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28.05.2010 17:39    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (711)    |   Stichworte: Elektroantrieb, Elektroauto, Leaf, MOTOR-TALK, Nissan, Umfrage

Zu welchem Preis würdest Du Dir ein Elektroauto kaufen?

Kürzlich gab Nissan die Preise für sein Null-Emissionsauto Leaf für die Länder innerhalb Europas bekannt, in denen der Kauf eines Elektroautos staatlich gefördert wird. (Siehe News: Elektroauto Nissan Leaf: Für unter 30.000 Euro durch die Gegend stromern ). "Der Verkauf beginnt dort, wo die Subventionen für Elektrofahrzeuge am größten sind", sagte Nissan-Sprecher Michael Bierdümpfl dazu. Der Stromer bleibt in diesen Ländern nämlich bei einem Preis unter 30.000 Euro – durchaus eine andere – für Otto Normalautofahrer leichter verdaulichere - Hausnummer als die bisherigen Preise für Elektrofahrzeuge. Der Nissan Leaf kann in besagten 4 Ländern ab Juli 2010 reserviert werden, ab Ende 2010 wird er ausgeliefert. Ob das Ganze sich dann zu einem ähnlichen Hype entwickelt wie in den USA in den vergangenen Tagen?

 

In den USA scheint die Ankündigung des Preises für den Nissan Leaf nämlich diese Tage den Anfang eines neuen Öko-Hypes zu manifestieren. Der Nissan Leaf wird dort, abzüglich des Steuerrabatts von 7.500 Dollar für schlappe 25.280 Dollar (umgerechnet ca. 18.7000 Euro) zu haben sein. Bestellt werden kann er bereits jetzt, verfügbar sein wird er ab Ende diesen Jahres. Wer in Kalifornien lebt, wird durch eine Prämie um weitere 5.000 Dollar beim Kaufpreis entlastet, wodurch der Nissan Leaf weniger kostet als Toyotas Hybridfahrzeug Prius (26.000 Dollar). Selbst Benziner der gleichen Fahrzeugklasse sind dann teils teurer als Nissans „Ökomobil“, denn allein ein durchschnittlich ausgestatteter VW Golf schlägt mit mehr zu Buche. Und dem Chevrolet Volt, der ebenfalls Ende des Jahres auf den Markt kommen soll und der mit seinem Preis von „deutlich unter 40.000 Dollar“ nach Abzug der Förderungen bisher als sicherer Kandidat für die Ingangsetzung einer massenwirksamen Öko-Revolution im Automobilbereich galt – und der zudem bereits seit 2 Jahren als „das“ Auto der elektroangetriebenen Zukunft gelobhudelt wurde – geht plötzlich der Saft aus – im übertragenden Sinne natürlich. Seitdem nämlich der Leaf vorbestellt werden kann, läuft die Website des japanischen Fahrzeugherstellers heiß. Die Vorbestellungen übertreffen alle Erwartungen. Allein in den ersten 3 Stunden wurden 2.700 Fahrzeuge vorbestellt. Das Ziel, bis Jahresende 25.000 Bestellungen zu haben, ist nach nur gut einer Woche bereits zur Hälfte erreicht. Mittlerweile sollen mehr als 12.000 Bestellungen eingegangen sein – knapp ein Viertel des Volumens, welches Nissan im ersten Jahr in Japan produzieren will.

 

Sinkt der Preis – steigt die Nachfrage. Das ist an sich ein absolut normaler Prozess in der freien Marktwirtschaft. Doch bei Elektroautos war der hohe Preis eigentlich bislang nur eines von vielen angeführten „Nachteilen“, die in den Raum geworfen wurden, wenn die Debatte um „Elektroautos – topp oder Flopp?“ ging. Vom schnöden „hässlich“, über „fehlende Infrastruktur“ und „unbrauchbar durch geringe Reichweite“ bis hin zu „der benötigte Strom kommt aus Atom-/Kohlekraftwerken und elektrisch angetrieben zu fahren ist deswegen genauso umweltschädigend“ ist die Liste der Gegenargumente lang. Der Nissan Leaf und die alle Erwartungen übertreffende Nachfrage nach ihm in den USA zeigen jedoch, dass der hohe Preis von Elektroautos ein höher zu gewichtendes Gegenargument zu sein scheint als bisher angenommen.

 

Nun sehen die aktuellen Planungen unserer deutschen Bundesregierung bisher keine staatlichen Fördermittel zur Subventionierung des Kaufes von Elektroautos vor, so dass mit einem derartigen Kampfpreis, wie aktuell in den USA, bei uns nicht zu rechnen sein wird, wenn der Leaf aller Voraussicht nach Ende 2011 auch in Deutschland auf den Markt kommt. Doch was wäre, wenn sich die Bundesregierung dazu entschließen würde, Elektroautos durch Kaufanreize wie etwa Zuschüsse zum Kaufpreis, Steuererleichterungen oder andere Arten von Fördermitteln zu subventionieren? Würdest Du Dir unter dieser Voraussetzung ein Elektrofahrzeug zulegen?


