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28.05.2010 17:39    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (711)    |   Stichworte: Elektroantrieb, Elektroauto, Leaf, MOTOR-TALK, Nissan, Umfrage

Zu welchem Preis würdest Du Dir ein Elektroauto kaufen?

Kürzlich gab Nissan die Preise für sein Null-Emissionsauto Leaf für die Länder innerhalb Europas bekannt, in denen der Kauf eines Elektroautos staatlich gefördert wird. (Siehe News: Elektroauto Nissan Leaf: Für unter 30.000 Euro durch die Gegend stromern ). "Der Verkauf beginnt dort, wo die Subventionen für Elektrofahrzeuge am größten sind", sagte Nissan-Sprecher Michael Bierdümpfl dazu. Der Stromer bleibt in diesen Ländern nämlich bei einem Preis unter 30.000 Euro – durchaus eine andere – für Otto Normalautofahrer leichter verdaulichere - Hausnummer als die bisherigen Preise für Elektrofahrzeuge. Der Nissan Leaf kann in besagten 4 Ländern ab Juli 2010 reserviert werden, ab Ende 2010 wird er ausgeliefert. Ob das Ganze sich dann zu einem ähnlichen Hype entwickelt wie in den USA in den vergangenen Tagen?

 

In den USA scheint die Ankündigung des Preises für den Nissan Leaf nämlich diese Tage den Anfang eines neuen Öko-Hypes zu manifestieren. Der Nissan Leaf wird dort, abzüglich des Steuerrabatts von 7.500 Dollar für schlappe 25.280 Dollar (umgerechnet ca. 18.7000 Euro) zu haben sein. Bestellt werden kann er bereits jetzt, verfügbar sein wird er ab Ende diesen Jahres. Wer in Kalifornien lebt, wird durch eine Prämie um weitere 5.000 Dollar beim Kaufpreis entlastet, wodurch der Nissan Leaf weniger kostet als Toyotas Hybridfahrzeug Prius (26.000 Dollar). Selbst Benziner der gleichen Fahrzeugklasse sind dann teils teurer als Nissans „Ökomobil“, denn allein ein durchschnittlich ausgestatteter VW Golf schlägt mit mehr zu Buche. Und dem Chevrolet Volt, der ebenfalls Ende des Jahres auf den Markt kommen soll und der mit seinem Preis von „deutlich unter 40.000 Dollar“ nach Abzug der Förderungen bisher als sicherer Kandidat für die Ingangsetzung einer massenwirksamen Öko-Revolution im Automobilbereich galt – und der zudem bereits seit 2 Jahren als „das“ Auto der elektroangetriebenen Zukunft gelobhudelt wurde – geht plötzlich der Saft aus – im übertragenden Sinne natürlich. Seitdem nämlich der Leaf vorbestellt werden kann, läuft die Website des japanischen Fahrzeugherstellers heiß. Die Vorbestellungen übertreffen alle Erwartungen. Allein in den ersten 3 Stunden wurden 2.700 Fahrzeuge vorbestellt. Das Ziel, bis Jahresende 25.000 Bestellungen zu haben, ist nach nur gut einer Woche bereits zur Hälfte erreicht. Mittlerweile sollen mehr als 12.000 Bestellungen eingegangen sein – knapp ein Viertel des Volumens, welches Nissan im ersten Jahr in Japan produzieren will.

 

Sinkt der Preis – steigt die Nachfrage. Das ist an sich ein absolut normaler Prozess in der freien Marktwirtschaft. Doch bei Elektroautos war der hohe Preis eigentlich bislang nur eines von vielen angeführten „Nachteilen“, die in den Raum geworfen wurden, wenn die Debatte um „Elektroautos – topp oder Flopp?“ ging. Vom schnöden „hässlich“, über „fehlende Infrastruktur“ und „unbrauchbar durch geringe Reichweite“ bis hin zu „der benötigte Strom kommt aus Atom-/Kohlekraftwerken und elektrisch angetrieben zu fahren ist deswegen genauso umweltschädigend“ ist die Liste der Gegenargumente lang. Der Nissan Leaf und die alle Erwartungen übertreffende Nachfrage nach ihm in den USA zeigen jedoch, dass der hohe Preis von Elektroautos ein höher zu gewichtendes Gegenargument zu sein scheint als bisher angenommen.

 

Nun sehen die aktuellen Planungen unserer deutschen Bundesregierung bisher keine staatlichen Fördermittel zur Subventionierung des Kaufes von Elektroautos vor, so dass mit einem derartigen Kampfpreis, wie aktuell in den USA, bei uns nicht zu rechnen sein wird, wenn der Leaf aller Voraussicht nach Ende 2011 auch in Deutschland auf den Markt kommt. Doch was wäre, wenn sich die Bundesregierung dazu entschließen würde, Elektroautos durch Kaufanreize wie etwa Zuschüsse zum Kaufpreis, Steuererleichterungen oder andere Arten von Fördermitteln zu subventionieren? Würdest Du Dir unter dieser Voraussetzung ein Elektrofahrzeug zulegen?


  • von 18
  • 18

28.05.2010 18:20    |    Spatenpauli

ElektroFahrzeuge = Schrott. Helfen nicht der Umwelt, verursachen, über die Haltedauer gerechnet, hohe Kosten. Förderung, aus diesem Grund, völlig Idiotisch. Ausserdem können wir uns solche "nutzlosen" Förderungen. nicht mehr leisten. Der Weg sollte zu einer ganz neuen Antriebsart/technik gehen, wie immer sie aussehen mag, Strom ist der falsche Weg.

MfG aus Bremen   


28.05.2010 18:59    |    autodissel

Mich würde als erstes die Öko-Bilanz inkl. Batterieherstellung und -entsorgung interessieren.

Diese Daten habe ich bisher leider nirgendwo gefunden.

Ich bin allerding mehr als überzeugt, daß ein Hersteller, sollte diese Bilanz tatsächlich befriedigend ausfallen, auf jeden Fall mit diesem Argument an die Werbung gehen würde!

 

Grüße aus Hünxe

Sascha Dissel


28.05.2010 19:09    |    Ritter_Chill

Ich würde mir nur eins kaufen, wenn ich für gleiches geld mehr auto hätte. sprich größer, schneller, besser ausgestattet usw.


28.05.2010 19:11    |    rpalmer

Ich würde es nie kaufen, ich fahre zum größten Teil nur Langstrecke und da nützt mir ein E-Auto nichts.


28.05.2010 19:17    |    ph1

Ich würde eins kaufen, wenn...

 

- die Reichweite größer ist als meine tägliche Pendelstrecke + Einkaufsfahrten

- der Preis gleich ist bzw. sich der Mehrpreis durch Einsparung (Strom billiger als Benzin) in 2-3 Jahren amortisiert

- es die Fahrzeuge als Jahreswagen gibt

- es ein Wechselkennzeichen gibt, damit ich mit meinem (zusätzlichen) Benzin-Auto weitere Strecken fahren kann oder das E-Auto auch mit Benzin betrieben werden kann (wie z.B. der Ampera)

- die Umweltbilanz (Herstellung + Betrieb + Entsorgung) nicht schlechter ist als bei einem Benziner

- es bei meinem Arbeitgeber eine (freie) Ladestation gibt


29.05.2010 00:22    |    johnnieW

Die Fragestellung ist doch völlig daneben. Der Kauf eines E-Mobils hängt doch nicht ausschließlich vom Einstandspreis ab.

Vom Prinzip her würde ich mich meinem Vorredner anschließen, aber da hängt schon noch einiges mehr dran. Denn selbst wenn es diese Fahrzeuge als gebrauchte gibt, dann sind sie als solche gefühlt noch zu teuer, das sieht man recht schön an den Prius von 2004 bis 2009.

