Angebote/ Behandlung - eine Frechheit!!

Hallo;

ich bin in der - für manche vielleicht beneidenswerten - Lage, gerade im Moment 2 alte Fahrzeuge durch neue ersetzen zu müssen. Bei einem war ich zu früh, die Umweltprämie kommt da nicht mehr in Frage, weil schon bestellt...
Auf jeden Fall bin ich in letzter Zeit durch 12 Autohäuser unserer Region getourt. Davon gehörten 7 zu 4 Premiummarken und 5 zu 3 Marken aus der 2.Reihe. Echte Billigfahrzeuge waren keine dabei. Und was ich dabei erlebt habe, spottet jeder Beschreibung:

- Kaum Interesse seitens der Verkäufer, vielleicht sehe ich ja mit 32 nicht aus, als könne ich mir ein Mittelklassefahrzeug einer Premiummarke leisten..

- Auf über 10!! Anrufe bei einem Haus wg. Termin keinen Rückruf

- Probefahrt-Termin vereinbart, 2 Stunden früher Feierabend gemacht - kein Verkäufer vor Ort, 1 Std.! warten, dann Absage: "Tut uns leid, ist was dazwischengekommen, haben sie morgen nochmal Zeit?"

- Beratungstermin vereinbart, 2 Stunden früher Feierabend, Verkäufer unterhält sich mit einer Dame. Nach 30 min warten bekommen wir eine 2. Probefahrt angeboten um die Zeit zu überbrücken, OK, gurken wir ein bißchen durch die Gegend. Danach sagt der Kerl doch "Oh, Entschuldigung, da ist eine gute Bekannte von mir überraschend vorbeigekommen.." Geht's noch?

- Rabatte? Pustekuchen! Eher im Gegenteil. Originalzitat: "Sie bekommen doch jetzt 2.500 EUR vom Staat, da können sie nicht verlangen daß wir noch enorme Nachlässe gewähren.." Echt nicht?

- Der vorläufige Gipfel heute morgen: Ich betrete ein Autohaus, Tür offen, hell beleuchtet, 2 Mitarbeiter im Raum. Sagt der eine zu mir "'tschuldigung, ich möchte sie bitten zu gehen!" ich:"HÄ?" "Wir haben erst ab 10 geöffnet..." ich:"Aber da an der Tür steht groß: 8:00 bis..." "Ja aber heute haben wir eine Promoveranstaltung, da wird noch für dekoriert - naja, sie können sich ja kurz umgucken wenns sein muß."

Insgesamt bin ich in nur in einem !!! von 12 Häusern überhaupt erstmal freundlich und zuvorkommend behandelt worden, da hätte ich auch echt gern gekauft, aber die konnten/ wollten sich nur 6% bewegen, das war 10% weniger als das Topangebot. Echt schade.

Sagt mal glaubt ihr das kann überhaupt wahr sein? Ich sage: Denen gehts nicht schlecht. Kann überhaupt nicht sein. Es wirkt, als käme denen die Kohle aus den Ohren!!
Laßt euch nicht verarschen, ich glaub nicht, daß keine Rabatte o.ä. drin sind. Und selbst wenn nicht: Von dieser Art Autohäusern können wegen mir 11 von 12 bankrott gehen. Geschieht ihnen Recht !!

Sorry für die Meckerrunde, aber ich glaube solche Situationen sind durchaus wissenswert für Kaufinteressierte.

ein verärgerter LatinLaines

Beste Antwort im Thema

Hallo;

ich bin in der - für manche vielleicht beneidenswerten - Lage, gerade im Moment 2 alte Fahrzeuge durch neue ersetzen zu müssen. Bei einem war ich zu früh, die Umweltprämie kommt da nicht mehr in Frage, weil schon bestellt...
Auf jeden Fall bin ich in letzter Zeit durch 12 Autohäuser unserer Region getourt. Davon gehörten 7 zu 4 Premiummarken und 5 zu 3 Marken aus der 2.Reihe. Echte Billigfahrzeuge waren keine dabei. Und was ich dabei erlebt habe, spottet jeder Beschreibung:

- Kaum Interesse seitens der Verkäufer, vielleicht sehe ich ja mit 32 nicht aus, als könne ich mir ein Mittelklassefahrzeug einer Premiummarke leisten..

