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Astra TD wieviel auf 100?

Themenstarteram 12. Februar 2005 um 19:08

Hallo will mir ein TD mit 82Ps holen und wollte euch mal fragen was er so auf 100km nimmt und ob ich auch Biodiesel tanken kann??

THX

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16 Antworten

am besten schreibst du mal "eddy21" hier im forum an, der fährt so einen.

Man hat mich gerufen und hier bin ich (wenn man vom Teufel spricht) ;-).

Also:

Ich bin mir nicht mehr hundertprozentig sicher, ob der Motor für Biodiesel freigegeben ist, aber ich meine nicht. Biodiesel greift die Dichtungen an und zersetzt diese. Führt also zu einem kürzeren Motorleben.

Der Verbrauch ist stark schwankend (liegt an meiner wechselnden Fahrweise):

In der Stadt: ~ 7,5l (zügiger fahrweise)

Landstraße: ~ 6l

Autobahn: bis 135 km/h 6 - 6,5l

über 150 km/h 7,5 - 9l

Mit einer Tankfüllung schafft man zwischen 550 und 750 km.

Im großen und ganzen ausgewogener und wartungsarmer Motor. Guter Durchzug ab 2300 U/min bis 3500 U/min.

Wichtig: Wenn du dir einen kaufst der über 120.000 km (normales Wartungsintervall für diese Teile) hat, fragen ob Zahnriemen gewechselt, Ventile und Einspritzpumpe eingestellt wurden.

Ansonsten schöner Motor, kann man eigentlich nichts falschmachen.

Von Biodiesel würde ich generell die Finger lassen, insbesondere bei älteren Diesel-Motoren (wozu ich auch die im Astra-F zähle), die keine explizite Freigabe dafür haben.

Die scheinbare Ersparnis an der Zapfsäule bezahlt man meistens direkt mit stark erhöhtem Verbrauch, spätestens aber durch den stark erhöhten Verschleiß an Filtern, Leitungen und Schläuchen.

Darüber hinaus ist das "Bio" im Namen eigentlich der reinste Schwindel. Ökologisch ist das Zeug nicht gerade.

Hi,

Mein bruder hat einen VectraA mit 1,7TD und auch 82ps. Nun wenn er mal losfährt, verbraucht erbei sparsamer fahr weise 5,5liter, und bei zügiger, und das schon bei 200 sachen durchgehend ca 8l. Ich denke mal da sollte der astra sogar weniger schulken, da er ja relative viel leichter ist. Was biodiesel angeht, würde ich die finger von lassen, mein Vater hat den Audi A4 baujahr 2000, der hat immer normal Diesel und Bio getanckt, halb halb halt. Und nach fast 15000km war der motor asche. Herausgestellt hat sich, das Biodiesel alles im motor zerstört hat. Finder weg vom BIO dreck. :=)

 

Aber nun zum TD, ich kann ihn wirklich nur empfhelen. Leider ist der motor bei 5300umin abgerigelt, darum fährt er auch nur 200 auf grader strecke.

mfg

am 13. Februar 2005 um 14:19

Jetzt muss ich mcih aber mal für Bio einsetzen!

Meine mutter fährt einen Golf 3 TDi 90PS, seit Anfang an mit Bio Diesel, es gab absolut null Probleme. !!!

Jetzt sage ich euch warum:

Man fährt Bio entweder ganz oder garnicht!

Der Golf wurde von Anfang an nur mit Bio getankt, zog zwar ein kleines bisschen schlechter, hat aber Geld gespart, und nicht wenig.

Vor einigen Monaten war an mehreren Tankstellen hier in der Gegend BioDiesel mal ausverkauft, leer! Notgedrungen musste Normales Diesel getankt werden.

Einen Monat Später musste die Einspritzpunpe erneuert werden, gestern, bei 200.000km ist das Auto liegen geblieben, und der Kraftstoff-filter war zu!

Die 199.999 km vorher gab es null Probleme.

Man darf nur um Gottes willen nicht mischen, oder mischt jemand Normal-Benzin mit Super-Plus?

Mit diesem Wissen kann man sich überlegen was man will, nur diese Entscheidung ist endgültig.

Wenn man ständig mischt (halb/halb), dann .... wurde ja eben schon gesagt.

noch fragen?

Wenn der Motor für Biodiesel freigegeben ist, dann kann der schon lange halten, muss aber nicht. Ein erhöhtes Risiko besteht immer.

Ich persönlich würde nie Biodiesel tanken.

am 13. Februar 2005 um 14:29

ich glaueb das erhöhte Risiko besteht nur, wenn man mischt.