Wenn, dann käme für mich eh nur ein Vollhybrid in Frage, und von diesen gibt es eigentlich leider nur den Prius, wobei der mir sogar recht gut gefallen würde. Ich hab mir das Auto schon mal übers WE geliehen gehabt und ausgiebig probegefahren; muß sagen, daß ich eigentlich erstaunlich zufrieden war, und wenn's gerade gepaßt hätte, hätte ich ihn sogar gekauft. Aber selbst als Vorführwagen war er mir damals (2008) noch zu teuer.

Das Problem der reinen E-Mobile ist hauptsächlich die miese Reichweite und das doch hohe Gewicht, das wieder befördert werden muß und an der möglichen Zuladung frißt. Die momentan verfügbaren E-Mobile sind eigentlich nur was für'n Golfplatz, oder als Basis für'n Selbstfahrer-Rasenmäher, aber nix für mich. Da müßte sich schon noch was tun.

Wie gesagt, bei 'ner guten Hybridlösung wie Prius sähe es anders aus.


29.05.2010 09:12    |    Olli the Driver

Reichweite! Ein Auto mit dem ich nicht mindestens 600km ohne zu "tanken" fahren kann ist für mich nicht akzeptabel.


29.05.2010 10:06    |    meehster

Kommt immer drauf an. Ich weiß von jemandem, der fährt jeden Tag elektrisch zur Arbeit und zurück (insgesamt ca. 60 km), dafür reicht der Karren locker. Für etwas weitere Strecken steht dann noch ein Prius auf dem Hof.

 

Leider ist das alles eine Frage der Finanzlage. Genannter Mensch kann das so auch nur so machen, weil er zu Hause eigene Stellplätze hat und die kann sich nicht jeder leisten.


29.05.2010 10:09    |    Klaus1E

Zur Arbeit oder zum Einkaufen und dann wieder an die Steckdose, das mag ja gehen. Aber um 500 km weit zur Messe oder in den Urlaub zu kommen sind die Reichweiten zu kurz, da muss dann zusätzlich der Benziner oder Diesel in der Garage stehen. Das Eletroauto ist also nur als Zweitauto zu gebrauchen.

 

Zwei Stunden Fahrstrecke gehen bei kaum einen Modell, und in der üblicherweise 20 - 30minütigen Pause kriegt man kein Elektromobil geladen.

 

Bliebe der Batteriewechsel. Aber wer garantiert mir, dass meine nahezu fabrikneue Batterie nicht gegen eine ausgelutschte mit 20% Restkapazität getauscht wird?

 

Wo ist die entsprechende Infrastruktur?

 

Was ist, wenn ich die angepeilte Lade- Wechselstation nicht erreiche (Stau, verfahren, oder einfach verrechnet)?

 

Der Ampera von Opel scheint mir der einzige Weg, Kurz- und Langstreckenfahrten mit einem Fahrzeug zu ermöglichen! An der Batteriereichweite sollte Opel aber noch arbeiten.


29.05.2010 10:17    |    Polo I

Es liegt bei mir nicht einzig am Preis, sondern um die notwenige Infrastruktur und natürlich das Handling. Erst wenn man mir ermöglichst innerhalb 24 Stunden 1000Km damit fahren zu können wird es interessant. Ansosnten beleibt es ein Nischenprodukt, abgestimmt auf ein bestimmtes oder auch zwingend vorgeschriebenes Gebrauchsverhalten. So wie mit der Umweltplakette, die bestimmte Fahrzeuge aus dem Stadtverkehr verbannt.

 

Somit liegt der Durchbruch mehr in der Weiterentwicklung des Energiehandlings.


29.05.2010 10:21    |    crazydog70

Hallo erstmal,

 

also zum Thema E-Auto oder auch Hybrid-Auto ist es im Moment völlig uninterressant, ob wir uns eines kaufen würden oder nicht. Wenn die Regierung das irgendwann so möchte, dass jeder in Deutschland so ein Auto fährt (auch ohne Zuschüsse), dann wird sie das durchsetzen!

 

Das war in der Vergangenheit so und wird auch immer so sein. Du hasst ein Auto ohne Kat, dann wirst Du so versteuert, dass Du irgendwann gezwungen bist, eins mit G-Kat zu fahren. Du hast Euro-Norm 1, dann kommt Euro 2, danach Euro 3, danach.... usw. Es werden Autos mit immer weniger Sprit-Verbrauch gebaut, die Leute denken "Oh, da kann ich sparen", aber dass die Autos immer teurer werden und der Sprit immer mehr versteuert wird, daran denkt keiner!

 

Fazit: Irgendwann wird es so teuer sein, einen Benziner oder Diesel zu fahren, dass man garkeine andere Wahl hat, als sich so ein E-Auto zu kaufen. Die Benziner und Diesel kannst Du dann nur noch mit H-Kennzeichen als Oldie fahren. Dann kauf ich mir doch lieber jetzt eins, solange es evtl. vom Staat gefördert wird (falls nach Griechenland noch was für uns übrig bleibt ;-)). Man darf auch nicht immer nur den kurzfristigen Anschaffungspreis im Kopf haben, man muss auch mal an die langfristigen Unterhaltungskosten denken!

Zumal wir noch am Anfang der Entwicklung der E-Autos stehen. Das heißt, eigentlich nicht das Auto, sondern die Batterien (Akkus). Aber hier wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die Ladezeiten zu verkürzen, die Lebensdauer sowie Stand-by und Reichweite zu erhöhen.

Wenn die E-Autos erstmal in Groß-Serie gehen, reduziert sich auch der Verkaufspreis.

Übrigens wer denkt, dass es nur hässliche E-Autos gibt, der soll sich mal den Tesla Roadster anschauen 0 auf 100 unter 4 Sekunden. Die E-Autos beschleunigen schneller von 0 auf 100, als die meisten Alltagsautos mit Verbrennungsmotor, es sei denn, man fährt vielleicht einen 150.000,-€ Exoten.

 

 

Das ist beschlossene Sache: Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen!

 

Zumal hier auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden durch neue Technologien, Recycling, usw., wovon die meisten noch nichts ahnen.

 

Warum sich also dagegen wehren, was früher oder später sowieso kommen wird???

 

Gruß an alle


Bild

29.05.2010 10:30    |    oldwolf

NEIN! Egal, was es kostet, NEIN!

Weil:

1. Emissionen durch den dt. Strommix nicht wesentlich gesenkt werden, sondern nur an einen zentralen Ort verlagert werden. Momentan sind es ~620g CO2 pro kWh mal ~11kWh beim Tesla macht 68,6g CO2 pro km. Das dürfte bei steigendem Strombedarf aber sicher mehr werden, da der Strombedarf nicht über erneuerbare Energien gedeckt werden kann.

2. zur Batterie-Herstellung in den meisten Fällen Nickel verwendet wird, was beim Abbau auf der anderen Seite vom Globus erhebliche Zerstörung der Natur verursacht

3. die Fahrkosten für so ein E-Motor momentan vielleicht noch niedrig sind, aber wenn der Strombedarf stark ansteigt, steigt nach dem markwirtschaftlichen Ein-mal-Eins auch der Preis stark an => Fahrtkosten bleiben ungefähr gleich

4. um die nötige Menge Strom zu produzieren müssten die AKWs weiterbetrieben werden... und wir wissen doch jetzt schon nicht, wohin wir den Atom-Müll bringen sollen. Bravo!

