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Life´s Stuff

....der Lesestoff aus unserem täglichen Autofahrer Leben!

22.05.2015 23:47    |    twindance    |    Kommentare (12)

sabatonsabaton

Seit vielen vielen Monden bin ich ja Heavy-Metal - Hörer --- in all seinen Facetten.

AC/DC begleitet mich, seit ich denken kann. Seit einiger Zeit gehört aber eine Schweden-Band zu meinen Favoriten. Die Jungs von Sabaton sind eine wirklich coole Truppe, die in ihren Songs große und kleine, bekannte und unbekannte Begebenheiten aus der Geschichte der Kriege der Menschheit aufarbeitet.

 

 

 

Da sitze ich heute so vor dem Laptop, die berühmte Videoplattform mangels eines interessierenden Fernsehprogramms neben der noch berühmteren Motor-Community geöffnet, die Sabatons geben sich die Ehre. In ihrem Song "lifetime of war" https://www.youtube.com/watch?v=WSoVxkryQT4 setzen sie sich mit dem Dreißigjährigen Krieg auseinander und da bleibt mir doch - weiß der Fuchs warum - eine Liedzeile im Hirn haften

 

 

Who´ll find a way

to life one more day...

 

 

...und mir stellt sich eine Frage, die ich Euch jetzt stelle.

 

 

Was würdet Ihr machen, wenn Ihr wüsstet - heute ist Euer letzter Tag?

 

Ihr öffnet am Morgen die Augen und wisst - heute, 20.00 Uhr endet Dein Leben - nutze die verbleibenden Stunden, es sind Deine letzten.

Nutzt sie klug und erlebt alles, was Ihr noch unbedingt erleben wolltet - es gibt keine Zugabe.

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23.05.2015 11:41    |    V8-Junkie

Ich würde den Tag nicht sehr viel anders verbringen als sonst auch....:):)

Mit Freunden ein paar Bier trinken und was rauchen, mich so richtig voll fressen, Sex haben, Musik hören( Metallicas Ride the Lightning Album würde sich an dem Tag anbieten:D), nur zum Spass ne Runde mit dem Auto fahren, Witze tief unter der Gürtellinie reißen und Blödsinn daher reden, mit unserer Hündin spazieren gehen und spielen....

Und obwohl ich meine Arbeit gerne mache würde ich an dem Tag wohl nicht dort erscheinen :D;)

 

Dann würde ich mich von meiner Familie verabschieden und Ihnen ein letztes Mal sagen wie sehr ich sie Liebe. Die letzte Stunde würde ich mich auf die Terrasse setzten und noch ein mal die Sonne, den Wind oder den Regen auf meiner Haut spüren, all die schönen Momente Revue passieren lassen und dann gespannt und neugierig darauf warten wie sich das anfühlen wird wenn man stirbt.


23.05.2015 13:30    |    Dynamix

Ich würds wohl nicht viel anders machen wie V8-Junkie, mit dem Unterschied das ich das Bier gleich durch Whiskey ersetze. Sterben würde ich sowieso und ob mir der Tod oder die Alkoholvergiftung zuvorkommt ist dann auch wumpe. Dazu hat es den Vorteil das ich den überirdischen Kater den ich danach eigentlich haben müsste gar nicht mehr mitbekomme :D


23.05.2015 19:02    |    Tecci6N

Ich würde allen Tschüss sagen, die ich so kenne und dann einen Ort mit Palmen und Strand suchen, der erreichbar und sonnig ist. Dort dann gemütlich mit nem Cocktail im Liegestuhl warten, was so passiert. Ich hoffe zumindest, dass das so funktioniert, irgendwie hänge ich nämlich an meinem Leben und hätte wohl auch Angst vor dem Moment. Aktiv wissen will ich es jedenfalls nicht.

 

Aber die Mukke ist :cool:


23.05.2015 19:50    |    twindance

Fettes Frühstück mit getoastetem Schwarzbrot, Butter und Salz, danach mit Schatzi in´s Bett.

 

Dann eine Stunde Sachsenring mit der Gixxer. Danach einmal Namlos-Tal mit der Knubbel. Einmal Hahntenn-Joch mit der Kilo-SV.

 

Mit einem guten Whisky und https://www.youtube.com/watch?v=tAGnKpE4NCI an der Isar sitzen mit Blick auf den Karwendel.