29.05.2010 20:04    |    320erlpg

Zitat:

Sehe ich genauso, wem ging es denn nicht schon öffter so, dass man vergessen hat zu tanken. Da fährt man dann eben mal schnell an die Tanke. Und wie mach ich das beim E-Auto? Ich hab keine Lust jeden Tag den Stecker in die Steckdose zu stecken und ich würde ganz sicher auch nicht immer dran denken.

das problem wird jeder mal gehabt haben oder zumindest nen fast leeren tank.

man könnte doch sone art ladestation in den carport/garage einbauen, sodass man quasi automatisch den ladevorgang einleitet :D

oder wir machen die straßen alle so wie beim autoscooter, und wenn das signal kommt gehts weiter :)

 

Zitat:

Aber fahrt ruhig eure E-Autos, dann reicht das Öl und somit das Benzin für mich länger

eben, warum sollten nicht hunderte verschiedene techniken auf der straße rumgurken, dann ist man deutlich unabhängiger und es würde mehr preiskampf entstehen - benzin/diesel, lpg, cng, wasserstoff, strom, (rapsöl) usw....wär doch cool :D

 

 

grüße


29.05.2010 21:03    |    Tim61

ich würde den E-Karren für die nächsten Ziele benutzen und um aus die Stadt raus zu fahren, zu meinem Verbrenner, um mit ihm längere Strecken zurück zu legen. Am Ziel würde ich meinen Stinker dann abstellen und mittels Leih-E-mobil in die City düsen falls es nicht auch mit dem ÖPNV geht.


29.05.2010 21:05    |    ph1

Zitat:

eben, warum sollten nicht hunderte verschiedene techniken auf der straße rumgurken, dann ist man deutlich unabhängiger und es würde mehr preiskampf entstehen - benzin/diesel, lpg, cng, wasserstoff, strom, (rapsöl) usw....wär doch cool

Genau so sieht's aus.

Und was dann von der Regierung bezuschusst wird entscheidet immer noch nicht, dass es sich durchsetzt (z.B Hausfrauenehe mit ca. 30 Mrd. in Jahr Zuschuss ist doch wohl eher ein Auslaufmodell oder die Steinkohleförderung) So stark kann der Markt garnicht verzerrt werden. Was sich am Ende rechnet setzt sich durch.


29.05.2010 21:26    |    Blackmen

...Reichweite ohne Ende ist möglich:

 

KLICK

 

Aber derzeit nur mit kleinen und leichten Fahrzeugen und auch bei geringer Geschwindigkeit...

 

Wenn die Akkus leistungsfähiger werden, können auch die Autos wieder fetter werden für Leute, die es nötig haben... :D


29.05.2010 22:26    |    audi802.8

Im Leben nicht.

Die kurze reichweite und hohe ladezeit sind inkzeptabel.

höchstens zum einkaufen aber wer kauft sich schon ein auto zum einkaufen?

ich fahre einen audi rs6 von 03 mit v8 biturbo und ein auto muss nunmal nen benzinmotor haben sonst macht es überhaupt kein spaß.

und wenn ich an den klang denke der verloren geht, es geht doch nix über einen bollernden v8.

und emmissionen hin oder her so ein kleines land wie deutschland kann an den weltweiten emissionen eh nix mit e-autos änder das sind vielleicht ein zehntel prozent aber ich denke das selbst der durch die fertigungs und betriebskostensowie recycling kosten der e-autos aufgefressen wird.also in dem sinne :immer schön weiter dicke benziner fahren bis zum bitteren endewir ändern eh nix dran.


30.05.2010 00:48    |    Audi-gibt-Omega

Zitat:

5000€ Differenz... lern rechnen!

Golf: 22.500 + 10 (15000/100km * 6Liter * 1.20€ / Liter Diesel) = 33.300€

Nissan: 26.800€ + 10 (15000/100km * 9kWh * 0.20€ / kWh ) = 29500€

33.300 - 29.500€ = 3.800€ auf 10 Jahre = 380€ pro Jahr = 31€ pro Monat. WOW!

Rechnen hab ich gelernt, aber ich geb dir jetzt noch eine Nachhilfe:

Versuch mal, die Steuer für den Diesel für die 10 Jahre dazuzurechnen (E-LEAF 50€ p.a. )

Aber es ist ja schon mal ein Riesenfortschritt, daß selbst du schon drauf gekommen bist, daß der LEAF also auch ohne Subvention schon billiger als der Golf-Diesel ist, sauberer ja sowieso, auch wenn der Leaf in der Praxis sicher deutlich mehr als die 9kWh nimmt (weiß gar nicht wo du die Zahl her hast, aber auch egal)

Anmerkung: Wenn einer eine Photovoltaik hat, bekommt er für den "selbstverankten Strom" auch noch 22ct Bonus, also zahlt nur 10 ct. Dann ist er nicht nur GARANTIERT CO2 frei erzeugt, sondern auch noch verlustarm übertragen.

Auch wenn mein "Elektriker" kein LEAF wird, bin ich demnächst ganz sicher dabei. Meine eigene "EURO-6 Erfindung" hat leider wenig Nachahmer gefunden, schon gar nicht bei der Industrie oder gar in Ingolstadt, die friemeln noch dran, meiner hat mittlerweile 200.000km runter. :cool:

Fröhliches "Rumstromern" noch.


30.05.2010 04:12    |    nite_fly

Die Frage ist wie viele andere Fragen hier einfach falsch formuliert:

(Ich denke nur an Internet im Auto: Viele verbinden damit nur Surfen im Internet, was am Thema komplett vorbeigeht....)

Das Kernproblem beim Elektroantrieb ist der Energiespeicher.

Für Kurzstrecken ist da mittlerweile unter Zuhilfenahme einer Materialschlacht einiges machbar.

Doch als alleiniges Antriebskonzept bisher noch nicht tragbar!

Wenn alle Subventionen in solche Projekte abgezogen werden: Sogar unsinnig!!

Bei dem Gedanken, daß die Solar-Strom-Subventionen aus unseren Steuergeldern mittlerweile für teilweise minderwertigste Produkte nach China abfliessen, kriege ich einen Hals!

