1.6 TDI Commonrail Motor beim Golf VI

Hallo Leute,

habe am 15.05.2009 einen Golf VI Comfortline 1.6 TDI Commonrail 107 g CO2 pro Km bestellt.

Nun zu meiner frage.

Wie ist der 1.6 TDI 105 PS im Vergleich zum 2.0 TDI 110 PS,hat jemand schon Erfahrung mit

Golf VI 1.6 TDI schon gemacht?

Mein Händler sagte mir er hat diese Motorisierung nicht gefahren und er kann mir nichts dadrüber sagen.

Den 1.6 TDI habe ich bestellt,weil das Fahrzeug ein Zweitwagen wird und weil er weniger Verbraucht und im Unterhalt günstiger ist.

Die angegebenen 107 g CO2 pro KM im Konfigurator sollten laut Angabe Wolfsburg und Händler stimmen.

MfG
BR404

Beste Antwort im Thema

Hallo,

ja der Beifahrer ist dafür da, dir das Auto zu erklären, die Strecke anzusagen und Fragen zu beantworten. Natürlich sollte man das Auto auch halbwegs gut behandeln. Hab den Golf aber mehrmals bis in den roten Bereich gedreht, war kein Problem.
Also die Beifahrer, mit denen ich unterwegs war, sind nicht bei VW angestellt oder so. Die werden von einer Agentur gestellt und ein paar Tage lang auf das Auto geschult. Da zur Zeit Semesterferien sind, hat man es dann natürlich oft mit Studenten zu tun.
Sie haben die Preislisten und Infos über Verbrauch, CO2, etc. dabei. Fragen sind also möglich. Für den "normalen" potentiellen Autokäufer sind die Infos, die man von den Jungs und Mädels bekommt, mehr als ausreichend.

Jetzt zum Fahrbericht. Vorweg ein paar Infos:
Ich bin selbst zwar Autonarr, aber kein VW-Experte( bin Volvo S60 D5 Fahrer). Ich hab den Bluemotion nicht mit dem Gedanken gefahren, hier einen Bericht zu schreiben. Hab also nicht auf alles geachtet. Mir ging es eigentlich eher darum generell einen Golf 6 zu fahren. Auch kann ich keine Vergleichswerte liefern zu anderen Fahrzeugen dieser Klasse liefern (mein Privat-PKW ist deutlich leistungsstärker und hat Automatik). Verzeiht es mir also, wenn Infos fehlen, falsch sind, oder verwechselt werden. Der Bluemotion war immerhin nur eins von 18(!) Autos, was ich Do. und Fr. gefahren bin.

VOLKSWAGEN GOLF 1,6 TDI BLUE MOTION

Der erste Eindruck:

Ein sehr schickes Auto. Das Aerodynamik-Paket ist nicht so aufdringlich, wie z.B. beim alten Polo BM. Das Fzg. hat einen kleinen Heckspoiler, einen verkleideten Kühlergrill und Leichtlaufreifen auf Alufelgen. Mein Eindruck war, dass es auch etwas tiefer als ein Serien-Golf liegt.
Weiter waren Xenon-Scheinwerfer, allerdings keine Nebelscheinwerfer an Bord. Aufgefallen ist mir noch das eine, gerade angeordnete Auspuffrohr. Ich kannte bei VW nur den leicht gebogenen Doppelauspuff.
Die Spaltmaße waren alle SEHR gut. Habe hier mal über Probleme damit gelesen. Vllt. hat man ja für die Messe etwas nachgearbeitet.

Innenraum:

Der ist echt verdammt hochwertig und lässt alles in seiner Klasse, was ich kenne (Focus, Astra,.... und auch den Volvo C30) weit hinter sich. Das Lenkrad ist aus sehr weichem Leder und hat eine gefällige Haptik.
Die Sitzposition war selbst mit meinen 120kg angenehm und leicht einzustellen.
Die Verarbeitung ist sehr gut, die Materialien sehen nicht nur gut aus, sie fühlen sich auch gut an.
Radio war das RCD510 mit Dynaudio-Soundpaket. Das Radio selbst mit seinen Multimedia-Funktionen und dem Touchscreen gefällt mir sehr gut. Auch die Bedienung über das Multifunktionslenkrad war ok.
Aber das Dynaudio-Paket kommt gegen das mir bekannte System "Premium-Sound" aus dem Volvo C30/S40/V50 in keinster Weise an. Habe extra eine CD mitgebracht, um es einigermaßen testen zu können. Allerdings ist es immer noch besser, als geschätzte 95% der anderen Audio-Systeme dieser Fzg.-Klasse.
Nicht gefallen haben mir die Regelung der Klimaautomatik und die umständliche Bedienung des Tempomaten. Eine Integration in das MuFu-Lenkrad (wie z.B. bei Volvo) wäre hier wünschenswert.
Auf jeden Fall fühlt man sich im Innenraum mindestens eine Fzg.-Klasse höher als bei den Mitbewerbern.

