3-Zylinder ab 2013
Jetzt ist es wohl amtlich: Im Jahr 2013 erhält der 1er 3-Zylinder-Motoren.
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Zitat:
Original geschrieben von Frank1962
ich fahre meist ab ca. 20 km/h im 5. Gang.
So nun sind wir endgültig bei den Weihnachtsmärchen angelangt.
Ab 20km/h im im 5Gang!?! (Nehme mal an, das ist der Größte in dem Wagen.) Kann ich aber leider nicht glauben, wenn ich mir die Übersetzung da anschaue braucht es mehr als einen kleinen Autogas Motor um da noch was zu bewegen. Eher einen Schiffsdiesel. 😁
Aber wie heisst es in der Apple Werbung; Vielleicht sind die Gesetze der Physik ja nur grobe Richtlinien. Hier halt Mechanik...
(((((Drehzahl / Getriebeübersetzung) / Achsübersetzung) * Abrollumfang in mm) * 60) / 1000)
411 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von draine
Ich finde nur das man halt einen einfachen Sauger hätte nehmen sollen (z.B. den alten bewährten 1.6er), statt wieder so einem Downsizing Mist. Das hätte auch noch mal den Preis gedrückt.
Der Downsizing-Mist drückt nicht die Kosten, aber dafür den Normzyklus-Verbrauch. Und nebenbei lässt sich ein hohes Drehmoment realisieren, was die Kunden heutzutage schätzen (Turbo-Bums).
BMW hat bereits lange versucht, sich mit 4-Zylinder-Saugbenzinern gegen die aufgeladene Konkurrenz zu stemmen. Hat nicht funktioniert. Man war sowohl im Verbrauch als auch in den Fahrleistungen der Konkurrenz unterlegen.
Die Diskussion ist also bereits durch. Und mit 1,5-Liter Turbo-Dreizylindern hat man aus meiner Sicht einen vielversprechenden Weg gefunden, damit umzugehen. Das ist wenigstens mal ein Stück weit innovativ in der Masse der sonstigen Turbo-Vierzylinder mit um die 1,4 Liter Hubraum.
Was ist daran so wahnsinnig innovativ, wenn man einen Zylinder weghobelt? Außer dass es für den Hersteller in der Produktion günstiger ist, der Preisvorteil aber ziemlich sicher nicht an den Kunden weitergegeben wird. 3-Zylinder gibt es schon lange, nur haben sie sich bis jetzt abseits von Kleinwagen kaum durchgesetzt, und das wird auch so seine Gründe gehabt haben, denke ich. Der Unterschied zu damals ist nur, dass man jetzt einen Turbolader dranmacht, damit das Auto auch noch vorwärts geht. An einer Turboaufladung sehe ich jetzt auch nicht wirklich die große Innovation.
Es ist sehr geschicktes Marketing, was hier betrieben wird. In Kombination mit dem "tollen" NEFZ-Zyklus kann man dem Kunden sogar die "Innovation" einreden.
Ich bin zwar kein Öko-Freak, aber RICHTIG innovativ wären Elektroautos mit vernünftigen Reichweiten zu vernünftigen Preisen mit einem vernünftig ausgebauten "Tankstellennetz", an dem die E-Autos gegen geringe Gebühr aufgeladen werden können. Oder alternativ natürlich zuhause, was ohnehin schon möglich ist.
Diese wahre Innovation wird aber durch die Öl-Lobby unterbunden, ansonsten wäre man hier schon viel weiter. Die Technik wäre bereits soweit, aber da steckt mehr dahinter, wieso es beim Kunden noch nicht angekommen ist.
Zitat:
Original geschrieben von Mike_083
Was ist daran so wahnsinnig innovativ, wenn man einen Zylinder weghobelt? Außer dass es für den Hersteller in der Produktion günstiger ist, der Preisvorteil aber ziemlich sicher nicht an den Kunden weitergegeben wird. 3-Zylinder gibt es schon lange, nur haben sie sich bis jetzt abseits von Kleinwagen kaum durchgesetzt, und das wird auch so seine Gründe gehabt haben, denke ich. Der Unterschied zu damals ist nur, dass man jetzt einen Turbolader dranmacht, damit das Auto auch noch vorwärts geht. An einer Turboaufladung sehe ich jetzt auch nicht wirklich die große Innovation.
Es ist sehr geschicktes Marketing, was hier betrieben wird. In Kombination mit dem "tollen" NEFZ-Zyklus kann man dem Kunden sogar die "Innovation" einreden.
