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Unterwegs mit meinem 328i

Geschichten eines Sexzylinder-Fahrers

18.12.2016 19:22    |    Bayernlover    |    Kommentare (95)

Hallo liebe Leser,

 

das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu und damit auch ein weiteres Jahr voller Langstreckenfahrten. Den meisten hier dürfte mittlerweile bekannt sein, dass ich als autoloser Mensch sehr glücklich bin und bei Bedarf auf einen Mietwagen zurückgreife. Warum und wieso, ob das sinnvoll ist oder nicht - das haben wir bereits in epischer Breite diskutiert, soll auch nicht Thema dieses Artikels sein (in den Kommentaren von mir aus ;)).

 

Seit Ende Mai hatte ich insgesamt elf Mieten mit neun verschiedenen Fahrzeugtypen. Durch die ständigen Fahrzeugwechsel habe ich natürlich eine Menge Fahreindrücke sammeln dürfen. Ein paar dieser Eindrücke möchte ich heute an euch weitergeben. Zunächst ein lustiger Zufall, die verbauten Ausstattungsdetails, die in sämtlichen Autos zu finden waren:

 

- LED/Xenon-Scheinwerfer (sogar Laserlicht war dabei)

- Navigationssystem

- Automatikgetriebe

- Dieselmotor

- Parkpiepser

 

Simple Fahrberichte von Allerweltsautos würden sowohl euch als auch mich langweilen, deshalb beschränke ich mich auf ein paar einzelne Aspekte, die mir besonders aufgefallen sind, sowohl negativ als auch positiv. Übrigens ist das Fahrprofil fast immer gleich: Viel Autobahn mit Tempo von 180 bis 200 km/h und auch mal darüber (dies nur, um die Verbräuche einordnen zu können).

Fangen wir mal mit einem Fahrzeug an, das ich eigentlich gar nicht gebucht hatte, mangels Alternativen aber mitnehmen musste (danach mietete ich nie wieder bei Hertz):

 

SUV - miet' ich nie (wieder)SUV - miet' ich nie (wieder)

 

Range Rover Evoque. Ein SUV. Und das, wo ich SUV normalerweise nicht riechen kann, schon gar nicht, wenn ich mehrere hundert Kilometer Langstrecke am Stück abreißen muss. Nichtsdestotrotz fuhr sich der mit 150 PS deutlich untermotorisierte, sogenannte "Geländewagen" erstaunlich gut.

Auch bei schnellen Autobahnkurven lag das Fahrzeug extrem direkt auf der Straße und war sehr leicht zu beherrschen. Fast kam das Gefühl von Sportlichkeit auf, hätte man nicht an jeder Steigung an Vortrieb verloren. Nichtsdestotrotz ein Auto, das ich eventuell mal wieder mitnehmen würde - mit 78 Euro für ein gesamtes Wochenende war dies auch gleichzeitig mein günstigster Mietwagen.

Dummerweise sorgte meine etwas forsche Fahrweise für einen Verbrauch von circa neun Litern Diesel, was ich für 2,2 Liter Hubraum und 150 PS mittlerweile als deutlich zu viel erachte. Nicht so wirklich überzeugt hat mich die Bedienung und der Innenraum an sich - das wirkte alles so undurchdacht und verschachtelt, irgendwie klassisch britisch. Die Sitze waren trotz allem sehr bequem, was auf Langstrecke natürlich mit das wichtigste Kriterium ist. Alles in allem eine nette Erfahrung, die mich ein wenig mit SUV versöhnt hat.

 

Apropos Versöhnung: Wer meinen Blog und meine Beiträge hier auf Motor-Talk regelmäßig verfolgt, weiß, dass Audi nicht wirklich meine Marke ist. Meistens Front- oder sogar Allradantrieb, wenig technische Innovationen, VW-Konzern...dementsprechend war meine Freude nicht so gigantisch, als das Sixt-Parkhaus keinerlei BMW-Fabrikate für meine gebuchte Klasse offenbarte.

Schlussendlich wurde es ein Audi A6 3.0 TDI, über den ich hier im Blog bereits berichtete.