Motor:

105 PS, Commonrail, 5 Gang-Schaltung, 1,6 L Hubraum. Der Motor ist sehr leise. Kein Vergleich mit den altertümlichen Pumpe-Düse-Aggregaten. Die Beschleunigung geht in Ordnung.
Die Start-/Stop-Automatik funktioniert einwandfrei. Wenn man steht, und im Leerlauf von der Kupplung geht, stoppt der Motor, alles weitere läuft weiter. Tritt man die Kupplung, ist der Motor angesprungen, bevor man den 1. Gang eingelegt hat. Alles geht sehr schnell. Auch das Radio bleibt beim Motorstart durchgehend an. Man merkt allerdings deutlich, wenn der Motor aus-/ wieder angeht. Ist halt ein Diesel. Auf Wunsch kann man dieses System auch deaktivieren, z.B. im Autobahn-Stau.
Ich empfand den Wagen als sehr einfach anzufahren (fahre ja selbst Automatik), die Kupplung gibt gute Rückmeldung. Von der oft zitierten Anfahrschwäche habe ich eigentlich nichts gemerkt. Evtl. fehlen mir aber hier auch Vergleichswerte.
Die Schaltung ist präzise. Die Schaltempfehlung in der MFA ist schlüssig und gut umzusetzen. Nur beim Beschleunigen sollte man einen Gang runter schalten. Aus niedrigen Drehzahlen kommt der Wagen nicht so gut. Mir persönlich fehlte der sechste Gang nicht. Die Probefahrt ging aber auch nur bis max. Tempo 110 (auf der Stadtautobahn).
Der Motor fährt sich sehr gleichmäßig. Es gibt keinen "Pumpe-Düse-Bums" mehr. Er braucht meiner Meinung nach höhere Drehzahlen als der 1,9 TDI, um gleiche Beschleunigungswerte zu erhalten. Wenn man konstant fährt, kann man aber auch sehr niedertourig fahren.
Das Geräuschniveau im Innenraum ist gut, er hier leiser als ein Volvo V50 1,6D, zumindest was die Motorgeräusche angeht.
Grundsätzlich fühlte ich mich in dem Auto nicht untermotorisiert, der Motor ist im Alltag wohl ausreichend.
Auf den Verbrauch laut MFA hab ich leider nicht geachtet.

Ich hoffe, dass ich euch einen kleinen Eindruck meiner Probefahrt geben konnte!

Gruß
Christian

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Zitat:

Original geschrieben von navec


Falls der 1,6TDI bei echten 190km/h abgeriegelt ist, dann ist bei gut 3700rpm im 5. Gang Schluß.
Das ist dann so.

Jo, wurde das nicht auch an anderer Stelle schon diskutiert. Vermutlich begrenzt VW diese Autos elektronisch um die günstigeren T-Reifen verbauen zu können.

Finde ich aber auch nicht wirklich schlimm. So richtig viel geht um 190km/h herum sowieso nicht mehr. Davon abgesehen: Die Leute, die mit ihren relativ schwachbrüstigen Autos mit Vmax 160 mit knapp 120 den Hügel herauf, dann aber mit 180 wieder herabfahren sowieso ein Ärgernis für jeden, der versucht bei mittlerer Geschwindigkeit einigermaßen gleichmäßig zu fahren

(Am Berg überholt man sie, am Ende des Gefälles kommen sie wieder vorbeigerauscht, scheren ein um dann am nächsten Berg vor einem wieder beinahe stehen zu bleiben...)

Da finde ich das mit der elektronischen Begrenzung gar nicht mal schlecht. Bergab und in der Ebene gehts mit realen 190, Bergauf meistens noch mit gut 170-180. Eine Art Vollgas-Tempomat also 😉

Da ist die Chance jemandem die Konstantfahrt zu versauen jedenfalls wesentlich geringer 🙂.

