Arbeitsplatzvernichter in Deutschland?
Hallo Leute
Ich habe mal eine Frage an Euch. Wieso kauft Ihr eigentlich keine deutschen oder doch zumindest westeuropäische Autos? Sind Euch der Arbeitsmarkt, die Sozialversicherungen, die Steuereinnahmen in Deutschland so egal, daß Ihr diese Reisschüsseln kaufen müßt?
Ich würde mich schämen mit so nem Wagen durchs Land zu fahren wohl wissend, daß ich auch ein deutsches Fahrzeug, daß in Deutschland Arbeitsplätze schaftt, hätte kaufen können.
Nennt mir doch mal Eure Beweggründe Euch solch ein Gefährt zuzulegen gerade im Hinblick auf die momentane Beschäftigungssituation in Deutschland.
Viele Grüße, Marc
Beste Antwort im Thema
Hallo Leute
Ich habe mal eine Frage an Euch. Wieso kauft Ihr eigentlich keine deutschen oder doch zumindest westeuropäische Autos? Sind Euch der Arbeitsmarkt, die Sozialversicherungen, die Steuereinnahmen in Deutschland so egal, daß Ihr diese Reisschüsseln kaufen müßt?
Ich würde mich schämen mit so nem Wagen durchs Land zu fahren wohl wissend, daß ich auch ein deutsches Fahrzeug, daß in Deutschland Arbeitsplätze schaftt, hätte kaufen können.
Nennt mir doch mal Eure Beweggründe Euch solch ein Gefährt zuzulegen gerade im Hinblick auf die momentane Beschäftigungssituation in Deutschland.
Viele Grüße, Marc
759 Antworten
Moin,
Ähm ... Sorry ... aber ... Im TÜV schneidet z.B. der Focus genausogut ab, wie die asiatischen Fahrzeuge. Beim TÜV vergleichsweise schlecht, schneiden viele koreanische Modelle ab, jedoch sind diese Modelle mittlerweile auch häufig schon ersetzt worden, so dass diese Fahrzeuge jetzt in die nächste Runde gehen, bis man sie statistisch bewerten kann. Und die Pannenstatistik ... hast Du dir mal die ZUGRUNDELIEGENDEN Zahlen angesehen ?! Beispiel ... Der Toyota Yaris steht in der 2004er Pannenstatistik (Die 2005er habe ich nicht hier) auf Platz 3 mit 3.4 Pannen auf 1000 Fahrzeuge. Auf Platz 5 finden wir den VW Polo ... aber mit lediglich 2.6 Pannen je 1000 Fahrzeugen. Wie kommt das ?! Der Grund ist einleuchtend ... der ADAC legt einen statistischen Schlüssel über alle Jahrgänge, um zu den Platzierungen zu kommen. So ist der Polo 9N genausogut wie der Yaris in Sachen Pannen. Das er schlechter dasteht als der Yaris in der Gesamtstatistik liegt nur an einer Sache ... Der Polo 6N ist noch mit 2 Jahrgängen enthalten und das ist ein Konstruktiv altes Auto, das die Statistik versaut. Oder noch wesentlich extremer ... der Opel Corsa befindet sich "nur" auf Platz 9. Und das obwohl der Corsa C in jedem Baujahr ähnlich viele Pannen aufweist, wie der Yaris. Dem Corsa versauen die Corsa B die bessere Platzierung. Würde nur der Corsa C gewertet werden, wäre das Fahrzeug sicherlich auf Platz 4 oder 5 anzusiedeln. Oder ein EXTREM hartes Beispiel, das der statistische Schlüssel viel beiträgt ... der Fiat Seicento hat im Baujahr 2002 3.3 Pannen je 1000 Fahrzeuge aufgewiesen. Damit ist das Fahrzeug das 3. Beste Fahrzeug des Jahrgangs (und damit besser als ALLE Japaner!). Trotzdem finden wir den Wagen abgeschlagen auf Platz 13, Grund ... er liegt ansonsten in Sachen Pannen immer im statistischen Mittelfeld und wird bis auf 1 Jahrgang generell als ZUVERLÄSSIGES Fahrzeug eingestuft (Seltsam ... gell ?!).
Und Qualitätsumfragen ... ich BITTE dich ... Die sind zuerst mal von Vorurteilen geprägt ... Was wäre z.B. deine erste Aussage zu z.B. Alfa Romeo, ganz spontan ... ?! Also eine freie Umfrage ist erstmal stark geprägt von Hörensagen, Medienberichten und Vorurteilen. Zweitens ... Umfragen nach einem Qualitätseindruck ca. 3-6 Monate nach einem Kauf. Was bewertet man da ?! Einen Eindruck ... den Komfort eines Fahrzeuges und NICHT unwesentlich die Betreuung seitens des Händlers. Ob ein Auto eine GUTE Qualität aufweist, weiß man doch frühestens nach 3-5 Jahren. Hier ist der TÜV kein schlechter Indikator und der zeigt auch, das die meisten Autos heute extrem gut sind. (Immerhin sind mittlerweile Wartungsmängel die häufigsten Punkte, die beanstandet werden!)