- Auf über 10!! Anrufe bei einem Haus wg. Termin keinen Rückruf

- Probefahrt-Termin vereinbart, 2 Stunden früher Feierabend gemacht - kein Verkäufer vor Ort, 1 Std.! warten, dann Absage: "Tut uns leid, ist was dazwischengekommen, haben sie morgen nochmal Zeit?"

- Beratungstermin vereinbart, 2 Stunden früher Feierabend, Verkäufer unterhält sich mit einer Dame. Nach 30 min warten bekommen wir eine 2. Probefahrt angeboten um die Zeit zu überbrücken, OK, gurken wir ein bißchen durch die Gegend. Danach sagt der Kerl doch "Oh, Entschuldigung, da ist eine gute Bekannte von mir überraschend vorbeigekommen.." Geht's noch?

- Rabatte? Pustekuchen! Eher im Gegenteil. Originalzitat: "Sie bekommen doch jetzt 2.500 EUR vom Staat, da können sie nicht verlangen daß wir noch enorme Nachlässe gewähren.." Echt nicht?

- Der vorläufige Gipfel heute morgen: Ich betrete ein Autohaus, Tür offen, hell beleuchtet, 2 Mitarbeiter im Raum. Sagt der eine zu mir "'tschuldigung, ich möchte sie bitten zu gehen!" ich:"HÄ?" "Wir haben erst ab 10 geöffnet..." ich:"Aber da an der Tür steht groß: 8:00 bis..." "Ja aber heute haben wir eine Promoveranstaltung, da wird noch für dekoriert - naja, sie können sich ja kurz umgucken wenns sein muß."

Insgesamt bin ich in nur in einem !!! von 12 Häusern überhaupt erstmal freundlich und zuvorkommend behandelt worden, da hätte ich auch echt gern gekauft, aber die konnten/ wollten sich nur 6% bewegen, das war 10% weniger als das Topangebot. Echt schade.

Sagt mal glaubt ihr das kann überhaupt wahr sein? Ich sage: Denen gehts nicht schlecht. Kann überhaupt nicht sein. Es wirkt, als käme denen die Kohle aus den Ohren!!
Laßt euch nicht verarschen, ich glaub nicht, daß keine Rabatte o.ä. drin sind. Und selbst wenn nicht: Von dieser Art Autohäusern können wegen mir 11 von 12 bankrott gehen. Geschieht ihnen Recht !!

Sorry für die Meckerrunde, aber ich glaube solche Situationen sind durchaus wissenswert für Kaufinteressierte.

ein verärgerter LatinLaines

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Leider muss ich sagen, dass meine  genannten Autohäuser  -schlecht aus Kundensicht- immernoch existieren.
Da fragt man sich ob es nicht doch möglich ist Ursache und Wirkung zu vertauschen?

Kommen die einem so blöde, weil sie schon genug verdienen und der Kunde xy, der jetzt in den Laden kommt, nicht mehr bedienen müssen?
Die Meidung solcher Centren bringt ja wohl nix. Die verkaufen anscheindend fleissig weiter.