Zitat:

Original geschrieben von r-d-i


Davon abgesehen: Die Leute, die mit ihren relativ schwachbrüstigen Autos mit Vmax 160 mit knapp 120 den Hügel herauf, dann aber mit 180 wieder herabfahren sowieso ein Ärgernis für jeden, der versucht bei mittlerer Geschwindigkeit einigermaßen gleichmäßig zu fahren

(Am Berg überholt man sie, am Ende des Gefälles kommen sie wieder vorbeigerauscht, scheren ein um dann am nächsten Berg vor einem wieder beinahe stehen zu bleiben...)

Ich finde 190 km/h schon sehr shcnell. Wozu noch schneller? Das birgt doch nur mehr Gefahr. Der 1,6 TDI läuft m.E. sehr gut auf der Autobahn, hat im Gegensatz zu unserem alten 82 PS-Benziner noch guten Zug obenrum. Genau, wie du es beschrieben hast, war es bei unserem alten Benziner, also am Berg träge etc.. Der TDI ist da viel entspannter, siehe auch meinen letzten Blogeintrag.

j.

Zitat:

Original geschrieben von jennss


Ich finde 190 km/h schon sehr shcnell. Wozu noch schneller? Das birgt doch nur mehr Gefahr.

Ja stimmt schon. Auf der anderen Seite steigt das Risiko ja nicht sprunghaft bei 190 an. Ob ich nun 190, 195 oder 200 fahre macht in meinen Augen nicht den ganz großen Unterschied.

Dann schon eher das Anlaufnehmen bergab, denn damit kommt noch ein weiterer Faktor hinzu, den man bei dem hohen Tempo zusätzlich berücksichtigen muss:
Der Fahrer muss für eine sichere Fahrt abschätzen können, wie sehr die Geschwindigkeit in der Ebene oder am nächsten Berg abfällt, um sicherzustellen, dass er wirklich mit ausreichendem Sicherheitsabstand und ohne jede Nötigung überholen kann.

Hält mein Auto eine bestimmte Geschwindigkeit hingegen souverän durch, ist es (wie Du schon gesagt hast) viel viel entspannter, weil ich das Gelände nur in Ausnahmesituationen mal ernsthaft berücksichtigen muss und den Kopf fürs eigentliche Fahren und den Verkehr frei habe.

Ansonsten kann ich mich deinem Blogeintrag nur anschließen. Der Golf TDI ist für diese Fahrzeugklasse wirklich ein spitzenmäßiges Langstreckenfahrzeug. Über das entspannte Reisen bei höheren Geschwindigkeiten freue ich mich noch heute jedesmal, wenn ich eine längere Strecke auf freier Bahn fahren kann.

Zitat:

Original geschrieben von jennss


Ich finde 190 km/h schon sehr shcnell. Wozu noch schneller? Das birgt doch nur mehr Gefahr.

Ich auch! Ich wuerde keinen Golf zu nahe an seiner Leistungsgrenze/Limit bewegen. Meistens wird man dadurch oder mit Tempomat fahrlaessig (uebermuetig). Mit einem voll beladenen Golf 2 (55ps) war es mir unmoeglich LKW zu ueberholen ohne fahrlaessig zu handeln. Ich wuerde also immer 50km/h auf Langstrecke nach oben Platz lassen.

Ähnliche Themen

Zitat:

Original geschrieben von chrissmith


Ich auch! Ich wuerde keinen Golf zu nahe an seiner Leistungsgrenze/Limit bewegen. Meistens wird man dadurch oder mit Tempomat fahrlaessig (uebermuetig). Mit einem voll beladenen Golf 2 (55ps) war es mir unmoeglich LKW zu ueberholen ohne fahrlaessig zu handeln. Ich wuerde also immer 50km/h auf Langstrecke nach oben Platz lassen.

Naja, wenn der Wagen (wie hier der 1.6TDI) eine bestimmte Geschwindigkeit sicher halten kann, kann man mit dieser von mir aus auch fahren. Vorausgesetzt natürlich, die Verkehrsbedingungen geben das her. Für ein 50km/h-Fenster nach oben sehe ich aber keinen Grund, wenn man aufmerksam und vorausschauend fährt.

