Autobild Dauertest: Motorschaden bei 287.000 Kilometern, DSG kaputt bei 154.000 Kilometern
Die Zeit der kaputtgesparten Autos bei VW sei ja nach dem Beheben der Steuerketten-Problematik vorbei hieß es immer.
Im Autobild Dauertest gab es bei 287.000 Kilometern einen Motorschaden. Kolben gebrochen. Grund sei zu dünnes Material...
https://www.autobild.de/.../...-versagt-im-dauertest-14988917.html?...
Das DSG ging schon nach 154.000 Kilometern kaputt. Beim Tausch gabs nur teilweise Kulanz. In der Mängelliste gibt es noch weitere Themen. U.a. gravierende: die Stoßdämpfer vorne wurden nach 121.500 Kilometern getauscht.
Ich finde es nach wie vor unfassbar, wie sehr der Einkauf im Konzern die Autos kaputt sparen durfte/sollte mit der Aktion "Weltmarktführer um jeden Preis" 2007:
Zitat:
@Wallibelli schrieb am 25. August 2007 um 21:45:09 Uhr:
Ich traue das von der Stückzahl her dem VW-Konzern zu.Bei der Rendite bin ich mir da
nicht so sicher.Das wird ein hartes Stück Arbeit.Und birgt die Gefahr von Qualitätseinbußen.
Wenn man das mit der Herangehensweise von Toyota vergleicht, ist das unfassbar, wie verkehrt hier das Bild ist von deutschen Qualitätsautos gegenüber vermeintlich minderwertigen ausländischen Autos: https://www.reddit.com/.../?utm_source=share&%3Butm_medium=web2x
Beste Antwort im Thema
Trotz Empörungsmodus hättest du den jungen Thread zum identischen Thema befüllen können.
Nun, wir haben einen Audi A3 2.0 TDI mit 299.000 Km in der Familie. Außer einem Bremssattel und einem Sensor für den Partikelfilter nichts außer Wartung. Motor, Turbo, Kupplung, Anlasser, Stoßdämpfer alles orginal.
Unsere beiden Golf 7 bis dato absolut pflegeleicht und problemlos.
Ich könnte die Liste der problemlosen Autos aus dem direkten Freundeskreis noch weiterführen.
Dagegen ein Golf, der von unzähligen Auto Bild Fahrern „gefahren“ wurde, keinem hat das Auto gehört, also........
Der hohe Ölverbrauch ging vorallem auf den letzten Teil der Kilometer, wo der Motor schon einen Knax hatte.
Beim DSG wurden die Kupplungen getauscht, nicht das gesamte Getriebe. Der DSG-Kupplungstausch war beim letzten Kia Dauertestler schon bei 80.000 Km fällig.
Der BMW 2‘er Dauertester hatte schon nach 30.000 Km einen Motorschaden, da müsste alle BMW´s ja richtig miese Kisten sein.........
Der 1.4‘er ist hier bisher ein sehr unauffälliger Geselle, trotz seiner riesigen Verbreitung im Konzern.
Man muss also nicht in wilde Empörung verfallen.
100 Antworten
ein Fahrzeug hat nullkommanull Aussagekraft. Die Pannenstatistik oder die Typklasse wird bestimmt mit zwei wennicht drei Autos bestimmt!
Zitat:
@Guile45 schrieb am 2. Juni 2019 um 14:00:55 Uhr:
Es leiden diejenigen unter Realitätsverlust, die glauben, ein Auto, welches vielleicht 26–27.000 Euro neu gekostet hat, würde ewig halten. Ich weiß nicht, wie oft ich es noch schreiben soll: denkt an die Produktionskosten heute und an die von vor ein paar Jahrzehnten. Wenn du den Wagen als "ewig haltbar" haben willst, hättest du mindestens 45.000 Euro hinlegen müssen.
Nun die parallel getestete A-Klasse war auch nicht teurer und fährt immer noch.
Man sollte bedenken, dass es ein Langstreckenfahrzeug ist, das nach Herstellervorgaben bei VW gewartet wurde und keine ungepflegte Uraltgurke.
Selbst das VW-Fanzine Autobild schreibt da zutreffend "Der Golf versagt im Dauertest", also bitte das Elend nicht schönreden.
Zitat:
@Passat3C 1973 schrieb am 2. Juni 2019 um 22:48:51 Uhr:
wen interessiert eigentlich ein Motorschaden beim Benziner bei 300.000 km?
