3er GT: Unverschämter Aufpreis +4350 € 328i zum 320i für was ???

BMW 3er

Der 320i und 328i haben (für mich) den gleichen Motor, die Mehr-PS werden wahrscheinlich hauptsächlich nur durch eine etwas andere - aber gleich teuere - Software erzielt.

Laut Katalog hat der 328i auch noch:
- doppelte Auspuffend-Röhrchen
- keine... Servolenkung !?
- Beleuchtung Fußraum, Makeup-Spiegel, Leseleuchten, "Auflicht" hinten

Diese paar "Kinkerlitzchen" können doch nicht 4350 € = 8500 DM Aufpreis kosten 😕

Ich bitte um Aufklärung, sonst fühle ich mich von BMW total ver.....unsichert.

Beste Antwort im Thema

Ich hole mir mal popcorn. braucht noch jemand🙂😁

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Zitat:

Original geschrieben von Rambello


Ich habe nie bezweifelt, das tuningmäßig gewaltige Möglichkeiten vorhanden sind.
Ich würde das bei meinem Auto aber nie machen.
Sondern gleich einen stärkeren Motor kaufen.

... aber bevorzugt ohne Mehrpreis wegen "gleicher" Hardware....

@ mf316
Ich gebe zu, der Satz ist etwas seltsam 🙂
Aber vielleicht doch noch verständlich ?

Grund: Ich wollte "gerade" mit meiner Frau einen Waldlauf beginnen, sie stand schon in der Haustür, und hat dauernd gemosert/gestört, ich soll endlich zu schreiben aufhören und kommen...

Zitat:

Original geschrieben von mf316


Die Aufpreise für stärkere Motoren waren eigentlich noch nie gerechtfertigt,
...
Der Markt macht hier die Preise

Das widerspricht sich irgendwie...

Zitat:

Original geschrieben von Rambello


@ mf316
Ich gebe zu, der Satz ist etwas seltsam 🙂
Aber vielleicht doch noch verständlich ?

Grund: Ich wollte "gerade" mit meiner Frau einen Waldlauf beginnen, sie stand schon in der Haustür, und hat dauernd gemosert/gestört, ich soll endlich zu schreiben aufhören und kommen...

Wo Deine Frau Recht hat, hat sie Recht ... 😉

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Zitat:

Original geschrieben von Rambello


@ mf316
Ich gebe zu, der Satz ist etwas seltsam 🙂
Aber vielleicht doch noch verständlich ?

Grund: Ich wollte "gerade" mit meiner Frau einen Waldlauf beginnen, sie stand schon in der Haustür, und hat dauernd gemosert/gestört, ich soll endlich zu schreiben aufhören und kommen...

Kann ich verstehen... machst Du noch andere Dinge als hier zu schreiben?😉

Wie war noch mal das Thema? Skoda gegen BMW... ich möchte gerne einen BWM - neu - große Maschine - will aber kein Geld ausgeben?!?!?
😁

Zitat:

Original geschrieben von Jens Zerl



Zitat:

Original geschrieben von mf316


Die Aufpreise für stärkere Motoren waren eigentlich noch nie gerechtfertigt,
...
Der Markt macht hier die Preise
Das widerspricht sich irgendwie...

Nee, nicht wirklich. Wenn du ein bissel drüber nachdenkst, kommst du sicher auch allein drauf. Natürlich haben die Aufpreise für stärkere Motoren nur in den seltensten Fällen was mit höheren Produktionskosten zu tun. Insofern waren die höheren Verkaufspreise noch nie gerechtfertigt - das ist glaube ich auch das, was der TE sagen wollte. Da der Markt aber großflächig diese Mehrkosten akzeptiert, nehmen die Hersteller natürlich, was sie kriegen können 😉

Zitat:

Original geschrieben von mf316


Nee, nicht wirklich. Wenn du ein bissel drüber nachdenkst, kommst du sicher auch allein drauf.

Habe drüber nachgedacht und bin zu anderer Erkenntnis gelangt... 🙂

Zitat:

Natürlich haben die Aufpreise für stärkere Motoren nur in den seltensten Fällen was mit höheren Produktionskosten zu tun. Insofern waren die höheren Verkaufspreise noch nie gerechtfertigt - das ist glaube ich auch das, was der TE sagen wollte. Da der Markt aber großflächig diese Mehrkosten akzeptiert, nehmen die Hersteller natürlich, was sie kriegen können 😉

Die Herstellungskosten oder allgemein die Ausgeben des Herstellers sind in der Marktwirtschaft nicht der Maßstab für die Preisfindung. Von daher würde Deine Aussage nur bezogen auf ein (gewünschtes?) anderes Wirtschaftssystem Sinn machen.

Es ist Ziel eines marktwirtschaftlichen Unternehmens Produkte herzustellen, die am freien Markt einen Preis finden, der die Herstellungskosten übersteigt. Der wahre Wert eines Produkts ist eigentlich genau der Preis, mit dem der Hersteller am meisten Gewinn damit macht.

Das was Du "nehmen, was sie kriegen können" nennst, ist der grundlegende Mechanismus der Marktwirtschaft. Man kann es auch umgekehrt sehen: die Kunden bestimmen, was die Unternehmen nicht nehmen können. Da dies im vorliegenden Fall für eine ausreichende Menge an Kunden ok zu sein scheint, ist der Preis nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen gerechtfertigt.

Die Vorstellung, dass ein Unternehmen ein Produkt für die Kosten x herstellt und es dann für x+10% verkauft ist eigentlich eine sozialistische Vorstellung der Wirtschaft.

