300 Km/H Kaufberatung

Suzuki Motorrad GSX-R 1300

Hallo :-)

Nach mehreren Jahren auf meiner "kleinen" Maschine, möchte ich noch einmal der Unvernunft nochmal richtig freien Lauf lassen!
Auch wenn meine Anforderung es fast schon vermuten lässt, möchte ich hier nicht trollen, sondern mir einen Kindheitstraum erfüllen.
Die Anforderung , so banal sie auch sein mag, mischt das Forum hoffentlich weniger auf, als die Presse um die Jahrtausendwende:
300 echte, Straßenzugelassene Stundenkilometer auf dem Zweirad

Da ich völlig neu in der Welt der "großen Jungs" bin, wollte ich hier nach Rat fragen :-)

Mein Budget liegt bei 5000€, was mir die Auswahl im Prinzip abnimmt.
Entweder eine ZX12R oder der berühmt berüchtigte Wanderfalke.
Ich tendiere absolut zum letzteren, der dicker Tourer reizt mich mehr als die aggressiv anmutende Kawa.

Laut den gängigen Vergleichsportalen ist die Versicherung (in meinem Fall) mit 200€ p.A. verhältnismäßig günstig und der Verbrauch liegt laut Spritmonitor im einstelligen Bereich. Die Reifen sind mit 200€ auch irgendwo noch im Rahmen.
Was meint ihr? Gibt es bei diesen großen Maschinen noch exorbitante Kosten, welche ich, durch meine rosarote Brille, übersehen habe, speziell in Anbetracht an Wartungskosten?
Worauf muss ich achten, gibt es Schwachstellen?

Ich bin kein Fahranfänger, habe Erfahrung auf dem Motorrad und stehe i.d.R. recht früh am Wochenende auf, wenn ich denn zügig fahren will. Also alle Mitleser, die den nächsten Ghostrider erwarten, muss ich enttäuschen.
Schnell fahren, ja; aber verantwortungsbewusst. Mit dem gesagt, hoffe ich, dass der Thread nicht ausartet.

🙂 😎

131 Antworten

Moin!

Ich kann den Reiz an der Geschwindigkeit zum Teil nachvollziehen - jeder Jeck ist anders und so gefallen einem halt auch andere Dinge beim Motorradfahren. Was für mich allerdings klar ist: Für mich gehört eine solche Geschwindigkeit nicht in den öffentlichen Verkehr, sondern auf/in einen gesicherten Bereich.
Ich selbst bin extrem selten auf der BAB mit dem Krad unterwegs, eigentlich nur dann, wenn es sein muss. Hier in der Region ist es dann schon schwierig, wirklich mal groß über 160km/h zu kommen. Aber selbst wenn es leer ist, sehe ich selten eine 2xx auf dem Tacho.
Wenn ich hingegen schnell fahren will, dann mache ich das auf der Rennstrecke. Im gesicherten Umfeld. Wo die Strecke in Ordnung ist, wo es Auslaufzonen gibt, wo nicht ein Dussel sein Licht vergessen hat einzuschalten, wo keine Leitplankenpfosten mich wie ein Streichholz knicken oder wo niemand ohne zu schauen beim Auffahren auf die BAB direkt auf die linke Spur zieht.

Mir ist einmal, da war ich mit dem Auto unterwegs, ein Waschbär bei rd. 160km/h auf der BAB vor den Wagen gesprungen - da machst du halt nichts mehr. Die wirkenden Kräfte (=> und der resultierende Schaden) waren durchaus beachtlich. Im Auto ist das kein Problem, beim Krad schon. Von den tausend Dingen, die die Beschaffenheit der Fahrbahn oder die freie Fahrt ansonsten irgendwie behindern können, mal ganz ab.
Und natürlich kann ich mich auch mit 130km/h legen - aber die wirkenden Kräfte sind dann dennoch in ganz anderen Regionen, also bei 250, 280 oder 300 km/h.