Zitat:
Original geschrieben von Radi83
Ich hab gerade mal ein Bisschen gesurft und mir Berichte der letzten Jahre zu Qualität, Pannen, TÜV, Rückrufaktionen und Kundenzufriedenheit angeguckt.
Was mir so aufgefallen ist, dass die wirklich besten Modelle, also mit höchster Zufriedenheit, besten TÜV- und Pannenstatistiken entweder teure deutsche Autos sind oder...naja...eben aus Asien kommen. Polo, Golf, Astra, Fiesta, Focus, die Autos die preislich auf Augehöhe mit den Asiaten sind, sind deutlich abgeschlagen.
Sicher kannst du das auch auf die SBC Bremse von Mercedes-Benz beziehen. Aber Gegenfrage ... Wieviele BELEGTE Fälle des Bremsenversagens gibt es eigentlich (nicht Fälle wo Menschen auf einmal der MEINUNG waren, das Auto würde eventuell schlecht bremsen) ?! 1 in Dänemarkt ... einen in Deutschland ... Das sind 2 ... bei wievielen 100.000 verkauften Fahrzeugen ?! *fg* Du siehst die Relation ?! Das System hat bei 99.9% aller Fahrzeuge, die es verbaut hatten anstandslos funktioniert. Und es ist auch so, das der Wagen halt NACH WIEVOR Bremsbar ist. Man muss nur mit MEHR Kraft ins Pedal treten, die Bremse versagt ja nicht "völlig". Das einzige was an DER SACHE falsch gelaufen ist ... war die Berichterstattung. Autobild hat sich auf das Thema gestürzt ... um Quote zu machen. Man hat eine Katastrophe herbeizitiert ... die gar nicht existierte. Mercedes hat erst etwas "scheinheilig" reagiert und dann das einzige gemacht ... was man MACHEN konnte. Zurückgerufen. Und fertig. Die Computer haben eine neue Software bekommen ... und alle waren Glücklich. Wohlgemerkt ... für 2 Fälle, wo das System mal Mist gemacht hat.
Und wie gesagt ... das Porsche Boxermotoren Ölen ... ist normal ... und hat sich schon früher niemals vermeiden lassen. Das es Fahrzeuge gibt, bei denen es stärker auftritt als andere ... iss nunmal so. Das ist die normale statistische Verteilung.
Im übrigen VERTEIDIGE Ich nicht die deutsche Automobilindustrie, ich versuche die Sache NÜCHTERN und nicht emotional zu sehen. Ich schaue mir selbst das den Statistiken zugrundeliegende Zahlenmaterial an und bewerte das dann selbst. Ich meine ... es kann doch nicht sein, das man aus "Beobachtungen" das soviele VWs abgeschleppt werden ... zwingend eine miese Qualität ableiten, weil man z.B. nie nen Rio gesehen hat, der abgeschleppt wurde. Es gibt ja nunmal ca. 50 oder 100 mal mehr VWs als Kias in Deutschland. Deshalb muss man sich die "normalisierten" Daten ansehen. Und da tun sich die Autos nicht mehr soviel. Warum soll Ich bitte ein AUTO schlechtreden, das nach ausführlicher Betrachtung der Sachlage nicht schlechter ist, als ein anderes ?! Wenn ein Hersteller Scheiße baut, dann sage Ich dir das. Ich würde dir z.B. IMMER vom 1.1 Liter Motor im Punto abraten, weil der Kopfdichtungen frisst wie du vielleicht Lutschbonbons ... ich würde dir auch vom 72 PS 1.2 Liter Motor abraten (Der säuft) ... aber den 1.2 Liter mit 60 PS ... würde ich dir nahezu bedenkenlos empfehlen. Ist nur wegen 2 Motoren, gleich die ganze Produktpalette von z.B. Fiat scheiße ?! Auch wenn andere Modelle diese Macke nicht haben ?! Nehmen wir z.B. BMW ... den E46 ... wenn du mich fragen würdest ... würde ich dir sagen, nimm ein Modell ab 2001, da kommt das einreißen der Hinterachse nicht oder kaum mehr vor (Ich weiß nicht, ob das da nicht auch bei dem ein oder anderen Vorkommt, bin ja kein Prophet) und nimm auf keinen Fall den 184 PS 3 Liter Diesel, weil der öfters Probleme mit der Einspritzpumpe und der Kopfdichtung hat. Vom 204 PS Diesel ist mir diese Problematik dagegen nicht bekannt. Rost an den Türen der E-Klasse W210 ... das betrifft hauptsächlich Modelle kurz nach der Modellpflege ... Da hat ein Zulieferer die Änderung der Tür nicht in seine Dichtungsfolie