 

Meinen Lieben noch einmal "Lebewohl" und "Ich liebe Euch - lacht, wenn Ihr an mich denkt" sagen.

 

Die letzten Stunden mit einer Flasche Rotwein mit Schatzi an der Ostsee im Strandkorb sitzen, Füße im warmen Sand, Blick auf´s Meer und die Sonne und mich untergehen sehen - und dazu https://www.youtube.com/watch?v=PpeUVCQv5YQ.

 

Es ist seltsam - im Moment des Todes hat man dann anscheinend keine Angst mehr - ich war mir bei einem schweren Motorrad-Unfall sicher, dass ich jetzt sterbe, als ich plötzlich den Golf vor mir sah.

 

Das letzte, was ich sah, war ein helles Licht und das Letzte, was ich dachte - SCHEIßE


23.05.2015 20:16    |    Superbernie1966

Ja - jetzt sind wir bei der Nah Tod Erfahrung !

 

Meine letzten Gedanken waren:

-doof, das war's jetzt.

-eigentlich unspektakulär ( banal, belanglos )

 

und mein erster Eindruck danach:

-warum habe ich Erde im Mund und warum ist mein Hinterkopf feucht, klebrig und warm ?

( Abflug mit dem schönen 911 2,4 T Targa )

 

Ich meine, es ist gar nicht gut zu wissen dass man in einer bestimmten Zeit stirbt. Das verdirbt einem irgendwie das Leben. Andererseits heist das aber auch, dass man jetzt gar nicht "richtig" lebt, sondern im Hamsterrad läuft - sehr frustrierend !

Und zur Feier der Midlifecrises festzustellen, dass man auf dieser Welt keinen einzigen bedeutenden Eindruck hinterlassen wird - also ein Niemand ist. Tja - nächste Frage:

 

ist es besser ein Arschloch als ein Niemand zu sein ?


24.05.2015 11:11    |    Andi2011

Moin,

 

interessante Kommentare hier.

 

Als meine Mutter, leider viel zu früh und unvorbereitet ihre Diagnose Krebs bekam sagte man ihr, sie habe mit Glück noch zwei oder drei Monate.

Ich fragte sie: "Mama, was wollen wir tun,was willst du tun, sag es mir, sollen wir um die Welt reisen,was wünschst du dir noch zu erleben?" (Meine Mutter war nie außerhalb Deutschlands oder gar in einem Flugzeug,verzichtete immer gern auf viel für andere).

Meine Mutter sagte, sie wolle das alles nicht, sie wolle weiterleben wie bisher, zum Markt gehen am Samstag, putzen, Wäsche waschen und mal mit uns Grillen und wenn es soweit ist, solle ich bei ihr bleiben.

Sie lebte noch fast ein ganzes Jahr und es ist alles geschehen wie sie es wollte.

 

Ich habe trotz meiner beruflichen Tätigkeit die nunmal viel mit Tod und Sterben zu tun hatte und hat, selten einen Menschen gesehen,der den nahenden Tod mit soviel Würde entgegen getreten ist.Wenn ich also meinen letzten Tag verbringen müsste, wäre sie mein Beispiel an dem ich versuchen würde, mich zu orientieren - die Idee dabei "Ride the lightning" zu hören gefällt mir dabei gut.

 

Grüsse

Andi


24.05.2015 11:31    |    Goify

Schwierige Frage. Meine ersten Ideen schwanken zwischen das Leben sofort zu beenden, um die Zeit bis dahin nicht erleben zu müssen oder nochmal so richtig die Sau raus zu lassen.

Ich stelle es mir irgendwie komisch vor, mich in in den Sessel zu setzen, meine Lieblingsmusik zu hören und darauf zu warten, dass gleich das Licht ausgeht. Ich weiß nicht, ob ich diese Zeit aushalten würde oder eher durchdrehe, da wir ja eigentlich immer für die Zukunft leben. Nahezu alles, was wir tun, machen wir, um eine bessere Zukunft zu haben, und sei es nur, wenn wir das Klo putzen oder einen Kuchen backen. Den Moment leben wir eh fast nie, weil wir fürchten, damit Zeit zu verschwenden und haben Angst, dass uns der Alltag wieder einholt und uns mit den Folgen droht (Müdigkeit und Kater nach der Party).