Im Zweifelsfall bereinige ich mit jedem Auto eine kritische Situation sowieso viel leichter durch Bremsen als durch Beschleunigen. Gerade bei Autobahntempo.

Davon abgesehen:

Zitat:

Ich wuerde keinen Golf zu nahe an seiner Leistungsgrenze/Limit bewegen.

Mit welchem Auto wäre das denn aus deiner Sicht empfehlenswert? 😉

Zitat:

Original geschrieben von br404


Hallo Leute,

habe am 15.05.2009 einen Golf VI Comfortline 1.6 TDI Commonrail 107 g CO2 pro Km bestellt.

Nun zu meiner frage.

Wie ist der 1.6 TDI 105 PS im Vergleich zum 2.0 TDI 110 PS,hat jemand schon Erfahrung mit

Golf VI 1.6 TDI schon gemacht?

Mein Händler sagte mir er hat diese Motorisierung nicht gefahren und er kann mir nichts dadrüber sagen.

Den 1.6 TDI habe ich bestellt,weil das Fahrzeug ein Zweitwagen wird und weil er weniger Verbraucht und im Unterhalt günstiger ist.

Die angegebenen 107 g CO2 pro KM im Konfigurator sollten laut Angabe Wolfsburg und Händler stimmen.

MfG
BR404

Hallo,

ich habe einen Golf VI 1,6 TDI Highline am 5.05.2010 als Neufahrzeug übernommen. Als ich das Fahrzeug im November 2009 bestellte war ich von den angegebenen Verbrauchsangaben fasziniert. Mein vorheriges Fahrzeug Golf V 1,9 TDI, Laufleistung 140.000,- hatte einen Durchschnittsverbrauch von ca. 5 - 5,5 L/KM. Der jetzige Wagen verbraucht bei extremer Sparfahrt ca. 6 L/KM und hat obendrein fast keine Leistung. Ich habe einen KM-Stand von ca. 7.000, habe unzählige male reklamiert, aber wie immer, nichts als ausreden, einmal liege es an dem verringertem Hubraum, dann wieder an der eingeschalteten Klimaanlage !!

Eine Tankfüllung reicht gerade mal für ca. 750 KM, in der Werkstatt nur Achselzucken. Ich fahre seit 1996 TDI´s erst AUDI dann Golf, aber einen solchen Verbrauch hatte ich noch nie.

Habe mich auch schon an den Hersteller gewandt, jedoch ohne Erfolg, KEINE ANTWORT bis heute!

Ich will niemand vom Kauf eines 1,6 TDI abraten, wahrscheinlich habe ich ein sogenanntes Montagsauto bekommen, B-Säule macht Geräusche, vordere Stossstange verformt sich in der Sonne usw.

Vielleicht hat ja jemand Rat wohin ich mich noch wenden könnte, wie gesagt Volkswagen und Werkstatt reagieren nicht.

An Autobild habe ich auch geschrieben alles ohne Erfolg!

Vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben.

DANKE

Zitat:

Original geschrieben von BAVAR-I-AN


[Montagsauto - Katastrophe]

Vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben.

Also 6l/100km bei Sparfahrt (was genau ist das für dich?) erscheint mir nach den Aussagen hier im Forum auch deutlich zu viel. Was hier häufiger schonmal erwähnt wurde, ist, dass der 1.6TDI bei hohem Tempo möglicherweise mehr verbraucht als der 2.0TDI. Das dürfte aber kein Mangel sein, weil solche Fahrten im Normzyklus praktisch nicht erfasst werden.

Das mit der Klimaanlage erscheint mir auch nicht glaubhaft. Wenn ich bei den derzeit hohen Temperaturen meine Klimaanlage anwerfe, erhöht sich der Momentanverbrauch um maximal 0,3l/h. D.h. selbst im schlechtesten Fall sollte der Mehrverbrauch bei 50km/h Durchschnittsgeschwindigkeit unter 0,6l/100km liegen. Tatsächlich vermutlich deutlich.

Ansonsten - erster Ansatz: Bist Du dir sicher, dass Du von deinem 🙂 gegenüber VW vernünftig vertreten wirst? Vielleicht einfach mal mit einer anderen Werkstatt reden. Möglicherweise hat man dort ja interesse an einer vernünftigen Fehlerbeseitigung um langfristig einen Kunden zu binden.

