Anhänger-Raserei - ein neues Massenphänomen?

Hi,

als Fernpendler mit hohem Autobahnanteil ist mir seit diesem Frühjahr besonders aufgefallen, daß sich eine zunehmende Zahl an PKWs, welche einen Anhänger hinter sich führen, nicht mehr an die für Gespanne geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen halten und diese teilweise recht deutlich überschreiten, unabhängig davon, ob das jeweilige Gespann über eine Tempo-100-Zulassung verfügt oder nicht.

Geschwindigkeiten von 120 - 140 km/h sind da keine Seltenheit, unabhängig von der Größe des Anhängers.

Ich frage mich da wirklich, ob die jeweiligen Probanden glauben, daß hier Risiko und "Nutzen" in einem vertretbaren Verhältnis stehen oder ob sie schlichtweg nicht in der Lage sind, öfters mal auf den Tacho zu schauen und die Geschwindigkeit ggf. wieder anzupassen.

Sehe ich das nur so oder habt ihr ähnliche Erfahrung gemacht?

Beste Antwort im Thema

Hi,

als Fernpendler mit hohem Autobahnanteil ist mir seit diesem Frühjahr besonders aufgefallen, daß sich eine zunehmende Zahl an PKWs, welche einen Anhänger hinter sich führen, nicht mehr an die für Gespanne geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen halten und diese teilweise recht deutlich überschreiten, unabhängig davon, ob das jeweilige Gespann über eine Tempo-100-Zulassung verfügt oder nicht.

Geschwindigkeiten von 120 - 140 km/h sind da keine Seltenheit, unabhängig von der Größe des Anhängers.

Ich frage mich da wirklich, ob die jeweiligen Probanden glauben, daß hier Risiko und "Nutzen" in einem vertretbaren Verhältnis stehen oder ob sie schlichtweg nicht in der Lage sind, öfters mal auf den Tacho zu schauen und die Geschwindigkeit ggf. wieder anzupassen.

Sehe ich das nur so oder habt ihr ähnliche Erfahrung gemacht?

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weiss nicht obs schon da war aber eine ganz einfache Vmax begrenzung wenn ein Hänger angeschlossen ist einzubauen wäre so simpel das es sogar Opel schaffen würde (maximal 100 Km/h wies mit manchen Hängern noch erlaubt ist)
komplizierter wärs natürlich wenn der Hänger dem Auto begrenzen würde je nachdem welche Zulassung er hätte
wäre genauso einfach aber etwas teurer.

sowas müsste man per Gesetz einführen weil sonst keine Automarke so beknackt ist und alle Hängerkunden vergrault.

mich wundert es ehrlichgesagt auch das heutzutage Wägen mit Anhängerkupplung noch ohne Tempomat verkauft werden dürfen
das fördert das zu schnell fahren mit Hänger natürlich auch ungemein
vorallem könnte man die Strafen ins unermessliche steigern

"Sie haben doch einen Tempomat wie kann es sein das sie 120 Fahren, klingt doch stark nach vorsätzlicher Geschwindigkeitsübertrettung"

und absolut negativ fallen in der Kategorie übrigens X5 auf
vielleicht denken die Fahrer weil sie einen möchtegern Geländewagen fahren das ihr Auto nicht überschlägt wenn der Hänger das macht 🙂

und Sicherheitsfunktionen wie ESP bringen in so einer Situation absolut 0 bis garnichts

ich bin ja hier eigentlich nicht der weiss Gott nach Verkehrsregeln fahrender superschlaue
eher im Gegenteil mit dem Motorrad wie dem Auto
aber wenn ich Leute seh die mit dem Gespann um 30 Km/h zu schnell fahren muss ich auch kotzen
wenn der Vollbremsen muss oder der Hänger aufschaukelt ist der Definitiv weg und macht dann so einen Abflug das die ganze Autobahn dicht ist.

sowas ist um einiges gefährlicher wie wenn ein normales Auto 70 oder von mir aus 100 zu schnell über die Autobahn Fährt weil der Wagen für solche Scenarien gebaut wurde nur die Verkehrsregeln es grad nicht erlauben und nicht um nen Hänger von Rennstrecken auf Straßenniveo runterzubremsen

Sorry das ich bei dem Thema etwas emotional werd aber ich sehs auch jeden Tag

Zitat:

Original geschrieben von ladafahrer



Zitat:

Original geschrieben von matzhinrichs


Natürlich müssen diese asozialen in ihren Pdeudo-Geländewägen sehr viel häufiger kontrolliert werden.
Auch wenn es nur dazu gut ist, die neidische Spiesserseele zu befriedigen.
Es geht doch gar nicht darum, hier ein Feindbild zu schaffen. Für solche Aktionen gibt es den hierin sehr erfahrenen Verlag der Axel Springer AG.