Ich bin zwar kein Öko-Freak, aber RICHTIG innovativ wären Elektroautos mit vernünftigen Reichweiten zu vernünftigen Preisen mit einem vernünftig ausgebauten "Tankstellennetz", an dem die E-Autos gegen geringe Gebühr aufgeladen werden können. Oder alternativ natürlich zuhause, was ohnehin schon möglich ist.
Diese wahre Innovation wird aber durch die Öl-Lobby unterbunden, ansonsten wäre man hier schon viel weiter. Die Technik wäre bereits soweit, aber da steckt mehr dahinter, wieso es beim Kunden noch nicht angekommen ist.
Die E-Autos, die es bisher zu kaufen gibt, bekommen nicht besonders gute Kritiken in der Motorpresse und/oder sind teuer und unpraktisch.
Was ich den deutschen Herstellern vorwerfe: es gibt nur halbherzige Hybridmodelle. Nichts vernünftiges. Nur Blödsinn wie einen 335i+Hybrid oder S-Klasse mit Hybrid. Was fehlt sind die ausgereifen sinnvollen Massen-Hybriden wie von Toyota. Und die deutschen Hersteller hätten mit Dieselhybriden sogar noch die Möglichkeit, Alleinstellungsmerkmale auszuarbeiten.
Passiert einfach nicht, man konzentriert sich zu sehr auf niedrige NEFZ-Werte und das Geld-verdienen bei klassischen Verbrennern, statt an die Entwicklung der nächsten Jahre zu denken. Und überhaupt läuft es aus meiner Sicht nur noch deshalb gut für deutsche Autobauer, weil die Chinesen deutsche Autos als Statussymbol sehen und Japan nicht leiden können. Wären der historisch bedingte Japan-Hass nicht da würden die Gewinne hierzulande eher nicht so sprudeln wie derzeit.
Dummerweise wird diese Export-bedingte Wachstumsphase nicht genutzt, um Antriebe für die nächsten 20 Jahre zu bauen, sondern nur für halbgare Weiterentwicklungen von Verbrennungsmotoren. Das wird dann nichts mehr helfen, wenn die Chinesen dann ihre Autos für ihren Markt selber bauen werden. Die haben dort drüben so viel Konkurrenz und Dynamik, dass die ruck-zuck alternative Antriebe in den Markt bringen werden, wo unseren trägen deutschen Herstellern die Ohren schlackern werden.
Da wird es dann gar keine Rolle mehr spielen, ob nun 2, 3, 4 oder 6 Zylinder in BMWs verkauft werden. Der Qoros aus China ist da erst der Anfang.
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Die Wagen brauchen heute weniger als noch vor 20 Jahren, das ist Fakt.
Meinen ersten BMW, einen 316i compost von '95 (mit 2 Nebenjobs als Ziv)i, hab ich mit 8,5l im Alltag bewegt. Mit 100PS. Mit dem Z4 (schwerer, 245PS, Mischbereifung) geht das auch. Wenn man den zart fährt wahrscheinlich noch weniger.
Zudem haben nun endlich auch die Benziner unten rum mehr Kraft durch die Turbolader die früher nicht 'flächendeckend' verbaut wurden.
Und es war schon immer so und wird immer so sein
Erst die dicken Motoren und die kleinen werden nachgelegt. Das war bei der Einführung des E36 schon so. Daraus eine Absatzkrise herzuleiten ist vollkommener Unsinn. Mir scheint es der Autor dieses Gedankens aus dem Einzugsbereich des Oktoberfestes hat sich zu oft bei BMW beworben und ist nicht eingestellt worden.... oder etwas anderes in der Art. So langsam wird es lächerlich....
Zitat:
Original geschrieben von zerschmetterling81
Das vermute ich auch. Ich wäre aber an deiner Stelle nicht so selbstbewusst bei Vermutungen.Zitat:
Original geschrieben von christian80
Der nächste 1er bekommt als Topmodell einen 4-Zylinder.
So wie beim A-Klasse AMG - mit 360 PS? Da hätte ich auch nix dagegen ...
Zitat:
Original geschrieben von Baumbart
Die Wagen brauchen heute weniger als noch vor 20 Jahren, das ist Fakt.Meinen ersten BMW, einen 316i compost von '95 (mit 2 Nebenjobs als Ziv)i, hab ich mit 8,5l im Alltag bewegt. Mit 100PS. Mit dem Z4 (schwerer, 245PS, Mischbereifung) geht das auch. Wenn man den zart fährt wahrscheinlich noch weniger.
