1.6 vs. 2.0

VW Golf 4 (1J)

Bin im Moment auf der Suche nach nem schönen Golf (Bj. 99-00, ~100tkm). Jetzt ist mir aufgefallen, dass ja der Leistungsunterschied zwischen dem 100ps 1.6er und dem 115ps 2.0er nicht so riesig ist. Wie ist denn der Unterschied im Verbrauch? Was spricht für bzw. gegen den größeren Motor, er scheint ja seltener zu sein?

113 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von CK - ASL


bin den 16V noch nie gefahren, er soll im Verbrauch aber deutlich besser sein. Im schnitt gut 0,5l weniger auf 100km.

ich bin nie den 8V gefahren, aber der 16V ist wirklich sehr angenehm sparsam. wenn man ein bisschen rücksicht nimmt, läßt der sich eigentlich immer unter 7 litern fahren. der motor läuft super und das getriebe ist bei 130tkm das erste. nur "untenrum" fehlt dem motor schon ein wenig schub. aber trotzdem kommt man mit dem wagen gut vorwärts und ab 3.000 UPM ist der antritt dann schon sehr gut für nen 1.6er. hat auch keinen lmm der kaputt gehen kann 😉

Zitat:

Original geschrieben von CK - ASL


Kenn beide und muss sagen:

- Verbrauchen beide für meine Geschmack zu viel (mein 1.6 ca. 8l/100km und der 2l eines Bekannten rund 9l/100km) Was vermutlich zu großen Teilen an der nicht mehr aktuellen 2Ventil Technologie liegt.

- dies hat aber denn Vorteil das sie wiederum sehr robust sind (bei vielen 1.6 ist aber das Getriebe kritisch!!)

- Da der Golf 4 relativ leicht ist sind beide recht spritzig (ja, auch der 1.6: meiner braucht von 0 auf 100 gestopte 10,5s und hat bei 130km/h nen besseren Antritt als ein 130PS Passat)

Was bitte ist an einer 2 Ventiltechnik altmodisch? Kennst du überhaupt die Vorteile der 4 Ventiltechnik beim Gegenstromkopf?

gabs hier zwar schon öfter, aber ok.

2.0 finde ich auch besser.

zieht einfach mehr untenraus. was für schaltfaule.
ok sprit 11-14liter habe ich immer.

öl liegt mit 0W40 bei 0,3 liter.

hmmm meiner hat leider immer viel reperaturen.

zu midas:

zufällig ja:

1.) Die notwendige Ladungswechselarbeit ist deutlich niedriger als bei einem 2V; ganz einfach weil der effektive Querschnitt größer ist reduziert sich der Strömungswiderstand deutlich.

2.)Dies ermöglicht wiederumein höheres Drehmoment bei hohen Drehzahlen (-> höhere Leistung) und somit einen downsizing effect (falls dir das nichts sagt ;-) : moderne 1.6 haben z.B.die gleiche Leistung wie alte 2l Motoren) -> Kraftstoffspareffekt im Teillastbereich durch geringere Innenreibung und weniger bewegte Massen.

3.) Ermöglichen erst 2EinlassVentile aufwendige Gemischverwirbelungen wie sie z.B. für einen inhomogenen Schichtladebetrieb bei Direkteinspritzern notwendig sind.

Gruß CK-ASL

Zitat:

Original geschrieben von pinkisworld


...ok sprit 11-14liter habe ich immer.

...

Bitte?! Ist aber schon bißchen viel oder?

Ich hab ~8,5liter und noch paar PS mehr 🙂

Hallo Orbb2k5

zu welchem Motor tendierst du jetzt eigentlich?

Gruß

CK-ASL

11-14 Liter is heftig, das braucht der 3.2 V6 mit 250 PS von Vaddi auch *g*

Zitat:

Original geschrieben von CK - ASL


zu midas:

zufällig ja:

1.) Die notwendige Ladungswechselarbeit ist deutlich niedriger als bei einem 2V; ganz einfach weil der effektive Querschnitt größer ist reduziert sich der Strömungswiderstand deutlich.

2.)Dies ermöglicht wiederumein höheres Drehmoment bei hohen Drehzahlen (-> höhere Leistung) und somit einen downsizing effect (falls dir das nichts sagt ;-) : moderne 1.6 haben z.B.die gleiche Leistung wie alte 2l Motoren) -> Kraftstoffspareffekt im Teillastbereich durch geringere Innenreibung und weniger bewegte Massen.

3.) Ermöglichen erst 2EinlassVentile aufwendige Gemischverwirbelungen wie sie z.B. für einen inhomogenen Schichtladebetrieb bei Direkteinspritzern notwendig sind.

Gruß CK-ASL

1.) Nennen wir es doch einfach so: Die Drosselverluste werden minimiert. Dies spielt aber nur bei hohen Drehzahlen und voll geöffneter DK eine Rolle.

