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Unterwegs mit meinem 328i

Geschichten eines Sexzylinder-Fahrers

25.03.2014 19:44    |    Bayernlover    |    Kommentare (28)    |   Stichworte: 7 (AU), Golf, VW

Hallo liebe Leser,

 

heute geht es ausnahmsweise mal nicht um meinen 328i - und es wird auch nicht um BMW gehen. Heute werde ich euch über ein Fahrzeug berichten, welches aus dem Volkswagen-Konzern stammt.

Ich. Über einen VW. Aber fangen wir ganz von vorn an.

 

Es begann am Donnerstag, den 20.03. um ca. 10:45 Uhr am Münchner Hauptbahnhof. Ich besteige die S1 Richtung Flughafen. Das Wetter ist gigantisch, 22 Grad und Sonne. Am S-Bahnhof angekommen, bin ich innerhalb von fünf Minuten aus der S-Bahn am richtigen Gate - liebe Berliner, so geht Flughafen ;)

Die gewonnene Zeit investierte ich in einen Besuch der Business Class Lounge an Gate 28 - allein dafür war es das schon wert! Nettes Buffet, erstmal wurde ausgiebigst gefrühstückt. Oder wie der geneigte Vielflieger (davon bin ich weit entfernt) sagt: Es wurde maximiert :D Dieser Begriff wird uns auf der ganzen Reise noch öfter begleiten.

 

Der Flug war ruhig, ich saß in der 2. Reihe mit Blick auf die Alpen beim Start (leider kein Foto gemacht, obwohl man das mittlerweile sogar darf). Und schon wieder gibt es ein reichhaltiges Essenstablett. Als guter Gast isst man natürlich alles auf und wartet gut gesättigt auf den Landeanflug. Unten sehe ich eine größere Stadt auftauchen, die mir bekannt vorkommt. Ach, meine Heimat! Dresden war es. Sieht auch von oben schön aus. Dann taucht langsam das Tropical Island im Sichtfeld auf (der Brandenburger Versuch der Etablierung eines Luftschiffcargos, der in einem Vergnügungsort endete) - Berlin, gleich sind wir da!

 

Am Flughafen angekommen, wurde ich von einer sehr freundlichen Volkswagen-Hostess zum Shuttle geleitet (ein schwarzer T5-Van mit schwarzen Scheiben), welches taue2512 und mich zum Grand Hyatt Hotel direkt am Potsdamer Platz bringen würde. Erste interessante Einblicke ins Thema Elektromobilität bekomme ich von taue2512 bereits im Shuttle - hier hat sich jemand wirklich mit der Materie beschäftigt!

Im Hotel angekommen traf ich dann auch auf die anderen Motor-Talker (unter anderem Suomi-Simba, Golf Cl, Turbotobi28, bronx.1965, MrXY - alle aufzuzählen vermag mein Erinnerungsvermögen nicht zu leisten). Simba und ich haben uns dann erstmal unsere Zimmer angeschaut und ein bisschen ausgeruht. Business-Class-Fliegen und Maximieren sind anstrengend ;)

 

Der Blick aus dem HotelbettDer Blick aus dem Hotelbett

 

Das auf dem Fernseher ist übrigens kein Pornofilm, auch wenn das auf dem Bild so aussieht! Assi-TV zur Entspannung war angesagt.

 

Nach kurzer Ausruhphase haben wir uns dann alle in der Hotellobby getroffen, und dann ging es wieder mit den Shuttles durch den wunderbar dichten Berliner Stadtverkehr zum Flughafen Tempelhof. Und da findet man nun auch den Grund unserer Reise: Die VW-Elektromobilitätswochen.

Nach Ankunft gab es eine kurze Einweisung sowie die Kontrolle unserer Führerscheine - anschließend noch ein Gruppenbild vor einem e-up! sowie einem e-Golf. Und dann ging es an das Fahren!