Es gibt natürlich die etwas kostenintensive Möglichkeit, sich von einem Gutachter bestätigen zu lassen, dass der Normverbrauch des Autos deutlich zu hoch ist. Aufgrund der Kosten sollte man sich da aber ziemlich sicher sein. Einen Ansatz könnte vielleicht mal eine Vergleichsfahrt mit einem ansonsten identischen Auto bieten. Falls du bei einem Autoclub bist, kannst Du dort möglicherweise kostenfrei eine Beratung bekommen.

Ich habe, weil ich mich vor so einer Situation gefürchtet habe, vorm Kauf beim Autoclub für kleines Geld einen Rechtsschutz abgeschlossen, der genau solche Situationen abdeckt. Jetzt noch eine solche Versicherung abzuschließen ist natürlich nicht sehr sinnvoll, da die nur für Dinge eintritt, die nach dem Abschluss auftreten.

Zitat:

Original geschrieben von r-d-i



Zitat:

Original geschrieben von BAVAR-I-AN


[Montagsauto - Katastrophe]

Vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben.

Also 6l/100km bei Sparfahrt (was genau ist das für dich?) erscheint mir nach den Aussagen hier im Forum auch deutlich zu viel. Was hier häufiger schonmal erwähnt wurde, ist, dass der 1.6TDI bei hohem Tempo möglicherweise mehr verbraucht als der 2.0TDI. Das dürfte aber kein Mangel sein, weil solche Fahrten im Normzyklus praktisch nicht erfasst werden.

Das mit der Klimaanlage erscheint mir auch nicht glaubhaft. Wenn ich bei den derzeit hohen Temperaturen meine Klimaanlage anwerfe, erhöht sich der Momentanverbrauch um maximal 0,3l/h. D.h. selbst im schlechtesten Fall sollte der Mehrverbrauch bei 50km/h Durchschnittsgeschwindigkeit unter 0,6l/100km liegen. Tatsächlich vermutlich deutlich.

Ansonsten - erster Ansatz: Bist Du dir sicher, dass Du von deinem 🙂 gegenüber VW vernünftig vertreten wirst? Vielleicht einfach mal mit einer anderen Werkstatt reden. Möglicherweise hat man dort ja interesse an einer vernünftigen Fehlerbeseitigung um langfristig einen Kunden zu binden.

Es gibt natürlich die etwas kostenintensive Möglichkeit, sich von einem Gutachter bestätigen zu lassen, dass der Normverbrauch des Autos deutlich zu hoch ist. Aufgrund der Kosten sollte man sich da aber ziemlich sicher sein. Einen Ansatz könnte vielleicht mal eine Vergleichsfahrt mit einem ansonsten identischen Auto bieten. Falls du bei einem Autoclub bist, kannst Du dort möglicherweise kostenfrei eine Beratung bekommen.

Ich habe, weil ich mich vor so einer Situation gefürchtet habe, vorm Kauf beim Autoclub für kleines Geld einen Rechtsschutz abgeschlossen, der genau solche Situationen abdeckt. Jetzt noch eine solche Versicherung abzuschließen ist natürlich nicht sehr sinnvoll, da die nur für Dinge eintritt, die nach dem Abschluss auftreten.

Danke für die Antwort.

Unter extrem-Sparfahrt bezeichne ich Tempo 100 mit Tempomat im 5. Gang, fahre ich das gleiche Tempo mit dem Golf V 1,9 TDI 77kW/105 PS unter gleichen Bedingungen, liegt der Verbrauch bei 4 L/KM. Thema andere Werkstatt, es ist nicht leicht eine andere Werkstatt zu finden, denn der Betrieb betreibt hier im Umkreis 18 Autohäuser. Ich bin seit 1995 dort Kunde und war immer sehr zufrieden, darum haben wir ( meine Frau, Tochter und Ich) in den letzten 4 Jahren 5 Fahrzeuge gekauft, seit 1995 mind. 25.
Da hab ich mir ehrlich einen anderen Service von der Werkstatt erwartet. Ist halt mal so, je grösser die Betriebe werden um so schwächer werden die Serviceleistungen.
Ich bin bestimmt kein Raser, fahr das meiste mit Tempomat und einer Geschwindigkeit von 140, wenns mal sein muss auch deutlich schneller.
Danke für den Tipp mit dem Gutachter, werde mich noch Heute an einen wenden, ich versuche es mal beim TÜV, vielleicht kennen die sich ja aus. Rechtsschutz habe ich auch, nur streiten mag ich absolut nicht, denn sowas kann dauern und schlägt auf den Magen.

