Autobild / Werkspartikelfilterproblematik

VW Golf 5 (1K1/2/3)

Aurobild/Werkspartikelfilterproblematik

In der neusten Autobild (24.8.2007) wird in einem Artikel auf Regenerationsprobleme beim Patikelfilter insbesondere bei Audi/Passat 2.0TDI hingewiesen. Im Passatforum gibt es dazu ja einiges, aber eigentlich nur Serienanfangsprobleme.
Bevor ich einen neuen Golf DIESEL mit Filter kaufe würde mich interessieren, ob es beim Golf, der ja erst später die Werksfilter bekam, insbesondere beim 2.0TDI Regenerationsprobleme gab/gibt.

Danke

Andreas

53 Antworten

Aurobild/Werkspartikelfilterproblematik

Zitat:

Original geschrieben von mkw


In der neusten Autobild (24.8.2007) wird in einem Artikel auf Regenerationsprobleme beim Patikelfilter insbesondere bei Audi/Passat 2.0TDI hingewiesen. Im Passatforum gibt es dazu ja einiges, aber eigentlich nur Serienanfangsprobleme.
Bevor ich einen neuen Golf DIESEL mit Filter kaufe würde mich interessieren, ob es beim Golf, der ja erst später die Werksfilter bekam, insbesondere beim 2.0TDI Regenerationsprobleme gab/gibt.

Danke

Andreas

diese probleme bestehen wohl nur, wenn man nur kurzstrecke fährt. weil der dpf sich dann nicht richtig freibrennen kann, weil er nicht auf betriebstemperatur kommt. so hab ich s verstanden...

Aurobild/Werkspartikelfilterproblematik

Viel interessanter ist das Kurzinterview am Ende dieses Artikels !!!

Fakt ist, dass der Filter ohne Additiv (Peugeot) nicht ausgereift ist.
Aber auch von den Franzosen hört man ja das eine oder andere...

Toyota D-Cat dito, auch Probleme...

Ich bin, als bisheriger Benzin-Fahrer, seit meinem Bora wirklich Dieselfan,
aber derzeit würde ich mir keinen kaufen.
Ohne DPF nicht, mit der derzeitigen DPF-Technik aber auch nicht.
Gerade im häufigen Kurzstreckenverkehr erreicht das Abgas nicht die notwendige Freibrenntemperatur. In meinem persl., derzeitigen Nutzungsprofil käme das nicht in Frage.
Wo der Verbrauchsvorteil bleibt, wenn man regelmäßig Freibrennfahrten machen muss, mal ganz außen vor...🙂

Im übrigen stammen lt. Artikel 80% der Feinstäube aus natürlichem Ursprung.
Über die Zahl mag ich nicht urteilen, aber dass die ganze Sache mit dem Feinstaub purer Hysterie und geschicktem Marketing der franz. Hersteller entspringt, auf dessen Zug dann die doofe, laienhafte deutsche Medienwelt und auch die meisten blöden "Fachzeitungen" aufgesprungen sind, wurde von vielen seriösen Wissenschaftlern ja schon lang und breit dargelegt, nur wollte auf die ja niemand hören!

Erst haben sie alle gequakt und Dieseln im Test ohne DPF einen deftigen Punktabzug und keine Kaufempfehlung erteilt, jetzt kommen sie klammheimlich mit den ach so verbraucher-/leserfreundlichen Artikeln zur DPF-Problematik.
Wenn das nicht scheinheilig ist, dann weiß ich nicht...!

Es galt als politisch unkorrekt, nicht für den DPF zu sein!
Nun haben wir bzw. die jew. Käufer den Salat!

Auch die ultrafeinen Partikel (< 10µm, lungengängig) gelangen trotz Filter in die Luft. Aber das wurde von den Grünen, den Franzosen und den DPF-Herstellern ja immer schön verschwiegen, ebenso wie der äußerst geringe Anteil der PKW-Flotte am Gesamtaufkommen.
Ich erinnere an die Schwachsinns-Werbung mit dem Taschentuch am Auspuff...
Nur kann man hier qua Masse am meisten verdienen (Hersteller + Staat).