5. Die Reichweite und die Aufladedauer (bis zu 8 Stunden!) sind inakzeptabel. Wobei die Reichweite für die meisten noch ausreichen würde... mein Auto hat auch blos 500km Reichweite, dafür ist aber auch recht schnell wieder vollgetankt. Aber je mehr E-Autos es gibt, desto länger wird es dauern, da das deutsche Stromnetz sicher keine zusätzlichen 1-2 Mio E-Autos verkraftet, wie es von Merkel und Co. geplant ist.

6. Subventionen für solche Fahrzeuge sind bei der derzeitigen Verschuldung und der aktuellen Haushaltslage sowieso nicht möglich, oder werden dann über Steuern etc wieder zurückgeholt.

7. Es gibt andere Alternativen, die ich bevorzugen würde (z.B. Wasserstoffverbrennungsmotor)...

 

@ Vorredner: Die Arbeitsplätze für Recycling... haha... wohl eher Arbeitsplätze zur Bekämpfung der Umweltschäden, die durch den Nickel-Abbau entstehen... Egal was kommt, ich finde, dass die Regierung mal wieder blos die halbe (überwiegend positive) Wahrheit verbreitet und die meines Erachtens nicht unerheblichen, negativen Nachteil eindeutig verschleiert.


29.05.2010 10:32    |    Blackmen

Da in einem Elektroauto weniger Bauteile sind wie mit Verbrennungsmotor, müsste ein E-Auto billiger sein...

 

Da die Batterien derzeit noch teuer sind, können E-Autos derzeit leicht teuerer wie veraltete Autos sein. Die Preise müssen aber sinken - wer sollte sowas sonst kaufen??

 

Wenn das Öl wieder mit dem Preis an Richtung All geht, dann wird das E-Auto jedem schmecken oder wenn das Öl alle ist.

 

Der teure und ökologisch unsinnige Wasserstoffantrieb wäre der passende Wahnsinn der als nächstes etabliert wird...

 

 

Die Richtung muss zu kleineren, billigeren und leichteren Autos gehen... - billiger Leichtbau eben!

 

Der Rest sind bald unbezahlbare Dinosaurier (überdimensionierte, zu schwere Autos mit Verbrennungsmotoren).

 

 

Postskriptum: Ob Toyota bald von Nissan als automobiler Erzfeind der US-Autoindustrie abgelöst wird...?? Also Nissan, hab' schön acht!! :D


29.05.2010 10:41    |    oldwolf

Spaßvogel! Billiger Leichtbau:

Das geht nur mit leichteren Materialien... und die kosten mehr! Zum Beispiel vergleich Stahl->Alu oder Alu->Carbon... je leichter, desto teurer.

 

Klar ist das der optimale Weg, aber es geht nicht. Oder wir machen es wie in der DDR: Plastikauto mit Obstkiste als Sitz. Back to the roots!!! Aber mal ehrlich: Willst du auf die weichen Sitze verzichten? Willst du, dass dein Auto einem aufgeblasenen Spielzeugauto ähnelt? Willst du, dass du nach jedem Schlagloch zum Arzt musst wegen der Bandscheiben? Willst du, dass dein Auto bei einem Unfall zusammenfällt wie ein Kartenhaus?

 

Also wer ein bisschen am Leben hängt, will doch Sicherheit beim Autofahren... Je mehr Sicherheit, desto mehr Gewicht. Folglich muss an anderen Stellen Gewicht gespart werden, aber billiger wird das Auto dadurch nicht!


29.05.2010 10:41    |    schlawiner2430

Solange die Reichweite der E.Autos und die Umweltbilanz durch die Stromerzeugung nicht besser wird, ist es sinnlos ein E-Car zu kaufen. Umgerechnet hat ein E-Auto mehr Schadstoffausstoss als ein vergleichbarer Verbrennungsmotor. Auch die Entsorgung der Batterien ist noch ein Problem.


29.05.2010 10:42    |    crazydog70

Hallo Oldwolf,

 

Umweltschäden? Naja, weiß ja nicht, ob das Öl im Golf von Mexico der Umwelt so gut tut? Und das ist ja kein Einzelfall!!! Aber gut, es gibt zu allem positive und negative Seiten, es kommt immer nur darauf an, was das geringere Übel ist! Hier einen Vergleich zu starten, wird wohl schwierig sein.

 

Das mit dem Wasserstoff ist ja wohl auch nicht ganz ungefährlich, zumal man große Tanks braucht und die Schwierigkeit darin liegt, den Wasserstoff zu kühlen. Möchte auch keinen Unfall in solch einem Fahrzeug haben. Aber wie gesagt, es gibt zu allem Pro und Contras und wir als Verbraucher haben nur geringen Einfluss auf das, was sich wohl letzendlich durchsetzt.

 

Schönes Wochenende

 

Gruß


29.05.2010 10:48    |    Uwe15b

Mich wird keiner in so eine Elektrokarre kriegen, die Ökobilanz ist doch nur eine Pseudo- Geldmaschiene. Wer einmal mit einem Reihensechszylinder einer Deutschen Automarke, mit einem Dieselverbrauch von ca7,5 Litern gefahren ist, weis wovon ich rede. Selbst alle Hybridfahrzeuge haben eine schlechte Öko-Bilanz sobald es auf die Autobahn geht. Lasst die Amerikaner große Benziner mit Hybrid fahren, ich fahre einen Diesel mit Euro 5.


29.05.2010 10:48    |    schlawiner2430

Es wird immer über den Atommüll diskutiert. Aber eigentlich wird doch nur natürlich vorkommendes Material an einigen Stellen gebündelt. Das radioaktive Material kommt in der Natur vor und wird auf wenige Stellen (Kraftwerke ) konzentriert. Also müsste die Natur den natürlichen Abbau auch weiterhin schaffen.

Für das Reichweitenproblem wäre nur eine Vereinheitlichung der Stromspeicher eine Lösung. Wenn jedes Fahrzeug den selben Akku hat, könnte er an "Tank"stellen ausgewechselt werden, was nicht viel länger dauern würde als eine Betankung.


29.05.2010 10:54    |    crazydog70

@schlawiner2430

 

Woher beziehst Du Deine Infos?

 

Bezogen auf den CO2-Ausstoß rechnet sich das Elektrofahrzeug bereits heute, denn durch den hohen Wirkungsgrad der elektrischen Komponenten im Elektrofahrzeug wird der Energieverlust im Kraftwerk kompensiert verglichen mit Diesel oder Benzin als Kraftstoff. Optimal ist natürlich die Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energien: Laut VDE-Studie erzeugt ein Batterie-Fahrzeug der Golf-Klasse mit Offshore-Windenergie dann nur 3 Gramm CO2 pro Kilometer (g/km). Das gleiche Fahrzeug erzeugt mit dem heutigen Strommix in Deutschland 126 g/km, mit Diesel betrieben bereits 150 g/km.

 

An der Entsorgung der Batterien wird mit Hochdruck gearbeitet:

 

Lithium-Ionen-Batterien sind die Schlüsseltechnologie für Elektroautos der Zukunft und damit Wegbereiter einer umweltfreundlichen Alternative zu Benzin- und Dieselfahrzeugen. Zu einer umweltfreundlichen und ressourcenschonenden Technologie zählt aber auch, dass die Materialien der Lithium-Ionen-Batterien nach der Nutzung im Elektrofahrzeug wiedergewonnen und erneut genutzt werden können.

