"Peinliche" Versehen im Straßenverkehr bzw. mit dem Auto

Hallo,

sicher ist es schon mal passiert das man im Straßenverkehr was entdeckt hat was so richtig peinlich sein dürfte, oder man hat sich selbst in eine peinliche Situation gebracht.

Ich fange mal mit mir an:

anstatt Scheibenfrostschutz habe ich in den Scheibenwaschbehälter Kühlerfrostschutz eingefüllt. Bei Benutzung der Scheibenwaschanlage wurde mir es dann schlagartig klar wie sich die Scheibe verschmierte. Echt peinlich....

VG
Reinhard

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Vor vielen Jahren mit einem Kumpel ein Pontiac Firebird repariert. Motor ausgebaut und mehrere Wochenenden überholt, Motor wieder eingebaut. Alles in freier Werkstatt. Als der Motor drin war, musste das Fahrzeug da raus.
Also raus aus der Werkstatt und nach Hause etwa 30 Km in die eigene Garage fahren. Freie Werkstatt hat auch Feierabend.

Nach 5 Km ist die Kühlwassertemperatur im roten Bereich. Also anhalten und Motor aus. Mit Wasservorrat aus der Tanke dann über 7 Stunden nach Hause gebraucht. Immer wieder anhalten und abkühlen lassen. Wir zwei überzeugten erwachsenen Männer waren uns zu fein den ADAC zu rufen.
Zigaretten gingen unterwegs auch noch aus.

Daheim, nach Stunden der Suche kam die Ernüchterung. Wie auch immer war es möglich den Stecker des Lüfters für den Kühler falsch herum einzustecken. So sprang der Lüfter zwar an, hat aber falsch herum geblasen.

Fehler gefunden, Temperatur stabil.
Die Kopfdichtung des Motors war auf einer Bank dennoch hinüber.

Im ersten Jahr nach dem FS mit meinem alten Fiesta hatte ich mehr als eine Peinlichkeit. Spur durch Gegenfahren gegen den Bordstein verstellt (mit dem kleinen Autochen, ist ja kein Schlachtschiff... ), beim Einparken dann noch schön mit dem Reifen langsam im spitzen Winkel drüber; das tut im Nachhinein so weh, wenn man zurückblickt. Da ich angepasst fahre, ohne Hindernis zu sein und genug Abstand halte , wenigstens keine Verkehrsgefährdung für die hinter mir bei den Sachen gewesen.

Wenn die dir natürlich an der Stoßstange kleben, hilft gar nichts.

Oder du befreist frisch die Scheiben vom Eis, weil wie Lüftung des Anfängerautos nicht mehr so durchzugsstark ist, fährst sofort los und musst kurz darauf wieder anhalten, da alles wieder schnell beschlägt, statt die paar Minuten mehr Geduld zu haben und die Lüftung/Scheibenheizung einfach mal laufen zu lassen, ohne Motor natürlich. Gut, inner Stadt ist das kein Ding, schnell ne Lücke an der Seite suchen solange man noch halbwegs sieht und die Scheibe wieder frei zu kriegen.
Aber dumm war's schon.

Daimler C-Klasse Kombi S202 als Erprobungsfahrzeug am letzten Tag der Erprobungszeit von meinem Vater bekommen.
Erst Pizza mit ausgefahren und danach abends im Dunkeln in die Waschanlage. Leider habe ich alle Fenster offen gelassen und der Benz war klitschnass von innen. Bin noch ewig mit dem Wagen und voller Heizung an im Sommer abends dann gefahren. Am nächsten Tag wurde der Wagen von meinem Vater zurück zu Mercedes gebracht.
Die Erprobungsfahrzeug wurden glaube ich danach zerlegt. Möchte nicht wissen, was die Techniker gedacht haben, wo überall das Wasser herkam. :-p

Es wurde von euch halt gründlich erprobt. 😁

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Betatester😉

Zitat:

@Reinhard69 schrieb am 18. Dezember 2022 um 09:46:08 Uhr:


Einen habe ich noch: als ich mein erstes Auto, ein Golf 1 Baujahr 81 den Kumpels damals zeigte, kam die Frage nach Rost auf. Ich völlig überzeugt von Rostfreiheit der Türen, fuhr mit den Fingern "volle Granate" an der Türunterkante der Fahrertüre entlang. Brauchte zwei Heftpflaster nach dieser Dummheit. Seitdem mache ich um Golf 1 einen weiten Bogen :-)

Golf 1 und Rost, ein schönes Thema. Man setzt vor dem Hinterrad den Wagenheber an und dreht fleißig an der Kurbel. Die Karosse ging kaum in die Höhe, dafür gab es komische knackende Geräusche! Und siehe da, das Thema war dann schnell durch oder präziser, die Aufnahme vom Wagenheber durch den Schweller! 🙄

Zitat:

@Bytemaster schrieb am 16. Dezember 2022 um 12:47:14 Uhr:



Zitat:

@Quatschtuete schrieb am 16. Dezember 2022 um 11:08:38 Uhr:


Heutzutage geht das gar nicht mehr. Der Zapfhahn vom Diesel hat ein größeren Durchmesser.
Sprich man schafft es nicht bei einem Benziner mit Diesel zu tanken, nur umgekehrt.

Das hab ich noch nie verstanden, warum man das nicht umgekehrt gemacht hat, also die Benzin Zapfpistole im Durchmesser größer, damit sie beim Diesel net rein passt. Denn bei einer Fehlbetankung ist es für den Benziner nicht so schädlich (und vor allem teuer) wenn man aus versehen Diesel rein tankt, wie umgekehrt. Die heutigen Common-Rail-Diesel sterben da halt recht schnell.

Das hat historische Gründe. Bei den alten Vor- und Wirbelkammerdieseln machte etwas Benzin im Diesel nichts aus und im Winter hielt man so - vor der Existenz des Winterdiesels - die Plörre sulzfrei. Und Diesel im Benziner läuft auch nicht wirklich gut.

Viele Diesel haben aber einen Fehlbetankungsschutz, bei dem eine Klappe von der dicken Diesel-Pistole entriegelt werden muss.

Zitat:

@JJongens schrieb am 16. Dezember 2022 um 18:33:30 Uhr:


Was war passiert: beim Aufbau der Garage hat mein Vater vergessen die Endanschläge in der Führung des Tors zu verbauen so das dieses am Ende der Führung zu weit lief und sich der Gravitation hin gab.

😁 .... meine Frau würde heute noch hintermirherrennen 😁

Zitat:

@tartra schrieb am 14. Dezember 2022 um 11:16:26 Uhr:


Anfangszeit als Selbstschrauber ... Radlagerwechsel hinten bei einem Golf 2

Die Achsmuttern schön festgezogen .. macht man mit Muttern, dachte ich mir ...

Mich zwar gewundert das sich das Rad sehr schwer drehen lässt, dachte mir ... ok. Das Radlager muss sich erst einlaufen..

freudig losgedüst zum Baggersee, nach 3 km war Schluss, Heck total am rumeiern. Beide Seiten heiß gelaufen und Fett tropfte raus ..

Seitdem weiß ich, das bei dieser Konstruktion mit Schrägrollenlagern der Einbau mit Spiel sein muss.

