6 Zylinder CDI bzw. BT

Mercedes C-Klasse

Wird es einen sechser geben oder wie bei BMW eher 3 Zylinder? Und wenn JA ab wann???

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von A5-Fan


Ich wiederhole das gerne immer wieder gebetsmühlenartig, aber bei den Herstellern wird nicht mehr in Zylindern gedacht, sondern einzig und allein in CO2-Werten und Flottenverbräuchen, damit sie ihre Strafzahlungen an die EU möglichst gering halten. 6-Zylinder passen da mal so gar nicht in die Gedankenwelt hinein.

Ich denke weder für solche politische Ansichten, noch für solche Predigten, ist dieses Forum oder dieser Thread in erster Linie gedacht.

Da kann man auch gebetsmühlenartig wiederholen,

daß so ein Kommentar nicht die zum Beginn gestellte Frage beantwortet, sondern stattdessen, eine einseitige, destruktive und missmutige Meinung eines einzelnen wiedergibt, der ungebeten die Frage zum wirtschaftspolitischen Thema umleitet.

Es geht hier um 6-Zylinder u. BlueTec und

nicht

einzig und allein um CO2-Werte, Flottenverbräuche und Strafzahlungen an die EU !!!

Vorschlag: "Ich wiederhole das gerne immer wieder gebetsmühlenartig" passt zu einem Politiker, dafür kannste ja einen eigenen Politik & Wirtschafts Thread aufmachen, anstatt anderen deine Sichtweise hierbei aufzudrängen, wenn ich recht damit haben sollte, daß es den meisten Leuten hier im Forum mehr darum geht, von Technik, Autos, Fahrerlebnissen, Features, Änderungen, Problem Hilfe, Motorisierungen, Ausstattungen, Kaufberatung und Neuerungen zu erfahren, als von CO2 Flottenverbräuchen oder Strafzahlungen an die EU.

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Es gibt noch Hoffnung!

Laut AutoZeitung von heute soll im GLC (Nachfolger des GLK), C-Klasse und E-Klasse ein 2,9l R6-Turbodiesel mit >310PS kommen(OM656).
Also doch in der C-Klasse!

Das wäre dann endlich ein adäquater Nachfolger für meinen C350CDT. 😁

Klar, dass zwei Reihensechszylinder (Benzin- und Ölmotor) in der Entwicklungspipeline schlummern war doch klar!?

Nicht ohne Grund ist der Vorbau der BR 205 so lang geworden (klar ein Stück weit geht das auch das Konto der neuen Vierlenker-Vorderachse).

Jedoch kommen diese Motoren nicht vor 2017, d.h. frühestens mit der MOPF im 205.

Bei den Benzinern mag ich das glauben, immerhin ist gerade erst der C400 4matic verfügbar und der C450 angekündigt.
Aber wenn MB nicht bald einen 6-Zylinder Diesel bringt, steht man vor der Konkurrenz blöd da. Da man bis jetzt noch nicht zu einem Einsatz des V6 CDI gehört hat, wird dert wohl auch nicht mehr kommen, sondern dafür der neue R6 aus dem GLC. Warum sollte man damit auch warten, wenn er in den GLC passt dürfte es kaum Aufwand sein, ihn in der hinsichtlich des Motorraums wohl identischen C-Klasse zu verbauen.

Ein Bekannter, der sich jetzt einen BMW 330d Touring bestellt hat, hätte sich für die C-Klasse entschieden, wenn es einen 6-Zylinder-Diesel geben würde. Die Verkäuferin einer großen Mercedes-Niederlassung meinte, dass schon einige Kunden danach gefragt hätten und sie diesen Wunsch lediglich an die Vertriebszentrale weiterleiten könne.

Daimler ist in der Mittelklasse derzeit also weder besonders geschäftstüchtig noch imagefördernd. Naja, sie werden es offensichtlich verkraften können, wenn man sich die neuen Unternehmenszahlen ansieht...

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Zitat:

@Fastdriver-250 schrieb am 23. Oktober 2014 um 12:42:40 Uhr:


Daimler ist in der Mittelklasse derzeit also weder besonders geschäftstüchtig noch imagefördernd.

Auch wenn ich selbst das Fehlen eines 6-Zylinder Diesels kritisiere, muss ich hier klar wiedersprechen.

Daimler ist in der Mittelklasse besonders geschäftstüchtig u. hat auch sein Image verbessert.
- Noch nie war Mercedes dem biederen u. konservativen "Opa"-Image so sehr entrückt, wie heute.
- Noch nie zuvor hat die Marke Mercedes ihr Image in der Mittelklasse u. auch darunter, so nah an die jüngere Kunschaft herangebracht, wie heute.
- Zusätzliche Imagefördernde Maßnahmen sind u.a. die neue Dynamik, das neue Design u. die neuen technischen Entwicklungen, die die Kompetenz von Daimler eindrucksvoll beweisen.
- geschäftstüchtig sind sie in der Mittelklasse auch, trotz des Fehlens eines 6-Zylinder Diesel, das zeigt u.a. die Mercedes Aufpreispolitik u. das neue Angebot and Individualität im Segment der Mittelklasse.