Wie sagte doch der Chef meines Sohnes mal zu mir: man lehnt Aufträge nicht ab, weil man genügend Arbeit hat, sondern macht einfach ein zu hohes Angebot.
Bei Autohäusern lassen die dann eben den "Gottgleichen" raushängen.😠

Ich würde nie mehr in einem Autohaus ein Auto bestellen.
Einiges, was der Thread Ersteller schrieb, kommt mir sehr bekannt vor, z.B. das Verhalten von den Verkäufern.
Da läuft man minutenlang im Verkaufsraum der sog. Premiummarken Audi/VW rum und es kommt keiner.
Oder man geht hin und möchte eine Probefahrt machen und kriegt zu hören: "Wir geben nicht jedem unsere Autos ab". 😕
Wohlgemerkt, wir sprachen damals von einem popeligen Golf V zur Probefahrt, nicht von einem A8 mit Vollausstattung. 😠 Und in Lumpen lief ich auch gerade nicht rum.
Ich hatte dann nur gesagt:"Ok, kein Interesse mehr hier ein Auto BAR zu bezahlen", und bin von dannen gezogen.
Bei einem anderen Autohaus habe ich telefonisch (!!) um Probefahrt gebeten --> 2 Tage später stand das Fahrzeug pünktlich abfahrbereit.
Leider gabs dort wiederum keinen tollen Rabatt.

Aber da die Kaufentscheidung eh' schon gefallen war, habe ich dann mein Auto im Netz gekauft über Vermittler. Schön zu Hause in Ruhe die Ausstattung zusammengeklickt, ohne dass einem ein Verkäufer zulabert wie schlecht es ihm doch ginge bei einem Rabatt von über 10 % usw. Die Kiste (Audi A3) wurde dann bei einem 600 km entferntem Premium-Autohaus (R8-Partner 😉) bestellt und pünktlich im Werk geliefert.
Und 16,5% gab's auch noch ohne das Haus zu verlassen oder ein Wort mit einem Spacken von Verkäufer gewechselt zu haben.

Fazit: Nie im Autohaus kaufen, es sei denn man kauft einen Maybach oder ähnliches, ich glaube erst dann wird man als Kunde ernst genommen. 😉

Zitat:

Original geschrieben von Porkus


Kenn ich 🙂

ich war beim VW Händler und zwar noch VOR der Abwrackprämie. Keine Kunde weit und breit und der Schnösel von Verkäufer sagt mir:"Rabbat ist ne Stadt in Maroko, oder ?"

Die denken doch nur, dass sich ein junger Volldepp ohne Schlips sich kein teures deutsches Auto leisten kann. Es kann ja sein, dass man jungen Leuten ungerne Kredite anbietet, aber so unfreundlich behandelt man keine Kunden.

Wobei man bei VW immer noch angesprochen wird nach was man sucht, bei Audi und BMW wird man glatt ignoriert !

Mal so am Rande: Ich hab auch mal als "Buntmetallverkäufer" im Autohaus gearbeitet. Kleiner Tip: Das Wort "Rabatt" erzeugt beim Verkäufer eine ganz spontane Abwehrhaltung. Solche Kunden, die reinkommen und nach 3 Minuten fragen: "Wieviel Rabatt kriege ich denn bei Ihnen", die haben schon verloren. Weil die nämlich den lieben langen Tag durch die Autohäuser tingeln und diese Frage stellen. Und dabei finden die sich dann noch toll, weil sie doch so gute Verhandler sind...

Als Kaufinteressent muß Du den Verkäufer erstmal "heiß machen". Immer schön freundlich bleiben und Interesse signalisieren.

Der finale Preiskampf findet erst kurz vor Vertragsunterschrift am Verkäuferschreibtisch statt. Und das hat nichts mit "Rabatt" zu tun. Da geht es um knallhartes Verhandlungsgeschick.

Von daher kann ich manchen Autoverkäufer schon ganz gut verstehen.

Ich würde folgendes Vorgehen empfehlen:

1. Das richtige Auto suchen + Probefahrt
2. Alle entsprechenden Autohäuser per eMail oder am besten Fax anschreiben mit der Bitte um ein Angebot

Beim günstigsten bestellen ggf. nachverhandeln und fertig.

Ist auch für die Verkäufer am einfachsten, da sie sich die Angebotserstellung zeitlich einteilen können...

