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Abruptes Bremsen bei ACC-Einsatz

Themenstarteram 19. August 2016 um 9:38

Hallo Gemeinde,

auch nach meinem ersten Service-Termin (30.000 km) habe ich nach wie vor ein Problem mit meinem ACC.

Fährt kein Fahrzeug vor mir her ist alles i.O.

Habe ich allerdings ein vorausfahrendes Fahrzeug vor mir, kommt es (ohne mein Zutun!!) ab und zu vor, dass das ACC knarzt (lautes Grrr-Geräusch), ich würde mal sagen das System bereitet sich damit auf eine (m.E. allerdings absolut unnötige) Notbremsung vor und bremst dann auch manchmal unvorhergesehen stark ab, bis z.B. sogar die Räder meines Anhängers kurzzeitig blockieren. Ich hoffe dabei jedesmal, das der Hintermann seinen Abstand einhält!!

Solange ich alleine fahre ist das ja noch irgendwie erträglich (man weiß ja was kommt), aber wenn ich z.B. Kunden dabei habe und die es ab und an durch die Bremswirkung nach vorne haut, oder die mich schief ankucken und fragen, was das den für Grrr-Geräusche sind die das Fahrzeug entwickelt, finde ich das nicht mehr lustig.

Hat schon jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Fehlercodes waren lt. FOH keine vorhanden.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Thirk schrieb am 19. August 2016 um 20:12:36 Uhr:

Der Tempomat mit ACC ist eins der genialsten Dinge die das Fahrzeug hat und ich möchte nicht mehr darauf verzichten. Dementsprechend oft nutze ich es, vielleicht auch nicht immer so wie eigentlich in der BA empfohlen...

Ich denke allerdings, man sollte sich zum einen nicht blind auf eine solche Technik verlassen, zum anderen sich damit beschäftigen, um eventuellen, nicht gewollten Aktionen bewusst vorzubeugen.

Um ein Beispiel anzuführen:

fährt man hinter einem anderen Fahrzeug, dieses fährt auf die Linksabbiegerspur und verringert das Tempo, um abzubiegen, würden wir einfach rechts daran, mit nahezu unverminderter Geschwindigkeit vorbeifahren.

ACC bleibt erst mal an dem Fahrzeug kleben, sieht das es die Geschwindigkeit verringert und bremst ebenfalls stark ab. Wenn ich sowas weiß, gebe ich entweder etwas Gas, womit sich der Tempomat und damit das ACC deaktiviert bis ich das Gaspedal wieder los lasse, oder ich drücke kurz die Taste auf dem Lenkrad um es zu deaktivieren.

Wie geschrieben, man sollte sich vielleicht mal damit auseinandersetzten. Auch damit wie weit das Radar eigentlich nach vorne schauen kann. Mit dieser Info würde es dann auch keinen wundern das es bei einem auf 100km/h eingestellten Tempomaten beinahe zu einer Vollbremsung kommt wenn man auf eine Kolonne auffährt, die mit 50km/h fahren. Unser eins würde das halt schon ein paar hundert Meter vorher erkennen und entsprechend ausrollen lassen. Das ACC "sieht" aber nicht soweit...

Ich empfinde es auf jeden Fall als einen großen Komfortgewinn.

Genauso ist es, kann ich lückenlos unterstreichen. Das Radar sieht maximal 250 mtr. nach vorne. Ich habe meine Fahrweise etwas umstellen müssen, und zwar auf eine etwas passivere Fahrweise. Ebenso reagiert es sehr empfindlich, wenn man den maximalen Abstand einstellt. Diesen stelle ich grundsätzlich nur auf der Autobahn ein. Ich habe dabei das Gefühl, dass es einen etwas breiteren Bereich abdeckt. Man merkt es speziell dann, wenn eine etwas schärfere Kurve auf der Autobahn gefahren wird. Fährt man auf der Überholspur eine stärkere Linkskurve und es fährt jemand rechts, kann es sein, dass das Radar reagiert. Auf der Bundesstraße schalte ich generell den mittleren Abstand ein. Dies hat sich im Laufe der Jahre, die ich jetzt damit fahre bewährt.

Kurz gesagt - ich habe mich einige Wochen, Monate daran gewöhnen müssen. Möchte ich aber niemals mehr missen.

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der erste Teil meiner Antwort war eher scherzhaft gemeint. das mit der nässe gibt es wirklich.

Zitat:

@slv rider schrieb am 25. Dezember 2016 um 11:41:18 Uhr:

adaptiert das system eigentlich permanent die reibwertkennlinien der klotz-scheibepaarung um ein gleichmäßiges abbremsen unter verschiedenen betriebsbedingungen zu gewährleisten?

Braucht es theoretisch nicht. Es ist vermutlich eine Regelung, d.h. es bremst erst mal und wenn die Verzögerung zu stark ausfällt bremst es weniger, fällt sie zu gering aus bremst sie mehr.

Der Gierratensensor (IMU/Mehrachs-Beschleunigungssensor) leistet da nützliche Dienste, auch wenn (aufgrund eines Fehlers) ungleichmässig gebremst würde, würde das erkannt bzw. über die Gierraten-Regelung des ESP begrenzt. Je unabhängiger diese Regelung funktioniert, desto besser eigentlich. Was nicht passieren darf sind Regelschwingungen (also sich aufschwingende Steuerung), das ist es, was einen Anhängerbetrieb so knifflig macht, da dessen Schwingfrequenz (über dessen Bremswirkung bestimmt) an sich unbekannt ist und eine recht hohe Masse ins System einbezogen wird. Ohne stimmige Informationen über diesen Anhänger kann/könnte das System sie nicht vernünftig dämpfen oder man hat Nachteile die sich auf die restlichen Fahrsituationen auswirken (sehr langsame oder ungewollt schnelle Systemreaktion).

Zitat:

Dinge wie automatisches scheibentrocknen bei erkannter nässe ist schliesslich auch schon Bestandteil des funktionalen Systems.

SBC Bremse. Läuft aber über ein separates Set Bremsbeläge mit unabhängiger Betätigung und demzufolge redundant.

MfG BlackTM

Erstaunlich das man ohne all diese Systeme früher Autofahren konnte.

Themenstarteram 3. Mai 2017 um 9:58

- Update -

Wollte abschließend nur noch mal rüber geben, dass auch nach 4 Monaten immer noch alles i.O. ist.

Kleiner Dank an alle Akteure hier.

Hallo,

bin neu hier im Forum und habe mich speziell zu diesem Thema hier angemeldet, lese aber sonst auch gerne hier mit. Da ich nicht so der Experte bin bin ich bisher nur beim Lesen geblieben. Freue mich aber auf weitere nette Gespräche.

Ist es möglich mit dem Verfasser diesen Themas Kontakt aufzunehmen?

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