 

Unsere Gruppe bekam vier e-Golf sowie vier e-up! gestellt. Ich habe mir mit bronx.1965 einen e-Golf geteilt. Wir haben uns wirklich prächtig verstanden, ein wirklich super Gesprächspartner! So sind wir also zum Fahrzeug, er auf den Beifahrersitz, ich auf die Fahrerposition. Und was soll man sagen: Der erste Eindruck gefiel mir! Wo ich sonst eher die biedere Langeweile bei VW-Produkten anprangere, so war der e-Golf doch ganz nett ausgestattet, so zum Beispiel mit Leuchtbändern an der Innenseite der Türen und mit einer Menge Firlefanz. Kurz zu den Daten: 85 kW/115 PS, Automatikgetriebe und Ladung für maximal 190km in der Batterie. Nach kurzer Sichtung des Navis und der anderen technischen Spielereien ging es los. Der Schlüssel wird ins Schloss gesteckt, umgedreht, und es passiert: Nichts.

 

Das Armaturenbrett wurde bespieltDas Armaturenbrett wurde bespielt

 

Als Verbrennungsfetischist ist man natürlich erstmal verwundert. Eine kleine "ready" Lampe springt ins Sichtfeld, und der Zeiger, welcher zwischen der Drehzahl (nennt man das so?) und der Rekuperationsanzeige pendelt, stellt sich auf Null. Dann also den Wählhebel auf "D", und los gehts!

 

Sanft und lautlos setzt sich das Fahrzeug auf dem Flughafen Tempelhof in Bewegung. Als Teststrecke gibt es einen knapp 30km langen Rundkurs durch den Berliner Feierabendverkehr. Das ideale Terrain für so ein Fahrzeug, sollte man meinen. Und so war es auch. Das Ansprechverhalten ist sehr gut, jeder Tritt aufs "Gas"-Pedal wird sofort umgesetzt. Genau so die Fahrleistungen im stadtverkehrrelevanten Bereich von 0-60 km/h. Da benötigt der e-Golf nämlich nur ganze 4,2 Sekunden. Das fühlte sich schon nach sehr wenig an, und ich fühlte mich an meinen Höllenritt im BMW 135i vom letzten Jahr erinnert. Ein kurzes Googlen ergab dann, dass mein Gefühl nicht so falsch war: Exakt 4 Sekunden benötigt der 135i, der e-Golf 4,2. Und das mit fast 200 PS weniger und fast gleichem Gewicht. Ideale Bedingungen für den Elektromotor eben.

Am Beginn unserer Fahrt stand die Restreichweite auf 105 km, die Batterie war ein Stück über die Hälfte geladen. Während der Fahrt haben bronx.1965 und ich nicht mit Verbrauchern gegeizt. Das Navi lief, die Klimaanlage, das Radio, das Licht, alles was ging. Dazu die Ampelrennen mit allen möglichen anderen Fahrzeugen. Der Golf zieht sie einfach alle ab :) Und obwohl das Auto im Gegensatz zum i3 und Konsorten wirklich auf Understatement getrimmt ist, bekommt den einen oder anderen gespannten Blick. So auch von einem Porsche-Fahrer (alter 911er mit H-Kennzeichen), der grinsend aus dem offenen Fenster seines Oldtimers meinte "Ihr habt auch Spaß, wa? Aber so schön wie meiner klingt eurer leider nicht ;)". Im Tiergartentunnel durften wir seine Aussage auch noch einmal überprüfen - Recht hatte er.

 

Im Formationsflug durch den TiergartentunnelIm Formationsflug durch den Tiergartentunnel

 

Dann ging es in den Stau, da ist eine Automatik natürlich wunderbar. Natürlich bleibt der e-Golf auch an Steigungen stehen, wenn man von der Bremse geht. Und was auch gut gelöst ist: Er rollt nicht los, wie man es von anderen Automatikfahrzeugen gewohnt ist. Erst, wenn man das Gaspedal leicht antippt, beginnt das Fahrzeug mit Fahren. Somit kann man nicht aus Versehen losrollen, was mir sehr gut gefällt. Im Stand hört man natürlich nichts - das bin ich aber schon vom Reihensechszylinder gewohnt ;)

Auch die Verbindung mit dem iPhone und der integrierten Freisprecheinrichtung klappte im zweiten Versuch gut, die Qualität der Gespräche war in Ordnung. Die Menüführung ist etwas frickelig, aber für VW-gewohnte Fahrer sicher auf den ersten Blick plausibel. Ich kenne leider nur das iDrive so wirklich.