Zudem haben nun endlich auch die Benziner unten rum mehr Kraft durch die Turbolader die früher nicht 'flächendeckend' verbaut wurden.
Und es war schon immer so und wird immer so sein
Erst die dicken Motoren und die kleinen werden nachgelegt. Das war bei der Einführung des E36 schon so. Daraus eine Absatzkrise herzuleiten ist vollkommener Unsinn. Mir scheint es der Autor dieses Gedankens aus dem Einzugsbereich des Oktoberfestes hat sich zu oft bei BMW beworben und ist nicht eingestellt worden.... oder etwas anderes in der Art. So langsam wird es lächerlich....
Da gebe ich Dir 100% Recht!
Die älteren (wie ich) werden sich erinnern: Das war auch beim ersten 3-er so. der 315 kam als letztes Modell - und der 1502 war bei der 02-er Reihe ebenfalls das letzte Modell. Und beide Baureihen waren seinerzeit die Verkaufsrenner schlechthin. Und auch beim ersten Fünfer war der 518 das letzte Modell. Ist also tatsächlich nix besonderes. Die 02-er Reihe gab es übrigens nie als 6-Zylinder (hat auch niemand vermisst) - und wie schon erwähnt war auch der erste M3 ein Vierzylinder (soviel zu "früher war alles besser" ;-)
Zitat:
Original geschrieben von christian80
Eben nicht - es gibt Motoren, die im Voraus fest eingeplant sind und solche, die aus der Not nachgeschoben werden, wie z. B. der 114 oder beim Z4 der 18i. Wenn der 1er ein Verkausschlager wäre, hätte BMW keinen 114 gebracht!Zitat:
Original geschrieben von Baumbart
Quatsch, wenn der erste Hype vorbei ist und die Fans alle einen haben.
ich empfehle dir und auch den anderen 14i kritikern mal eine probefahrt. ich hatte ihn als werkstattwagen, das ist ein echter bmw mit knackigem getriebe, super fahrverhalten etc.
der motor lässt sich mit niedrigen drehzahlen in der stadt, über land und wenn man nicht immer ganz links mithalten will auf der autobahn fahren. mehr erwarten die meisten leute nicht von einem auto.
mein verbrauch bei rückgabe:6,9l und ich habe ihn bestimmt nicht geschont.
Zitat:
Original geschrieben von von-pillendreher
ich empfehle dir und auch den anderen 14i kritikern mal eine probefahrt. ich hatte ihn als werkstattwagen, das ist ein echter bmw mit knackigem getriebe, super fahrverhalten etc.Zitat:
Original geschrieben von christian80
Eben nicht - es gibt Motoren, die im Voraus fest eingeplant sind und solche, die aus der Not nachgeschoben werden, wie z. B. der 114 oder beim Z4 der 18i. Wenn der 1er ein Verkausschlager wäre, hätte BMW keinen 114 gebracht!
der motor lässt sich mit niedrigen drehzahlen in der stadt, über land und wenn man nicht immer ganz links mithalten will auf der autobahn fahren. mehr erwarten die meisten leute nicht von einem auto.
mein verbrauch bei rückgabe:6,9l und ich habe ihn bestimmt nicht geschont.
Das ist ja auch der gleiche Motor wie beim 116i und 118i: N13B16
http://de.wikipedia.org/wiki/BMW_N13Leider gibt es kein Drehmoment-Diagramm, aber 180 Nm und Nennleistung bei 4.000 upm sprechen für sich. Der 114i hat 72% vom maximalen Drehmoment des 118i. Vermutlich in Form eines weiten Drehmomentplateaus. Und so wird er sich im Alltags-relevanten Drehzahlbereich auch 72% so schnell fahren wie der 118i.
Das ist nichts neues, gibt's bei Audi genau so. Im A4 B8 gibt es als Einstiegsmotorisierung den 1.8 TFSI mit 120 PS, 230 Nm von 1500–3650 upm und 120 PS konstant von 3650–6200 upm. Dieser Motor hat bezogen auf seine Nennleistung eine äußerst luxuriöse Leistungsentfaltung und steht den größeren Motorisierungen kaum nach. Man muss die größeren Motoren schon über 3.650 upm hinaus ausdrehen, um sich deutlich von diesem gedrosselten Motor abzusetzen. Im Alltagsbetrieb macht sich das kaum bemerkbar, da man dabei ja kaum in höhere Drehzahlbereiche vorstößt.
