Anhänger-Raserei - ein neues Massenphänomen?

Hi,

als Fernpendler mit hohem Autobahnanteil ist mir seit diesem Frühjahr besonders aufgefallen, daß sich eine zunehmende Zahl an PKWs, welche einen Anhänger hinter sich führen, nicht mehr an die für Gespanne geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen halten und diese teilweise recht deutlich überschreiten, unabhängig davon, ob das jeweilige Gespann über eine Tempo-100-Zulassung verfügt oder nicht.

Geschwindigkeiten von 120 - 140 km/h sind da keine Seltenheit, unabhängig von der Größe des Anhängers.

Ich frage mich da wirklich, ob die jeweiligen Probanden glauben, daß hier Risiko und "Nutzen" in einem vertretbaren Verhältnis stehen oder ob sie schlichtweg nicht in der Lage sind, öfters mal auf den Tacho zu schauen und die Geschwindigkeit ggf. wieder anzupassen.

Sehe ich das nur so oder habt ihr ähnliche Erfahrung gemacht?

Beste Antwort im Thema

Hi,

als Fernpendler mit hohem Autobahnanteil ist mir seit diesem Frühjahr besonders aufgefallen, daß sich eine zunehmende Zahl an PKWs, welche einen Anhänger hinter sich führen, nicht mehr an die für Gespanne geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen halten und diese teilweise recht deutlich überschreiten, unabhängig davon, ob das jeweilige Gespann über eine Tempo-100-Zulassung verfügt oder nicht.

Geschwindigkeiten von 120 - 140 km/h sind da keine Seltenheit, unabhängig von der Größe des Anhängers.

Ich frage mich da wirklich, ob die jeweiligen Probanden glauben, daß hier Risiko und "Nutzen" in einem vertretbaren Verhältnis stehen oder ob sie schlichtweg nicht in der Lage sind, öfters mal auf den Tacho zu schauen und die Geschwindigkeit ggf. wieder anzupassen.

Sehe ich das nur so oder habt ihr ähnliche Erfahrung gemacht?

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Man kann sich ja mit Anhänger hinter einen LKW hängen. Dann steht der Tacho zwar idR etwas über 90, aber das ist mMn der beste Kompromiß aus den verschiedenen Sicherheitsaspekten. LKWs überholen dann nicht, eine besonders große Gefahr geht von der Geschwindigkeit auch noch nicht aus.

Zitat:

Original geschrieben von meehster


Man kann sich ja mit Anhänger hinter einen LKW hängen. Dann steht der Tacho zwar idR etwas über 90, aber das ist mMn der beste Kompromiß aus den verschiedenen Sicherheitsaspekten. LKWs überholen dann nicht, eine besonders große Gefahr geht von der Geschwindigkeit auch noch nicht aus.

Tempo 90 laut Tacho ist ja auch kein Problem, real stellt das dann je nach Fahrzeug 80-85kmh dar.

Zitat:

Original geschrieben von Schraubermeister Tom


Als Einleitung zum folgenden Bericht etwas zu meiner Person: KFZ-Mechaniker-Meister, seit über 20 FS, KL 3 alt, 40.000 km im Jahr - davon die Hälfte mit verschiedenen Anhängern, meist PKW-Tranporte.

HIER im 2. Beitrag könnt ihr mal nachlesen, wodurch ich das Fahren und Beladen von Anhängern gelernt habe. Für mich war´s die harte Tour.

Das A + O beim Gespannfahren ist ein ordentliches Zugfahrzeug mit ausreichend Kraft. Es sollte mind. so schwer sein, wie Anhänger mit Beladung. ( obwohl das Gesetzt es anders arlaubt ) .

Diese ganze Armee von elektr. Helferlein wie ABS, ESP, ASR und wie sie alle heißen, könnt ihr beim Gespannfahren getrost vergessen. Die wirken nur auf das Zugfahrzeug, aber der Anhänger macht trotzdem, was er will. Mein ABS kann sich nen Wolf regeln, wenn der Anhänger hinten blockiert und ausbricht. Oder das ABS mildert die Bremsung ab und die Auflaufbremse wird ihrem Namen nicht gerecht und läuft NICHT auf. In beiden Fällen hat der Fahrer auf Kies gefurzt.