 

Von hinten sieht er echt gut aus, der A6Von hinten sieht er echt gut aus, der A6

 

Zusammengefasst kann man sagen: Nichts, was ich mir kaufen würde, aber trotzdem ein gutes Langstreckenauto, das mit 272 PS super motorisiert war. Wirklich schätzen gelernt am Audi habe ich allerdings die Sitze - da kneift nichts, auch nach mehreren Stunden nicht. Der Verbrauch geht mit neun Litern gerade noch so in Ordnung - allerdings war ich, wie bereits erwähnt, nicht gerade langsam unterwegs.

 

Wenn wir schon einmal beim Thema Verbrauch sind, kommt jetzt der Gesamtsieger in dieser Kategorie, den ich so niemals erwartet hätte: Die aktuelle E-Klasse als 220d.

Zwei Liter und 194 PS ergaben bei vielen 200er-Etappen und dem einen oder anderen Eifel-Landstraßen-Kilometer bombastische 6,5 Liter im Durchschnitt (nachgerechnet, weil ich es auch nicht glauben wollte) - hier ist Mercedes der große Wurf gelungen. Das Fahrzeug hatte zwar sixttypisch nur das Nötigste an Ausstattung an Bord (warum man automatisches Einparken ordert, dafür aber ein richtiges Navi weglässt - dieses Garmin-Ding gehört nicht mal in einen Dacia - wird für immer das Geheimnis von Sixt und Daimler bleiben), fuhr sich aber extrem angenehm. Endlich hat man der E-Klasse mit dem 9-Gang-Getriebe eine schnell und angenehm schaltende Automatik verpasst, die nicht, so wie ihre Vorgängerin mit sieben Gängen, den Eindruck eines sterbenden Beamten erweckt.

 

Der VerbrauchssiegerDer Verbrauchssieger

 

Auch wenn ich mit der im Gegensatz zu BMW und Audi etwas unmodern wirkenden Bedienung niemals warm sein werde, würde ich dieses Auto jedem empfehlen, der unaufgeregt und komfortabel viele hundert Kilometer am Stück abreißen und dabei auch noch, ganz schwäbisch, den einen oder anderen Liter Sprit sparen möchte.

Ich bin mir sicher, die fünf vor dem Komma ist hier ein Kinderspiel. Übrigens hat es Daimler nun endlich geschafft - nachdem es das bei BMW schon mindestens seit dem E34 gibt - ausziehbare Schenkelauflagen an die Sitze zu bauen.

 

Einen weiteren Wagen aus dem Hause Daimler durfte ich sogar zwei Mal für jeweils drei Tage mein Eigen nennen, es handelte sich um die "alte" S212er E-Klasse als 220er Diesel-T-Modell. Hier merkte man sowohl innen als auch außen, dass der 212er seine besten Zeiten schon hinter sich hatte. Trotzdem empfand ich ihn als bequemes und angenehm motorisiertes Langstreckenauto mit gigantisch großem Kofferraum. Auch hier war über die Serienausstattung hinaus nicht wirklich viel an Bord - das ILS mit LED-Technik war allerdings über jeden Zweifel erhaben. So viel habe ich auf einer Autobahn selten gesehen. Da ich mehrheitlich im Dunkeln unterwegs war und bin, ist mir das sehr wichtig.

 

Die "alte" E-KlasseDie "alte" E-Klasse

 

Auch hier war, wie im 213er, die 9-Gang-Automatik verbaut, die im höchsten Gang sensationell niedrige Drehzahlen auf der Autobahn ermöglicht. Bei 200 km/h liegen knapp über 2.000 Umdrehungen an - bombastisch.

 

Als echter BMW-Fan kann ich allerdings nicht nur mit Audi, Mercedes oder englischen Fabrikaten unterwegs sein, sondern muss auch mal zum Propeller greifen. Im Falle des aktuellen 3er BMW tat ich dies insgesamt zwei Mal, jeweils einen 320d xDrive und einen 320d Touring durfte ich über deutsche Autobahnen und österreichische Landstraßen scheuchen. Mit zwei Litern, 190 PS und dem wunderbaren 8-Gang-Getriebe ist man für alle Lebenslagen gerüstet. Auch auf Langstrecke enttäuscht der 3er keineswegs und kann auf kurvigen Landstraßen sogar etwas Spaß aufkommen lassen. Mit meinem geliebten iDrive bin ich sofort eine Symbiose eingegangen, dessen Bedienung beherrsche ich mittlerweile auch mit verbundenen Augen und im Tiefschlaf.

 

320d - gern wieder!320d - gern wieder!