Ich habs auch hier und da eilig und die A6 lässt es richtung Tschechien halt auch zu. Hinter Nürnberg wird der Verkehr recht spärlich, ab dem Kreuz mit der A93 noch spärlicher. Da bin ich auch schon mit ~270 Tacho lang geflogen. Auf der nackten Superduke. Ist schon spannend und macht Stiernacken. Hat was von Workout im Studio. Danach ein Bierchen öffnen hat was richtig entspannendes. 😉

Klar, wenn ich immer nur dran denke was passieren könnte... Mei... Ich geniese das Leben, sorry. ^^

Zitat:

@SoulBS schrieb am 10. Dezember 2021 um 10:49:03 Uhr:


[...]
Wenn ich hingegen schnell fahren will, dann mache ich das auf der Rennstrecke. Im gesicherten Umfeld. Wo die Strecke in Ordnung ist, wo es Auslaufzonen gibt, wo nicht ein Dussel sein Licht vergessen hat einzuschalten, wo keine Leitplankenpfosten mich wie ein Streichholz knicken oder wo niemand ohne zu schauen beim Auffahren auf die BAB direkt auf die linke Spur zieht.

Mir ist einmal, da war ich mit dem Auto unterwegs, ein Waschbär bei rd. 160km/h auf der BAB vor den Wagen gesprungen - da machst du halt nichts mehr. Die wirkenden Kräfte (=> und der resultierende Schaden) waren durchaus beachtlich. Im Auto ist das kein Problem, beim Krad schon. Von den tausend Dingen, die die Beschaffenheit der Fahrbahn oder die freie Fahrt ansonsten irgendwie behindern können, mal ganz ab.
Und natürlich kann ich mich auch mit 130km/h legen - aber die wirkenden Kräfte sind dann dennoch in ganz anderen Regionen, also bei 250, 280 oder 300 km/h.

Welche Rennstrecke erlaubt einem mit <100 Runden Streckenerfahrung problemlose 300 Km/h?
Rennstrecken erfordern Übung und Skill, finde ich super!
Bei meinen Touristenfahrten standen aber eher immer die Kurven im Vordergrund als die Zahl auf dem Tacho. Darum geht es ja hier nicht.

Beim Schnell-Autobahn-Fahren ist es ja nur stumpfes am Hahn drehen.

Klar, Eventualitäten gibt es immer. Mehr oder weniger wahrscheinlich. Das fängt an beim Straße überqueren und endet beim 300 auf der Autobahn fahren. Dieses Risiko versuche ich zu minimieren indem ich vorher schaue ob ein Auto kommt, oder eben mit Sinn und Verstand die Verkehrsbegebenheiten nach bestem Wissen und Gewissen einschätze.
Ich nehme damit ein kalkuliertes Risiko bewusst in Kauf.
Sich darüber den Kopf zu zermartern, nimmt mir den Spaß.

Wenn der Meteor mich beim überqueren der Straße trifft, ich dabei einen Herzinfarkt erleide, oder das Reh sich direkt vor mir auf die Autobahn verirrt, dann ist das so. Dann ist mein Plan mit dem kalkuliertem Risiko nicht aufgegangen.

Für mich ist es aber vollends vertretbar ein Fahrzeug auf der Autobahn ,mit Sinn und Verstand, auszufahren, sei es auch eine Hayabusa.
Andere wollen dieses Risiko nicht auf sich nehmen und das ist auch völlig in Ordnung.

Aber die Emissionen sind bei 300km/h höher als bei 130km/h.
Es wird Zeit für Schweizer Verkehrsregeln (und Bussen). 😉

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omG
Auf Emissionen hab ich gewartet...
Jetzt fehlt nur noch das Wort Nachhaltigkeit .....

Emissionen haben in dem Fred nix verloren.
Hier geht's um Power und Speed.. und sonst um nix

Gutes altes Motto

Mein Moped fährt auch ohne Wald...

Der gehört ja schließlich dem Borkenkäfer

Wer Ironie findet darf sie behalten

Nachhaltig ist das nur, wenn ich mit einem Model S Plaid 320km/h mit selbst produziertem Solarstrom fahre.

