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Auslieferung/BAFA-Antrag e-C4

Citroën C4 3 (B)
Themenstarteram 20. November 2022 um 21:30

Hallo zusammen.

Ich habe im März diesen Jahres einen e-C4 als Leasingauto bestellt, damals hieß es Lieferzeit 5 Monate.

Später hieß es Lieferzeit November.

Nun habe ich vorgestern vom Händler folgende Info bekommen:

Mein Auto würde in KW49/50 (in Frankreich?) vom Band rollen.

Da bekäme ich dann sofort den Kfz-Brief zugeschickt, mit dem könnte ich den BAFA-Antrag stellen.

Da Citroen angeblich große Verladeprobleme hätte, würde das Auto aber erst einige Wochen später ausgeliefert.

Leasing-Laufzeit beginnt aber bereits bei Anmeldung des Fahrzeugs.

Was haltet ihr davon?

Natürlich geht es mir um den BAFA-Bonus, den ich noch voll mitnehmen wollte.

Aber ein Auto zulassen, das noch nicht beim Händler steht und dafür auch schon zahlen?!

Rein rechnerisch stehen natürlich 2 umsonst bezahlte Raten (500 €) gegen 2.250 € Euro weniger Bonus wenn ich erst in 2023 zulasse.

Danke für eure Antworten!

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18 Antworten

Ich würde mit dem Händler verhandeln, dass er dir hier entgegen kommt.

Der Wagen wird nicht in Frankreich gebaut, sondern in Spanien (Madrid).

Du musst ihn dann auch zulassen und sämtliche Leasing-Unterlagen haben. Viele Straßenverkehrsämter machen nach Weihnachten zu. Da musst du dich informieren - viel Erfolg!

Der Bonus ist doch nur 1.500 EUR weniger? Die Händlerprämie müsste doch schon beim Verkauf abgezogen worden sein.

Zitat:

@roger1 schrieb am 24. November 2022 um 14:25:41 Uhr:

Der Bonus ist doch nur 1.500 EUR weniger? Die Händlerprämie müsste doch schon beim Verkauf abgezogen worden sein.

Ne, es sind 2.392€ weniger Kaufprämie.

Für die Höhe der Kaufprämie ist die Erstzulassung des Fahrzeugs maßgeblich.

Aussagen wie "Aber im Kaufvertrag ist der Herstelleranteil festgeschrieben" ist eine Wunschvorstellung der Kunden. Menschlich nachvollziehbar, aber ohne rechtliche Grundlage. Es kann natürlich sein, dass der Hersteller aufgrund einer verspäteten Lieferung eine höhere Prämie zahlt.

Erschwerend kommt hinzu, dass wir aktuell immer noch auf die abschließende Veröffentlichung der neuen Kaufprämie warten.

Eine Besonderheit ist, dass die Innovationsprämie (als Verdoppelung des Umweltbonus) nur bis 31.12.2022 beantragt werden kann. Nach der aktuellen Rechtslage Ende November zählt beim Jahreswechsel also nicht nur die Erstzulassung, sondern auch das Antragsdatum.

Das wird vermutlich keine Rolle spielen, da eine Veröffentlichung der neuen Regelung bis 31.12.2022 erfolgen wird. Man sollte aber beachten, dass es diesen Fakt gibt.

Bei einem Leasing Fahrzeug erhält der Nutzer die Prämie? Wie ihr seht habe ich keinen Plan.

Im Gesetz heißt es:

Zitat:

Antragsberechtigt sind Privatpersonen und Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine, auf die ein Fahrzeug gemäß Nummer 3 der Richtlinie als Käufer oder Leasingnehmer zugelassen wird. Ein Leasinggeber ist nur dann antragsberechtigt, wenn er das Fahrzeug zur Eigennutzung erwirbt.

Quelle: BAnz AT 05.11.2020 B1, §2.2, Absatz 1

Zitat:

@206driver schrieb am 24. November 2022 um 15:45:58 Uhr:

Zitat:

@roger1 schrieb am 24. November 2022 um 14:25:41 Uhr:

Der Bonus ist doch nur 1.500 EUR weniger? Die Händlerprämie müsste doch schon beim Verkauf abgezogen worden sein.

