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08.10.2015 14:26    |    Shorty-McNugget    |    Kommentare (13)

Hi zusammen,

 

heute mach ich etwas, dass ich eigentlich gar nicht gerne mache, ich frage euch etwas in meinem Blog. Nämlich: Welches Auto soll ich mir als Alltagsauto kaufen?

 

Situation:

Da ich mittlerweile keine Lust mehr habe, meine Zeit in einem stinkenden Zug mit ultraharten Sitzpolstern, lärmenden Reisenden und nervigen Verspätungen oder gar Zugausfällen zu Verbringen brauche ich ein Alltagsauto bevor es anfängt zu schneien.

Ich habe gut 70 Kilometer nach München in die Arbeit und natürlich fahre ich diese auch wieder zurück.

Letzten Sommer bin ich meistens mit meinem w123 reingedieselt. Im kommenden Winter sollte ich ihn nicht mehr fahren, sonst blüht er danach auf wie eine Frühlingswiese.

Natürlich habe ich immer noch mein 124er 230E als Winteraggregat (unter Fachleuten auch auch Swetlana genannt), jedoch gönnt dieser sich bei normaler Fahrweise schonmal 12 Liter vom guten Super. Die Viergangautomatik trägt natürlich seinen Teil bei. Dadurch würden horende Spritkosten entstehen. Fazit: nicht Tragbar!

Also ein neuer Kübel muss her am besten ein Diesel mit guter Haltbarkeit und niedrigen Verbrauch.

 

Mein Vater hat mit mehreren Vorschlägen den Stein ins Rollen gebracht. Bis jetzt hat er aber nur Sterne als Vorschläge geliefert. E-Klasse W210, W211 und C-Klasse W204. Ich persönlich würde W211 bevorzugen, am besten einen 220 CDI, jedoch wäre ich auch mittlerweile offen für neue Marken. Zwar würde so etwas den Familiensegen etwas schief hängen (Mein Vater sagte immer schon: “Außer an Stern kimmt mir nix ins Haus“, aber bei guten Alternativen würde ich mir das schon einmal überlegen.

 

 

Meine persönlichen Ansprüche lassen eigentlich einen relativ großen Spielraum für Alternativen.

Ich möchte eigentlich nur bisschen etwas um mich um, wie bei einem Mittelklasse-Model oder Neudeutsch „Business-Klasse“, einen sparsamen Diesel, Haltbarkeit und wenn es sich irgendwie ausgeht PDC. Und ach ja, Heckantrieb ist Pflicht!!! Mann will ja auch seinen Spaß :D

 

 

Was den Preis angeht vorweggenommen, ich will aus Prinzip keine allzu großen Summen ausgeben, damit ich auf das Auto hunderttausende Kilometer drauffahre. Ich hätte persönlich an bis zu 5.000 gedacht, jedoch wäre ich bereit bei „dem Auto“ auch noch etwas draufzulegen.

 

 

 

Fällt euch was ein, schreibt´s unten rein. Merce!

 

 

 

Shorty McNugget

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14.08.2015 12:54    |    Shorty-McNugget    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: Meine Fahrzeuge, Mercedes, W123

Hi zusammen,

 

heute werde ich mal meinen Sommer-Diesel und seine mir bekannte Geschichte vorstellen.

 

Also, ich habe ihn ca. einen halben Monat nach meinem 18. Geburtstag gekauft. Da ich noch in der Ausbildung war/bin wollte ich mir zuerst gar kein Auto kaufen, da ich vermutete, dass eine solche Anschaffung meine Ersparnisse sowie mein Azubi-Gehalt zerfressen würde.

Anfangs, als mir der Kostenfaktor noch nicht bewusst war, sah ich mir fast jeden Tag Autos in mobile und Autoscout an. Meine Favoriten wechselte oft: Anfangs 190er, ganz kurz ein Golf IV, w202 C250 TD & 220 CDI, W124 200D, C124, e36 316i & 318i, Clk Cabrio, etc. Zwischenzeitlich bin ich sogar auch auf ein paar alte Strichacht gestoßen, welche aber mit meinem Budget nicht in gutem Zustand erhältlich waren. Irgendwann fing ich an bei jedem Fahrzeug die Kosten auszurechnen. Dabei wurde mir klar, dass so ein Auto kein billiges Hobby ist und mit der Zeit verlor ich dann auch die Motivation ein Auto zu kaufen, da ich erstens mit dem Firmenwagen (320d Bj. 2014)von meinem Dad auch fahren durfte und ich zweitens anfangs nicht wirklich bereit war, für ein Auto auf so viel zu verzichten, obwohl ich schon als Kind vom ersten Auto geträumt habe.

 

Es verging einige Zeit (zwischenzeitlich wurde ich 18.) in der ich nicht mehr so fanat auf ein Auto war, als ich durch eine Anzeige in Facebook der Gothaer für Oldtimer wieder auf die älteren Fahrzeuge aufmerksam gemacht wurde. Vor allem, als ich die Preise für eine Oldtimer-Versicherung sah. Vorher wurde ich immer von den hohen Versicherungsprämien als Anfänger von einem Autokauf abgeschreckt, doch durch die billigen Versicherungen der Oldtimer, die keine Rücksicht auf das Alter nehmen, rückte das erste eigene Auto in greifbare Nähe.

In den nächsten Tagen graste ich das halbe Internet nach bezahlbaren Fahrzeugen mit H-Zulassung ab. Auch hier war der Favoritenkreis groß: mehrere alte Opel, Volvo, BMW E30, W123.

Letzteren favorisierte ich am Ende, da sich mein Vater sehr gut mit der, sich in Grenzen haltenden, Technik auskennt, ich Mercedes von vorn herein schon bevorzugte und weil er als Diesel erhältlich ist und sich dadurch billig bewegen lässt. Ich fand sogar zwei Stück in meinem direkten Umkreis: ein 230E & einen 240D.