Da fange ich an, an unseren Politikern zu zweifeln (als wenn ich das nicht schon längst täte...)

Solange die Macht der diversen Lobbys nicht gebrochen wird, solange wird es schwierig sein, eine vernünftige Lösung auf den Tisch zu bringen, die unter dem Tisch vielleicht schon längst existiert.

Solange die Öl-Lobby nicht gebrochen ist, solange bleibt das Elektro-Auto auf dem Stand der Wasser-Spar-Taste an der Toiletten-Spülung.

Nett, beruhigt mein Gewissen zu einem erheblichen Preis, aber nicht tragbar.

Solange nicht wenigstens die Komunen , die ja eine "Elektrotankstelle" immer in der Nähe haben, das nutzen können/wollen, solange ist es für mich als Individualreisenden eigentlich gar nicht tragbar!

Aus einem Spiegel-Artikel:

Kaum ist der Deutsche aufgestanden, ist seine Wasser-Bilanz auch schon im Eimer. 230 Liter stehen nach einer Tasse Kaffee und einer Scheibe Brot mit Käse auf der Uhr. Fürs Zähneputzen und Duschen kommen noch einmal 197 Liter hinzu. Zusammen sind das mal eben drei Badewannen voll.

Hier der ganze Artikel:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,696300,00.html

 

Dagegen ist das Elektroauto ein Dreckeffekt!

 

Vielmehr muss sich der Verbraucher mal fragen, was die restlichen Annehmlichkeiten des täglichen Lebens so an Schadstoffen produzieren...

Doch der Nachbar beruhigt lieber sein Gewissen damit, daß er ein Elektro-Auto fährt, und eine Wasser-Spartaste eingebaut hat. Nach ihm die Sintflut!!

An seinem sonstigen Verhalten will er dann doch lieber nichts ändern.... (er tut ja schon genug!!)

 

Gruß

Nite_Fly


30.05.2010 04:58    |    carle57

E-Fahrzeuge werden kommen. Für viele Wege werden auch die (noch) geringen Reichweiten genügen. Sie müssten auch billiger in der Herstellung sein.

Doch wer nun denkt, das wäre alles super-prima, hat die Rechnung ohne den Staat, den Herstellern und den Stromversorgern gemacht. Alle diese werden dafür sorgen, das auch die E-Mobilität immer nur betuchten Leuten zugänglich sein wird.

Ein Fahrzeughalter und Fahrer ist und bleibt die Melkkuh der Nation.


30.05.2010 06:51    |    Blackmen

Wasser ist in Deutschland kein knappes Gut, da genügend Regenwasser das Grundwasser auffüllt.

 

Wassersparen führt hierzulande zu keinen Einsparungen:

 

  • Die Grundkosten sind die gleichen, ob wenig oder viel verbraucht wird,
  • Weniger Wasserverbrauch führt zu Schäden an den Zuleitungen vor und im Haus und
  • die Abwasserleitungen werden nicht vollständig durchgespült - es muss manuell vom Entsorger nachgespült werden - Mehrkosten
  • Solange hierzulande die Wasserwerke noch in meist kommunaler Hand sind, werden nur die Kosten umgelegt, die Qualität ist garantiert,

 

  • Ist die Wasserversorgung marktwirtschaftlich organisiert, wird Gewinn eingerechnet - und wie die Erfahrung mit privaten Wasserversorgern in London und in Indien zeigt, steigt der Wasserpreis enorm bei geringen bzw. keinen Investitionen in die Versorgungsleitungen - Gewinnmaximierung halt...

 

Wir sind hier in D in mehrfacher Hinsicht sehr gut aufgestellt!


30.05.2010 10:16    |    Superungi

Also ich hab mal gesucht und folgendes gefunden:

 

Das identifizierte Lithiumvorkommen der Erde wird auf mehr als 13 Millionen Tonnen, die Vorratsbasis auf 11 Millionen Tonnen und die Reserven auf 4,1 Millionen Tonnen geschätzt.

Quelle: Lithium bei USGS Mineral Resources, 2009

 

Lithiumanteil eines Akkus 12g bei 150Wh

Quelle: www.avc-gmbh.de/AVCD/bedienung/LIION90-150Wh.pdf

 

Wieviel kWh braucht man wohl für ein E-Auto mit vernünftiger Reichweite?

Wieviele Ladezyklen macht so ein Akku mit? Hab mal was von 500 gehört wenn sie schnell geladen

werden sollen.

 

Vielleicht könnte uns auch da nach einiger Zeit ein Engpass drohen, denn das verfügbare Vorkommen

wird ja nicht nur von Autos verbraucht (Handys, Laptops usw.)


30.05.2010 11:50    |    Tim61

wie hier schonmal geschrieben, an einem vernünftiogen Mix von Antriebskonzepten kommt man nicht vorbei.


30.05.2010 12:00    |    Tiger68

Elektrofahrzeug Ja, Elektroauto Nein!

 

Dieselmotore sind heute schon so effizient und günstig, das es sich nicht lohnt diese Technik aufzugeben.

Es lassen sich Autos herstellen die mit weniger als 4 Liter Diesel pro 100 Km vorankommen.

Rechnerisch sind das 5 Euro pro 100 Km Fahrleistung.

 

Dieselkraftstoff hat mehr Energiegehalt und eignet sich deshalb für schwere Fahrzeuge und ein Auto ist schwer ohne Zweifel.

 

Die Antriebsbatterien auf Lithion Basis werden immer kleiner, leichter und Leistungsfähiger.

