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[Allgemeine Gebrauchtwagen Ver/Kaufberatung]...4G alle Modelle und Motoren

Audi RS6 C7/4G, Audi S6 C7/4G, Audi A6 C7/4G Allroad, Audi A6 C7/4G
Themenstarteram 27. Februar 2014 um 22:38

Moin,

momentan sondiere ich etwas die Marktlage der 4G und finde durchaus interessante Angebote. Allerdings bedingt mein Budget, dass das Modelljahr etwas älter ist, genauer gesagt aus 2012. Das sind ja die Anfangsbaujahre der 4G.

Gibt es Unterschiede zwischen den Modelljahren 2012 und 2013? Wenn ja, welche? Gab es anfangs noch "Kinderkrankheiten", die behoben wurden?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Gruß

Krümel

 

[Von Motor-Talk aus anderem Thread überführt.]

Beste Antwort im Thema

Moin!

Weil ich gerade noch mal ein wenig im Thread quer gelesen habe, mal ein Tipp für diejenigen, die noch auf der Suche sind:

Viele Beiträge hier sind schnell dahin geschrieben, mit den vermeintlichen Wünschen. Beim Kauf scheint dann einiges vergessen zu werden und es heißt im Nachgang: "Da habe ich dann auch nicht mehr dran gedacht".

Daher ein paar Tipps, die die Suche erleichtern, aber auch bei der Preisverhandlung unterstützend sein können:

1. NEHMT EUCH ZEIT

Das muss quasi geschrieen werden. Schnellkäufe ohne den Markt zu kennen, können zwar gut gehen, aber gerade bei einer größeren Ausgabe wie bei einem Auto, sollte man sich die Zeit nehmen, um zu sondieren, zu vergleichen etc. pp. und nicht am Ende unnötig viel Geld auszugeben.

2. Stöbert erst mal quer durchs Netz und schaut euch um

Dies soll noch gar nicht der konkreten Suche dienen, sondern einfach mal ein wenig ein Gefühl vermitteln. Wer nicht nur 10 Anzeigen bei Mobile/Autoscout/Audi gesehen hat, sondern 100 oder 1.000 hat einfach schon mal ein besseres Gespür für das was da (nicht) steht, was vielleicht "komisch" formuliert ist oder oder oder... Daher: Einfach mal eure Eckdaten in die üblichen Suchmaschinen eingeben und erst mal nur ein wenig quer lesen.

3. Legt euch eine Excel-Matrix an

Wen ihr nach und nach ein wenig Übersicht gewonnen habt, legt euch eine Excel-Tabelle an. Zum Beispiel mit drei Spalten: "Muss der Wagen unbedingt haben - nicht diskutabel", "Sollte er haben und ich wäre nur ungern bereit zu verzichten" und "Nice to have, kann man mal drauf achten, ist aber nicht kaufentscheidend".

Am besten schreibt ihr dann zusammengehörige Dinge nebeneinander, damit die Tabelle sortiert ist und sortiert in der zweiten Spalte nach Priorität.

Heißt: Wer gerne, aber nicht unbedingt ein Schiebedach will, schreibt das in Spalte 2 und notiert sich z.B. in der letzten Spalte, wenn interessant, daneben noch das Panoramadach.

Ansonsten eben überlegen, ob einem z.B. selbst wenn man beides nach Möglichkeit haben will, aber weiß, dass man evtl. auf was verzichten muss, das Businesspaket weiter oben in die Liste schreibt, als z.B. der Ski-Sack.

Gerade bei Paketen (Business, Assistenz, ...) sollte man sich notieren, was diese bei dem entsprechenden Modell enthalten und was einem daraus besonders wichtig ist - manchmal findet man auch Wagen, bei denen die für einen selbst wichtigen Punkte aus dem Paket eben nicht als Paket, sondern als Einzelausstattungsmerkmale enthalten sind. Beispiel: Ihr wollt gerne das Business-Paket, weil ihr die Rückfahrtkamera haben wollt. Wenn ihr eure Suche über das Paket einschränkt, verpasst ihr evtl. ein passendes Modell, dass die RFK hat, aber eben nicht als Paket (obwohl ihr den Rest gar nicht wollt).