Als erstes kontaktierte ich den Anbieter 230ers telefonisch. Er machte mir schon von Anfang an einen komischen Eindruck. Als ich nach einem Termin fragte, meinte er, er müsse erst den Innenraum zusammenbauen und der Karosse müsse er auch nnochmal ran. Da war die Sache für mich gelaufen. NEIN DANKE!

Also beim anderen Mal Anfragen.

Das Gespräch am Telefon verlief im Großen und Ganzen ganz gut und ich konnte sogar am gleichen Tag einen Termin ausmachen. Also ins Auto rein, dahin und besichtigen. Der Wagen hatte kaum Schwächen, bis auf die bekannten, geschweißten Stellen unten an den vorderen Kotflügeln und an der Fahrertür ganz leicht, wo es ein bisschen blühte.

Die Probefahrt danach war Faszination pur. Einfach die komplette Entschleunigung. Gemütlich gefedert, Fenster und Schiebedach offen, milde Abendluft und das fleißige Nageln den 4-Zylinders schufen pure Entspannung. Nach dieser Probefahrt war ich schier begeistert von dem Auto. Ich musste mich für die Preisverhandlungen richtig zusammenreißen, was mir extremst schwerfiel. Ich wolte genau dieses Auto!

Die Verhandlungen waren zwar ein bisschen zäh aber dann doch recht erfolgreich. Mein Dad wollte aber dann doch, bevor ich den Kauf tätige, noch einmal in einer Werkstatt unters Auto linsen um sicher zu gehen. Zwei Tage später trafen sich der Verkäufer und mein Dad während ich in der Arbeit war und sahen nach. Und er war unten wie neu! Ich erfuhr dann erst, dass der Wagen auch eine Historie besitzt, die anzeigt, dass der Benz seit 1981 (Bj. 80) nicht mehr im Winter gefahren wurde und dementsprechend sah/sieht er untenrum aus.

Als die Whatsapp Nachricht, dass der Wagen ok ist, eintraf, herrschte bei mir schiere Begeisterung und ich wollte so schnell wie möglich heim um das Geschäft zu tätigen, jedoch war der Verkäufer geschäftlich unterwegs und erst wieder in 2 Tagen da.

Also fuhren wir erst zwei Tage später, die mir vorkamen wie die 18 Jahre davor, zum Herrn Verkäufer und der Deal ging von statten. Ich war stolz wie Bolle. Mein erstes Auto!!! Ein W123 240D!!!

Ich fuhr aus der Einfahrt raus Richtung trautes Heim und der Diesel nagelte dahin. Ein Gefühl, besser als meine erste Freundlin :D Einfach unbeschreiblich. 18 Jahre warten hatten hatten sich letztendlich gelohnt.

Dort angekommen erstmal allen Zeigen. Es war zwar mehr Verwunderung als Begeisterung, aber nach der ersten mitfahrt konnten viele mich verstehen.

Ich bekam so ungefähr von 10 Leuten die Zusage, dass diese mir einen vollen Tank zahlen würden, jedoch haben bis heute nur 3 Leute das Versprechen eingelöst.

Tja, und so ging das dann halt dahin. Ich nutzte Ihn eigentlich jeden Tag. Ich fuhr damit zur Arbeit, zu Freunden, zum Sport, etc. Auch die längeren Reisen machten ihm nix aus. Ich war einfach vollstens zufrieden. Bis der eine Tag kam...

Ich wollte mal wieder mein Auto säubern und aussaugen und entfernte dieses Mal, dass erste Mal seit der Besichtigung, die hinteren Teppiche und der SCHOCK... hinten rechts steht Wasser!!!

Ich war total perplex. Ich vermutete im ersten Moment, dass das Wasser aufgrund einer defekten Türdichtung reinläuft. Nachdem ich aber den Teppich, der den Schweller verdeckt, mit aller Kraft entfernt hatte, da dieser anscheinend mit allen Mitteln festgeklebt wurde, sah ich den Grund dafür: Ein circa 15cm langes, rostiges Loch, das entlang des Schwellers verläuft. Was für eine Sch****!!! Fu**!!! etc.

Da war natürlich erstmal Nachdenken angesagt, was aber in der damaligen Stimmung kaum möglich war. War ich wirklich an einen Blender geraten? Ich schlief erstmal eine Nacht drüber um einen halbwegs klaren Kopf zu bekommen. Jedoch hatte ich nur Fantasien, wie ich dem Verkäufer... (ihr könnts euch denken )

 

Naja, nach mehrmaliger Fehlersuche in den nächsten Monaten war der Fehler immer noch nicht gefunden, obwohl ich sämtliche Tipps & Tricks versucht habe (Loch abkleben, mit der Luftdruckpistole durchstechen, reinpumpen und wenn anderes fühlen lassen, ob irgendwo Luft rauskommt, etc.). Sämtliche Versuche waren vergebens. Mir blieb nichts anderes übrig, ihn schweren Herzens einzuwintern und über den Winter nach Lösungen zu forschen.

Während der kalten Jahreszeit war aber erstmal kaum an den Sommer-Diesel zu denken, denn wie ihr vielleicht wisst, hatte ich mit einem anderen Pferd aus meinem Stall Probleme ( http://www.motor-talk.de/.../...und-tiefen-mit-happy-end-t5191186.html ). Erst gegen März konnte und wollte ich mich der Problembewältigung stellen, jedoch kam jedes Mal etwas anderes dazwischen und wenn ich einmal Anfing zu suchen verlor ich ziemlich schnell die Geduld. Erst vor 2 Monaten riss ich mich zusammen und startete neue Versuche und siehe da: Nachdem ich die Spritzwand im rechten Kotflügel abgebaut habe und mit dem Wasserschlauch voll reingehalten hatte, lief Wasser in den Innenraum, zwar fiel mir dabei ein weiteres Loch auf der Höhe des Beifahrersitzes auf, jedoch hatte ich den großen Fehler gefunden. YEEESSSSSS!!! Endlich!!!