Ich denke es kommt auf die Betrachtungsweise an. Nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen ist der Preis sicherlich gerechtfertigt, ansonsten hätte BMW den Preis längst angepasst.
Aus Kundensicht kann der Preisaufschlag als ungerechtfertigt aufgefasst werden, deshalb werden entsprechende Ausstattungen/Motorisierungen (unter Anderem) nicht mitbestellt.

Zitat:

Original geschrieben von Jens Zerl



Zitat:

Original geschrieben von mf316


Nee, nicht wirklich. Wenn du ein bissel drüber nachdenkst, kommst du sicher auch allein drauf.
Habe drüber nachgedacht und bin zu anderer Erkenntnis gelangt... 🙂

Zitat:

Original geschrieben von Jens Zerl



Zitat:

Natürlich haben die Aufpreise für stärkere Motoren nur in den seltensten Fällen was mit höheren Produktionskosten zu tun. Insofern waren die höheren Verkaufspreise noch nie gerechtfertigt - das ist glaube ich auch das, was der TE sagen wollte. Da der Markt aber großflächig diese Mehrkosten akzeptiert, nehmen die Hersteller natürlich, was sie kriegen können 😉

Die Herstellungskosten oder allgemein die Ausgeben des Herstellers sind in der Marktwirtschaft nicht der Maßstab für die Preisfindung. Von daher würde Deine Aussage nur bezogen auf ein (gewünschtes?) anderes Wirtschaftssystem Sinn machen.

Es ist Ziel eines marktwirtschaftlichen Unternehmens Produkte herzustellen, die am freien Markt einen Preis finden, der die Herstellungskosten übersteigt. Der wahre Wert eines Produkts ist eigentlich genau der Preis, mit dem der Hersteller am meisten Gewinn damit macht.

Das was Du "nehmen, was sie kriegen können" nennst, ist der grundlegende Mechanismus der Marktwirtschaft. Man kann es auch umgekehrt sehen: die Kunden bestimmen, was die Unternehmen nicht nehmen können. Da dies im vorliegenden Fall für eine ausreichende Menge an Kunden ok zu sein scheint, ist der Preis nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen gerechtfertigt.

Die Vorstellung, dass ein Unternehmen ein Produkt für die Kosten x herstellt und es dann für x+10% verkauft ist eigentlich eine sozialistische Vorstellung der Wirtschaft.

Na da bin ich aber froh: Du schreibst es zwar nicht, hast mich aber doch genau verstanden. Ich denke, wir ticken da schon recht ähnlich. 😉

Zurück zum Thema: Ich denke, dass Listenpreise (und damit auch die enthaltenen Aufpreise für große Motoren) für Hersteller wie BMW und deren Käufer uninteressant geworden sind. Beim 5er liegt die Quote der gewerblichen Neuzulassungen bei rund 80 Prozent - beim Dreier dürfte es nur etwas weniger sein. Anders ausgedrückt: Kaum ein Mensch interessiert sich noch für das, was in den Preislisten steht. Leasing- und Finanzierungsraten sind die neue Währung. Stelle ich mir einen 318d Touring mit dem zusammen, was ich "haben muss", bin ich bei mindestens 45t€. Abzüglich Nachlass bleiben rund 40t€ übrig - soviel Geld wäre ich nicht bereit, auszugeben. Schon gar nicht, wenn ich mir mal überlege, was ich nach rund zwei Jahren noch bekommen würde. Mein Touring hatte einen LP von knapp 47t - nach 17 Monaten habe ich, sicher auch begünstigt durch den Modellwechsel, schlappe 24t bezahlt. Kaum ein Privatmensch könnte es sich leisten, innerhalb so kurzer Zeit derart viel Geld zu verbrennen.

Warum kostet ein Espresso ca. das Gleiche wie eine Tasse Kaffee ?

Weil Kosten und Arbeitsaufwand ungefähr gleich sind?

Zitat:

Original geschrieben von adehlfing


Ich denke es kommt auf die Betrachtungsweise an. Nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen ist der Preis sicherlich gerechtfertigt, ansonsten hätte BMW den Preis längst angepasst.
Aus Kundensicht kann der Preisaufschlag als ungerechtfertigt aufgefasst werden, deshalb werden entsprechende Ausstattungen/Motorisierungen (unter Anderem) nicht mitbestellt.

Ja klar. Im Endeffekt können ihn 6,5 Mrd. Menschen als ungerechtfertigt ansehen. Es müssen nur soviele kaufen, dass BMW Gewinn macht, dann IST der Preis gerechtfertigt, weil BMW seine Unternehmung dann nachhaltig betreiben kann ohne anderen auf der Tasche zu liegen. Das ist unabhängig davon was andere subjektiv empfinden.

Ich frage mich, ob diejenigen, die eine Gewinnmarge als zu hoch ansehen auch auf Teile des Geldes verziehcten, wenn sie bei Ebay etwas versteigert haben und jemand hat mehr geboten als sie eigentlich erwartet haben. 😉

Zitat:

Original geschrieben von adehlfing


Weil Kosten und Arbeitsaufwand ungefähr gleich sind?

Nein eben nicht. Weil die Kunden beidem einen ähnlichen Wert beimessen. 🙂

..... oder eben - auf obiges Beispiel und mich als bekennenden Espressoholic bezogen - einfach weil im Verhältnis mehr Kohle für offensichtlich nicht mehr Wert locker gemacht wird. Weil eben der Genuss höher ist.

Da stimme ich Dir zu. Das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass sich Kosten und Arbeitsaufwand groß unterscheiden.

Zitat:

Original geschrieben von adehlfing


Da stimme ich Dir zu. Das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass sich Kosten und Arbeitsaufwand groß unterscheiden.

Nein - aber das sagt nichts aus. Der selbe Preiskönnte ja offensichtlich auch genommen werden, wenn die Herstellung des einen nur die Hälfte des Aufwands erfordern würde. 🙂

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