Ampelblitzer->Geschwindigkeit

BMW 1er E87 (Fünftürer)

Gleich vorweg:
Es folgt eine Beschreibung des Vorgehens gegen die STVO... ich bedaure meine Tat sehr und möchte keinem raten das gleiche zu tun, da dies andere und den Fahrer selbst gefährdet.

Also:
Ich bin auf eine grüne Ampel innerort zugefahren (relativ nahe am Orteingang) und fuhr etwa 65km/h (habe ausgerollt von der Landstraße). Kurz vor der Ampel sprang diese auf gelb und ich gab etwas Gas, da ich mit einer Vollbremsung voll auf der Kreuzung zum Stehen gekommen wäre und ich keine Bilder vom Ampelblitzer von mir haben wollte.

Nun haben wir hier in Hannover aber auch Blitzer, die sowohl Geschwindigkeit als auch den Rotlicht/Ampel Verstoß dokumentieren. Das war mir natürlich NICHT bewusst.
Ich wurde dann also mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit (etwas über 70 laut Tacho) geblitzt.

Ich weiß saudumm (das muss mir keiner mehr sagen), aber es ist nunmal passiert.
In Hannover gab es mit diesen Dualblitzanlagen letztes Jahr im Herbst massive Probleme und die Bilder konnten nicht strafrechtlich herangezogen werden.

Weiß da wer was neues?

Ich möchte betonen, dass ich mich nicht vor einer Geldstraße drücken möchte. Ich sehe meinen Fehler ein nur ich möchte für einen möglichen Rechtsstreit doch gerüstet sein. Im letzten Jahr ging es um falsche Abstände der Blitzer und dadurch zu hohe Geschwindigkeitsangaben wodurch ich leicht meinen Führerschein verlieren könnte.

51 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von fofoRS


Deutschlandweit werden und wurden die Ampelblitzer so aufgerüstet. Wieder eine neue Einnahmequelle für den Staat. Weiter so !

Bei Gelb soll man auch anhalten und nicht Gasgeben.Wenn man so nahe an der Ampel war das man trotz beschleunigen bei Rot drüberbrettert hätte es locker zum anhalten gereicht.Mit den kombinierten Blitzern fischt man speziell die raus die in der Regel schon vor der Ampel deutlich zu schnell waren.

Wer sich nur halbwegs an die Regeln hält kann die dann alle paar Jahre fällig werdenden Strafzettel im unteren Bereich als Vergnügungssteuer verbuchen.😉 Oder als Ersatzstrafe für die Überschreitungen im Punktebereich bei denen man nicht erwischt wurde.

Zitat:

Aber die haben alle kein Geld mehr, also muß der Autofahrer dran glauben.

Glaubt wirklich einer das damit Geld verdient wird?Der Aufwand ist in dem Bereich bis 10km/h deutlich teurer als die Strafe.Wenn in dem Bereich geblitzt wird hat das den Grund um den Leuten klarzumachen das zb 50 50km/h bedeutet und nicht 60 oder 65.

Bei roadrunner1802 funktioniert die Methode 😁

@ Sir Donald:

Sicher hast du in den meisten Punkten recht und klar ist jeder, der geblitzt wird, auch selbst schuld. Nur glaube ich nicht, dass damit kein Geld verdient wird.
In Hannover z.B. steht bestimmt mittlerweile an jeder zweiten größeren Ampel ein Blitzer. Dies geschieht bestimmt nicht nur um die Verkehrssicherheit zu erhöhen...

Wenn die Leute so blöd sind und sich blitzen lassen sind sie selber schuld, aber ich bekomme durch die vielen Blitzer das mehr und mehr das Gefühl in einem Überwachungsstaat zu leben. Der nächste Schritt wären dann Kameras an öffentlichen Plätzen, später dann mit Gesichtserkennung zu Terrorprävention, und 5 Jahre später bekommt dann jeder, der seine Kippe auf die Straße geschmissen hat einen Strafzettel nach Hause über 30 Euro...