 

Wäre die Chance auf einen 330d oder sogar 335d höher, würde ich diese Klasse fast nur noch buchen. Allerdings lässt mich die Aussicht auf einen 316i-Handschalter dann meistens doch Abstand davon nehmen. Nichtsdestotrotz ist der F30 seit seinem Erscheinen für mich einer der schönsten und gelungensten 3er BMWs, in den ich immer wieder gern einsteige. Fast ein bisschen wie Heimkommen für mich - und sollte ich wirklich mal wieder ein Auto brauchen, ist der F31 ganz oben auf der Liste.

 

Doch bevor es so weit kommt, muss ich natürlich noch seinen großen Bruder, den F11, ausgiebig erfahren. Meine einzige Berührung mit dem (nun nicht mehr) aktuellen 5er bestand aus einem infernalischen Ausritt im BMW M5 - ich berichtete. Doch für Langstrecken wär der mir nichts, mit 26 Litern Durchschnittsverbrauch und ständigem Drang zum Regelbrechen hätte ich wohl keine lange Freude daran. Deshalb hoffte ich, auch mal einen "zivilen" 5er BMW zu ergattern.

Nun gut, der Blick in die App offenbarte einen A6, einen A6, einen A6, noch einen A6, einen weiteren A6...doch recht weit unten, zwischen lauter Familienvans und SUV, stand er:

 

Unauffällig, aber bärenstarkUnauffällig, aber bärenstark

 

Ein 535d xDrive Touring mit einer langen Liste von Neuschäden und mit knapp 24.000 km auf dem Tacho kurz vor der Ausflottung. Den musste ich haben! Gesagt, getan, geblockt, gemietet, gefahren.

Meine Güte, der Biturbo macht einen Dampf, dass es nur so kracht. Was für den Fahrer noch die Erfüllung eines lang gehegten Traumes ist, gerät für die Mitfahrer manchmal zur Nervensache (@greentea868 kann davon ein Lied singen, ein sehr langes sogar :D).

Die brachiale Kraft des doppelt aufgeladenen Diesel-R6 reißt gefühlt Löcher in den Asphalt und sorgt dafür, dass man ständig schneller fahren möchte, als es eigentlich gesund wäre. Hier ist wirkliche Disziplin gefragt. Durch die reichhaltige Ausstattung und den tollen Motor hatte ich auf jeden Fall einen Heidenspaß, der mit zehn Litern Durchschnittsverbrauch belohnt wurde. Das geht für die flotte Fahrweise in Ordnung. Suchtpotential: Hoch. Sehr hoch.

Tatsächlich durfte noch ein zweites Mal einen 535d über deutsche Autobahnen hetzen, wieder verbrauchte er um die zehn Liter und spielte seine perfekten Langstreckenqualitäten aus.

 

So langsam nähern wir uns dem Ende dieses Artikels und damit auch der Spitze des bayerischen Automobilbaus. Denn der aktuelle 7er BMW ist diese Spitze, er ist sogar noch mehr. Er ist die automobilgewordene Perfektion, das gottgleiche Fahrzeug auf unseren Straßen, welches trotz seiner Größe erstaunlich leichtfüßig zu fahren ist. Woher ich das weiß? Nun, mittlerweile hatte ich schon zwei Mal das Vergnügen, den BMW G11 über deutsche Autobahnen scheuchen zu dürfen.

Auf insgesamt 3.500 gemeinsamen Kilometern konnte ich sowohl den 730d mit 265 PS als auch den 740d xDrive mit 320 PS ausgiebig testen. Was soll man zu einem 7er BMW groß schreiben? Es ist nicht in Worte zu fassen, wie diese einzelnen Bestandteile aus Technik, Helferlein, Infotainment und Komfortextras zu einer einzigen Symphonie verschmelzen, die folgendes ausdrückt:

 

Fahr mich schnell. Fahr mich schneller. Ich werde dabei auf dich aufpassen wie der frischgebackene Vater auf das Werk seiner Lenden. Mach einfach - im Zweifel bin ich da.

 

Finde den 740d!Finde den 740d!