Das Navigationssystem hatte einen kleinen Bug, wenn man das überhaupt so nennen darf. Wir sind einprogrammierte Wegpunkte abgefahren, und ein einziges Mal 100 Meter zu früh gewendet. Das hat das Navi nicht verstanden und wollte uns immer wieder zu diesem Punkt schicken. Irgendwann hatte ich den Menüpunkt aber gefunden, und dann nervte die Dame nicht mehr mit unsinnigen Bitten, doch bitte die nächste Wendemöglichkeit zu nutzen...

Das Feeling im Innenraum ist wirklich gut. Jeder Schalter ist dort, wo man ihn erwartet, und die Verarbeitung hat mich positiv überrascht. Nichts klapperte, nichts knarzte, und die Materialien fühlten sich sehr hochwertig an. Das lag aber auch eventuell an der Menge an Ausstattung, die im Fahrzeug verbaut war.

 

Doch wie fährt sich so ein Elektrogolf? Angenehm sportlich! Die Batterie liegt im Mitteltunnel, von daher ist der Schwerpunkt sehr tief und das Fahrzeug liegt satt auf der Straße. Das Auto ist straff gefedert, ohne dabei unkomfortabel zu wirken. Die Lenkung ist sehr präzise, das hätte ich von einem Frontantrieb gar nicht gedacht. Was natürlich bei einem Auto, welches die falsche Achse angetrieben hat, immer passiert: Die Traktionskontrolle arbeitet sich einen Wolf. Allzu beherzt sollte man auch auf trockener Straße nicht aufs Gas treten - es bringt einfach nichts, die Räder drehen durch. Hier könnte Hinterradantrieb und Allrad wahrscheinlich Besserung bringen. Aber nungut, für solche Einsätze ist der e-Golf ja auch nicht gebaut.

Wir hielten auch noch an der East Side Galerie - ein Wahrzeichen Berlins, was zumindest teilweise für Luxuswohnungen geopfert wird. Be Berlin. Arm, aber sexy. Dümmer geht nimmer.

Dort wurde auch die Einparkhilfe mit Rückfahrkamera getestet - in Zeiten von immer unübersichtlicher werdenden Fahrzeugen kein unwichtiges Extra.

 

Die Frontpartie mit dem KühlergrillDie Frontpartie mit dem Kühlergrill

 

Die Sicht von schräg untenDie Sicht von schräg unten

 

Im weiteren Verlauf wurde der Verkehr etwas dünner und wir konnten etwas zügiger Fahren. Am Treptower Park haben wir einen Fahrerwechsel durchgeführt. bronx.1965 übernahm das Steuer, und ich habe ein wenig mit dem Entertainment herumgespielt. Leider klappte das Abspielen von Musiktiteln via Bluetooth nicht, auch wenn sie auf dem Display erkannt wurden. Schade, hätte ich gern getestet. So muss Radio Energy für den Test des Soundsystems herhalten. Und was soll man sagen, da setzt die erste Enttäuschung ein. Der Klang ist blechern, auch nach dem Durchspielen mehrerer Einstellungen keine Besserung in Sicht. Da klingt mein E46 besser, und das mit einem Radio von 2000 und ebenso alten Lautsprechern. Aber gut, es kann ja auch nicht alles stimmen an so einem Auto.

 

Radio Energy als SoundtestRadio Energy als Soundtest

 

Weiter ging es über die Stadtautobahn wieder zurück nach Tempelhof. Auch bei ca. 100km/h ist der e-Golf sehr leise, aber natürlich wird der Durchzug dann merklich schlechter. Auch die Reichweite sinkt schneller. Apropos Reichweite: Man kann die Stufe der Rekuperation in vier Stufen händisch einstellen. Dazu gibt es noch den "B"-Fahrmodus. In der geringsten Stufe bremst das Fahrzeug gar nicht, in der höchsten steigt der e-Golf merklich auf die Bremse, auch die Bremsleuchten gehen an, wenn man vom Gas geht. Sehr sinnvoll, dass man das einstellen kann. Wir sind eigentlich die ganze Zeit in der geringsten Stufe gefahren, dann fühlt es sich an wie in einem Auto mit Verbrennungsmotor.

