500.000ste Insignia

Opel Insignia A (G09)

Heute war es soweit: der 500.000ste Insignia rollte in Rüsselsheim vom Band – ein weißer 2.0 BiTurbo CDTI Sports Tourer. Ein schönes Jubiläum, über das wir uns sehr freuen und das uns stolz macht!

Quelle: http://www.facebook.com/#!/OpelDE

500000
Beste Antwort im Thema

Na ja, die Markenvorgaben sind ja dann eher "Deutsches Auto". Da geht auch Opel.

Wenn man den Geschäftswagen braucht um Status zu dokumentieren/vorzutäuschen ist das natürlich was anderes.

Das Problem ist nun mal das Image von Opel. Ich musste mir in den letzten zwei Jahren so einiges anhören. Mit 'nem A4 hätte ich mir das erspart.

In Frankreich werde ich ständig darauf angesprochen wie cool das Auto ist.

Technisch sehe ich keine grossen Unterschiede zur Konkurrenz. Und es fährt mir auf der AB auch kein Audi/VW/BMW in der gleichen Motorenklasse davon. Ich fahre 120km/Tag.

Nochmal Danke an alle Opel Mitarbeiter die mir dieses schöne Auto gebaut haben!

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war mir klar, in welche richtung das vermeintlch harmlose thema wieder abdriftet. er kann es einfach nicht lassen 🙁 

Zitat:

Original geschrieben von vectoura


Wenn ich sowas geschrieben hätte (Insignia ST-Verkaufszahlen sind "schlecht"...Modellmix-Anteil deutlich unter dem des Vectra C Caravan, da waren es nämlich ca. 60% Caravan...), würde man mich hier verbal steinigen.

Nun werden also auch hier meine Prognosen (Insignia ST hat zu wenig Nutzwert; radikale Abkehr von Nutzwert + Größenwachstum kostet Kunden) wieder einmal bestätigt und ich denke, dass nun auch der Letzte hier endlich mitbekommt, welches Eigentor sich Opel mit dem nutzwertkastrierten Dickschiff "Insignia ST" geschossen hat.

"Schön" und "außen groß" sein allein reicht nicht...

Viele Grüße,vectoura

Das Design des Vectra C 4-/5-Türer war (und ist) nun nicht gerade eine Augenweide, insbesondere von hinten.

Könnte es nicht sein, dass dieser Umstand viele Kunden eher zum Caravan getrieben hat, auch wenn sie ihn eigentlich garnicht gebraucht hätten?!? Und der Kofferraum im C 5-Türer ist auch nicht gerade klein.

Beim Insignia ist das Design über alle Karosserievarianten hinweg deutlich ausgeglichener und harmonischer. Wer da nicht unbedingt einen Kombi braucht, der nimmt dann auch gerne eine Limosine. Das hat man bei OPEL offenbar nicht erwartet.

Ohne genaue Zahlen recherchieren zu wollen: Beim Passat scheint es ja ebenso zu sein. Die große Mehrheit sind Kombis - und das garantiert nicht, weil die meisten Vertreter ihre Kataloge und Muster nicht in eine Limosine rein bekämen. Die Limosine ist einfach mal grottenhässlich. Ein Autodesign besteht nun mal nicht nur aus seiner Frontansicht sondern auch seiner Seitenlinie und der Heckansicht.

Gruß
SilverBanditS

Wenn alle den sehr großen Kofferraum des Vectra C Caravans wirklich gebraucht hätten, warum hat er sich dann nur so mäßig verkauft!? Richtig (vermutlich) wegen des doch eher bescheidenen Designs.
Wenn alle Vetreter so große Kofferräume benötigen würden, warum laufen dann so viele A4 Avant, BMW 3er Touring...?
Wenn jemandem der Insignia ST zu klein ist, kann man doch den Zafira Tourer oder den Combo (für Handwerker sowieso robuster und günstiger) kaufen.
Was man bei Opel wirklich hinterfragen sollte, ist die Heckklappenkonstruktion des ST. Hier hat man wirklich durch die Dicke der Klappe Laderraumlänge und Volumen verschenkt.