Willkommen in der Welt der Turbobenziner-Gleichteile. 😉
Zitat:
Original geschrieben von Baumbart
Die Wagen brauchen heute weniger als noch vor 20 Jahren, das ist Fakt.
Das hängt von der Fahrweise ab!
Zitat:
Erst die dicken Motoren und die kleinen werden nachgelegt. Das war bei der Einführung des E36 schon so. Daraus eine Absatzkrise herzuleiten ist vollkommener Unsinn.
Du begreifst es nicht: Es gibt im Voraus definierte Motorenprogramme und es gibt Varianten, die je nach Absatz- bzw. Marktbedarf nachgeschoben werden, was durch die Änderung der Motorsteuerung heutzutage gar kein Aufwand ist. Der 114i ist so ein Kandidat genauso wie der Z4 18i. Auch beim Vorgängermodell hätte BMW einen 114er bringen können - haben sie jedoch nicht getan, weil die Nachfrage gut war! Kein Hersteller kürzt freiwillig seine Marge...
Beim 114d kann ich es noch verstehen, dass BMW ein Ökomodell anbieten will; es handelt sich übrigens beim Diesel auch um einen anderen Motor mit weniger Hubraum als bei den übrigen Diesel-Varianten.
Zitat:
Original geschrieben von christian80
Du begreifst es nicht: Es gibt im Voraus definierte Motorenprogramme und es gibt Varianten, die je nach Absatz- bzw. Marktbedarf nachgeschoben werden, was durch die Änderung der Motorsteuerung heutzutage gar kein Aufwand ist.
ich fürchte DU begreifst es nicht. bmw hat mit dem 114i und dem z4 18i jeweils ein fahrzeug auf den markt gebracht, welches für 90% der fahrer im öffentlichen verkehr ausreichend motorisiert sein dürfte. das hat nichts mit schlecht laufendem absatz zu tun, sondern ist einfach nur sinnvoll. vor allem wirtschaftlich ist es sinnvoll, wenn man die fertigen teile nur minimal anpassen muss und eine andere software aufspielt als bei den anderen modellen. wieso sollte ein am gewinn orientiertes unternehmen auf bestimmte käuferschichten verzichten, denen ein 16i oder 20i zu teuer sind, weil sie die leistung nicht brauchen?
Er kann es auch nicht begreifen, denn er hat keinerlei Ahnung wie es real abläuft.
Hier zieht sich leider angelesenes Halbwissen über alle Beiträge 😁
In der ams war ein schöner Bericht zum 114i.
Zitat:
Original geschrieben von christian80
Auch beim Vorgängermodell hätte BMW einen 114er bringen können - haben sie jedoch nicht getan, weil die Nachfrage gut war! Kein Hersteller kürzt freiwillig seine Marge...Beim 114d kann ich es noch verstehen, dass BMW ein Ökomodell anbieten will; es handelt sich übrigens beim Diesel auch um einen anderen Motor mit weniger Hubraum als bei den übrigen Diesel-Varianten.
Unsinn. Beim Vorgänger wäre ein 114i ein Sauger geworden, der wie alle Sauger keine Leistung bei niedrigen DZ angeboten hätte und eine noch schlimmere Grotte als der 116i gewesen wäre. Erst der Turbo ermöglicht mässige Spitzenleistung bei einer gut fahrbaren Leistungsentfaltung über den gesamten DZ-Bereich. Und so ist der 114i am ehesten das Öko-Benzin-Modell, denn es ist oben gekappt und macht es dadurch schwerer, den Verbrauch in schwindelerregende Höhen zu treiben. Dennoch wird ein ED eher
Der 114d ist kein anderer Motor als der 116d EDE, der im übrigen das Öko-Modell ist. Der 114d ist einfach ein Einstiegsmodell für breitere Kundenschichten, so wie bei VW auch mindestens 2/3 der echten Käufer den Golf mit 85 PS nehmen.
Das man gegen alle Zahlen BMW Absatzprobleme anschwatzen will - manche haben es nötig ihren Erfolg über den vermeintlichen Misserfolg des Konkurrenten zu definieren. BMW eilt aber (noch) von Rekord zu Rekord und definiert Erfolg über eigene Stärke.
Amen
Zitat:
Original geschrieben von KingKamehaMeha
Er kann es auch nicht begreifen, denn er hat keinerlei Ahnung wie es real abläuft.Hier zieht sich leider angelesenes Halbwissen über alle Beiträge 😁
In der ams war ein schöner Bericht zum 114i.
Und deine Intelligenz beschränkt sich auf dumme Kommentare!