Immer besser eigen sie sich nun für kleine Elektrofahrzeuge wie Roller, Fahrräder und Leichtbau Kabinenfahrzeuge.

Nur hier können sie effizient "im Verhältnis zum Anschaffungspreis" mit kongruieren.

 

Die Zukunft des Elektroantriebs gehört ganz klar denen kleinen Fahrzeuge.

Ein Elektroauto wird auch in Zukunft ein Nischenprodukt bleiben.

 

Klar, man kann auch in einen Lastwagen einen Elektroantrieb einbauen doch macht das Sinn? So viel Geld für den Energiespeicher, der Regel und Lade Technik auszugeben ist absoluter Irrsinn.

 

Die Optimale Lösung wird für jeden so aussehen.

1 Diesel Fahrzeug teilen sich mehrere Leute (Familie oder Fahrgemeinschaft) die anderen haben alle Elektrofahrräder oder Elektroroller.

Der CO2 Ausstoss wird auf diese Weise erheblich gesenkt.


30.05.2010 12:19    |    akaro

Öllobby (Gaskonzern)- Elektrokonzernlobby

wer macht das Rennen ?

Poltisch ist der Gaspreis an dem Ölpreis gekoppelt.

Findet diese Regel vielleicht auch nachher in im Strompreis wieder ?

Zumindest wurden die Atomkraftwerke hoch subventioniert, welches für den Ökostrom fairnishalber auch gelten sollte. Dies ist zu mindestens nach heutiger Sicht nachhaltiger.

Ansonsten finde ich wurden hier im Forum schon viele wichtige Aspekte genannt. Als mündiger Bürger hat man nur den kleinen Wirkungsraum des Konsums. Ich denke die Vernunft steuert dann den richtigen Weg.


30.05.2010 12:29    |    euro_56

Für mich ist die Sache eigentlich ganz einfach. Als Berufspendler wäre ein Elektroauto ideal und der Ladezyklus über Nacht würde mich nicht stören, da das Auto ja eh in der Garage stehen würde. Das Problem in Deutschland ist, das man hier immer viel zu viel bezahlt weil Deutschland ja die halbe Welt subventioniert. Man sieht das ja beim direkten Preisvergleich Deutschland - USA. Selbst dort werden die Autos, auch Deutsche meist preiswerter angeboten als hier in Deutschland nur um sie in den dortigen Markt zu kriegen. Die Preisdifferenz zahlen wir Deutsche mit stark überhöhten Preisen. Das Elektroauto wird was für reiche "Grüne" werden die sich damit profilieren wollen wie " sauber " sie doch gegenüber dem normalen Volk sind. Ein paar Promis werden auch damit herumfahren um ihrer Umweltheuchelei gerecht zu werden damit sie ins Privatfernsehen zu kommen. Das arbeitende Volk wird sich diesen Umweltluxus nicht leisten können und weiterhinh das fahren was ihr schmales Portmonai hergibt. Umwelt hin Umwelt her, man es ich es sich leisten können und die Masse kann es nicht, ich leider auch nicht! ;)


30.05.2010 12:40    |    Blackmen

Ideal für die Pendelei wäre ja ein Kabinenroller mit E-Motor, dass würde wenigstens noch saumäßig Spaß machen:

 

KLICK

 

...sowas in bezahlbar für Otto N. und der Produzent/Vertrieb würde dennoch reich werden... (und viele glücklich machen).


30.05.2010 13:42    |    Mccreak

Warum wird denn immer nur gejammert und nie ein konstruktiver Vorschlag gemacht, wie man es sonst besser machen soll?

Das Kernproblem der Stromerzeugung ist seit eh und je, dass eine dauerhafte Speicherung von Strom nicht möglich ist. Da muss noch lange und intensiv geforscht werden.

 

Meine Idee oder zumindest ein Denkanstoss für das Reichweitenproblem wäre:

In den Metropolen ist der Akkubetrieb und eine Reichweite von 70 km ausreichend. Soll es aber eine Urlaubsfahrt werden mit 500 km Entfernung wäre es doch nicht schlecht wenn das E-Mobil auf den Autobahnen nach dem Prinzip einer Carrerabahn fährt. Der Stromgeber ist unsichtbar in der Straße verbaut und per Magnetresonanz wird der Strom direkt abgegriffen. Auch beim Schwerlastverkehr sehe ich Potenzial. Solange dieser sich auf der Autobahn befindet, fährt er elektrisch und verlässt er die Autobahn wird auf Dieselantrieb umgestellt.

Natürlich ist das auch mit enormen Kosten verbunden. Dann sollte man allerdings auch das gesamte Besteuerungsmodell für Fahrzeuge überarbeiten oder auch mal darüber nachdenken die Autobahnen zu privatisieren um so ein Vorhaben zu realisieren.

Wie gesagt es ist mal ein Vorschlag und nicht nur gejammer.

 

Die V6 oder V8 Verfechter denen ja anscheinend irgendwas fehlen wird. Keine Ahnung was, aber wenn ich beim E-Motor vom ersten Augenblick das volle Drehmoment zur Verfügung habe kann ich auf den Auspuffsound verzichten.


