0W-40 für 1,8T??

VW Golf 4 (1J)

Hallo,

ich will nen Ölwechsel bei meinem 1,8T machen und wollte fragen, ob ein 0W-40 Öl geeignet ist für den Motor. Ich weiß nämlich von einigen Leuten, die es in ihr Fahrzeug gekippt haben, daß anschließend die Motordichtungen undicht wurden. Oder reicht ein 5W-40 auch?

23 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Timo245


Neid??

Auf was bitteschön soll ich denn neidig sein; daß Du einen größeren Ofen fährst als ich??? Toll...!

Dieser unnötige Ausspruch zeigt mir nur, daß Du meinem Tipp nicht gefolgt bist und die entspr. Beiträge von "Sterndoktor" gelesen hast. Auf dieses spezielle Thema (0W-30) ging er auf den letzten Seiten ziemlich ausführlich ein.
Übrigens; VW nimmt lamgsam wieder Abstand von dieser Öl-Sorte (ist aber vielleicht noch nicht bis in alle Werkstätten vorgedrungen).
Wenn Du dich aber nicht aufklären lassen willst kann ich auch nix dazu.
"Sterndoktor" empfiehlt vollsynthetisches 5W-40 für diesen Motor, der auf Longlife-Öl ausgelegt ist, und einen Ölwechsel alle 15 tkm.
Übrigens ist er ein richtiger Fachmann in diesem Themengebiet...

Hallo MXX200,

ich hab´ für Dich mal die entspr. Textstelle von "Sterndoktor" kopiert:

Bei den Ölnormen von VW (503 00, 506 00, 506 01) u. von Ford (WSS-M2C913-A) mit abgesenkter HTHS-Visko, ist es nicht so, dass diese in bestimmten Motoren ausschließlich freigegeben wären. Sondern anders herum, diese nur in bestimmten Motoren verwendet werden dürfen!

Dabei geht es auch weniger um die dynamische (0W, 5W, usw.) u. um die kinetische (30, 40, 50, 60) Visko, sondern eben darum, dass hier der sonst geforderte Mindestwert (von 3,5mPas) beim HTHS unterschritten wird.

Oder anders erklärt: Einem Motor, welcher für ein ÖL mit HTHS von nur 3,0 freigegeben ist, macht es nichts, wenn man eins mit einem höheren HTHS verwendet (ist im Gegenteil sogar besser für den Motor). Ein solches aber in einem Motor zu verwenden, für den nur Öle mit HTHS von min. 3,5mPas freigegeben sind, wäre dagegen keine gute Idee!

Und der einzige Grund warum man die HTHS-Visko absenkt, ist eine zu erwartende Spriteinsparung (auf Kosten der Lebensdauer)!

Noch etwas zum Öldruck im Motor: Die Gleitlager sind glücklicherweise nicht auf die wenigen bar angewiesen, welche die Öpumpe liefert. Wären sie dass, dann wären sie bereits nach wenigen km am Ende! Die drehenden Wellen erzeugen nämlich ihren eigenen Öldruck in den Lagern. Dieser ist sogar um ein vielfaches höher, als der den die Ölpumpe liefert! Nur so ist eine "hydrodynamische" (= berührungsfreie) Schmierung in den Gleitlagern überhaupt möglich! Die Ölpumpe muß lediglich ausreichend Ölnachschub zu den Gleitlagern liefern. Deshalb ist es auch gar nicht nötig, dass man immer mit 5 o. 6bar Öldruck unterwegs ist.

Alleine manche Hydrostößel u. manche hydraulischen Steller benötigen einen bestimmten Systemdruck. Der "restliche" Motor dagegen nicht!!

U. noch was generelles zum Visko-Bereich. 5W-40 ist für die meisten Motoren optimal. Und wer öfters längere Strecken mit hoher Last u. Drehzahl fährt, sollte ein 5W-50er nehmen. U. ein 5W- o. 0W-30er, gibt es nur wegen dem Spritspareffekt in den genormten Testsequenzen. In der Paxis bleibt davon aber meist nichts übrig. Was hier bleibt ist alleine der erhöhte Verschleiß bei hoher Last u. Drehzahl (letzteres gilt besonders für die 0W-30er u. 5W-30er mit ACEA A1/B1/A5/B5-Profil u. abgesenkem HTHS),! Bei den 0W- o. 5W-30ern mit ACEA A3/B3-Profil u. HTHS von min. 3,5 ist es dagegen nicht so dramatisch. Würde aber auch diesen ein hochwertiges 5W- o. 0W-40er vorziehen! Zitat Ende.