Vielmehr muß darauf abgezielt werden, die Fahrer gerade der leistungsfähigen Fahrzeuge für Gefahren zu sensibilisieren und zu informieren. Gerade nämlich für Fahrer, die nur relativ wenig bzw.einmal im Jahr mit Anhänger unterwegs sind, ist ein Bewußtsein für bislang unbekannte Gefahren nötig.

Zitat:

Original geschrieben von ladafahrer



Zitat:

Mensch Leute, probiert es doch einfach einmal aus. Dann noch eine spezielle Ausbildung für das Fahren mit einem Anhänger, was nun wirklich jeder Blinde innerhalb einer Stunde erlernen kann, zu fordern, passt zwar ins typisch deutsche Bild des völlig unmündigen Bürgers, macht deshalb aber noch lange keinen Sinn.

Ich bin in einer Familie mit Sportpferden und Opel-Zugfahrzeugen des obersten Preissegmentes aufgewachsen. Ich weiß durchaus um die Gefahren, die ganz unabhängig von der physikalischen Theorie auftreten können.
(In meinem Beispiel) Tiere lassen sich nicht festgurten wie ein Sofa oder ein Stapel Brennholz - und auch bei letzerem gibt es teils großen Nachholbedarf in Bezug auf "Ladungssicherung" und "Grundlagen der Massenträgheit".

Auch stand ich in diesem Jahr schon in zwei Staus aufgrund Unfällen mit Wohnanhängern, die sich in ihrem Verlauf über zwei oder drei Autobahnspuren hinzogen und mit dem vollständigen Zerstören des gesamten Gespanns endeten, einmal durch unfallbedingten Fahrzeugbrand. Es waren eben nicht die von Dir angesprochenen Fahrzeuge, bei denen man gewisse Vorsichtsmaßnahmen durch den Fahrer erwartet, sondern ein modernes bmw-nissan-ähnliches Geländefahrzeug und ein nicht mehr zu identifiziernder Kombi.

Zitat:

Original geschrieben von ladafahrer



Zitat:

Prüft Euch mal dahingehend, ob nicht eher der Neid Euch antreibt, als weniger die technische und fahrerische Kompetenz, ein großes Gespann auf dem aktuellen Stand der Technik pauschal beurteilen zu können.

Ich kann Dir versichern, daß ich völlig neidlos bin. Neid widerspricht meinem Verständnis von Moral, Sozialverhalten und Maslowschem Status.
Es gibt m.E. in der Realität des Straßenverkehrs keine Pauschalierung der Aussetzung der Physik mittels Vorsprung durch Technik. Jede Situation ist, wenn auch vllt. ähnlich, anders.
Deshalb fände ich es wichtig, die Fahrer schon im Vorfeld zu informieren und ggf. den von Dir angesprochenen einstündigen Fahrkurs für Blinde (man verzeihe mir an dieser Stelle bitte die Polemik) anzubieten.

Das Problem ist doch, daß, wenn etwas passiert, man die Situation nicht mehr zurückdrehen kann und die Sequenz sozusagen nochmal im langsamen Modus durchfahren kann.
Wer sich immer für zu schlau hält, ist später oft der Dumme.

Das ist alles richtig was du schreibst,

aber es ist kein grund, dass fahrzeughalter besonders starker fahrzeuge mehr kontroliert werden muessten als andere.

Ein ueberschaetzen der moeglichkeiten ist auch kleineren fahrzeugen gegeben. Und die nutzen das auch. 🙂

Ein grundsaetzlich vernuenftiger umgang mit dem gespann, ist hingegen immer noetig. Ohne gespann auch, einfach immer als fahrzeuglenker.