30.05.2010 13:46    |    Mic03

Alle Welt spricht von elektr. – Autos als umweltfreundliche Autos, stimmt nicht! Zumindest jetzt noch nicht! Die meisten denken wohl der Strom kommt ja aus der Steckdose und verursacht kein CO 2 oder anderen Schadstoffe!? Wenn heute alle auf elektr. – Fzg. umsteigen würden bräuchten wir einige AKW´s oder Kohlekraftwerke mehr! Mal abgesehen davon dass unsere Stromnetze dafür nicht ausgelegt sind dass jeder sein Fzg. jederzeit aufladen kann. Man würde nur ein Problem mit einem wahrscheinlich größeren erschlagen! Dann sind da noch die Batterien, die heutigen haben nur eine begrenzte Lebensdauer und enden als Sondermüll! Der Komfort beim „tanken“ lässt auch zu wünschen übrig, genau wie die Leistung (Reichweite des Fzg.). Wer sich ernsthaft und genauer mit dem Thema beschäftigt wird schnell feststellen dass die heutige Technik noch nicht soweit ist, es gibt noch viele Probleme abzuarbeiten! Trotzdem wird das die Zukunft sein, allerdings werden noch einige Jahre ins Land gehen bis es soweit ist. Kleines Beispiel: Ein elektr. – Fzg. hat keine Motorengeräusche, wenn man, als Fußgänger, die Straße überqueren will hört man nicht wenn ein Fzg. kommt. Die Unfallstatistiken könnten also steigen.


30.05.2010 14:15    |    Blackmen

@Mic03:

 

...der erste Beitrag und so konservativ und uninformiert...???


30.05.2010 14:56    |    Manager2008

Zitat:

von Mic03

Wer sich ernsthaft und genauer mit dem Thema beschäftigt wird schnell feststellen dass die heutige Technik noch nicht soweit ist, es gibt noch viele Probleme abzuarbeiten!

Natürlich, sonst hätten wir die Diskussionen nicht mehr, sondern die meisten würden bereits so ein Auto fahren.


30.05.2010 14:57    |    Manager2008

Zitat:

von Mccreak

Die V6 oder V8 Verfechter denen ja anscheinend irgendwas fehlen wird. Keine Ahnung was, aber wenn ich beim E-Motor vom ersten Augenblick das volle Drehmoment zur Verfügung habe kann ich auf den Auspuffsound verzichten.

Richtig. Außerdem gibts auch das das heute schon beim Golf GT 170 Ps Tdi, da wird der Auspuffsound emuliert, bzw. mittels Lautsprecher im Innenraum produziert, weil der Motor zu leise für den "Vollgasidioten von Welt" ist ;)


30.05.2010 15:01    |    oldwolf

@ Audi-gibt-Omega:

Träum weiter! Die Steuern werden auch recht schnell für die E-Autos eingeführt... Keine Ahnung wie die Steuer heißen wird, aber möglich wäre kWh-Verbrauchs-Steuer, Stromnetz-Nutzungssteuer, Strom-für-eCars-Steuer, etc...

Also kannst du von der Steuerdifferenz nicht ausgehen... oder glaubst du ernsthaft, dass der Staat dir für ein E-Auto Geld schenkt???

Wenn dir die 9kWh pro 100km nicht passen, dann nimm halt 11kWh für den Tesla... da wird die Differenz noch kleiner!


30.05.2010 15:06    |    Manager2008

Zitat:

von oldwolf

VW Popo Blue Motion oder wie das Ding heißt schafft 89g CO2, Tesla 69g... also so riesig ist der Sprung nicht...

lern rechnen!

Der Mehrverbrauch von 69g auf 89g sind fast 30% !!!

Das sind Welten, solche Fortschritte kann man durchaus als Revolution, als Durchbruch bezeichnen.

 

Übrigens:

Meinst du nicht, daß man einen Tesla, der in unter 4 Sekunden auf 100 ist, eher mit einem Spitzenmodell von Porsche vergleichen müsste ?

Und dann sind wir bei mehreren HUNDERT Prozent Ersparnis, denn ein Top-Porsche hat schon noch einen Co2-Ausstoss von mehreren Hundert Gramm !!!

 

Ich kanns nicht anders formulieren als mit Rufzeichen, denn es sind extreme Unterschiede.


30.05.2010 15:06    |    Michael Gehrt

Sobald es eine vakante Zahl an Elektroautos gibt, kommt auch eine entsprechende Besteuerung des Fahrstroms und des Autos.

 

Wer glaubt, daß sich der Staat Steuereinnahmen entgehen läßt lebt im Traumland.


30.05.2010 15:15    |    Guenne

Hallo,

für mich ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir uns (weniger Betuchten) von der Mobilität, wie sie jetzt praktiziert wird, verabschieden können.

Wenn ich das nur höre "Aufheulen des Motors", "Spürbare Kraft", Leute, die Zeiten werden bald vorbei sein.

Treibstoff wird immer teurer werden, die Hersteller werden das nutzen, um uns immer neue Vehikel mit konventionellem Antrieb, aber immer geringerem Verbrauch zu verkaufen.

Wie gut Elektroautos (an reine E-Autos glaube ich ohnehin nicht) der Umwelt tun hängt ja auch davon ab, woher der Strom dafür kommt.

Das geht von 293 g pro kwh bei Strom der EVN (auch fossile Quellen und Atomstrom) und 0g (wie immer das gerechnet wird) aus Windkraft.

Quelle: http://www.heissezeiten.com/.../co2-ranking-der-sterreichischen.html

Die zunehmende Motorisierung in Ländern wie Indien oder China wird diese Entwicklung beschleunigen.

Also, denkt nach, verzichtet auf Spassfahrten - und noch eine Bitte:

Schaltet beim Zigarettenholen oder vor dem Bahnübergang den Motor Eures Tdi aus.

Danke und schönes Wochenende

Guenne


30.05.2010 16:33    |    Mic03

...der erste Beitrag und so konservativ und uninformiert...???