 

Also schubst man die Carbon-Fahrgastzelle mithilfe von 265 beziehungsweise 320 PS sanft, aber bestimmt auf ihre Zielgeschwindigkeit. Genießt dabei die Ruhe, die im Fahrzeug herrscht, die angenehme Massage am Rücken und dabei das gute Gefühl: Stau nervt. Aber halt nur die anderen. Entweder, das perfekte iDrive (mittlerweile auch mit Touch und Gesten zu steuern) schickt einen drumherum oder der Driving Assistant fährt für einen durch den Stau, während man mit den Mitfahrern von der Abgekoppeltheit des Innenraums schwärmt. Und das, obwohl der Fahrer im 7er trotzdem immer mit dabei ist, man ist nicht so weg von der Straße wie in einem Volvo, der 7er kann auch direkt und fast schon sportlich.

 

Ein WahnsinnsautoEin Wahnsinnsauto

 

Kurzum: Wer die Möglichkeit hat, dieses Fahrzeug zu (er)fahren, nutze sie. Selbst der "kleine" 730d ist vollkommen ausreichend und dabei erstaunlich, fast schon gruslig sparsam. Nach vielen 200er-Etappen standen am Ende 8,1 Liter auf der Anzeige, die meine Tankbelege vollumfänglich bestätigen konnten. Das ist, bei gleicher Fahrweise, nur 0,8 Liter mehr als die beiden 320d. Wahnsinn.

Selbst der 740d, der bei mir noch mehr nach vorn geritten wurde als sein kleiner Bruder, kam am Ende nur auf 9,1 Liter - nicht vergessen, wir sprechen hier von einem doppelt aufgeladenen Reihensechszylinder mit über 300 PS. BMW, das ist ganz großes Kino. Auf den neuen 5er (G30) bin ich wirklich gespannt - der verspricht nämlich, ein kleiner 7er zu werden.

 

Nun gilt es diesen Artikel auch schon wieder abzuschließen. Mit meiner letzten Miete, dem 535d, endet aufgrund persönlicher Veränderungen meine Mietwagenkarriere zunächst. Viele Eindrücke haben mich dabei begleitet, die ich beim Schreiben noch einmal durchleben durfte und von denen ihr hoffentlich etwas mitnehmen könnt. Wenn ihr Fragen habt, stellt sie mir gern - bestimmt kann ich noch das eine oder andere Detail ergänzen.

 

Für die Zahlenfetischisten:

Auf exakt 15.237 km seit Ende Mai habe ich 8,3 Liter Diesel auf 100 km verbraucht, dabei insgesamt 34 Tage die Obhut über einen Mietwagen besessen. Gekostet hat der Spaß ohne Sprit zusammengerechnet 1.250 Euro, mit Sprit sind es bei geschätzten 1,15 Euro/Liter um die 2.700 Euro. Das geht für 15.000 km in Ordnung, denke ich. Sind am Ende magische 18 Cent/km :D

 

Ich freue mich über jeden Kommentar und versuche, alle Fragen zu beantworten :)

Hat Dir der Artikel gefallen? 11 von 16 fanden den Artikel lesenswert.

18.12.2016 19:23    |    nick_rs

Zitat:

Finde den 740d!

Gefunden!


18.12.2016 21:16    |    meehster

Mich hättest mit keiner der nackten Hütten locken können. Die hatten ja nicht einmal Zündkerzen... :D


18.12.2016 21:34    |    Turboschlumpf6

Mensch! Der Deutsche fährt Diesel. Das weiß man doch. Alles andere taugt eh nix.


18.12.2016 22:13    |    V8-Junkie

Guter Artikel, aber.........

 

Zitat:

Er ist die automobilgewordene Perfektion, das gottgleiche Fahrzeug auf unseren Straßen, welches trotz seiner Größe erstaunlich leichtfüßig zu fahren ist.

Zitat:

Es ist nicht in Worte zu fassen, wie diese einzelnen Bestandteile aus Technik, Helferlein, Infotainment und Komfortextras zu einer einzigen Symphonie verschmelzen, die folgendes ausdrückt:

.....schon mal an eine Karriere als Werbetexter bei BMW nachgedacht? :D:D:D


18.12.2016 23:00    |    nick_rs

Fanboys machen das unentgeltlich


18.12.2016 23:06    |    meehster

Zitat:

Original geschreibt von XG30_2000

Mensch! Der Deutsche fährt Diesel. Das weiß man doch. Alles andere taugt eh nix.

^^

Ich drehe meine Motoren gern über 6000/min hinaus. Das schaffen die Ackerschlepper alle nicht.