Das ist der punkt...

Meine persoenlichen erfahrungen sind, dass ich selten (sag nie nie) leichtsinn bei PS starken fahrzeugen vorfinde. (mit gespann oder ohne) Mein feindbild sind eher die "schwungfahrer" die ihre schwaeche versuchen zu kompensieren und dabei risiken eingehen.
Und ich meine auch, dass kann man bei versicherungspolicen schon ablesen. Der fahrzeugtyp ist entscheident, nicht die PS klasse. Wie kommts?

3L

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300


Schön das das wieder von Dir kommt, das lenkt die Disskusion wieder in eine andere Richtung. NEID hatten wir lange nicht. Aber komischer Weise konnte mir noch keiner erklären worauf ich denn nun neidisch sein müsste. Ich habe eher das Gefühl das den Kollegen die hier Neid unterstellen, die Bewunderung fehlt.

Wie neulich hier im Forum gelernt, unterstuetzt der hochkompetente und topqualifizierte Moderator diesen von Dir zitierten User aktiv, indem er kritische Nachfragen oder gar Kritik an ihm loescht, wenn der dadurch zu sehr in die Ecke gedraengt erscheint - es ist natuerlich erfreulich, dass sich hier so fuer Schwaechere eingesetzt wird, macht aber leider im Ergebnis eine wirkliche Diskussion unmoeglich.

Insofern nur kurz angerissen, dass der Anhalteweg sich von 80 auf 140 km/h auf das 2,5 fache verlaengert, die fahrdynamischen Kraefte erheblichst zunehmen und daher insgesamt die Gefahren erheblichst steigen, Belastung der Reifen, Belastung der Ladungssicherungsmittel, lange seitliche Ausweichwege, Aufschaukelneigung, Knickneigung etc. pp., gar nicht zu reden davon dass die Konstruktionen ueberhaupt nicht auf diese Geschwindigkeiten und Belastungen ausgelegt sind.

Aber nun genug von mir "neidischer Spiesserseele", die Arbeitspause ist vorbei, ich muss nun wieder im Akkord die Abfaelle vom Fischfiletierband in die Abfallbehaelter schaufeln, damit ich mir auch im naechsten Monat meinen 968er - nein, natuerlich nicht Porsche, sondern Saporoschez - vor meinem moeblierten Zimmer parken kann!

Zitat:

Original geschrieben von Tempomat


Es ist glaube ich schon erwähnt worden, neben der V ist die (falsche) Beladung ein Hauptfehler.

Reifen als Ursache nicht vergessen: Alter, verdeckte Schaeden, Zustand, Tragfaehigkeit, ...

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Zitat:

Original geschrieben von 3L-auto-ja


Und ich meine auch, dass kann man bei versicherungspolicen schon ablesen. Der fahrzeugtyp ist entscheident, nicht die PS klasse. Wie kommts?

Wesentlichst an den jeweils typischen Fahrern. Ein "Sprinter" z. B. ist nicht "boese" - aber leider viele Sprinterklasse-Fahrer" du.. aeh: nicht ausreichend qualifiziert in Bezug auf die zum PKW bestehenden Unterschiede.

Hallo!

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke



Zitat:

Original geschrieben von matzhinrichs


Aber das muss nicht bedeuten, dass heute nicht technische Lösungen vorhanden sind, welche Geschwindigkeiten, auch mit Gespann, ermöglichen, die bei der letzten Gesetzgebungsrunde für Geschwindigkeitsbegrenzungen in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts noch nicht denkbar waren.
Das bezweifle ich ja nicht. Aber wer garantiert, daß diejenigen, welche die momentan noch zulässige Höchstgeschwindigkeit deutlich überschreiten, in ihren Fahrzeugen auch die besagten technischen Lösungen verbaut haben? Und welcher dieser Zeitgenossen hat sich in diesem Zusammenhang mal über die Haftungsfragen Gedanken gemacht?

Niemand garantiert Dir das. Böse Welt...

Die Haftungsfragen sind recht klar geregelt. Wer mit sienem gespann schneller als 80 oder 100 fährt, wird von der Versicherung im Schadensfall sehr schnell über die Höhe seiner "Selbstbeteiligung" informiert.