 

Konservativ? Vielleicht! Uninformiert? Eher nicht, bin einer von denen die an dem einen und anderen Problem mitarbeiten.

Jeder der ein Handy hat kennt die Probleme mit Akkus, sehr temperaturanfällig, im Winter müssen sie erwärmt und im Sommer gekühlt werden. Wer möchte im Winter mit leeren Akkus am Straßenrand stehen? Im Sommer, wer hat nicht schon ausgebrannt Hybrid - Fzg. gesehen!? Den Hersteller möchte ich jetzt nicht nennen, wurde aber von einer grünen Politikerin hervorgehoben. Mal abgesehen davon dass der konventionale Motor des besagten Fzg. zwischen 12 - 13 Liter liegt.

 

Kann nur bestätigen dass die deutsche Automobilindustrie mit Hochdruck an E - Fzg. und den damit verbundenen Problemen arbeitet.

 

Das Problem ist das jeder am liebsten 500 PS hat, von 0 auf 100 in 3 Sek. sein möchte aber das Fzg. soll nur 1 Liter verbrauchen.

Das funktioniert halt nicht!

 

Bei E - Fzg. ist es ähnlich, man möchte den Komfort von herkömmlichen Fzg., kurze Tankzeiten und große Reichweiten, großen Kofferraum und großes Platzangebot im Innenraum.

 

Das mit den Steuern klärt sich wohl im Herbst, da kommen die ersten E - Fzg. auf dem Markt. VW mit Kleinwagen und Audi mit dem Etron.

Dann wird man sehen wie viele Leute sich der Umwelt zuliebe sich das was kosten lassen!

Der 1l Lupo wurde jedenfalls nicht groß verkauft, da waren die sogenannten Umweltschützer taub auf dem Ohr. Nun, wie gesagt keine PS nicht in 3 Sek. von 0 auf 100 Kmh.


30.05.2010 17:10    |    BMW 320i TB

Ich persönlich würde mir momentan kein E-Auto kaufen. Egal zu welchem Preis.

 

Das E-Auto würde maximal als Zweitwagen taugen, um zur Arbeit und wieder nach Hause zu fahren, denn mehr gibt die Reichweite zur Zeit nicht her. Das ist im Prinzip das größte Manko der E-Autos.

 

Zum Zweiten, sehe ich die Energiebilanz für Herstellung, Betrieb und Entsorgung eines solchen Autos im Zusammenspiel mit dessen Nutzen als mehr als unzureichend an.

 

Ich denke auch, dass der Antrieb mit Elektroenergie nicht unbedingt die effizienteste Methode ist.

 

Zum Schluss kann ich eigentlich nur feststellen, dass die Kosten für ein E-Auto und zusätzlich ein Auto mit konventionellem Antrieb für Langstrecken, der eventuellen Ersparnis durch Strom wieder wett machen, bzw. diese Kosten einfach nur in die Höhe treiben.

 

Ergo: Das E-Auto ist für mich keine Alöternative.

 

 

Grüßle


30.05.2010 18:40    |    Ed26

Was helfen Elektroautos der Umwelt, wenn der Strom dafür aus dem Kohle- oder Kernkraftwerk kommt? Und wie wird die Entsorgung der gebrauchten Batterien ausfallen? Da entstehen jährlich tausende Tonnen Sondermüll.

 

ich denke, da muß sich noch eine ganze Menge tun bis das Ganze einigermaßen ausgereift ist.

 

Andererseits ist es wirklich allerhöchste Zeit, vom Öl wegzukommen. Man beachte die steigenden Spritpreise und das (angeblich) bald zu Ende gehende Erdöl.


30.05.2010 19:24    |    culixo

Ich halte E-Autos für eine absolute Fehlentwicklung, die nur durch die Seifenblase CO2 entstanden ist.

Wenn alle ein E-Auto fahren, dann möchte ich bitte wissen, woher der Strom dafür kommen soll ? Aus Atomkraftwerken ? Aus kalorischen Kraftwerken ? Oder wird die ganze Landschaft mit Windrädern zugepflastert ?

Die meisten werden einfach sagen, aus der Steckdose ...

Zudem möchte ich gerne wissen, wieviel CO2 für die Entwicklung und Produktion in die Luft geblasen wird und wie umweltfreundlich die Entsorgung der Mega-Akkus ist.

 

Ganz abgesehen davon hat so ein Auto umgefähr den Spaßfaktor eines Kinderautos im Vergnügungspark, die Sicherheit halte ich auch für bedenklich (man hört sie ja nicht - ist mir vor kurzem auch bei einem Prius aufgefallen) und die Reichweiten sind bis dato absolut lächerlich.


30.05.2010 21:22    |    WEZ

Es würde wohl reichen den Nahverkehr auszubauen und den Individualverkehr deutlich zu verteuern.


30.05.2010 21:24    |    Moerdn

[x] Ich würde es mir kaufen, wenn ich mit einer "Ladung" min. 600km weit komme.


30.05.2010 21:31    |    Guenne

Zitat:

Es würde wohl reichen den Nahverkehr auszubauen und den Individualverkehr deutlich zu verteuern.

So ist es. Und zumindestens der Individualverkehr wird sehr bald sehr viel teurer werden.

LG


30.05.2010 22:18    |    hilde-net

Wie "Vorredner" Oldwolf schon richtig erkannt hat, ist die Frage nach dem Preis für ein Elektrofahrzeug weniger Kauf entscheidend. Betrachtet man nur die Energiebilanz "wie viel Fahrt pro kWh", sieht so ein Fahrzeug noch sehr gut aus. Elektrischer Strom ist aber eine hoch raffinierte Energieform. Erzeugung ,Transport und Transformation ist jedoch zwangsweise mit Verlusten behaftet. Rechnet die jemand mit ein?