4. Sucht in ganz Deutschland

Selbst wenn ihr vielleicht in der Region kaufen wollt oder "müsst" - sucht in ganz Deutschland. So habt ihr einen besseren Eindruck vom Markt und dem Angebot. Außerdem sollte man sich überlegen, ob es im Einzelfall vielleicht nicht doch besser ist, mal 200, 400 oder 600 km zu fahren, wenn ihr ein ansprechendes Angebot habt - nur sollte man nicht beim erstbesten blind ins Auto steigen und einfach zum Händler fahren, nachher ist er nicht da. ;)

5. Sucht über euren Limits

Und zwar in jeder Hinsicht. Finanziell, Leistungsmäßig etc. Die Suchen bei Mobile.de etc. sind "scharf", d.h. wenn ihr einen Wagen mit max 75tkm sucht, dann fällt vielleicht auch euer Traumwagen mit 75.100km raus. Auch ist der Preis, selbst bei Händlern wenn es so im Angebot steht, meist nicht wirklich fest. Wer also z.B. max. 30.000 ausgeben will, sollte dennoch bis 31/32.000 suchen - vielleicht wird man sich ja mit dem Händler einig.

6. Erstellt euch eine Frageliste für den Kontakt mit dem Anbieter und verschafft euch einen Eindruck vom Anbieter

Bevor ihr zu einem Anbieter fahrt, ruft diesen an. Wenn es ein gewerblicher Händler ist, solltet ihr euch ggf. auch mal die Homepage anschauen. Schmuddeliger Hinterhof, angeraunzt werden am Telefon oder ähnliches, sollte euch diesen Kontakt überdenken lassen.

Auf die Frageliste solltet ihr Punkte nehmen, die ihr vorher abklopfen wollt oder solltet:

Ist der Wagen überhaupt noch vorhanden? Stimmen die angegebenen Ausstattungskriterien? Nicht angegebene Vorschäden? Wie lange steht er da schon (lange Standzeit kann euch auch bei der Preisverhandlung helfen) etc. pp.

Sprecht außerdem ab, dass der Wagen, wenn ihr dort hinfahrt, vorher nicht gefahren wurde, damit ihr einen kalten Motor vorfindet.

7. Nehmt euch für den Besuch beim Händler Zeit und lasst euch nicht blenden

Wenn ihr zum Anbieter fahrt: Druckt euch eure Prioritätenliste noch mal aus, ebenso das Angebot, was eingestellt war sowie eure Notizen aus dem Telefonat mit dem Anbieter. Fahrt zum Anbieter und schaut euch das Fahrzeug in Ruhe an (siehe auch Pkt. 8). Stimmt die Ausstattungsangaben ab, geht die Checkliste (Punkt 8) durch, macht in Ruhe eine Probefahrt und lasst euch nicht drängen!

Will euch der Anbieter drängen, keine Probefahrt machen lassen oder nur 5 Minuten, überlegt euch, ob dies der richtige Wagen für euch ist.

8. Erstellt euch für die Detaildurchsicht eine Checkliste oder ladet euch eine solche runter

Es gibt im Netz eine Reihe an Checklisten für den Gebrauchtwagenkauf - vom ADAC, über Mobile.de bis hin zu verschiedenen Versicherungen etc. findet sich da einiges. Diese enthalten teilweise unterschiedliche Punkte, daher kann ich euch den Tipp geben, diese selbst in eine Liste zu überführen (bei Bedarf kann ich auch meine mal hier einstellen).

Geht diese Liste sorgsam durch. Ich bin teilweise mehr als 1,5 Stunden am/um/im Wagen rumgeturnt, um die Liste durchzugehen - bevor die Probefahrt losgegangen ist. Dazu braucht auch nicht permanent der Anbieter bei euch zu sein, lasst ihn gerne auch zwischenzeitlich mit anderen Kunden reden, dann habt ihr niemandem "im Nacken" sitzen und er fühlt sich auch nicht einfach nur "dumm rumstehend".

9. Lasst euch nicht blenden oder hinreißen

Wenn ihr vor dem Wagen steht oder das erste mal drin sitzt, ist dieser wahrscheinlich frisch aufbereitet, die Reifenwände frisch glänzend geschwärzt etc. und der Wagen steht optisch recht gut da. Das ist nicht entscheidend. Natürlich sollte der Wagen in einem gepflegten Zustand sein, aber noch viel wichtiger ist, wie es mit der Basis, der Technik etc. aussieht. Ist noch Schmutz von der letzten Probefahrt im Fußraum und ein Fleck auf dem Sitz, ist das immer noch Kinderkram im Gegensatz zu eine Reihe defekter Injektoren.

Zudem seid ihr im diesem Moment vielleicht sowieso gerade etwas euphorisch, wo ihr doch nun in eurem "Traumwagen" sitzt - verliert bei diesem Gefühl aber eure Sachlichkeit nicht.