Eine große Gefahr sind die Wohnwagengespanne. Vadder, 10.000km Jahresgesamtleistung (jeden Tag 5km zur Arbeit und zurück) und im Urlaub 1500 km an einem Stück zum Teutonengrill und zurück.
- Mudder packt den WW ( einfach rein, Platz ist genug da )
- Vadder kommt Fr. mittag von der Arbeit, hängt den WW an, geht Duschen und Abfahrt
- 20 h faht mit kl.Pausen (Tanken+ Pipi machen), sch**ß auf Lenk- und Ruhezeiten, Mutti kann nicht fahren mit Anhänger
- Gesamtgewicht und techn. Zustand des WW komplett unbekannt
Kurz vor Österreich ist Vadder schon so alle, das du ihn aus dem Fahrersitz brechen musst, aber egal, Österreich und Italien schaffen wir eben noch und dann sind wir schon da.

Kleintransporter mit Anhänger sind schon anders. Die Fahrer halten machen das beruflich, haben Routine und oft viel Erfahrung und kennen das gesamte Gespann. Da liegt die Gefahr oft bei höherer Geschwindigkeit mit rasanter Fahrweise und Überladung, mangelnde Ladungssicherung.

Die etwas betuchten Mitfuffziger im M-Klasse, X-Klasse oder hochwertigen Geländewagen mit Pferdeanhänger stellen selten eine Gefahr da. Mit 2 Pferden hinten drin fahren die lieber 79 wie 85. Die rasen nur, wenn der Pferdekasten hinten dran leer ist.

Ganz gefährlich sind die Väter, die sich einen Zugwagen UND einen Anhänger leihen, um für Tochters 1. Bude nen Kleiderschrank zu holen. Die haben keinerlei Erfahrung im Gespannfahren, die kennen weder das Auto noch den Anhänger und Asdrücke wie Ladungssicherung oder Gewichtsverteilung müssen sie auch erst im Duden nachsehen.

Aber das Grundproblem ist die Geschwindigkeit. Da liegen sie alle Drüber. Man muss aber heute schon 95 fahren, damit man die LKW mit im Schitt 90 nicht zum unüberlegten Überholen nötigt. Ist aber kein Problem, nur darüber wirds langsam kriminell.

Und, diese Tempo 100 - Zulassung betrifft immer das geprüfte Gespann als Einheit, nicht nur den Anhänger. Sobald ich eines ändere, gilt wieder Tempo 80.

MFG Thomas

Dein Beitrag entspricht voll der Realität.

Wobei ich bemerken möchte (aber wahrscheinlich hast Du's auch so gemeint), dass das Gespann in der Zusammensetzung (Zugfahrzeug Hänger) nur in sofern einer allgemeinen Prüfung unterliegt, indem sowohl Kfz UND Hänger jeweils getrennt als verkehrstaugliche Objekte ihrem jeweiligen Prüfungsprozedere entsprechen müssen.

Die richtige, sprich; verkehrszulässige Zusammenstellung des Gespanns steht dann in der Verantwortung des Gespannfahrers.

Zitat:

Original geschrieben von Schraubermeister Tom


Und, diese Tempo 100 - Zulassung betrifft immer das geprüfte Gespann als Einheit, nicht nur den Anhänger. Sobald ich eines ändere, gilt wieder Tempo 80.

Das war die urspruengliche Rechtslage.

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Zitat:

Original geschrieben von Tempomat


Wobei ich bemerken möchte (aber wahrscheinlich hast Du's auch so gemeint), dass das Gespann in der Zusammensetzung (Zugfahrzeug Hänger) nur in sofern einer allgemeinen Prüfung unterliegt, indem sowohl Kfz UND Hänger jeweils getrennt als verkehrstaugliche Objekte ihrem jeweiligen Prüfungsprozedere entsprechen müssen.