Eigentlich jeder Neuwagenkäufer und Gebrauchtkäufer, der realistische und marktübliche Anforderungen an sein Auto stellt.
Es waren auch keine 300.000 km, sondern knapp 260.000.
Aber vielleicht stellen VW-Kunden weniger Ansprüche für das viele Geld, dass man für die Gurken zahlen muss, als andere Autokäufer.
Hier schreiben sich die Fanboys eine Scheiße zusammen, das ist unfassbar! 🙂🙄 Hoffentlich zahlt euch VW dafür wenigstens gut.
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Zitat:
@Allevergeben1 schrieb am 3. Juni 2019 um 08:04:36 Uhr:
Zitat:
@Passat3C 1973 schrieb am 2. Juni 2019 um 22:48:51 Uhr:
wen interessiert eigentlich ein Motorschaden beim Benziner bei 300.000 km?Eigentlich jeder Neuwagenkäufer und Gebrauchtkäufer, der realistische und marktübliche Anforderungen an sein Auto stellt.
Es waren auch keine 300.000 km, sondern knapp 260.000.
Aber vielleicht stellen VW-Kunden weniger Ansprüche für das viele Geld, dass man für die Gurken zahlen muss, als andere Autokäufer.
Hier schreiben sich die Fanboys eine Scheiße zusammen, das ist unfassbar! 🙂🙄 Hoffentlich zahlt euch VW dafür wenigstens gut.
Ah ha, also ist es realistisch 287000 km mit einem Benziner in nicht mal 6 Jahren zu fahren? Ich glaube nicht...;-) so langsam ist dein Gelaber echt widerlich.....
Also ich bin ja sicher kein VW-Fanboy. Aber ich verstehe die Aufregung nicht recht. Motorschaden bei 287000km heißt, der Wagen hat seine in der Entwicklung geplante Lebensdauer etwa erreicht. Die Planung dürfte nämlich irgendwo bei 200000 - 300000 gelegen haben. Kein Hersteller entwickelt mit dem Ziel, dass so ein Auto mehr als 300000km halten soll. Der Golf war voll im Plan. Natürlich gibt es immer wieder Fahrzeuge die mehr schaffen. Das kann dann an verschiedenen Umständen liegen wie Fahrer, Fahrprofil, Qualität der Wartung und Glück. Und nicht zuletzt die Bereitschaft bei hohen km-Ständen etwas zu investieren. Im vorliegenden Fall glaube ich folgendes: ich fühle mich darin bestätigt dass DSG Mist ist. Ansonsten hat die AB mit dem MB halt mehr Glück gehabt. Das ist in diesem Vergleich natürlich doof für VW und das Marketing von MB lacht glücklich.
@Allevergeben1: wer den Anspruch hat, dass ein Auto in allen Komponenten und unter üblicher Nutzung nennenswert mehr als 300000km schaffen MUSS, der befindet sich meine ich auf dem Irrweg. Vor allem in dieser immer noch unteren Preisklasse (gemessen an der Gesamtheit der Autoangebote).
Die A-Klasse war zu 100 % mindestens 3–4.000 € teurer als der Golf.
Zitat:
Aber vielleicht stellen VW-Kunden weniger Ansprüche für das viele Geld, dass man für die Gurken zahlen muss, als andere Autokäufer.
Volkswagen sind im Vergleich zu den anderen Herstellern (speziell Daimler und die Bayerischen Motoren Werke) sogar günstig. Günstiger muss nicht unbedingt schlechter sein, aber das lasse ich jetzt einfach mal so stehen.
Zitat:
@Guile45 schrieb am 3. Juni 2019 um 08:38:42 Uhr:
Die A-Klasse war zu 100 % mindestens 3–4.000 € teurer als der Golf.
Zitat:
@Guile45 schrieb am 3. Juni 2019 um 08:38:42 Uhr:
Zitat:
Aber vielleicht stellen VW-Kunden weniger Ansprüche für das viele Geld, dass man für die Gurken zahlen muss, als andere Autokäufer.
Volkswagen sind im Vergleich zu den anderen Herstellern (speziell Daimler und die Bayerischen Motoren Werke) sogar günstig. Günstiger muss nicht unbedingt schlechter sein, aber das lasse ich jetzt einfach mal so stehen.