Danke, dass meine Argumente wiederholt und somit gefestigt wurden .. :P

Nochmal wegen der Werbung:

Die Aussage "Denken Sie an ein Auto an das Sie nicht gedacht haben" blieb zwar in den Köpfen einiger aber von den meisten wurde sie eher ins lächerliche gezogen!

Persönlich finde ich den Slogan auch ... naja.

Vll hat hier jemand mit Marketing zu tun und schreibt in einem neuen Fred ein paar Slogans zusammen .)

Viele Grüße .)

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Leute, selbst wenn der Insignia vergoldete Regelknöpfe am Navi hätte, würde er sich nicht besser verkaufen. Die grundsätzlichen Eigenschaften passen doch:

- hervorragende Langstreckentauglichkeit von Fahrwerk und AGR-Sitzen
- klassenbesten Platzverhältnisse auf den Vordersitzen
- klassenbestes Xenon-Licht (zumindest bei Marktstart, was der neue 3er oder das A4-FL kann, weiß ich nicht)
- absolut ausreichendes Laderaumvolumen (mehr als C-Klasse, A4 und 3er)
- absolut solide Grundkonstruktion, nach immer mehr Stimmen von Sachverständigen ist BMW etwa deutlich windiger gebaut.

Raumökonomie ist für den Außendienstler Wumpe. Der parkt doch nur alle 10tkm mal am Straßenrand. 😉
Laufkultur des Diesels? Früher sind sie doch auch zu Tausenden mit den Pumpe-Düse-TDIs rumgegurkt, kann also wohl kein K.O.-Kriterium sein.
Spritverbrauch? Der halbe Liter, den der Insignia noch über den besten Wettbewerbern liegt, kann wohl auch kein alleiniges Argument sein.

Warum setzen sich die Außendienstler also lieber in den nackten A4, 3er oder C-Klasse, anstatt sich einen Insignia Innovation fürs gleiche Geld zu holen?

Einfach eine Image-Geschichte...

Zitat:

Original geschrieben von cone-A



Warum setzen sich die Außendienstler also lieber in den nackten A4, 3er oder C-Klasse, anstatt sich einen Insignia Innovation fürs gleiche Geld zu holen?

Einfach eine Image-Geschichte...

Und auch Markenvorgaben der Firmen!

Der Privatkäuferanteil besagter Modelle läßt eher zu Wünschen übrig.

Zitat:

Original geschrieben von ewald75



Und auch Markenvorgaben der Firmen!

Aber die Vorgaben sind doch auch nicht gottgegeben, sondern werden von irgendjemandem ausgegeben.

Viele große Konzerne haben inzwischen - weil sie gerne öko sein wollen - strikte CO²-Vorgaben. Und da lügt der eine halt etwas besser als der andere. Einhalten wird in der Praxis diese Werte wohl kaum einer.

Gruß
SilverBanditS

Zitat:

Original geschrieben von cone-A



Zitat:

Original geschrieben von ewald75



Und auch Markenvorgaben der Firmen!
Aber die Vorgaben sind doch auch nicht gottgegeben, sondern werden von irgendjemandem ausgegeben.

Wird zum größten Teil eine Rabattfrage sein. Und wenn ein Großkonzern mal bei einer Marke ist, wird es schwierig den Fuhrpark auf eine andere zu ändern.

Na ja, die Markenvorgaben sind ja dann eher "Deutsches Auto". Da geht auch Opel.

Wenn man den Geschäftswagen braucht um Status zu dokumentieren/vorzutäuschen ist das natürlich was anderes.

Das Problem ist nun mal das Image von Opel. Ich musste mir in den letzten zwei Jahren so einiges anhören. Mit 'nem A4 hätte ich mir das erspart.

In Frankreich werde ich ständig darauf angesprochen wie cool das Auto ist.