 

Jetzt war es an der Zeit,Um jetzt an das Loch zu kommen, was irgendwo hinter dem Kostflügel lag, musste dieser "erstmal" runter. "Erstmal" war der Plan, jedoch ist das Entfernen eines Kotflügels, dass dieser danach noch zu gebrauchen ist, bei dieser Baureihe eine nicht gerade einfach zu bewerkstelligende Angelegenheit. Jeder der das bei einem solchen Fahrzeug schon einmal gemacht hat, der weiß wovon ich rede. Der Kotflügel ist mit einer ca. 1,5 cm dicken Klebschicht so fest an die Seitenwand geklebt, so dass man das Gefühl bekommt, Thor höchstpersönlich hat den Kotflügen festgeklebt . Darüber ist noch eine PVC Schicht, die den Kotflügel von innen Schützen soll. Um jetzt den Kotflügel jetzt ab zu bekommen, soll man laut "So wird’s gemacht" mit einem Heißluftfön die ganze Brühe erhitzen und danach mit einem Messer durchschneiden. Doch vorher mussten noch die Schrauben entfernt werden, und siehe da, dass Wasser-Problem ist ausgemacht. Das hintere, untere Ende des Kotflügels ist mit 2 Schrauben befestigt, jedoch hatte hier die vordere Schraube keinen halt mehr, da das vorherige, kleine Loch in der Seitenwand sich in der Zeit zu einem gut 3cm großen, blühenden Loch ausgeweitet. So und jetzt kommt der Hammer: Einer meiner Vorbesitzer ist nun auf die kluge Idee gekommen, den Kotflügel an der Stelle ANZUSCHWEIßEN, ich wiederhole ANZUSCHWEIßEN. Anstatt das Problem zu lösen schweißt er den Kotflügel ans Auto an. Deswegen ist auch immer weiter das Wasser ins Fahrzeug eingedrungen und hat dort weitere Schäden verursacht.

Gott sei Dank konnte man den Kotflügel an der Stelle relativ leicht „wegflexen“, so dass daran wenigstens keine Schäden mehr entstanden sind.

Aber jetzt war es soweit, Kotflügel abbauen. Wie vorhin erwähnt ist das hier eine sehr schwierige Angelegenheit. Als alle Schrauben entfernt waren, musste mit einem Heißluftföhn der Kleber inkl. PVC erhitzt werden und danach mit einem Messer durchgeschnitten werden.

Hört sich einfach an, aber man kommt ums verre***n nicht an diesen Kleber ran. Ganz nebenbei holt man sich noch ne Staublunge inkl. sämtlicher Atemwegserkrankungen durch das verbrennende PVC, aber sonst ist eigentlich ganz ok :D

Dieses Prozedere dauerte ganze 1 ½ Tage. Dann war der Kotflügel aber nicht ab, sondern kaputt. Toll. Als wir dachten „Jetzt kommt er. Jetzt hat er verloren“ knickte er ein. Und wir verloren :D

 

Heißt ein neuer Kotflügel musste her, aber woher. Es gibt ungefähr 25 verschiedene Anbieter und als erstes Sah ich im Niemöller-Katalog nach, da es dort laut einiger Oldtimerzeitungen billiger ist als bei Daimler selbst. 460,-€ lautete die Schockdiagnose, vor allem weil ich plante beide Seiten zu erneuern, da der linke auch nicht mehr der frischeste war.

Zwei Tage später, an meinem 19., rief ich einfach aus Prinzip mal bei nächsten Mercedes-Fuzi an und siehe das: 260,-€ plus Steuer. Total verdutzt fragte ich den Typen am Telefon, ob das sein Ernst sei. Anscheinend dachte er, es wär mir zu teuer und versuchte sich gleich zu erklären, während ein riesiger Stein vom Herzen fiel.

Am gleichen Tag wurden beide Kotflügel bestellt und ich bekam die Info das sie gleich am nächsten Tag (Samstag) da wären, was sie dann auch waren. Gleich danach wurde der Weg zum Lackierer angetreten. Dieser meinte in Ur-Bayrisch: „Wennst ma´s am Montog bringst, donn hostas spätestens am Friedog wieda“ Deal!

Jetzt hieß in der Zeit zwischen Montag und „Freidog“ die verhängnisvollen Löcher zu stopfen, oder, wie wir es gemacht haben, zu schweißen :D und weitere, vorbereitende Arbeiten zu erledigen.

Zum ersten Mal lief alles nach Plan, sodass gleich am Samstag montiert werden konnten. Zwar gab es zwischenzeitlich kurz „Beef“ mit meinem Dad, jedoch glätteten sich schnell die Wogen und die Arbeiten wurden fortgeführt und fertig gestellt.

In der darauf folgenden Zeit wurde der Sommerdiesel noch Hohlraumkonserviert und bekam eine neue Ölwanne inkl. neues Öl und sämtliche neue Filter. Zusätzlich wurde er einmal richtig poliert und gewienert, um den TÜV´ler von eventuellen Unregelmäßigkeiten, von denen mir bis heute keine Bekannt sind, abzulenken.

