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Ärger mit Werkstatt

Themenstarteram 3. November 2006 um 17:55

Hi Leute!

Heute, als ich meine Winterreifen ansah, bemerkte ich einen zu geringen Luftdruck. Eine Messung an der Tankstelle ergab dann Drücke von 1,5 bis 1,7 bar, anstatt der empfohlenen 2,1 bar.

Ärgerlich ist das insofern, dass ich gestern in meiner Werkstätte die Räder wechseln (Winterchek-Angebot inkl. Radwechsel) und ein fakultatives 30.000 km - Service durchführen ließ.

Also dafür habe ich 204 Euro bezahlt, damit ich dann den Luftdruck selber an der Tankstelle einstellen kann!?

Abgesehen davon, dass "Kontrolle der Bereifung" explizit Bestandteil des "Wintercheck"-Angebots war, ist eine Reifendruckkontrolle meines Erachtens bei jedem Service selbstverständlich. Außerdem brauche ich wohl nicht zu erwähnendass zu geringer Reifendruck ein Sicherheitsrisiko darstellt.

Weiters bezweifle ich, dass die Türdichtungen konserviert wurden (ebenfalls Teil des "Wintercheck"-Angebots), da der Geruch des Silikonsprays ansonsten aufgefallen wäre. Ob die anderen Kontrollarbeiten (Batterie, Beleuchtung, Unterboden usw) erledigt wurden, kann ich im Nachhinein natürlich nicht überprüfen.

Ich will ja garnicht erwähnen, dass der Inhalt meiner Serviceheftmappe auf dem Beifahrersitz verstreut und das Handschuhfach offen war, als ich mein Auto wieder entgegennahm. Zugegeben eine Kleinigkeit - es trägt aber zum schlampigen Eindruck bei!

Habe mich vorher telefonisch und jetzt per e-mail bei meinem Autohaus beschwert.

Dafür dass ich dieser Werkstatt jahrelang mein Vertrauen entgegenbringe, missbrauchen sie es nun! Heutzutage muss man sich echt in die Werkstatt reinstellen und zusehen, ob auch alles erledigt wird, wofür man bezahlt!!

Sorry, mich regt das auf grrrr

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54 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von InGlockWeTrust

@TenzoR:

Habe ich noch nicht. Aber gut, dass Du mich erinnerst. Einen Drehmomentschlüssel von Proxxon habe ich, aber leider keine passende Nuss für die Radschrauben. Muss eh demnächst in den Baumarkt.. =)

Und wieder Kosten, für die man selber gerade stehen muss, nur weil die mal keine Zeit hatten! Und zudem fängt das mit dem Vertrauen/Misstrauen jetzt erst recht an... Du bist Dir nicht mehr sicher ob die was gemacht haben oder nicht und machst im Prinzip alles nochmal selber, um die Spinner zu kontrolieren. Dann hättest Du es ja eigentlich auch von vorne rein selber machen können und das Geld für was anderes ausgeben können... *Kopfschüttel*

Wo Menschen arbeiten, werden Fehler gemacht.

Man sollte schon etwas Toleranz zeigen und nicht immer sofort öffentlich schimpfen.

Es hätte genügt, wenn man beim Werkstattmeister persönlich vorbeigefarhen wäre und ihm das bei einer Tasse Kaffe mitgeteilt hätte. Aus Fehlern kann man lernen, wenn man weiß, dass man Fehler gemacht hat.

Mein B wurde auch auch beim Einbau des iPod Interfaces die Aluzierleiste eingedrückt. Aufgefallen ist es mir erst beim ersten reinigen des Innenraumes.

Ich habe es dem Werkstattmeister 'freundlich' gezeigt und der veranlasste sofort einen Tausch des Teils.

InGlockWeTrust, machst du in deinem Beruf keine Fehler???

Synthie

am 27. November 2006 um 10:57

ein Aluzierleiste ist aber irgendwie schon was anderes als Reifendruck oder schlecht angezogene Schrauben...