Zitat:

Original geschrieben von r-d-i


Naja, wenn der Wagen (wie hier der 1.6TDI) eine bestimmte Geschwindigkeit sicher halten kann, kann man mit dieser von mir aus auch fahren. Vorausgesetzt natürlich, die Verkehrsbedingungen geben das her. Für ein 50km/h-Fenster nach oben sehe ich aber keinen Grund, wenn man aufmerksam und vorausschauend fährt.
Im Zweifelsfall bereinige ich mit jedem Auto eine kritische Situation sowieso viel leichter durch Bremsen als durch Beschleunigen. Gerade bei Autobahntempo.

Ja klar, aber wer bremsen muss fährt mit Tempomat nicht vorrausschauend. Auch muss man ja dann nachher wieder Beschleunigen. Das geht alles auf den Verbrauch und Verschleiss. Wenn man aber mit einem 1.6TDI sich immer bei 140km/h bewegt hat man genug Luft um auch mal zu überholen, ohne dass man den Hintermann gleich nötigt.

Zitat:

Original geschrieben von r-d-i


Mit welchem Auto wäre das denn aus deiner Sicht empfehlenswert? 😉

An der Leistungsgrenze? Mit keinem Auto! Die Qualität hat bei Neuwagen doch so sehr nachgelassen, dass man dann keine 10 Jahre Freude mehr an seinem Wagen hätte.

Zitat:

Original geschrieben von BAVAR-I-AN


Danke für die Antwort.

Unter extrem-Sparfahrt bezeichne ich Tempo 100 mit Tempomat im 5. Gang, fahre ich das gleiche Tempo mit dem Golf V 1,9 TDI 77kW/105 PS unter gleichen Bedingungen, liegt der Verbrauch bei 4 L/KM.

Also unter solchen Bedingungen sollte eigentlich ein besserer Verbrauch realisierbar sein. Ich fahre BAB-Etappen meist etwas flotter (wenn nicht gerade eine Baustelle im Weg steht) und erreiche dabei problemlos Real-Verbräuche von weniger als 5l, wenns mal langsam und gleichmäßig läuft auch Etappenweise mal 3,5l lt. MFA also knapp unter 4l real.

Zitat:

[..]
Da hab ich mir ehrlich einen anderen Service von der Werkstatt erwartet. Ist halt mal so, je grösser die Betriebe werden um so schwächer werden die Serviceleistungen.

Da mag schon was dran sein. Glücklicherweise habe ich solchen Ärger bisher nicht. Ich bin aber auch am Ende nicht beim Autohaus vor Ort, sondern im Nachbarort gelandet. Im übrigen habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Servicequalität auch innerhalb eines AH stark schwanken kann: Eine Niederlassung hat mir erklärt, dass die abstehenden Türen bei meinem normal seinen, die andere hats sofort gerichtet.

Zitat:

Danke für den Tipp mit dem Gutachter, werde mich noch Heute an einen wenden, ich versuche es mal beim TÜV, vielleicht kennen die sich ja aus. Rechtsschutz habe ich auch, nur streiten mag ich absolut nicht, denn sowas kann dauern und schlägt auf den Magen.

Gutachter ist aber auch schon fast das letzte Mittel und die sind weder billig, noch so ohne weiteres vom Rechtsschutz abgedeckt (da muss afaik erstmal ein echter Streitfall her). Wenn Du nette Leute beim TÜV oder der Dekra hast, kannst Du da aber bestimmt mal hingehen und nach deren Meinung fragen. Vielleicht können die dir ja auch eine preisliche Hausnummer für eine Überprüfung des Normverbrauchs nennen. Ich habe so einen Fall mal im Fernsehen gesehen. Billig wars nicht, aber am Ende hat der Kunde gewonnen.

Zitat:

Original geschrieben von chrissmith


[Ja klar, aber wer bremsen muss fährt mit Tempomat nicht vorrausschauend. Auch muss man ja dann nachher wieder Beschleunigen. Das geht alles auf den Verbrauch und Verschleiss. Wenn man aber mit einem 1.6TDI sich immer bei 140km/h bewegt hat man genug Luft um auch mal zu überholen, ohne dass man den Hintermann gleich nötigt.

