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Life´s Stuff

....der Lesestoff aus unserem täglichen Autofahrer Leben!

17.10.2010 22:38    |    twindance    |    Kommentare (1)

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Na, neugierig geworden? Du bist ein braver unbescholtener  Bürger, verabscheust Gewalt und Zwietracht? Du ahnst nicht im Geringsten, wer Dir Böses will! Du ahnst nicht, dass die Wurzel allen Übels auf leisen Sohlen kommen wird.

Jetzt, genau in diesem Moment, da Du diese Zeilen liest, könntest Du Dich im Fadenkreuz seines Visiers befinden!

 

Du zuckst noch immer mit den Schultern? Nun, es ist die Rede vom "Internet-Killer". Sicher, Dein Körperscanner ist nicht in Gefahr (zumindest im Moment), aber Deine Identität! Welcher Normalbürger ist wirklich in der Lage, seine persönliche Gefährdung oder die seiner Kinder abzuschätzen?

 

http://www.saferinternet.at/themen/cyber-mobbing/

 

Nun ja, die tägliche Sturmflut an Spam-Mails ist ja noch zu ertragen. Dass ich an meinem Dienst-Computer Spams meiner eigenen mail-Adresse erhalte, mit denen ich mir selber die berühmten blauen Pillen zur Steigerung der Manneskraft verkaufe, entbehrt nicht einer gewissen Heiterkeit.

Problematischer wird schon das zunehmende Phänomen des Cyber-Mobbings. Willkürlich werden Internet-Nutzer von gelangweilten, aber informatikbegabten Taugenichtsen in der Anonymität des www der Lächerlichkeit preisgegeben. Vielleicht nicht hier im MT, aber in den einschlägigen Quassel-Chats ein gern genommenes "Spiel". Wehrlos sieht sich der "Erwählte" Hohn und Spott ausgesetzt.

 

Geknackte Bank-und Geschäftskonten werden schon ekelhafter. Geldverluste schmerzen sehr. Aber auch hier mag der Bürger noch denken: was soll´s, das kann mir nicht passieren. Ich lauf noch getreulich auf die Bank, der nette Schalterangestellte richtet es für mich.

 

Bis hier kann der interessierte und aufmerksame IT-Nutzer wirklich noch selber agieren. In einem der letzten Stern/Spiegel/Focus-Magazine las ich allerdings einen Artikel, der mich sehr nachdenklich stimmte.

Unsere lieben Kinderlein sind ja nun mit dem www aufgewachsen, kommunizieren mit mehr virtuellen als realen Freunden. In durchaus als harmlos erscheinenden Chats, nicht im Geringsten von Schmuddel-Hinterhof-Image gekennzeichnet, wird palavert, geschwatzt und auch geflirtet. Alles durchaus legitim und nichts dagegen zu sagen - WENN! Wenn nicht kranke Hirne/Triebe hier ihr Unwesen treiben würden, sich unter den heranwachsenden Kindern Opfer für perverse sexuelle Fantasien suchen würden. Ein Dokumentar-Filmstudio, international preisgekrönt, ernsthaft recherchiernd und von B....LÖD-Niveau weit entfernt begann zu recherchieren und förderte Unglaubliches zu Tage. Als 13-14jährige angemeldete Kinder wurden zügig und offensichtlich "angebaggert". Die zahlreichen Missetäter, auf frischer Tat zur Rede gestellt, entpuppten sich nicht etwa als zwielichtige Gestalt, schnuddelig, dem Alkohol oder anderen Drogen zugetan aus zweifelhaftem sozialen Milieu! Nein, so angesehene Professionen wie Lehrer, Polizist, Pfadfinder-Fähnlein-Führer usw., verheiratet, selber Väter - so stellen sich die Sünder dar.

 

Und wer hier jetzt noch sorgenfrei ist, weil Kinder nicht vorhanden oder schon Herr des eigenen Lebens - das Internet könnte der Schauplatz des nächsten Krieges werden! Wer wusste, dass die amerikanischen Streitkräfte ein entsprechendes und mehrere tausend Mann starkes Kontingent IT-fähiger Krieger besitzen, spezialisiert auf Abwehr und Durchführung empfindlicher Computer-Angriffe auf hochsensible zivile und militärische Ziele? Dass Nordkorea, in dem die Menschen nichts zu essen haben, als Zeichen seiner Stärke südkoreanische Netzwerke sabotierte? Und das sind nur die an die Öffentlichkeit gedrungenen "Indiskretionen". Was hinter den Kulissen abgeht - man mag sich gar nicht vorstellen, was passieren kann, wenn!!