Zitat:

@Protectar schrieb am 23. Oktober 2014 um 12:58:58 Uhr:



Zitat:

@Fastdriver-250 schrieb am 23. Oktober 2014 um 12:42:40 Uhr:


Daimler ist in der Mittelklasse derzeit also weder besonders geschäftstüchtig noch imagefördernd.
- Noch nie war Mercedes dem biederen u. konservativen "Opa"-Image so sehr entrückt, wie heute.

Keine ungefährliche Strategie. Der W 204 hatte noch einen privaten Neuzulassungsanteil von über 40%. In der Regel die noch recht zahlungskräftige Kundenklientel >50 Jahre. Zetsche verlässt nun diese Klientel und wendet sich den Audikäufern, also den Firmen- und Flottenkunden, die sich i.d.R. privat ein solches Fahrzeug nicht aus ihrem Einkommen leisten könnten, zu. Indiz ist die Verwendung von Renault Technik im C180 BT und C200BT. Ein Antrieb, den der Privatmarkt nicht zu schätzen wissen dürfte. Mal sehen, ob das eine gute Langfriststrategie ist. Gerade in der (noch halbwegs) bezahlbaren C-Klasse halte ich das für ein äußerst gewagtes Manöver.

Zitat:

@204er schrieb am 23. Oktober 2014 um 16:17:38 Uhr:


....Indiz ist die Verwendung von Renault Technik im C180 BT und C200BT. Ein Antrieb, den der Privatmarkt nicht zu schätzen wissen dürfte. Mal sehen, ob das eine gute Langfriststrategie ist. Gerade in der (noch halbwegs) bezahlbaren C-Klasse halte ich das für ein äußerst gewagtes Manöver.

Warum sollte der Privatmarkt die Einstiegsmodelle mit dem 1,6l-Renault-Motor nicht zu schätzen wissen?

1) der Motor ist laufruhiger als der OM651

2) Leistung völlig ausreichend für viele die Tempi >130km/h für unnötig halten

3) Welcher Kunde weiß schon von wem eigentlich der Motor in seinem Auto stammt

Gruß
DN

Wer einen Daimler kauft, will einen Daimler-Motor.

Über Audi haben sich schon viele lustig gemacht, da dort in vielen Modellen VW-Aggregate zum Einsatz kommen.

Hi,

man sollte die breite Masse der Käufer vielleicht nicht mit Autofans vergleichen die sich in Foren herumtreiben 😉

Zweifellos wäre ein großer Teil der Kunden sicher iritiert wenn sie wüßten das in ihrem Daimler oder Benz ein adaptiertes Renault Triebwerk steckt. Die Verkäufer werden das daher sicher nicht an die große Glocke hängen.

Und daher wird es ein großteil der Käufer weder wissen noch jemals bemerken 😉 Die A/B Klasse verkauft sich auch mit Renault Dieselmotoren ganz normal und sehr gut.

Leasing und Firmenkunden ist es eh mehr oder weniger egal hauptsache die Kiste läuft.

Gruß Tobias

Zitat:

@Fastdriver-250 schrieb am 24. Oktober 2014 um 10:43:30 Uhr:


Wer einen Daimler kauft, will einen Daimler-Motor.

Über Audi haben sich schon viele lustig gemacht, da dort in vielen Modellen VW-Aggregate zum Einsatz kommen.

vllcht viele Motortalker, aber nicht die breite Masse !

Die RN-Motoren sind auch "mercedisiert" und mit OM607/622/626 "gelabelt".

Gruß
DN

Zitat:

@Der Novize schrieb am 24. Oktober 2014 um 10:35:02 Uhr:



Zitat:

@204er schrieb am 23. Oktober 2014 um 16:17:38 Uhr:


....Indiz ist die Verwendung von Renault Technik im C180 BT und C200BT. Ein Antrieb, den der Privatmarkt nicht zu schätzen wissen dürfte. Mal sehen, ob das eine gute Langfriststrategie ist. Gerade in der (noch halbwegs) bezahlbaren C-Klasse halte ich das für ein äußerst gewagtes Manöver.
Warum sollte der Privatmarkt die Einstiegsmodelle mit dem 1,6l-Renault-Motor nicht zu schätzen wissen?
1) der Motor ist laufruhiger als der OM651
2) Leistung völlig ausreichend für viele die Tempi >130km/h für unnötig halten
3) Welcher Kunde weiß schon von wem eigentlich der Motor in seinem Auto stammt

Gruß
DN

Also ich wusste immer, woher "mein" Motor stammte.

Wenn ich als Privatkäufer einen Renault R9N Motor kaufen möchte, kann ich das für über 15.000 Euro weniger in einem Mégane. Schließlich kostet der 180 BT 34.000 Euro Grundpreis. Dafür kann ich Mercedes-Benz Technik verlangen und keinen Franzosenmist.