Was natürlich nicht heißt, dass das Verhalten der Verkäufer i.O. ist.

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Zitat:

Original geschrieben von lightfunkyone


Ich würde folgendes Vorgehen empfehlen:

1. Das richtige Auto suchen + Probefahrt
2. Alle entsprechenden Autohäuser per eMail oder am besten Fax anschreiben mit der Bitte um ein Angebot

Beim günstigsten bestellen ggf. nachverhandeln und fertig.

Ist auch für die Verkäufer am einfachsten, da sie sich die Angebotserstellung zeitlich einteilen können...

Was natürlich nicht heißt, dass das Verhalten der Verkäufer i.O. ist.

Wenn die Kunden stets beim billigsten Anbieter kaufen, darf man sich nicht wundern, wenn es keine Beratung, keine Freundlichkeit und keine Probefahrt gibt.

Zitat:

Original geschrieben von lightfunkyone


Ich würde folgendes Vorgehen empfehlen:

1. Das richtige Auto suchen + Probefahrt
2. Alle entsprechenden Autohäuser per eMail oder am besten Fax anschreiben mit der Bitte um ein Angebot

Beim günstigsten bestellen ggf. nachverhandeln und fertig.

Ist auch für die Verkäufer am einfachsten, da sie sich die Angebotserstellung zeitlich einteilen können...

Was natürlich nicht heißt, dass das Verhalten der Verkäufer i.O. ist.

Wer sagt dir denn, dass der Günstigste am Ende auch wirklich der Günstigste ist? Ich habe es schon öfter erlebt, dass der Händler, der am Anfang recht teuer war, beim "Nachverhandeln" am weitesten runterging.

Gruß Christof

Die Händler wissen genau, wenn man sich schon per Fax erkundigt, dass sie nicht die Einzigen sind, welche angeschrieben werden...

Klar, keine Beratung, keine Freundlichkeit etc. Aber im Endeffekt kommt es auf das Gleiche raus, als wenn ich 10 Händler abklapper und mit jedem verhandel'.

Es ist eben heute Fakt, dass die Kunden extrem gut informiert sind und meistens schon 3 Vergleichsangebote unterm' Arm haben, wenn sie ein Autohaus betreten. Daher kommt auch das Verhalten der Verkäufer wie es oben beschrieben ist.

--> Also wie im B2B Bereich: Ausschreibung machen und fertig.

Ich habe meinen bisherigen höhepunkt in einem Autohaus gestern nachmittag erlebt:

Meine Freundin und ich betreten den Laden ( es war relativ viel los in dem laden) wir warten bis ein freundlicher fertig wird mit seinem Gespräch und sprechen ihn an.
Wir intressieren uns für folgenden Wagen XXXX...
die antwort des freundlichen: es tut mir sehr leit, ich hatte einen anstrengenden tag, mein computer habe ich auch gerade runtergefahren, ich mache jetzt feierabend..
wir: naja etwas enttäuscht gehen wir zu seinem koillegen der etwas entfernt sitzt ( hat uns der verkäufer gesagt.

wir waren noch nicht ganz aufgestanden ging ein älteres ehepärchen zu dem selben verkäufer und sagt:
wir würden uns mal gerne **** wagen ansehen u. der verkäufer bittet sie sich hinzusetzen und macht seinem pc wieder an.

..wir beim 2 verkäufer angekommen ( der ebenfalls sehr unfreundlich war) und haben zu erst um eine beispielfinanzierung gebeten (er hat sofort eine 3 wege finanzierung herrausgesucht ohne nachzufragen) mit 1,99% zinsen.. daraufhin sagte ich das ich wenn eine normale finanzierung möchte (die war dann bei 7,99%) und der verkäufer war stets pampig... meine antwort dann (ich war schon leicht nervös^^ da würde ich ja bei meinem dispo einen besseren zinssatz bekommen...

naja zuletzt sagte ich was der wagen denn kosten würde wenn ich ihn bar bezahle und ich bekam die antwort: bei barzahlung ist kein rabatt mögl. da verdienen wir ja nix mehr dran.