Ne, es sind 2.392€ weniger Kaufprämie.

Ja, weil der Händler/Herstelleranteil ebenfalls sinkt. Aber wenn man mit der Lieferung in 2022 gerechnet hat, muss der Herstelleranteil 3.570 EUR betragen. Darüber habe ich einen Vertrag abgeschlossen. Kaufpreis des Fahrzeugs bzw. Leasinggrundlage ist der um 3.570 verringerte UVP.

Wenn sich jetzt die Auslieferung bis 2023 verzögert, ändert das nichts am Vertrag, auch wenn ich die verminderte Prämie bekomme.

Zumindest sagt mir dies mein gesunder Menschenverstand. Aber in Politiksachen trügt der ja oft.

Ich bin kein Experte für Vertragsrecht. Aussagen wie "Der Herstelleranteil steht fix in meiner Bestellung" sind menschlich durchaus nachvollziehbar, aber rechtlich nicht haltbar. Die Kaufprämie wird am Tag der Erstzulassung des Fahrzeugs bestimmt.

Es kann darüber hinaus Regelungen vom Hersteller geben, bei denen Teile oder die gesamte Kaufprämie übernommen werden. Das sind dann jedoch freiwillige Leistungen.

Vielleicht noch als Ergänzung:

Ich habe schon vor einiger Zeit bei unterschiedlichen Herstellern zu diesem Sachverhalt angefragt:

https://www.motor-talk.de/.../...lieferung-ab-01-01-2023-t7282231.html

Zulassung nur mit Brief - sobald das Fahrzeug auf deutschem Boden ist, vorher gibt es keinen Brief.

Die Briefzusendung und Zulassung zur Sicherung der Prämie hatte mir der Händler auch versprochen, heute 29.12. steht der eC4 noch in Spanien, die geringere Prämie ist unabwendbar.

Finanzieller Verlust durch Citroen / Kulanz : In einem anderen Forum hat jemand eine Regelung erwähnt, Maßnahmenkulanzpaket, es geht um 1000 €.

https://www.goingelectric.de/forum/viewtopic.php?p=2001572#p2001572

Mein Händler meinte heute, abwarten.

Wäre nur fäir, wenn es eine Kulanzregelung durch Citroen gibt, andere Hersteller bekommen das auch hin.

-> Hat jemand belastbare Infos / Quelle zu dieser Kulanzregelung?

Zitat:

@FueC4 schrieb am 29. Dezember 2022 um 15:11:04 Uhr:

Finanzieller Verlust durch Citroen / Kulanz : In einem anderen Forum hat jemand eine Regelung erwähnt, Maßnahmenkulanzpaket, es geht um 1000 €.

https://www.goingelectric.de/forum/viewtopic.php?p=2001572#p2001572

Mein Händler meinte heute, abwarten.

Der Beitrag gibt die typischen Aspekte wieder, die sich meist leicht widerlegen lassen. Elektro ist in diesem Jahr bei Citroën DE stärker gewachsen als Plug-In Hybrid. Bei den absoluten Zahlen liegen die Elektro ebenfalls vorne. So viel also zu der These, dass man Plug-In Hybride bevorzugt hätte.

Die CO2 Bilanz von Citroën ist mit fast 178g CO2 (bis Ende 11/22 in DE) ebenfalls nicht gut. Mehr elektrifizierte Fahrzeuge wären also sehr hilfreich. Damit ist diese These dann ebenfalls hinfällig.

Der Händler liegt mit seinem Hinweis genau richtig: Abwarten bis das Fahrzeug "auf dem Hof" steht und schauen, welche Optionen es gibt.

Themenstarteram 1. Januar 2023 um 16:54

Hallo. Hier mein Update als Thread-Ersteller:

Mein Citroen konnte in 2022 nicht geliefert werden.

Da ich mir in meinen Vertrag eine Rücktrittsklausel hab reinschreiben lassen, bin ich vom Vertrag zurückgetreten. Die Überführungsprämie hab ich bereits zurück erhalten.