10. Mit Mängeln umgehen

Wenn ihr die Checklisten durchgegangen seid, die Probefahrt gemacht habt, etc. pp. werdet ihr sicher den ein oder anderen Mangel (hey, es handelt sich um einen Gebrauchten!) gefunden haben. Das ist nicht schlimm! Im Gegenteil, es hilft euch bei der Verhandlung. Kleiner Kratzer im Lack (Wird das noch neu lackiert?), schmutziger Innenraum (Da gibt es noch eine Aufbereitung, oder?), Winterreifen, neue Inspektion oder HU, ... Jeder Punkt der euch auffällt, sollte mit einfließen in die anschließende Preisdiskussion. Überlegt euch auch, was ihr davon evtl. selbst machen wollt/könnt oder ob ihr das "Rundum-Sorglos-Paket" wollt.

11. Bleibt cool

Bleibt in der Preisverhandlung cool. Ihr müsst nicht "diesen" Wagen kaufen. In diesem Moment zeigt alleine die Mobile.de-Suche für A6 mit EZ ab 2012 mehr als 7.500 Ergebnisse an - ihr habt also Auswahl, der Händler aber just in diesem Moment nur einen Kunden, der sich für den Wagen interessiert. Zeigt ich nicht über interessiert, geht nicht mit dem Grinsen eines Honigkuchenpferdes nach der Probefahrt auf den Händler zu und sagt ihm, dass das die geilste Karre ist, die irgendwo rumsteht.

Sprecht mit ihm noch mal alle gefundenen Mängel durch, was behoben werden sollte, was noch mal geprüft werden sollte etc. und sprecht über den Preis unter diesen Voraussetzungen. Lasst euch nicht von "Geschenken" blenden ("Fußmatten bekommen sie noch umsonst dazu") - seht einfach immer, was ihr unterm Strich für welchen Preis bekommt.

12. Lasst euch nicht zum Kauf drängen

Will euch der Verkäufer zum Kauf drängen? Sagt er, er hätte noch andere Interessenten und man müsste sich gleich entscheiden? Nehmt lieber Abstand! Überlegt euch die Ausgabe gut. Im Zweifelsfall besser weiter vergleichen - s.o.: Der Markt ist groß genug. Schlaft in Ruhe über das Angebot, vielleicht fällt euch im Nachgang, wenn ihr nicht mehr vor Ort seid, doch noch was ein, was ihr vergessen habt. Vielleicht hat euch die Probefahrt auch gezeigt, dass etwas, was euch bisher (un-)wichtig war, nun doch (un-)wichtig ist.

Eigentlich sollte das alles "normal" und "selbstverständlich" sein. Nachdem, was ich hier im Forum aber teilweise so gelesen habe und auch bei verschiedenen Händlern auf dem Hof mitbekommen habe, dachte ich mir, ich schreibe das noch mal so für die Suchenden zusammen.

Inhaltlich ist es frei runter geschrieben, also fehlt vielleicht noch was - insofern mag das gerne noch ergänzt werden.

Meine Prioritäten- und Checkliste kann ich gerne bei Bedarf zur Verfügung stellen, damit man sich mal einen Eindruck machen kann.

Ansonsten: Einfach ruhig bleiben - ihr findet schon was :) Bedenkt, dass es aber nicht die Eierlegende-Wollmilchsau für den Preis eines Hamsters geben kann. Seid also realistisch.

So, genug geschrieben - schönen Samstag noch!

 

// EDIT //

Nachtrag zum Besuch beim Anbieter: Fahrt nicht alleine hin. Wenn ihr jemanden habt, der sich mit Autos auskennt, nehmt diese Person mit. Aber auch so: Besser mit der Freundin, dem guten Kumpel oder Sohnemann oder Schwiegervater hin, als alleine. Vier Augen sehen mehr als zwei. Und eine "unbeteiligte" Person schaut noch mal ganz anders auf euer Objekt der Begierde.

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Hallo liebe Community,

ich schaue mich aktuell nach einem Passat R-Line oder einem Audi A6 um.

Aktuell hat der A6 S-Line es mir sehr angetan...

Habe hier mal ein Angebot. Wie findet ihr den Preis.

Er hat 150.000km gelaufen, gibt es irgendwas besonderes was in naher Zukunft ansteht bzw. worauf ich achten sollte ? Was ist bei diesem KM-Stand bei dem A6 allgemein zu beachten ?

Danke für eure Hilfe :)

 

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Ich empfehle Dir, Dir die letzten 20 oder 30 Seiten hier durchzulesen. Da bekommst Du einen guten Überblick.