Außerdem sind das alles Turbos und es ist ja allgemein bekannt: Nur Halbtote werden zwangsbeatmet. Ich würde mir nicht wieder so ein Krüppelauto andrehen lassen ;)


18.12.2016 23:25    |    Turboschlumpf6

;)


19.12.2016 02:51    |    Mad_Max77

Nur Dieselstinker, nein Danke!!!


19.12.2016 07:03    |    Bayernlover

Uh, hier geht's ja ab :D wenn ihr mir noch erklärt, wie man 600km am Stück mit 180 km/h abreißt, ohne dann ständig an der Tankstelle zu stehen, nehme ich auch einen Benziner. Mal abgesehen davon, dass mir das mittlerweile völlig egal ist, die Automatik wählt eh immer die richtige Drehzahl, da muss ich auch nichts "ausdrehen" - ich fahr ja auch nicht zum Spaß herum. Aber zum Glück sind die Ansichten da verschieden :)


19.12.2016 08:08    |    meehster

Als ich mit dem Volvo unterwegs war, hat eine Tankfüllung meist ca. 650 km gehalten und wo erlaubt und möglich war ich mit 180+ unterwegs.

 

Beim Tanken (Mietwagen muß man ja vollgetankt abgeben) merkt man dann übrigens, daß Diesel wirklich nicht Premium, sondern eher Nutzfahrzeug ist.


19.12.2016 08:33    |    Bayernlover

Ja, Diesel stinkt - aber das ist mir auch egal. Einen Mietwagen auf Gas umrüsten ist auch nicht wirklich praktikabel ;-)

 

Ich gebe auch ehrlich zu, dass es für mich die reine Erfüllung eines Mobilitätsbedürfnisses ist - dass mir die Autos Spaß machen, ist nur ein angenehmer Nebeneffekt. Wär die Bahnverbindung besser, würde ich nur ICE fahren, ist wesentlich stressfreier.


19.12.2016 12:48    |    Dynamix

Wenn Geld wumpe wäre würdest du doch auch irgendwas der M GmbH im Alltag fahren, da würdest du keinen Stinkerdiesel mehr anrühren ;)

 

Ist ja nicht so als ob du so ein großer Dieselfan bist das du je einen dein Eigen genannt hättest :D

 

Wenn ich mich recht entsinne waren deine Autos bisher immer Benziner und ein nicht unerheblicher Teil davon waren auch noch spritschluckende "Sexzylinder" :p


19.12.2016 13:00    |    Bayernlover

Ja, das waren Hobbyautos- so verändert man sich :-) Wenn ich wieder ein Auto kaufe, auf jeden Fall einen Diesel. Die ständige Tankerei beim Schnellfahren nervt, und nach über drei Jahren mit R6-Benzinern hat sich das auch abgeliebt. Mal abgesehen davon, dass die Automatiken mittlerweile so gut sind, dass die Diesel von mir aus auch einen nutzbaren Drehzahlbereich von 200 Umdrehungen haben können - juckt ja mittlerweile nicht mehr :D


19.12.2016 18:14    |    Stewaan

Beim Tanken (Mietwagen muß man ja vollgetankt abgeben) merkt man dann übrigens, daß Diesel wirklich nicht Premium, sondern eher Nutzfahrzeug ist.

 

Dass du kein Dieselfan bist, ist ja allseits bekannt, aber wo beim Tanken der große Unterschied ist, erschließt sich mir nicht wirklich - außer dass man nicht so oft Tanken muss. :D

 

Ich nutze 1-2 mal pro Monat ebenfalls Mietwagen, fahre immer um die 1000, manchmal sogar 1600km. Und bis heute konnte jede Miete mit einem Diesel bedient werden. Die Fahrtkosten sind einfach geringer, und da die Mietwagen für mich wirklich "Nutzfahrzeuge" sind, ist das letztlich das, was zählt.


19.12.2016 18:30    |    Bayernlover

Welche Fahrzeuge bzw. Klassen buchst du immer so?


19.12.2016 18:44    |    meehster

Ich meinte schon die öligen Zapfpistolen. Ich bin selbst mehr als eine halbe Million km mit verschedenen Dieseln gefahren.

 

Heute kommt das Wissen dazu, daß das Dreckschleudern vor dem Herrn sind.