Hintergrund: Die von mir geplante PV-Anlage auf dem Dach hat innerhalb eines Jahres eine Kostensteigerung von 20T auf 30T gemacht. Damit rückt jedwede Amortisation in einen Bereich, den ich selbst nicht mehr erleben werde ;-))

Ich lasse das Thema e-Mobilität/PV deshalb erst mal ruhen. Ich hätte den Wagen ja auch nur 2 Jahre geleast.

Jetzt warte ich mal ab, wie es in 2023 weitergeht.

Guten Rutsch und viel Glück an alle, die noch auf ihr e-Auto warten ;-)

Zitat:

@206driver schrieb am 29. Dezember 2022 um 15:59:47 Uhr:

Zitat:

@FueC4 schrieb am 29. Dezember 2022 um 15:11:04 Uhr:

Finanzieller Verlust durch Citroen / Kulanz : In einem anderen Forum hat jemand eine Regelung erwähnt, Maßnahmenkulanzpaket, es geht um 1000 €.

https://www.goingelectric.de/forum/viewtopic.php?p=2001572#p2001572

Mein Händler meinte heute, abwarten.

Der Beitrag gibt die typischen Aspekte wieder, die sich meist leicht widerlegen lassen. Elektro ist in diesem Jahr bei Citroën DE stärker gewachsen als Plug-In Hybrid. Bei den absoluten Zahlen liegen die Elektro ebenfalls vorne. So viel also zu der These, dass man Plug-In Hybride bevorzugt hätte.

Die CO2 Bilanz von Citroën ist mit fast 178g CO2 (bis Ende 11/22 in DE) ebenfalls nicht gut. Mehr elektrifizierte Fahrzeuge wären also sehr hilfreich. Damit ist diese These dann ebenfalls hinfällig.

Der Händler liegt mit seinem Hinweis genau richtig: Abwarten bis das Fahrzeug "auf dem Hof" steht und schauen, welche Optionen es gibt.

Nun, mein Beitrag gibt die typischen Aspekte wieder, mit denen sich Citroen-Käufer derzeit beschäftigen müssen und die der Themenersteller im ersten thread benannt hat, u.a. "Natürlich geht es mir um den BAFA-Bonus, den ich noch voll mitnehmen wollte."

Im Gegensatz zu Citroen haben andere Hersteller schon reagiert und Ausgleichsregelungen bei verspäteter Lieferung angekündigt. Citroen nicht - warum nicht? Wird uns wartende Citroen-Kunden

ein Maßnahmen Kulanzpaket jemals überraschen?

@renault Anhand der absoluten Jahreszahlen ("in diesem Jahr") lässt sich die derzeitige Auslieferungsproblematik und die Auslieferungs-Strategin Citroens nicht ableiten. Mit den Jahreszahlen lässt sich auch nicht die im Netz schwirrende These widerlegen, wonach Citroen derzeit, November/Dezember, bei der Auslieferung Plug-In-Hybride bevorzugt. Die These steht im Raum mit der Begründung, dass Citroen möglichst viele Plug-In-Kunden vor dem Totalausfall des BAFA-Bonus bewahren will.

Eine These, aber nachvollziehbar. Citroen könnte seine Kunden ja informieren, stattdessen sehen wir Beiträge wartender, sich sorgender oder wütender Citroen-Kunden in den Foren, deren Liefertermine sich mehrfach verschoben und bei irgendwann im Jahr 2023 gelandet sind. Natürlich haben diese Citroen-Kunden Fragen und solange diese unbeantwortet bleiben stellen diese Vermutungen und Thesen auf. Es geht schließlich um den teilweisen Verlust des BAFA-Bonus, um Geld.

In diesem Sinne auch: Was nützen die Gesamtzahlen, wann der Wagen in Spanien nicht vom Hof kommt?

@renault Ich zitiere Dich nochmals: "Der Händler liegt mit seinem Hinweis genau richtig: Abwarten bis das Fahrzeug "auf dem Hof" steht und schauen, welche Optionen es gibt."

Das ist bittere Realität für Citroen-Kunden, die einen eC4 bestellt haben unter der Zusage, der Wagen würde sicher noch in 2022 ausgeliefert werden (und die eine Auslieferungs-Verspätung von mehr als drei Monate nicht gewohnt sind ö.ä). Man hat in den meisten Fällen keine andere Wahl als auf die Auslieferung zu warten...