Die Entwicklung entsprechender Recyclingprozesse ist das Ziel des Forschungsprojektes LithoRec, zu dem sich 12 Partner aus Industrie und Forschung unter Federführung der Technischen Universität Braunschweig und des Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik zusammengeschlossen haben. Die Entwicklung ist absehbar: Steigende Preise für fossile Kraftstoffe und strengere Emissionswerte machen Elektrofahrzeuge zunehmend attraktiv. Insbesondere auf kleinen und mittleren Strecken sollen sie schon in den nächsten Jahren konkurrenzfähig werden. Antriebskonzepte auf der Basis von Lithium-Ionen Batterien bieten eine hohe Energiedichte und einen konstanten Spannungsverlauf während der Entladung. Ohne ein ganzheitliches Recyclingkonzept macht der flächendeckende Einsatz des auch Traktionsbatterie genannten Energiespeichers weder ökologisch noch wirtschaftlich gesehen Sinn.

Forscher von fünf Instituten der TU Braunschweig, der Universität Münster sowie von zehn deutschen Unternehmen erarbeiten jetzt gemeinsam ein tragfähiges Konzept. Gemeinsam wollen sie möglichst die gesamte Prozesskette von der genutzten Altbatterie im Fahrzeug über die Demontage und Zerlegung der Batterie, die Wiedergewinnung der wertvollen Metalle bis hin zur Herstellung neuer Zellen aus recyceltem Material erforschen. Ziel ist eine intelligente Recyclinglösung mit optimaler Recyclingeffizienz, ohne dass ganze Batteriezellen zu geringwertigen Materialien eingeschmolzen werden. Als Ergebnis sollen eine entsprechende Pilotanlage konzipiert und der Anlagenteil der hydrometallurgischen Aufbereitung von Aktivmaterialien noch innerhalb des Projektzeitraums auf dem Gelände der Firma Chemetall errichtet werden.

Aus der Region Südostniedersachsen sind neben fünf Instituten der TU Braunschweig (Automobilwirtschaft und industrielle Produktion, Hochspannungstechnik und Elektrische Energieanlagen, Konstruktionstechnik, Partikeltechnik sowie Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik) die Firmen Chemetall, ElektroCycling, H.C: Starck und Recylex aus dem Raum Goslar, I+ME Actia aus Braunschweig sowie Volkswagen aus Wolfsburg im Konsortium vertreten.

 

(kopiert aus verivox)


29.05.2010 11:03    |    DDF-BK

Elektroautos - unbedingt:

1. Umweltzonen - extreme Lärmentlastung und Abgasentlastung

2. Öko Bilanz: Lokaler CO2 Ausstoss NULL, Gesamtbilanz wird deutlich besser und tendenziell weiter steigend, je mehr Ökostrom aus der Dose kommt.

3. Innovationsschub für Ausbau regenerativer Energieerzeugung

4. Innovationen bei elektrischen Energiepeichern, da stehen wir immer noch am Anfang und hier ist ein enormes Potenzial vorhanden

5. Autos (Akkus) dienen als Energiespeicher zur Abdeckung von Bedarfsspitzen

 

Durch die Reduzierung der Spitzenbelastung (durch Energiespeicherung) von Kern- und herkömmlichen Kraftwerken kann im Umkehrschluß die benötigte Anzahl der herkömmlichen Kraftwerke reduziert werden. Allein nur eine erste winzige Anzahl von 1 Million E-Autos mit 20KW Kapazität können eine Gesamt-Energie von 20.000 MegaWatt bzw. 20 TeraWatt speichern bzw puffern.

Klar ist, E-Mobility geht nur im Einklang mit dem massiven und zügigen Ausbau der regenerativen Energiegewinnung. Und das ist ja politisch beschlossene Sache.

Lade-Infrastruktur wird seit letztem Jahr ebenfalls verstärkt ausgebaut. (RWE/Siemens/ADAC)

Stadtwerke stehen schon in den Startlöchern, um den Strom "an der Straße" zu verkaufen.

 

Dem guten alten (>130 Jahre alt) Otto Motor hinterherzuhängen, bedeutet nach hinten und nicht nach vorne in die Zukunft zu schauen.

Die Zeichen der Zeit erkennen viele Leute deshalb nicht, weil sie an Traditionen hängen. (Haben wir immer so gemacht, also immer weitermachen). Die Mutter Erde sieht das leider anders und die fette Rechnung dafür kommt noch. Zu zahlen durch unsere Kinder und Enkel.


29.05.2010 11:05    |    crazydog70

@uwe15b

 

Naja, dann wirst Du wohl 2030 Deinen dicken 2,5er BMW oder 350er Benz schieben müssen, wenn es keine herkömmlichen Tankstellen mehr gibt! Oder Du fährst bis dahin vielleicht einen Elektro-Rollstuhl ;-)


29.05.2010 11:11    |    Polo6NFDTCiV

Tja... bis vor über 70 Jahren waren Akkubetriebene PKWs, Busse, Taxen, LKWs keine Seltenheit, sie hatten vernünftige Reichweiten, dann wurde der Sprit, die Entwicklung und Herstellung der Verbrenner billiger und man lies die bis dahin billigen Elektrokarren aussterben. Sie hatten damals schon Reichweiten von 200km und weit mehr...

Jetzt, nach nahezu jahrzehntelangem Entwicklungsstillstand, versucht man neue Technologien aus dem Boden zu stampfen, die erstens von Otto Normalverbraucher kaum zu bezahlen und im Alltag, kaum zu bewegen sind...

Hybride bis 1945 sahen anders aus, man hatte ein Diesel- oder Benzinaggregat in Front oder Heck, 4 bis 6 E- Motore als Nabenantrieb und Bremse hinter jedem Rad ...

Ganz ähnlich dem Mondfahrzeug, das einen Stromspeicher statt eines Aggregats bekam.


29.05.2010 11:13    |    Michael Gehrt

Solange das Elektroauto noch keine vertretbaren Daten bezüglich Reichweite, "Tankgeschwindigkeit" und Infrastruktur bezüglich "Auftankmöglichkeiten aufweisen kann, es nicht klar ist, woher der Strom stammt (bei Bezug von 20% einem Kohlekraftwerk ist das bereits absurd, da da schon die CO2-Werte effizienter Motoren "überboten" werden) bleibt das Elektroauto eine Nischensache und eher ein Treppenwitz der Geschichte. Da kann es von mir aus auch für 5000 EUR angeboten werden.

 

Wenn ich damit im Winter nur maximal 50 bis 70 km fahren kann, da die Batterie danach einfach zusammenklappt, weil es draußen kalt ist, Strom für Dinge wie Heizung, Belüftung, Fahrzeugbeleuchtung etc. mit genutzt werden ist das Auto untauglich für den Alltag. So hart ist die Sache. Da betrachte ich noch nicht mal die Kostenseite bezüglich Akkupreisen und deren notwendigen Ersatz nach 5-6 Jahren.

 

Das Problem ist, daß sich seit "Erfindung" des Elektroautos um 1900 bis heute keine signifikanten Fortschritte verzeichnen lassen, die man als Quantensprünge bezeichnen könnte. Von daher...

 

Solange sich bezüglich relevanter Eckdaten wie Ladedauer und Reichweiten nichts revolutionär ändert, ist das Elektroauto als Massenmobilisierung eine Totgeburt. Ganz zu schweigen von der nur verschobenen CO2-Bilanz auf die Energieerzeuger.


29.05.2010 11:14    |    crazydog70

@DDF-BK

 

Sehe ich auch so!

 

Übrigens E-Autos sind keine neue Erfindung! Die haben sich nur wegen den Batterien nicht durchgesetzt!

