibringen. In der Fahrschule werden meist vergleichsweise leistungsstarke Fahrzeuge gefahren, mit denen das Anfahren absolut problemlos ist. Oft braucht man nur im Standgas die Kupplung langsam kommen lassen, das Fahrzeug fährt an und dann gibt man Gas.

Der Fahranfänger kauft sich dann einen leistungsschwachen Kleinwagen, da geht so ein Anfahren nicht und er muss das Anfahren erst jetzt richtig lernen. In den Foren gibt es viele Threads zu diesem Problem.

Weiterhin sind ja auch jetzt noch 10 Fahrstunden mit einem Schaltwagen Pflicht. Da nun aber auf diesem nicht alle Fahrstunden abgeritten werden müssen, werden Fahrschulen eher dazu übergehen, hier ein leistungsschwaches Fahrzeug zu nehmen. Somit lernt ein Fahrschüler jetzt eventuell besser anfahren als es in der Vergangenheit der Fall war.

 

Gruß

Uwe

Das kann natürlich gut sein. Das war nämlich auch mein Problem als ich den Führerschein bestanden hatte :D

Umgekehrt aber auch nicht soo einfach (auf Schaltung gelernt, und dann Automatik fahren)

---> Vielleicht fahren dann noch mehr Opas/Omas "automatisch" in Schaufensterscheiben ;-)

Außerdem sind die Handschalter hierzulande noch deutlich in der Überzahl :

https://www.adac.de/.../

...auch wenn die Automatiken (bei Neuzulassungen zumindest) bald die Mehrheit sein werden :

"Nach Herstellerdaten der Deutschen Automobil Treuhand lief im vergangenen Jahr mit 47,5 Prozent knapp jeder zweite Neuwagen mit Automatikgetriebe vom Band. Vor acht Jahren waren es noch 27,4 Prozent, im Jahr 2000 rund 19,6 Prozent."

Aber :

" Experte rät von Automatik ab, Handschalter fahren sicherer!

Assistenzsysteme machen Autofahren nicht sicherer – meint ein Psychiater aus New York. Manuell Schalten helfe hingegen der Konzentration und damit der Sicherheit viel mehr."

https://www.auto-motor-und-sport.de/.../

Und ich möcht keinen Automatik mehr (hatte mal paar Monate einen Opel Senator 3,0) ---> erst ab 80 km/h Wandlerüberbrückung (bei älteren überhaupt nicht) = mehr Spritverbrauch.

Und vergleich mal die Suchanfragen "Getriebeproblem" . . . die überwiegende Zahl der Anfragen betrifft komischerweise die doch geringere Zahl der Automatikgetriebe . . . ein starkes Mißverhältnis :p

Bei einem älteren Gebrauchtwagen geht dann ein Getriebeproblem oft Richtung wirtschaftlicher Totalschaden (mein Schaltgetriebe hat gebraucht 30 € gekostet :p (und 4 h Selberschrauberei))

Aber ok, kann ja jeder fahren, was er mag (und auch bezahlen kann).

Zitat:

@Foxy09 schrieb am 5. Januar 2021 um 11:26:06 Uhr:

Das kann natürlich gut sein. Das war nämlich auch mein Problem als ich den Führerschein bestanden hatte :D

Da du das jetzt schreibst, erinnere ich mich. Du hast doch auch hier einen Thread eröffnet.

Freut mich, dass es jetzt klappt. :)

 

Gruß

Uwe

Zitat:

@OO--II--OO schrieb am 5. Januar 2021 um 11:29:55 Uhr:

Umgekehrt aber auch nicht soo einfach (auf Schaltung gelernt, und dann Automatik fahren)

---> Vielleicht fahren dann noch mehr Opas/Omas in Schaufensterscheiben ;-)

na na na,Außerdem sind die Handschalter noch deutlich in der Überzahl

https://www.adac.de/.../

...auch wenn die Automatiken (bei Neuzulassungen zumindest) bald die Mehrheit sein werden :

"Nach Herstellerdaten der Deutschen Automobil Treuhand lief im vergangenen Jahr mit 47,5 Prozent knapp jeder zweite Neuwagen mit Automatikgetriebe vom Band. Vor acht Jahren waren es noch 27,4 Prozent, im Jahr 2000 rund 19,6 Prozent."