Ansonsten kann man sagen, dass es einer der ersten 4Gs ist und dementsprechend auch alle Kinderkrankheiten hat. Sofern diese bei diesem Fahrzeug nicht ausgemerzt wurden.

@Black, anschauen.. Von Privat und ob es Nichtraucher ist sind für mich 2 Aspekte, ansonsten steht er preislich und Ausstattungsmäßig sehr gut da.

Für 8 Jahre und 150.000km von Privat ist der zu teuer.

Bei den ersten 4G hast du alle Kinderkrankheiten mit dabei .....und das ohne GW Garantie:

 

Steuerkettenspanner =4000€

Obere Ölwanne undicht= 6000€

Kühlmittelabsperrventil undicht = 1100€

S tronic Mechatronikfehler= 4000€

Doppelkupplung verschlissen= 4500€

Fahrstufensensor im Getriebe = 3500€

 

(Ich bin Audimechaniker und kenn daher die Preise und Krankheiten)

 

Tu dir den Gefallen und nimm den Passat

Zitat:

@Arni 1984 schrieb am 9. Dezember 2020 um 06:07:04 Uhr:

Für 8 Jahre und 150.000km von Privat ist der zu teuer.

Bei den ersten 4G hast du alle Kinderkrankheiten mit dabei .....und das ohne GW Garantie:

 

Steuerkettenspanner =4000€

Obere Ölwanne undicht= 6000€

Kühlmittelabsperrventil undicht = 1100€

S tronic Mechatronikfehler= 4000€

Doppelkupplung verschlissen= 4500€

Fahrstufensensor im Getriebe = 3500€

 

(Ich bin Audimechaniker und kenn daher die Preise und Krankheiten)

 

Tu dir den Gefallen und nimm den Passat

Vielen Dank für deine kompetente Antwort. Das so viele Kosten auf mich zukommen würden, hätte ich nicht gedacht. Ich werde es mir doch nochmal überlegen :)

 

Naja mit 10/2012 ist er wohl schon MJ13 und so schlecht steht er nicht da. Die Sitze sehen halt schon ziemlich mitgenommen aus und das fehlende ACC würde mich noch stören, ansonsten kann man den sicherlich mal in Augenschein nehmen.

Zitat:

@GeneralTrautmann schrieb am 9. Dezember 2020 um 07:51:41 Uhr:

Naja mit 10/2012 ist er wohl schon MJ13 und so schlecht steht er nicht da. Die Sitze sehen halt schon ziemlich mitgenommen aus und das fehlende ACC würde mich noch stören, ansonsten kann man den sicherlich mal in Augenschein nehmen.

Das stimmt. Die Sitze würde ich wenn es möglich ist ersetzen durch neue S-Line Sitze.

Zitat:

@chacoon schrieb am 8. Dezember 2020 um 15:28:36 Uhr:

Zitat:

@illusion2001 schrieb am 8. Dezember 2020 um 14:45:51 Uhr:

Wer "kein VW" sagt, muss konsequenterweise auch "kein Audi" und vor allem "kein Skoda" sagen.

Das Argument hinkt ein wenig und ich muss auch nicht konsequent sein ;-)

Ich kann Deine Haltung natürlich nachvollziehen, teile sie aber nicht.

Ne da hinkt gar nichts. Ist die gleiche Firma und sind die gleichen Teile.

Würde dann tatsächlich mehr nach den anderen Anbietern schauen.

Auf jeden Fall in Ruhe mal die verschiedenen autos fahren und anschauen. Eigentlich merkt man doch schnell was einem zusagt :)

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Ist ein Audi A6 der richtige Wagen für mich?' überführt.]

Und ich sehe gerade, dass der von privat kommt. Das würde ich schon gar nicht machen! Mindestens die Gewährleistung vom Händler sollte es bei solch einem Auto und den möglichen Kosten für Reparaturen schon sein!

Was dann (bezogen auf den Austausch der Sitze) auch wieder ca. 1200 (+/-) kostet...

Wieso dann nicht gleich weitersuchen und das Budget um mindestens v.g. Betrag aufstocken?

Vielleicht ist dann auch ein weniger anfälliger Facelift drin.

Zitat:

@4f4f4f schrieb am 9. Dezember 2020 um 09:13:16 Uhr:

Was dann (bezogen auf den Austausch der Sitze) auch wieder ca. 1200 (+/-) kostet...

Wieso dann nicht gleich weitersuchen und das Budget um mindestens v.g. Betrag aufstocken?