Die richtige, sprich; verkehrszulässige Zusammenstellung des Gespanns steht dann in der Verantwortung des Gespannfahrers.

Das ist die aktuelle Rechtslage.

Zitat:

Original geschrieben von Schraubermeister Tom


Diese ganze Armee von elektr. Helferlein wie ABS, ESP, ASR und wie sie alle heißen, könnt ihr beim Gespannfahren getrost vergessen.

Das ist falsch. Man sollte zwar den Einfluss des Anhängers berücksichtigen, das macht die Systeme aber nicht per se unwirksam.

Zitat:

Oder das ABS mildert die Bremsung ab und die Auflaufbremse wird ihrem Namen nicht gerecht und läuft NICHT auf.

Wieso mildert das ABS die Bremsung ab? Mit modernen ABS-Systemen erreichst du kürzere Bremswege als ohne ABS. Davon abgesehen reicht die Bremsverzögerung bei beiden Varianten, um die Auflaufbremse zu betätigen - wenn der Fahrer entsprechend bremst. Im Regelbereich des ABS arbeitet diese auf jeden Fall, wenn ich mal einen Untergrund voraussetze, der nicht extrem glatt ist.

Zitat:

Original geschrieben von AMenge


Das ist falsch. Man sollte zwar den Einfluss des Anhängers berücksichtigen, das macht die Systeme aber nicht per se unwirksam.

Unwirksam sicherlich nicht; der Einfluß des Anhängers setzt die Wirksamkeit der Systeme allerdings teilweise stark herab.

Zitat:

Original geschrieben von meehster



Zitat:

Original geschrieben von patti106


Jupp. In Zeiten von OBD-II usw. könnte sogar via Steckdose das Bremssignal vom PKW an den Anhänger weiter geleitet werden.

Blöd nur, dass das der kabellosen Steuerung entsprechen würde, die derzeit zulassungstechnisch nicht in Frage kommt.

Auch würde ein solcher Hänger ein Zugfahrzeug erfordern, das dieses unterstützt. Meine Kisten unterstützen so etwas definitiv nicht.

Ham die OBD-II?😉

Zitat:

Original geschrieben von BluesBrother1973



Zitat:

Original geschrieben von meehster


Man kann sich ja mit Anhänger hinter einen LKW hängen. Dann steht der Tacho zwar idR etwas über 90, aber das ist mMn der beste Kompromiß aus den verschiedenen Sicherheitsaspekten. LKWs überholen dann nicht, eine besonders große Gefahr geht von der Geschwindigkeit auch noch nicht aus.
Tempo 90 laut Tacho ist ja auch kein Problem, real stellt das dann je nach Fahrzeug 80-85kmh dar.

In 'nem VW vielleicht.😁

Bei meinem wären das 87-88 km/h.

Zitat:

Original geschrieben von patti106



Zitat:

Original geschrieben von meehster


Auch würde ein solcher Hänger ein Zugfahrzeug erfordern, das dieses unterstützt. Meine Kisten unterstützen so etwas definitiv nicht.
Ham die OBD-II?😉

Bei den Baujahren 1991 bis 1993 wage ich das zu bezweifeln 😉

Zitat:

Original geschrieben von patti106



Zitat:

Original geschrieben von BluesBrother1973



Tempo 90 laut Tacho ist ja auch kein Problem, real stellt das dann je nach Fahrzeug 80-85kmh dar.
In 'nem VW vielleicht.😁
Bei meinem wären das 87-88 km/h.

Ja, 88 km/h kommt hin.

Moin!

Ich interpretiere lediglich, und unterstelle nicht falsch.
Ich kommentiere nur, und möchte nicht bestimmen, was Du schreiben darfst.
Ich lüge nicht, sondern habe möglicherweise die ersten Artikel dieses threads fälschlicherweise Dir zugeordnet, obwohl jemand anders sie verfasst hat. Sorry dafür, falls ich Dir etwas in den Mund gelegt haben sollte.
Das Zahlenspiel habe ich durchaus verstanden, bin jedoch nicht weiter darauf eingegangen.