Technisch sehe ich keine grossen Unterschiede zur Konkurrenz. Und es fährt mir auf der AB auch kein Audi/VW/BMW in der gleichen Motorenklasse davon. Ich fahre 120km/Tag.

Nochmal Danke an alle Opel Mitarbeiter die mir dieses schöne Auto gebaut haben!

Den Insignia bekomme ich ja auch ohne Probleme mit <120g CO2.

Ich denke eher, daß der "Scheiß-Opel" einen Sturm der Entrüstung bei den Außendienstlern auslösen würde, die dann ja kein Premium mehr hätten. Da ist es für den Fuhrpark-Häuptling ein Einfaches, einfach bei den Teuren zu bleiben...

Gruß cone-A

sozusagen müsste es eher ein insignia-fahrer-facelift geben als ein insignia-facelift, oder ? 😉 

Zitat:

Original geschrieben von eugain


sozusagen müsste es eher ein insignia-fahrer-facelift geben als ein insignia-facelift, oder ? 😉 

Ein echter Eugain. 😛😛😛

Ich bin auch überzeugt, dass die mit Abstand größte Ursache für den geringen Absatz das Image ist.

Läßt man das, aus der Sicht mit meinem MY2010 CDTI, größte Manko des unkultivierten und lauten Motors im Stand und bei Langsamfahrt eimal außen vor und stelle sich vor, der Wagen wäre ansonsten unverändert mit einem anderen deutschen Emblem (nicht Ford😁) auf die Welt gekommen.

Ich bin mir sicher, der Wagen würde verkauft wie geschnitten Brot. AB & Co würden die Mittelkonsole für gelungen einschätzen und keiner würde sich Punkte a la "Lenkung ist schwammig um die Mittellage" aus den Fingern saugen, um bei den weichen Kriterien herunterraten zu können.

Man stelle sich anders herum einem beliebigen deutschen Wagen vor, nur mit dem Blitz als Emblem. Ich glaube fest, das Ergebnis ebenso eindeutig wird, nur in die andere Richtung.

Hier ist die Psychologie mit einem bildlichen "die Erwartung bestimmt das Ergebnis" relativ eindeutig.

Ohne Imageverbesserung wird es langfristig keine deutliche Verbesseung der Zahlen geben. Und da sehe ich genau den Ansatzpunkt:

Die hohe Technik-Qualität des Insignias überraschte ja schon in mehreren Tests. Auch der BiTurbo erzielte in den Medien überaschend gute Kritiken. Jetzt muss aus der Überaschung noch Gewissheit werden. Darum muss Opel jetzt an den vordringlichen Kritikpunkten, wie Rundumsicht, Hecklappe des ST, Motordämmung, Antriebsstang-Entkopplung von der Fahrgastzelle oder Verbessen der Dynamikwerte durch Gewichtseinsparung arbeiten. Dann wird es noch mehr Überraschungen geben, die zur Gewissheit werden können...

Opel sollte m. E. nach nicht darauf hoffen, viele Wechsler von anderen Marken zu gewinnen. Vielmehr müsste aus meiner Sicht das vordringliche stategische Ziel znächst sein, abgewanderte, teils langjärige Opelfahrer wieder zurück in das eigene Lager zu holen. Alleine mit dieser ehemaligen Käuferschaft würde Opel in die schwarzen Zahlen kommen und könnte sich dann mit mehr finanz. Spielraum an den Feinschliff für die weitere pot. Käuferschaft wenden.

Gruß, Michael

Zitat:
abgewanderte, teils langjärige Opelfahrer wieder zurück in das eigene Lager zu holen. Alleine mit dieser ehemaligen Käuferschaft würde Opel in die schwarzen Zahlen kommen und könnte sich dann mit mehr finanz. Spielraum an den Feinschliff für die weitere pot. Käuferschaft wenden.
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Nee , so wird das auch NIX , die Abgewanderten sind alle schon "tot" oder fahren nur noch Rolllator . Ob das jetzt die richtige Zielgruppe ist ............ 😁

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