Nach mehreren Wochen stand er da wie eine 1. Die Bilder an der Tankstelle waren am Tag, an dem er seine Plakette bekam, da sieht man wie er an diesem Tag ausgesehen hat. Das war letzte Woche Montag, der Tag der Wahrheit. Ich hatte mal wieder Stress mit meinem Dad, wie immer ging es um irgendeine Lappalie, bei der keiner nachgeben wollte. Wieder glätteten sich die Wogen und wir zogen mit meinem W124 230TE den Diesel zum TÜV luden ihn ab und los ging Untersuchung. Bei der Untersuchung, muss ich zugeben, hatte ich ziemliche Stimmungsschwankungen. Bei der ersten war sie im Keller, als mein Dad des TÜV´ler sah und sagte (bayrisch): „Ned der, der woa friara scho so a oasch

“. Jedoch legte sich das schnell, als der Mann von der Prüfbehörde kam und meinte (ebenfalls bayrisch): „Der is Nei oba a ned ondas do gschdanden“.

Es war im Endeffekt viel Lärm um nichts, den mein 123er kam ohne Mängel durch und wurde am gleichen Tag noch angemeldet und meine Swetlana (Kosename für meine Winterschlam*e W124 230TE) abgemeldet.

Und dann kam der magische Moment, als ich den Diesel vom TÜV-Gelände fuhr und wieder das nageln des Diesel hörte spürte ich einfach, dass es sich gelohnt hatte, dass ich in den letzten 4 Wochen keinen Tag Freizeit hatte und fast jeden Tag nach der Arbeit noch zum Auto raus bin um etwas zu erledigen. Es waren einfach enorme Glückgefühle mein Auto wieder dahin fahren zu dürfen, wohin ich will, anstatt immer in die Garage und aus ihrer hinaus. An diesem Tag lernte ich, dass es sich lohnt, an etwas lange zu arbeiten, denn umso länger und umso härter man dafür gearbeitet hat, umso schöner ist es, wenn es fertig ist.

Tut mir leid das der Artikel vielleicht den Benz etwas zu hoch lobt, aber bei meinen eigenen Autos kann ich nicht unparteiisch sein, wie beim Fußball :D

 

 

Shorty

 

P.S. Falls irgendwer Probleme beim Verstehen des bayrischen Wortlautes hat, kann ich gern den Translator spielen :D

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20.05.2015 12:46    |    Shorty-McNugget    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Meine Fahrzeuge

KilometerkünstlerKilometerkünstler

Hallo zusammen,

 

nach einiger Zeit melde ich mich mal wieder mit einem Lob zurück, es geht an meine "Winterschlampe" :D

Sie/Er hat nun die 240000 km Marke geknackt. Daran war Anfangs gar nicht zu denken. Als ich den Daimler Anfang Dezember 14 mit ca. 235.000 Km in den Winterdienst beorderte sprang er nach 40 km nicht mehr an. Das gleiche nach 30 km wieder. Tauschen der Batterie, Untersuchen des Sicherungskasten und eine ewig lange Fehlersuche nach Stromverbrauchern veranlasste mich eher aus Verzweiflung die Lichtmaschine zu wechseln. Und siehe da, dat Ding läuft! (mehr dazu: http://www.motor-talk.de/.../...und-tiefen-mit-happy-end-t5191186.html).

Also Mitte Ende Januar war das Auto Fahrbereit, jedoch sind traten kurze Zeit später weitere Fehlerteufel auf, die Teil enorm Nerv tötend waren. Einmal funktionierte weder die Cockpit-Beleuchtung noch das rechte Abblend- & Rücklicht. Das ließ sich locker durch ein quer gezogenes Kabel lösen, dass beide Stromkreise miteinander verbindet. Ein anderes Mal verweigerten die Blinker ihren Dienst. Es kam nur ein Surren aus dem Relaiskasten. Dies ließ sich aber durch "einwiederhinbiergen" der Kontakte beheben und die Blinker blinkten wieder :D

 

Seit dieser Arbeit wurden nur noch beide Motorlager getauscht, was zu einer ganz schönen Strapaze wurde(Jeder der einmal das in Fahrtrichtung linke Motorlager mit banalsten Mitteln getauscht hat, weiß wovon ich rede :D )

Seit dem läuft er, im Gegensatz zu Vorher, wie ein Neuwagen. Ok vielleicht nicht ganz. Aber ähnlich :D

Guter Nebeneffekt: Man lernt Schraubertechnisch extrem viel dazu!

Ob kurz- oder Langstrecke, ob Sonnenschein oder 7 Tage Regenwetter, ob Plus 27 oder Minus 11 Grad, ob Stadt oder Land. Bis jetzt hat er jede Anstrengung gemeistert. Selbst längere Vollgasfahrten bei 190 Km/H machten ihm nicht aus.

Und am letzten Dienstag war es dann soweit, er hat die 240.000 Km geknackt.

Für das, dass er von meinem Dad ca. 5 Jahre als Auto für alles (Tankstelle, bei Bauarbeiten, etc.) vergewaltigt wurde und dann weitere 5 Jahre zugewuchert in der Botanik verkümmerte, ist das meiner Meinung eine gute Leistung. Und es wurden auch keine Wechsel von irgendwelchen Flüssigkeiten vorgenommen.

Trotz alle dem sieht er Karoseriemäßig bis auf ein paar kleine Roststellen hier und da noch recht gut aus.

Das einzige was noch ein bisschen nervt ist die 4 Stufen Automatik. Mittlerweile habe ich größtenteils gelernt wie man mit ihr schonend umgeht. Jedoch kommt es ab und zu vor, dass nach mehrmaligem Kickdown, beispielsweise beim Überholen, die Automatik nicht mehr hochschaltet und man im 3. Gang bei 100 Km/h bei über 4000 U/min hängt.

Aber sonst ist es ganz ok.

 

Und wenn jemand mal wieder ein Winterauto sucht, ist er mit einem W124er sehr gut beraten.