Ich hoffe jetzt ist alles geklärt!?

Gruß

fahre auch 0W40 ist bestes öl. Läuft super.
und zu dünn wohl kaum. Ist genau so dünn wie 0w30.
einziger unterschied , es bleibt viel länger dicker als 0W30 ( Vis halt).
ansonsten fahre ich 0W30.

Hallo Pinkisworld,

dazu hab´ ich auch einen schönen Beitrag von "Sterndoktor" gefunden:
Übrigens hab´ ich auch immer gedacht "tu´ Deinem Motor was Gutes u. nehm´ 0W-40".

Nun zur Info:
Das 5W-40er „Synthoil High Tech“ u. das 0W-40er „Synthoil Energy“ von LM, sind beide zu 100% vollsynthetisch. Die wesentlichsten Unterschiede sind folgende:

5W-40er läuft der Ölpumpe bis minus 30Grad noch von selbst zu. U. das 0W-40er bis minus 35Grad (was zumin. beim deutschen Winter keine Rolle spielt).

Beim winterlichen Kaltstart (bei sehr tiefen Minusgraden) benötigt das 5W-40er rund zwei, u. das 0W40er rund 1,5 Sekunden, bis das Öl auch die letzte Schmierstelle im Motor erreicht hat. Zum Vergleich: Bei der gleichen Temp. u. im selben Motor dauert das bei einem mineralischen 15W-40er rund 50 Sekunden!

Dass 0W benötigt deutlich mehr VI-Verb. als das 5W, damit es auch bei sehr hohen Temp. nicht zu stark ausdünnt. Das 5W ist deshalb scherstabiler (= Hochtemp.-Visko fällt auch über einen sehr langen Einsatz-Zeitraum weniger ab). Schützt den Motor deshalb noch länger sehr gut vor Verschleiß. U. der HTHS-Wert ist beim 5W auch im Neuzustand noch höher (= besser). 4,2 beim 5W-40er, u. 3,9mPa.s beim 0W-40er!

Oder kurz gesagt: Das 0W-40er bietet gegenüber dem 5W-40er, selbst beim Winterlichen Kaltstart, keinen für die Praxis relevanten Vorteil (zumindest oberhalb von minus 15Grad nicht). U. von da an, ist das 5W-40er dann in allen Bereichen noch etwas besser!

Wüßte deshalb keinen Grund, warum man für das 0W40er sogar mehr bezahlen sollte! Kopie Ende.

Gruß

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Ehrlich gesagt interessiert es mich überhaupt nicht, was der Eumel hier behauptet!!

MfG Timo

Zitat:

Original geschrieben von Timo245


Ehrlich gesagt interessiert es mich überhaupt nicht, was der Eumel hier behauptet!!

MfG Timo

Also ohne jetzt beleidigend sein zu wollen, wenn du dolch einen Ausspruch hier tätigst, hast du den Sinn eines solchen Forums doch irgendwie nicht begriffen.

Warum ist jemand, der fachlich fundiert Beiträge liefert ein "Eumel" und seine Meinung uninteressant? Wenn die Meinungen und Tips anderer Leute für dich unerheblich sind, verstehe ich nicht warum du überhaupt in einem Forum aktiv bist.

just my 0,02$

PS:@ Opterix: hast recht, das Castrol ist kein vollsynt.; habe mich vertan. Meinte eigentlich das 5W40 Syn-Power von Valvoline😉

Das hat gar nix mit dem Kerl zu tun!

Klar kann er hier seine Meinungen (und sein Wissen) kund tun.
Ist ja sogar gut, wenn er das macht!

Allerdings bedeutet das noch lange nicht, daß der Kerl immer 100% recht hat und sein Wort Gesetz ist!

Genau so bringt Opterix es aber rüber!
Für ihn scheinen alle anderen Meinungen quatsch zu sein!

MfG Timo

@ Timo245

Was bist Du denn gleich so aggressiv?

Wenn jemand beruflich bei MB im Prüflabor u. a. mit sämtlichen Betriebsstoffen zu tun hat und so ein fundiertes Wissen hat, dann kann er kein Eumel sein und man muß ihm nur Glauben schenken, oder?
Wenn Du aber Deinem Super-Mechaniker, der übrigens seinen Geldbeutel mit seinen Aussagen füllt, mehr glaubst, kann ich auch nix machen. Jeder kann sich das Öl reinschütten was er will, von mir aus auch Salatöl.
Ich kann Dir in meinem beruflichen Leben auch tausend Fälle aufzählen, wo ein Fachfremder mir zeigen wollte wo es lang geht.
Mittlerweile hab´ ich aber die langen Diskussionen mit den Allwissenden aufgegeben u. lasse sie in ihrem Glauben.
Warum soll ich es hier nun anders machen:
=> Du hast recht u. ich meine Ruhe...