 

Als 1885 Carl Friedrich Benz (1844-1929) seine dreirädrige Motorkutsche vorstellte und Gottlieb Wilhelm Daimler (1834-1900) unabhängig davon 1886 seine vierrädrige, waren in Paris schon seit 1881 elektrisch betriebene Wagen unterwegs. Es waren die ersten Fahrzeuge zu dieser Zeit, die schneller als 100 km/h fahren konnten. Um die Jahrhundertwende bildeten in den USA die Benzinautos mit 22% die Minderheit - Elektromobile hatten 38% und Dampfmaschinen 40% Anteil an den Straßenfahrzeugen. Mit der Erfindung des elektrischen Anlassers für den Otto-Motor änderten sich aber die Wettbewerbsbedingungen schlagartig. So betrug im Jahre 1995 in der BRD beispielsweise der Bestand an elektrisch betriebenen Straßenfahrzeugen lediglich noch 0,01% (4547 Stck.) gemessen am Gesamtbestand von 47,5 Mill. zugelassener Kraftfahrzeuge. Einen starken Motivationsschub für intensivere Forschung und Entwicklung gab das Umweltministerium von Kalifornien 1990 mit dem Clean Air Act. Nach dieser Verordnung zur Luftreinhaltung müssen ab dem Jahre 2003 zehn Prozent der dort zugelassenen Fahrzeuge aller Hersteller emissionsfrei sein. Die amerikanischen Unternehmen General Motors, Ford und Chrysler sowie die japanischen Firmen Toyota, Honda, Mazda und Nissan haben eine Selbstverpflichtung für die freiwillige Markteinführung von Elektroautos abgegeben. So sollen ab 1998 in Kalifornien mindestens 3750 solcher Fahrzeuge mit fortschrittlichen Batterien (keine Blei-Gel-Batterien) verkauft werden, im Jahre 2002 soll der Absatz auf 14000 steigen. Als erste Großserienhersteller brachten General Motors (GM) und Honda reine Elektroautos auf den Markt, GM den EV 1 mit einer Leistung von 102 kW bei einem Drehmoment von 1640 Nm. Nach einer Ladezeit von 3,5 h (220V) fährt das Fahrzeug 110-150 km gemessen bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h. Das verwendete Batteriesystem ist ein Bleiakkumulator mit einem Gewicht von ca. 500 kg, das ist etwas weniger als die Hälfte der Fahrzeuggesamtmasse. Aufgrund der sehr hohen Entwicklungs- und Produktionskosten kann man sich dieses Auto nur zu einem Preis von etwa 50.000,- DM über einen Zeitraum von drei Jahren leasen. Honda verwendet in seinem Honda EV moderne Nickel/Metallhydrid-Batterien, mit denen das Auto nach einer Ladezeit von 8 h ca. 200 km bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h fährt.

 

Auch in Deutschland wird intensiv an verschiedenen Batteriesystem gearbeitet und jeder Autohersteller testet bereits Prototypen. Die VARTA Batterie AG arbeitet an Blei-Gel-Batterien, bei denen der Elektrolyt mit einem speziellen Gel verfestigt ist, an Nickel/Metallhydrid-Batterien und am Lithium-Ion-System, das zu den aussichtsreichsten Hochenergiesystemen der Zukunft zählt. 1996 ging ein von der Bundesregierung unterstütztes Forschungsvorhaben auf der Insel Rügen zu Ende. Seit 1992 fuhren dort 60 Elektroautos von fünf Automobilherstellern mit verschiedenen Batteriesystemen. Im Ergebnis schien eine Zink/Luft-Batterie der israelischen Firma Electric Fuel Limited den höchsten Entwicklungsstand zu haben. Mit einer solchen Batterie fährt der Transporter 410 E von Mercedes 300 km mit einer Geschwindigkeit von 90 km/h, ein Kleintransporter von Opel fährt ca. 400 km mit 100 km/h. Die Firma AEG Anglo Batteries GmbH stützt sich ausschließlich auf die Natrium/Schwefel-Batterie (ZEBRA-Batterie), die auch auf Rügen im Test war.

 

Auch einige andere Systeme, wie z.B. das Lithium-Ion-System von VARTA, haben erfolgreich diesen Test bestanden. Wenn aber nicht bald, wie in den USA, gesetzliche Regelungen eingreifen, dann laufen die Elektromobile Gefahr, im Wettbewerb mit anderen abgasarmen Fahrzeugen auf der Strecke zu bleiben. Wenn nicht zero sondern nur low emission gefragt ist, dann wird das Elektroauto bald vom Erdgasauto verdrängt.


29.05.2010 11:27    |    320erlpg

Zitat:

Naja, dann wirst Du wohl 2030 Deinen dicken 2,5er BMW oder 350er Benz schieben müssen, wenn es keine herkömmlichen Tankstellen mehr gibt! Oder Du fährst bis dahin vielleicht einen Elektro-Rollstuhl ;-)

höchst unwahrscheinlich, nicht nur weil ölkonzernlobby und regierung sich vertragen, sondern weil sich soein "umschwung" niemals radikal durchsetzen würde.

es wird solange parallel angeboten, bis die nachfragen extrem sinken werden.

bei lpg/cng spielt auch keiner verrückt, viele bietens garnicht erst an....

 

preismäßig wird es auch mit strom irgendwann wieder anders aussehen, angebot und nachfrage regeln seit jeher die preise, und die stromkonzerne haben auch ne recht gute anbindung zur regierung.

 

keine effektive ersparniss vorhanden, wenn man für den mehrpreis 5 jahre inspektion und sprit inklusive bekommt, gerechnet ggü. einem e-fahrzeug.

 

 

grüße


29.05.2010 11:38    |    DDF-BK

@Uwe15b:

Zitat:

Wer einmal mit einem Reihensechszylinder einer Deutschen Automarke, mit einem Dieselverbrauch von ca7,5 Litern gefahren ist, weis wovon ich rede.

Ist es nicht traurig, daß ein hypermodernes Auto immer noch mit mehr als 5 Litern Spritverbrauch rumfährt? Soviel hat der Golf Diesel schon vor 20 Jahren verbraucht. Selbst der uralte VW Käfer hatte unter 10 Liter Verbrauch. Merkst Du was?

-> Entwicklungsbudgets der Autmobilindustrie: Gigantisch. Zahlbar durch Dich beim Neuwagenkauf...

-> Fortschritte: immer Kleiner.

Logische Folgerung: Da geht nix mehr. Das Potenzial ist seit Jahren so gut wie ausgeschöpft. Siehe Formel 1 & Co.

Ein mega MODERNER Cayenne z. B. benötigt heute immer noch deutlich über 15 Liter/100Km, wenn man ihn mal ein wenig "bestimmungsgemäß" nutzt.

Mit >100 PS zum Brötchen holen, tut das überhaupt not?

Energiebilanz eines Verbrenners: Kommt einer Heizung auf Rädern gleich.

Die im Sprit enthaltene Energie wird überwiegend in thermische Energie verwandelt, deshalb auch die schicken großen Kühler an Deinem Auto. Die Ausbeute an mechanischer Energie ist mager. Man rühmt sich, inzwischen "mehr als 30%" (Well-to-Wheel) zu schaffen. Realistisch ist heute immer noch um die 25%. Der Rest der Energie Deines teuer gekauften Kraftstoffs, also mehr als 70%, sind ungenutzte Energie (verschwendet). Also kann man den Verbrennungsmotor auch als Verschwendungsmotor bezeichnen. Ich bevorzuge allerdings die Bezeichnung "rollende Heizung". Das trifft den Nagel auf den Kopf.


29.05.2010 11:43    |    Michael Gehrt

@DDF: Vergleichst Du hier nicht Äpfel mit Birnen, wenn Du im Spritvergleich einen Golf oder Käfer heranziehst um ihn nur zum Beispiel mit einem Audi A6 zu vergleichen ? 5 l Diesel bei einem A6 sind schon ein Fortschritt. Unbestreitbar.