19.12.2016 18:53    |    Bayernlover

Ja, die nerven wirklich. Aber das nehme ich gern in Kauf ;)


19.12.2016 22:22    |    Goify

Zum Tanken kann man ja einen Handschuh anziehen, dann stinken die Flossen nicht nach Exxon.

 

Interessanter Bericht und falls es bei meinem nächsten Firmenwagen klappt, nehme ich mir mal die E-Klasse vor.


20.12.2016 07:58    |    Schlawiner98

Auf solchen Strecken macht ein Diesel schon erheblich mehr Sinn als ein Benziner. Aber hätte ich das Geld, einen 7er zu kaufen, dann wäre es kein Diesel :D Als Mietwagen muss man aber nun einmal nehmen, was man gerade so bekommt. In dem Fall könnte ich es wohl verschmerzen, mit einem Diesel-7er unterwegs zu sein ;)


20.12.2016 10:16    |    Bayernlover

Zumal der Motor halt richtig gut ist, egal ob als 30d oder 40d. Irgendwie jammern nur die darüber, die ihn noch nicht gefahren sind :D


20.12.2016 10:26    |    Dynamix

Bei über 250 PS, massig Drehmoment und einer Automatik mit mehr Stufen als ich Gliedmaßen habe gehe ich auch irgendwie davon aus das die Kisten ordentlich gehen ;)


20.12.2016 13:45    |    meehster

Es geht einfach nichts über einen Reihensechszyindersauger. Da kann auch mein V8 nicht mithalten.


20.12.2016 13:52    |    Dynamix

Da lässt sich trefflich drüber streiten ;)


20.12.2016 14:19    |    Bayernlover

Jo, gibt's aber halt nicht mehr neu - time flies! Außerdem ist mir das egal, ich habe mittlerweile andere Anforderungen an ein Auto, die weniger emotional sind. Da geht's um Dinge wie Reichweite, Verbrauch bei hohem Tempo und Infotainment.


20.12.2016 14:19    |    Dynamix

Nur weil du einen schweren Gasfuß hast :p


20.12.2016 14:21    |    Bayernlover

Ja, ist wirklich so, aber wenn frei ist fahr ich halt auch 200+ - ich sehe das als notwendiges Übel, wobei diese ewige Fahrerei bald ein Ende hat. Bye bye Schwaben :D Damit fällt die Motivation weg, jedes Wochenende zu flüchten und damit auch die Notwendigkeit für Sixt und Konsorten.


20.12.2016 14:26    |    Dynamix

Uh, wird der feine Herr etwa sesshaft? ;)


20.12.2016 14:29    |    Bayernlover

Lass uns das im TS besprechen, bitte :D


20.12.2016 14:36    |    Dynamix

Du weißt wo du mich findest ;)


20.12.2016 20:38    |    SQ5-313

Den 740d bin ich bereits gefahren. Ich habe überlegt, vom A8 4.2 TDI nach München zu wechseln. Allerdings hat mich der 40d nicht so überzeugt. Der 4.2 TDI von Audi ist nochmals agiler, laufruhiger und verbraucht auch noch weniger. Überzeugt hat mich der BMW beim Infotainment. Die Sitze wiederrum haben mir beim A8 besser gefallen, ebenso der Allradantrieb mit Sportdifferential :). So bin ich doch bei Audi geblieben, allerdings wurde es aufgrund der Diesel-Debatte kein 4.2 TDI sondern ein S8.


20.12.2016 22:41    |    Bayernlover

Das ist wenigstens mal konsequent :D Den A8 oder S8 kenne ich nicht, hatte leider nie die Gelegenheit. Allerdings habe ich mich bei der Auswahl bewusst für den 7er und gegen die S-Klasse entschieden. Kann gar nicht sagen warum, wahrscheinlich, weil ich so BMW-braingewashed bin ;)


20.12.2016 22:57    |    SQ5-313

Die S-Klasse hatte ich auch nicht auf meiner Liste. Gefahren habe ich sie zwar, aber wohl gefühlt habe ich mich nicht. Der Fahrer ist vom Fahrzeug gewissermaßen entkoppelt, fühlt sich alles etwas unwirklich an. Manch einem gefällt es, so dahinzucruisen. Ich fand es irritierend. Daher blieb nur der 7er und der A8/S8.