 

 

 

Shorty

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05.03.2015 15:22    |    Shorty-McNugget    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: Motorsport

Hi zusammen,

 

ich bin vor kurzem auf ein Video auf Youtube (https://m.youtube.com/watch?v=Gw-AxiVqihM) gestoßen, das Szenen aus der alten DTM-Zeit zeigt. Ich war so fasziniert das ich mir es immer wieder ansah.

Die Fahrweise und die Fahrzeuge sind komplett anders, als die der heutigen Autos. Viel rabiater, ohne den Perfektionismus in jeder Kurve. Heutzutage würde keiner mehr in einer Kurve die Curps so hart nehmen, dass das Auto mit allen vier Rädern in der Luft steht. Vor allem würden das die heutigen Fahrzeuge nicht ohne Schäden überstehen.

Es sah einfach nach richtigem Motorsport aus.

Motorsport bei dem der Fahrer den nötigen Unterschied ausmacht und nicht das Auto.

Motorsport bei dem das Racing und nicht der Reifenverschleiß im Vordergrund standen.

Motorsport mit Seriennahen Fahrzeugen, nicht mit welchen mit der Serie nichts gemein haben, was eigentlich den Sinn der DTM verfehlt.

Motorsport mit vielen verschiedenen Teams und Marken wie Volvo, Alfa, BMW, etc. und nicht nur drei Marken.

Die Fahrzeuge sind mit den Jahren immer schneller geworden, aber die Attraktivität der Serie hat jedes Jahr Stück für Stück verloren. Nicht zuletzt Aufgrund der vielen Regeländerung. Die 2 Pflichtboxenstopps fand ich eigentlich eine sehr gute Lösung, denn die Reifenfrage war hier nicht die entscheidende. Jetzt aber, wo sich alle mit der 2-Stopp Regel angefreundet haben, nähert sich die DTM mal wieder Formel 1, der seit Jahren die Zuschauer davon laufen, an. Etwas was ich hinten und vorne nicht verstehe.

Die neue Reifenregel bei der man die Hälfte der Renndistanz auf dem weichen Reifen fahren konnte und mit einer Safty-Car Phase, das ganze Rennen ruinieren kann(siehe Rockenfeller in Zandvort). In einem Rennen sind praktisch zwei Rennen auf einmal gefahren worden. Die einen haben versucht mit den weichen Reifen so viel Vorsprung wie möglich herauszufahren, hingegen die anderen versucht haben auf harten den Rückstand nicht zu groß werden zu lassen.

So etwas hat meiner Meinung nach nichts mehr mit Racing zu tun, sondern mit speziellem Zeitfahren.

 

Und genau deswegen, spricht mich dieses Video höchstwahrscheinlich so an so an. Fairer & attraktiver Motorsport mit schönen Fahrzeugen auf wunderbaren Rennstrecken(Nordschleifen, alter Hockenheimring, Avus, etc.). Für die Rennstrecken können die Funktionäre nichts dafür, aber trotzdem ist es schade drum. Wobei, wenn man bedenkt, dass so ein neuerliches DTM-Auto auf der Nordschleife fährt, wird nach einer Runde der Unterboden wahrscheinlich schon kaputt sein.

 

Bleibt abzuwarten was die neue Saison, mit wieder neuen Regeln, bringt. Eine davon ist, dass jetzt an einem Rennwochenende 2 Rennen gefahren werden, Samstag und Sonntag.

 

Mal sehen ob sich die DTM wieder attraktiver wird.

 

Wie ist eure Meinung dazu?

 

 

 

Shorty

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17.02.2015 13:03    |    Shorty-McNugget    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: Was mir so unter die Linse kommt

Hallo liebe Leut,

 

habt ihr den Schnee auch so richtig ausgenutzt? Ich meine jetzt nicht ob ihr Skifahren oder jegliches wart, sondern ob ihr die Möglichkeit ausgenutzt habt, einmal mit nicht so PS-Starken Fahrzeugen, quer zu fahren?

Ich für meinen Teil konnte nicht wiederstehen, vor allem weil es mein erster Winter ist, in dem ich allein hinter dem Steuer Platz nehmen darf. Daraus wurde eine ganz lustige Angelegenheit inklusive Polizei. Aber von Anfang an ist es leichter zu erzählen

 

Also. Ich hatte Samstag wieder Pizza-Dienst, aber zum Glück nur bis acht Uhr. Wie es halt so ist, fing es während meiner Schicht ganz schön zum schneien an. Wie ihr vielleicht aus meinem vor-, vorletzten Eintrag wisst, hat der übrig gebliebene Panda nicht die größte Profiltiefe, was dazu führte, dass ich die Eisprinzessin spielte und versuchte so elegant wie möglich zu den Kunden zu rutschen.

In einer Straße neben einem Bach, der es besonders rutschig machte, kam dann ein Bordstein etwas zu schnell entgegen und ich knallte mit ungefähr 15 Km/H Restgeschwindigkeit auf den Randstein. Zum Glück ist alles heil geblieben, was wahrscheinlich am Schnee lag, der auf und neben dem Randstein lag.

 

Den ganzen Winter schon, wollte ich eigentlich nur meine Wintersch-Lampe quer legen , doch stattdessen musste ich jetzt, wenn es schneit und mein Auto fährt, mit einem Panda Fahren der überall über alle 4 Räder rutschte. Aber Gott sei Dank ging die Schicht schnell vorbei und ich rief zwei Kollegen an ob sie nicht vielleicht auch Lust hätten bisschen "driften" zu üben. Sie hatten beide Zeit und wir verabredeten uns an einen Buswendeparkplatz. Dort machten wir unsere ersten Versuche. Der eine kam mit seinem e36 316i Coupe, der andere mit seinem Fiesta und ich mit meinem 230TE.