 

Nach unserem Trip und knapp 30 Kilometern Fahrt hatten wir ca. 55 Kilometer Reichweite "verbraucht". Wir waren also recht verbrauchsintensiv unterwegs. Aber in Anbetracht unseres Fahrstils ging das in Ordnung. Nach der Fahrt durften wir einem Experten von Volkswagen noch unsere Fragen stellen - eine wirklich interessante Gesprächsrunde wurde das, die nicht von Marketing-Schönfärberei geprägt war, sondern auch eine Menge kritischer Fragen zuließ. Sehr gut gemacht! Anschließend gab es noch eine Pressekonferenz (da war sie wieder, die Schönfärberei) und ein sehr leckeres Abendessen. Dass ein Mensch so viele Vorspeisen essen kann - ich war über mich selbst verwundert.

 

Später am Abend bin ich dann noch einmal ins Hotel gefahren, ich wollte den Pool und die Sauna noch mit meiner Anwesenheit beglücken. Und was soll man sagen, es hat sich gelohnt. Ich war allein da oben, das hatte schon was.

 

Der Pool ganz für mich alleinDer Pool ganz für mich allein

 

Nachher haben Suomi-Simba, bronx.1965 und ich den Abend noch mit einem Bier auf dem Hotelzimmer ausklingen lassen. Todmüde und mit vielen Eindrücken befüttert bin ich dann irgendwann eingeschlafen. Am nächsten Tag gab es zunächst Frühstück im Hotel, dann noch einmal Frühstück im Flugzeug (das Hotel hatte hier in Anbetracht das Buffets eindeutig die Nase vorn) und dann war ich auch schon wieder zu Hause in München. Was soll man sagen: Es hat sich gelohnt. Die Veranstaltung war perfekt organisiert, der Pampering-Faktor war gigantisch und das persönliche Kennenlernen der anderen Motortalker wirklich sehr nett. Wir wurden übrigens zu keiner Zeit dazu angehalten, positiv oder in Werbeform über den e-Golf zu berichten. Auch wenn man sich sehr viel Mühe gegeben hat, für Werbung hätte ich meinen Blog nicht hergegeben.

 

Was ist nun mein Fazit zum e-Golf? Zuallererst, es ist ein Golf. Das Auto. Der Biedermann unter den deutschen Kompaktwagen. Nach außen hin unauffällig, nach innen auf der Suche nach Perfektion, mit Schwächen im Abschluss. Typisch deutsch eben. Aber ich glaube, genau das kann den großen Erfolg bedeuten. i-Miev, i3 und wie die momentanen Elektroautos auf dem Markt heißen, polarisieren. Sie schreien einen förmlich an: "Hallo, hier bin ich, ich habe etwas für die Umwelt getan, ich fahre Elektroauto, bewundert mich!"

Genau das möchte der e-Golf eben nicht. Er ist und bleibt ein Golf. Natürlich hat er unverkennbare Designdetails, wie den e-Schriftzug und die besonderen Tagfahrlichter. Aber tief im Inneren bleibt das Fahrzeug ein Golf und sagt ganz nüchtern: "Ich brauche diesen Zukunftskram nicht. Ich kann Elektro. Kauft mich einfach. Und lasst mich danach in Ruhe."

Selbst kaufen würde ich mir das Fahrzeug nicht, dafür ist er mir zu klein, und die Reichweite mit realistischen 140 Kilometern für meine Zwecke zu kurz. 34.900€ Einstiegspreis sind sehr hoch, allerdings auch schnell wieder herausgefahren. Volkswagen gibt übrigens eine Garantie für 6 Jahre oder 160.000km auf die Batterie - ob das viel oder wenig ist, muss jeder selbst entscheiden. Zusätzlich darf man die ersten drei Jahre 30 Tage im Jahr einen Verbrennungswagen kostenfrei anmieten, für Urlaubsfahrten etc. BMW bietet so etwas wohl auch an, um die Einstiegshürden geringer zu halten.

 

Am Ende möchte ich mich bei Volkswagen für die Einladung bedanken - eine sehr schöne Erfahrung, meine erste Elektroautofahrt!

 

Gern können wir in den Kommentaren über alles diskutieren, ich habe sicher auch eine Menge Vorkommnisse vergessen (oder absichtlich nicht erwähnt :D).


25.03.2014 19:54    |    nick_rs

Gelungener Bericht!

Endlich mal ein e-Golf der nicht weiß sondern "alltagsfarben" ist. Sieht schon gleich besser aus.