 

Schamlose Übertreibung? Anbei ein beispielhafter Link (Danke, meine Marie), der als Illustration dienen möge.

www.gomopa.net/Pressemitteilungen.html?...

 

Sind wir wirklich im Kleinen und Großen mittlerweile auf Gedeih und Verderb einer höheren Macht, den Bits und Bytes ausgeliefert?

 

Können wir uns ohne Verzicht auf virtuelle Kommunikation vor böswilligen Mitbürgern schützen? Sind wir nicht zu oft zu offen mit Informationen in diversen Netzwerk-Profilen? Und können uns Firewalls oder Antiviren-Files wirklich vor unbefugtem Eindringen ungebetener Zeitgenossen schützen?


11.10.2010 15:53    |    Mephisto735    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: Elektromobil, Gaspedal, Getriebe, Öko, Sand

elektroauto-i-mievelektroauto-i-miev

Von der Auspuffanlage bis hin zum Ölwechsel - mit dem Siegeszug der Elektro-Fahrzeuge werden viele vertraute Auto-Termini plötzlich gegenstandslos. Im Fahrzeug der Zukunft kann man keine Zündung betätigen - und Gas geben ist auch nicht mehr möglich, denn der Motor hat keine Zündung, keine Ventile. Eigentlich schade.

Über technisch komplexe Produkte wie Autos zu schreiben, ohne dabei ständig Mist zu verzapfen, ist eine Herausforderung. Schon bei herkömmlichen Fahrzeugen hauen einem Leser und Blogger mitunter völlig zu Recht Schlampereien um die Ohren - etwa wenn ein BMW-Modell fälschlicherweise mit einem V6-Motor bestückt oder ein Jaguar E-Type zu einem D-Type wird.

Doch seitdem Elektroautos in aller Munde sind, weiß ich mitunter nicht mehr, was richtig und was falsch ist. Produziert ein Elektroauto kein CO2? Ist das Auto in Zukunft ein Privileg der Priveligierten? Vor allen Dingen der Kostenfaktor, er ist immer noch einer der wichtigsten Gründe, warum das Elektroauto auch in der gegenwärtigen Zeit noch eher eine Minorität bildet, wenngleich es sicherlich die für die Umwelt, gesündere Variante der Fortbewegung wäre.

Und um mein größtes Ärgernis in der Umwälzung der Mobilität zu illustrieren, anbei eine kurze Anekdote.

 

Unter der Betreffzeile "Missverständnisse unserer Zeit" klärte mich unlängst ein Leser darüber auf, dass Elektroautos - anders als von uns behauptet - keinen Leerlauf besitzen. "Wenn das Fahrzeug steht, steht auch der Motor, siehe Modelleisenbahn!", schrieb er. "Das Drehmoment liegt bereits bei noch stehendem, aber unter Strom gesetztem Motor an."

Welche Begriffe schaffen es durch den Sprach-TÜV DIN-gestählter Ingenieure und frühpensionierter Berufsschullehrer der Technik-Sparte?

Denn der Mann hat im Prinzip recht, doch seinen Einwand zu befolgen, hätte schwerwiegende sprachliche Konsequenzen: Wenn ich im E-Auto bei Rot nicht im Leerlauf an der Ampel stehen darf, dann kann ich bei Grün auch nicht das Gaspedal durchtreten. Etymologisch gesehen stammt dieser Begriff nämlich aus der automobilen Frühzeit, als über einen Fußhebel der Vergaser vermittels Seilzug angesteuert wurde.

Und das ist ja nur der Anfang. Es dürfte demnächst schwierig werden, überhaupt noch etwas Gehaltvolles über Autos zu Papier zu bringen (auch so eine obsolete Redewendung). Wenn Elektrovehikel den herkömmlichen Fahrzeugen tatsächlich den Garaus machen sollten, wäre wohl eine Generalinventur der automobilen Terminologie fällig.

Denn streng genommen betätigt in Zukunft niemand mehr die Zündung, um auf der Autobahn seine Zylinder zu befeuern, so dass der Hintermann nur noch den Auspuff zu sehen bekommt. Und auch wer das Tanken vergisst, kann seinen Feuerstuhl nicht mehr trocken fahren - oder wie der Franzose so schön formuliert: " Tomber en panne sèche".