Es war eine verdammt lustige Sache, zu versuchen im Kreis zu driften, sogar der Fiesta schaffte es(mit Handbremse). Wir waren dort gut eine halbe Stunde, bis ein grüner Dienstwagen auf den Parkplatz fuhr und zwei Beamte ausstiegen. Ich persönlich sah mit dem Fiesta-Fahrer gerade dem BMW zu als die Polizei kam.

Die beiden Staatsangestellten kamen dann auf uns zu und grüßten erst einmal sehr freundlich. Der BMW blieb auch erst mal stehen und der Fahrer kam zu uns. Die beiden Polizisten waren generell sehr freundlich und teilten uns mit, dass die "Anwohner" sie wegen Ruhestörung gerufen habe, was uns schon sehr wunderte, da das nächste Haus mindestens 200m weit weg ist.

Ohne Widerrede machten wir uns vom Acker, wir sind ja stets brav.........................nicht:cool:

 

Gleich danach trafen wir uns bei mir, denn wir hatte jetzt alle Blut geleckt. Mir fiel noch ein gepflasterter "Kreisverkehr", der als Wendpunkt in einer Sackgasse im Industriegebiet dient, ein. Dieser Kreisel war eigentlich nur befahren, wenn der Recyclinghof offen war. Und wie wir bekanntlich alle Wissen haben nicht mehr all zu viele solche Anlagen Samstag um 22 Uhr offen :D

Gesagt, hingefahren, vor allem weil dort nirgents ein Familienhaus steht. Dort angekommen, gleich wieder den Malmedi gespielt. Ich schaffte es sogar einmal mehr oder weniger elegant quer um den Kreisverkehr zu kommen. Ich ließ auch mal den Fiesta-Fahrer mit meinem Heckler Spaß haben, jedoch endete das meist eine einem Dreher. Auf jeden Fall hatten wir einen heiden Spaß, bis....die zwei in Grün wieder kamen.

Diesmal dachte ich, sind wir wegen irgentwas fällig. Sie kamen wieder auf uns zu und der eine sagte:“Jungs, Jungs, Jungs, ihr könnt´s einfach nicht lassen, oder?“. Wir versuchten es noch zu erklären, der Polizist lachte kurz und meinte, dass es gut wäre, das wir ins Industriegebiet gefahren wären um ein bisschen zu experimentieren. Er hätte es ja früher auch so gemacht. :eek::eek::eek:

Damit hätten wir nicht gerechnet, aber mir soll es recht sein. Es hat auch keiner angerufen, sie hätten uns nur von der oberen Straße gesehen. Trotz alle dem meinte der Beamte dann trotzdem, dass wir jetzt besser heimfahren sollte bevor noch irgentwas passiert.

Dieses Mal machten wir was er sagte, denn auf ein drittes Treffen hatte keiner von uns Lust.

 

Im Nachhinein gesehen hatten wir mit der Polizei echt Glück. Ich weiß nicht was da auf uns zugekommen wäre, aber ich bin echt froh auf solche Beamten gestoßen zu sein.

 

Wenn ihr ähnliche Erfahrungen habt, schreibt es ruig in Kommentare :)

 

Shorty

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09.02.2015 14:09    |    Shorty-McNugget    |    Kommentare (26)    |   Stichworte: Was mir so unter die Linse kommt

Aus welchem Land kommen die Besten ?

Hi,

 

ich melde mich heute mal mit einer Umfrage.

Aus welchem Land kommen die besten Autos?

Klar, alle haben Vor- & Nachteile, aber welche sind für euch die Besten? Preis/Leistung, Power, Verarbeitung, und und und....

Lasst ruhig alles in eure Entscheidung mit ein fließen.

 

 

Ich persönlich favorisiere Autos aus Deutschland und den USA.

Bei deutschen Herstellern findet man fast durchweg gute Qualität. Das Design ist natürlich immer Geschmackssache, aber hiesige Unternehmen treffen meist meinen Geschmack und auch den vieler anderer. Die Innovation kommt hier auch nie zu kurz. Da wird Deutschland, meiner Meinung nach, mit

den asiatischen Herstellern an der Spitze stehen.

 

Amerikanische Wagen, um es auf den Punkt zu bekommen, finde ich hauptsächlich aufgrund ihrer großvolumigen Motoren und ihrem "fetten", im wahrsten Sinne des Wortes, Design cool.

 

Das war meine Meinung.

Und was favorisiert ihr? Lasst es mich wissen :D

 

Euer Shorty

 

P.S. Ihr dürft eure Entscheidung gerne Begründen :)

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29.01.2015 16:00    |    Shorty-McNugget    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Meine Fahrzeuge

Hi,

wie in meinem vorletzten Blogeintrag geschrieben hatte, hab ich ja Probleme mit meinem Winterauto. Mein größtes Problem, das er von irgentwoher Strom zieht, hab ich endlich erledigt. Jedoch war das Ganze ein Wechsel von Höhen und Tiefen mit Happy End. Aber von vorne.

 

Ich vermutete, dass beim meinem 124er die Lichtmaschine im A.... war. Denn wenn man alle Verbaucher abstellte, denn Maße-Anschluss von der Baterrie nahm und dort mit einer Prüflampe testete, leuchtete sie lichterloh, also konnte es meines Wissens nur der Generator sein.

Am Mittwochabend bestellte ich mir deswegen bei ebay eine passende LIMA mit 70A und hoffte, dass sie bis Freitag noch kommt. Freitag in der Arbeit vibrierte dann plötzlich mein Handy, Whatsapp Bild von meinem Dad, die LIMA ist da. YES!!! Wird wohl ein produktiver Samstag.