Gruß,
M.

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300



Zitat:

Original geschrieben von matzhinrichs


Hallo!

Prüft Euch mal dahingehend, ob nicht eher der Neid Euch antreibt, als weniger die technsiche und fahrerische Kompetenz, ein großes Gespann auf dem aktuellen Stand der Technik pauschal beurteilen zu können.

Gruß,
M.

Schön das das wieder von Dir kommt, das lenkt die Disskusion wieder in eine andere Richtung. NEID hatten wir lange nicht. Aber komischer Weise konnte mir noch keiner erklären worauf ich denn nun neidisch sein müsste. Ich habe eher das Gefühl das den Kollegen die hier Neid unterstellen, die Bewunderung fehlt.

Moin!

Auch @Tempomat.

Die Formulierungen in beztug auf SUVs drängten einem den gedanken an die übliche neidgetriebene Pauschalkritik einfach auf.

Dass ich den Neid der anderen bräuchte, sehe ich nicht. Ich bin mit mir und meiner Situation insgesamt einverstanden. ich muss niemanden beneiden, bedauern, oder anderen zeigen, was für ein toller Hecht ich bin. Auf der anderen Seite wünsche ich mir, wegen meiner Fahrzeugwahl nicht angefeindet zu werden.

Lest die ersten paar Postings, wer hier den ansatz nicht sieht, muss der Verfasser sien... ;-)

M.

Moin!

Zitat:

Original geschrieben von ladafahrer



Zitat:

Original geschrieben von matzhinrichs


Natürlich müssen diese asozialen in ihren Pdeudo-Geländewägen sehr viel häufiger kontrolliert werden.
Auch wenn es nur dazu gut ist, die neidische Spiesserseele zu befriedigen.
Es geht doch gar nicht darum, hier ein Feindbild zu schaffen. Für solche Aktionen gibt es den hierin sehr erfahrenen Verlag der Axel Springer AG.

Vielmehr muß darauf abgezielt werden, die Fahrer gerade der leistungsfähigen Fahrzeuge für Gefahren zu sensibilisieren und zu informieren. Gerade nämlich für Fahrer, die nur relativ wenig bzw.einmal im Jahr mit Anhänger unterwegs sind, ist ein Bewußtsein für bislang unbekannte Gefahren nötig.

Das mag sein.

Allerdings isz meine rein persönliche Erfahrung diejenige, dass die grössten Chaoten im Hängerbereich ihren Wohnwagen an einem Passat o.ä. hängen haben.

Die SUV mit Pferde- oder Autohänger sehe ich deutlich seltener im Graben liegen.

Ist aber nur meine persönliche Erfahrung.

Insgesamt ist Gespannfahren etwas, was man üben muss. Klar.
Wer über 80 damit fährt, muss jedoch nicht automatisch ein ungeübter, wansinniger Anfänger sien...

Zitat:

Original geschrieben von ladafahrer



Zitat:

Mensch Leute, probiert es doch einfach einmal aus. Dann noch eine spezielle Ausbildung für das Fahren mit einem Anhänger, was nun wirklich jeder Blinde innerhalb einer Stunde erlernen kann, zu fordern, passt zwar ins typisch deutsche Bild des völlig unmündigen Bürgers, macht deshalb aber noch lange keinen Sinn.

Ich bin in einer Familie mit Sportpferden und Opel-Zugfahrzeugen des obersten Preissegmentes aufgewachsen. Ich weiß durchaus um die Gefahren, die ganz unabhängig von der physikalischen Theorie auftreten können.
(In meinem Beispiel) Tiere lassen sich nicht festgurten wie ein Sofa oder ein Stapel Brennholz - und auch bei letzerem gibt es teils großen Nachholbedarf in Bezug auf "Ladungssicherung" und "Grundlagen der Massenträgheit".

Auch stand ich in diesem Jahr schon in zwei Staus aufgrund Unfällen mit Wohnanhängern, die sich in ihrem Verlauf über zwei oder drei Autobahnspuren hinzogen und mit dem vollständigen Zerstören des gesamten Gespanns endeten, einmal durch unfallbedingten Fahrzeugbrand. Es waren eben nicht die von Dir angesprochenen Fahrzeuge, bei denen man gewisse Vorsichtsmaßnahmen durch den Fahrer erwartet, sondern ein modernes bmw-nissan-ähnliches Geländefahrzeug und ein nicht mehr zu identifiziernder Kombi.