Und wer nicht immer nach Bio-Tanken ausschau halten will und wem die paar 100€ im Jahr egal sind, der sollte normales Diesel Tanken und dabei bleiben.

bei den alten Dieseln Bsp Golf II kann man ja auch im Sommer Salatöl von Aldi tanken, man muss halt nur die ganzen Flaschen loswerden.. ;-)

Biodiesel ist von der chemischen Seite her betrachtet deutlich aggressiver als normaler Diesel - was eigentlich nicht verwunderlich ist, wenn man bedenkt wie unterschiedliche die beiden Flüssigkeiten (als Chemikalie betrachtet) eigentlich sind. Deswegen ist es wichtig, die Freigabe zu beachten. Wenn die Leitungen und Dichtungen nicht für Biodiesel geeignet sind, dann sieht es schlecht aus. Das hat mit Mischen nichts zu tun.

Zum Thema "Geld sparen": Auf der Arbeit hatte mal einer von unseren Chefs die tolle Idee, eine Dienstanweisung zu erlassen, dass in die Fahrzeuge (5 verschiedene VW T4) nur noch Biodiesel getankt werden dürfte. Der war wohl mal an unserer Stamm-Tankstelle vorbei gefahren und hatte dort die Preise für Biodiesel gesehen.

Daraufhin wurden also die 5 Fahrzeuge über ca. 1/4 Jahr ausschließlich mit Biodiesel betankt. Ergebnis: Mehrverbrauch von ca 30% und wesentlich schlechtere Beschleunigung. Außerdem qualmte es immer aus dem Auspuff (tolle Idee: Mit großen grünen Aufklebern "ich tanke Biodiesel" kann man dem Autofahrer dahinter ja vermitteln, dass das seine Richtigkeit hat). Nach einiger Zeit haben wir dann mal die Chefs dazu gebracht, bei VW wenigstens nach der Freigabe für Biodiesel für diese Fahrzeuge zu fragen, schließlich hatten 3 der Fahrzeuge noch Werksgarantie. Das Ergebnis war natürlich, dass es keine Freigabe gab und VW mitgeteilt hat, dass sie aufgrund des nicht ordnungsgemäßen Gebrauchs sich in Bezug auf das Kraftstoffsystem und evtl. daraus resultierende Schäden sogar ggf. bis hin zum Motor von eventuell noch kommenden Garantie-Ansprüchen befreit sähen.

Das Ende vom Lied? Es wird wieder der gute, alte, normale Diesel getankt. Ersparnis? Aufgrund des Mehrverbrauchs überhaupt keine Ersparnis. Hat sich echt gelohnt die Aktion... Laufleistung war insgesamt über alle Fahrzeuge übrigens ca. 50.000km in der Zeit.

Ganz davon abgesehen, halte ich Biodiesel für eine ökologische Farce. Dieses Zeug lässt sich halbwegs preisgünstig nur mittels Raps-Mono-Kulturen züchten, die ökologisch (erhöhter Pestizid & Düngemittel-Bedarf etc.) absolut verwerflich sind. Das Zeug gehört m.E. eher verboten als gefördert.

Aber wer meint, es tanken zu müssen...

Btw ist das hier eigentlich eher eine Frage für das Forum "Alternative Kraftstoffe"...

am 13. Februar 2005 um 15:12

Zitat:

Original geschrieben von ytna

Ganz davon abgesehen, halte ich Biodiesel für eine ökologische Farce. Dieses Zeug lässt sich halbwegs preisgünstig nur mittels Raps-Mono-Kulturen züchten, die ökologisch (erhöhter Pestizid & Düngemittel-Bedarf etc.) absolut verwerflich sind. Das Zeug gehört m.E. eher verboten als gefördert.

Btw ist das hier eigentlich eher eine Frage für das Forum "Alternative Kraftstoffe"...

Ohne Freigabe sollte man es auch niemals fahren, das steht für michs chon außer Diskussion!

Raps-Mono-Kulturen???

Düngemittel-Bedarf????

Da kann ich nur dne Kopf schütteln.

Schon mal darüber nachgedacht, wie die Kartoffeln aus dme Supermarkt angebaut werden??? oder das getreide?

oder die folgeprodukte? (Chips,Pomes, Müsli, Brot....)

Sorry, aber ganz schlechte Argumentation!

Aber soweit möchte ic hier nicht ausholen...