 

Also bin ich voller Vorfreude nach Hause und hab das Packet ausgepackt. Jedoch kam hier der erste Dämpfer. Die neue Lichtmaschine hat Stecker und keine Ringösen wie die alte. Weiteres Problem war das der Zubringer in zwei Stecker gesplittet worden ist. Vorher war es 1 Kabel mit einer Ringöse.

Samstagmorgen bin ich dann zu einem Küchen- & Elektrogeschäft gefahren. Von meinem Dad erfuhr ich, dass der Inhaber früher einmal eine Werkstatt hatte. Also bin ich da hin, habe ihm dann ein Bild von den Anschlüssen der LIMA gezeigt und er wusste sofort Bescheid und hat mir alles erklärt. Die drei Stecker hat er mir dann sogar für umsonst mitgegeben, obwohl ich ihn vorher gar nicht kannte. Danach bin ich heim und habe mich sofort mit einem Spezl ans Werk gemacht.

Als erstes mussten eine Abdeckung und der Viskolüfter weichen um an den Keilriemen zu kommen. Nach einem erheblichen Kraftakt und einem ein gezwickten Finger konnten wir den Riemen von der LIMA herunterbekommen und diese ausbauen. Die beiden Kabel der Ladekontrollleuchte und der Stromzufuhr für die Batterie wurden gleich mit ausgebaut.

Dann kam einer der schwierigsten Teile, das Flexen und Löten. Auf einer Seite flexte ich die Ringösen einfach ab, dass es nur noch Kabel war. Davon Isolierte ich das Ende ab und teilte dieses in zwei gleich große Teile, sodass ich später die beiden Stecker daran festmachen kann.

Danach mussten wir erst mal die Stecker vorbereiten. Aus einer Kabelrolle für Häuser wurden 4x einfingerlange Drähte entfernt, die von uns gleich danach verarbeitet wurden, indem wir jeweils zwei aneinander löteten. Im nächsten Schritt löteten wir den Doppeldraht am Stecker, in der dafür passenden Vorrichtung, fest. Wir wähnten uns schon in Sicherheit, dass der Stecker nur noch eine Frage von Minuten wäre, Nix is! Der doppelte Draht wollte einfach nicht am Kabel halten, da es so ein komischer Mix aus Draht und Fäden war. Es kostete gefühlte 5kg Zinn bis der Draht mal am Kabel festhielt. Es entstand dadurch ein fetter Zinnbatzen der erst mal abkühlen musste. Aber es hielt! Danach musste alles nur noch isoliert werden und tada, Fertig ist unser selbstgebastelter Stecker :D

 

Jetzt hieß es wieder raus in die Kälte, das Teil reinkloppen und beten, dass die alte LIMA der Fehler war. Das einbauen ging recht zügig und ohne Probleme, bis auf meinen Kollegen der es zum 2. Mal geschafft hat, sich einen Finger ein zu zwicken.

Dann kam der große Moment! Ich steckte das Prüflämpchen an der Karosserie an, nahm die Masse vom der Batterie und....? Es leuchtet so hell wie vorher. Fuck!!!:mad:

In diesem Moment hätte ich am liebsten einen Hammer genommen und mich am Auto abreagiert, aber dann fiel doch noch etwas ein. Um den Keilriemen leichter auf die Lichtmaschine zu bringen, habe ich die Automatik auf Neutralgestellt, was nur geht, wenn das Zündschloss in der Position steht, das die Zündung an ist. Also schaltete ich sie aus und siehe an, kein Stromverbrauch mehr :D:D:D Auch nach mehreren Versuchen leuchtete das Lämpchen nicht auf!

 

Nun war es Zeit für eine Probefahrt. Wir nahmen zur Sicherheit meine alte Dieselbatterie aus meinem 123er mit. Erst mal sind wir jedoch zu einer Tanke, haben Aufgetankt und den Luftdruck geregelt, dann ging es ab zum nächsten Media Markt. Dort wollte ich mir ein neues Autoradio kaufen wollte, da ich auf das 15 Jahre alte Radio in der Hitze des Gefechts, als ich damals mit dem Auto liegen blieb draufgestiegen bin als es ausgebaut im Fußraum des Beifahrers lag. Egal, das Auto geht wieder! Bei der Fahrt lief er eigentlich ganz normal, bis auf einen kurzen Moment. In einer langen Rechtskurve nahm der Wagen mit einem mal Gas weg und die ABS-Warnleuchte ging an, aber nur für einen Moment, also machte ich mir vorerst keine Gedanken.

 

Im Media Markt kaufte ich mir dann ein Autoradio mit allem drum und dran(Digitales Radio, Bluetooth, CD, USB, AUX, etc.). Ich wollte ein gutes Radio haben, eines das ich in meinem Sommerauto auch verwenden konnte.

 

Nach dem Einkauf sollte es wieder nach Hause gehen. Denkste. Schon beim Starten fiel mir auf das die Warnlichter nicht mehr so hell leuchten wie normal und der Blinker ging nicht mehr. Genauso wie damals als ich mit ihm liegen blieb. So langsam kam mir der Gedanke, dass das wieder so enden könnte. Und tatsächlich, neben einem Real fing er zum Stottern an, die Servo fiel aus und der Bremskraftverstärker leistete auch keinen beistand mehr. Gott sei Dank war direkt neben uns ein Parkplatz, in dem ich den angeschlagenen Daimler hinein rollen ließ.