 

Das Problem bei der ganzen Sache ist halt nur, daß viele Faktoren (und nicht zuletzt die Ansprüche der Kunden an Komfort und Sicherheit) dem Ziel der Verbrauchssenkung diametral gegenüberstehen.

 

Versuche mal ein Auto zu verkaufen, daß zwar antriebsseitig dem aktuellsten Entwicklungsstand entspricht, ausstattungsseitig aber dem Stand von maximal 1980!. Das geht definitiv in die Hose.


29.05.2010 13:31    |    oldwolf

@DDF-BK:

Zitat:

Mit >100 PS zum Brötchen holen, tut das überhaupt not?

Tut es überhaupt not, dass man mit dem Auto zum Brötchen holen fährt? Ich will mich jetzt nicht auf ein Jahr festlegen, aber es gibt zwei geniale Erfindungen, die dabei wesentlich sinnvoller sind: das Fahrrad anno 1700 oder 1800 und die Füße anno 10.000BC...

 

Zitat:

Elektroautos - unbedingt:

 

1. Umweltzonen - extreme Lärmentlastung und Abgasentlastung

=> schon mal was von Elektrosmog gehört???

 

Zitat:

2. Öko Bilanz: Lokaler CO2 Ausstoss NULL, Gesamtbilanz wird deutlich besser und tendenziell weiter steigend, je mehr Ökostrom aus der Dose kommt.

Hallo??? Wir können den jetzigen Strombedarf noch nicht mit erneuerbaren Energien decken... wie soll das denn gehen, wenn der Strombedarf bis 2020 extrem steigt?????????

 

Zitat:

3. Innovationsschub für Ausbau regenerativer Energieerzeugung

4. Innovationen bei elektrischen Energiepeichern, da stehen wir immer noch am Anfang und hier ist ein enormes Potenzial vorhanden

Am besten mit extrem staatlicher Förderung... damit die Steuern weiter steigen.

 

Zitat:

5. Autos (Akkus) dienen als Energiespeicher zur Abdeckung von Bedarfsspitzen

Durch die Reduzierung der Spitzenbelastung (durch Energiespeicherung) von Kern- und herkömmlichen Kraftwerken kann im Umkehrschluß die benötigte Anzahl der herkömmlichen Kraftwerke reduziert werden. Allein nur eine erste winzige Anzahl von 1 Million E-Autos mit 20KW Kapazität können eine Gesamt-Energie von 20.000 MegaWatt bzw. 20 TeraWatt speichern bzw puffern.

Ja, ne, is klar! Die Autos werden aufgeladen um Energie zu puffern... schön... dazu brauch ich kein AUTO!!! Wenn das Auto aufgeladen wird, kannst du davon ausgehen, dass die Energie auch in Bewegungsenergie umgesetzt und somit "verfahren" wird. Da ist nichts mit Puffern und Speichern...


29.05.2010 13:36    |    Polo6NFDTCiV

Das muss in die Hose gehen, was nützen neuzeitliche sparsame Motore in Autos, die mit 40-60 % Zusatzgewicht belastet sind, gar nichts, seit den 60er Jahren sind die Verbräuche der Kleinen und Mittleren gleich, bei Fahrzeugen mit über 1,4Tonnen Leergewicht sogar enorm gestiegen.


29.05.2010 13:37    |    JokerGolf

@DDF, man sollte alle Straßen übertunneln, somit wäre man die ganzen Probleme los, die ganzen abgase könnten aufgefangen werden und mit der energie die ansonsten umsonst verpuffen würde, könnte man durch weitverzweigte Rohranlagen per Fernwärme Wohnungen heizen oder sonstige arbeit verrichten.

 

Ein Elektroauto würde ich mir nur kaufen, wenn es besser und in den Gesamtkosten gleich oder günstiger wäre als ein Benziner/Diesel, aber nur wenn das Verhältnis zum Anschaffungspreis stimmt.


29.05.2010 14:15    |    italeri1947

Nein, an so etwas habe ich kein Interesse. Wer das mag, soll es sich kaufen, aber mir ist so etwas zu teuer und außerdem hilft es auch nichts.


29.05.2010 14:57    |    Audi-gibt-Omega

Hier sieht man, was die Gehirnwäsche bereits angerichtet hat (z.B. "oldwolf"): E-Autos

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Zitat:

1. (bringen keine CO2 Senkung)

? na klar tun die das! Allein der TESLA kommt mit 69g/km DERZEITIGEM deutschem Strommix aus, der LEAF noch weniger, welches "hochmoderne" deutsche schafft das ?

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Zitat:

2. zur Batterie-Herstellung in den meisten Fällen Nickel verwendet wird

Sorry, in keinem neuen E-Auto werden meßbare Mengen Nickel verwendet, der PRIUS I/II hatten noch einen NiMH, der neue fährt auf LI-Ion

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Zitat:

3. ..steigt nach dem markwirtschaftlichen Ein-mal-Eins auch der (Strom-)Preis stark an

Erzeugerpreis: Wind 8,7ct Tendenz fallend, Photovoltaik 25ct Tendenz fallend, Biogas-BHKW 15 ct Tendenz fallend, Offshore 13ct Tendenz stark fallend, alles mit 0g CO2

Selbst bei der "schlechtesten" Ökostromvariante (PV) haben wir 2011 Netzparität. Nur Volltrottel kaufen ihren Strom zu 29ct an der RWE-Säule (Kohle und Atomkönig), wenn sie ihn zu 20ct an jeder normalen Steckdose auch bekommen können.

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Zitat:

4. um die nötige Menge Strom zu produzieren müssten die AKWs weiterbetrieben werden

2010 gehen die ersten off-shore Windkraftanlagen ans Netz... jährlich kommen allein zudem ca. 3000 MW aus Photovoltaik DAZU (EEG Novelle 2010) = 2700 GWh (durchschnittlicher Ertrag PV) p.a.= 24545454545 Elektro-km oder rund 1,6 Millionen Elektroautos mit 15.000km pro Jahr ZUSÄTZLICH allein aus Photovoltaik! die derzeit ca 1% der DE-Stromerzeugung ausmacht

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Zitat:

5. Die Reichweite und die Aufladedauer (bis zu 8 Stunden!) sind inakzeptabel

Das heißt daß 5 Mio Pendler (<30km) ihren Job schmeißen und sich jetzt 200km entfernte Abreitsplätze suchen sollen, dazu 5 Mio Eltern ihre Kinder auch 200km entfernt in die Kita schaffen sollen und auch nachts sinnlos um den Häuserblock fahren sollen, damit das Auto keine 8 Stunden steht nur damit du Recht hast und es wirklich für derzeitige reine E-Autos nicht funktioniert?