Vielleicht ist dann auch ein weniger anfälliger Facelift drin.

Wobei ich sagen muss, dass der FL mir überhaupt nicht zu sagt.

@Mr.Blackout

Jeder kann hier ja nur von seiner Erfahrung berichten. Wir hatten/haben auch viele 4G´s in der Firma, seit 2011. 204 PS / 245 PS / 218 PS / 190 PS Allroad usw... (alles 3.0 TDI quattros)

Alle haben problemlos 250.000 / 300.000 km geschafft. Und wie das so bei Firmenwagen ist, die werden auch nicht geschont. Wie immer gilt, alles kann, nichts muss. Ich finde 16.000€ für den Wagen angemessen. Die sline-Sitze die verbaut sind, bekommt jeder Aufbereiter wieder flott ;) Ich würde mir den Wagen auf jeden Fall mal ansehen.

Ich habe nach meinen 3 A6 (2x4F und 1x4G), seit Mai privat einen Passat B8 als R-Line innen/außen mit 190 PS/DSG/4Motion und bin damit auch sehr, sehr zufrieden. Ist eine gute Alternative zum A6!

ich denke auch dass es geschickter ist einen kia proceed oder ceed sw neu zu kaufen als einen audi a6 der 4 jahre alt ist und 150tkm gelaufen hat.

->der kia ist neu und hat 7 jahre herstelergarantie. der audi hat quasi die hälfte einer normalen fahrzeuglebensdauer überschritten was sich heute nicht unbedingt direkt im verschleiß zeigt sondern wenn es blöd läuft eben irgendwann in kapitalen defekten gewisser bauteile die halt jeweils so teuer sind dass man früher oder später aufgibt. es ist dann eher großes glück ob er weitere 150tkm nur mit wartung und ein paar verschleißteilen schaft oder nicht

->bremsen, reifen, radlager usw all das ist beim neuen eben erstmal neu. schon das macht ihn unterm strich einige tausender günstiger. verkaufst ihn 8 jahre späte hat er 150tkm weniger auf der uhr, ist 4 jahre jünger, etc pp

->verbrauch ist auch geringer weil das fahrzeug leichter ist. ein vergleich ceed sw benziner vs a6 diesel ist sicher nicht zielführend da ein diesel für dein fahrprofil absolut ungeeignet ist

->dinge wie reifen und bremsen alles eine nummer kleiner. sprich sollte es mal irgendwann verschlissen sein ist's günstiger.

natürlich sind es verschiedene fahrzeugklassen. der a6 avant quasi 2 klassen höher eingestuft eben nicht kompaktklasse mit kombiheck sondern eben gehobene mittelklasse im im premium segment.

->das zeigt sich darin dass es im a6 sonderaustattungen gibt die es im ceed sw/proceed nicht gibt (die aber ein gebrauchter vertreter a6 mit der kleinen 2.0 tdi maschine gar nicht besitzt....quattro, hud, luftfahrwerk usw)

->das zeigt sich in der motorenpalette (kein sechzylinder. motoren nur bis 140...zukünftig 160ps...wenn man mal vom proceed gt sportmodell mit 204ps absieht, wandlerautomatik für die größeren motoren die du aber ja gar nicht anstrebst bzw welche dann ohnehin nicht ganz ins budget fallen und auch wesentlich teurer im unterhalt sind)

->was du innen vielleicht hier und dort in der materialanmutung merkst. aber richtig deutlich wird es dann auch nur, wenn der a6 richtig gut ausgestattet ist

->mit höherer basisaustattung was du aber ja egalisieren kannst wenn du im ceed/proceed eben nicht unbedingt die basisaustattung wählst sondern 2 linien höher und viellleicht 1,2 paketen....eben so dass die austattung für dich paßt

der unterschied ist dann im grunde nicht mehr groß. es sind ein paar cm mehr aussenläge die du innen nicht/kaum merkst (ein großteil ist schonmal ein längerer vorderwagen um längsmotoren zu beherbergen). ein etwas größerer radstand der sich im komfort etwas bemerkbar macht. eine hier und dort sicherlich etwas besserer geräuschdämmung was ihn beim fahren ggf etwas ruhiger macht (je höher das tempo desto mehr fällt das dann ins gewicht....regelmäßig 150+ gehen in der gehobenen mittelklasse dann doch stressfreier als im kompakten....darunter macht es im grunde nicht großartig was aus.....800km am stück spulst auch mit einem ceed bequem und locker ab und steigst wenn die verkehrslage gut war entspannt aus)