( ich war aber vor ca. 4 wochen schon in dem autohaus und habe mit jemanden anders gesprochen gehabt ( an dem tag nicht dagewesen u. ich habe auch nix davon gesagt) da waren bei barzahlung beim selben wagen noch 15% drin...

...ich fahre meinen alten jetzt bis zum bitteren ende!

*lach*... das Wort "Abwrackprämie" mobilisiert die Massen. Die Autohäuser werden gestürmt, als gäbe es ein Auto dadurch für umme. Die Händler klopfen sich selbst auf die Schulter und glauben, jetzt sei die Krise überstanden.

In drei Wochen ist der Hype vorbei, vielleicht werden ja dann ein paar freundliche wieder freundlicher 😉

Darf man fragen, welchen Listenpreis der Wagen hatte, für den du dich interessiert hast, und welchen das ältere Ehepaar im Auge hatte? 😉

Also jetzt muss ich aber mal eine Lanze brechen für Autohäuser. Wenigstens für meinen FFH.
Egal ob ich ein Auto gekauft habe, ob ich zur Inspektion musste oder ob ich eine Reklamation hatte.
Bis jetzt wurde ich immer nett, freundlich und zuvorkommend behandelt.
Das scheint aber auch an der Geschäftsführung des Autohauses zu liegen, die solche Verhaltensweise fördern bzw. vorleben. Und wahrscheinlich trage ich zu diesem Verhalten auch etwas bei, da auch ich freundlich bin, selbst bei Reklamationen.
Gruß
Frank, der mit Freundlichkeit weit kommt.

Hallo,

ich habe letztes Jahr auch erfolglos versucht, ein neues Auto zu kaufen. Es sollte ein familientauglicher Kompaktvan sein.
Bei mir war das Problem, daß ich einen mit LPG und Garantie haben wollte, aber im Grunde war es immer wieder dasselbe: Kein Interesse am Verkauf. Diverse Citroën-Händler haben mir weder meine Fragen beantwortet ("Wir rufen Sie zurück..."😉, noch ein vernünftiges Angebot gemacht (ein Händler erklärte mir, daß der sonst übliche Nachlaß bei LPG entfallen müßte - der Wagen wäre so dank LPG um etwa 7000 € oder so teurer geworden! *gggg*). Diejenigen, die wenigstens Fragen beantworteten, beantworteten sie meist falsch. Zumindest bekam ich bei 10 Fragen 12 Antworten... Citroën Deutschland war aber nicht besser, auch dort bekam ich mehrfach sich vollkommen widersprechende Antworten. Dabei waren meine Fragen simpel: Gilt die Werksgarantie wie in der Pressemitteilung von April 2008 angegeben trotz LPG-Nachrüstung in vollem Umfang weiter? Und bekomme ich das auch schriftlich? Immerhin haben mehrere Händler und auch Citroën Deutschland mehrfach die Gültigkeit der Garantie bejaht.
Am Ende habe ich entnervt keinen Neuwagen gekauft und mich gefreut, als wenige Wochen nach der Entscheidung für einen deutlich billigeren Gebrauchtwagen die Meldung kam, daß auch Citroën Kurzarbeit festsetzen mußte. Selber schuld, wenn man keine Lust hat, Autos zu verkaufen! Leider werden nicht die verantwortlichen Verwaltungsmenschen in Kurzarbeit geschickt, sondern die Bandarbeiter, die nichts dafür können.
Im Augenblick würde ich gerne den Zweitwagen erneuern und wieder einen Neuwagen kaufen - der Abwrackprämie sei dank. Leider haben wir das alte Überbrückungsauto erst seit dem Herbst und können folglich auch erst im Herbst den Wechsel zum Neuwagen mit Prämie tätigen. Allerdings fürchte ich, daß bei (laut seriöser Umfragen) 900.000 bis 1.200.000 Interessenten dann der nur für knapp 600.000 Prämien reichende Topf längst leer sein wird.
Deshalb hoffe ich auf den nächsten Winter, wenn nach dem Strohfeuer noch weniger Autos verkauft werden, so daß ich wenigstens einen Teil des Staatlichen Vorteils vom Händler bekommen werde.
Evtl. habe ich ja mal wieder so ein Glück, wie beim letzten fabrikneuen Zweitwagen: Das war 2005. Da hat ein Händler seine verkauften Stückzahlen manipuliert und einfach eine größere Zahl an Autos mit Tageszulassung annähernd zum Selbstkostenpreis verkauft. An die 40 % unter Liste für ein deutsches Modell hieß das. Der Garantiebeginn lag damit zwar um wenige Wochen vor dem Kauf und der berühmte Autohauseintrag im Brief gehörte dazu, aber was soll's, das war mir egal.
Wer ein Auto kaufen will, muß leidensfähig sein - oder das ganze ganz pragmatisch und nüchtern angehen. Wir haben doch das Internet: Preise vergleichen, Händler kontaktieren und kaufen. Den billigen Wagen von 2005 fand ich so und habe ihn auch so gekauft: Der Vertrag ging dann per Fax hin und her und der Brief kam per Post, so daß ich den Wagen vor Abholung und Bezahlung schon zulassen konnte. Alles machbar. Und der Händler bzw. der Verkäufer war nett und freundlich. Aber er wollte eben auch sehr schnell 40 Autos verkaufen...