Hier kann wohl jeder stapelweise Beispiele zur Untermauerung genau seiner Erfahrungen anbringen.

Ich persönlich werde vorsichtig, wenn ich die Forderung nach "mehr Kontrollen" oder "extra Prüfung" höre.

Jeder möchte gerne, dass die ihn jeweils störende Gruppe mehr kontrolliert wird. Bei mir sind das die Verstöße gegen das Rechtsfahrgebot und die "Spurwechsel-Gefährder".
Insgesamt müssen wir als Bürger jedoch sehr aufpassen, unsere Freiheit nicht wegen Nichtigkeiten noch weiter einzuschränken.

Zitat:

Original geschrieben von ladafahrer



Zitat:

Prüft Euch mal dahingehend, ob nicht eher der Neid Euch antreibt, als weniger die technische und fahrerische Kompetenz, ein großes Gespann auf dem aktuellen Stand der Technik pauschal beurteilen zu können.

Ich kann Dir versichern, daß ich völlig neidlos bin. Neid widerspricht meinem Verständnis von Moral, Sozialverhalten und Maslowschem Status.
Es gibt m.E. in der Realität des Straßenverkehrs keine Pauschalierung der Aussetzung der Physik mittels Vorsprung durch Technik. Jede Situation ist, wenn auch vllt. ähnlich, anders.
Deshalb fände ich es wichtig, die Fahrer schon im Vorfeld zu informieren und ggf. den von Dir angesprochenen einstündigen Fahrkurs für Blinde (man verzeihe mir an dieser Stelle bitte die Polemik) anzubieten.

Das Problem ist doch, daß, wenn etwas passiert, man die Situation nicht mehr zurückdrehen kann und die Sequenz sozusagen nochmal im langsamen Modus durchfahren kann.
Wer sich immer für zu schlau hält, ist später oft der Dumme.

Mag sein, dass Du "neidlos" bist oder Dich dafür hältst. Das wäre schön, ich denke nämlich ähnlich über mich.

In der "Realtität des Straßenverkehrs" sehe ich nicht viel, was man durch weitere Fahrstunden lösen könnte. Meistens werden die Verstöße sehr bewusst begangen, die regeln sind also bekannt. Einzig eingehalten werden sie nicht. Da schliesse ich mich selbst auch nicht von aus.
Die Frage ist, wo jeweils die persönliche grenze liegt. Ziehe ich noch 50m vor dem hinten anschiessenden Wagen raus und schaue mal ob er es schafft? Oder sind länger blinken und 400m besser? fahre ich mit gespann 80 - 120 im sicheren bereich? Oder gehen auch mal 140 und passe dann noch mehr auf? Fahre ich 170, weil ich denke, mich kann keiner?

Ich wehre mich hier gegen Pauschalierungen wie "mit Hänger gehen nicht mehr als 80, weil es so im (deutschen) Gesetz steht". Das ist Schwachsinn.
Wer propagiert, einfach vernünftig zu fahren und sich möglichst nicht zu überschätzen, hat mich hingegen voll auf seiner Seite.

Gruß,
M.

Zitat:

Original geschrieben von juergen5



Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300


Schön das das wieder von Dir kommt, das lenkt die Disskusion wieder in eine andere Richtung. NEID hatten wir lange nicht. Aber komischer Weise konnte mir noch keiner erklären worauf ich denn nun neidisch sein müsste. Ich habe eher das Gefühl das den Kollegen die hier Neid unterstellen, die Bewunderung fehlt.
Wie neulich hier im Forum gelernt, unterstuetzt der hochkompetente und topqualifizierte Moderator diesen von Dir zitierten User aktiv, indem er kritische Nachfragen oder gar Kritik an ihm loescht, wenn der dadurch zu sehr in die Ecke gedraengt erscheint - es ist natuerlich erfreulich, dass sich hier so fuer Schwaechere eingesetzt wird, macht aber leider im Ergebnis eine wirkliche Diskussion unmoeglich.
Insofern nur kurz angerissen, dass der Anhalteweg sich von 80 auf 140 km/h auf das 2,5 fache verlaengert, die fahrdynamischen Kraefte erheblichst zunehmen und daher insgesamt die Gefahren erheblichst steigen, Belastung der Reifen, Belastung der Ladungssicherungsmittel, lange seitliche Ausweichwege, Aufschaukelneigung, Knickneigung etc. pp., gar nicht zu reden davon dass die Konstruktionen ueberhaupt nicht auf diese Geschwindigkeiten und Belastungen ausgelegt sind.
Aber nun genug von mir "neidischer Spiesserseele", die Arbeitspause ist vorbei, ich muss nun wieder im Akkord die Abfaelle vom Fischfiletierband in die Abfallbehaelter schaufeln, damit ich mir auch im naechsten Monat meinen 968er - nein, natuerlich nicht Porsche, sondern Saporoschez - vor meinem moeblierten Zimmer parken kann!

Moin!

Hier bist Du auf dem Holzweg.
Es geht Dich / Euch zwar nichts an, ich darf Euch jedoch versichern, dass der Moderator seinen Job durchaus kritisch in alle Richtungen verfolgt. Er hat vor ein paar Tagen auch mich "kontaktiert".
Mod-Bashing ist armselig und passt hier nicht her.

Wenn Du "kritische Nachfragen" oder "Kritik" an mir äußern möchtest und befürchtest, der Mod würde mir als seinem Kumpel sogleich mit der Löschtaste zu Hilfe eilen, schreibe mir doch eine PN. Ich kläre dann gerne mit dem Mod, ob wir das veröffentlichen dürfen.

Der häufige Hinweis auf den Porsche 968, (für die uninformierten hier: ein älterer Gebrauchtwagen mit Audi-Technik für ca. 20.000 Eur) zeigt zumindest mir recht deutlich, dass Du einen ordentlichen Bedarf an Selbstdarstellung hast.
Das Gefühl, Du würdest aus Neid schreiben, mag aufkommen, das nur um Deine Frage zu beantworten, weil auch Du pauschal auf SUV-Nutzern herumhackst. Also auf einer aktuell gesellschaftlich ohnehin geächteten Fahrzeuggattung, innerhalb welcher die Autos richtig Geld kosten und oft sehr protzig wirken.
Zudem sind solche Autos teurer als das Deine, was wiederum ein Hinweis auf Neid Deinerseits sein könnte.

Ich fahre im Alltag übrigens einen Audi A4, welchen ich bald gegen einen VW Passat tausche.
Der SUV ging an meine Frau. Wir nutzen ihn wenig, freuen uns aber, ihn für Transportaufgaben noch zu haben.
Somit dürfte ich nach landläufiger Meinung eigentlich das bessere Gewissen propagieren, da ich mit 5 - 6 L / 100 Km unterwegs bin. Mache ich jedoch nciht, da ich niemanden weder den Porsche 968, noch den Mercedes S o.ä. neide. Mir ist das schlichtweg egal. Soll jeder machen was er will, optimalerweise auf der rechten Spur...

Gruß,
M.

Zitat:

Original geschrieben von matzhinrichs



Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300


Schön das das wieder von Dir kommt, das lenkt die Disskusion wieder in eine andere Richtung. NEID hatten wir lange nicht. Aber komischer Weise konnte mir noch keiner erklären worauf ich denn nun neidisch sein müsste. Ich habe eher das Gefühl das den Kollegen die hier Neid unterstellen, die Bewunderung fehlt.

Moin!

Auch @Tempomat.

Die Formulierungen in beztug auf SUVs drängten einem den gedanken an die übliche neidgetriebene Pauschalkritik einfach auf.

Dass ich den Neid der anderen bräuchte, sehe ich nicht. Ich bin mit mir und meiner Situation insgesamt einverstanden. ich muss niemanden beneiden, bedauern, oder anderen zeigen, was für ein toller Hecht ich bin. Auf der anderen Seite wünsche ich mir, wegen meiner Fahrzeugwahl nicht angefeindet zu werden.
Lest die ersten paar Postings, wer hier den ansatz nicht sieht, muss der Verfasser sien... ;-)

M.