Zu Deinen technischen Einlassungen schrieb ich ja, dass ein einwandfreier technischer Zustand und erhöhte Aufmerksamkeit für zügiges Fahren mit Gespann Voraussetzung dsind.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, die Potenzierung des Anhalteweges als Argument würde bei konsequenter Verfolgung zu einer optimalen V von 0 führen.
Vielmehr ist es hier wichtig, vorausschauend zu fahren und ein Gefühl dafür zu entwickeln, "was noch geht" und was eben nicht mehr. Bei mir scheint das zu klappen, ich lebe ja noch...

Gruß,
M.

Zitat:

Original geschrieben von juergen5


(So einiges geschrieben von matzhinrichs)
Irgendwie verstehe ich das nicht: Du machst eine falsche Unterstellung nach der naechsten ("Neid Deinerseits" u. ae.), moechtest bestimmen, was ich hier schreiben darf, Luegst (ich habe mich z. B. ueberhaupt nicht zu SUVs geaeussert), hast den Witz mit dem Satz mit dem Saporoschez nicht verstanden...
...nur was zum Thema "Anhänger-Raserei - ein neues Massenphänomen?" lese ich da nicht, obwohl ich doch so einige konkrete Punkte zum Thema in meinem Posting, auf das Du "geantwortet" hast, erwaehnt habe, so den um das bei einer Geschwindigkeitserhoehung von 80 auf 140 km/h auf das 2,5 fache verlaengerten Anhalteweg, die dabei erheblichst zunehmenden fahrdynamischen Kraefte mit der daher einhergehenden gesamten Gefahrensteigerung, ebenso der erheblich gesteigerten Belastung der Reifen und der der Ladungssicherungsmittel, der viel laengeren seitlichen Ausweichwege, der erheblich gesteigerten Aufschaukel- und auch Knickneigung und der Nicht-Auslegung der Konstruktionen auf diese Geschwindigkeiten und den damit einhergehenden erheblich hoeheren Belastungen - dazu lese ich nix...

Moin!

Zitat:

Original geschrieben von Taxidiesel


Naja Matz, ich glaube nicht, dass Neid hier so stark Ausschlaggebend ist, zumal SUV ja auch nicht gleich unglaublich teuer und exklusiv ist. Ich denke, ein XC90 mit 2,5 Litern und einem Alter von mindestens drei Jahren ist auch nicht das obere Ende des SUV-Spektrums und nicht für alle hier unerschwinglich.

Genau darum geht es im Kern.

Ich habe das Auto ja nicht gekauft, um allen zu zeigen, wie gut es mir geht, sondern weil ich ein großes, variables allradauto zur Verfügung haben möchte.

Nur leider informieren viele sich nicht, bevor sie die Fahrzeugwahl anderer kritisieren.

Zitat:

Ich denke SU-Vehicles wurden nur genannt, da sie im Gegensatz zu anderen Fahrzeugen sowohl über ausreichend Anhängelast, Durchzug und Fahrkomfort verfügen und generell vermutlich eher für die Hobbyanhängerfahrt benötigt werden als ein selten privat genutzter und damit wahrscheinlicher mit einem erfahrenen Piloten besetzter Kleintransporter.

Wieviele SUV gibt es unter den fahrzeugen mit AHK?

Das sind vermutlich 3-5%

Der normale Hobby-Wohnwagennutzer fährt kein SUV, sondern ein Mittelklassefahrzeug.

Die meisten SUV-Fahrer mit AHK nutzen selbige beruflich, sei es als Handwerker, Autohändler oder Verkäufer.

Alle diese Gruppen dürften genauso gut trainiert sein, wie der Sprinterfahrer.

Zitat:

Trotzdem sind 80 Kilometer pro Stunde schon wirklich langsam...ein generelles Limit von 100 km/h wäre sicherlich auch nicht so sehr gefährlich. Da die Gefahr aber mit höherer Geschwindigkeit natürlich exponentiell ansteigt wären deutlich höhere Strafen für Geschwindigkeitsübertretungen mit Gespannen sicherlich hilfreich um diese hundert einzuhalten.