Gruß

PS. Scheinbar hast Du immer noch nicht in das entspr. Forum reingeschaut!!!

Hallo Chuck Chillout,

ob das Syn-Power 5W-40 von Valvoline ein richtiges volsynthetisches Öl ist kann ich Dir auch nicht beantworten, da mußt Du schon "Sterndoktor" fragen.
Auf der anderen Seite bezweifel ich es, denn es gibt nur sehr wenige wirklich vollsynthetische 5W-40.

Hier noch ein Kopie von Sterndoktor zu den Thema:

Erstens ist es schon mal nicht richtig, dass alle 10W-40er teilsynthetisch, u. alle 5W-40er vollsynthetisch sind! In der 10W-40er-Kathegorie gibt es sogar die größten Qualitätsunterschiede. Gibt hier rein mineralische, die meisten sind sog. Hydrocrack-Öle (= etwas verbesserte mineralische), u. nur ganz wenige sind teilsynthetische. Letztere sind i. d. Regel die besten unter den 10W-40ern.

Von den 5W-40ern sind ebenfalls die meisten nur Hydrocrack-Öle (Hc-Öle). Vollsynth. 5W-40er gibt es nur sehr wenige. Bei den 5W-30er ist es ähnlich.

Nur bei den 15W-40er ist es so, dass diese immer rein mineralische sind. U. alle OW- sind immer vollsynth.

Spätestens hier sollte auch deutlich werden, dass der Visko-Bereich nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal ist. Allerdings gibt es natürlich unter den 0W-40ern deutlich mehr Spitzenöle wie bei den anderen Visko-Bereichen.

Die Angaben von z. B. „5W“ u. 40 sagen aber alleine nicht viel über das Öl aus. Bei der ersten Zahl geht es um die dynamische Visko., also wie sich das Öl bei sehr niedrigen Temp. verhält. Hier geht es vor allem darum, bis zu welcher Temp. das Öl der Ölpumpe noch von selbst zufließt. U. „5W“ bedeutet z. B., bis min. minus 30Grad.

Die zweite Zahl von z. B. 40, bezieht sich auf die kinetische Visko bei exakt 100Grad. Dieser Wert hat aber für die Praxis kaum eine Aussagekraft. Was den Verschleißschutz bei sehr hohen Öltemp. betrifft, so ist hier alleine der HTHS-Wert (= Visko bei 150Grad u. unter einer Scherbelastung gemessen) von Bedeutung, da dies schon eher dem entspricht, was vor allem an den Kolben passiert.

U. bei Ölen nach ACEA A3/B3 (= Hochleistungsöl mit Potential für verlängerte Wechselintervalle) ist die Mindestanforderung 3,5mPa.s. Egal welcher Visko-Bereich auf der Dose steht. Gilt für ein 0W-30er genauso, wie für ein 5W-50er. Nur bei Ölen mit einem ACEA A1/B1, u. A5/B5-Profil ist die Min-Anforderung nur 2,9mPa.s. Bei den VW-Normen 503.00, 506.00 u. 506.01 ist der HTHS-Wert übrigens auch auf 2,9mPa.s abgesenkt Die nach 502.00 (Benziner) bzw. 505.00 (Diesel) haben deshalb einen besseren Verschleißschutz bei hohen Temp, da diese auf einem ACEA A3/B3-Profil basieren!

Und 150Grad können es an den Kolben schon bei einer verhaltenen Fahrweise sein, wo in der Ölwanne grad mal 70 bis 80Grad herrschen. U. bei längerer Vollast mit hohen Drehzahlen können es (je nach Motor) auch schon mal 250Grad!!! u. noch mehr an den Kolben sein (in der Wanne dann rund 120 bis max. 150)!

Bei solchen Temp. sind dann vor allem leistungsfähige EP (Hochdruck)- u- AW (Verschleißschutz)-Additive gefragt, da das Öl selbst die Reibpartner dann zumin. nicht mehr vollständig voneinander trennen kann. Ein vollsynth. Spitzenöl verkokelt u. verlackt bei solchen Temp zumin. nicht. Außerdem enthalten diese auch sehr leistungsfähige Verschleißschutz-Additive! Mobil nennt die neuen "SuperSyn", welche allerdings nicht in allen Mobil-Ölen, sondern nur in den neuen Mobil1-Ölen enthalten sind!