 

Manchmal kommen sie wieder.

Die Entwicklung muss einem Angst machen. Wie sollen echte Pistonheads und Ölbüffel bitteschön ohne Langhuber, Nockenwellen und Kolbenfresser auskommen?

Es sind schon viel zu viele wunderbare automobile Begriffe über den Jordan gegangen. Der Choke ist nurmehr eine blasse Erinnerung. Völlig vergessen hat die Welt den Autler (für einen Autofahrer) und die amerikanische Praxis des sinnbefreiten Umhergondelns, für die es einst ein eigenes Wort gab: Autobubbling.

Allerdings gibt es auch Anlass zu Hoffnung. Jeder sprachhygienischen Modernisierung widersetzt hat sich beispielsweise die Lichtmaschine, die in Wahrheit ein schnöder Generator ist und nur wenig mit Illumination zu tun hat. Das gleiche gilt für den herrlich altertümlichen Chauffeur (Heizer) und die Limousine - ursprünglich ein aus der französischen Region Limousin stammender Kutschentyp.

Jetzt heißt es kämpfen. Zapfpistole und Zündkerzen könnt ihr meinetwegen haben, aber das Gaspedal gebe ich nicht her. Und überhaupt: Wer will schon in einer Welt ohne Leerlauf und Sand im Getriebe leben? Das möchte man sich lieber gar nicht vorstellen.

 

Viel Spaß beim Diskutieren

Euer Life´s Stuff Team

 

Quelle: www.Spiegel.de/Auto www.auto.pege.org


02.10.2010 19:15    |    twindance    |    Kommentare (58)

stein-klassikerstein-klassiker

Es muss eingestanden werden - ich lese gelegentlich den Wirtschaftsteil der Tagespresse. In letzter Zeit drohen die Weisen vermehrt mit Fachkräftemangel. Und es ist ja erst wenige Jahre her, da Computer-Spezies aus Asien und Russland nach Deutschland geholt wurden. Leider Gottes tummeln sich etliche Millionen Arbeitslose in unserem gelobten Land.

 

Ein Widerspruch in sich - so die erste spontane Reaktion!      Ja - die ehrliche Antwort.

 

Aber warum ist es denn notwendig, einerseits Experten zu "importieren", andererseits relevante Mengen Arbeitsloser zu unterstützen? Es mag vielen Arbeitslosen-Organisationen, alternativ angehauchten Vereinen oder anderen flach-hierarchisch verhafteten Bürgern sauer aufstoßen, dass viele Unternehmer/Personalleiter eine zunehmende Verdummung der Bewerber konstatieren und diese als unbrauchbar für die vakanten Stellen sehen. Und nicht nur diese. In den Bücherregalen tummeln sich Verkaufsschlager wie "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" und "Generation Doof". In Talk-Shows produzieren sich grenzdebile Mitbürger mit zweifelhaftem sozialen Hintergrund. Sicher gutmeinende Alt-68er proklamieren die antiautoritäre Erziehung, appellieren an zur Einsicht führende Diskussion zwischen Eltern/Lehrer mit dem Heranwachsenden. Computerspiele erzielen in der jungen Generation ein Vielfaches an Umsatz gegenüber Büchern.

 

Wie ist Euer Standpunkt - ist wirklich eine zunehmende Bildungsschwäche der heranwachsenden Generation zu verzeichnen? Und wenn ja - wie ist dieser Entwicklung zu begegnen. Sollten wir mehr Freiheiten in der Bildungspolitik beanspruchen oder wäre im Gegensatz eine straffere und zentralere Schulausbildung á la DDR-Lehrplan hilfreich?

 

 

 

 

Wir freuen uns auf Eure Meinungen - Euer Life´s Stuff - Team


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Ich bin, wie ich bin, auch wenn ich dann nicht der bin, den sie vielleicht

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Wenn ich wollen würde, dass du weißt was ich denke, würde ich reden.

(Al Bundy)

 

"Computer der Zukunft werden nicht mehr als 1.5 Tonnen wiegen".

(Popular Mechanics, forecasting the relentless march of science, 1949)

 

Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber

keine Bildung den natürlichen Verstand.

(Arthur Schoppenhaür, dt. Philosoph, 1788-1860)

 

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.

(Rene Descartes, fr. Mathematiker u. Philosoph, 1596-1650)

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