 

Zudme gibt es aug Bio eine Mineralölsteuer, obwohl es kein Mineralölprodukt ist!

lassen wir das thema!

Warum wird Biodiesel wohl überhaupt nicht beworben? Ich habe noch nie irgendwo Werbung dafür gesehen. Es ist schon schwierig genug, überhaupt raus zu finden, wo man das Zeug kaufen kann.

Warum? Die einzige Antwort auf die Frage ist: Weil es keinen Sinn machen würde, den Absatz und damit die Produktion zu steigern. Der ADAC hat vor 2 oder 3 Jahren mal eine Hochrechnung aufgestellt: Wenn in Deutschland auf allen landwirtschaftlichen Anbauflächen ausschließlich Biomasse für Biodiesel produziert würde, könnte man nach der Berechnung gerade mal 3% des deutschen Diesel-Bedarfs decken. So what? Das Zeug ist ein Nischenprodukt und diejenigen, die ihr Geld damit verdienen wissen ganz genau, dass sich daran niemals was ändern kann.

Der Vergleich mit Kartoffeln hinkt gewaltig. Während die Kartoffel fast komplett verwertet wird und eine sehr effektive Bilanz aufweist, kann der Raps für die Produktion von Biodiesel da überhaupt nicht mithalten. Dazu ist einfach zu viel Raps nötig, um eine geringe Menge Biodiesel zu produzieren.

Wir können die Diskussion gerne lassen, aber irgenwie macht sie mir auch Spaß... ;) :)

EDIT: Mein Informationsstand war eigentlich, dass es in der Golf-3-Generation noch überhaupt kein Fahrzeug mit Biodiesel-Freigabe gab bzw. gibt!?

am 13. Februar 2005 um 15:52

Der Kartoffel-Vergleich war dahingehend richtig, dass für den Anbau solcher genauso Monokulturen entstehen, udn ebenso Dünger eingesetzt wird! Sachlich hinkte also dein Argument, auch wenn mein vergleich vielelicht nicht so gut war. Also wenn man was mit Dünger in Monokulturen angebautes isst, kann man es ja wohl auch Tanken!

Bei der Herstellung entshet übringens Glycerin, so nebenbei auch nicht shcön. Der Anbau ist unproblematisch! Die Herstellung des Endproduktes aus den Zwischenprudukten hingegen ist uneffektiv und aufwenidig.

Auch greift Biodiesel die Leitungen mehr an, deswegen sollte man auch nicht mischen.

Golf 3 Baujahr 1997, zu gelassen für Bio, läuft über 200.000km super. Nenebbei: bei der Abgasuntersuchung stauenen die Prüfer immer wieder über den überraschend niedrigen Schadstoffausstoß!

Alternative ist dagegen das unbedenkliche kaltgepresste Rapsöl, das jdoch eine kleine Umrüstung erfordert, weil es zu dickflüssig ist und der Motor erst warm sein muss.

Das schlimme am Biodiesel ist die enorme Menge an Subventionen die in die Produktion reingesteckt werden müssen. Vollkommen unwirtschaftlich. Ich weiß wovon ich spreche, meine Eltern haben nen Bauernhof.

Ebenso auch die Rapsölherstellung.

Alles völliger Schwachsinn.

am 13. Februar 2005 um 20:44

beim biodiesel gebe ich dir absolut recht.

Wird zwar subventieniert, aber trotzdem ist eine Mineralösteuer drauf, kann man drehen ud wenden wie man will, es ist unsinnig.

es macht sich aber auch keiner die gedanken über Kerosin beim fliegen, das ist eine riesen umweltverschmutzung, keiner regt sich drüber auf weil so schön billig ist.

Zum Rapsöl:

Kalt gepresstes Rapsöl halte ich für wirtshcaftlich klug:

Wenn man es selbst anbaut und selbst presst, kann sich das lohnen. man muss nur seine Fahzeuge umrüsten, dort ist die technologie noch nihct ganz so ausgefeilt!

ich weiß übrigens auch wovon ich spreche, dafür muss man aber nicht vom bauernhof kommen.

Die Anbauung von Raps ist auch absolut unwirtschaftlich. Extreme Düngung, Raps ist ungemein empfindlich auf Temperatur, Niederschläge,.....

Den Ertrag den man am Ende davon hat, ist die ganze geleistete Arbeit nicht wert. Da kommt man nie auf einen grünen Zweig.

Man muss keinen Bauernhof haben, um sich damit auszukennen, aber man steckt dann richtig drin und bekommt jedes Detail mit, dass einen sonst womöglich entgeht.

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