24.05.2015 14:00    |    cookieMD

Sabaton ist schon eine ordentlich gute Band, höre ebenfalls Metall, Hard Rock und genieße mein Leben weil es sehr kurz sein kann. Habe auch schon einige Erlebnisse gehabt, die bisschen mehr als um ein paar Ecken reichen.

 

AC DC habe ich im übrigen am Donnerstag live gesehen hier in München... einfach Hammer.

 

Aber ich täte das durchaus realistisch sehen:

Ich denke wir jungen, also die jetzt zwischen 0-~30 Jahre alt sind, werden wohl einen dritten Weltkrieg erleben. Wir haben die Welt einfach zu sehr verschandelt und die Resourcen zu sehr ausgebeutet.

 

Bin kein Eco Heini, dicke Motoren gerne. Doch auch meine wie auch vieler anderen Rücksichtslosigkeit schadet der Erde.

 

Da ich fest davon ausgehe, dass das Leben wohl in ca. 50-60 Jahren hier auf der Erde richtig hart wird, man sich wieder um Essen und Resourcen prügelt ODER aber wir uns selbst vernichten mit dem Druck auf den roten Knopf. Wenn ich wüsste: Jetzt ist so einer dieser Tage, wo wir drauf gehen. Und das positiv weiß...

 

Dann würde ich meine Kumpels mitnehmen und wir würden uns einen unvergesslichen Tag gestalten. An Tage wie den Donnerstag vor paar Tagen denken und sagen: Mensch, in welchem Luxus wir gelebt haben damals.

 

Dass man terminlich stirbt, halte ich eher für Unwahrscheinlich. Man kann immer nur einen Zeitraum angeben... Dass sehe ich ganz realistisch.

 

Through decades of war,

It spreads like disease,

There's no sign of peace.


24.05.2015 14:37    |    twindance

Da bist Du ja ordentlich nass geworden :D. Leider hatte ich keine Gelegenheit, mir meine Ollen Starkströmer anzusehen. Das letzte Konzert war in Dresden, Ostra-Ufer. Da hatten wir auch gutes Wetter :D.

 

Unser Problem als Gesunde klang schon an - wir vergessen zu schnell, dass das Leben endlich ist, jede Sekunde unwiderruflich verronnen ist. Darum sollten wir uns auch durchaus mal mit dem Thema auseinandersetzen und wieder Dankbarkeit empfinden, hier und jetzt leben zu dürfen und mit diesem Bewusstsein achtsam jeden Moment erleben. Nicht an das Gestern und Morgen denken, sondern den aktuellen Moment genießen.

 

Ich fand es immer faszinierend, dass Krebskranke später sagten, dass ihnen die Diagnose eine neue Lebensqualität gab. In den verbleibenden - sagen wir 2 - Jahren haben sie soviel positive Eindrücke aufgenommen, wie die Gesunden sie nicht in 20 Jahren sammeln - weil diese das Leben einfach vergeuden. Seit meinem Horror-Crash versuche ich, dies so umzusetzen.


24.05.2015 15:13    |    Goify

Ich habe das Im-Jetzt-Leben gleich mal aufgegriffen und war 2 h mit dem Rad unterwegs. Es war ein Sauwetter und dementsprechend sehe ich auch aus. Aber man fühlt sich dabei so richtig lebendig und ist danach sehr zufrieden. :)


09.06.2015 08:45    |    sakasanje

Ich blas mir selbst das Licht aus, 19:59 - YOLO :D

 

Ne, ich verbringe den Tag normal, bis darauf, dass ich nicht auf Arbeit gehen würde ;) Ich würde aber sicher die letzten Minuten hochkonzentriert verbringen, um festzustellen, wie es ist zu sterben. Auch wenn man es wohl nicht mitbekommt :D

 

Sabaton ist gut, das erste Lied, was ich von denen gehört habe, werd ich wohl mein Leben nicht vergessen: "Through the gates of hell. As we make our way to heaven. Through the nazi lines. Primo victoria." Ich glaub jeder, der das mal gehört hat, kann mitsingen :D


11.06.2015 21:07    |    twindance

Zitat:

"Through the gates of hell. As we make our way to heaven. Through the nazi lines. Primo victoria."

On the 6th of June

on the shores of western europe

nineteen fourty four

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