---------------------

iideal für dein fahrprofil wäre ein saugbenziner ohne direkteinspritzung und ohne ottopartikelfilter.

das paßt zu den 12km arbeitsweg, das paßt für die paar familenbesuche und für 200-400km autobahn braucht man eigentlich auch nicht übermäßig viel leistung.

da wäre man dann beim ceed schwestermodell hyundai i30. dort gibt es einen 1.5er sauger mit 110ps ohne direkteinspritzung und ohne ottopartikelfilter.

in deutschland gibt es den nur als nacktes basismodell. als eu import jedoch auch in sehr brauchbarer "style" austattung ( https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=299330669 )

->natürlich ist dass dann ein kompromiss. ein eher schwacher motor der auch nicht supersparsam ist (weil eben keine turbotechnik mit direkteinspritzung). einer den man geht wenn man sich sagt das auto soll möglichst lange halte. man möchte möglichst wenig risiko am motor. mit glück fährt der dann wirklich 20 jahre ohne größere reperaturen trotz des ungünstigen fahrprofils

->praktisch sieht es dann so aus dass schon ein 1.0 dreizylinder turbobenziner 120ps ( https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=299330678 , oder hier mit doppelklupplungsgetriebe https://www.eu-carimport.de/.../ )kaum mehr kostet , weniger verbraucht (werden ggf 0,5 liter sein), deutlich besser durchzieht (172 vs 144nm und das auch noch über einen deutlich größeren drezahlbereich), er weniger kfz steuer kostet. und dich schäden die das kurzstreckenfahrprofil in verbindung mit direkteinspritzung verursacht als erstbesitzer gar nicht treffen

->wenn du zum a6 mit 150ps tdi schielst wäre selbst der 120ps dreizylinder dann zu wenig und man greift lieber zum 1.5er turbomotor (1.5t-gdi, https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=299330531 hier darfst noch etwa 1000€ fürs navi draufrechnen) mit 160ps (oder wenn es ein jahreswagen sein soll auch zum 1.4er t-gdi mit 140ps). man freut sich dann also über mehr leistung wohlwissend dass es eigentlich nicht die perfekte technik für den einsatzbereich ist. bei einem neufahrzeug kann man das risikieren - mit glück äußert es sich die ersten 7-10 jahre gar nicht. bei einem gebrauchten der schon 4 jahre alt ist kann es sehr schnell gehen, dass man in dem bereich landet wo es problem macht - erst recht bei einem diesel der ja ohnehin später auf betriebstemperatur kommt und mehr partikel freisetzt die im filter landen usw.

was die jeans im baumarkt angeht:

->es gibt hin und wieder schöne mercedes c-klassen als jahreswagen oder 1,5 jährige im bereich 25t€ mit 25-40tkm auf der uhr und selten auch mal mit benziner (C180 reicht dir doch völlig...schon ein kleiner c160 mit 136pshat ungefähr die fahrwerte eines a6 2.0tdi....sowohl in 0-100 als auch in der vmax aber als kombi gehts glaub beim 180er mit 156ps los) das halt ich bei deinem fahrprofil für sinnvoller als einen a6 mit tdi motor. der wiegt dann auch mal ca 250kg weniger.

https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=306862883 oder mit automatik

https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=308356526 vergleichbare angebote gibt es jede menge. ich würde tippen dass bei der derzeitigen absatzschwäche hier preislich ggf noch 1000€ luft nach unten ist (je nachdem wie es um die existenz des händlers gerade bestellt ist)

klar will man bei der c-klasse ein amg paket, burmesiter sound, ambiente beleuchtung und was es da noch so alles gibt wird es schnell teurer (oder man landet bei den dieseln die gebraucht gefühlt bei gleichem preis besser ausgestattet bzw bei gleicher austattung ggf etwas günstiger)

->will man unter 20t€ landet man sicherlich beim alter des von dir genannten a6. aber teilweise auch bei autos die dann unter 50tkm gelaufen haben also dann halt 100tkm weniger als der audi. bis du dort die 100tkm mehr draufgefahren hast vergehen bei deiner jahresfahrleistung 10-12 jahre

---------

bezieht man es mal rein auf deine jahresfahrleistung von nur 10tkm ist ein a6 mit 150tkm auf der uhr für dich quasi 15 jahre alt.

restwert dürfte ggf sogar bei beiden ähnlich sein.

i30, 10 jahre alt, 150tkm bringt vielleicht 4000-5000€. ein a6 14 jahre alt 250tkm dürfte ähnliches geld bringen, verschlingt aber auf dem weg dort hin vermutlich einiges mehr an geld. muss man sich also leisten wollen.