20.12.2016 23:12    |    meehster

Ich habe vor knapp 2 Jahren den Prius gekauft, gerade weil der ziemlich entkoppelt. Auf das Wort bin ich vorher nicht gekommen, es paßt aber besser als jedes andere bisher dazu vernommene Wort. Danke dafür :)

 

In der Luxusklasse gibt es aber schon noch etwas Auswahl, z.B. Lexus oder Jaguar. Auch den Porsche Panamera oder auch den Tesla Model S kann man da ansiedeln. Als Neue oder junge Gebrauchte sind die aber noch deutlich außerhalb finanzieller Reichweite.

 

Ich habe mir letzten Monat einen älteren Porsche 928 Wandlerautomatik geauft, da sind die Preise gerade relativ im Keller. Ein tolles Auto finde ich und für das, was ich damit vorhabe wie geschaffen. Eigentlich wir, meinem Mann gehört der Porsche ja auch.


20.12.2016 23:16    |    SQ5-313

Tesla Modell S habe ich auch Probe gefahren. Für meine Nutzung zu geringe Reichweite, zu laute Windgeräusche und mangelhafte Verarbeitung. Der S8 ist zwar teurer, aber auch sehr penibel verarbeitet und extrem leise.


20.12.2016 23:27    |    Bayernlover

Dadurch, dass ich die Fahrzeuge leider nicht kaufe oder lease, bleibt mir nur das, was mir Sixt in XDAR hinstellt. Das sind vor allem 7er und S-Klasse, wenig A8 (wobei sich das mit dem neuen Modell ändern könnte) und eine mikroskopisch kleine Anzahl an Jaguar (XJ? XE? Kenne mich da nicht aus - der große halt).

Oh, den CLS nicht zu vergessen, den es sogar als 220d gibt. Ein Grund, die Miete noch am Schalter zu stornieren :D

 

Das mit der Abgekoppeltheit der S-Klasse hat mir auch jeder Test bestätigt und da ich so oft nun auch nicht die Wahl hatte, bin ich mit dem 7er auf Nummer sicher gegangen. Auch, weil er der neueste im Bunde ist.

 

Tesla gibt's teilweise auch, aber zu Preisen, wo ich ihn gleich kaufen könnte. Fahren will ich ihn aber unbedingt mal. Bei Lexus reizt mich der Innenraum leider überhaupt nicht und der Panamera...ich weiß nicht. Porsche ist für mich ein 911, Cayman oder Boxster. Die anderen sind Beiwerk, wobei mich die Verarbeitung und die Liebe zum Detail selbst in den "kleinen" Modellen wirklich beeindruckt. Irgendwann muss ich im Leben noch mal einen Porsche mit Boxer-Sechszylindermotor besessen haben. Ohne Turbo, ohne alles. Ich fürchte nur, dass mir dafür nicht mehr so viel Zeit bleibt.


21.12.2016 00:15    |    meehster

Von den neueren habe ich bisher nur den Tesla in den Fingern gehabt und auch der ist schon ein paar Tage alt. Ein P85 war es.

Ich habe mal ausgerechnet: Das Einsatzprofil meines Prius könnte ich damit abdecken. Aber selbst gebraucht sind die teuer...

 

Porsche ist auch abseits des 911 toll. Die Dreilitervierzylinder 944 S2 und 968 haben was. Den 928 haben wir gerade erst gekauft, aber den fand ich schon als Kind schön. Allerdings noch mehr die alte Version mit den anderen Rückleuchten. Porsche mit Sechszylindersaugboxer gibt es in 911, 964, 993, 996 und 997, dazu in Boxster, Cayman, 914/6 und garantiert habe ich noch welche vergessen. Halt Dich ran, billiger als jetzt wird man kaum noch da rankommen.

Sechszylindersaugboxer gibt es zudem in Subaru XT und SVX. Die sind aber sehr sehr selten.


21.12.2016 08:55    |    Bayernlover

Wenn es nur der Kauf wäre :D irgendwann, wenn ich mal Spielgeld übrig habe, kaufe ich so etwas. Momentan gibt's andere Prioritäten.


21.12.2016 13:18    |    meehster

Du wunderst Dich, wie billig die Porsches zu versichern sind ;). Klar, Kasko ist teuer, aber Haftpflicht derart billig... Typklasse 11 hat meiner, die 911 sind teilweise in der 10.


21.12.2016 13:23    |    Bayernlover

Ja, das ist mir klar - aber wehe, es geht mal was kaputt. Ist ja kein Golf III ;)


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