Gleichmäßiges Fahren hin oder her, bei Tempo 190 kommen eigentlich nicht mehr so viele von hinten an, die man zum bremsen nötigen würde. Und für die wenigen die da kommen mal das Gas zurückzunehmen, ist doch eigentlich kein Ding. Ansonsten geht "erst beschleunigen, dann wieder verzögern" ähnlich zu lasten des Verbrauchs wie"erst verzögern dann wieder beschleunigen". Das hängt natürlich vom Geschwindigkeitsbereich und von der Art der Verzögerung ab (Reicht Schubbetrieb oder muss ich bremsen und wenn ja wie hart).

Maximaltempo verkneif ich mir meistens aus drei Gründen:
- Sehr hohe Aufmerksamkeit nötig (hohe mögliche Geschwindigkeitsdifferenzen)
- Verkehrslage lässt das meistens sowieso nicht zu
- Zu hoher Verbrauch für den geringen Geschwindigkeitsgewinn (z.B. verglichen mit 150km/h)

Zitat:

Original geschrieben von chrissmith



Zitat:

Original geschrieben von r-d-i


Mit welchem Auto wäre das denn aus deiner Sicht empfehlenswert? 😉
An der Leistungsgrenze? Mit keinem Auto! Die Qualität hat bei Neuwagen doch so sehr nachgelassen, dass man dann keine 10 Jahre Freude mehr an seinem Wagen hätte.

Ok, das klang für mich in deinem letzten Post anders. Davon abgesehen sind wir bei 190km/h beim 1.6TDI ja noch ein Stück weg von der Nennleistung - also alles im grünen Bereich 😉

@BAVAR-I-AN

Vielleicht liegt aber Dein hoher Verbrauch an Deinem leistungsorientierten Fahrstil?
Du bist die spontane Leistungsentfaltung des PD gewohnt und suchst bei dem CR-Motor auch immer danach.
Deshalb fährst Du den Motor vermutlich anders, als jemand, der von einem schwachbrüstigen 80 PS-Benziner umgestiegen ist.

Ich schreibe das deshalb, weil ich mit den DPF-Dieseln auf Probefahrten oder als Leihwagen oft aberwitzige Verbräuche erreicht habe, die ich mit meinem alten 110 PS TDI (AHF) ohne DPF nicht mal bei Vollgas quer durch Deutschland erreicht hätte.
So habe ich zum Beispiel durch einen Cross-Golf 1,9 PD ohne Probleme 7,8 l durchbekommen. Auf derselben Strecke verbrauch ich mit meinem Plus TSI normalerweise um die 7 l. Da jetzt die CR-Motore ihre Leistung über ein etwas größeres Drehzahlband abgeben und der 1,6 l Motor sowieso nicht durch schiere Kraft glänzen wird, vermute ich, dass Du den Motor sehr forderst, weil er ständig hinter Deinen Erwartungen zurückbleibt.

Nur so ein Gedanke...

Grüße!

Zitat:

Original geschrieben von r-d-i


Ansonsten geht "erst beschleunigen, dann wieder verzögern" ähnlich zu lasten des Verbrauchs wie"erst verzögern dann wieder beschleunigen". Reicht Schubbetrieb oder muss ich bremsen und wenn ja wie hart.

Ein 1.6TDI braucht bei der Schubabschaltung keinen Sprit um wieder auf 140km/h Tempomat zu kommen, da wird nur gerollt, wenn du aber bremst und dann wieder beschleunigst verlierst du 1. Zeit und 2. gibt es Bremsverschleiss, fährst ja dann auch auf und musst dann sowieso meist ueberholen um weiter deine 140km/h zu fahren.

Zitat:

Original geschrieben von r-d-i


Ok, das klang für mich in deinem letzten Post anders. Davon abgesehen sind wir bei 190km/h beim 1.6TDI ja noch ein Stück weg von der Nennleistung - also alles im grünen Bereich 😉

190km/h Reisegeschwindigket mit dem 1.6TDI ist gefährlich. Ein anderes Beispiel zur Erklärung: ein Golf fährt 250km/h und ist limitiert auf 250km/h, da kommt jemand der gerne schneller fahren möchte, das kann der Golf aber gar nicht und der Golf überholt weiter mit 250km/h (Gefahr: Übermut = denkt 250km/h reicht) Das ist Nötigung des Hintermannes.