Ich finde das etwas beängstigend auch wenn es vielleicht nie dazu kommt. Meinem Befinden nach können lieber alle Leute etwas zu schnell fahren, als das man sich dauernd in seiner Freiheit eingeschränkt fühlen muss.

Ich möchte damit definitiv keine Debatte auslösen (was ich wohl aber grade mache) nur finde ich, dass es die Kommunen an einigen Stellen doch erheblich übertreiben.

Beobachte mal Ampeln ohne Blitzer.Mittlerweile hat man oft das Gefühl das die für Viele nur noch eine unverbindliche Empfehlung darstellen.Das die Ampeln mit Blitzern zugepflastert werden hat man schlicht und ergreifend denen zu verdanken die meinen bei Gelb noch Gas geben zu müssen.Viel Spass wenn du an einer Ampel die gerade auf Grün schaltet einen fliegenden Strart machts und so ein Held bei Rot immer noch beschleunigend in deine Seite donnert.

Das Mißachten der Ampel ist schlicht ein um sich greifendes Problem das sich leider nur mit Überwachung lösen lässt.Wenn die Kisten nur noch Kosten produzieren würden da praktisch keiner mehr erwischt wird würden sie schnell wieder stillgelegt.

Da kann ich nur zustimmen.
Ich erlebe es oft das ich bei Gelb kein Gas gebe sondern mich korrekt verhalte und der Hintermann sich darüber aufregt. Wenn man andererseits bei fast rot noch über die Kreuzung huscht, kommen noch 2 hinterher.
Oder ich fahre bei einer großen Kreuzung bei Grün los und muß anhalten weil noch 2 über Rot gefahren sind.
Ne, da kann es nicht genug Überwachung geben!
Sollte dadurch nur ein schwerer Unfall verhindert werden dann hat sich der Blitzer gelohnt.
Der Staat hat auch eine Aufsichtspflicht. Ich sehe die Blitzer nicht als Abzocke, sondern als eine Maßnahme, schwächere und unsichere Verkehrsteilnehmer zu schützen.
Schließlich wollen wir alle sicher und gesund an unserem Ziel ankommen.

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Ich hatte mal nen Leihwagen von Europcar ( Golf V 1.9TDI ) und war auf der A5 richtung Darmstadt unterwegs. Auf einmal ist mir ein A6 Avant in einer 120er Zone immer dichter und dichter aufgefahren. Zu dem Zeitpunkt bin ich 130 laut Tacho gefahren. Der A6 hing mir dann fast auf der Stoßstange, also hab ich mehr Gas gegeben und bin dann 150 gefahren. Auf einmal geht im A6 das Blaulicht an und die winken mich raus. Konnte mich dann entscheiden zwischen 50€ direkt zahlen und die Sache sei gegessen, oder Rechnung ( 200€ oder so und 1 Monat Lappen weg ). Sie haben mir dann ihre Ausweise gezeigt und waren laut Marke und Ausweis Beamte aus Frankfurt....naja und seitdem ich diverse Berichte über falsche Blitzer und total falsche Lasermessungen gesehen habe, glaube ich gar nichts mehr.

Ich muß Sir Donald hier hundertprozentig recht geben. In Linz, wo ich wohne, gibt es fast gar keine Ampel-Blitzer. Das Ergebnis ist, daß man an nahezu jeder Kreuzung bei Grün erst noch ein paar vom Querverkehr durchlassen muß. Bei Gelb wird fast aus Prinzip noch durchgefahren, manche fahren selbst bei der ersten Sekunde Rot noch - hab ich selber schon ein paar mal gesehen. Die Regel, auch bei Grün nur in die Kreuzung einzufahren, wenn man sicher sein kann, diese wieder verlassen zu haben bevor es Rot wird, beachtet schon gar keiner mehr.

Mit diesem Hintergrund muß ich zugeben, daß ich mir an jeder Kreuzung Ampelblitzer wünschen würde. Soll sich die Stadt doch die goldene Nase verdienen. Wenn es meiner Sicherheit dient, soll es mir recht sein. Zudem geht dieser Verdienst wahrscheinlich in kürzester Zeit rapide zurück, wenn es sich rumspricht, daß bei Rot fahren 50 Euro (oder mehr!) kostet.