Gruß Michael

....1. hatte ich ein sehr freundliches auftreten, denke mal eher das es daran liegt das ich jung bin und über die marktpreise bescheid wusste,... und ich glaueb das in den tagen gerade bei den klasse statt masse zählt^^

aber desweiteren glaube ich das sich einige freundlcihe noch umgucken werden wenn der hype vorbei ist.

der listenpreis des kleinwagens war ca. 15000€

der des älteres eheparen geschätzte 20000-23000€..aber käufer ist doch käufer oder nicht,...

Also genau so wie viele hier habe ich es auch erlebt: Autohaus leer, trotzdem wird man ignoriert und muss erst selbst auf die Angestellten zugehen und fragen, ob vielleicht jemand Zeit hat.

Pampig kommt dann einer mit, -immerhin. Da werden Fragen kurz und knapp beantwortet, man merkt genau, in seinem Kopf dreht es sich nur darum, wie lange es wohl noch dauert, bis der Kunde endlich wieder geht. "Ein Datenblatt zu dem Auto? Haben wir nicht. Klima, Leder, Xenon, alles drin. Soll zwischen 18 und 20.000 kosten. Im Kundenauftrag, da ist aber nix mit Garantie oder so! Wissen wir ja nicht, was damit los ist!"

Insbesondere jungen Leuten wird kein Kaufpotenzial zugetraut. Autokauf ist eben doch Vertrauenssache. Da kann man froh sein, wenn man Autohäuser an der Hand hat, wo Bekannte arbeiten, denen man trauen kann und die man auch menschlich mag, das macht es einem viel leichter und stresst nicht so.

Allen unfreundlichen, genervten und hochtrabenden Autohändlern wünsche, dass noch unzählige unverschämte Verhandlungs- und Rabattkönige kommen und sie nerven. Allen anderen sage ich Alles gute und viel Glück, sie werden es künftig brauchen...

Zitat:

Original geschrieben von meepmeep



Zitat:

Original geschrieben von Porkus


Kenn ich 🙂

ich war beim VW Händler und zwar noch VOR der Abwrackprämie. Keine Kunde weit und breit und der Schnösel von Verkäufer sagt mir:"Rabbat ist ne Stadt in Maroko, oder ?"