Von der Frau im Fernseher träumst du noch? Sah im ersten Moment so aus als würde sie auf deinem Bett liegen :D


25.03.2014 20:04    |    flo-95

Zitat:

Es begann am Donnerstag, den 20.03. um ca. 10:45 Uhr am Münchner Hauptbahnhof. Ich besteige die S1 Richtung Flughafen. Das Wetter ist gigantisch, 22 Grad und Sonne. Am S-Bahnhof angekommen, bin ich innerhalb von fünf Minuten aus der S-Bahn am richtigen Gate - liebe Berliner, so geht Flughafen

Dein Flug beginnt also quasi am Hauptbahnhof in München? Würdest du sagen, der Flughafen ist somit näher an Bayern herangewachsen? :D

 

Auch deinen Bericht finde ich sehr interessant und wie es scheint, seid ihr nun alle vom Elektroauto überzeugt und VW macht seine Sache beim e-Golf ganz gut, denn das ist die einstimmige Meinung aller Blogger, die bei dem Event dabei sein durften.

Für mich würden 150 Kilometer Reichweite zwar bei 98% aller Fahrten reichen, aber irgendwie brauche ich dann doch die theoretische Möglichkeit, auch mal weitere Strecken zurücklegen zu können.


25.03.2014 20:08    |    Suomi-Simba

Sehr schöne Ergänzung zu den bisherigen Berichten. Mittlerweile dürfte das Event in all seinen Facetten erfasst sein :)

 

Angenehm sportlich fährt sich der Golf in der Tat :D Wäre nicht das Blinken der Traktionskontrolle, würde man kaum an einen Fronttriebler denken.

 

@flo

Genauso geht es mir auch! Der e-Golf war wirklich überzeugend, aber die 150km sind eben einen Tick zu wenig. Geben wir der Technik ein paar Jahre! Wenn die Dinger 300 bis 400km auf der Autobahn mitmachen, wäre ein E-Auto durchaus eine Option.


25.03.2014 20:23    |    bronx.1965

Noch ein sehr gut herübergebrachter Rückblick der ganzen Aktion.

 

Zitat:

Und obwohl das Auto im Gegensatz zum i3 und Konsorten wirklich auf Understatement getrimmt ist, bekommt den einen oder anderen gespannten Blick. So auch von einem Porsche-Fahrer (alter 911er mit H-Kennzeichen), der grinsend aus dem offenen Fenster seines Oldtimers meinte "Ihr habt auch Spaß, wa?

Jo, den hatten wir! Es war aber auch eine interessante Tour mit einem angenehmen, humorvollen Begleiter. ;)

 

Zitat:

Nach der Fahrt durften wir einem Experten von Volkswagen noch unsere Fragen stellen - eine wirklich interessante Gesprächsrunde wurde das, die nicht von Marketing-Schönfärberei geprägt war, sondern auch eine Menge kritischer Fragen zuließ. Sehr gut gemacht!

Teile ich in jeder Hinsicht. Alles andere hätte eher genervt! Informationen aus erster Hand, die man auch hart hinterfragen konnte. Beeindruckend in dieser Runde übrigens taue 2512, der erkennen lies, das er förmlich in der Materie drinsteckt.

 

Gelungene Sache mit hohem Informationswert und einer Menge an Erkenntnissen. Und jeder Menge Spaß mit netten MTlern . . :D


25.03.2014 20:46    |    Trackback

Kommentiert auf: PASSAT CC TDI DSG:

 

Watt-(für ein)-Wagen: Der neue e-Golf!

 

[...] Hier gibt's noch einen weiteren Bericht zu lesen.;)

[...]

 

Artikel lesen ...


25.03.2014 20:46    |    PIPD black

Waren es nicht 8 Jahre Garantie auf die Batterie?


25.03.2014 20:47    |    Suomi-Simba

Ja, 8 Jahre. Flüchtigkeitsfehler vom Sachsenbayern ;)


25.03.2014 22:05    |    dodo32

Zitat:

Dein Flug beginnt also quasi am Hauptbahnhof in München? Würdest du sagen, der Flughafen ist somit näher an Bayern herangewachsen?

Er ist in den Hauptbahnhof eingestiegen, weil das ja klar ist! In 10 Minuten! Die braucht man in Frankfurt um sein Geld zu finden :D:D:D


25.03.2014 23:22    |    Bayernlover

Ja, der Flieger hielt im Hauptbahnhof :D


26.03.2014 00:31    |    AlexT87

Klugscheiß on: Ein Elektroauto hat kein GETRIEBE, also auch kein AUTOMATIKGETRIEBE! Kann auch nix kaputt gehen;). Gibt nur eine feste Untersetzung....