@t3chn0: wenn ich eh schon etwas zu schnell fahre und einer drängelt hinter mir, dann würde ich niemals mehr aufs Gas treten. Meine Tendenz geht dann eher dazu, von der Überholspur nach rechts zu wechseln. Ich denke mir bei so was immer, jeder soll seine eigene Chance haben, geblitzt zu werden. :-)

Um nicht falsch verstanden zu werden, auch ich habe schon meine Tickets bezahlt und auch schon Punkte gehabt, weil ich zu schnell unterwegs war. :-)

Frank

Ok da habt ihr natürlich recht. Teilweise ist es tatsächlich so, dass wenn man "nur" 10km/h zu schnell ist bereits massiv bedrängt wird von den Hintermannen. Auch auf der Autobahn wird bei 120km/h, 140km/h schon als Mindestgeschwindigkeit angesehen.
Ich glaube allerdings, dass die Ausweitung der bestehenden Kontrollen weniger bringt, als eine deutliche Erhöhung der Strafen. Wenn ich für 78km/h statt 50 innerorts nur knapp 80 Euro bezahle, obwohl ich ein Kind hätte totfahren können dann ist das meiner Meinung nach unverhältnismäßig.

Viele fahren jeden Tag die gleiche Strecke und wissen wo die Blitzer stehen, also bremsen Sie nur dort. Sollte dann mal irgendwo eine mobile Streife stehen müssen sie im schlimmsten Falle nicht viel zahlen. Überall mobile Streifen wäre unbezahlbar, insofern muss ein Tempoverstoß über 20 km/h schon richtig wehtun...(200 Euro?)

Ich wäre in dem von mir geschildertem Falle natürlich auch dumm dran, aber würde es soviel kosten 20km/h zu schnell zu fahren, wäre ich wohl auch nicht so schnell auf die Ampel (65-70km/h) zugefahren.

Zitat:

Original geschrieben von t3chn0


Auf einmal ist mir ein A6 Avant in einer 120er Zone immer dichter und dichter aufgefahren. Zu dem Zeitpunkt bin ich 130 laut Tacho gefahren. Der A6 hing mir dann fast auf der Stoßstange, also hab ich mehr Gas gegeben und bin dann 150 gefahren. Auf einmal geht im A6 das Blaulicht an und die winken mich raus.

Selber Schuld, wenn du dich gegen sowas nicht wehrst. Die sind dir so dicht aufgefahren, dass du dich schon fast dazu genötigt gefühlt hast, schneller zu fahren. Somit bist du nicht freiwillig so schnell gefahren. Hättest vor Gericht eventuell noch Chancen gehabt.

Zitat:

Original geschrieben von TheRealRaffnix


Selber Schuld, wenn du dich gegen sowas nicht wehrst. Die sind dir so dicht aufgefahren, dass du dich schon fast dazu genötigt gefühlt hast, schneller zu fahren. Somit bist du nicht freiwillig so schnell gefahren. Hättest vor Gericht eventuell noch Chancen gehabt.

Hallo,

wie willst Du Dich denn gegen zwei Polizisten wehren? Meinst Du, das Gericht glaubt statt den zwei Beamten, die ihren Job gemacht haben, nämlich die Einhaltung der Verkehrsregeln zu überwachen, und als Zeugen auftreten und damit die Wahrheit sagen müssen, dem Beschuldigten, der nicht die Wahrheit sagen muß und natürlich versucht sich rauszureden?

Da habe ich leider ganz andere Erfahrungen gemacht!

Gruß
Rainer

Hi Rainer,

diese Erfahrung mußte ich leider auch schon machen! Es gibt halt auch bei der Polizei sone und solche....nach meinem Gefühl - das ist aber rein subjektiv - in letzter Zeit mehr solche.