Eine defekte Aluzierleiste stellt ja keine Gefahr für den Fahrer dar...

ansonsten ist das halt so bei Honda, da muss man sich daran gewöhnen... Meine Ex Werkstatt hat mir mal ins Gesicht gesagt, dass ihnen das jetzt zu viel arbeit ist... Wusste gar nicht was ich darauf sagen sollte. Da ist man erst man baff... traurig aber wahr.

@franzl,

Vertrauen ist gut, Kontroller ist besser! Den Reifendruck gelegentlich zu kontrollieren, gehört genaus zu den laufenden Überprüfungen durch den Fahrer, wie auch die Leuchten zu überprüfen.

Geschlampt wird überall, leider!

Synthie

am 27. November 2006 um 13:17

das stimmt natürlich schon, dass man den reifendruck selbst überprüfen muss, aber wenn ich das auto schon wegen einen wintercheck abgebe und dieser beinhaltet einen reifencheck, dann kann man schon erwarten dass es auch gemacht wird.

Wäre das gleiche, wenn du Deinen abgibst um die Alublende zu tauschen und sie machen es einfach nicht...

Da fragt man sich dann schon. Das hat mit schlamperei nichts mehr zu tun.

Hier liegen IMHO eindeutig Defizite im firmeninternen Qualitätsmanagement vor.

Themenstarteram 27. November 2006 um 18:41

Zitat:

Wo Menschen arbeiten, werden Fehler gemacht.

Man sollte schon etwas Toleranz zeigen und nicht immer sofort öffentlich schimpfen.

Es hätte genügt, wenn man beim Werkstattmeister persönlich vorbeigefarhen wäre und ihm das bei einer Tasse Kaffe mitgeteilt hätte. Aus Fehlern kann man lernen, wenn man weiß, dass man Fehler gemacht hat.

Hi Synthie!

Sehe ich anders, denn wenn ich einen Vertrag geschlossen habe, brauche ich keine fehlerhafte Vertragserfüllung zu "tolerieren". Denkst Du, die Werkstatt würde "tolerieren", wenn ich einfach nicht bezahlen würde? "Persönlich hinzufahren" hätte mir wieder Benzinkosten verursacht, die mir niemand ersetzt hätte. Und eine Tasse Kaffee bekomme ich in meinem Autohaus schon lange nicht mehr.

Zitat:

Vertrauen ist gut, Kontroller ist besser!

Und Vertrag bleibt Vertrag. ;)

@franzl77:

Du hast vollkommen recht. Derartige Fehler, die die Sicherheit betreffen, sind nicht akzeptabel.

Ich bin da eher diplomatisch. Nur weil ich freundlich mit der Vertretung bin, heißt das noch lange nicht, dass ich solche Fehler toleriere. Nur eine aggressive Aktion verursacht wiederum eine dementsprechende Reaktion.

Man darf natürlich immer auf Fehler hinweisen, nur sollte man sich beim Ton nicht vertun.

 

Synthie

am 27. November 2006 um 19:20

Zitat:

Original geschrieben von Synthie

Ich bin da eher diplomatisch. Nur weil ich freundlich mit der Vertretung bin, heißt das noch lange nicht, dass ich solche Fehler toleriere. Nur eine aggressive Aktion verursacht wiederum eine dementsprechende Reaktion.

Man darf natürlich immer auf Fehler hinweisen, nur sollte man sich beim Ton nicht vertun.

 

Synthie

hab ich auch mal probiert, aber mit freundlichen tönen kommt man leider nicht immer weit.. Naja wenn die wollen das man wieder kommt, sollen die gefälligst das leisten was sie versprechen... Schließlich verlangen die richtig Geld dafür.

Aber sie sollen ja schließlich auch irgendwann merken, dass man seine Zeit auch irgendwie einteilen muss und nicht alle paar Tage in die Werkstatt fahren kann.. Außerdem muss man bei so Kleinigkeiten schon fast Mutwilligkeit vorwerfen... Denn kaum jemand fährt wegen den Luftdruck nochmal in die Werkstatt... Evtl. wissen die das und sparen es sich einfach... Weniger arbeit für die Werkstatt aber trotzdem bezahlt..

Aber gleich ausflippen braucht man nicht. Da hast Du recht, aber auf der Nase run hüpfen geht auch nicht.

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