Wie gesagt, ich mache das abhängig vom individuellen Gespann.

Zitat:

Andrerseits könnten diese 100 auch dazu führen, dass links alle 90 und in der Mitte alle hundertzehn fahren, was wiederum für den Verkehrsfluß nicht so grandios wäre.

Iwe man´s macht, ist es falsch...

Gruß,
M.

Zitat:

Original geschrieben von meehster



Zitat:

Original geschrieben von patti106



Ham die OBD-II?😉
Bei den Baujahren 1991 bis 1993 wage ich das zu bezweifeln 😉

Siehste. Nur weil deine alten Kisten das nicht unterstützen, heißt das noch lange nicht, dass man in Zukunft neue Wege geht.

Wie heißt es so schön? Wenn auch nicht aus dem Automobilbau.

Entdecke die Möglichkeiten.

Zitat:

Original geschrieben von BluesBrother1973



Zitat:

Original geschrieben von meehster


Man kann sich ja mit Anhänger hinter einen LKW hängen. Dann steht der Tacho zwar idR etwas über 90, aber das ist mMn der beste Kompromiß aus den verschiedenen Sicherheitsaspekten. LKWs überholen dann nicht, eine besonders große Gefahr geht von der Geschwindigkeit auch noch nicht aus.
Tempo 90 laut Tacho ist ja auch kein Problem, real stellt das dann je nach Fahrzeug 80-85kmh dar.

logisch von mir aus fahren sie auch 100 das is ja auch nicht die Welt aber leider nicht wirklich die Realität

das härteste was ich in meinem Leben sehen durfte war ein Gespann das ich grad so überholt hab

an dem bin ich vorbeigefahren wie wenn ich einen Geist gesehen hätte

erster Blick war erstma garnichts beim 2ten Blick ist mir aufgefallen bzw. eingefallen das ich grad 200 fahr und an dem Gespann grad noch so vorbeikomm.

Das kam aber bis jetzt auch erst 1 mal vor und da bin ich auch froh drüber

Zitat:

Original geschrieben von patti106



Zitat:

Original geschrieben von meehster


Bei den Baujahren 1991 bis 1993 wage ich das zu bezweifeln 😉
Siehste. Nur weil deine alten Kisten das nicht unterstützen, heißt das noch lange nicht, dass man in Zukunft neue Wege geht.

Wie heißt es so schön? Wenn auch nicht aus dem Automobilbau.

Entdecke die Möglichkeiten.

Kann mir denn mal jemand sagen, was OBD II heisst und ist und was das mit Anhänger zu tun hat????

MFG Thomas

for Matz:

Ich glaube schon, dass der Prozentsatz ein bisschen höher liegt. Auf den Campingplätzen und den Autobahnen Richtung Süden sieht man auch gerne mal eine M-Klasse oder zumindest ein SUV einer günstigeren Kategorie a la Santa Fe oder wie se alle heißen vorne. Ich denke, dass die meisten SUV, was ich auch aus beobachtung schließe, mit Pferdeanhängern zu kämpfen haben damit dieser auch aus der nassen Wiese gezogen werden kann. Außerdem habe ich das Gefühl, dass die Anhängelasten abnehmen? Einem S124 230E ist es zum Beispiel erlaubt 2,1 Tonnen an den Haken zu nehmen, während sein viel modernerer und stärkerer Ahn sich mit weniger zufrieden geben muss, da bleibt ja - zufälligerweise - nur ein SUV über. Hier: http://www.einszweidrei.de/mercedes/merce420cdiw2112005-1.htm

Ich denke die Pferdesteuerer sind zwar erfahrerner als die Wohnwagenpiloten, aber immer noch nicht so routiniert wie Berufskraftfahrer und vergessen möglicherweise gern mal, dass man nur 80 oder hundert fahren darf wo der Wagen doch 240 macht. Wenn der 90 PS Passat mit drei Kindern, Frau, Fahrrädern und WoWa die Kasseler Berge hereiert ist möglicherweise nicht mehr so viel mit zu schnell fahren.

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