Allerdings stelle ich mir, besonders in den Sommermonaten, immer wieder die Frage, wo denn bei den zahllosen Blitzkästen der Rechtsgrundsatz "Vor dem Gestz sind alle gleich" bleibt.
Ich meine dabei die vielen Biker mit Maschinen, für die eigentlich ein Waffenschein vorgeschrieben sein müßte (> 100PS, 0-100 km/h in <4 sec., Vmax 300 und mehr...., also Fahrleistungen im Bereich von Formel 1-Rennwagen) und die dann vorn kein Nummernschild vorgeschrieben haben.
Die Blitzkisten schießen nämlich von vorn.......und da sind die Typen, die innerorts ofmals mit weit über 200 Sachen unter Höllenlärm unterwegs sind, einfach fein 'raus!
DAS darf eigentlich nicht sein!

Gruß....Olaf

Zitat:

Original geschrieben von roadrunner1802


Hallo,

wie willst Du Dich denn gegen zwei Polizisten wehren? Meinst Du, das Gericht glaubt statt den zwei Beamten, die ihren Job gemacht haben, nämlich die Einhaltung der Verkehrsregeln zu überwachen, und als Zeugen auftreten und damit die Wahrheit sagen müssen, dem Beschuldigten, der nicht die Wahrheit sagen muß und natürlich versucht sich rauszureden?

Da habe ich leider ganz andere Erfahrungen gemacht!

Gruß
Rainer

Waren das denn wirklich polizisten? Die verlangen nämlich NIE barzahlung, dürfen die gar nicht.

Na ja...alles halb so wild. Mit dem Motorrad übertreibe ich es auch mal ganz gerne. Ich muss ehrlich gestehen das ich da auch mal die Sau rauslasse. Nur um hier mal dem ganzen die Krönung aufzusetzen. Mein Neffe hat zwei Wochen nach seinem Führerscheinerwerb das Gaspedal etwas zu stark durchgetreten. Baustellenblitzer auf der AB. Ganze 106Km/h zu schnell inkl. Toleranz...er läuft heute noch. Wenn zu schnell, dann doch bitte nur 20Km/h, ab 21 gibts Punkte...ohje ohje! ;-)

Zitat:

Original geschrieben von TheRealRaffnix


Für ein Fahrverbot müssten es aber etwas über 80 laut Tacho sein. Denn allein von dem Messergebnis werden schon 3 km/h Toleranz abgezogen. Er müsste also 84 km/h gefahren sein, um ein Fahrverbot zu bekommen. Und da der Tacho sicher ein wenig vorgeht, müssten es schon knapp 85 km/h laut Tacho gewesen sein. Und das ist wohl etwas mehr als knapp über 70... Also bist du wohl, egal wies kommt, weg von einem Fahrverbot. Oder weißt du nicht genau, wie schnell du warst?

Eigentlich wollte ich als ersten Beitrag in diesem Forum meinen neuen 1er vorstellen... Obwohl ich einen Tempomat in meinem neuen schicken Auto habe, hat mich vor zwei Wochen innerorts auf einer leeren Straße ( fast schon außerorts ...) zwischen den Wiesen die Euphorie gepackt - bis ein roter Blitz mich in die Wirklichkeit zurückholte.

Mir geht es wie totetz, ich bereue es echt und war bis heute in banger Erwartung.

Heute war der Anhörungsbogen da: statt 50 km/h waren es 83, 3km wurden abgezogen, also eine Überschreitung von 30 km/h. Einen kleinen Tick - 1 km/h - mehr, und ich hätte ein Fahrverbot.! Jetzt gibt es wohl ein Jahr Bewährung ...

Nie wieder!!

Zitat:

Original geschrieben von t3chn0


Der A6 hing mir dann fast auf der Stoßstange, also hab ich mehr Gas gegeben und bin dann 150 gefahren.

Von Dränglern sollte man sich grundsätzlich nicht provozieren und zum zu schnellen Fahren verleiten lassen.

@ trotetz
an welcher Ampel steht denn die kombinierte Anlage-bin nämlich auch aus Hannover;-) ?

Wisst Ihr denn, ob diese Anlage in jeden Starenkasten gesetzt werden können oder müssen es speziell ausgesrüstete sein?

MfG

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