Aber :

https://www.auto-motor-und-sport.de/.../

Und ich möcht keinen Automatik mehr (hatte mal paar Monate einen Opel Senator 3,0) ---> erst ab 80 km/h Wandlerüberbrückung (bei älteren überhaupt nicht) = mehr Spritverbrauch.

Und vergleich mal die Suchanfragen "Getriebeproblem" . . . die überwiegende Zahl der Anfragen betrifft komischerweise die doch geringere Zahl der Automatikgetriebe . . . ein starkes Mißverhältnis :p

Bei einem älteren Gebrauchtwagen geht dann ein Getriebeproblem oft Richtung wirtschaftlicher Totalschaden (mein Schaltgetriebe hat gebraucht 30 € gekostet :p (und 4 h Selberschrauberei))

Aber ok, kann ja jeder fahren, was er mag (und auch bezahlen kann).

Na, ob ein Opel Senator noch als Vergleich taugt :-).

Getriebeprobleme... naja, da muss man vielleicht Unterscheiden ob wir über eine Wandlerautomatik oder eine "Möchtegern-Automatik" alla DSG etc. reden. Rein mechanisch dürften die Wandler weitestgehend problemfrei sein. Der Rest ist Software/Elektronik. Und ja, wenns halt kaputt geht gehts kaputt wie alles andere am Auto auch. Die Rücklagen sollte man dann aber auch immer haben.

Zitat:

@Foxy09 schrieb am 5. Januar 2021 um 10:31:26 Uhr:

Hi,

folgender Link beschreibt, dass wohl ab diesem Jahr auch mit einem Automatikfahrzeug die Prüfung gemacht werden kann und dann trotzdem Schalter gefahren werden darf. Zwar hat man 10 Fahrstunden mit einem Schalter, aber glaubt ihr das reicht?

Habt ihr dabei Bedenken?

Ich denke, dass in Zukunft Werkstätten gut Geld machen durch häufige Kupplungswechsel :D

https://www.google.com/.../%3famp

Das anfahren und schalten lernt man so richtig eh erst nach der Fahrschule

Wenn man 10 Fahrstunden Schalter hat sollte das reichen.

Ob man jetzt 10 Fahrstunden oder 20 Fahrstunden Schalter hat....

Nach der Fahrschule hat man dann möglicherweise keinen Diesel mehr, möglicherweise auch keine Berganfahrhilfe wie fast alle modernen Autos mittlerweile und zack: würgt man so oder so erst ein paar mal ab. :D

War bei mir das Gleiche. Hab glaube ich in den 3 Stunden nach der Fahrschule öfters abgewürgt als in der kompletten Fahrschule zusammen

Passiert mir sogar heut (35 Jahre nach Führerscheinprüfung) ab und zu mal, wenn ich ein fremdes Fahrzeug zum 1. Mal fahre. Und sogar vergleichsweise "moderne" Diesel hab ich schon ungewollt (aber total einfach, irgendwie haben die keinen richtigen "Wumms" mehr) abgewürgt, geht leichter als bei meinen alten 1,8-Benziner.

Zitat:

@NeuerBesitzer schrieb am 05. Jan. 2021 um 10:39:59 Uhr:

Naja, Handschalter werden ja auch weniger. Wer einmal Automatik hatte wird bestimmt auch kein Auto mehr wollen wo man "rumrühren" muss.