VW wollte den Filter nicht, setzte auf innermotorische Maßnahmen.
Dafür hat VW kräftig Prügel bekommen, dabei haben sie als erste ohne DPF Euro4 erreicht!

Ich kann nur sagen, dass diese ganze DPF-Diskussiom (im Ggs. zur Kat-Diskussion, aber Laien setzten gerne beides gleich!) ein einziger Witz und eine Verarsche ist.

Auch ich würde JETZT, müsste ich, einen Benziner kaufen.
Schade um die Kostenvorteile und den guten Wirkungsgrad des Diesels!

Vielleicht sollte man den Weg der Zumischung der Wasser/Öl-Emulsion mal weiter beschreiten, das scheint weit erfolgsversprechender zu sein!

Hallo,

endlich trift da jemand den Kopf auf den Nagel, absolute zustimmung

Gruß

Wusler

Was ich nicht verstehe ist folgendes: Wenn man einen winzigen Dieselpartikel rausfiltert und ihn dann verbrennt, zerfällt er dann nicht in noch mehr, noch kleinere Partikel, die dann noch gefährlicher sind?

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Mein 2.0 TDI hat den Filter werksseitig drin und hat in den letzten 12 Monaten nicht ein einziges Mal irgendwelche Probleme mit der Regeneration gehabt.

Allerdings ist mein Wagen auch selten unter 50km am Stück unterwegs, meine Arbeitsstrecke beträgt einfach sogar 90km. Da ist und bleibt der Diesel die Domäne was die Wirtschaftlichkeit anbelangt.

Würde der Wagen allerdings nur noch auf Kurzstrecke eingesetzt werden (so bis 20km), ich würde ihn verkaufen und gegen einen TSI eintauschen. Alles andere macht angesichts der Lage keinen Sinn und selbst der geringe Verbrauch rechtfertigt dann keinen Diesel mehr!

Zitat:

Auch die ultrafeinen Partikel (< 10µm, lungengängig) gelangen trotz Filter in die Luft.

Nur bei den "offenen" Systemen. Die "geschlossenen" Systeme haben einen Porendurchmesser von 3 um. Wobei die 5-10 um großen Teilchen nicht wirklich gefährlich sind (die werden vom Immunsystem noch erkannt und beseitigt). Das eigentliche Problem ist PM2,5 (Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 um). Die kommen auch durch jeden gängigen Filter in die Luft. Da die größeren Partikel herausgefiltert werden auch keine Teilchenaggregate in der Luft gebildet (die normalerweise zum Boden sinken), weil es keine Aggregationszentren mehr gibt und die PM2,5 zu klein sind um solche Zentren zu bilden. Zudem wird PM2,5 nicht mehr vom Immunsystem erkannt und angegriffen...

PM2,5 wird auch von Benzinmotoren produziert.

@ Taubitz: Veröffenltiche doch mal deinen Beitrag in ner Autozeitung. Schreib den Beitrag per email an verschiedene Autozeitungen - die sollen den mal abdrucken. Ich find den Text richtig passend zur aktuellen Lage. Sehr guter Text !

diesen wahnwitz diskutieren wir ja nun schon ne geraume weile hier. gut, dass jetzt mal ein statement in ner bekanten autozeitung dazu auftaucht - vielleicht eine bei den dpf-kreuzzüglern anerkannte quelle, nach der immer als beleg geschrien wurde.

die flucht zum modernen benziner hilft indes auch nicht, denn auch das einspritzverfahren zieht feinstaubentwicklung nach sich, die nach anpassung der emissionsrichtlinien früher oder später einen dpf erforden werden.

Schon komisch, dass wir seit über 100 Jahren Automobile haben und die meiste Zeit davon alle Abgase entweder ungefiltert oder nur seit einiger Zeit gereinigt aus dem Auspuff kommen und es trotz aller Reinigungsmassnahmen immer nur das Auto an allem schuld sein soll.
Wer hat in den 80ern nach CO2 gefragt? Oder Feinstaub?
Aber jetzt auf einmal ist alles gesundheitsschädlich oder nicht erwünscht.