2.) Kann ich nicht widersprechen 😉

3.) Egal ob Schichtladeverfahren oder Randstrahlverfahren, das geht beides auch mit 1 Einlassventil. Das hat nichts mit der Anzahl der Ventile zu tun sondern mit der Art der Anströmung, z.B. durch Drallklappen im Saugrohr.

Den Vorteil der Mehrventiltechnik macht sich erst bei hohen Drehzahlen bemerkbar. Ich sag mal aus der Hüfte gezogen > 5000 1/min (habe kein Diagramm des 1.6 16V gefunden). Ich bin vor dem Kauf meines 2.0l den 16V gefahren und wie ich es vermutet hatte ist der Motor sehr träge wenn man ihn "normal" fährt. An leichten Steigungen auf der BAB fahre ich mitm 2.0 gemächlich im 5. Gang. Beim 16V muss man mindestens 1 Gang runter schalten um die Geschwindigkeit zu halten, um zu beschleunigen gar 2.

Spätestens an der Tankstelle wird sich dann zeigen ob tatsächlich was gespart wurde. Und wie du schon sagtest ist die Mehrventiltechnik wesentlich anfälliger und teurer bei der Reparatur.

Für mich gilt nachwievor der Spruch: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, höchstens durch noch mehr Hubraum. Ich sehe auch keinen Grund warum man beim 2V gegenüber einem Mehrventiler von altmodisch sprechen könnte.

Zitat:

Original geschrieben von pinkisworld


zieht einfach mehr untenraus. was für schaltfaule.
ok sprit 11-14liter habe ich immer.

Ist wirklich ein bisschen viel. Ich hab jetzt seit 1600km den 2.Bordcomputer-speicher nicht mehr gelöscht und hab einen Durchschnittsverbrauch von 8,5l/100km (ca. 800km Autobahn, 800km normale Landstr.) Wenn ich auf der Autobahn Full Pull fahre, zeigt der Tagesspeicher auch 10L/100km an. Aber mehr hab ich noch nie gehabt.

Meiner verbraucht auch 0,3l Öl (0w40) auf 1000KM.

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Zitat Mida:

1.) Nennen wir es doch einfach so: Die Drosselverluste werden minimiert. Dies spielt aber nur bei hohen Drehzahlen und voll geöffneter DK eine Rolle.

2.) Kann ich nicht widersprechen

3.) Egal ob Schichtladeverfahren oder Randstrahlverfahren, das geht beides auch mit 1 Einlassventil. Das hat nichts mit der Anzahl der Ventile zu tun sondern mit der Art der Anströmung, z.B. durch Drallklappen im Saugrohr.
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siehst du Mida,
das ist doch ein Niveau auf dem man Diskutieren kann. Meinung + Fakten + Umgangston. Gerade der wars nämlich, der mich an deinem ersten posting gestört hatte.

Und was deine Meinung zur Drehmomentcharakteristik der meisten 2V im Vergleich zu 4V angeht, ist das individuell sehr verschieden. Ich z.B. hab zum Beispiel kein Problem damit 1 oder 2Gänge runter zu schalten um wirklich sportlich vorran zu kommen wenn ich dafür bei gemütlicherer Fahrweise auch mit weniger Verbrauch belohnt werde.
Denn gerade dieser min. Verbrauch ist es der mich bei meinem 1.6 8V sehr stört: auch bei gemächlicher Landstraßenfahrt brauch ich im Schnitt knapp 7l/100km. Nach dem was man über den 16V liest ist er gerade da deutlich sparsamer.

Gruß CK-ASL

Also so wie ich das im Moment sehe, ist der 2.0 scheinbar nicht der günstigste. Ich tendiere momentan eher zum 1.6er, weil es einfach ein größeres Angebot gibt... Scheinbar ist es aber eine Frage der Philosophie, riesen Probleme mit dem 2.0 scheint es ja auch nicht zu geben (verglichen mit der Getriebegeschichte vom 1.6). Mal schauen, was sich ergibt, jetzt hab ich auf jeden Fall schon mal einen Überblick

Mit dem Getriebe-Zeug würd ich mich nochmal erkundigen! Ich bin mir fast 100% sicher dass der 1.6 16V nicht davon betroffen ist. Es gab mal einen Thread in dem der Getriebe-Kennbuchstabe dieses Getriebes stand. Ich hab auf jeden Fall ein anderes ohne dieses Problem!

Gruß PYRO

also meiner hat das ERT drin, betroffen von dem Getriebeproblem war ja meines Wissens nach DUU und DUW...

Wie kann man rausfinden, welches im Wagen verbaut ist? Muss man nachgucken, oder kann man das am Baujahr erkennen?

@Pistenheizer: Ich glaub das is bei mir auch drin.

@Orbb2k5: Ich glaub die DUU und DUW wurden nur im 8V verbaut. Den würde ich mir aber nicht holen sondern einen 16V und da kannste ja zur Sicherheit auf dem Aufkleber in der Reserveradmulde nachschauen welches verbaut ist.

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