 

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Ist ein Audi A6 der richtige Wagen für mich?' überführt.]

Zitat:

@newt3 schrieb am 9. Dezember 2020 um 11:08:30 Uhr:

ich denke auch dass es geschickter ist einen kia proceed oder ceed sw neu zu kaufen als einen audi a6 der 4 jahre alt ist und 150tkm gelaufen hat.

->der kia ist neu und hat 7 jahre herstelergarantie. der audi hat quasi die hälfte einer normalen fahrzeuglebensdauer überschritten was sich heute nicht unbedingt direkt im verschleiß zeigt sondern wenn es blöd läuft eben irgendwann in kapitalen defekten gewisser bauteile die halt jeweils so teuer sind dass man früher oder später aufgibt. es ist dann eher großes glück ob er weitere 150tkm nur mit wartung und ein paar verschleißteilen schaft oder nicht

->bremsen, reifen, radlager usw all das ist beim neuen eben erstmal neu. schon das macht ihn unterm strich einige tausender günstiger. verkaufst ihn 8 jahre späte hat er 150tkm weniger auf der uhr, ist 4 jahre jünger, etc pp

->verbrauch ist auch geringer weil das fahrzeug leichter ist. ein vergleich ceed sw benziner vs a6 diesel ist sicher nicht zielführend da ein diesel für dein fahrprofil absolut ungeeignet ist

->dinge wie reifen und bremsen alles eine nummer kleiner. sprich sollte es mal irgendwann verschlissen sein ist's günstiger.

natürlich sind es verschiedene fahrzeugklassen. der a6 avant quasi 2 klassen höher eingestuft eben nicht kompaktklasse mit kombiheck sondern eben gehobene mittelklasse im im premium segment.

->das zeigt sich darin dass es im a6 sonderaustattungen gibt die es im ceed sw/proceed nicht gibt (die aber ein gebrauchter vertreter a6 mit der kleinen 2.0 tdi maschine gar nicht besitzt....quattro, hud, luftfahrwerk usw)

->das zeigt sich in der motorenpalette (kein sechzylinder. motoren nur bis 140...zukünftig 160ps...wenn man mal vom proceed gt sportmodell mit 204ps absieht, wandlerautomatik für die größeren motoren die du aber ja gar nicht anstrebst bzw welche dann ohnehin nicht ganz ins budget fallen und auch wesentlich teurer im unterhalt sind)

->was du innen vielleicht hier und dort in der materialanmutung merkst. aber richtig deutlich wird es dann auch nur, wenn der a6 richtig gut ausgestattet ist

->mit höherer basisaustattung was du aber ja egalisieren kannst wenn du im ceed/proceed eben nicht unbedingt die basisaustattung wählst sondern 2 linien höher und viellleicht 1,2 paketen....eben so dass die austattung für dich paßt

der unterschied ist dann im grunde nicht mehr groß. es sind ein paar cm mehr aussenläge die du innen nicht/kaum merkst (ein großteil ist schonmal ein längerer vorderwagen um längsmotoren zu beherbergen). ein etwas größerer radstand der sich im komfort etwas bemerkbar macht. eine hier und dort sicherlich etwas besserer geräuschdämmung was ihn beim fahren ggf etwas ruhiger macht (je höher das tempo desto mehr fällt das dann ins gewicht....regelmäßig 150+ gehen in der gehobenen mittelklasse dann doch stressfreier als im kompakten....darunter macht es im grunde nicht großartig was aus.....800km am stück spulst auch mit einem ceed bequem und locker ab und steigst wenn die verkehrslage gut war entspannt aus)

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iideal für dein fahrprofil wäre ein saugbenziner ohne direkteinspritzung und ohne ottopartikelfilter.

das paßt zu den 12km arbeitsweg, das paßt für die paar familenbesuche und für 200-400km autobahn braucht man eigentlich auch nicht übermäßig viel leistung.

da wäre man dann beim ceed schwestermodell hyundai i30. dort gibt es einen 1.5er sauger mit 110ps ohne direkteinspritzung und ohne ottopartikelfilter.

in deutschland gibt es den nur als nacktes basismodell. als eu import jedoch auch in sehr brauchbarer "style" austattung ( https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=299330669 )

->natürlich ist dass dann ein kompromiss. ein eher schwacher motor der auch nicht supersparsam ist (weil eben keine turbotechnik mit direkteinspritzung). einer den man geht wenn man sich sagt das auto soll möglichst lange halte. man möchte möglichst wenig risiko am motor. mit glück fährt der dann wirklich 20 jahre ohne größere reperaturen trotz des ungünstigen fahrprofils