Na dann schwimmen wir doch auf einer Wellenlänge in diesem Punkt. Jeder möge das Auto fahren was ihm gefällt. Er möge damit verantwortungsbewusst umgehen, möge sich bewusst machen das er die gleichen Rechte und Pflichten hat wie jeder andere Verkehrsteilnehmer und er möge sich auch bewusst sein, das man am Typ eines KFZ nicht die soziale Herkunft oder den geistigen Zustand des Nutzers ableiten kann. Dann passt das schon. Leider ist dies nicht die Realität.

(So einiges geschrieben von matzhinrichs)
Irgendwie verstehe ich das nicht: Du machst eine falsche Unterstellung nach der naechsten ("Neid Deinerseits" u. ae.), moechtest bestimmen, was ich hier schreiben darf, Luegst (ich habe mich z. B. ueberhaupt nicht zu SUVs geaeussert), hast den Witz mit dem Satz mit dem Saporoschez nicht verstanden...
...nur was zum Thema "Anhänger-Raserei - ein neues Massenphänomen?" lese ich da nicht, obwohl ich doch so einige konkrete Punkte zum Thema in meinem Posting, auf das Du "geantwortet" hast, erwaehnt habe, so den um das bei einer Geschwindigkeitserhoehung von 80 auf 140 km/h auf das 2,5 fache verlaengerten Anhalteweg, die dabei erheblichst zunehmenden fahrdynamischen Kraefte mit der daher einhergehenden gesamten Gefahrensteigerung, ebenso der erheblich gesteigerten Belastung der Reifen und der der Ladungssicherungsmittel, der viel laengeren seitlichen Ausweichwege, der erheblich gesteigerten Aufschaukel- und auch Knickneigung und der Nicht-Auslegung der Konstruktionen auf diese Geschwindigkeiten und den damit einhergehenden erheblich hoeheren Belastungen - dazu lese ich nix...

Nachsatz zu meinem obigen Posting, speziell warum ich 140 km/h erwaehnt hatte:

Es war matzhinrichs, der schrieb

Zitat:

Mit meinem SUV (2,2 t) kann man mit einem 2-achsigen Autohänger, gesamtes Gewicht mit Auto dran 1,8t, ganz locker 140 fahren. Da passiert nichts, es schleudert nichts und Kurven sowie Bremsungen sind ganz locker möglich.

Zitat:

Original geschrieben von matzhinrichs



Auch @Tempomat.

Die Formulierungen in beztug auf SUVs drängten einem den gedanken an die übliche neidgetriebene Pauschalkritik einfach auf.

Dass ich den Neid der anderen bräuchte, sehe ich nicht. Ich bin mit mir und meiner Situation insgesamt einverstanden. ich muss niemanden beneiden, bedauern, oder anderen zeigen, was für ein toller Hecht ich bin. Auf der anderen Seite wünsche ich mir, wegen meiner Fahrzeugwahl nicht angefeindet zu werden.

Lest die ersten paar Postings, wer hier den ansatz nicht sieht, muss der Verfasser sien... ;-)

M.

Dann hoffe ich, dass Du einfach mal mit dieser Begrifflichkeit aufhörst, weil es unendlich nervt!

Einfach nicht erwähnen BITTE - danke!

Als Einleitung zum folgenden Bericht etwas zu meiner Person: KFZ-Mechaniker-Meister, seit über 20 FS, KL 3 alt, 40.000 km im Jahr - davon die Hälfte mit verschiedenen Anhängern, meist PKW-Tranporte.

HIER im 2. Beitrag könnt ihr mal nachlesen, wodurch ich das Fahren und Beladen von Anhängern gelernt habe. Für mich war´s die harte Tour.

Das A + O beim Gespannfahren ist ein ordentliches Zugfahrzeug mit ausreichend Kraft. Es sollte mind. so schwer sein, wie Anhänger mit Beladung. ( obwohl das Gesetzt es anders arlaubt ) .