Zitat:

Original geschrieben von chrissmith


Ein 1.6TDI braucht bei der Schubabschaltung keinen Sprit um wieder auf 140km/h Tempomat zu kommen, da wird nur gerollt, wenn du aber bremst und dann wieder beschleunigst verlierst du 1. Zeit und 2. gibt es Bremsverschleiss, fährst ja dann auch auf und musst dann sowieso meist ueberholen um weiter deine 140km/h zu fahren.

Daher hatte ich ja geschrieben, dass das davon abhängt, wie gerade die Situation ist. Fährt man vorausschauend, kann man durchaus auch erst per Schubbetrieb verzögern und dann wieder auf Reisegeschwindigkeit beschleunigen.

Zitat:

190km/h Reisegeschwindigket mit dem 1.6TDI ist gefährlich. Ein anderes Beispiel zur Erklärung: ein Golf fährt 250km/h und ist limitiert auf 250km/h, da kommt jemand der gerne schneller fahren möchte, das kann der Golf aber gar nicht und der Golf überholt weiter mit 250km/h (Gefahr: Übermut = denkt 250km/h reicht) Das ist Nötigung des Hintermannes.

Sorry, aber deine Begründung kann ich so gar nicht nachvollziehen.

1. Man darf auf deutschen Autobahnen auch mit weit geringeren Geschwindigkeiten überholen und das selbst dann, wenn irgendwo ein paar km hinter einem jemand mit Tempo 400 ankommt. Würde man dem jeweils langsameren Fahrzeug ein Überholen als Nötigung auslegen, sobald die Chance besteht, dass jemand schnelleres aufgehalten wird, dürfte man unter 200-300km/h gar nicht auf die linke Spur, weil mit minimaler Wahrscheinlichkeit hinter einem jemand seinen Veyron ausfahren möchte.

Warum kann man das nicht so einfach als Nötigung einstufen? Auf Autobahnen tummeln sich Fahrzeuge mit Vmax=80km/h, der von Dir beschriebene zum Bremsen genötigte Fahrer mit sagen wir 280km/h Geschwindigkeit, nähert sich so einem Fahrzeug mit etwa 56m pro Sekunde. D.h. dass der Fahrer des langsameren Fahrzeugs das schnellere Fahrzeug u.U. zum Zeitpunkt des ausscherens überhaupt nicht als solches erkennen konnte (Allein die Reaktionszeit liegt im Alltag bei >1s, bestmöglich afair bei ca 0,75s). In diesem Zusammenhang ist auch die Sache mit der Richtgeschwindigkeit zu sehen. Fährst Du schneller, musst Du genau aus diesem Grund auch erhöhte Sorgfalt walten lassen.

2. Auch wenn man das Nötigungs-Argument immer wieder hört: Es ist keine Nötigung, einen einmal angefangenen Überholvorgang zu beenden, wenn währenddessen hinter einem jemand heranfährt, der schneller fahren möchte. Der Golf darf weiter überholen! Nötigung wird das erst, wenn er das Rechtsfahrgebot misachtet und nicht wieder einschert, oder mit zu geringer Geschwindigkeitsdifferenz überholt. Zu gering heißt dabei afaik 10 oder 20km/h und nicht 100km/h.

3. So hohe Reisegeschwindigkeiten sind in jedem Auto gefährlich. Was jetzt genau die Motorleistung damit zu tun hat, verstehe ich nicht. Die Fahrt wird ja nicht unbedingt sicherer dadurch, dass ich noch mal ein paar km/h draufpacke.

aber vor allem:

4. Was hat das Nichtbeachten des rückwärtigen Verkehrs damit zu tun, zu wieviel % ich Vmax meines Autos ausschöpfe? Das verstehe ich beim besten Willen nicht. Nur weil mein Auto nicht mehr schneller kann, fange ich doch nicht an, den Rückspiegel zu ignorieren.😕

Wer bei es höheren Geschwindigkeiten nicht mehr geregelt bekommt, den restlichen Verkehr im Auge zu behalten, sollte diese Geschwindigkeiten nicht fahren. Das gilt aber für den 1.6TDI genauso wie für den GTI oder eben einen Porsche 911.

Wahr gesprochen!
Könnte fast das "Wort zum BAB-Sonntag" genannt werden...🙂

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