 

NiCd Akkus kommen übrigens eher selten zum Einsatz. Selbst NiMh hat keine ausreichende Energiedichte. Bleibt beim derzeitigen Stand der Entwicklung eigentlich nur noch die Lithium Technologie. Googelt mal für Spaß wie lange die Ressourcen bei dem aktuellen Verbrauch noch reichen.

 

Fakt ist, dass "am Ende vom Öl" nicht die ganze Welt zu Fuß gehen wird und Fahrzeuge mit alternativen Antriebsarten unsere Mobilität erhalten werden. Fakt ist aber auch, dass die aktuellen Modelle keine echten Lösungen darstellen und allenfalls als Studie betrachtet werden dürfen.

 

Es ist an der Zeit an neuen Energieträgern zu forschen; höchste sogar. Richtig interessant wird es im übrigen, wenn man nicht, wie so oft, "dem kleinen Mann" versucht vorzugeben welcher Technologien er sich zu bedienen hat (siehe Energiesparlampen), sondern sich auch mal an die Großverbraucher wagt. Glaube nämlich nicht in nächster Zeit einen elektrisch betriebenen A380 zu Gesicht zu bekommen.


30.05.2010 22:29    |    Sp3kul4tiuS

wenn man sich jetzt sofort einen kaufen würde.... wo schließe ich den an? Ohne Steckdose. Was man dagegen machen könnte ist ja egal.

Das Fahrrad wird sowieso viel genutzt.


30.05.2010 23:27    |    Tim61

Hilde, wenn der A380 heute mit elektrischen Strom betrieben würde, würde kein Kunde die Leistungen die durch den A380 erbracht werden nutzen wollen, weil sie viel zu teuer sind.

 

Es ist schon so, vor dem Angebot kommt die Frage, was der Kunde bereit ist zu zahlen.

 

Komischerweise werden die Glühlampen nicht wie befürchtet zu tausenden gehortet. Es interessiert keinen und die Energiesparleuchten werden gekauft. Also wer murrt: deckt euch doch ein.

 

Und ein Kraftwerk wird wohl einen besseren Wirkungsgrad haben als ein Kleingenerator der ein Verbrennungsmotor nun mal ist. Selbst Großmotoren von Schffen haben einen besseren Wirkungsgrad als PKW Diesel.


31.05.2010 01:36    |    BMW 320i TB

30.05.2010 21:22 | WEZ WEZ

 

Es würde wohl reichen den Nahverkehr auszubauen und den Individualverkehr deutlich zu verteuern.

 

 

Das ist mal ne Tip-Top Idee. Was mach ich aber als Koch, mit Arbeitzeiten, die außerhalb der Verkehrszeiten des ÖPNV liegen?

 

Es sind in meinen Augen alles Hirngespinste, die jeglicher Realität entbehren. ÖPNV kostet Geld. Geld der Komunen und Länder. Komunen und Länder sind chronisch pleite. Wie bitte willst du den ÖPNV ausbauen?

 

Das ist, sorry dafür, ein riesiger Schmarrn. Es muss in der heutigen Zeit Individualverkehr geben. In der Zukunft wird der Individualverkehr noch weiter zunehmen müssen, da die Zeiten in denen man zig Jahre in einer Firma schafft, längst der Vergangenheit angehören. Man darf solche Sachen nicht einfach für sich isoliert betrachten, sondern man muss die gesamtgesellschaftliche Situation einbeziehen. Alles andere ist meiner Ansicht nach reine Augenwischerei. Genauso wie Elektroautos. Die Dinger machen für mich momentan, in der derzeitigen Entwicklungsphase, einfach keinen Sinn. Geringe Reichweite, fehlende Infrastruktur.

 

Ergo: Momentan ein Spassmobil, für Leute die es sich leisten können.

 

 

Grüßle


31.05.2010 03:15    |    VectraBSport

Gelobt seien die V6 und V8 Benzinmotoren. Ich würde mir kein E- Auto hohlen. finde diese kleinen kotzkisten eh schrecklich und unsicher sind sie auch noch! Lieber mit ner S-Klasse einem hinten drauffahren als mit so einem kleinen E Prius. Ausserdem hat das auch nix mehr mit Autofahren zu tun, wenn ich das Ding nichtmal höhre, das Teil öfters laden muss als mein iPhone und dementsprechend mitm Elektrischem Rolator weiter komme! Öl gibts noch genug, von daher. Ausserdem will ich noch ein bissl Spass beim autofahren haben und dazu gehöhrt halt auch ein kerniger Sound, obs nun nen Ami V8 oder Porsche Boxer und R6 BMW ist, alles wesentlich Leidenschaftlicher als "summmm" ;) Ausserdem wie laden die Leute ihr fahrbaren handys auf die nen Mietswohnung haben und keine Garage oder Carport??? jedesmal 8 Stunden anner Tanke verbringen oder wie??? oder nen Kabel ausm 10 Stock runterlegen ^^ xD


31.05.2010 07:50    |    7carver

Hallo Zusammen

 

Null Emmission aha klar ist ja kein Auspuff dran?


31.05.2010 08:43    |    Guenne

Beitrag vom Autor gelöscht.

Die Geisteshaltung von Leuten wie VectraBSport zu ändern ist eh nicht möglich.