Und ich konnte live sehen wie wichtig der Splint ist, der hat das Rad alleine am Achsschenkel gehalten ...😰

War zum Glück ein Golf 2 .. die reparatur also noch mal, die Teile waren zum Glück echt spott billig ...

da hast du aber noch Glück gehabt, ich habe das auch ( Golf 1 ) so geschaft, nur leider die Achsstummel waren auch hinüber..... heute möchte ich das nicht 2x bezahlen müssen

1. Vorfall November 1989....im Parkhaus von Karstadt 30min das Fahrzeug gesucht.....man war die Welt schön bunt

2. Vorfall Sommer 1990.....beim Mazda 929 ( sicher auch andere Modelle ) konnte man den Stift zur Verriegelung noch runter drücken, wenn man von außen den Türgriff gezogen hat..... war sehr praktisch, weil verschließen vom Fahrzeug ging schnell und OHNE Schlüssel ins Schloss.....nur bei Aral an Säule 3, hast du die Lacher auf deiner Seite, wenn der Schlüssel im Zündschloss steckt.....zum Glück gab es zu dieser Zeit noch Mechaniker an Tankstellen und das Auto mit 2 Wagenhebern auf Rollen beseitigt..... dann noch 2,5h gebraucht den 2. Schlüssel zu besorgen, weil auch der Mechaniker die Tür mit einem Draht NICHT aufbekommen hat

3. Vorfall Herbst 1999.....Wischerblätter beim Ford Mondeo erneuert.....so, nun noch Scheibenwasser mit Frostschutz auffüllen.....Fahrertür auf, Zündschlüssel geholt..... da war noch ein Schloss unter dem Fordschild und die Haube wurde so per Zündschlüssel entriegelt.....
Haube auf und nu schön auf das Geräusch hören.... man man man, wie blöd muss ich sein und habe vergessen die Wischer wieder an die Frontscheibe zu klappen.....na Lackstift, kann auch ich nicht mit umgehen

peinlich, peinlich, peinlich

Zitat:

@FroschCaddy schrieb am 19. Dez. 2022 um 20:27:54 Uhr:


beim Mazda 929 ( sicher auch andere Modelle ) konnte man den Stift zur Verriegelung noch runter drücken, wenn man von außen den Türgriff gezogen hat

Ging auch bei vielen Opel und beim Käfer und Golf ist der Knopf unten geblieben statt wieder hoch zu kommen beim Schließen.

"Viele Diesel haben aber einen Fehlbetankungsschutz, bei dem eine Klappe von der dicken Diesel-Pistole entriegelt werden muss."

Sicher? Hab ich zwar noch nie ausprobiert, aber Nachtanken aus dem Kanister klappt doch auch, oder?

Meiner hat es. Damit kann man zumindest ein Benzinzapfhahn nicht hineinstecken, so dass er bleiben würde. Da ist ein Mechanismus drin der das "Eindringen" des dünnen "Rohres" ( 😉 ) verhindert.

Er verhindert aber nicht, wenn ich mit einem Tankkanister etwas einfülle, da dieser Mechnismus nicht dicht ist.

Das hat historische Gründe. Bei den alten Vor- und Wirbelkammerdieseln machte etwas Benzin im Diesel nichts aus und im Winter hielt man so - vor der Existenz des Winterdiesels - die Plörre sulzfrei. Und Diesel im Benziner läuft auch nicht wirklich gut.

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Oh jaaaa, der legendäre Benziesel :-).

Zitat:

@PeterBH schrieb am 19. Dezember 2022 um 22:36:11 Uhr:


"Viele Diesel haben aber einen Fehlbetankungsschutz, bei dem eine Klappe von der dicken Diesel-Pistole entriegelt werden muss."

Sicher? Hab ich zwar noch nie ausprobiert, aber Nachtanken aus dem Kanister klappt doch auch, oder?

Bei Ford braucht man eine spezielle TrichterTülle, oder wie man das Ding jetzt nennt. Das liegt irgendwo bei dem Pannenset in jedem Ford, der den Fehlbetankungsschutz hat..

Man kann den Kanisterrüssel nicht einfach so in den Tankstutzen stecken. Zumindest schon mal mehrere Schritte, bei deren Ausführung man noch mal nachdenken kann, ob die richtige Kraftstoffsorte im Kanister schwappt ...

Ich sage immer scherzhaft Ford ist ein Ami, die gehen grundsätzlich vom Super DAU aus...😁😁

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