Einer der größten Irrtümer ist aber:
Dass ein mineralisches 15W-40er gar keine, u. ein vollsynth eine sehr gute Reinigungswirkung hätte. In Wirklichkeit hat das aber überhaupt nichts mit der Art des Grundöls zu tun, sondern liegt ausschließlich am enthaltenen Additiv-Paket. Das Grundöl selbst (egal ob nun mineralisch, hc, teilsyth. o. vollsynth) hat überhaupt keine Reinigungswirkung. Dazu kommt noch, dass die meisten alten Ablagerungen im Motor ölunlöslich sind. Erst die Zugabe von waschaktiven "Detergentien" verleiht einem Öl eine Reinigungswirkung.

U. ob u. wie viel, bzw. wie lange ein Öl Schmutzteilchen tragen kann, hat auch nichts mit der Grundöl-Art zu tun, sondern mit den darin enthaltenen "Dispersanten". Denn, nur diese sind in der Lage, sowohl feste wie flüssige Schadstoffe zu neutralisieren, bzw. zu umhüllen u. bis zum nächsten Ölwechsel fein verteilt in Schwebe zu halten, damit diese nicht ausfallen, sich zusammenballen u. irgendwo im Motor anlagern können (u. für größere Schmutzpartikel, welche die Dispersanten nicht mehr umhüllen können, ist der Ölfilter da). Deshalb ist es auch völliger Unsinn, das gelöste Ablagerungen Ölbohrungen verstopfen könnten.

U. solche „Reinigungs- u. Reinhalte-Additive" sind längst in allen Motorölen enthalten. Egal ob es sich dabei nun um ein mineralisches 15W-40er, oder ein vollsynth. 0W-30er handelt. Nur einige spezielle Oldtimer-Öle sind völlig unlegiert (= enthalten keine Additive) .

Die Grundöl-Art spielt bei der Motorsauberkeit nur insofern eine Rolle, dass vollsynth. den Motor weniger verschmutzen, da sie sehr viel temperaturstabiler sind, u. auch deutlich langsamer altern.

Bei den sog. Vollsynth. ist das Ausgangsprodukt zwar auch ein Mineralöl (ausgenom. synth. Ester), jedoch werden diese auf molekularer Ebene völlig neu aufgebaut. Die Ölmoleküle sehen nachher ganz anders aus, u. zwar genauso wie es sein sollte. Dadurch wird erreicht, dass diese sehr viel temperaturstabiler sind, u. deshalb auch deutlich langsamer altern. Bei Temp. wo ein mineralisches schon lange verkokelt u. verlackt, schmieren diese noch. Halten locker 350Grad aus.

Außerdem haben diese von Haus aus schon einen höheren Viskositätsindex (VI). Bedeutet, dass sie mit zunehmender Temp. nicht so stark ausdünnen. Gibt man dann noch einen robusten VI-Verbesserer dazu, erreicht man einen noch höheren VI. Deshalb können diese auch im kalten Zustand viel dünnflüssiger sein, ohne dann bei hohen Öltemp. zu dünn zu werden (z. B. 0W-40)!

Ein echtes Spitzenöl entsteht deshalb erst, wenn man einem hochwertigen Grundöl ein entsprechend leistungsfähiges Additiv-Paket beigibt. Der Additiv-Anteil liegt heute bei den Motorölen bei 15 bis 30%!!!

Da HC-Öle schon mal besser als mineralische, aber viel günstiger als vollsynth. sind, geht der Trend immer mehr in diese Richtung. Der Großteil der neueren Öle sind deshalb alles HC-öle. Nur die OW- sind noch alle vollsyntetische. Die 10W-40er sowieso, aber auch von den 5W-30er u. 5W-40ern sind die meisten nur HC-Öle. Nennt sich dann HC-"Synthese", oder aus der "soundso"-Synthese-Technologie!

Das "nonplusultra" ist aber natürlich immer noch ein hochwertiges vollsynth. Grundöl, welches auch ein modernes u. sehr leistungsfähiges Additiv-Paket enthält. Wie z. B. die neuen Mobil1-Öle. Gibt aber natürlich auch noch andere vollsynthetische Spitzenöle, welche auch nicht ganz so teuer sind.

Hoffe mit dieser Info wenigstens die größten Irrtümer aus der Welt zu schaffen!
(Quelle: Sterndoktor)

@Opterix

Nicht aufregen, ist es nicht wert.

Gruß
Ercan

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