Aber zur Beruhigung: C 180 BT und C200 BT (powered by Renault) sind sicher nicht für die Privatkunden entworfen. Das sind Basis-Firmenfahrzeuge. 3 Jahre Leasing dann weg damit. Und wenn kaputt - kein Problem. Ich zahl`s ja nicht selbst.

Als Gebrauchtwagenkunde sollte man dann aufpassen, nicht sowas untergejubelt zu bekommen. Aber da besteht bei uns motortalkern ja keine Gefahr.

Zitat:

@Turbotobi28 schrieb am 24. Oktober 2014 um 10:50:11 Uhr:


Hi,

man sollte die breite Masse der Käufer vielleicht nicht mit Autofans vergleichen die sich in Foren herumtreiben 😉

Zweifellos wäre ein großer Teil der Kunden sicher iritiert wenn sie wüßten das in ihrem Daimler oder Benz ein adaptiertes Renault Triebwerk steckt. Die Verkäufer werden das daher sicher nicht an die große Glocke hängen.

Und daher wird es ein großteil der Käufer weder wissen noch jemals bemerken 😉 Die A/B Klasse verkauft sich auch mit Renault Dieselmotoren ganz normal und sehr gut.

Leasing und Firmenkunden ist es eh mehr oder weniger egal hauptsache die Kiste läuft.

Gruß Tobias

Richtig. Nur sind die Fronttriebler-Kunden eine gänzlich andere Klientel als die C Kunden.

Bin ja mal auf den W213 gespannt. Ob man dem Taxigewerbe das Renault Motörchen auch anbieten möchte.

Hi,

es ist halt mehr eine Grundsätzliche Entscheidung. Ich glaube nicht das der "Franzosenmist" qualitativ wirklich schlechter ist als Mercedes Motoren. Renault hat schon immer gute Motoren gebaut,nur die Fahrzeuge außenrum entsprachen oft nicht dem was ein deutscher Kunde erwartet 😉

Viele wichtige Komponenten kommen eh von Weltweiten Zulieferern und sind ziemlich identisch egal ob Mercedes,Renault oder sonst ein Hersteller.

Allein es ist das G`schmäckle wenn in einem Mercedes für den man einen haufen geld bezahlt praktisch derselbe Motor steckt wie in einem Renault oder gar Dacia.

Am Ende darf man aber ein Auto halt nicht auf den Motor reduzieren,solange das Gesammtpaket stimmt ist der Kunde auch bereit trotz identischen Motor das doppelte zu zahlen.

Gruß tobias

Die Franzosen waren zumindest so schlau in ihre "Mist-Motoren" keine delphi-Direktschalter-Injektoren einzubauen.

Aber das Thema lässt sich wohl nicht objektiv diskutieren.

Bin raus.
DN

Nachtrag: kein Einsatz im W213

Zitat:

@Turbotobi28 schrieb am 24. Oktober 2014 um 13:46:40 Uhr:


Hi,

es ist halt mehr eine Grundsätzliche Entscheidung. Ich glaube nicht das der "Franzosenmist" qualitativ wirklich schlechter ist als Mercedes Motoren. Renault hat schon immer gute Motoren gebaut,nur die Fahrzeuge außenrum entsprachen oft nicht dem was ein deutscher Kunde erwartet 😉

Viele wichtige Komponenten kommen eh von Weltweiten Zulieferern und sind ziemlich identisch egal ob Mercedes,Renault oder sonst ein Hersteller.

Allein es ist das G`schmäckle wenn in einem Mercedes für den man einen haufen geld bezahlt praktisch derselbe Motor steckt wie in einem Renault oder gar Dacia.

Am Ende darf man aber ein Auto halt nicht auf den Motor reduzieren,solange das Gesammtpaket stimmt ist der Kunde auch bereit trotz identischen Motor das doppelte zu zahlen.

Gruß tobias

"Franzosenmist" war nur insofern abwertend als dass Longines oder Omega auch keine Seiko Werke verbauen. Von einer schweizer Luxusuhr erwarte ich ein angepasstesm, Swiss Made ETA Werk, von Topmarken wie IWC oder Rolex gar Eigenkonstruktionen mit absoluter Perfektion. Nichts gegen Seiko Automatik-Werke - die sind prima. Aber eben nicht für das "Gesamtpaket" Schweizer Luxusuhr geeignet.

Übrigens haben einige französische Dieselmotoren neueren Datums bemerkenswerte Probleme verursacht. Beispiele:

Der 1,6 von PSA mit seinem winzigen Konstruktionsfehlern, die beispielsweise im Focus für frühzeitigen Tod des Turbos durch Verkokung der Ölversorgung aufgrund von falscher (zu heißer) Lage führen können.

Oder der Renault 3,0 L V6 cdti im Opel Signum/Vectra. Thermische Probleme, Motorschäden durch Ölversorgungsprobleme, bei fast allen ein defektes AGR, defekte Hochdruckpumpen.

Noch eine Bemerkung aus dem Renault Bereich: Einige user haben beim 1,6er Bauchschmerzen aufgrund der - erstmalig bei Renault Diesel - großen Komplexität im Vergleich zum 1,5 dCi Vorgänger..................

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