😁

Es gibt mittlerweile so viele Leute, die sich Gedanken um die Emissionen machen. Da muss ich jetzt nicht auch noch mit anfangen.

Zitat:

@tomS schrieb am 10. Dezember 2021 um 12:14:49 Uhr:


Aber die Emissionen sind bei 300km/h höher als bei 130km/h.
Es wird Zeit für Schweizer Verkehrsregeln (und Bussen). 😉

90 km/h in der Stadt wären dann auch sinnvoll.

Wer den richtigen High Speed kick haben will ,fährt nach Boneville, zum Salzsee, Platz ohne Ende ,und genug Strecke um das letzte km/h aus der Maschine zu Pressen.

Wer war schon mal da ??

Und wer ist auch wirklich gefahren?
Auch wenn es keine 300 km/h waren.

Zitat:

@300Kmh schrieb am 10. Dezember 2021 um 12:03:42 Uhr:


Klar, Eventualitäten gibt es immer. Mehr oder weniger wahrscheinlich. Das fängt an beim Straße überqueren und endet beim 300 auf der Autobahn fahren. Dieses Risiko versuche ich zu minimieren indem ich vorher schaue ob ein Auto kommt, oder eben mit Sinn und Verstand die Verkehrsbegebenheiten nach bestem Wissen und Gewissen einschätze.
Ich nehme damit ein kalkuliertes Risiko bewusst in Kauf.
Sich darüber den Kopf zu zermartern, nimmt mir den Spaß.

Wenn der Meteor mich beim überqueren der Straße trifft, ich dabei einen Herzinfarkt erleide, oder das Reh sich direkt vor mir auf die Autobahn verirrt, dann ist das so. Dann ist mein Plan mit dem kalkuliertem Risiko nicht aufgegangen.

Für mich ist es aber vollends vertretbar ein Fahrzeug auf der Autobahn ,mit Sinn und Verstand, auszufahren, sei es auch eine Hayabusa.
Andere wollen dieses Risiko nicht auf sich nehmen und das ist auch völlig in Ordnung.

Das "Problem", welches ich damit habe, ist nicht, ob du das für dich kalkulierst und zu einem bestimmten Ergebnis kommst. Es ist der Umstand, dass quasi alles was du da machst im Zweifel Auswirkungen auf Dritte hat. Dabei ist unerheblich, ob diese ggf. eine (Teil-)Schuld haben.
Das ist auch einer der Gründe, warum ich es für unverantwortlich erachte, nicht ausreichend viel im Monat/Jahr zu fahren, sich selbst nicht in Frage zu stellen etc. Ein Risiko für sich selbst in Kauf zu nehmen, ist das eine - andere da mit rein zu ziehen, was vollkommen anderes. Und ja, auch die ganzen "Kuhdammraser" etc. haben sich auch für die großen unfehlbaren Helden gehalten - und dabei geht es mir nicht darum, ob sie nun schneller gefahren sind, als erlaubt, sondern um die Einschätzung des Risikos und der persönlichen Fähigkeiten.

Warum nach Boneville, wenn ich auch in meiner direkten Nachbarschaft 300 fahren kann???

428km/h im Emsland. Wer bietet mehr?

...im Transrapid ????
Oder im Schnellboot die Ems entlang ;-))

@300Kmh schrieb am 10. Dezember 2021 um 12:03:42 Uhr:

Zitat:

...
Wenn der Meteor mich beim überqueren der Straße trifft, ich dabei einen Herzinfarkt erleide, oder das Reh sich direkt vor mir auf die Autobahn verirrt, dann ist das so. Dann ist mein Plan mit dem kalkuliertem Risiko nicht aufgegangen.
....

Du solltest nur daran denken, dass bei 300 auf der Bahn Du der Meteor bist, der bei jemand anderem einschlägt.

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 10. Dezember 2021 um 13:05:42 Uhr:


428km/h im Emsland. Wer bietet mehr?

432.7 km/h auf der A5. 😉

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