26.03.2014 07:37    |    PIPD black

Also lt. Instructor hat er sogar ein (O-Ton): "optisches DSG-Getriebe":rolleyes::rolleyes::rolleyes::D:D:D


26.03.2014 08:06    |    Bayernlover

Okay, wieder was gelernt :)


26.03.2014 08:39    |    bronx.1965

Zitat:

Also lt. Instructor hat er sogar ein (O-Ton): "optisches DSG-Getriebe"

Was zum Teufel ist ein "optisches DSG-Getriebe"? :confused::confused::confused:


26.03.2014 09:13    |    flo-95

Zitat:

Was zum Teufel ist ein "optisches DSG-Getriebe"? :confused::confused::confused:

Ich würde sagen, es sieht einfach von der "Schaltkulisse" bzw. vom Wählhebel her aus wie ein normales DSG inkl. dessen manueller Schaltgasse, die hier für die Rekuperationsstufen eingesetzt wird. Daher optisch.


26.03.2014 09:54    |    bronx.1965

Zitat:

(. . .)Daher optisch.

Das könnte es natürlich "erklären" . . Danke!


26.03.2014 10:08    |    PIPD black

Keine Ahnung.....ist aber bestimmt so eine Erfindung wie die 1.000 km Reichweite des E-Golf.;)

Das Thema hatten wir ja schon an anderer Stelle.....


26.03.2014 10:23    |    Bayernlover

Damit meinte er sicher den GTE. Denn der hat wirklich knapp 1.000km Reichweite.


26.03.2014 14:21    |    MrXY

Sehr schöner Bericht - an einer Stelle habe ich etwas gestutzt: eure Führerscheine wurden kontrolliert!? Von mir wollte niemand einen Führerschein sehen :D Dachte Elektroauto geht vielleicht ohne ;)


26.03.2014 14:26    |    bronx.1965

Zitat:

eure Führerscheine wurden kontrolliert!? Von mir wollte niemand einen Führerschein sehen

Dito! Bei mir hiess es, "nö, ist schon gut." Hatte meinen schon in der Hand . .


26.03.2014 14:53    |    Bayernlover

Zumindest die Namen wurden wohl notiert. Meiner zumindest ;)


26.03.2014 15:02    |    Suomi-Simba

Die Korrektheit der Namen wurde aber nirgends überprüft ;)


26.03.2014 20:24    |    Bayernlover

Doch, der auf meinem Führerschein stimmt :D


28.03.2014 00:00    |    Turboschlumpf6

Simbas Namen sollten sich die VW-Leute notieren! Dringend! Er ist schließlich als der e-Golf-Prügler in die Geschichte eingegangen.


28.03.2014 00:07    |    Suomi-Simba

Ein kleiner Tritt für einen e-Golf, ein großer Tritt für die Menschheit... oder so ähnlich :D


28.03.2014 00:09    |    Turboschlumpf6

Du meinst wohl eher "Ritt" :)

 

Hauptsache es heißt nicht "Ein kleiner Tritt GEGEN einen e-Golf" :)


28.03.2014 00:10    |    Suomi-Simba

Makulatur!

 

Bin ich jetzt historisches Kulturgut? :eek::confused:


28.03.2014 00:12    |    Turboschlumpf6

Ja! In der Volkswagen-Zentrale hängen überall Fotos von Dir. Darunter ist ein Schriftzug "WANTED". :D


28.03.2014 08:03    |    bronx.1965

Zitat:

Ja! In der Volkswagen-Zentrale hängen überall Fotos von Dir. Darunter ist ein Schriftzug "WANTED".

In der Tat, VW hat schon Gegenmassnahmen angekündigt.

Programm: "das Imperium lädt zurück"

 

Unbestätigten Quellen zufolge soll Chefentwickler Neußer geäussert haben, das er diesen Kerl unbedingt fassen will, pikantes Detail dabei: in Stuttgart sollen e-Gölfe zum Ködern abgestellt werden . . . :p:p:p


Deine Antwort auf "Volkswagen lädt ein - und die MotorTalker folgen!"

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