Die denken doch nur, dass sich ein junger Volldepp ohne Schlips sich kein teures deutsches Auto leisten kann. Es kann ja sein, dass man jungen Leuten ungerne Kredite anbietet, aber so unfreundlich behandelt man keine Kunden.

Wobei man bei VW immer noch angesprochen wird nach was man sucht, bei Audi und BMW wird man glatt ignoriert !

Mal so am Rande: Ich hab auch mal als "Buntmetallverkäufer" im Autohaus gearbeitet. Kleiner Tip: Das Wort "Rabatt" erzeugt beim Verkäufer eine ganz spontane Abwehrhaltung. Solche Kunden, die reinkommen und nach 3 Minuten fragen: "Wieviel Rabatt kriege ich denn bei Ihnen", die haben schon verloren. Weil die nämlich den lieben langen Tag durch die Autohäuser tingeln und diese Frage stellen. Und dabei finden die sich dann noch toll, weil sie doch so gute Verhandler sind...

Als Kaufinteressent muß Du den Verkäufer erstmal "heiß machen". Immer schön freundlich bleiben und Interesse signalisieren.

Der finale Preiskampf findet erst kurz vor Vertragsunterschrift am Verkäuferschreibtisch statt. Und das hat nichts mit "Rabatt" zu tun. Da geht es um knallhartes Verhandlungsgeschick.

Von daher kann ich manchen Autoverkäufer schon ganz gut verstehen.

Euínfach nur lächerlich, auf wen sollte das von dir geschriebene wohl mehr zutreffen? Auf den Kunden oder auf den Verkäufer?

So so, jetzt ist es schon so weit, dass der Käufer immer freundlich sein muß und Interesse signalisieren muß. Dann muß er sich schließlich noch in einem finalen Preiskampf, so wie du es ausdrückst, schlagen und da er das alltäglich in seinem Leben macht auch noch besser als der Verkäufer sein. 😉

Natürlich muß der Kunde all das "leisten", er will ja schließlich sein Geld ausgeben, da muß man schon gut sein und immer freundlich und zuvorkommend, am besten noch den Verkäufer zum essen einladen, da die ja bald nichts mehr zum essen haben.

Wie es scheint haben die meisten Händler den Knall immer noch nicht gehört, ich freue mich schon wirklich wenn einige dieser möchtegerne demnächst auf dem Jahrmarkt Lollis verkaufen.

Jeder einzelne Kunde, der sich die Mühe macht und zur Tür hereinkommt hat damit schon sein ernsthaftes Interesse verkündet, also was erwartet ein Autoverkäufer mehr? Soll man eine vom Notar beglaubigte Kaufabsichtserklärung mitbringen oder wie?

Oder meint Ihr die Leute haben nichts anderes zu tun, als jeden Tag irgendwelche Autoverkäufer in gespräche zu verwickeln?

Ok, wenn man ein Auto kaufen möchte, dann klappert man schon mal 5-10 Autohäuser ab, aber wenn das die autoverkäufer nicht vertragen können, haben sie ihren Beruf verfehlt.

Egal, hab im leben nur ein mal einen Mercedes vom Mercedeshändler gekauft, damals gab es auch noch kein Internet (und auch keine Angebote im Internet), aber bei solchen Einstellungen würde ich explizit nur noch im Internet bestellen. Ich habe auch keine Zeit um irgendwelche Schnösel von meinem ernsthaften Kaufinteresse zu überzeugen, wozu auch, ich bestelle den Wagen, der mir gefällt und damit hat es sich.

Zitat:

Original geschrieben von meepmeep


Als Kaufinteressent muß Du den Verkäufer erstmal "heiß machen".

So weit kommt's noch.... Verkäufer, die immer noch glauben, daß der Kunde als Bittsteller kommt, werden in der Krise die Ersten aus der Branche sein, die ihre Bezüge in Zukunft vom größten deutschen "Arbeit"-Geber bekommen....

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