Ich bin kein Dieselfan und würde mir auch nie einen kaufen, aber der DPF ist wohl die dümmste Erfindung und für manche schon ein Grund, den Diesel nicht zu kaufen! Solange die Technik nicht alltagstauglich ist, gehört sie nicht in die heutigen Autos. In LKW ja, auch ausländische!
Aber im PKW erzeugen sie mehr Probleme, als irgendeinen Nutzen.
Die erzeugte Menge Feinstaub von Bremsbelägen, Reifen usw. interessiert keinen.

Probleme gibt es nicht nur bei bei den werksmäßig verbauten Filtern, sondern auch (erst recht) bei den Nachrüstfiltern. Schaut euch mal den Bericht auf www.frontal21.de an (Thema: Behördenschikane gegen Autofahrer)... Der dumme ist am Ende in jedem Fall der PKW Besitzer!!!

Zitat:

In LKW ja, auch ausländische!

Im LKW-Bereich ist schon vieles längst serienreif und im Einsatz.

Das Problem liegt auch beim Kunden: Ein Abgastrakt, der zu 99% alle gesundheitsschädliche Substanzen aus den Abgasen entfernt, kostet heutzutage so viel wie der Motor und setzt sich aus 6-8 katalytischen Reaktoren zusammen. Weil Geiz geil ist möchte der Kunde auch möglichst wenig fürs Auto ausgeben...

hab auch mal ne frage dazu!

Gibt es eigentlich nen richtwerd am wieviel KM dieses freibrennen einsetzt bzw merkt man das sieht man hinten ne kleine wolke die rauskommt wenns anfängt oder sowas?

Zitat:

Gibt es eigentlich nen richtwerd am wieviel KM dieses freibrennen einsetzt

Es gibt keinen Richtwert und es kann keinen geben. Die Freibrennung wird dynamisch geregelt, sprich die Druckdifferenz vor und nach dem Filter wird überwacht. Überschreitet der Unterschied einen bestimmten Wert wird die Freibrennung eingeleitet (falls möglich) oder der Fahrer darauf hingewiesen, daß er für Bedingungen für eine Freibrennung sorgen soll.

Es gibt auch Filter mit geeigneter katalytischer Beschichtung. Da reicht bereits Sauerstoffüberschuß und eine ausreichende Temperatur um die Regenerierung einzuleiten. Bei Autobahnfahrten findet sogar eine kontinuierliche Regeneration statt, d.h. der gefangene Ruß wird auf der stelle verbrannt. So sind heute vor allem Nachrüstfilter konstruiert (weil sie ohne jegliche Steuerung und Überwachung auskommen müssen). Ich hoffe bald wird diese Filterart auch für geschlossene Systeme genutzt, denn sie kommt ohne Additiven und Nacheinspritzung aus und macht die kontinuierliche Regeneration möglich, welche sehr verbrauchsgünstig ist. Leider sind solche Filter noch teuer in der Herstellung und haben eine kürzere Lebensdauer als andere Systeme.

Zitat:

bzw merkt man das sieht man hinten ne kleine wolke die rauskommt wenns anfängt oder sowas?

Das hängt vom Zustand des Filters und der Systemart ab. Ich fuhr mal hinter einem Toyota D-CAT, und da konnte man ungefähr alle 60 Sekunden eine kleine Wolke beobachten. Das System von Toyota ist allerdings unterschiedlich von allen anderen - deren Filter ist mit einem Oxikat und einem DeNOx-SpeicherKat (beseitigt Stickoxiden) in einem Körper kombiniert.

Warum wird man als Golf V TDI - Fahrer / ohne DPF ABER MIT EURO 4 dazu gezwungen so einen Scheiß Filter einzubauen. Ich kann jede Umweltzone ohne DPF befahren. Das bleibt mir ein großes Rätsel. Und dieser ganze Bürokratie-Scheiss --> keinen Bock drauf. (Frontal21-Bericht)

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