Sollte Deine Aussage implizieren, mit diesem Mehrpreis bei MB und BMW sei wahrscheinlich eine bessere Langzeitqualität verbunden - daran glaube ich nicht (mehr)
Zitat:
@CivicTourer schrieb am 3. Juni 2019 um 09:15:07 Uhr:
Zitat:
@Guile45 schrieb am 3. Juni 2019 um 08:38:42 Uhr:
Die A-Klasse war zu 100 % mindestens 3–4.000 € teurer als der Golf.
Zitat:
@CivicTourer schrieb am 3. Juni 2019 um 09:15:07 Uhr:
Zitat:
@Guile45 schrieb am 3. Juni 2019 um 08:38:42 Uhr:
Volkswagen sind im Vergleich zu den anderen Herstellern (speziell Daimler und die Bayerischen Motoren Werke) sogar günstig. Günstiger muss nicht unbedingt schlechter sein, aber das lasse ich jetzt einfach mal so stehen.
Sollte Deine Aussage implizieren, mit diesem Mehrpreis bei MB und BMW sei wahrscheinlich eine bessere Langzeitqualität verbunden - daran glaube ich nicht (mehr)
Ich schrieb doch: Günstiger muss nicht unbedingt schlechter sein. Dasselbe gilt auch andersrum: teurer muss nicht unbedingt besser sein.
Die Hersteller legen die Autos doch heute alle auf eine bestimmte Laufleistung aus. Außer vielleicht die ganz exklusiven Hersteller.
Ich bin ja nun schon seit Jahren im Thema, beobachte aber immer wieder mit großem Erstaunen, wie die Freunde des Wolfsburger Fahrzeugherstellers bemüht sind, dessen Qualitätsmängel kleinzureden und bzw. ihre eigene hohe Toleranzschwelle zu betonen.
Das kann man schon als Symbiose bezeichnen.
Respekt! 😉
Zitat:
@Drahkke schrieb am 3. Juni 2019 um 11:36:47 Uhr:
Ich bin ja nun schon seit Jahren im Thema, beobachte aber immer wieder mit großem Erstaunen, wie die Freunde des Wolfsburger Fahrzeugherstellers bemüht sind, dessen Qualitätsmängel kleinzureden und bzw. ihre eigene hohe Toleranzschwelle zu betonen.Das kann man schon als Symbiose bezeichnen.
Respekt! 😉
Naja, wenige von uns fahren einen Benziner, egal welchen Herstellers, mit 48000 km jährlich....;-)
Leute ... wechselt mal die Platte😉
Irgendwie wiederholt sich hier inhaltlich alles zum gefühlt zwanzigsten Mal.
PS: 2 meiner ehemaligen Kleintransporter (jeweils mit 1.4er Benziner)von Renault hatten am Ende im Alter von ca 12 Jahren jeweils nen wirtschaftlich irreparablen Motorschaden. Da hatten die Kisten etwas über 100tsd km runter und waren auch sonst technisch einfach nur fertig. Mein aktueller 1.4er Fiat ist jetzt 7 Jahre und 50tsd km. Wenn er die 100tsd voll macht ohne vorher zu krepieren, bin ich schon zufrieden. Von 300tsd km wage ich bei solchen Kisten nicht ansatzweise zu träumen. Da müsste ich die Dinger ja 30 Jahre am Leben erhalten. Never😁
Ich fahr seit 20 Jahren an die 40...60.000km im Jahr, früher BMW dann VW/Audi/Skoda wegen der Fuhrparkverträge.
Ein einziges Mal 2013 für 3 Jahre einen Ford Galaxy, 190.000km/3 Jahre...und bis auf 3 Glühlampen war da nichts, gar nichts...und den habe ich mangels der 140PS für das Gewicht nur Vollgas getreten.
Die VW und Audis haben alle immer irgend welche Problemchen, immer...zu guter letzt jetzt der Audi. Wasser in der Rückleuchten beim Neu PKW wurde mit Stand der Technik abgetan, das geht im Sommer wieder weg....
Zitat:
@der.luda schrieb am 3. Juni 2019 um 20:53:02 Uhr:
Wasser in der Rückleuchten beim Neu PKW wurde mit Stand der Technik abgetan, das geht im Sommer wieder weg....
Offizielles Statement aus Ingolstadt? 😰