Die Stimmung war am absoluten Nullpunkt angekommen. Was war das nur für ein Fehler? Wir bauten die dicke Dieselbatterie ein und fuhren auf dem direktesten Wege heim. Während dessen verfluchten wir das Auto 1000mal. Angekommen Motorhaube auf. Ich brachte die kleine Batterie in die Werkstatt und auf einmal fing mein Kumpel an lachen. Ich mit meiner verkackten Laune fragte ihn was los sei, er jedoch, zeigte nur auf den Selfmade-Stecker der einfach rausgerutscht ist. Ouh man! Der Stecker ist einfach rausgerutscht. Ich steckte ihn wieder rein;). Zum Glück standen die Befestigungsschrauben ein bisschen heraus. In der Werkstatt suchte ich ein kleines Blech und passende Muttern. Beides war schnell gefunden. In das Blech wurden zwei Löcher gebohrt und dann auf die LIMA geschraubt, sodass das der Stecker auf die Lichtmaschine gedrückt wird und nicht mehr aus kann. Noch eine kurze Probefahrt ohne Probleme durchgeführt. läuft!

 

Seitdem ist nix mehr vorgefallen und bin jetzt seit fast einer Woche Pannenfrei! :D

 

 

Euer Shorty

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23.01.2015 13:23    |    Shorty-McNugget    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: Was mir so unter die Linse kommt

Ciao,

 

ich melde mich heute mal mit einem kleinen, tapferen Bär.

Ich arbeite nun seit einiger Zeit als Pizzafahrer und habe dort die "Ehre" einen Fiat Panda mit brachialen 55PS aus einem 1.1l Benziner zu fahren.

 

Ich kann euch nicht viel über Vorbesitzer oder sonstiges sagen. Das einzige was ich weis ist, dass der Wagen 2012 gekauft wurde und mittlerweile 150.000 KM drauf hat. Diese sind nicht ganz spurlos an ihm vorbeigegangen.

Hier mal eine kurze Mängelliste:

  • Kratzer, Beulen & Parkrempler rundherum am Fahrzeug
  • Profiltiefe unter 2mm
  • Handbremse hat nur noch eine sehr geringe Wirkung
  • Kupplung ist fast durch
  • Innenraum komplett fertig
  • Lenkrad steht schief
  • Rost überall
  • Kofferraumdeckel geht nur mit brachialer Gewalt auf
  • Licht und Blinker machen was sie wollen

 

Es gibt noch zig-Mängel die ich hier gar nicht beschrieben habe. Trotz alle dem fährt dir Schüssel noch, aber es hätte alles nicht so weit kommen müssen, dass ich dieses Auto fahren muss. Denn als ich anfing dort zu arbeiten, hatten wir noch 2 Panda´s. Einen der nur 110000KM drauf hatte und wesentlich besser in Schuss war und die gerade beschriebene Schüssel.

 

Eines Samstag abends hatten ich Gleichzeitig mit meinem Kollegen Schicht. Ich war noch nicht all zu lange dabei und natürlich gibt man dem Neuen um es ihm besonders leicht zu machen den abgeranzten Hobel und meinem Kollegen den guten Panda. Aber ok, sowas habe ich erwartet. Die Schicht verlief ganz normal, meine Kollege war gerade eine Lieferung am Ausfahren und ich wartete im Restaurant darauf dass ein Kunde telefonisch eine Bestellung aufgibt.

Dann klingelte das Telefon. Ich leierte meinen Standard-Text in den Hörer:"Pizzeria OK Italia Grüßgott!" Doch statt einen hungrigen Kunden hörte ich meinen Kollegen am Telefon. Er sprach ziemlich undeutlich, was mir das Verstehen ziemlich schwer machte. Es sagte, dass er einen Unfall auf der Landstraße gebaut habe, aber dass es ihm gut ginge. Ich informierte natürlich sofort meine Chefin, die meinte ich solle mal zum Unfallort fahren, Pizza-Ausliefern ist nicht mehr.

Alles klar, setzte mich in die Schüssel und fuhr los. Angekommen am Unfallort. Von der Straße aus in der Dunkelheit kaum zu sehen, da es einen leichten Abhang runtergeht lag der Panda in 1000 Teile verteilt. Vorderachse komplett ausgerissen, kaputte Scheiben, Karosserie komplett im Eimer, uvm.

Mein Kollege wurde schon von Notärzten betreut, sie sagten zwar sie können nichts feststellen, aber sie würden ihn trotzdem zur Vorsicht mit ins Krankenhaus nehmen.

Die Polizei, die leider auch gekommen ist, hatten schon ein Abschlepp-Unternehmen gerufen. Ich rief meine Chefin an, informierte sie über alles und sie meinte ich solle zurückfahren zur Pizzeria, die sie jetzt schließen würde und ihr das Auto geben. Ich konnte nach Hause und meine Chefin fuhr danach ins Krankenhaus. Mehr habe ich an dem Tag nicht mehr Mitbekommen.

Am Sonntag rief mich dann meine Chefin an, ob ich die Schicht vom Kollegen übernehmen könnte, natürlich sagte ich zu. Als ich in der Pizzeria war, erzählte mir meine Chefin dann alles über den Unfall.

Mein Kollege hat auf nasser Fahrbahn überholt. In der nächsten Linkskurve ging ihm dann die Straße aus und hatte das Pech, dass es einen leichten Abhang herunterging, was einen Überschlag zur Folge hatte. Der Wagen war ein kompletter Totalschaden, der wenn überhaupt nur noch seinen Materialwert hatte.

Das Ende vom Lied ist jetzt, dass der Crashpilot mit seinem eigenen Auto(Fiat Stilo) ausfährt und ich mit der Schüssel Pizza bringe, da es sich für meine Chefin nicht lohnt einen neuen Panda zu kaufen, wenn mein Kollege mit seinem Privaten fährt.

Einen Lichtblick hab ich trotzdem, der Panda hat im April TÜV....

 

Wenn ihr ähnliche Erfahrungen oder einfach nur lust irgentwas zu schreiben habt könnt ihr gern in die Kommentare füllen :D

 

Euer Shorty

 

 

P.S. Durfte leider keine Fotos von den Pandas ins Netz stellen :(

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