 

Sorry "oldwolf", daß ich gerade dich zitiert habe, aber du bist ein Beispiel für zu viele Ignoranten in diesem Land, die , - sorry - NICHT mal wenigstens bis zum eigenen Arsch denken wollen, die einfach nur die Hose voll haben, irgendetwas neues zu denken, geschweige zu tun. Aber ich hoffe dennoch, daß sich die Kunden auf eine stinknormale Kostenrechnung je Kilometer einlassen, denn da ist der LEAF (umgerechnet 26.800€) heute schon billiger als z.B. der 1-er BMW 120d oder der Golf 1.9 TDi (22.500€) und zwar bei einer Haltedauer von 10 Jahren und jährlich 15.000km (Durchschnittspendler mit 65km p.d.), um insgesamt ca. 5.000€. Es gibt ihn nur noch nicht hierzulande. Ich weiß, es ist jetzt kein Kompliment für die Rechenkünste der Durchschnittsdeutschen. Einziges Manko ist eben die Reichweite, aber die ist ja für 80% DIESER Pendler-Zielgruppe eh unter 60km täglich. Für die "ganz weiten" gäbe es ja den Ampera (500km)

Es geht aber den meisten offenbar weder um Öko, noch ums Geld, es geht denen nur um Ihre Meinung "Stromauto muß ja Scheiße sein, steht ja vielleicht sogar schon in der Bildzeitung, aber im Internet hab ichs von einem gelesen"

Aber vielleicht bist du ja ein bezahlter Trottel von einem Hersteller, die solche Autos nicht anbieten können, das würde vieles erklären!


29.05.2010 15:22    |    crazy moose

Machen nicht Elektroautos nur Sinn wenn sie auch mit Ökostrom "betankt" werden?


29.05.2010 16:00    |    Blackmen

...und was ist mit dem ganzen ungenutzten Nachtstrom?? Der verpufft derzeit ungenutzt...

 

Die Stromwirtschaft hat doch schon mitgeteilt, dass der Mehrbedarf, der anfiele, wenn jeder ein E-Auto hätte, nur 6% ausmacht und locker von der derzeitigen Infrastruktur erbracht werden kann.

 

Wenn der regenerative Stromanteil steigt, wird es auch umso sauberer...

 

Von den herrlichen, fast lautlosen Innenstädten ohne Abgase mal ganz abgesehen!

 

Derzeit sind doch unsere Innnenstädte stinkende Lärmhöllen, wo der tägliche automobile Wahnsinn der Leute zu beobachten ist.


29.05.2010 16:05    |    DDF-BK

@oldwolf:

Zitat:

schon mal was von Elektrosmog gehört???

Da bin ich über soviel inkompetente Einwürfe zugegeben echt entsetzt.

Elektrosmog: Dann stopp mal die Mobilfunkbetreiber mit dem unsinnigen Aufbau von immer mehr Basisstationen. 4 konkurrierende Anbieter heißt -4fache Dichte an Basisstationen. Dann schaff Dein Handy ab und schalte Dein W-Lan aus. Wie kommst du auf die Idee, dass ein Elektro-Auto Elektrosmog produziert. Wenn Du den Umrichter meinst, da macht Deine Bohrmaschine zuhause vielmehr E-Smog. Dieser Einwand ist defacto an den Haaren herbeigezogen und entbehrt jeglicher fachlichen Grundlage.

Zitat:

Hallo??? Wir können den jetzigen Strombedarf noch nicht mit erneuerbaren Energien decken... wie soll das denn gehen, wenn der Strombedarf bis 2020 extrem steigt?????????

Genau da liegt die Herausforderung der nächsten Jahre, prima erkannt.

NOCH NICHT. Genau Dein Kommentar zeigt aber auch den Hemmschuh, nämlich wenn die Leute am alten festhalten wollen, weil´s bequemer ist und weil Handlungsbedarf erst dann erkannt wird, wenn der Leidensdruck zu groß ist. Aber Deine Frage, wie das gehen soll, ist natürlich berechtigt und genau richtig. Wenn wir Deutschen das nicht schaffen, wer dann. Schliesslich haben wir nicht nur den Ottomotor erfunden, sondern auch die Raketen und viel andere Dinge. Wenn wir unsere internationale Führungsrolle im Bereich Automobilbau nicht verlieren wollen, dann müssen wir JETZT mit E-Autos anfangen, bevor die Chinesen, Japaner und Amis uns überflügeln.

Dazu gehört auch, dass die Autofahrer, auch DU, umdenken und mitmachen!

Energieversorgung über SmartGrid und über ungenutzte Akku Kapazitäten ist eine enorm wichtige Sache dabei.

Zitat:

Am besten mit extrem staatlicher Förderung... damit die Steuern weiter steigen.

Am besten mit privatem Engagement, Solaranlagen usw. Einige Städte gründen jetzt Genossenschaften zur Ausrüstung der öffentlichen Gebäude mit Solaranlagen. Unterstütze das, indem Du dort Anteile erwirbst! Bürgerstrom kommt.

Zitat:

Ja, ne, is klar! Die Autos werden aufgeladen um Energie zu puffern... schön... dazu brauch ich kein AUTO!!! Wenn das Auto aufgeladen wird, kannst du davon ausgehen, dass die Energie auch in Bewegungsenergie umgesetzt und somit "verfahren" wird. Da ist nichts mit Puffern und Speichern...

Ok, ich kann nicht erwarten, dass das jeder auf Anhieb versteht. Dein Auto steht mehr als dass es fährt. Stromspitzen auszugleichen, bedeutet, dass die Energieversorger mit den neuen intelligenten Stromzählern Energie, die du freigibst rein- und rausladen. Beim Einkaufen kann die Aufladung billig von den Geschäften an den Parkplätzen angeboten und an der Kasse verrechnet werden. Genauso im Parkhaus. Und überschüssigen Strom kannst du an die Stadtwerke verkaufen. Die Nutzung der Akkukapazität der Autos ist eines der massgeblichen Stützpfeiler zu einer ausreichenden Energieversorgung. Heute können die Stromkonzerne die erzeugte Energie nicht speichern. Und ein Kraftwerk je nach aktuellem Bedarf hoch- und runterzufahren, das geht auch nicht. Also wird heute ein großer Teil der erzeugten Energie nicht genutzt. Die E-Mobility Speicherkapazität in Verbindung mit Smard Grid Stromerzeugung kann dieses Problem in Zukunft lösen.

Und regenerative Energien stehen nicht immer dann zur Verfügung, wenn man sie braucht.

Das alles sind übrigens keine Hirngespinste oder Zukunftsvisionen, sondern konkrete Planungen und Projekte. In 10 Jahren reden alle sicherlich anders als sie dies hier und heute im Forum tun.

Solange hier die Meinung vorherrscht, "zu teuer, Unsinn, wie bisher weitermachen" usw.... muss man davon ausgehen, dass diese Otto Normalverbraucher noch nicht viel verstanden haben. Gerade diese Kollegen möchte ich dann sehen, wenn die Ressourcen zu Ende gehen (peak Oil ist längst überschritten, da ist man sich weltweit einig) und der Sprit in nie gekannte Höhen klettert. Dann ändern sie urplötzlich ihre Meinung wie das Unterhemd und wollen von ihren eigenen heutigen Kommentaren nichts mehr wissen.


29.05.2010 16:12    |    ph1

Ja klar macht es Sinn die E-Autos mit Ökostrom zu betanken, so wie es Sinn macht den eigenen Haushalt mit Ökostrom versorgen zu lassen. Meckern gegen Stromkonzerne, Atommüll und Kohlekraftwerkabgase bringt nix, wenn man nicht vor der eigenen Türe kehrt. Ist im Regelfall auch noch billiger als der Grundversorger mit Atomstrom-Kohle-Mix.

 

In ein paar Jahren seh ich schon die Chance, dass ich mir eins kaufe. Im Moment fehlt es mir noch an Reichweite (70km pendeln und 10km einkaufen) und an Gebrauchtwagenangeboten.

 

Die Umweltbilanz würde mich auch brennend interessieren.

Es würde ja aber auch kaum einer einen 1980er Golf fahren statt einen 2010er, obwohl der in der Gesamtumweltbilanz vermutlich günstiger wäre aufgrund der langen Haltedauer.