->praktisch sieht es dann so aus dass schon ein 1.0 dreizylinder turbobenziner 120ps ( https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=299330678 , oder hier mit doppelklupplungsgetriebe https://www.eu-carimport.de/.../ )kaum mehr kostet , weniger verbraucht (werden ggf 0,5 liter sein), deutlich besser durchzieht (172 vs 144nm und das auch noch über einen deutlich größeren drezahlbereich), er weniger kfz steuer kostet. und dich schäden die das kurzstreckenfahrprofil in verbindung mit direkteinspritzung verursacht als erstbesitzer gar nicht treffen

->wenn du zum a6 mit 150ps tdi schielst wäre selbst der 120ps dreizylinder dann zu wenig und man greift lieber zum 1.5er turbomotor (1.5t-gdi, https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=299330531 hier darfst noch etwa 1000€ fürs navi draufrechnen) mit 160ps (oder wenn es ein jahreswagen sein soll auch zum 1.4er t-gdi mit 140ps). man freut sich dann also über mehr leistung wohlwissend dass es eigentlich nicht die perfekte technik für den einsatzbereich ist. bei einem neufahrzeug kann man das risikieren - mit glück äußert es sich die ersten 7-10 jahre gar nicht. bei einem gebrauchten der schon 4 jahre alt ist kann es sehr schnell gehen, dass man in dem bereich landet wo es problem macht - erst recht bei einem diesel der ja ohnehin später auf betriebstemperatur kommt und mehr partikel freisetzt die im filter landen usw.

was die jeans im baumarkt angeht:

->es gibt hin und wieder schöne mercedes c-klassen als jahreswagen oder 1,5 jährige im bereich 25t€ mit 25-40tkm auf der uhr und selten auch mal mit benziner (C180 reicht dir doch völlig...schon ein kleiner c160 mit 136pshat ungefähr die fahrwerte eines a6 2.0tdi....sowohl in 0-100 als auch in der vmax aber als kombi gehts glaub beim 180er mit 156ps los) das halt ich bei deinem fahrprofil für sinnvoller als einen a6 mit tdi motor. der wiegt dann auch mal ca 250kg weniger.

https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=306862883 oder mit automatik

https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=308356526 vergleichbare angebote gibt es jede menge. ich würde tippen dass bei der derzeitigen absatzschwäche hier preislich ggf noch 1000€ luft nach unten ist (je nachdem wie es um die existenz des händlers gerade bestellt ist)

klar will man bei der c-klasse ein amg paket, burmesiter sound, ambiente beleuchtung und was es da noch so alles gibt wird es schnell teurer (oder man landet bei den dieseln die gebraucht gefühlt bei gleichem preis besser ausgestattet bzw bei gleicher austattung ggf etwas günstiger)

->will man unter 20t€ landet man sicherlich beim alter des von dir genannten a6. aber teilweise auch bei autos die dann unter 50tkm gelaufen haben also dann halt 100tkm weniger als der audi. bis du dort die 100tkm mehr draufgefahren hast vergehen bei deiner jahresfahrleistung 10-12 jahre

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bezieht man es mal rein auf deine jahresfahrleistung von nur 10tkm ist ein a6 mit 150tkm auf der uhr für dich quasi 15 jahre alt.

restwert dürfte ggf sogar bei beiden ähnlich sein.

i30, 10 jahre alt, 150tkm bringt vielleicht 4000-5000€. ein a6 14 jahre alt 250tkm dürfte ähnliches geld bringen, verschlingt aber auf dem weg dort hin vermutlich einiges mehr an geld. muss man sich also leisten wollen.

Danke für die großzügigen Ausführungen! Das bringt mich schon ein Stück weiter!

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Ist ein Audi A6 der richtige Wagen für mich?' überführt.]

Zitat:

@chacoon schrieb am 8. Dezember 2020 um 15:51:34 Uhr:

Welches objektive Kriterium zur Qualität/Zuverlässigkeit/Unanfälligkeit von Fahrzeugen schlägst Du stattdessen vor?

Statistiken von Garantieanbietern, die zeigen genau wie oft etwas kaputt geht und welche Kosten das verursacht. zb: https://www.youtube.com/watch?v=sUIK7K_q8eY&t=59s&ab_channel=carwow

 

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Ist ein Audi A6 der richtige Wagen für mich?' überführt.]

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