übernommen. Folge ... es stand Wasser in der Tür und es rostete. Nach Ich meine 18 Monaten fiel das auf (eben weil diese Modelle so oft wegen Rosts zum Händler kamen) und die Türfolien wurden geändert. Sind deshalb ALLE W210 schlechte Autos, weil bei Fahrzeugen aus 18 Monaten spezifische Probleme auftreten ?! Und ja mei ... da finden wir z.B. Rost an anderen E-Klassen. Flächigen Rost auf irgendwelchen Oberflächenblechen. Das ist aber nicht tragisch, weil es keine Durchrostung ist. Das stört allerhöchstens das "Ästhetikempfinden" des Besitzers, wenn er da irgendwo Rost sieht. Für mich stellt sich aber die Frage ... ist dieser Rost gefährlich oder nicht. Solange Ich das nur unschön finde ... ist das nicht tragisch. Klar ... ich erwarte bei einem Produkt von 50.000 Euro vielleicht was anderes ... aber böse isses nicht zwingend. Und auch dieser Rost ist durchaus erklärbar. Mercedes Benz hat 2 Jahre vor einführung des W210 die Produktion umgestellt. Und zwar auf ökologisch unbedenkliche WASSERLÖSLICHE Lacke. In 2 Jahren bekommst du aber was Lackierungen angeht NICHT die nötigen Erfahrungswerte. Sowas perfektioniert sich eben erst über die Zeit.
Was ich denke ist einfach, das man nicht aus }EINZELFALLBETRACHTUNGEN{ (Und eine Einzelfallbetrachtung ist halt auch z.B. ein Motor, ein Modelljahr etc.pp.) allgemein gültige Regeln ableiten sollte oder muss. Man muss die Sache en Detail sehen und analysieren. Und dann aus einem an sich guten Auto, keine Möhre machen, die das Auto wahrscheinlich gar nicht ist. Fakt ist einfach ... WIR sind was Autos angeht extrem verwöhnt und wir erwarten extrem viele Dinge vom Auto. Und entsprechend leicht können wir auch von einzelnen Schwächen eines Autos enttäuscht werden. Und je komplexer ein Auto wird, desto komplexer können auch die Fehler sein, die Auftreten. Und KEIN Hersteller kann ein Auto heute 5 Jahre im alltagsnahen Betrieb testen. Was man gerade den deutschen Herstellern anlasten muss ... ist die TEILWEISE Arroganz der Niederlassungen und Ihr Verhalten, wenn ihre Autos probleme machen. Ich kann es extrem gut nachvollziehen, das der Fahrer eines Golfs über VW flucht, wenn der 3. Fensterheber verreckt ist und er den mal wieder bezahlen soll, obwohl es sich offenkundig um einen Konstruktionsfehler handelt. Andererseits ist ein EFH nun nicht grundlegend nötig, um ein Auto zu betreiben (OK, es mag Ausnahmen geben *Fg*). Ich hatte bis Dezember einen Alfa 75 BJ 1988. An dem Auto hat IMMER irgendwas rumgezickt oder irgendwas ein seltsames Geräusch gemacht. Mal fuhren die Fenster nicht runter, mal nicht hoch, mal konnte man die Heckscheibenheizung nicht einschalten, mal ging sie sofort aus, dann wieder nicht aus. Dann klemmte mal der Heizungsregler und und und und ... im Grunde ... also eine Qualitätsgurke ... ABER ... weil der Wagen auf Winterreifen stand ... habe Ich den Wagen Anfang Dezember halt genommen als es so doof schneite ... Der Wagen stand fast 6 Wochen. Und der Motor sprang umgehend an und lief umgehend so gut ... das es mich beinahe gereizt hätte ... nicht nur die 15 km zum Einkaufen zu fahren, sondern meine persönliche Winterrally zu fahren. Hab ich nicht gemacht, und mir ist einer reingefahren ... blöd gelaufen 🙁 .
Was Ich sagen will ... ist eben ... man muss sich mit den SACHEN Kritisch auseinandersetzen. Aber nicht einfach nur probieren zu versuchen seine Vorurteile bestätigt zu finden. Denn mach mal ne Umfrage im Mercedes Forum. Obwohl einige Modelle Qualitätsmängel (Ich schätze bei 10% der Fahrzeuge sind sie auch relevant) haben ... ob Ihre Fahrer mit den Fahrzeugen GRUNDLEGEND zufrieden sind ... Ich denke, das du feststellen wirst, das die meisten Fahrer zufrieden mit den Fahrzeugen sind. Genauso wie DU mit deinem XG zufrieden und glücklich bist.