 

Da viele Unternehmen mit großem Heizbedarf inzwischen auf Blockheizkraftwerke mit Holzhackschnitzeln umsteigen, wäre hier auch die Chance recht groß beim Arbeitgeber halbwegs CO2-neutral nachtanken zu können.

 

Ob die Auto-Akkus zum Puffern geeignet sind, wage ich zu bezweifeln. Wenn ich mein Auto abstöpsle will ich vollen Saft haben und nicht gerade ins Netz eingespeist haben. Frage ist natürlich wie viel Kapazität abgezogen wird. Da sind vielleicht eher kleine private BHKWe gefragt, die auf Abruf anspringen.

 

Das E-Auto wird sich meiner meinung nach nicht über "Vernunft"-Argumente verkaufen, sondern nur über den Geldbeutel. Für manche wird es vermutlich ein Öko-Lifestyle-Gimmick sein, die sind sicher auch bereit mehr zu bezahlen als für einen normalen PKW.

Die große Masse ist mMn aber immer nur über das Preisargument zu erreichen und das möglichst direkt ohne Umwege. Gasautos kaufen sich ja auch nur die, die es durchrechnen (könnte ja auch vielleicht explodieren).


29.05.2010 16:39    |    oldwolf

@ Audi-gibt-Omega:

zu 1.: bitte richtig zitieren! Meine Aussage war: keine wesentliche CO2-Senkung. VW Popo Blue Motion oder wie das Ding heißt schafft 89g CO2, Tesla 69g... also so riesig ist der Sprung nicht...

 

zu 2.: danke für die Richtigstellung. Ob das aber so viel besser ist, wage ich zu bezweifeln. Wenn du belegen kannst, dass durch die Lithium-Gewinnung keine Umweltschäden entstehen, dann her damit, ich bin gerne bereit zu lernen.

 

zu 3.: Meine Aussage bei diesem Punkt war, dass der Strombedarf nicht allein durch neue Energieformen gedeckt werden kann und es womöglich einen Stromengpass gibt, was eine Preissteigerung zur Folge hätte.

 

zu 4.: Es gibt 17 AKWs in D (Vgl. http://www.akw-stoerfaelle.de/) mit einer durchschnittlichen Leistung von ca. 1000MW macht 17.000MW. 11 Kohlekraftwerke mit je 1400MW Leistung macht zusätzlich 15400MW und insgesamt 32,4GW. Es dauert also 11 Jahre mindestens bis durch PV die wegfallende Energie wieder ersetzt wird. Und der zusätzliche Bedarf durch E-Cars ist nicht gedeckt

 

zu 5.: Hallo??? Les nochmal was ich geschrieben habe... die Reichweit ist für die meisten ausreichend... die Aufladedauer wird bei zunehmendem Strombedarf sicher steigen... und wenn es noch mehr wie 8 Stunden werden, dann bin ich mal gespannt wie das dann gehen soll.

 

5000€ Differenz... lern rechnen!

Golf: 22.500 + 10 (15000/100km * 6Liter * 1.20€ / Liter Diesel) = 33.300€

Nissan: 26.800€ + 10 (15000/100km * 9kWh * 0.20€ / kWh ) = 29500€

33.300 - 29.500€ = 3.800€ auf 10 Jahre = 380€ pro Jahr = 31€ pro Monat. WOW!

 

Gehirnwäsche, Ignoranz, bezahlter Trottel ... deine Ausdrucksweise lässt darauf schließen, dass du deine Meinung hast und ja nicht abweichen willst... Aber wenn es dir gut tut, andere Leute mit anderer Meinung und belegbaren Argumenten zu beschimpfen, dann BITTE NICHT HIER!!!

 

@DDF:

ok... ich denke, ich habe jetzt verstanden, wie du das meinst mit Energie im Auto "parken"... aber sind dafür, also wenn die Energie im Akku zur Zwischenspeicherung und nicht nur zum Fahren genutzt wird, nicht auch sehr viele Auf- und Entladezyklen nötig und ist nicht genau das das Problem der Akkus?


29.05.2010 17:53    |    Superungi

Eine interessante Frage wäre wieviel Lithium überhaupt verfügbar ist und ob dieses Material wieder aufbereitet werden kann. Vielleicht ersetzten wir hier Öl durch Lithium das auch endlich ist und haben nichts gewonnen. Ich persönlich finde die E-Autos auch Quatsch und halte mehr von Wasserstoff als Energieträger der Zukunft. Mit der folgende Phantasie könnte es vielleicht funktionieren.

 

Solarkraftwerke die mittels Parabolspiegel die Sonnenwärme in einer Wüste auf eine Stelle bündeln und die gebündelte Wärme dann zur Wasserdampf Erzeugung nutzen, mit der wiederrum eine Gasturbine angetrieben wird, um Strom zu erzeugen. Der erzeugte Strom wird dann zur Herstellung von Wasserstoff verwendet und mittels Luftschiffen (sowas wie der ehemalige Cargolifter) von den Wüsten Afrikas (die sich Dank Klimawandel leider ausbreiten) nach Europa transportiert, wo der Wasserstoff dann per Brennstoffzelle für den Privatverkehr genutzt wird.

 

Vorteile:

 

- besserer Wirkungsgrad als Solarzellen-Kraftwerke

- Risikominimierung beim Transport des Wasserstoffes

(kann Computerüberwacht werden / unbemannt liegen und Notfall in der Luft gesprengt werden)

- 100% Erneuerbar solang die Sonne scheint

- jetzt schon technisch ohne Beinverrenkung möglich (nur die Kraftwerksvariante)

- die Afrikaner hätte eine Einnahmequelle um die Folgen des Klimawandels für die eigene Bevölkerung

zu Dämpfen

 

Nachteile:

 

- funktioniert nur am Tag

(hierfür gibt es aber die theoretische technische Möglichkeit wieder mittels Spiegel das Sonnenlicht

durch mehrere geostationären Sateliten dauerhaft auf eine bestimmte Stelle umzuleiten)

- Risiko eines Unglückes beim be- und enttanken der Luftschiffe

- Risiko eines Unglückes bei der Lagerung und Zwischenlagerungen (besteht bei Öl, Benzin und

LPG/CNG aber auch)

 

Nur so eine Zukunftsidee von mir schönes Wochenende!


29.05.2010 19:49    |    audijan

Zitat:

Zitat:

2. zur Batterie-Herstellung in den meisten Fällen Nickel verwendet wird

Sorry, in keinem neuen E-Auto werden meßbare Mengen Nickel verwendet, der PRIUS I/II hatten noch einen NiMH, der neue fährt auf LI-Ion

Das wär mir aber neu! Der Prius 3 fährt wie alle anderen Toyota auch mit NiMH-Akkus. Ist übrigens auch im akutellem Interview in der Autozeitung nachzulesen. Dort ist unteranderem zu lesen dass Toyota noch eine ganze Weile an den NiMH-Akkus hängen wird.

 

 

 

Zitat:

5. Die Reichweite und die Aufladedauer (bis zu 8 Stunden!) sind inakzeptabel

Sehe ich genauso, wem ging es denn nicht schon öffter so, dass man vergessen hat zu tanken. Da fährt man dann eben mal schnell an die Tanke. Und wie mach ich das beim E-Auto? Ich hab keine Lust jeden Tag den Stecker in die Steckdose zu stecken und ich würde ganz sicher auch nicht immer dran denken.

 

--> Ich würde übrigens auch kein E-Auto fahren, da würde mir viel zu viel fehlen. Der Sound, das aufheulen eines Motors, die spürbare Kraft...

 

Aber fahrt ruhig eure E-Autos, dann reicht das Öl und somit das Benzin für mich länger ;)

 

Gruß Jan


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