Diese ganze Armee von elektr. Helferlein wie ABS, ESP, ASR und wie sie alle heißen, könnt ihr beim Gespannfahren getrost vergessen. Die wirken nur auf das Zugfahrzeug, aber der Anhänger macht trotzdem, was er will. Mein ABS kann sich nen Wolf regeln, wenn der Anhänger hinten blockiert und ausbricht. Oder das ABS mildert die Bremsung ab und die Auflaufbremse wird ihrem Namen nicht gerecht und läuft NICHT auf. In beiden Fällen hat der Fahrer auf Kies gefurzt.

Eine große Gefahr sind die Wohnwagengespanne. Vadder, 10.000km Jahresgesamtleistung (jeden Tag 5km zur Arbeit und zurück) und im Urlaub 1500 km an einem Stück zum Teutonengrill und zurück.
- Mudder packt den WW ( einfach rein, Platz ist genug da )
- Vadder kommt Fr. mittag von der Arbeit, hängt den WW an, geht Duschen und Abfahrt
- 20 h faht mit kl.Pausen (Tanken+ Pipi machen), sch**ß auf Lenk- und Ruhezeiten, Mutti kann nicht fahren mit Anhänger
- Gesamtgewicht und techn. Zustand des WW komplett unbekannt
Kurz vor Österreich ist Vadder schon so alle, das du ihn aus dem Fahrersitz brechen musst, aber egal, Österreich und Italien schaffen wir eben noch und dann sind wir schon da.

Kleintransporter mit Anhänger sind schon anders. Die Fahrer halten machen das beruflich, haben Routine und oft viel Erfahrung und kennen das gesamte Gespann. Da liegt die Gefahr oft bei höherer Geschwindigkeit mit rasanter Fahrweise und Überladung, mangelnde Ladungssicherung.

Die etwas betuchten Mitfuffziger im M-Klasse, X-Klasse oder hochwertigen Geländewagen mit Pferdeanhänger stellen selten eine Gefahr da. Mit 2 Pferden hinten drin fahren die lieber 79 wie 85. Die rasen nur, wenn der Pferdekasten hinten dran leer ist.

Ganz gefährlich sind die Väter, die sich einen Zugwagen UND einen Anhänger leihen, um für Tochters 1. Bude nen Kleiderschrank zu holen. Die haben keinerlei Erfahrung im Gespannfahren, die kennen weder das Auto noch den Anhänger und Asdrücke wie Ladungssicherung oder Gewichtsverteilung müssen sie auch erst im Duden nachsehen.

Aber das Grundproblem ist die Geschwindigkeit. Da liegen sie alle Drüber. Man muss aber heute schon 95 fahren, damit man die LKW mit im Schitt 90 nicht zum unüberlegten Überholen nötigt. Ist aber kein Problem, nur darüber wirds langsam kriminell.

Und, diese Tempo 100 - Zulassung betrifft immer das geprüfte Gespann als Einheit, nicht nur den Anhänger. Sobald ich eines ändere, gilt wieder Tempo 80.

MFG Thomas

Naja Matz, ich glaube nicht, dass Neid hier so stark Ausschlaggebend ist, zumal SUV ja auch nicht gleich unglaublich teuer und exklusiv ist. Ich denke, ein XC90 mit 2,5 Litern und einem Alter von mindestens drei Jahren ist auch nicht das obere Ende des SUV-Spektrums und nicht für alle hier unerschwinglich. Ich denke SU-Vehicles wurden nur genannt, da sie im Gegensatz zu anderen Fahrzeugen sowohl über ausreichend Anhängelast, Durchzug und Fahrkomfort verfügen und generell vermutlich eher für die Hobbyanhängerfahrt benötigt werden als ein selten privat genutzter und damit wahrscheinlicher mit einem erfahrenen Piloten besetzter Kleintransporter.

Trotzdem sind 80 Kilometer pro Stunde schon wirklich langsam...ein generelles Limit von 100 km/h wäre sicherlich auch nicht so sehr gefährlich. Da die Gefahr aber mit höherer Geschwindigkeit natürlich exponentiell ansteigt wären deutlich höhere Strafen für Geschwindigkeitsübertretungen mit Gespannen sicherlich hilfreich um diese hundert einzuhalten.

Andrerseits könnten diese 100 auch dazu führen, dass links alle 90 und in der Mitte alle hundertzehn fahren, was wiederum für den Verkehrsfluß nicht so grandios wäre.

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