31.05.2010 09:49    |    JuergenII

Da bin ich aber froh, dass es noch normale Autos gibt. Scheinbar werden die ja alle ohne irgendwelche Umweltbelastung gebaut sowie recycelt und nur der minimale Benzin-/Diese und Öllverbrauch dieser Öko-Boliden belastet unsere Umwelt!

 

Kommt mir irgendwie so vor, wie die Diskussion um Öko-Lebensmittel. Wenn man da mal so die einschlägigen Kommentare liest, darf man ja auch froh sein, dass es noch Aldi, Lidl und Co. gibt, die uns noch mit konventioneller Ware versorgen, egal wie zweifelhaft die Herstellungsmethoden dieser sind!

 

Nur gut, das die Marketingabteilungen der Automobilkonzerne in den letzten 30 Jahren ganze Arbeit geleistet haben. Dumm nur, dass die Masse da draußen kaum V6 oder V8 Motoren fährt. Gäbe es keine Firmenwagenpolitik und die entsprechenden Absetzungsmöglichkeiten von der Steuer, wir hätten hier kaum großvolumige Fahrzeuge auf der Straße! Wenn man mal die autoproduzierenden Länder ansieht, gibt es eigentlich nur zwei Kandidaten, die sich auf automobile Monster für die Privatkundschaft spezialisiert haben. Da sind die Amerikaner mit ihrem Pickup und SUV Wahn und die Deutschen mit ihren Pseudo-Sportwagen-Wahn ohne Tempolimit. Der Rest der Autonationen baut wirtschaftliche Kleinwagen. Und die kommen weltweit gut an.

 

Downsizing heißt die Devise – egal welches Antriebskonzept, ist allerdings noch nicht so ganz in den Köpfen der V6 oder V8 Liebhaber angekommen.

 

Natürlich wird es einer Kraftanstrengung der Marketingabteilungen bedürfen, dem Kunden klar zu machen, das all dass, was ihm die letzten Jahrzehnte eingebläut wurde, nur einen Zweck hatte: Ihm das Geld sinnloserweise aus der Tasche zu ziehen. Denke da nur an Spaltmaße und Haptik und dem ausufernden Sensorenwahn, der fast alles automatisiert hat, den Konzern kaum was kostet, aber den Kunden die Tausender nur so aus der Tasche zieht.

 

Jetzt wird krampfhaft versucht mit Leichtbauteilen die Ausstattungsorgien in das neue (auto)mobile Zeitalter zu retten, was natürlich Kosten verursacht, die nur die wenigsten sich leisten können.

 

Gut das man mit mangelndem Strom, miesen Reichweiten etc. sein Gewissen beruhigen kann und neue Konzepte so geschickt ablehnt. Dabei würde gerade im Ausbau der E-Technik ein gigantischer Jobmotor entstehen, der noch dazu fast ausschließlich in Deutschland greifen würde.

Das wäre mal ein Konjunkturprogramm das wirklich dem Normalo was bringen würde. Aber ich vergaß, Autos müssen Lärm machen, damit Fußgänger überleben und Autokäufer hören für was sie ihr Geld verprasst haben.

 

Juergen


31.05.2010 11:41    |    Audi-gibt-Omega

Zitat oldwolf

Zitat:

@ Audi-gibt-Omega:

Träum weiter! Die Steuern werden auch recht schnell für die E-Autos eingeführt... Keine Ahnung wie die Steuer heißen wird, aber möglich wäre kWh-Verbrauchs-Steuer, Stromnetz-Nutzungssteuer, Strom-für-eCars-Steuer, etc... Also kannst du von der Steuerdifferenz nicht ausgehen... oder glaubst du ernsthaft, dass der Staat dir für ein E-Auto Geld schenkt???

KFZ-Steuer kostet derzeit genau 50,-€ p.a. Obergrenze! Also nix von Steuerbefreiung wie derzeitig für EURO-6 Diesel ! (danach für den 1,9TDi ca 220,-€, die alten derzeit fast doppelt soviel) Dann rechne doch gleich besser mit 5€ pro Liter Diesel. Das hat zwar auch wenig mit Realität zu tun, aber es könnte ja morgen sein, daß die bösen Politiker das morgen beschließen, wie auch die anderen von dir genannten Steuern. Deine Träume sind wahrscheinlich vom Polit-Horror geprägt.

Meine Realität eher von einer sehr realen PV-Anlage, die ab 01.09. zu 0,32€ je kWh einspeist, die Umlage wird ja u.a. von denen bezahlt, die trotz Dach und Geld auf der Kante eine solche Anlage ablehnen und besser ihr Geld zu 5% nach Island schaffen statt für 8..12% aufs eigene Dach incl. kostenlosem Strom nach 20 Jahren Solon-Solarrechner Aber hey - gute Idee, man sollte doch eine Ignoranten-Steuer einführen. Für Leute, die in ungedämmten Häusern mit angekippten Fenstern sitzen, die Heizung auf 26 Grad stellen, über das teure Heizöl und den teuren Sprit für Ihren SUV motzen, und E-Mobilty ablehnen, weil das ja nur das Geschwafel von Öko-faschisten ist. Je nach Anzahl der Sünden eine "Deppen-Abstufung" machen.

Da bin ich ich fast schon auf der Seite der Linken ;) Doch statt "Reiche zur Kasse" bitten wär ich für "Deppen zu Kasse", je mehr Geld + mehr Energieverschwendung, desto höher die Steuer

Man gönnt sich ja sonst nichts :D


Deine Antwort auf "Bringt ein akzeptabler Preis den Durchbruch für Elektroautos?"