MFG Kester
Zitat:
Original geschrieben von xg 30
2.dein zitat werter kester kann ich ja auch auf die sbc bremse von mercedes beziehen :
von kester:
wenn Ich bei -20°C Aussentemperatur ein 10%iges Risiko eingehe, das der Motor platzt, oder beim alltäglichen Fahren ein 10% Risiko habe, das meine Bremsen versagen ... WAS ist das persönlich größere Risiko ?!antwort: BREMSE NATÜRLICH.
3.ps: im mt porscheforum gibt es einen interessanten link zum thema porsche ölsardinen (titel: simmerringe, jetzt hats die presse aufgeschnappt). 🙁 weiss immer noch nicht wie ich sowas verlinken kann.
lieber kester es geht mir wirklich nur um deine leidenschaftliche verteidigung der d automobilindustrie die den anspruch der unfehlbarkeit hat und diese unfehlbarkeit halt nicht erreicht.
im endeffekt sind es bloss grosskonzerne die, mittels kostenreduktion, produktionsoptimierung und stellenabbau dem endverbraucher versuchen soviele euros wie nur irgend möglich aus der tasche zu ziehen.in diesem sinne:
🙂 mfg
hpPs: der link zum öamtc ist interessant
Nochmals Moin ...
Ich möchte euch BITTEN Persönliche Animositäten bitte persönlich zu klären, und damit nicht das Forum zuzumüllen.
Danke.
Kester
Nochmal kurz OT.
Muß dieses Zitieren in den Beiträgen immer sein?
Scheinz mir ne neue Mode auf MT zu werden.
Man weiß glaub ich auch so, wer und was gemeint ist.
So!
Zurück zum Thema. 😉
*annektier*
Zitieren an sich ist in Ordnung, aber das komplette Zitieren eines Beitrags ist grauenvoll, erst recht, wenn es sich um den direkten Vorgängerbeitrag handelt.
*freigeb*
@Kester,
Klasse Beitrag dem ich eigentlich nichts hinzuzufügen habe!!
Bin in meinem Leben auch schon sehr viele Autos gefahren ob Italiener,deutsche Autos,Japaner...und hatte eial was darauf stand eigentlich nie Probleme mit den Autos....es ist vorallem im Fortgeschrittenen Alter des KFZ eine Frage desr Pflegementalität der Besitzer und der daraus resultierenden Folgen.
Auch die an sich robusten Mazda RX-7 FC der BJ 86-89 ärgerten mit defekten elektronischen Heizungssteuermodulen (Tauschpreis 1200.-Euro) ihre Besitzer,die Folge die Heizung lässt sich nicht mehr regeln,ein Fehler der fast nie publik wurde aber fast bei jedem dieser Fahrzeuge auftrat nach ungefähr 10 Jahren...weil Kondesnatoren auf der Platine austrockeneten,bei den Lancia die ich hatte fielen oft die Schalter der ELFH aus.....kostete aber auch nur einen Bruchteil dies zu reparieren.Auch unsere Musterknaben wie Mazda schwächeln an Punkten die kaum einer vermutet,und ein Lancia bleibt nicht zwangsläufig 3 x im Jahr liegen.
Grüße Andy
@Rotherbach:
Dass bei den neueren Autos diese Sache ganz anders aussieht will ich gar nicht bestreiten. Corsa B,Polo 6N, Ford Fiesta sehen aber im Vergleich zum Toyota Starlet (oder anderen Japanern) wirklich schlecht aus...das geht unabhängig von der Statistik hervor.
Was die neuen Autos bringen können wir erst in ein paar Jahren sehen.
Die Kundenzufriedenheitsumfragen sind natürlich sehr subjektiv. Die Zufriedenheit hängt immer mit den Erwartungen zusammen, die resultieren aus dem Preis des Fahrzeugs und dem Ruf der Marke. Ist der Preis niedrig und der Ruf schlecht, freut man sich wenn man ein durchschnittliches Auto hat, andersrum ärgert sich der E-Klasse-Fahrer wenn mal irgendwo was klappert schwarz.
Trotzdem interessiere ich mich schon dafür, weil vorallem das Preis-Leistungs-Verhältnis daraus ein Bisschen erkennbar wird. Daher brauchst Du mich auch nicht BITTEN.
Allerdings muß man auch die Zulassungszahlen/Verwendung eines Polo, Corsa, Fiesta im Gegensatz zu den Zulassungen eines Starlet in D sehen. Was nicht heißen soll, daß der Starlet oder andere Asiaten keine Musterknaben sind. Im Gegenteil.