Einen Rücktritt vom Vertrag, wie der thread-Ersteller, ist ja nun auch nicht das, was man sich bei Vertragsunterschrift vorgestellt hat.

Vom Händler ist zu erwarten, dass er anderes tut als abzuwarten: Es geht um die Frage, warum andere Hersteller schon reagiert und Ausgleichsregelungen bei verspäteter Lieferung angekündigt haben, an dieser Diskussion muss sich m. E. der Händler schon beteiligen, auch aktiv gegenüber Citroen.

Ich kann schon Händler verstehen, die sagen, dafür könne man als Händler nichts und bei anderen Marken würde man noch viel länger warten. Aber man muss halt schon als Händler anerkennen, dass andere Automarken die Problematik dennoch besser handhaben und ihren Kunden freiwillig finanziell entgegenkommen.

Du sprichst von "schauen, welche Optionen es gibt". Diejenigen, bei denen der Händler profitiert, kennen wir vermutlich, uninteressant. Gibt es welche, die den finanziellen Schaden beim Citroen-Kunden begrenzen?

Zitat:

@FueC4 schrieb am 2. Januar 2023 um 00:15:49 Uhr:

Nun, mein Beitrag (...)

Meine Antwort bezog sich auf den verlinkten Beitrag.

Im Gegensatz zu Citroen haben andere Hersteller schon reagiert und Ausgleichsregelungen bei verspäteter Lieferung angekündigt. Citroen nicht - warum nicht? Wird uns wartende Citroen-Kunden

ein Maßnahmen Kulanzpaket jemals überraschen?

Zitat:

@FueC4 schrieb am 2. Januar 2023 um 00:15:49 Uhr:

Mit den Jahreszahlen lässt sich auch nicht die im Netz schwirrende These widerlegen, wonach Citroen derzeit, November/Dezember, bei der Auslieferung Plug-In-Hybride bevorzugt. Die These steht im Raum mit der Begründung, dass Citroen möglichst viele Plug-In-Kunden vor dem Totalausfall des BAFA-Bonus bewahren will.

Natürlich geben die Zulassungszahlen antworten darauf, ob an diesen Thesen etwas wahres dran ist oder ob es sich dabei um haltlose Spekulationen handelt.

Die Zahlen für Dezember waren zeigen, ob es diese Steigerungen tatsächlich im großen Umfang gab oder nicht.

Zitat:

@FueC4 schrieb am 2. Januar 2023 um 00:51:09 Uhr:

Aber man muss halt schon als Händler anerkennen, dass andere Automarken die Problematik dennoch besser handhaben und ihren Kunden freiwillig finanziell entgegenkommen.

Heute ist der erste Tag, an dem die Anträge mit reduzierter Kaufprämie (für Elektro) gestellt werden können. Eine frühere Entscheidung mag beruhigender gewesen sein. Als Kunde verliert man nichts, wenn eine Entscheidung beispielsweise erst in 6 Wochen getroffen wird.

Bei anderen Herstellern hat das Marketing besser funktioniert. Teilweise wurden bei manchen Herstellern nur Zusagen für bestimmte Modelle mit zeitlichen Grenzen gemacht. "In den Medien" und Foren wurde daraus dann oft "dieser Hersteller über die Differenz bei allen Modellen".

Ich habe meinen E C4 im März 2022 bestellt. Lieferdatum September. Seit September steht laut Händler im System quasi wöchentlich ein anderes Lieferdatum. Zwischendurch ist das Auto aus dem System raus, da angeblich in Lieferung, nur um dann 2 Tage später wieder im System zu stehen, mit einem erneut anderem Lieferdatum. Jetzt haben wir Januar und laut Händler ist nun die Einigung getroffen worden, dass Händler, Konzern und Kunde zu je einem Drittel die 1500 Euro Differenz zu den 6000 Euro tragen müssen. Noch im Herbst hat Citroen eine Liefergarantie rausgegeben für den E C4. Ich Frage mich nun, ob man dann so einfach die Kosten weitergeben kann. Auch für meinen Händler, der übrigens sein Bestes gibt, ist das natürlich nicht befriedigend. Kann mir da vielleicht jemand was zu sagen? Liefertermin stand heute übrigens 27.02.!!!

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