Ich hatte vor ca. 17 Jahren mein erstes Fahrzeug mit Automatik und davor ca. 5 Jahre von der Firma aus Automatik gefahren. Ich fahre lieber Handschalter. Momentan haben wir einen mit DSG und einen Handschalter. Rangieren mit dem DSG, trotz Nasskupplung (mit Trockenkupplung ist es noch schlimmer), ist ein Horror. Kommt zwar schon nahe an die Wandlerautomatik, aber eben nur nahe. Beim Handschalter weiß ich immer genau, was passiert und das Schalten ist irgendwann nur noch ein Reflex.

 

Ich finde, dass die Prüfung dann auch auf einem Schaltwagen stattfinden muss, damit der Prüfer sieht, ob der Prüfling bei den Schaltvorgängen ggf. überfordert ist und er bergauf anfahren kann.

Der Hauptkritikpunkt an der neuen Regelung ist doch die einfache Betrugsmöglichkeit. Nach dem Motto "gib mir 300,- und ich füll die Bescheinigung aus"

Zitat:

@Schubbie schrieb am 5. Januar 2021 um 14:44:39 Uhr:

 

Ich finde, dass die Prüfung dann auch auf einem Schaltwagen stattfinden muss, damit der Prüfer sieht, ob der Prüfling bei den Schaltvorgängen ggf. überfordert ist und er bergauf anfahren kann.

Bezüglich "mit Schalten überfordert" stimme ich noch zu.

Aber mit dem Anfahren;

Das ist heutzutage meiner Meunung nach schlichtweg überhaupt nix mehr wert weil die Autos fast alle Berganfahrhilfe haben die in den meisten Fällen nichtmal deaktivierbar ist.

Ich glaube ich hab in der Fahrschule bergauf tatsächlich NIE abgewürgt.

Das war 2014 wo ich den Führerschein gemacht habe.

In der Fahrschule daher nicht im Ansatz das geringste Problem gehabt.

Aber nach der Fahrschule.... puuuuuh

Ganz ehrlich, ich konnte schlichtweg nicht am Berg anfahren. Absolut Null.

Alles andere wäre einfach gelogen.

Ich weiß nicht wie oft ich den Peugeot meiner Eltern (Saugbenziner + keine Berganfahrhilfe) an einer Stelle auf dem Weg vom Ort nach Hause abgewürgt habe.

Oft, verdammt oft.

 

Da kann man heute drüber lachen. Aber damals hat man echt das P in den Augen gehabt, vor allem wenn hinter einem noch wer stand....

Ich hatte mal das vergnügen mit einem jungen Kollegen Autofahren zu "dürfen" der junge Mann war seit dem FS Erwerb ein Jahr vorher nur den Wagen der Eltern mit Automatik gefahren.

War echt" Lustig" da er die Kiste an dem WE bei praktisch jedem anfahren mindestens 1x abgewürgt hat.

Aber auch so weiß man eigentlich das man selbst nach einer normalen FS Ausbildung das Kuppeln und Schalten noch nicht wirklich in Fleisch und Blut übergegangen ist. Da braucht es noch einige Monate intensives üben bis das wirklich sitzt.

Man stelle sich vor ein Fahranfänger macht so einen FS, fährt dann nur Automatik und will 1 oder zwei jahre später im Urlaub einen Mietwagen mit Schaltgetriebe fahren.

Gruß Tobias

In der Fahrschule bist halt einen Diesel gefahren, die würgst du nicht so leicht ab.

In meiner Prüfung musste ich bergan anfahren und habe einen Einlauf bekommen, warum ich nicht die Handbremse genutzt habe. Auf feuchter Straße ist auf dem Kopfsteinpflaster minimal ein Rad durchgedreht für den Bruchteil einer Sekunde. Bisher habe ich die Handbremse auch nicht zum Anfahren gebraucht, da ich den Druckpunkt spüre und so flotter bin.

 

Unser Schalter hat eine elektrische Handbremse, die löst beim anfahren, bei unserem mit DSG gibt es die Ausstattung "Auto Hold". Jedoch einmal ins Rollen gekommen, rollen die Kisten auch rückwärts, wenn man nicht ausreichend Gas gibt.

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